Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 7314
Eingetragen
19.10.1995
Branche
Garten- und LandschaftsbauArchitekturbüros für Garten- und LandschaftsgestaltungErbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, die Ausführung von Pflasterarbeiten und Pflegearbeiten, sowie die Vornahme aller Geschäfte, die dem vorgenannten Gesellschaftszweck dienen und ihn zu fördern geeignet sind. Die Gesellschaft wird den Auftraggebern die Planung, Erstellung und Pflege der Außenbereiche anbieten.

Historie

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Management

NameRolle
Markus Bischof
seit 28.4.2025
Prokura
Sascha Uwe Erhard
seit 11.7.2024
Prokura
Robert Ahle
seit 11.7.2024
Prokura
Marius Feder
seit 11.7.2024
Prokura
Bertram Berken
seit 10.2.2023
Geschäftsführer
Prokura
Karsten Suckau
seit 14.4.2020
Geschäftsführer
Hendrik Hoemann
seit 14.4.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (17)

NameAnteil
4.32%
A****** K********
0.82%
0.62%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Greenovis GmbH
Germany
52.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ringbeck GmbH

Oelde

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Ringbeck GmbH

Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen

Die Ringbeck GmbH, Garten- und Landschaftsbau, eingetragen beim Amtsgericht Münster unter der HRB 7314, war zum 31.12.2019 mit einem Stammkapital von 52,0 T€ ausgestattet.

Die Gesellschaft gehört der Branche des Garten- und Landschaftsbaus an und beschäftigt sich überwiegend mit dem Bau, der Renovierung und der Pflege von öffentlichen, gewerblichen und privaten Gartenanlagen.

Der Hauptsitz der Gesellschaft, die Verwaltung und der Betriebshof, befinden sich in Wibbelstraße 15, 59302 Oelde. Neben dem Firmensitz in Oelde gibt es eine unselbständige Niederlassung in Alter Knipprather Weg 16, 40764 Langenfeld.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf

Im Jahresverlauf 2019 hat sich das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland insgesamt positiv entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland stieg im Jahr 2019 um 0,6% im Vergleich zu 2018. Damit spiegelt sich auch die Entwicklung in der Eurozone wider.

Für den Garten- und Landschaftsbau in Deutschland war die wirtschaftliche Entwicklung im Jahresverlauf positiv. Laut der Garten- und Landschaftsbaustatistik der GalaBau Service GmbH erbrachten die Garten- und Landschaftsbaubetriebe einen Umsatz von 8,93 Mrd. EUR (2018: 8,41 Mrd. EUR).

Bezogen auf die Tätigkeitsstruktur wurden 79,0 % (7,05 Mrd. EUR) des Umsatzes in Neubau-/Renovierungsmaßnahmen umgesetzt, 17,0 % (1,52 Mrd. EUR) in Pflegeaufträgen und 4,0 % (0,36 Mrd. EUR) für sonstige Aufgaben.

Von den 8,93 Mrd. EUR Umsatz wurden 57,9 % (5,17 Mrd. EUR) mit privaten, 17,2 % (1,53 Mrd. EUR) mit öffentlichen und 24,9 % (2,22 Mrd. EUR) mit gewerblichen Kunden umgesetzt.

Die wirtschaftliche Entwicklung des deutschen Garten- und Landschaftsbaus wurde im Jahr 2019 weiterhin positiv gesehen, da die Inlandskonjunktur für den privaten, gewerblichen und öffentlichen Wirtschaftsbereich stabil eingeschätzt wurde. Hierbei führen brancheninterne Faktoren, wie z.B. erhöhte Investitionen in Infrastruktur, das Thema "grün" im Umweltschutz und das Investitionsverhalten im privaten Sektor zu einem höheren nachhaltigen Wachstum.

Das Unternehmen ist in den Marktbereichen öffentlicher, gewerblicher und privater Garten- und Landschaftsbau tätig, die Schwerpunkte liegen in den Bereichen öffentlich/gewerblich Bau von Außenanlagen. Hier werden als Zielmärkte die Marktteilsegmente Wohnumfeldmaßnahmen, Sozialeinrichtungen, Dachbegrünungen und private Gärten gesehen. In diesen Segmenten des Garten- und Landschaftsbaus wird für die nächsten Jahre - ausgehend vom Jahr 2019 - ein kontinuierliches Wachstum vorausgesagt.

In der Ringbeck GmbH werden zentrale Ziel- und Steuerungsgrößen wie Kennzahlen zu Umsatzerlösen und das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) sowie Auftragseingang und Auftragsbestand ermittelt. Die aus dieser Sicht bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse vor Steuern und Zinsen.

Umsatzentwicklung

2019 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 21.955,2 T€ (Vorjahr: 19.283,4 T€) realisiert. Die Veränderungen des Bestandes an unfertigen und fertigen Erzeugnissen machen

-1.097,2 T€ (Vorjahr: 920,1 T€). Die Gesamtleistung der Gesellschaft macht demnach 20.858,0 T€ (Vorjahr: 20.203,4 T€) aus, was einer Steigerung um 3,2% entspricht. Die Gesamtleistung übertrifft die Planwerte des Jahres 2020 geringfügig. Die Umsätze wurden nahezu ausschließlich mit inländischen Auftraggebern erzielt.

Ertragslage

Die Ringbeck GmbH erwirtschaftete im Jahr 2019 einen EBIT von 2.488,1 T€ (Vorjahr: 1.440,9 T€). Das Ergebnis des Berichtsjahres 2019 war operativ gekennzeichnet durch die sehr positive Marktentwicklung, durch die von Mitarbeitern erbrachte Produktivität sowie den auf die Bedürfnisse des Unternehmens angepassten Maschinenpark. Bezogen auf die Betriebsleistung betrug die Materialaufwandsquote 56,73 % (Vorjahr: 61,83 %), der Nachunternehmeranteil betrug 17,1 % (Vorjahr: 23,6 %). Die Personalaufwandsquote betrug 20,4 % (Vorjahr: 20,5 %). Die Steigerung der Materialaufwandsquote ist auf die Struktur der Aufträge zurückführen, hier ergeben sich von Jahr zu Jahr je nach Art der Aufträge Schwankungen, die aber in dem Geschäftsmodell üblich sind. Die Nachunternehmerleistungen reduzierten sich wegen der Struktur der Baustellen zum Vorjahr. Die Ertragssteuern machen 722,2 T€ (Vorjahr: 474,7 T€) aus.

Vermögens- und Finanzlage

Das gezeichnete Kapital der Ringbeck GmbH wird zum 31.12.2019 unverändert mit 52,0 T€ ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote belief sich per 31. Dezember 2019 auf 54,9 % (Vorjahr: 48,8 %).

Die Forderungen aus Lieferung und Leistung wurden mit 1.767,1 T€ (Vorjahr: 1.846,3 T€) ausgewiesen, neben pauschalen Wertberichtigungen in Höhe von 7,8 T€ (Vorjahr 8,2 T€) wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von 58,0 T€ ausgewiesen. Die Zahlungsmoral der Kunden sowohl bei Abschlags-, Teilschluss-, und Schlussrechnungen ist nach wie vor gut.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung wurden mit 1.299,3 T€ (Vorjahr: 1.294,2 T€) ermittelt. Die Überdeckung zwischen Forderungen und Verbindlichkeiten ist weiterhin gut.

Der Cashflow der Gesellschaft beträgt 2.174,7 T€ und reicht aus, um die kurzfristigen Umlauffinanzierung darzustellen. Auch im Geschäftsjahr 2019 wurde kein Kontokorrent in Anspruch genommen.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Vermögens- und Ertragslage in 2019 insgesamt weiterhin positiv entwickelt haben. Gerade wegen des positiven Cash-Flows ist die Finanzlage weiterhin als sehr stabil zu kennzeichnen.

Wichtige Ereignisse

Ein wichtiges Ziel für 2019 ist es gewesen, die Digitalisierung des Unternehmens voran zu treiben. In diesem Sinne wurden Softwareprodukte für eine digitale Zeiterfassung und die digitale Verwaltung von Dokumenten gesucht. Die Einführung wurde in 2019 erfolgreich umgesetzt, ab Beginn des Jahres 2020 wird die Software in Teilen, ab dem 3. Quartal 2020 insgesamt über die gesamte Unternehmensgruppe eingesetzt. Die ersten Nutzungserfahrungen zeigen, dass die Produktivität des Unternehmens nach der Installation der Softwareprogramme weiter steigen wird.

Niederlassungen

Neben dem Hauptsitz der Gesellschaft in Oelde befindet sich eine weitere Niederlassung in Langenfeld/Rheinland. Neben operativen Abteilungen sind hier auch Kalkulations-, Bauleitungs-, und Verwaltungskapazitäten angesiedelt. Insgesamt arbeiten hier 53 Mitarbeiter (Vorjahr: 54).

Personal

Der Personalbestand der Ringbeck GmbH zum 31.12.2019 beträgt 83 (Vorjahr: 86) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, ruhende und freigestellte Mitarbeiter).

Mitarbeiter in 2019 Oelde Langenfeld Summe
kaufmännische Mitarbeiter 4 3 7
technische Mitarbeiter 4 4 8
gewerbliche Mitarbeiter 22 46 68
Summe 30 53 83
davon Auszubildende 1 3 4

Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter betrug im Berichtsjahr 2019 41,9 Jahre (Vorjahr: 42,1 Jahre), die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit betrug 4,7 Jahre (Vorjahr: 4,5 Jahre).

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2019 wurden Investitionen in den Fahrzeug- und Maschinenpark in Höhe von 457,0 T€ vorgenommen. Diese setzen sich aus Ersatz und Ergänzungsinvestitionen zusammen. Ziel war es den Anteil an fremden Mietgeräten zu verringern.

Chancen - und Risikobericht

Marktchancen

Die Marktchancen der Ringbeck GmbH haben sich im Jahr 2019 zu den Vorjahren verbessert, da die Geschäftsbereiche in denen das Unternehmen tätig ist einen großen Nachholbedarf aufweisen, und somit nachhaltig Investitionen getätigt werden. Ein erheblicher Teil des Umsatzes wird mit gewerblichen und öffentlichen Auftraggebern im Bereich infrastrukturelle Aufträge erzielt, der ebenso einen großen Nachholbedarf hat.

Organisatorische Chancen

Die Organisation der Ringbeck GmbH ist im Wesentlichen der Garant für die aktuelle und zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Auch in 2019 hat sich der Trend, das Garten- und Landschaftsbaubetriebe tendenziell kleiner werden fortgesetzt. Marktteilnehmer für qualifizierte Aufträge aus den Marktsegmenten, in denen die Ringbeck GmbH tätig ist, werden wie auch im Vorjahr weniger. Hieraus resultieren für die Zukunft die Chance auf weitere Aufträge, die auf das Unternehmen bezogen auf Qualifikation, know-how und Maschinenbesatz optimal zugeschnitten sind.

Marktrisiko

Bedingt durch die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in 2019 und die erhöhten Investitionen in Infrastruktur werden sich die Märkte, in denen das Unternehmen tätig ist, fundamental weiterhin positiv entwickeln. Veränderungen der Märkte, die sich in 2020 und den Folgejahren aus der Covid-19 Pandemie ergeben, haben aktuell keine Auswirkungen. Zukünftige Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus können aktuell nicht eingeschätzt werden.

Zins- und finanzwirtschaftliche Risiken

Die Zinsentwicklung der EZB (Europäische Zentralbank) ist stabil. Die im Jahr 2019 und 2020 von der EZB getroffenen Entscheidungen deuten nicht auf eine kurzfristige Erhöhung der Zinsen hin, sodass hieraus keine Risiken für das Geschäftsmodell der Ringbeck GmbH entstehen.

Ausfallrisiko

Dem Risiko, dass Kundenforderungen nicht bezahlt werden können, begegnet die Ringbeck GmbH durch ein nachhaltiges Forderungsmanagement. Dabei stehen bei Neukunden Bonitätsprüfungen am Anfang jeder Geschäftsbeziehung. Durch regelmäßige Mahnläufe werden überfällige Forderungen identifiziert und diesen in Folge angegangen. Bekannten Ausfallrisiken wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Im Übrigen bestehen angemessene Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen.

Beschaffungsrisiko

Hierbei könnte es sich um Risiken hinsichtlich des Zugangs zu den Beschaffungsmärkten oder der Verfügbarkeit von Einkaufsmaterialien, der Preisentwicklung, der Konkurrenzsituation und steigender Materialaufwendungen handeln. Weitere Risiken können sich aus den anstehenden Verhandlungen über die Lohn- und Gehaltstarife, die im Jahr 2019 anstehen ergeben. Aus den Lohnverhandlungen ergibt sich für das Geschäftsjahr 2019 eine Bruttolohnerhöhung in Höhe von 3,00 %, für das Geschäftsjahr 2020 wird zum 01.07.2020 eine Lohnanpassung von 2,75 % umgesetzt werden. Diese Anpassungen wurden aus den Planungen des Unternehmens heraus bereits in der Vorkalkulation von neuen Aufträgen berücksichtigt.

Risiken, die sich aus Preiserhöhungen bei der Materialbeschaffung ergeben können, wurden durch Zuschläge auf den Materialeinsatz berücksichtigt.

Wie auch in den Vorjahren zeigt sich,dass die Akquisition neuer Mitarbeiter schwieriger wird, da im Bauhandwerk, insbesondere aber auch im Garten- und Landschaftsbau, die Nachfrage nach Mitarbeitern hoch ist, und das vorhandene Angebot am Markt weit übersteigt. Dies hat die Geschäftsleitung zum Anlass genommen, neben der Stärkung des eigenen Nachwuchses, intensiver am Arbeitsmarkt tätig zu werden, um so den Personalbestand zu sichern.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht zu erkennen sind.

Prognosebericht - Ausblick 2020

Für das Jahr 2020 wurde durch die Bundesregierung ein Wachstum des BIP von 0,5% prognostiziert. Bedingt durch den Corona-Virus und den damit verbundenen Shut-Down in der Bundesrepublik, lassen sich diese Prognosen nicht halten. Aktuell geht die Bundesregierung davon aus, das bei verschiedenen Risikoprognosen ein Rückgang des BIP von mindesten 2,8% entstehen wird und hat deshalb Konjunkturprogramme auf den Weg gebracht, um den Rückgang des BIP zu verringern. Für den Garten- und Landschaftsbau in Deutschland gab es während des Shut-Down keine Produktionsverbote. Die Produktion und auch die Verwaltung wurden im Sinne der angezeigten Vorsorgemaßnahmen angepasst. Es wurden Home-Office Arbeitsplätze geschaffen, die Anzahl der Mitfahrer in den Mannschaftsfahrzeugen wurden reduziert. Um die Hygienestandards ein zu halten wurden Desinfektionspläne erstellt, und die Mitarbeiter darauf verpflichtet, diese einzuhalten.

Daraus resultiert insgesamt, dass das Unternehmen seine Aufträge - mit geringen Einschränkungen - fortsetzten konnte, so dass die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres 2020 nur wenig beeinflusst wird.

Die Geschäftsführung der Ringbeck GmbH erwartet in 2020 - trotz der Einschränkungen durch den Corona-Virus - ein angemessenes Wachstum des Umsatzvolumens und des Ergebnises. Die aktuelle Unternehmensplanung geht von einer moderaten Steigerung des Umsatzvolumens aus. Dies ergibt sich vor allem durch den guten Auftragsvorlauf in Höhe von 19,4 Mio.€ und die aktuelle Nachfrage am Markt.

Eine Prognose der Marktentwicklung über das Jahr 2020 hinaus fällt schwer, da diese in Abhängigkeit der Marktteilnehmer, deren Entwicklung aktuell niemand einschätzen kann, gemacht werden müsste.

Grundlage dieser Prognose sind verschiedene Einschätzungen. Die Gesellschaft ist in attraktiven Märkten tätig, die nach Corona weiterhin wachsen werden. Die Nachfrage der Auftraggeber in den einzelnen Marktsegmenten wächst ebenso, sodass sich daraus Chancen für die weitere Entwicklung des Unternehmens ergeben.

Die strategischen Überlegungen, die bezogen auf die Kernmärkte gemacht wurden, bestätigen die Vorgehensweise zur Weiterentwicklung des Unternehmens.

Die im Lagebericht getroffenen Einschätzungen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen und Prognosen sowie den derzeit verfügbaren Informationen. Aufgrund der Einflüsse durch die Corona Pandemie können sich Risiken ergeben, die aktuell von der Geschäftsleitung nicht ein zu schätzen sind.

 

Oelde, den 29.06.2020

Ringbeck GmbH

Wilhelm Ringbeck, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 1.923.110,94 1.887.272,94
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.705,00 17.501,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.705,00 7.501,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.000,00 10.000,00
II. Sachanlagen 1.912.405,94 1.869.771,94
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 423.709,94 403.968,94
2. technische Anlagen und Maschinen 825.210,00 923.792,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 663.486,00 542.011,00
B. Umlaufvermögen 5.808.742,02 4.575.722,38
I. Vorräte 230.420,99 222.612,28
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 39.485,33 38.146,92
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 9.771.112,26 10.868.259,51
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 9.580.176,60 10.683.794,15
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.815.998,10 1.894.608,37
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.767.068,13 1.846.344,29
2. sonstige Vermögensgegenstände 48.929,97 48.264,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.762.322,93 2.458.501,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 70.610,38 59.619,27
Summe Aktiva 7.802.463,34 6.522.614,59

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 4.287.052,25 3.185.904,93
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag 2.483.904,93 2.175.384,72
III. Jahresüberschuss 1.751.147,32 958.520,21
B. Rückstellungen 902.600,03 673.375,11
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 266.736,00 84.784,87
2. Steuerrückstellungen 317.064,03 148.090,24
3. sonstige Rückstellungen 318.800,00 440.500,00
C. Verbindlichkeiten 2.612.811,06 2.663.334,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 391.856,50 462.380,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.299.278,77 1.294.165,52
3. sonstige Verbindlichkeiten 921.675,79 906.788,11
Summe Passiva 7.802.463,34 6.522.614,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Betriebsergebnis 2.516.761,04 1.448.601,73
a) Rohergebnis 9.123.684,69 7.889.138,03
b) Personalaufwand 4.258.432,96 4.142.519,12
c) Abschreibungen 411.120,87 380.591,90
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 411.120,87 380.591,90
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 1.937.369,82 1.917.425,28
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -30.989,11 -1.984,49
a) Erträge aus Beteiligungen -16.420,85 5.626,55
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128,11 78,08
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.696,37 7.689,12
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 722.227,72 474.720,43
4. Ergebnis nach Steuern 1.763.544,21 971.896,81
5. sonstige Steuern 12.396,89 13.376,60
Jahresüberschuss 1.751.147,32 958.520,21

Anhang

Ringbeck GmbH

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma Ringbeck GmbH mit Sitz in Oelde, Wibbeltstraße 15, eingetragen beim Amtsgericht Münster unter der Handelsregisternummer HRB 7314, sie ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gemäß §§ 242 ff und §§ 264 des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrages und des GmbH-Gesetzes beachtet.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung wurden in der Bilanz und in einer Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie sind in den Erläuterungen zur Bilanz gesondert ausgewiesen und erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Erhaltene Anzahlungen werden gem. § 268 (5) HGB vom Vorratsvermögen offen abgesetzt.

Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Sämtliche Erleichterungsvorschriften bei der Aufstellung und Offenlegung des Anhangs werden in Anspruch genommen.

I. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

II. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß EStG § 7 Abs. 1 nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Wertansätze entsprechen den Anschaffungs- und Herstellungskosten. Das Niederstwertprinzip fand Beachtung.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten aus Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerlichen Mindestumfang berücksichtigt werden.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufpreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von rechten Dritter.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf Basis eines Zinsfußes von 2,71 % bilanziert. Ein versicherungsmathematisches Gutachten liegt vor.

Der Zinssatz für den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1,97 %. Der der Ausschüttungssperre unterliegende Differenzbetrag beträgt 25.902,00 €.

III. Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019

AK / HK 01.01.2019 Zugänge Abgänge 31.12.2019 AfA 01.01.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.685,75 0,00 0,00 20.685,75 13.184,75
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.000,00 0,00 0,00 20.000,00 10.000,00
Summe I. 40.685,75 0,00 0,00 40.685,75 23.184,75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 428.487,31 31.642,80 0,00 460.130,11 24.518,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.642.753,46 114.960,00 18.000,00 1.739.713,46 718.961,46
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.174.920,41 301.142,07 32.836,61 1.443.225,87 632.909,41
Summe II. 3.246.161,18 447.744,87 50.836,61 3.643.069,44 1.376.389,24
Summe I. + II. 3.286.846,93 447.744,87 50.836,61 3.683.755,19 1.399.573,99

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019

Buchwerte
Zugänge Abgänge 31.12.2019 31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.796,00 0,00 17.980,75 2.705,00 7.501,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.000,00 0,00 12.000,00 8.000,00 10.000,00
Summe I. 6.796,00 0,00 29.980,75 10.705,00 17.501,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.901,80 0,00 36.420,17 423.709,94 403.968,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 213.540,00 17.998,00 914.503,46 825.210,00 923.792,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 178.883,07 32.052,61 779.739,87 663.486,00 542.011,00
Summe II. 404.324,87 50.050,61 1.730.663,50 1.912.405,94 1.869.771,94
Summe I. + II. 411.120,87 50.050,61 1.760.644,25 1.923.110,94 1.887.272,94

C. Allgemeine Angaben

Außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden nicht vorgenommen.

Die Forderungen haben, bis auf einen Betrag von 12.797 €, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt.

Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:

Zinssatz 2,71 %
Bewertungsverfahren Projected Unit Credit Method
Anwartschaftstrend 0,00 %
Rententrend 0,50 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G Klaus Heubeck

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 921.675,79

davon entfallen auf:

Sozialversicherung EUR 2.550,53

Steuern EUR 137.386,54

Verb. gg. Gesellschafter EUR 362.042,47

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

Latente Steuern

Es ergibt sich hinsichtlich der Abweichung des steuerlichen Ergebnisses vom handelsrechtlichem Ergebnis ein aktivischer Gesamtsaldo, entsprechend der Gesamtdifferenzbetrachtung wären aktivische latente Steuern auszuweisen. Gemäß des Wahlrechts i. S. des § 274 Abs. 1 HGB wird auf den Ausweis verzichtet.

D. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Personalaufwendungen entfallen auf:

Bezeichnung EUR
Löhne und Gehälter 3.485.052,06
soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und Unterstützung 773.380,90
davon für Altersversorgung 13.247,8

In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus notwendigen Anpassungen in Höhe von T€ 13 aufgrund der durchgeführten Betriebsprüfung für den Prüfungszeitraum 2015 - 2018 ausgewiesen.

E. Ergänzende Angaben

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

(1) Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Ort Vertretungsbefugnis
Ringbeck Wilhelm-Franz Geschäftsführer 59302 Oelde Einzelvertretungsbefugnis

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Den Geschäftsführern wurden keine Mitarbeiterdarlehen gewährt.

Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:

Geschäftsjahr 2018
Anzahl
Vorjahr 2017
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 64 65
Angestellte 17 18

F. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Gewinnvortrag / Verlustvortrag EUR 2.483.904,94
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag EUR 1.751.147,32
Bilanzgewinn / Bilanzverlust EUR 4.235.052,26

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

G. Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten insgesamt
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen 1.299.278,77 1.299.278,77 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 391.856,50 23.319,72 368.536,78 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen (mit (Beteiligungsverhältnis) 362.042,47 362.042,47 0,00 0,00
Übrige Verbindlichkeiten 559.633,32 417.633,32 0,00 142.000,0
Summen Geschäftsjahr 2.612.811,06 2.102.274,28 368.536,78 142.000,00

Pfandrechtlich besichert:

Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 391.856,50 durch Sicherungsübereignung der jeweiligen Maschine vollständig besichert.

H. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen Vertragserfüllungsbürgschaften in Höhe von T€ 470, die durch Avalkredite von Kreditinstituten abgesichert sind. Es sind keine Gründe bekannt, die den ordnungsgemäßen Vertragserfüllungen entgegenstehen, daher wird die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Höhe der Verpflichtungen
EUR
davon gegen verbundene Unternehmen
EUR
Erläuterungen
Mietverträge 107.616,00 10.200,00 Unbefristete Mietverträge, jährliche Miete
Leasingverträge 229.858,36 0,00 Geschäftsübliche Laufzeit, hochgerechnete Verpflichtung auf die jeweilige Gesamtrestlaufzeit
Finanzierungsverträge 372.359,29 0,00 Geschäftsübliche Laufzeit, hochgerechnete Verpflichtung auf die jeweilige Gesamtrestlaufzeit
Wartungsverträge 6.375,84 0,00 Geschäftsübliche Laufzeit, jährliche Miete

 

Oelde, den 22. Juni 2020

Wilhelm Franz Ringbeck

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ringbeck GmbH, Oelde

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Ringbeck GmbH, Oelde, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Ringbeck GmbH, Oelde, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Beckum, den 29. Juni 2020

Dipl.-Kfm. Peter Frölich, Wirtschaftsprüfer

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