TS Verbindungsteile GmbH

Dieselstraße 1, 54634 Bitburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 31319
Vorher
Thome & Schwind Verbindungsteile GmbH
Eingetragen
13.7.1983
Branche
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Verbindungsteilen aller Art für den gesamten Industriebereich, insbesondere für die Bereiche Maschinen-, Industrie-, Ofen-, Schiffs-, Kraftwerks- und der chem. Apparatebau.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Harald Leo Heck
seit 28.11.2016
Geschäftsführer
Berthold Berens
seit 25.1.2006
Geschäftsführer
Heron Brückner
seit 25.1.2006
Prokura
Arno Schilz
seit 25.1.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
TSB Holding GmbH & Co.KG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TS Verbindungsteile GmbH

Bitburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft ist im Bereich der industriellen Herstellung von Verbindungsteilen wie Schrauben, Bolzen, Muttern, Dreh- und Frästeilen und Zeichnungsteilen sowie deren Vertrieb tätig. Die Verbindungsteile aus Sonderwerkstoffen werden u.a. für Luft- und Raumfahrt, den Maschinen-, Industrie-, Anlagen-, Schiffs-, Kraftwerks- sowie den Apparatebau benötigt.

2. Forschung und Entwicklung

Zur Sicherung und Festigung unserer Marktposition legen wir unseren Schwerpunkt im Bereich der Forschung und Entwicklung auf die konsequente Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Fertigungsverfahren, Digitalisierung und Automation sowie der Erweiterung unserer Materialkompetenz.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war für die deutsche Wirtschaft durch die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und die damit zusammenhängenden Herausforderungen für die Energieversorgung und Störungen der Lieferketten geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in 2023 um 0,3 Prozent gesunken, im Vorjahr lag das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) noch bei 1,8 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt). Gründe hierfür sind neben globalen Krisen u.a. die weiterhin hohen Energiepreise, deutlich gestiegenen Zinsen sowie die mit der hohen Inflation verbundenen Kaufkraftverluste, die die wirtschaftlichen Aussichten weiter trüben. Diese negativen Auswirkungen auf die Nachfrage sind in der Binnenwirtschaft und Außenwirtschaft deutlich spürbar. Am Arbeitsmarkt blieb die Lage trotz der eingetrübten Konjunktur im vergangenen Jahr relativ stabil. Deutschland steht vor grundlegenden strukturellen Herausforderungen wie der geopolitischen Zeitenwende und Krisen, der Dekarbonisierung, dem demografischen Wandel und der hohen Bürokratiebelastung, deren wirtschaftspolitische Bedeutung in den vergangenen Jahren jeweils stark zugenommen haben. Es wird davon ausgegangen, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2024 nur geringfügig ändern werden. Gestiegenen Finanzierungskosten und die weiterhin hohen Energiekosten haben auf verschiedene Industriebereiche großen Einfluß. Von daher wird für das Jahr 2024 nur ein leichter Zuwachs des preisbereinigten BIP von 0,2 Prozent erwartet. Die Rohstoffpreise für Stahl haben sich auch in 2023 auf demm hohen Niveau des Vorjahres. Des Weiteren ist die Materialverfügbarkeit bei den höherwertigen Stählen weiter angespannt. Dieser Trend wird sich aufgrund der fehlenden Produktionskapazitäten für die hochlegierten Stähle auch in 2024 fortsetzen und führt zu weiterhin hohen Materialpreisen.

2. Geschäftsverlauf der TS Verbindungsteile GmbH

Die TS Verbindungsteile GmbH hat im Jahr 2023, trotz der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage, einen zufriedenstellenden Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.930.291,56 (Vj. Euro 1.372.719,28) erzielen können.

a) Ertragslage

Die Lage unseres Unternehmens ist - wie bereits in den Vorjahren - gut. Wir konnten im Jahr 2023 ein Rohergebnis in Höhe von Euro 12.660.023,89 (Vj. 11.710.525,72) erzielen, was einem Zuwachs von 8,1 % (Vj. 7,0 %) entspricht. Der Personalaufwand des Geschäftsjahrs beläuft sich auf Euro 6.864.896,46 (Vj. Euro 7.209.189,85) und macht 54,2 % des Rohergebnisses aus (Vj. 61,6 %), womit sich dieser Anteil im Vergleich um 7,4 Prozentpunkte vermindert hat. Abschreibungen für Sachanlagen fielen in Höhe von Euro 543.407,86 (Vj. Euro 584.332,89) an. Im Geschäftsjahr 2023 ergeben sich durch die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen steuerliche Sondereffekte, die zu entsprechenden Steuererträgen geführt haben. Der Jahresüberschuss beträgt für das Jahr 2023 Euro 1.930.291,56 nach Euro 1.372.719,28 für das Jahr 2022.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist auch in dieser herausfordernden Zeit stabil und geordnet. Wir sind der Auffassung, dass der derzeitige Finanzmittelbestand ausreicht, um die Geschäfte des Unternehmens weiterhin zu betreiben. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von Euro 99.511,41. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen mit Euro 322.576,31 und 3,4 % der Bilanzsumme nur einen geringen Anteil aus. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen überwiegend die Verbindlichkeiten im Rahmen der erfolgten Auslagerung der Pensionsverpflichtungen. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen können innerhalb der Zahlungsziele unter Einhaltung der Skontofristen beglichen werden.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 Euro 9.589.491,04 nach Euro 8.933.224,26 zum 31.12.2022. Die liquiden Mittel in Form von Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestand belaufen sich auf Euro 1.454.722,82 (Vj. Euro 861.100,83). Dies entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von rund 15,2 % (Vj. 9,6 %). Das Anlagevermögen mit Euro 1.779.192,70 (Vj. 1.618.437,65) macht einen Anteil an der Bilanzsumme von 18,6 % (Vj. 18,1 %) aus. Auf der Passivseite ist als wesentlicher Bestandteil das Eigenkapital in Höhe von Euro 6.451.746,10 (Vj. Euro 5.171.454,54) zu nennen. Die Eigenkapitalquote beläuft sich somit auf 67,3 % (Vj. 57,9 %) und ist weiterhin stabil.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Jahresüberschuss und Rohergebnis heran. Diese Kennzahlen bewegen sich auf einem stabilen und zufriedenstellenden Niveau. Angesichts dessen kann unsere wirtschaftliche Lage insgesamt als gut bezeichnet werden.

4. Gesamtaussage

Die Hauptherausforderung für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens im Jahr 2023 war die stark gestiegene Nachfrage nach Verbindungsteilen mit den vorhandenen Ressourcen erfolgreich abzubilden. Die Industrie hat zur Sicherung seiner Produktions- und Lagerbestände große Mengen an Verbindungsteilen auf Bevorratung über den Markt beschafft. Die TS Verbindungsteile GmbH hat es mit umfassenden Maßnahmen geschafft, seine Materialversorgung sicherzustellen, um die verstärkte Marktnachfrage zu decken. Ob sich dieser Nachfragetrend in 2024 fortsetzt ist fraglich, da sich die Liefer- und Beschaffungsketten Ende 2023 wieder stabilisiert haben. Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der möglichen künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Prognosebericht

Die derzeitigen Auswirkungen der geopolitischen Ereignisse, eine verhaltene Investitionsbereitschaft der Wirtschaft, hohe Zinsen, Fachkräftemangel verbunden mit hohen Lohnkosten, Teuerungsraten in allen Bereichen beinhalten weiterhin ein hohes Risiko für eine positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung im laufenden Wirtschaftsjahr 2024. Diese Risiken sehen wir ebenfalls für unser Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024. Aufgrund einer vorhandenen starken Auftragslage, weiteren Investitionen in unsere Fertigungsverfahren, Automatisierung von Prozessen und Abläufen, weltweiter Beschaffungskanäle, Diversität unserer globalen Absatzmärkte und der stabilen wirtschaftlichen Verhältnisse gehen wir dennoch für 2024 von einem stabilen Geschäftsverlauf aus. Wesentliche Änderungen an der Geschäftspolitik sind nicht geplant.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die TS Verbindungsteile GmbH befindet sich in einem sehr dynamischen Markt. In diesem Umfeld stützen wir uns auf ein effizientes Risikomanagement. Im Rahmen dessen werden Risiken auf der Beschaffungsseite (insbesondere im Bereich des Rohstoff- und Energieeinkaufs), Fertigungskapazitäten als auch auf der Absatzseite versucht zu minimieren. Mögliche Wachstumsrisiken für 2024 sehen wir in der weiteren geopolitischen Entwicklung in Europa und der Welt, sowie weiter hohen Rohstoffpreisen und steigenden Zinsen, die sich schwächend auf die Absatzmärkte und Investitionen auswirken können. Aufgrund der grundlegenden strukturellen Herausforderungen für die deutsche Industrie wie zum Beispiel die aktuellen Krisen, der Dekarbonisierung, dem demografischen Wandel und der hohen Bürokratiebelastung, deren wirtschaftspolitische Bedeutung in den vergangenen Jahren jeweils stark zugenommen haben, werden verschiedene Industriebereiche verstärkt unter Druck geraten.

Ertragsorientierte Risiken

Wir sehen uns weiterhin einem anhaltend hohen nationalen und internationalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Aufgrund unserer Fertigungskompetenz, permanenter Weiterentwicklung unser Mitarbeiter und Produktionskapazitäten, der Qualität unserer Produkte, der Bevorratung unserer Rohstoffe und der getroffenen Maßnahmen gehen wir jedoch davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken kalkulierbar sind.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilien Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Es bestehen keinerlei Währungsrisiken.

2. Chancenbericht

Durch die permanente Weiterentwicklung des Unternehmens im Bezug auf Zulassungen und Zertifizierungen sowie der Optimierung der Fertigungskapazitäten erhält das Unternehmen Zugang zu neuen Absatzmärkten. Auf der Beschaffungsseite verfügen wir über hochwertige internationale Partner, die exzellente Dienstleistungen, Produkte und Materialien bereitstellen. Wir überwachen die Einhaltung unserer Qualitätsstandards intensiv und fortwährend. In Bezug auf die Nachhaltigkeit erzeugen und verwenden wir durch unsere eigenen PV Anlagen rund 35% der erforderlichen Energie für die Produktion selbst. Die restliche Energie beziehen wir als "grüne" Energie über unseren qualifizierten Stromanbieter. Des Weiteren werden in einem dauerhaften Prozess durch verschiedene Maßnahmen im Bereich Energieeinsparungen und Beschaffung umgesetzt, um den Co 2 Fußabdruck der Firma TS Verbindungsteile GmbH zu minimieren. Die TS Verbindungsteile GmbH sieht sich zwar sowohl auf der Absatz-, als auch auf der Beschaffungsseite Marktrisiken ausgesetzt. Wir begegnen diesen allerdings mit der größtmöglichen Sorgfalt bei der Auswahl der Lieferanten und unseren Bemühungen die Bedürfnisse unserer internationalen Kunden zu befriedigen.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält in 99996 Unstruttal /Thüringen eine Zweigniederlassung.

 

Bitburg, 17. Juni 2024

gez. Berthold Berens

gez. Harald Heck

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.779.192,70 1.618.437,65
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7,00 6,00
II. Sachanlagen 1.480.150,00 1.310.738,00
III. Finanzanlagen 299.035,70 307.693,65
B. Umlaufvermögen 7.785.863,25 7.267.665,73
I. Vorräte 4.255.180,59 4.157.951,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.075.959,84 2.248.613,35
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 50.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.454.722,82 861.100,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24.435,09 47.120,88
Aktiva 9.589.491,04 8.933.224,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.451.746,10 5.171.454,54
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
III. Bilanzgewinn 4.951.746,10 3.671.454,54
B. Rückstellungen 1.169.938,18 2.908.885,74
C. Verbindlichkeiten 1.967.806,76 852.883,98
Passiva 9.589.491,04 8.933.224,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.660.023,89 11.710.525,72
2. Personalaufwand 6.864.896,46 7.209.189,85
a) Löhne und Gehälter 5.569.487,77 6.456.479,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.295.408,69 752.710,69
davon für Altersversorgung 129.852,08 -356.276,70
3. Abschreibungen 543.407,86 584.332,89
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 543.407,86 584.332,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.427.172,08 2.173.742,35
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 18,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.684,51 17.862,59
davon aus verbundenen Unternehmen 18.481,13 17.862,59
davon Erträge aus Abzinsung 1.245,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.704,44 14.363,74
davon an verbundene Unternehmen 2.178,72
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.525,00 6.712,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -92.562,80 364.293,19
9. Ergebnis nach Steuern 1.934.090,36 1.382.484,29
10. sonstige Steuern 3.798,80 9.765,01
11. Jahresüberschuss 1.930.291,56 1.372.719,28
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.671.454,54 2.948.735,26
13. Ausschüttung 650.000,00 650.000,00
14. Bilanzgewinn 4.951.746,10 3.671.454,54

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TS Verbindungsteile GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Bitburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Wittlich
Register-Nr.: HRB 31319

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

• Gebäude, Bauten auf fremden Grundstücken: 3 bis 20 Jahre
• Technische Anlagen und Maschinen: 1 bis 10 Jahre
• andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 33 Jahre

Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB).

- Ausleihungen zum Nennwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256 Abs. 1 HGB). Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenenen Vollkosten (§ 255 Abs. 2 HGB). Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.143,87 29.590,00 154.726,87 29.589,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 125.143,87 29.590,00 154.726,87 29.589,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 90.758,43 77.611,43 2.665,00
2. technische Anlagen und Maschinen 8.297.282,18 378.642,41 -252.380,16 7.577.736,43 426.467,41
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.595.739,54 203.606,45 -37.459,45 1.380.691,54 84.686,45
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 120.000,00 120.000,00 0,00
Summe Sachanlagen 10.103.780,15 702.248,86 -289.839,61 9.036.039,40 513.818,86
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 28.022,44 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 273.671,21 11.695,96 -20.367,17 0,00
3. Genossenschaftsanteile 6.000,00 13,26 0,00
Summe Finanzanlagen 307.693,65 11.709,22 -20.367,17 0,00
Summe Anlagevermögen 10.536.617,67 743.548,08 -310.206,78 9.190.766,27 543.407,86

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
T-EUR
bis 1 Jahr
T-EUR
über 1 bis 5 Jahre
T-EUR
über 5 Jahre
T-EUR
Vorjahr
T-EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99,5 99,5 0,0 0,0 219,4
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10,5 10,5 0,0 0,0 67,5
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 322,6 322,6 0,0 0,0 360,4
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.535,2 1.535,2 0,0 0,0 205,6
1.967,8 1.967,8 0,0 0,0 852,9

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB zu vermerken:

- Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen mit Restverbindlichkeiten zum Abschlussstichtag in Höhe von Euro 187.352,64 (Vorjahr Euro 228.368,91).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Auf die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 276 HGB wurde im Sinne eines besseren Einblicks verzichtet.

Personalaufwand des Geschäftsjahres

Die Löhne und Gehälter für das Geschäftsjahr 2023 betrugen Euro 5.569.487,77. An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 Euro 1.295.408,69 an. Auf die Angabe der in § 285 Nr. 9a) genannten Bezüge wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 80
Angestellte 44
leitende Angestellte 5
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 129
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 120
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 9

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Herr Berthold Berens ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Herr Harald Heck ausgeübter Beruf: MBA/Dipl.-Informatiker

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.930.291,56 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bitburg, 13. Mai 2024

gez. Berthold Berens

gez. Harald Heck

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss zum 31.12.2023 der TS Verbindungsteile GmbH entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TS Verbindungsteile GmbH, Bitburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TS Verbindungsteile GmbH, Bitburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TS Verbindungsteile GmbH, Bitburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Bitburg, 3. Juli 2024

Barz, Willems & Co GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Peter Barz, Wirtschaftsprüfer

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