Riss & Wölfl GmbH
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Kuhn seit 20.3.2023 | Prokura |
Petra Erika Steinheimer seit 16.6.2020 | Geschäftsführer |
Steffen Gentner seit 21.7.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Corsina International AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Corsina Europe GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHT 2022Die Corsina Europe GmbH beschafft und vertreibt Unterbekleidung sowie Haus- und Freizeitbekleidung. Den Großteil dieses Geschäftes betreibt die Gesellschaft als Kommissionärin eines Geschäftspartners mit einem festen Kundenstamm gegen Berechnung einer umsatzabhängigen Kommissionsgebühr. Dabei übernimmt die Corsina Europe GmbH auch die Beschaffung der Fertigwaren und erhält dafür vom Kommittenten eine vom Einkaufsvolumen abhängige Vergütung. Neben diesem Kommissionsgeschäft handelt die Corsina Europe GmbH selbständig mit Produkten der Unterbekleidung unter fremden Marken (Private Label). GESAMTWIRTSCHAFTLICHE SITUATION UND BRANCHENENTWICKLUNGDie gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 durch die Folgen der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine geprägt. Die hieraus resultierenden hohen Verbraucherpreise, insbesondere für Energie und Lebensmittel, haben die deutsche Wirtschaftsleistung gebremst. Insgesamt konnte die deutsche Wirtschaft jedoch wegen Corona-Nachholeffekten zulegen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach neueren Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt um 1,8 % (Vorjahr 2,9 %) gegenüber dem Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilug 070 vom am 24. Februar 2023, abrufbar unter https://www.destatis.de) Die Konsumausgaben der Verbraucher, eine wichtige Stütze der deutschen Wirtschaft, stiegen moderat, was auf den Nachholeffekt aus der Coronakrise zurückzuführen ist. Insgesamt wirkten die hohen Konsumentenpreise und die dadurch hervorgerufene hohe Inflation konjunkturbremsend. Die privaten Konsumausgaben stiegen gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um +0,4 %, die Konsumausgaben des Staates stiegen preisbereinigt um 0,5 % im Wesentlichen um die Schutzsuchenden aus der Ukraine zu unterstützen. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilug 070 vom am 24. Februar 2023, abrufbar unter https://www.destatis.de) Die Zahl der Erwerbstätigen verzeichnete einen Anstieg auf durchschnittlich 45,6 Millionen und blieb damit nahezu auf Vorjahresniveau (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilug 063 vom am 16. Februar 2023, abrufbar unter https://www.destatis.de). Die Reallöhne sanken in Deutschland im Jahr 2022 um 3,1 % gegenüber dem Vorjahr, maßgeblich bedingt durch die hohen Verbraucherpreise, die sich im Jahresdurchschnitt 2022 um 6,9 % gegenüber 2021 erhöhten. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 078 vom 01.03.2023, abrufbar unter https://www.destatis.de) Der Handel, der für die Corsina Europe GmbH relevante Branche Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren ist im Vergleich zum Vorjahr nominal um 30,4 % (Vorjahr +5 %) gestiegen, real ergibt sich eine Umsatzzuwachs zum Vorjahr von 27 % (Vorjahr -5,9 %). Der Umsatz in Waren- und Kaufhäusern stieg preisbereinigt um 20,6 % gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr -2,3 %). Im Internet- und Versandhandel war dagegen ein Umsatzrückgang von 3,6 % (Vorjahr +13,2 %) zu verzeichnen. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 039 vom 31. Januar 2023, abrufbar unter https://www.destatis.de) MARKETING UND VERTRIEBDie Vertriebsaktivitäten der Corsina Europe GmbH fokussieren sich darauf, im Geschäft mit fremden Marken (sogenanntes Private Label Geschäft) die bestehenden Kundenbeziehungen zu pflegen und auszubauen sowie neue Kundenbeziehungen anzubahnen. UNTERNEHMENSLAGE, FINANZIELLE UND NICHT FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATORENDie Corsina Europe GmbH tätigt zu über 79 % (Vorjahr: 91 %) Kommissionsumsätze, die sie im Inland erwirtschaftet. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Sondereffekt, der den konzerninternen Verkauf der Vorräte umfasst. Darüber hinaus betreibt Corsina Europe GmbH ein Eigenhändlergeschäft sowohl im Ausland als auch im Inland. Im Rahmen der Neuausrichtung des Private Lable Geschäfts wurde der Kommissionsvertrag mit einer zur Triumph Gruppe gehörenden Schwestergesellschaft zum Ende des Jahres gekündigt sowie der Logistikstandort in Aalen geschlossen. Corsina ist Teil des weltweiten TRIUMPH Konzerns und ist damit in ein übergeordnetes Organisations-, Führungs- und Steuerungsmodell eingebunden. Corsina Europe GmbH wird über einen detaillierten Budget-Prozess mit monatlichen Soll-/Ist-Analysen gesteuert, der sich nicht an den gesellschaftsrechtlichen, sondern nach den Managementstrukturen ausrichtet. Eine vollständige Überleitung des Planungs- und Steuerungssystems auf die rechtliche Einheit der Gesellschaften erfolgt nicht. Dennoch erfolgt auf Ebene der Corsina Europe GmbH die Steuerung über die finanziellen Leistungsindikatoren Deckungsbeitrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand, in %) und darüber hinaus wird im Berichtsjahr auch das Ergebnis vor Steuern (Ergebnis nach Steuern zzgl. Steuern vom Einkommen und Ertrag lt. GuV) als weiteres Kriterium herangezogen. Prozentual beträgt der Deckungsbeitrag im Berichtsjahr 12,46 % vom Umsatz (Vorjahr: 9,07 %), womit die Prognose eines konstanten bis moderat rückläufigen Deckungsbeitrags (Prognose 17 %) aufgrund gestiegener Material- und Transportkosten nicht erreicht wurde. Das im Vorjahr prognostizierte Ergebnis vor Steuern (TEUR 500) konnte im Wesentlichen aufgrund höherer sonstiger betrieblicher Aufwendungen, bedingt durch Investitionen in einen neuen Kunden, nicht erreicht werden und beträgt minus TEUR 518. Die Investitionen in den neuen Kunden beinhalten im Wesentlichen den Aufbau eines Sales-Teams sowie die Entwicklungskosten für die neue Kollektion. Wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind einerseits die Einhaltung der pünktlichen und vollständigen Lieferung, andererseits die stetige Qualitätssicherung, nach diesen wird nicht operativ gesteuert. Einer der wichtigsten Indikatoren ist die Rücksendequote aufgrund von Qualitätsmängeln, diese wurde mit 0,5 % budgetiert. Prozentual beträgt die Rücksendequote aufgrund von Qualitätsmängeln in Berichtsjahr 0,04 %. Bereits der Vorgabewert ist sehr gering und selbst dieser konnte wie auch schon im Vorjahr durch stabile Qualität erneut unterschritten werden. Im Zusammenhang mit der Liefertreue Richtung Kunden ist die pünktliche und vollständige Anlieferung der Ware von Bedeutung. Im Jahr 2022 verbesserten sich die Produktionsaufträge, die mit einer Verzögerung von mehr als 5 Tagen an den Spediteur übergeben wurden, von 50% auf 46 %. Die Zielgröße < 10 % konnte dieses Jahr erneut aufgrund steigender Herausforderungen in der Lieferkette nicht erreicht werden. Dies ist zurückzuführen auf Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in den Produktionsstätten, Ausfällen von Arbeitern und weitreichenderen Quarantänemaßnahmen. Gleichzeitig kam es auf der Transportseite zu einer Verknappung von Personal bei Spedition/Reederei, zur Stilllegung von Schiffen bzw. Reduzierung von Schiffskapazitäten einhergehend mit einer Vielzahl aufgestauten Lieferungen. Die entstandenen Verspätungen konnten mit alternativen Transportmethoden (Luft und Bahn), schnelleren Schiffslaufzeiten, sehr guter Durchlaufzeit im Lager Aalen und Absprachen/ Lieferterminverschiebungen mit dem Kunden kompensiert werden. In Bezug auf die vollständige Anlieferung konnte das Ziel von > 99 % der Aufträge, die im vertraglichen Rahmen von maximal -5 % Unterlieferung geblieben sind, erreicht werden. UMSATZENTWICKLUNGDer Umsatz entwickelt sich, aufgegliedert nach Eigenhändler- und Kommissionsgeschäft, insgesamt wie folgt:
Die inländischen Umsätze tragen mit TEUR 23.837 (Vorjahr: TEUR 22.593) zum Ergebnis bei. Im Ausland erzielte die Gesellschaft Umsätze in Höhe von TEUR 1.083 (Vorjahr: TEUR 1.258). Die Erlöse aus Kommissionsumsätzen beinhalten Kommissionsgebühren in Höhe von TEUR 2.331 (Vorjahr: TEUR 1.810). Zudem wurden im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse aus einem Intercompanygeschäft in Höhe von TEUR 4.438, durch den Verkauf von Vorräten an eine Konzerngesellschaft, erzielt. Während der Umsatz aus dem Eigenhändlergeschäft rückläufig ist, verzeichneten die Umsätze aus dem Kommissionsgeschäft einen Anstieg um 7 %. Weiterhin konnten Umsatzerlöse aus dem Intercompanygeschäft in Höhe von TEUR 4.438 erzielt werden. Diese sind auf einen einmaligen Sondereinfluss, den Verkauf von Vorräten an eine Konzerngesellschaft, zurückzuführen. Insgesamt stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 23,9 %. FINANZANLAGENDie Finanzanlagen bestehen aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Der Wert der Finanzanlagen steigt auf 39,0 % der Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2022 (Vorjahr: 30,7 %). Der Anstieg ist auf den Rückgang der Bilanzsumme, im Wesentlichen aufgrund des Verkaufs der Vorräte an eine Konzerngesellschaft, zurückzuführen. PERSONAL- UND SOZIALWESENDie Corsina Europe GmbH beschäftigte im Berichtsjahr 2022 durchschnittlich 36 Mitarbeiter (im Vorjahr 33), davon 2 leitende Angestellte (im Vorjahr 2). Die Personalaufwendungen liegen in 2022 bei TEUR 2.754 und sind damit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 545 gestiegen. Der Anstieg resultiert vor allem aus der im Vorjahr in Anspruch genommenen Kurzarbeit sowie einer höheren Mitarbeiterbasis. Im Berichtsjahr erhielten die tariflichen Mitarbeiter eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 2,0 %. Die betriebliche Altersversorgung stellt für die Mitarbeiter nach wie vor eine wichtige Säule neben der gesetzlichen Rentenversicherung dar. Die Zusammenarbeit im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung erfolgt mit der "Pensionskasse der Deutschen Wirtschaft VVaG" (PKDW). Seit mehreren Jahren nehmen zahlreiche Mitarbeiter auf Grundlage des Tarifvertrages Arbeitgeberleistungen in Anspruch und führen eigene Beiträge ab. VERMÖGENSLAGEFolgende Vermögens- und Finanzierungsstruktur ergibt sich aus der Bilanz: AKTIVA
Das Anlagevermögen der Corsina Europe GmbH besteht im laufenden Geschäftsjahr mit TEUR 16 aus Sachanlagevermögen und mit TEUR 8.198 aus Ausleihungen an den Gesellschafter. Das Umlaufvermögen setzt sich im Wesentlichen aus Vorräten, Forderungen und flüssigen Mitteln zusammen. Die Vorräte sind im Berichtsjahr von TEUR 8.978 auf TEUR 1.502 gesunken. Das im Lagerbestand gebundene Vermögen wurde während des Geschäftsjahres so gering wie möglich gehalten. Soweit erforderlich, wurden schwergängige Produkte mit einer Bestandsabwertung versehen. Die enthaltenen Abschläge betragen TEUR 248. Abwertungen mussten nur auf Produkte des Eigenhändlergeschäfts gebildet werden. Für das Kommissionsgeschäft gibt es eine Abnahmeverpflichtung des Kunden. Der Rückgang der Vorräte ist im Wesentlichen auf die Schließung des Lagers in Aalen zurückzuführen, welcher den Verkauf der Vorräte an eine Konzerngesellschaft umfasst. Die Forderungen sind um TEUR 2.345 auf TEUR 3.245 angestiegen. Grund hierfür sind die stichtagsbedingten Intercompany-Umsätze, die im Zusammenhang mit dem Verkauf der Vorräte stehen. Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch den Anstieg des Geschäftsvolumens stichtagsbezogen um TEUR 1.063 gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Berichtsjahr von TEUR 979 um TEUR 131 auf TEUR 848 gesunken. Der Anteil des Eigenkapitals bezogen auf die Bilanzsumme von TEUR 21.036 lag bei 32,96 % (Vorjahr 28,03 %). Die sonstigen Rückstellungen haben sich von TEUR 339 um TEUR 104 auf TEUR 443 erhöht. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und Zeitguthaben zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund der Neuausrichtung des Geschäftsmodells von TEUR 4.120 um TEUR 3.961 auf TEUR 159 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind leicht von TEUR 13.480 auf TEUR 13.423 gesunken. Diese entfallen mit TEUR 13.381 auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen im Inland. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von TEUR 1.193 auf TEUR 76 gesunken und beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern (TEUR 39, Vj. TEUR 31) sowie kreditorische Debitoren (TEUR 1, Vj. TEUR 676). ERTRAGSLAGEIm Berichtsjahr sind die Umsatzerlöse von TEUR 23.851 um TEUR 5.507 auf TEUR 29.358 gestiegen. Weitere Details dazu sind dem Abschnitt "Umsatzentwicklung" zu entnehmen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.637 um TEUR 875 auf TEUR 762 gesunken. Ursächlich hierfür ist ein Rückgang der Fremdwährungskursgewinne. Der Materialaufwand erhöhte sich deutlich, hauptsächlich bedingt durch die gestiegene Absatzleistung, von TEUR 21.688 um TEUR 4.012 auf TEUR 25.700. Der Personalaufwand ist um TEUR 545 auf TEUR 2.754 gestiegen. Der Anstieg resultiert vor allem aus der im Vorjahr in Anspruch genommenen Kurzarbeit sowie einer höheren Mitarbeiterbasis. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichneten im Berichtsjahr einen Anstieg um TEUR 687 auf TEUR 2.392. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen steht insbesondere im Zusammenhang mit einem neuen Kunden. Insgesamt ergibt sich aus den vorgenannten Maßnahmen und Entwicklungen ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR -518 (Vorjahr: TEUR -35). FINANZLAGEDer Finanzmittelbestand ist im Berichtsjahr moderat um TEUR 323 von TEUR 7.550 auf TEUR 7.227 zurückgegangen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zugesagte Kreditlinien in Höhe von TEUR 880 wurden im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen. Das Working Capital definiert sich als Umlaufvermögen abzüglich kurzfristigen Fremdkapitals und hat sich im Geschäftsjahr 2022 von TEUR -744 auf TEUR -1.951 reduziert. Die Liquiditätssituation der Corsina Europe GmbH ist stabil und auch für etwaige weitere (krisenbedingte) Umsatzeinbrüche oder Preiserhöhungen - die nicht sofort weitergegeben werden können - ausreichend. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTCorsina ist ein Teil eines seit Jahrzehnten global aufgestellten Konzerns und kann von dieser Einbindung dauerhaft profitieren. Somit kann Corsina auch auf technische Expertise, Kundenkontakte und vorhandene IT-Prozesse der Triumph Gruppe zurückgreifen. Gegenüber einer Vielzahl von national aufgestellten Mitbewerbern bietet diese Ausgangsposition deutliche Vorteile in einem globalen Marktumfeld. CHANCEN Kunden Corsina verfügt über langjährige Erfahrung im Aufbau und in der Versorgung ihrer Kunden im Fremdmarkengeschäft sowie in der stetigen Erweiterung und Vertiefung der Vertriebsgebiete durch Akquise über Vertriebsaktivitäten in Deutschland, den Vereinigten Staaten und in Asien. Durch den Wiederaufbau des Eigenhändlergeschäfts und Gewinnung neuer Geschäftspartner besteht die Chance, eine Expansion im In- und Ausland zu erreichen. Produkte und Logistik Aufgrund des über Jahrzehnte erarbeiteten Know-hows, das in zukunftsweisende Produkte und Konzepte umgesetzt wurde, ist eine deutliche Positionierung am Markt gesichert. Die Gesellschaft kann im Konzern bestehende Versorgungsstrukturen nutzen. Mitarbeiter Die Corsina Europe GmbH kann auf einen Stamm von erfahrenen, hoch motivierten Mitarbeitern zurückgreifen, die langjährige Expertise im Bereich des Private Label Geschäfts haben und deshalb einen Vorteil gegenüber neu eintretenden Wettbewerbern. RISIKEN Diese sind gewichtet nach Ihrer Rangfolge in deren Bedeutung dargestellt:
1 Eintrittswahrscheinlichkeit: gering (1%-19%), mittel (20%-50%), hoch (> 50%) 2 Auswirkung auf VFE; gering (< 1mio EUR), moderat (1-4 Mio EUR), schwerwiegend (> 4 Mio EUR) 3 Auswirkungen werden im Prognosebericht weiter aufgeführt Die oben aufgeführten Einzelrisiken werden jeweils als nicht bestandsgefährdend eingestuft. Dennoch könnte es durch den unwahrscheinlichen gleichzeitigen Eintritt mehrerer Risiken zu einer existenzgefährdenden Situation führen. Zur Überwachung und Steuerung der Chancen und Risiken werden im Konzern eine Vielzahl von Steuerungs- und Kontrollsystemen genutzt und laufend weiterentwickelt. Ein bestandsgefährdendes Risiko ist nicht zu erkennen. Kunden Das Risiko in diesem Bereich wird deshalb als schwerwiegend eingestuft, weil derzeit ein Großkunde 4/5tel des Geschäfts darstellt. Produkt Qualität ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Zusammenarbeit unserer Kunden mit Corsina. Mangelnde Qualität könnte das Vertrauen der Konsumentinnen und Kunden in die Produkte beeinträchtigen was Umsatzausfälle zur Folge haben könnte. Das Risiko wird durch Kontrollen, die einen hohen Qualitätsstandard sicherstellen, begrenzt. Hierunter fallen insbesondere die permanente Qualitätskontrolle und die Sicherstellung der Liefertreue. Durch eine gewisse Abhängigkeit von Vorlieferanten in der Lieferkette, ist das Risiko nicht komplett ausschließbar. Logistik Lieferverzögerungen oder der Untergang der Ware stellen ein mittelgroßes Risiko, da die Gesellschaft über viele Möglichkeiten der Ersatzbeschaffung verfügt. Die Gesellschaft verfügt über ein flexibles und global aufgestelltes Beschaffungsnetzwerk, das auf Marktveränderungen adäquat reagieren kann. Die Einbindung unterschiedlicher externer Dienstleister in Logistik und Administration mindern das Risiko im Bereich der Beschaffung und Logistik. Währung Wesentliche Währungsrisiken bestehen in Zukunft aufgrund der Neuausrichtung des Geschäftsmodells nicht mehr. Ukrainerisiko Durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine hat die Corsina Europe GmbH zunächst nur geringe Umsatzrisiken, da es keine Lieferungen in die Ukraine gibt. Größer sind die Risiken durch die gestiegenen Kosten im Energiesektor einzuordnen. Sowohl alle Produktionsstufen als auch der Transport benötigen ein hohes Maß an Energie, hier erwarten wir weiterhin ein hohes Preisniveau. Zudem kann die anhaltend hohe Inflation, die insbesondere durch den Krieg in der Ukraine hervorgerufen wurde, eine negative Auswirkung auf den Konsum haben. Durch eine Ausweitung des Kriegs besteht das Risiko eines wirtschaftlichen Abschwungs, der zusammen mit einer hohen Inflation und hohen Zinsen die Kaufkraft weiter schwächen kann. Diese Annahmen lassen sich aber aufgrund der geopolitischen Unsicherheit aktuell nur schwer einschätzen. Coronavirus Die weltweite Verbreitung des Covid-19 Virus hat in den Geschäftsjahren 2020 und 2021 zu einer globalen Wirtschaftskrise geführt. Die Risiken der Corona-Pandemie reduzierten sich jedoch im Geschäftsjahr 2022. Es kam zu keinen weiteren Schließungen des stationären Einzelhandels und die Einkaufsbeschränkungen im Einzelhandel wurden im Laufe des Jahres aufgehoben. Weitere wesentliche Einschränkungen durch COVID-19 werden als gering eingestuft. PROGNOSEBERICHTWirtschaftlicher Ausblick Die Wirtschaftsprognose für Deutschland ist, aufgrund des Kriegs in der Ukraine und dessen wirtschaftlichen Folgen, weiterhin mit Unsicherheit verbunden. Wichtige Einflussfaktoren für die konjunkturelle Entwicklung 2023 ist die Energiekrise, die anhaltend hohe Inflation und Lieferkettenprobleme. Nach Angaben des ifo Instituts wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,1 % zurückgehen (Stand: 15.03.2023). Im 1. Quartal 2023 wird eine schwache Rezession erwartet. Die Erholung der Wirtschaft soll ab dem Frühjahr einsetzen und in der zweiten Jahreshälfte zulegen. Die Inflationsrate wird für das Jahr 2023 auf 6,2 % geschätzt. (Quelle: ifo Konjunkturprognose - 15.03.2023, abrufbar unter www.ifo.de) Wirtschaftlicher Ausblick auf die Corsina Europe GmbH Nach der Beendigung des Kommissionsgeschäfts mit einer zur Triumph Gruppe gehörenden Schwestergesellschaft, wird der bestehende Großkunde direkt von der Corsina Europe GmbH beliefert. Für das Jahr 2023 erwarten wir einen Umsatz auf Niveau des Berichtsjahres. Die Geschäftsaussichten bezüglich der anderen Bestandskunden werden ebenfalls stabil eingeschätzt. Zusätzlich zum Kerngeschäft hat die Corsina Europe GmbH ein neues Geschäftsfeld als Serviceprovider im Private Lable Business für andere Konzerngesellschaften erschlossen. Der Deckungsbeitrag wird im Bereich von 24 % erwartet. Das Jahresergebnis vor Steuern wird auf mindestens TEUR 1.700 geplant. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren (nach diesen wird nicht operativ gesteuert) sind besonders im schwierigen Marktumfeld von Bedeutung, so dass auch im Jahr 2023 eine Rücksendequote aus Qualitätsmängeln von weniger als 0,5 % angestrebt werden. Auch die Zielgrößen der Lieferperformance (>99 % vollständig angelieferte Aufträge) und der Pünktlichkeit der Waren (<10 % später als 5 Tage) werden weiterhin verfolgt. Im Vergleich zu den letzten beiden Jahren haben sich sowohl Warenverfügbarkeiten als auch Kapazitäten in der Transportlogistik etwas erholt, so dass eine Erreichung der gesteckten Ziele auch realistisch ist. NACHTRAGSBERICHTGeschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind im Anhang unter "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag" erläutert.
München, den 31. März 2023 DIE GESCHÄFTSFÜHRER Petra Steinheimer Steffen Gentner Bilanz zum 31.12.2022Corsina Europe GmbH, Müncheneingetragen beim Amtsgericht München, HRB 41744AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
ANHANG 2022BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDie Corsina Europe GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB-Nr. 41744). Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB i.V.m. dem GmbHG aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB.Der Jahresabschluss ist in EUR aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach wirtschaftlicher Betrachtungsweise linear über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren vorgenommen. Bei Änderung der den planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert nach § 253 Abs. 4 HGB geboten ist. Die Finanzanlagen bestehen aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen, die mit dem Nominalwert bewertet sind. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach der gleitenden Durchschnittspreismethode ermittelt. Einer beschränkten Gängigkeit oder Verwendbarkeit wird im Einzelfall durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt, erkennbaren Ausfallrisiken wird im Einzelfall durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Eine pauschale Wertberechtigung wird ab dem Geschäftsjahr 2019 nicht mehr angesetzt, da alle Kunden einer Risikoanalyse unterzogen werden und im Bedarfsfall Einzelwertberichtigungen vorgenommen werden. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Bestände in fremder Währung werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Gewinnrücklagen wurden im Rahmen der BilMoG Anpassungen zum 1.10.2010 gebildet. Für erkennbare Risiken werden Rückstellungen in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abzuzinsen. Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen der Projected Unit Credit Methode auf Basis eines Kapitalisierungszinsfußes von 1,44 % (VJ: 1,35 %) und eines Gehaltstrends von 2,50 % (VJ: 1,90 %) berechnet. Die Rückstellung für nicht genommene Urlaubstage und Gleitzeitansprüche wird gemäß den Empfehlungen des IDW gebildet. Die Berechnung basiert auf dem Bruttoentgelt einschließlich Weihnachts- und Urlaubsgeld, sowie des anteiligen pauschalen Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung und den Berufsgenossenschaftsbeiträgen. Als Basistage werden 220 Tage für den HGB Ansatz zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten kommen mit dem Erfüllungsbetrag zum Ansatz. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags bewertet. Bei einer Laufzeit von über einem Jahr werden Fremdwährungsforderungen mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Forderungsbegründung oder zum niedrigeren Kurs zum Bilanzstichtag bzw. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung der Verbindlichkeit oder dem höheren Kurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die Gesellschaft nutzt zur Sicherung von Währungsrisiken Derivate. Diese wirtschaftliche Sicherung wird bilanziell nicht durch die Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB nachvollzogen. Derivative Finanzinstrumente werden zu den sich aus Marktpreisen ableitenden beizulegenden Zeitwerten bewertet. Ist der beizulegende Zeitwert negativ wird dieser als sonstige Rückstellung berücksichtigt. Ist der beizulegende Zeitwert positiv wird dieser entsprechend dem Vorsichtsprinzip nicht angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten 5 Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden grundsätzlich saldiert ausgewiesen. Aktive latente Steuern werden entsprechend des Wahlrechts nicht angesetzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem beim Ausgleich der temporären Differenzen voraussichtlich gültigen Steuersatz von 30 %. Die temporären Differenzen betreffen Vorräte und sonstige Rückstellungen. Die Umsatzerlöse werden realisiert, sobald die geschuldeten Leistungen erbracht wurden oder der Gefahrenübergang, im Falle von Lieferungen, stattgefunden hat. Umsätze aus dem Kommissionsgeschäft werden bei Lieferung der Waren an den Kunden realisiert. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAKTIVA A. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Berichtsjahr sind in der beigefügten Übersicht zur Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. Die Finanzanlagen bestehen aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen. B. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. PASSIVA C. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Beratungs- und Jahresabschlusskosten, nicht genommene Urlaubs- und Gleitzeitansprüche sowie Jubiläumszusagen gebildet. D. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als 1 Jahr bestehen wie bereits im Vorjahr nicht, ebenso keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen nicht. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 76 (Vj. TEUR 1.193) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern TEUR 39 (Vj. TEUR 31) sowie kreditorische Debitoren TEUR 1 (Vj. TEUR 676). ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
11.) Steuern Die sonstigen Steuern betreffen mit EUR 470 (Vj. EUR 594) die Kraftfahrzeugsteuer. SONSTIGE ANGABENSonstige Finanzielle Verpflichtungen Die gesamten sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 24 (Vj. TEUR 12) und betreffen mit TEUR 24 (Vj. TEUR 12) Verpflichtungen aus KFZ Leasing Verträgen. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen entfallen mit TEUR 12 (VJ: 6) auf das Jahr 2023 und TEUR 12 (VJ: 6) auf die Jahre 2024 bis 2027. Die sonstigen Verpflichtungen bestehen ausschließlich gegenüber Dritten. Personalstand: Die Zahl der Mitarbeiter beträgt im Jahresdurchschnitt
Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Die für Dienstleistungen des Abschlussprüfers als Aufwand erfassten Honorare zzgl. Auslagen betrugen
Organmitglieder: Mitglieder der Geschäftsführung
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Bei der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9b HGB Gebrauch gemacht. Beziehung zu verbundenen Unternehmen Alleinige Gesellschafterin ist die CORSINA INTERNATIONAL AG, Bad Zurzach, Schweiz, die keinen Konzernabschluss erstellt. Die oberste Muttergesellschaft ist die TRIUMPH HOLDING AG, Bad Zurzach, Schweiz (bis 31.12.2014: TRIUMPH INTERNATIONAL SPIESSHOFER & BRAUN Kommanditgesellschaft, Bad Zurzach, Schweiz), die freiwillig einen IFRS Konzernabschluss erstellt (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Dieser wird nicht offengelegt. Soweit vertragliche Beziehungen zu nahestehenden Personen bestehen, sind diese zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen. Vorschlag zur Ergebnisverwendung:Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag der Corsina Europe GmbH für das Geschäftsjahr 2022 auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
München, den 31. März 2023 DIE GESCHÄFTSFÜHRER Petra Steinheimer Steffen Gentner Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dec 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Corsina Europe GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Corsina Europe GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Corsina Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 31. März 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Schlögel, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschuss zum 31.12.2022 wurde am 20.07.2023 festgestellt. |
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