Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 26708
Vorher
Timberland Investment GmbHVari-Invest GmbH
Eingetragen
29.7.2014
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Gegenstand
Die Beratung von Einzelpersonen, Kaufleuten und Unternehmen in Wirtschafts- und Handelsfragen nebst angrenzenden Gebieten sowie Geschäftsbesorgungen im Rahmen der vorgenannten Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Krämer
seit 29.7.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Thomas Krämer
01316 Luxemburg
125.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Timberland Investment GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2020

der Timberland Investment GmbH, Duisburg

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 36.781,04 27.323,94
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 93.868,11 99.146,85
3. Forderungen an Kunden 435,00 446,25
4. Sachanlagen 18.442,00 20.887,00
5. sonstige Vermögensgegenstände 282.643,64 357.570,71
6. Rechnungsabgrenzungsposten 3.155,17 3.000,28
435.324,96 508.375,03
31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten 68.615,87 139.694,96
2. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 2.116,32 2.093,11
b) sonstige Rückstellungen 17.279,87 19.396,19 22.283,01
4. Nachrangige Verbindlichkeiten 75.000,00 75.000,00
5. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
b) Kapitalrücklage 105.000,00 105.000,00
darunter atypisch stille Beteiligung 105.000,00 Euro (Vorjahr: 105.000,00 Euro)
c) Bilanzgewinn 42.312,90 272.312,90 39.303,95
435.324,96 508.375,03

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.586,79 8.335,19
2. Zinsaufwendungen 5.498,25 4.887,75
3. Provisionserträge 1.500,00 1.500,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 335.441,90 360.800,18
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 208.066,46 214.537,24
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 44.122,87 43.134,80
darunter:
für Altersversorgung € 0,00
b) andere Verwaltungsaufwendungen 72.582,20 324.771,53 88.652,38
6. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.445,00 4.597,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 500,00 500,00
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 5.313,91 14.326,20
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 577,08 1.539,24
10. Sonstige Steuern 284,00 559,00
11. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.443,88 4.047,24
12. Jahresüberschuß 3.008,95 8.180,72
13. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 39.303,95 31.123,23
14. Bilanzgewinn 42.312,90 39.303,95

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den allgemeinen Vorschriften des HGB unter Beachtung der Verordnung für die Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie der Berücksichtigung der branchenspezifischen Vorschriften nach den §§ 340 ff HGB aufgestellt.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Kassenbestand wurde mit dem Nennwert bilanziert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Bei Zugängen des Geschäftsjahres wird die Abschreibung pro-rata-temporis angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt, erkennbare Einzelrisiken werden grundsätzlich durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

2. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Fristengliederung bestimmter Bilanzpositionen nach Restlaufzeiten gemäß § 9 RechKredV

Die Forderungen an Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von drei Monaten.

(2) Sachanlagen

Die Sachanlagen (TEUR 18) resultieren ausschließlich aus der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

(3) Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Kautionsforderungen T€ 1 sowie Forderungen an nahestehende Personen T€ 281 ausgewiesen.

(4) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden die ESV Investmentdigital und die Acarda Nutzungsgebühren für das Jahr 2021 ausgewiesen.

(5) Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von T€ 16 aus Lieferungen und Leistungen, aus Lohnsteuer T€ 6 sowie T€ 6 aus Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit und T€ 10 Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt.

(6) Nachrangige Verbindlichkeiten

Die nachrangigen Verbindlichkeiten betreffen ein Nachrangdarlehen gem. Art.62 und Art. 63 CRR T€ 75.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Provisionserträge

Die Provisionserträge stammen aus Erlösen aus der Verwaltungsvergütung als AIF-KVG T€ 2.

(2) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen sonstige Sachbezüge in Höhe von T€ 12 enthalten, sowie T€ 162 aus Weiterbelastungen. Des Weiteren sind T€ 141 aus sonstigen Leistungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten.

(4) Gewinnabführung

Der im Posten " Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne" ausgewiesene Betrag stellt den Gewinnanspruch des steillen Gesellschafters dar.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

6. Sonstige Angaben

(6.1) Honorar des Wirtschaftsprüfers für die Abschlussprüfung

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses für 2020 beträgt T€ 9

6.2.) Transaktionen mit nahe stehenden Personen und Unternehmen

Im Folgenden werden alle Transaktionen mit nahestehenden Personen im Sinne von IDW RS HFA 33 im Geschäftsjahr 2020 aufgeführt (alle Angaben in TEUR):

Art der Beziehung
Art der Transaktion
Personen in Schlüsselpositionen (inkl. Geschäftsführer) Beteiligungsunternehmen Unternehmen, an denen der Geschäftsführer zu mehr als 20 % beteiligt ist
Erbringung von Dienstleistungen und Weiterbelastung von Kosten - - 303
Gewährung von Ausleihungen (Zinsen im Berichtsjahr) - - -
Anmietung von Räumlichkeiten und sonstigen Vermögensgegenständen - - -
Nutzungsüberlassung von Gegenständen an andere - - -
Inanspruchnahme von Sicherheitengestellung - - -

(6.3) Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr 2020 ausschließlich

 

Herr Thomas Krämer, L - Luxemburg

 

Frau Sabine Falke-Halfpap, D - Neustadt

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(6.4) Mitarbeiter

In 2020 waren bei der Timberland Investment GmbH neben den Geschäftsführern fünf Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigt.

(6.6) Aufsichtsrat

Der satzungsgemäß gebildete Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus folgenden Mitgliedern:

Frau Karin Akrutat, Unternehmensberaterin

Herr Karoly Krzsan, Kaufmann

Herr Johannes Krüppel, Industriekaufmann

(6.7) Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres 2020 ergaben sich bis zum Berichtszeitpunkt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung.

7. Ergebnisverwendungsvorschlag für das Geschäftsjahr 2020

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.008,95 auf neue Rechnung vorzutragen. Der verbleibende Bilanzgewinn beträgt EUR 42.312,90.

 

Duisburg, 31. März 2021

Timberland Investment GmbH

Die Geschäftsleitung

Thomas Krämer

Sabine Falke-Halfpap

Lagebericht 2020

Unternehmensgegenstand

Tätigkeitsbereich der Timberland Investment GmbH ist die Tätigkeit als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft i.S.d. KAGB sowie der Finanzportfolioverwaltung.

Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche Finanzdienstleistungen

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist die deutsche Wirtschaftsleistung für das Jahr 2020 im vgl. zu 2019 preisbereinigt um 4,9% zurück gegangen. Die im Verlauf des "Pandemie" geplagten Jahres 2020 erfolgte Erholung, kam im letzten Quartal des Jahres zum Erliegen. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009", teilte das Statistische Bundesamt in einer Pressemitteilung mit. Allerdings fiel der konjunkturelle Einbruch im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge etwas weniger stark aus als im Jahr 2009, in dem die Wirtschaftsleistung um 5,7 Prozent zurückgegangen war. Im Jahr 2019 war das BIP noch um 0,6 Prozent gewachsen.

Nach Angaben der Statistikerinnen und Statistikern hinterließ die Corona-Pandemie deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. So verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe einen Rückgang um gut ein Zehntel. Bei den Dienstleistungen zeigte sich der Einbruch besonders stark im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, dessen Wertschöpfung preisbereinigt insgesamt um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sank. Gegenläufig sei dabei hingegen die Entwicklung des Onlinehandels gewesen, der im Gegensatz zu Teilen des stationären Handels deutlich zulegen konnte. Auch auf die Nachfrage wirkte sich die Corona-Pandemie aus: Mit einem Rückgang von 6 Prozent sanken die privaten Konsumausgaben so stark wie noch nie. Dem Nachfragerückgang wirkten nur die Zuwächse bei den staatlichen Konsumausgaben (3,4 Prozent) und den Bauinvestitionen (1,5 Prozent) entgegen.

Der Kampf gegen die Corona-Krise führte erstmals seit 2011 wieder zu einem Finanzierungsdefizit des Staates. Nach vorläufigen Berechnungen haben Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen zusammen das Jahr 2020 mit einem Defizit von 158,2 Milliarden Euro beendet. Die Summe entspricht einem Defizit von 4,8 Prozent des BIP. Laut Statistischem Bundesamt war dies das zweithöchste Defizit seit der deutschen Wiedervereinigung.

Die Corona-Pandemie wirkte sich auch auf den Außenhandel massiv aus: Erstmals seit 2009 gingen die Exporte preisbereinigt um 9,9 Prozent und Importe von Waren und Dienstleistungen um 8,6 Prozent zurück. Durch den stark gesunkenen Reiseverkehr wurde besonders bei den Dienstleistungsimporten ein großer Rückgang verzeichnet.

Quelle:https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/deutsche-wirtschaft-2020-von-coronaviruspandemie-schwer-getroffen-856036

Chinas Leistungsbilanzüberschuss verdoppelte sich 2020 gegenüber 2019 nahezu auf 310 Milliarden US-Dollar (USD). Die gestiegene Nachfrage im Zusammenhang mit Corona nach elektronischen Ausrüstungsgüter, medizinische Schutzausrüstung etc. führte zu diesem Anstieg.

Dem gegenüber steht die defizitäre Leistungsbilanz der USA. Hier hat das Pandemiejahr weiter für Verschlechterung gesorgt. So ist der Warenhandel um mehr als 40 Milliarden USD eingebrochen. Überschüsse in der Dienstleistungsbilanz verringerten sich gegenüber 2019 um 55 Milliarden USD. Darüber ferner verringerten sich die Erträge von US-Bürgern aus im Ausland angelegtem Vermögen coronabedingt um 50 Milliarden USD.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die letzte EZB-Ratssitzung im Dezember 2020 stand ganz im Zeichen der Coronavirus-Pandemie. So verständigte sich der EZB-Rat verständigte sich darauf die 3 wichtigen Leitzinsen auf dem bisherigen Niveau zu belassen. Der Umfang des Pandemic Emergency Purchase Programme wurde um 500 Mrd. € auf 1.850 Mrd € erweitert und der zeitliche Horizont dieser Maßnahme bis Ende März 2022 verlängert. In diesem Zusammenhang erscheint besonders interessant, dass ebenfalls die Maßnahmen zur Lockerung der Kriterien für Sicherheiten verlängert wurden.

Ein Phänomen tat sich beim Ölpreis auf, welcher, erstmals seit Aufnahme des Handels an den Futuremärkten 1983, mit negativen Kursen quotiere. Zeitweise erhielt man für ein Barrel der US-Rohölsorte WTI (159 Liter) über 35 USD. Grund hierfür war die wegbrechende Nachfrage des sog. schwarzen Goldes wegen der ohnehin vollen Lager und des konjunkturellen Einbruchs Aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Per Jahresende betrug der Verlust 21%. Für Gold hingegen war das Jahr 2020 ein sehr starkes Jahr. Die Performance in diesem von Angst geprägten Umfeld betrug knapp 25%. Ebenso konnte das goldene Edelmetall ein neues Rekordhoch mit über 2050 USD markieren.

Der Deutsche Aktienindex (DAX) legte im Jahr 2020 um knapp 3,55% zu. Dagegen verzeichnete der US-Amerikanische Markt eine deutlichere Aufwertung. Der Dow Jones stieg um 7,25% und der S&P verzeichnete ein Plus in Höhe von über 16% .

Der Euro konnte im Jahr 2020 gegenüber den großen Währungen stark zulegen. So stieg dieser gegenüber dem US-Dollar um über 8,5%, dem japanischen Yen über 3% und gegenüber dem britischen Pfund Sterling um über 5%. Lediglich der Schweizer Franken blieb mit -0,6% Verlust vergleichsweise stabil.

Lage der Gesellschaft

Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Gesellschaft eine Verringerung der sonstigen betrieblichen Erträge um T€ 26 auf T€ 336 verzeichnen.

Gleichzeitig verringerten die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 22 auf T€ 325. Bei den sonstigen Verwaltungsaufwendungen verringerten sich die lfd. Softwareüberlassungskosten (T€ 17). Gleichzeitig war keine Veränderung der Rechts- und Beratungskosten zu verzeichnen. Weiterhin war eine Verringerung der Personalkosten um T€ 5 auf T€ 252 zu verzeichnen.

Im Geschäftsjahr 2020 konnte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 8) ausweisen. Das Eigenkapital erhöhte sich somit um den vorgenannten Bilanzgewinn auf nunmehr T€ 272.

Der atypisch stille Gesellschafter nimmt im Rahmen seiner atypisch stillen Beteiligung in Höhe von T€ 105 quotal am Ergebnis der Gesellschaft teil. Die Gesamtverlustbeteiligung ist hierbei auf seine Vermögenseinlage beschränkt.

Forderungen an Kreditinstitute bestehen in Höhe von T€ 94. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen zum Stichtag T€ 282 gegenüber T€ 339 im Vorjahr; es handelt sich dabei im Wesentlichen um Forderungen an nahestehende Personen.

Ferner verfügt die Gesellschaft über ein Nachrangdarlehen i.S.v. Art. 62/63 als Eigenkapitalbestandteil i.S.d. CRR in Höhe von T€ 99.

Die Lage der Gesellschaft beurteilen wir zum 31.12.2020 insgesamt als zufriedenstellend.

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir für stabil. Unsere Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und Finanzlage auf.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung unserer Gesellschaft erfolgt seit Jahren mit Hilfe einer taggleich geführten Buchhaltung. Das ermöglich einen taggleich aktualisierten Finanzstatus.

Bei einer Verringerung der Bilanzsumme um T€ 73 auf T€ 435 erhöhte sich die Eigenkapitalquote nun auf 63 % (Vorjahr: 53 %). An diesem Ergebnis sind maßgeblich hochqualifizierte Mitarbeiter beteiligt.

Die Lage der Gesellschaft beurteilen wir zum 31.12.2020 insgesamt als zufriedenstellend.

An diesem Ergebnis sind maßgeblich beteiligt sind hochqualifizierte Mitarbeiter.

Risikobericht

Ziel der Unternehmenspolitik ist die Erzielung einer positiven Entwicklung der aufzulegenden AIF sowie die Erwirtschaftung positiver Erträge im Rahmen einer Finanzportfolioverwaltung.

Der Fokus liegt ferner auf einer überschaubaren Kostenentwicklung, die Aufrechterhaltung der Liquidität sowie der Erwirtschaftung eines angemessenen Gewinns. Potentielle Risiken, welche sich aus der COVID-19 Pandemie ergeben sind unter Berücksichtigung des fortgeschrittenen Verlaufs für die EURO-Zone zum jetzigen Zeitpunkt kaum kalkulierbar. Die durch das Virus entstehenden Risiken werden im Besonderen durch politische Entscheidungen geprägt

Wir sehen uns Marktrisiken, Liquiditätsrisiken, operationellen Risiken sowie strategischen Risiken ausgesetzt. Verantwortlich für die Risikoüberwachung und Risikostreuung ist die Geschäftsleitung. Regelmäßig beurteilen wir die identifizierten Risiken und ergreifen bei Bedarf geeignete Maßnahmen zur Risikoreduzierung.

Marktrisiken erkennen wir in der zukünftigen Wertentwicklung der aufzulegenden AIF.

Die weiteren Aussichten an den Kapitalmärkten bleiben zunächst, beeinflusst durch niedrige Renditen.

Bisher war in dem Umfeld der restriktiven Geldpolitik der EZB der geschlossene AIF eher ein "Nischenprodukt", das aber im Rahmen von Diversifikationen Fuß gefasst hatte. Abzuwarten bleibt ein mögliches Risiko, bedingt durch die Abkehr der bisherigen Geldpolitik, hinzu einer Politik mit steigendem Zinsniveau.

Das Liquiditätsrisiko ergibt sich vor allem durch Ausfallrisiken bei den Vermögenswerten der Gesellschaft sowie aus operativen Risiken. Die Entwicklung der Liquidität wird regelmäßig durch Gegenüberstellung der fälligen Verbindlichkeiten mit den bestehenden liquiden Mitteln überwacht. Die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet.

Operationelle Risiken erkennen wir vor allem durch die hohen Anforderungen an unser Geschäft. Weitere rechtliche Regularien und die Bereitstellung von qualifiziertem Personal führen vermehrt zu administrativen Belastungen. Die Umsetzung der rechtlichen Anforderungen stellt gerade für kleinere Unternehmen eine nicht unerhebliche Herausforderung dar, da die hieraus resultierenden Personal- bzw. Verwaltungskosten bereits im Jahr 2019 sichtbar waren und auch in Zukunft stärker durchschlagen könnten.

Weiterhin bleibt die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und den damit verbundenen IT-Risiken von großer Bedeutung. Diesen Risiken wird insbesondere durch den Abschluss von Service- und Wartungsverträgen mit externen Spezialisten begegnet.

Strategische Risiken ergeben sich aus der Abhängigkeit der Ertragslage von der Entwicklung der aufzulegenden und zu verwaltenden AIF.

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft (Prognosebericht)

Das schwierige regulatorische Marktumfeld für die Auflage und den Vertrieb von Spezial-AIFs besteht wie im Vorjahr unverändert fort. Nichtsdestotrotz sehen wir besonders im Bereich "grüner Anlagen" (ESG) enormes Potential und haben vor, dieses Thema mit neuen entsprechenden Anlagekonzepten anzureichern bzw. ermöglicht uns dieser Themenkreis die Verwaltung weiterer AIFs.

Unter Berücksichtigung der aktuell schwierig einzuschätzenden Lage, erwarten wir ein Ergebnis auf Vorjahres Niveau. Trotz der schwer einzuschätzenden Lage erwarten wir die Eigenkapitalquote von 50% nicht zu unterschreiten.

Nicht finanzielle Leistungsindikatoren bestehen in unserem fachlichen Knowhow, durch gezielte Schutzmaßnahmen versuchen wir das Infektionsrisiko unserer Mitarbeiter so gering wie möglich zu halten.

Unsere Zukunftsaussichten bewerten wir momentan vorsichtig positiv.

Weiterhin beherrscht die Corona-Krise das Weltgeschehen. Auch wenn zahlreiche Hilfsprogramme zur Unterstützung der Wirtschaft zeitnah und pragmatisch von den Regierungen geschaffen wurden, kann niemand bisher absehen, welche Auswirkungen die Krise letztendlich auf das globale wirtschaftliche Geschehen in der Zukunft haben wird. Vor einem Jahr haben wir geschrieben, dass wir gerade am Anfang der Krise stehen und daher wir uns derzeit nicht in der Lage sehen, weitere Prognosen geben zu können. Leider müssen wir auch an dieser Stelle des Jahres 2021 schreiben, dass wir hinsichtlich der Lage im Zusammenhang mit der dritten Coronawelle keine verbindlichen Prognosen geben können.

 

Duisburg, 31. März 2021

Timberland Investment GmbH

gez. die Geschäftsleitung

Bei der Ausarbeitung dieser Information haben wir vertrauenswürdige Unterlagen verwendet. Trotz sorgfältiger Bearbeitung können wir für die Richtigkeit der Angaben keine Haftung übernehmen. Bei Rückfragen werden wir Ihnen gern Auskunft geben

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

Anschaffungskosten
01.01.2020 31.12.2020
EUR EUR
Sachanlagen 34.523,13 34.523,13
Abschreibung
01.01.2020 Zugang 31.12.2020
EUR EUR EUR
Sachanlagen 13.636,13 2.445,00 16.081,13
Buchwerte
01.01.2020 Abschreibung 31.12.2020
EUR EUR EUR
Sachanlagen 20.887,00 2.445,00 18.442,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Timberland Investment GmbH Duisburg, - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, sowie Anhang - der eine Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden enthält, unter Einbeziehung der Buchführung sowie ergänzender Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 geprüft. Der Jahresabschluss und Lagebericht zusammen werden nachfolgend Abschluss genannt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020;

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der internationalen Prüflingsstandards (ISA) des IAASB ergänzt um das Fachgutachten 2018 von wp.net und dem Prüfungshinweis zum Lagebericht 2020 vorgenommen. Unsere Verantwortlichkeiten sind weiter ausgeführt im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts". Wir sind unabhängig von der geprüften Gesellschaft in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen und wir haben unsere weiteren berufsethischen Verantwortlichkeiten als Voraussetzung zur Durchführung einer Abschlussprüfung erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und angemessen sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.

Verantwortlichkeiten der gesetzlichen Vertreter und der für die Aufstellung und Überwachung der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Verantwortlichen

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und für die internen Kontrollen, die die gesetzlichen Vertreter für notwendig erachten, um eine Aufstellung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Beurteilung der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit und, sofern zutreffend, zur Angabe weiterer Sachverhalte zur Beurteilung der Fortführungsannahme sowie zur Aufstellung des Jahresabschlusses unter Annahme der Fortführung des Unternehmens, es sei denn, die gesetzlichen Vertreter beabsichtigen entweder die Auflösung der Gesellschaft oder die Einstellung der Geschäfte oder es besteht dazu keine realistische Alternative.

Die mit der Überwachung der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht betrauten Personen sind dafür verantwortlich, den gesamten Prozess der Abschlussaufstellung zu überwachen.

Verantwortung des Abschussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage unserer Prüfung mit hinreichender Sicherheit ein Urteil zum Jahresabschluss und Lagebericht abzugeben, dass dieser Jahresabschluss und der Lagebericht frei ist von wesentlichen, beabsichtigten oder unbeabsichtigten, falschen Darstellungen und einen Bestätigungsvermerk zu erstellen, der unser Prüfungsurteil enthält.

Hinreichende Sicherheit bedeutet ein hohes Maß an Sicherheit, stellt aber keine Garantie dafür dar, dass eine Prüfung nach internationalen Standards (ISA) immer alle wesentlichen falschen Darstellungen aufdeckt, sofern diese vorhanden sind. Falsche Darstellungen können bewusst oder durch Fehler entstehen und werden als wesentlich eingestuft, wenn diese allein oder im Ganzen wirtschaftliche Entscheidungen der Adressaten dieses Abschlusses beeinflussen könnten, die aufgrund dieses Abschlusses getätigt wurden. Der Lagebericht ist dahingehend zu beurteilen, dass er im Einklang mit dem Jahresabschluss steht.

Als Teil unserer Prüfung in Übereinstimmung mit ISA üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Außerdem besteht unsere Prüfung darin:

Die Risiken wesentlicher unzutreffender Angaben zu identifizieren und einzuschätzen, seien sie durch Verstöße oder Unrichtigkeiten entstanden; Prüfungsverfahren zu entwerfen und durchzuführen, die auf solche Risiken ausgerichtet sind; Prüfungsnachweise zu erlangen, die eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil darstellen. Das Risiko, dass eine aus einem Verstoß resultierende unzutreffende Angabe nicht aufgedeckt wird, ist höher als bei einer unbeabsichtigten wesentlichen falschen Angabe, weil Verstöße mit betrügerischen Absprachen, Fälschungen, vorsätzlichen Auslassungen, Falschdarstellungen oder dem Umgehen von internen Kontrollen einhergehen können.

Ein Verständnis von den prüfungsrelevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen zu erlangen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Urteil über die Wirksamkeit der internen Kontrollen des Unternehmens zu fällen.

Die Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern ermittelten Schätzwerte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängende Angaben zu beurteilen.

Eine Schlussfolgerung in Bezug auf die Angemessenheit der Anwendung der Annahme der Unternehmensfortführung als Grundlage der Rechnungslegung durch die gesetzlichen Vertreter zu ziehen und. ausgehend von den erlangten Prüfungsnachweisen, eine Schlussfolgerung darüber zu ziehen, ob eine wesentliche Unsicherheit hinsichtlich Ereignissen und/oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen könnte. Kommen wir zu der Schlussfolgerung, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unseren Bestätigungsvermerk auf die betreffenden Angaben im Abschluss aufmerksam zu machen oder, sofern diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Unsere Schlussfolgerungen basieren auf den bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweisen. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch bewirken, dass die Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit nicht mehr gegeben ist.

Wir erörtern mit der den gesetzlichen Vertretern unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Abschlussprüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen und bedeutsame Mängel bei internen Kontrollen, die wir während unserer Abschlussprüfung feststellten.

 

München, den 31. Mai 2021

Quintum Revisions und Treuhand-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München

Michael Böllner, Wirtschaftsprüfer

Ergänzung zu SONSTIGES:

"Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 20.12.2021."

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