Timberland Finance GmbH & Co. KG
Selbe AdresseVerbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Krämer seit 29.7.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Timberland Investment GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Jahresbilanz zum 31. Dezember 2020der Timberland Investment GmbH, Duisburg
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020Allgemeines Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den allgemeinen Vorschriften des HGB unter Beachtung der Verordnung für die Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie der Berücksichtigung der branchenspezifischen Vorschriften nach den §§ 340 ff HGB aufgestellt. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Kassenbestand wurde mit dem Nennwert bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Bei Zugängen des Geschäftsjahres wird die Abschreibung pro-rata-temporis angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt, erkennbare Einzelrisiken werden grundsätzlich durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. 2. Erläuterungen zur Bilanz (1) Fristengliederung bestimmter Bilanzpositionen nach Restlaufzeiten gemäß § 9 RechKredV Die Forderungen an Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten. Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von drei Monaten. (2) Sachanlagen Die Sachanlagen (TEUR 18) resultieren ausschließlich aus der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. (3) Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Kautionsforderungen T€ 1 sowie Forderungen an nahestehende Personen T€ 281 ausgewiesen. (4) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden die ESV Investmentdigital und die Acarda Nutzungsgebühren für das Jahr 2021 ausgewiesen. (5) Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von T€ 16 aus Lieferungen und Leistungen, aus Lohnsteuer T€ 6 sowie T€ 6 aus Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit und T€ 10 Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt. (6) Nachrangige Verbindlichkeiten Die nachrangigen Verbindlichkeiten betreffen ein Nachrangdarlehen gem. Art.62 und Art. 63 CRR T€ 75. 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Provisionserträge Die Provisionserträge stammen aus Erlösen aus der Verwaltungsvergütung als AIF-KVG T€ 2. (2) Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen sonstige Sachbezüge in Höhe von T€ 12 enthalten, sowie T€ 162 aus Weiterbelastungen. Des Weiteren sind T€ 141 aus sonstigen Leistungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. (4) Gewinnabführung Der im Posten " Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne" ausgewiesene Betrag stellt den Gewinnanspruch des steillen Gesellschafters dar. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 6. Sonstige Angaben (6.1) Honorar des Wirtschaftsprüfers für die Abschlussprüfung Das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses für 2020 beträgt T€ 9 6.2.) Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen Im Folgenden werden alle Transaktionen mit nahestehenden Personen im Sinne von IDW RS HFA 33 im Geschäftsjahr 2020 aufgeführt (alle Angaben in TEUR):
(6.3) Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr 2020 ausschließlich
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (6.4) Mitarbeiter In 2020 waren bei der Timberland Investment GmbH neben den Geschäftsführern fünf Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigt. (6.6) Aufsichtsrat Der satzungsgemäß gebildete Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus folgenden Mitgliedern:
(6.7) Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahres 2020 ergaben sich bis zum Berichtszeitpunkt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. 7. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2020Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.008,95 auf neue Rechnung vorzutragen. Der verbleibende Bilanzgewinn beträgt EUR 42.312,90.
Duisburg, 31. März 2021 Timberland Investment GmbH Die Geschäftsleitung Thomas Krämer Sabine Falke-Halfpap Lagebericht 2020Unternehmensgegenstand Tätigkeitsbereich der Timberland Investment GmbH ist die Tätigkeit als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft i.S.d. KAGB sowie der Finanzportfolioverwaltung. Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche Finanzdienstleistungen Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist die deutsche Wirtschaftsleistung für das Jahr 2020 im vgl. zu 2019 preisbereinigt um 4,9% zurück gegangen. Die im Verlauf des "Pandemie" geplagten Jahres 2020 erfolgte Erholung, kam im letzten Quartal des Jahres zum Erliegen. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009", teilte das Statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung mit. Allerdings fiel der konjunkturelle Einbruch im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge etwas weniger stark aus als im Jahr 2009, in dem die Wirtschaftsleistung um 5,7 Prozent zurückgegangen war. Im Jahr 2019 war das BIP noch um 0,6 Prozent gewachsen. Nach Angaben der Statistikerinnen und Statistikern hinterließ die Corona-Pandemie deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. So verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe einen Rückgang um gut ein Zehntel. Bei den Dienstleistungen zeigte sich der Einbruch besonders stark im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, dessen Wertschöpfung preisbereinigt insgesamt um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sank. Gegenläufig sei dabei hingegen die Entwicklung des Onlinehandels gewesen, der im Gegensatz zu Teilen des stationären Handels deutlich zulegen konnte. Auch auf die Nachfrage wirkte sich die Corona-Pandemie aus: Mit einem Rückgang von 6 Prozent sanken die privaten Konsumausgaben so stark wie noch nie. Dem Nachfragerückgang wirkten nur die Zuwächse bei den staatlichen Konsumausgaben (3,4 Prozent) und den Bauinvestitionen (1,5 Prozent) entgegen. Der Kampf gegen die Corona-Krise führte erstmals seit 2011 wieder zu einem Finanzierungsdefizit des Staates. Nach vorläufigen Berechnungen haben Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen zusammen das Jahr 2020 mit einem Defizit von 158,2 Milliarden Euro beendet. Die Summe entspricht einem Defizit von 4,8 Prozent des BIP. Laut Statistischem Bundesamt war dies das zweithöchste Defizit seit der deutschen Wiedervereinigung. Die Corona-Pandemie wirkte sich auch auf den Außenhandel massiv aus: Erstmals seit 2009 gingen die Exporte preisbereinigt um 9,9 Prozent und Importe von Waren und Dienstleistungen um 8,6 Prozent zurück. Durch den stark gesunkenen Reiseverkehr wurde besonders bei den Dienstleistungsimporten ein großer Rückgang verzeichnet. Quelle:https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/deutsche-wirtschaft-2020-von-coronaviruspandemie-schwer-getroffen-856036 Chinas Leistungsbilanzüberschuss verdoppelte sich 2020 gegenüber 2019 nahezu auf 310 Milliarden US-Dollar (USD). Die gestiegene Nachfrage im Zusammenhang mit Corona nach elektronischen Ausrüstungsgüter, medizinische Schutzausrüstung etc. führte zu diesem Anstieg. Dem gegenüber steht die defizitäre Leistungsbilanz der USA. Hier hat das Pandemiejahr weiter für Verschlechterung gesorgt. So ist der Warenhandel um mehr als 40 Milliarden USD eingebrochen. Überschüsse in der Dienstleistungsbilanz verringerten sich gegenüber 2019 um 55 Milliarden USD. Darüber ferner verringerten sich die Erträge von US-Bürgern aus im Ausland angelegtem Vermögen coronabedingt um 50 Milliarden USD. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die letzte EZB-Ratssitzung im Dezember 2020 stand ganz im Zeichen der Coronavirus-Pandemie. So verständigte sich der EZB-Rat verständigte sich darauf die 3 wichtigen Leitzinsen auf dem bisherigen Niveau zu belassen. Der Umfang des Pandemic Emergency Purchase Programme wurde um 500 Mrd. € auf 1.850 Mrd € erweitert und der zeitliche Horizont dieser Maßnahme bis Ende März 2022 verlängert. In diesem Zusammenhang erscheint besonders interessant, dass ebenfalls die Maßnahmen zur Lockerung der Kriterien für Sicherheiten verlängert wurden. Ein Phänomen tat sich beim Ölpreis auf, welcher, erstmals seit Aufnahme des Handels an den Futuremärkten 1983, mit negativen Kursen quotiere. Zeitweise erhielt man für ein Barrel der US-Rohölsorte WTI (159 Liter) über 35 USD. Grund hierfür war die wegbrechende Nachfrage des sog. schwarzen Goldes wegen der ohnehin vollen Lager und des konjunkturellen Einbruchs Aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Per Jahresende betrug der Verlust 21%. Für Gold hingegen war das Jahr 2020 ein sehr starkes Jahr. Die Performance in diesem von Angst geprägten Umfeld betrug knapp 25%. Ebenso konnte das goldene Edelmetall ein neues Rekordhoch mit über 2050 USD markieren. Der Deutsche Aktienindex (DAX) legte im Jahr 2020 um knapp 3,55% zu. Dagegen verzeichnete der US-Amerikanische Markt eine deutlichere Aufwertung. Der Dow Jones stieg um 7,25% und der S&P verzeichnete ein Plus in Höhe von über 16% . Der Euro konnte im Jahr 2020 gegenüber den großen Währungen stark zulegen. So stieg dieser gegenüber dem US-Dollar um über 8,5%, dem japanischen Yen über 3% und gegenüber dem britischen Pfund Sterling um über 5%. Lediglich der Schweizer Franken blieb mit -0,6% Verlust vergleichsweise stabil. Lage der Gesellschaft Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Gesellschaft eine Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 26 auf T€ 336 verzeichnen. Gleichzeitig verringerten die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 22 auf T€ 325. Bei den sonstigen Verwaltungsaufwendungen verringerten sich die lfd. Softwareüberlassungskosten (T€ 17). Gleichzeitig war keine Veränderung der Rechts- und Beratungskosten zu verzeichnen. Weiterhin war eine Verringerung der Personalkosten um T€ 5 auf T€ 252 zu verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2020 konnte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 8) ausweisen. Das Eigenkapital erhöhte sich somit um den vorgenannten Bilanzgewinn auf nunmehr T€ 272. Der atypisch stille Gesellschafter nimmt im Rahmen seiner atypisch stillen Beteiligung in Höhe von T€ 105 quotal am Ergebnis der Gesellschaft teil. Die Gesamtverlustbeteiligung ist hierbei auf seine Vermögenseinlage beschränkt. Forderungen an Kreditinstitute bestehen in Höhe von T€ 94. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Stichtag T€ 282 gegenüber T€ 339 im Vorjahr; es handelt sich dabei im Wesentlichen um Forderungen an nahestehende Personen. Ferner verfügt die Gesellschaft über ein Nachrangdarlehen i.S.v. Art. 62/63 als Eigenkapitalbestandteil i.S.d. CRR in Höhe von T€ 99. Die Lage der Gesellschaft beurteilen wir zum 31.12.2020 insgesamt als zufriedenstellend. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir für stabil. Unsere Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung unserer Gesellschaft erfolgt seit Jahren mit Hilfe einer taggleich geführten Buchhaltung. Das ermöglich einen taggleich aktualisierten Finanzstatus. Bei einer Verringerung der Bilanzsumme um T€ 73 auf T€ 435 erhöhte sich die Eigenkapitalquote nun auf 63 % (Vorjahr: 53 %). An diesem Ergebnis sind maßgeblich hochqualifizierte Mitarbeiter beteiligt. Die Lage der Gesellschaft beurteilen wir zum 31.12.2020 insgesamt als zufriedenstellend. An diesem Ergebnis sind maßgeblich beteiligt sind hochqualifizierte Mitarbeiter. Risikobericht Ziel der Unternehmenspolitik ist die Erzielung einer positiven Entwicklung der aufzulegenden AIF sowie die Erwirtschaftung positiver Erträge im Rahmen einer Finanzportfolioverwaltung. Der Fokus liegt ferner auf einer überschaubaren Kostenentwicklung, die Aufrechterhaltung der Liquidität sowie der Erwirtschaftung eines angemessenen Gewinns. Potentielle Risiken, welche sich aus der COVID-19 Pandemie ergeben sind unter Berücksichtigung des fortgeschrittenen Verlaufs für die EURO-Zone zum jetzigen Zeitpunkt kaum kalkulierbar. Die durch das Virus entstehenden Risiken werden im Besonderen durch politische Entscheidungen geprägt Wir sehen uns Marktrisiken, Liquiditätsrisiken, operationellen Risiken sowie strategischen Risiken ausgesetzt. Verantwortlich für die Risikoüberwachung und Risikostreuung ist die Geschäftsleitung. Regelmäßig beurteilen wir die identifizierten Risiken und ergreifen bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Risikoreduzierung. Marktrisiken erkennen wir in der zukünftigen Wertentwicklung der aufzulegenden AIF. Die weiteren Aussichten an den Kapitalmärkten bleiben zunächst, beeinflusst durch niedrige Renditen. Bisher war in dem Umfeld der restriktiven Geldpolitik der EZB der geschlossene AIF eher ein "Nischenprodukt", das aber im Rahmen von Diversifikationen Fuß gefasst hatte. Abzuwarten bleibt ein mögliches Risiko, bedingt durch die Abkehr der bisherigen Geldpolitik, hinzu einer Politik mit steigendem Zinsniveau. Das Liquiditätsrisiko ergibt sich vor allem durch Ausfallrisiken bei den Vermögenswerten der Gesellschaft sowie aus operativen Risiken. Die Entwicklung der Liquidität wird regelmäßig durch Gegenüberstellung der fälligen Verbindlichkeiten mit den bestehenden liquiden Mitteln überwacht. Die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Operationelle Risiken erkennen wir vor allem durch die hohen Anforderungen an unser Geschäft. Weitere rechtliche Regularien und die Bereitstellung von qualifiziertem Personal führen vermehrt zu administrativen Belastungen. Die Umsetzung der rechtlichen Anforderungen stellt gerade für kleinere Unternehmen eine nicht unerhebliche Herausforderung dar, da die hieraus resultierenden Personal- bzw. Verwaltungskosten bereits im Jahr 2019 sichtbar waren und auch in Zukunft stärker durchschlagen könnten. Weiterhin bleibt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und den damit verbundenen IT-Risiken von großer Bedeutung. Diesen Risiken wird insbesondere durch den Abschluss von Service- und Wartungsverträgen mit externen Spezialisten begegnet. Strategische Risiken ergeben sich aus der Abhängigkeit der Ertragslage von der Entwicklung der aufzulegenden und zu verwaltenden AIF. Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht) Das schwierige regulatorische Marktumfeld für die Auflage und den Vertrieb von Spezial-AIFs besteht wie im Vorjahr unverändert fort. Nichtsdestotrotz sehen wir besonders im Bereich "grüner Anlagen" (ESG) enormes Potential und haben vor, dieses Thema mit neuen entsprechenden Anlagekonzepten anzureichern bzw. ermöglicht uns dieser Themenkreis die Verwaltung weiterer AIFs. Unter Berücksichtigung der aktuell schwierig einzuschätzenden Lage, erwarten wir ein Ergebnis auf Vorjahres Niveau. Trotz der schwer einzuschätzenden Lage erwarten wir die Eigenkapitalquote von 50% nicht zu unterschreiten. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren bestehen in unserem fachlichen Knowhow, durch gezielte Schutzmaßnahmen versuchen wir das Infektionsrisiko unserer Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten. Unsere Zukunftsaussichten bewerten wir momentan vorsichtig positiv. Weiterhin beherrscht die Corona-Krise das Weltgeschehen. Auch wenn zahlreiche Hilfsprogramme zur Unterstützung der Wirtschaft zeitnah und pragmatisch von den Regierungen geschaffen wurden, kann niemand bisher absehen, welche Auswirkungen die Krise letztendlich auf das globale wirtschaftliche Geschehen in der Zukunft haben wird. Vor einem Jahr haben wir geschrieben, dass wir gerade am Anfang der Krise stehen und daher wir uns derzeit nicht in der Lage sehen, weitere Prognosen geben zu können. Leider müssen wir auch an dieser Stelle des Jahres 2021 schreiben, dass wir hinsichtlich der Lage im Zusammenhang mit der dritten Coronawelle keine verbindlichen Prognosen geben können.
Duisburg, 31. März 2021 Timberland Investment GmbH gez. die Geschäftsleitung Bei der Ausarbeitung dieser Information haben wir vertrauenswürdige Unterlagen verwendet. Trotz sorgfältiger Bearbeitung können wir für die Richtigkeit der Angaben keine Haftung übernehmen. Bei Rückfragen werden wir Ihnen gern Auskunft geben Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Timberland Investment GmbH Duisburg, - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, sowie Anhang - der eine Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden enthält, unter Einbeziehung der Buchführung sowie ergänzender Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 geprüft. Der Jahresabschluss und Lagebericht zusammen werden nachfolgend Abschluss genannt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der internationalen Prüflingsstandards (ISA) des IAASB ergänzt um das Fachgutachten 2018 von wp.net und dem Prüfungshinweis zum Lagebericht 2020 vorgenommen. Unsere Verantwortlichkeiten sind weiter ausgeführt im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts". Wir sind unabhängig von der geprüften Gesellschaft in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und wir haben unsere weiteren berufsethischen Verantwortlichkeiten als Voraussetzung zur Durchführung einer Abschlussprüfung erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und der für die Aufstellung und Überwachung der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortlichen Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und für die internen Kontrollen, die die gesetzlichen Vertreter für notwendig erachten, um eine Aufstellung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, sofern zutreffend, zur Angabe weiterer Sachverhalte zur Beurteilung der Fortführungsannahme sowie zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Fortführung des Unternehmens, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen entweder die Auflösung der Gesellschaft oder die Einstellung der Geschäfte oder es besteht dazu keine realistische Alternative. Die mit der Überwachung der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht betrauten Personen sind dafür verantwortlich, den gesamten Prozess der Abschlussaufstellung zu überwachen. Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung mit hinreichender Sicherheit ein Urteil zum Jahresabschluss und Lagebericht abzugeben, dass dieser Jahresabschluss und der Lagebericht frei ist von wesentlichen, beabsichtigten oder unbeabsichtigten, falschen Darstellungen und einen Bestätigungsvermerk zu erstellen, der unser Prüfungsurteil enthält. Hinreichende Sicherheit bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit, stellt aber keine Garantie dafür dar, dass eine Prüfung nach internationalen Standards (ISA) immer alle wesentlichen falschen Darstellungen aufdeckt, sofern diese vorhanden sind. Falsche Darstellungen können bewusst oder durch Fehler entstehen und werden als wesentlich eingestuft, wenn diese allein oder im Ganzen wirtschaftliche Entscheidungen der Adressaten dieses Abschlusses beeinflussen könnten, die aufgrund dieses Abschlusses getätigt wurden. Der Lagebericht ist dahingehend zu beurteilen, dass er im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Als Teil unserer Prüfung in Übereinstimmung mit ISA üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Außerdem besteht unsere Prüfung darin:
München, den 31. Mai 2021 Quintum
Revisions und Treuhand-GmbH
Michael Böllner, Wirtschaftsprüfer Ergänzung zu SONSTIGES: "Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 20.12.2021." |
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