Care Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Somuah seit 6.1.2026 | Prokura |
Bernd Drepper seit 14.12.2017 | Prokura |
Hans-Joachim Gruber seit 14.12.2017 | Geschäftsführer |
André Matthias Eppe seit 24.11.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
apetito catering B.V. & Co. KGRheineKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021APETITO CATERING B. V. & CO. KG, RHEINEAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021APETITO CATERING B.V. & CO. KG, RHEINE1. Grundlagen Die apetito catering B.V. & Co. KG hat ihren Sitz in Rheine und ist unter HRA Nr. 5828 im Handelsregister beim Amtsgericht Steinfurt eingetragen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Im Interesse der Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt. Dies gilt auch für Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machen sind. 2. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasste zum Bilanzstichtag neun voll konsolidierte Unternehmen. 18 Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden at equity bewertet. Die apetito catering B.V. & Co. KG ist an den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wie folgt unmittelbar bzw. mittelbar beteiligt:
(bis zum 18. Februar 2021: Menüpartner GmbH), Berlin 100,0 % Anteilsbesitz
Die apetito catering Education B.V. & Co. KG war mit Gesellschaftsvertrag vom 28. Juni 2021 neu gegründet worden. Die Gesellschaft hat nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages vom 9. November 2021 sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung vom 9. November 2021 und der Gesellschafterversammlung des übertragenden Rechtsträgers vom 9. November 2021 den Teilbetrieb "Schulen und Kindertagesstätten" mit allen zugehörigen Vermögenswerten und Schulden von der apetito catering B.V. & Co. KG als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Ausgliederung gegen Gewährung von Geschäftsanteilen übernommen. In diesem Schritt gingen auch 100,0 % der Anteile an der Menupartner B.V., Denekamp / NL sowie 50,0 % der Anteile an der apetito kids & schools GmbH, Rheine, über. Die apetito Holding B.V. & Co. KG war mit Gesellschaftsvertrag vom 22. September 2021 neu gegründet worden. Es handelt sich um eine reine Finanzierungsholding ohne operative Geschäftstätigkeit, die 100,0 % der Anteile an der Education Management B.V., Denekamp / Niederlande hält. Diese Anteile sind nach Maßgabe des Ausgliederungs- und Übernahmevertrages vom 9. November 2021 sowie der Zustimmungsbeschlüsse ihrer Gesellschafterversammlung vom 9. November 2021 und der Gesellschafterversammlung des übertragenden Rechtsträgers vom 9. November 2021 als Gesamtheit im Wege der Umwandlung durch Ausgliederung gegen Gewährung von Geschäftsanteilen übertragen worden. Das in den Konzernabschluss einbezogene Mutterunternehmen apetito catering B.V. & Co. KG nimmt als haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaft gemäß § 264b HGB die Erleichterungen im Hinblick auf die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses und Lageberichts nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften in Anspruch. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften Menüpartner B.V. & Co. KG (bis zum 18. Februar 2021: Menüpartner GmbH), Berlin, apetito Holding B.V. & Co. KG, Rheine, und apetito catering Education B.V. & Co. KG, Rheine, nehmen als haftungsbeschränkte Personenhandelsgesellschaften gemäß § 264b HGB die Erleichterungen im Hinblick auf die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses und Lageberichts nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften in Anspruch. Die in den Konzernabschluss einbezogene Kapitalgesellschaft apss GmbH, Rheine, nimmt gemäß § 264 Abs. 3 HGB und die Education Management B.V., Denekamp, gemäß Artikel 403 des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches die Erleichterungen im Hinblick auf die Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften in Anspruch. Im Geschäftsjahr wurde eine neue Beteiligung erworben. Die Beteiligung an der Wirtschaftsdienste Rostock GmbH, Rostock, in Höhe von 49,0 % wurde am 17. Dezember 2021 zum Nominalwert erworben. Die Beteiligungen wurden at equity bewertet. 3. Konsolidierungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse aller einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Bei den Tochterunternehmen, die zu Beginn des Konzern-Geschäftsjahres 2021 gehalten wurden, ist der Wertansatz der Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt verrechnet worden, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Erleichterungen nach § 301 Abs. 2 S. 3 und 4 HGB wurden gemäß der Rückausnahme des § 301 Abs. 2 S. 5 HGB nicht in Anspruch genommen. Dasselbe gilt für die Bilanzierung von assoziierten Unternehmen, die zu Beginn des Konzern-Geschäftsjahres vorhanden waren. Die Erleichterungen wurden nicht in Anspruch genommen, da die Tochterunternehmen bzw. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen entweder selbst in bar gegründet wurden oder die Beteiligung in Höhe des anteiligen Nominalkapitals erworben wurden, weil im Erwerbszeitpunkt keine stillen Reserven und Lasten vorlagen. Aus der Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen wurde in der Konzern-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2018 ein passivischer Unterschiedsbetrag aus Gewinnvorträgen von 173 T€ in die Konzern-Gewinnrücklagen eingestellt. Aus der retrospektiven Ermittlung des fortgeschriebenen Equity-Wertes der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen resultierte ein Anpassungsbetrag von 546 T€, der in die Konzern-Gewinnrücklagen eingestellt wurde. Dadurch wird erreicht, dass der Vermögens- und Erfolgsausweis im Konzernabschluss demjenigen entspricht, der sich ergeben hätte, wenn die Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen seit ihrer Gründung bzw. ihres Erwerbs vollkonsolidiert bzw. at equity bewertet worden wären. Bei der Kapitalkonsolidierung der Menüpartner B.V. & Co. KG (bis zum 18. Februar 2021: Menüpartner GmbH) wurden zum Erstkonsolidierungszeitpunkt die Anschaffungskosten beziehungsweise Beteiligungsbuchwerte nach den Grundsätzen der Neubewertungsmethode gegen das anteilige Eigenkapital verrechnet. Dabei wird der Zeitwert der erworbenen Vermögensgegenstände, übernommenen Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten möglichst aus Marktpreisen im Rahmen vergleichbarer Transaktionen abgeleitet. Die verbleibenden aktivischen Unterschiedsbeträge sind als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und werden in den Folgejahren gemäß § 309 Abs. 1 HGB ergebniswirksam abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt linear, die Nutzungsdauer beträgt zehn Jahre. Analoges gilt für die at equity einbezogenen Unternehmen. Alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen sind aufgerechnet. Aufwendungen und Erträge zwischen einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Bei ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen sind für Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, latente Steuern berücksichtigt. Die bei den assoziierten Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen mit denen des apetito catering Konzerns überein. Eliminierungspflichtige Zwischengewinne aus Lieferungen und Leistungen mit at equity einbezogenen Unternehmen liegen nicht vor. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden In den für Konsolidierungszwecke erstellten Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wird nach einheitlichen Kriterien des HGB auf Grundlage der Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinie der Muttergesellschaft bilanziert und bewertet. Die Abschlüsse der at equity einbezogenen Unternehmen sind an die konzerneinheitlichen Richtlinien angepasst. Der Unterschiedsbetrag zwischen übertragener Gegenleistung und anteiligem Nettovermögen wird, soweit nicht anderen Bilanzpositionen zuzuordnen, dem Firmenwert zugeordnet. Firmenwerte werden planmäßig über die geschätzte Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich nach der linearen Methode über eine Nutzungsdauer zwischen drei und sieben Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angesetzt. Selbstständig nutzbare Vermögensgegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 € wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Beteiligungen wurden nach der at-equity-Methode bewertet. Dabei wurden die in diesem Abschnitt dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für alle mittels at-equity einbezogene Gesellschaften angewendet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls zum niedrigeren beizulegendem Wert, angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurden teilweise Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen gebildet, für die kein Schutz einer Kreditversicherung verzichtet. Die Pensionsrückstellungen sind durch versicherungsmathematische Gutachten belegt. Die Berechnung erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte jährliche Rechnungszins in Höhe von 1,87 % (10-Jahres-Durchschnitt mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren) zugrunde gelegt, als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck zum Ansatz. Als Rententrend wurden 2 % angesetzt (§ 285 Nr. 24 HGB); andere Trends waren nicht zu berücksichtigen. Mit dem zum Berechnungszeitpunkt gültigen 7-Jahres-Durchschnitts-Rechnungszins vom Dezember 2021 in Höhe von 1,35 % hätte sich eine um 91 T€ höhere Pensionsverpflichtung ergeben. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Der Ansatz erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Aufgrund eines Aktivüberhangs bei den latenten Steuern aus Einzelabschlüssen werden die latenten Steuern ausschließlich nach Maßgabe des § 306 HGB gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die in Deutschland zum Zeitpunkt der Realisation gelten beziehungsweise erwartet werden. Es werden unternehmensindividuelle Steuersätze zugrunde gelegt. 5. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem auf Seite 13 beigefügten Konzernanlagenspiegel. Die Beteiligungsbuchwerte an assoziierten Unternehmen enthalten zum Bilanzstichtag Geschäfts- oder Firmenwerte von 176 T€ (Vorj.: 202 T€). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen 767 T€ (Vorj.: 632 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben 254 T€ (Vorj.: 220 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Davon entfielen 0 T€ (Vorj.: 32 T€) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie 254 T€ (Vorj.: 188 T€) auf sonstige Vermögensgegenstände. Eigenkapital Die im Handelsregister eingetragenen Kommanditanteile betragen 1.500 T€. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden unter anderem für Personalverpflichtungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Jahresabschlusskosten, drohende Verluste, ausstehende Rechnungen und andere ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen betreffen ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern Aus den temporären Unterschieden zwischen der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bewertung von Rückstellungen, z.B. für Pensionen, Drohverluste und Jubiläumsverpflichtungen ergeben sich aktive latente Steuern. Aufgrund des Wahlrechts des § 274 Abs. 2 Satz 2 HGB werden die aktiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen nicht in den Konzernabschluss übernommen. Die passiven latenten Steuern resultieren aus dem Ansatz immaterieller Vermögenswerte im Rahmen der Erstkonsolidierung. Für die Bewertung wurde der Steuersatz des einbezogenen Unternehmens von 30,2 % zugrunde gelegt. Die bei der Erstkonsolidierung angesetzten passiven latenten Steuern haben sich zum Bilanzstichtag um 165 T€ (Vorj.: 190 T€) auf 454 T€ (Vorj.: 619 T€) vermindert. Aus der Bilanz nicht ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergeben sich folgende finanzielle Verpflichtungen für Folgejahre:
6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erwirtschaftet. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von 781 T€ (Vorj.: 518 T€) im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung von 144 T€ (Vorj.: 117 T€) enthalten. Zinsaufwendungen Von den Zinsaufwendungen entfallen 53 T€ (Vorj.: 60 T€) auf die Aufzinsung von Rückstellungen. Darin enthalten sind auch Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes gegenüber dem Vorjahr. Ertragsteuern Die Ertragsteuern setzen sich zusammen aus Gewerbesteuer sowie im Fall der einbezogenen Kapitalgesellschaften darüber hinaus aus Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag. Der erwartete Ertragsteueraufwand aus Gewerbesteuer, der sich bei Anwendung des Steuersatzes der Konzernmuttergesellschaft apetito catering B.V. & Co. KG in Höhe von 14,5 % auf das Konzernergebnis vor Steuern ergeben hätte, lässt sich wie folgt auf die Ertragsteuern laut Gewinn- und Verlustrechnung überleiten:
7. Sonstige Angaben Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt:
Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer wurde nach der quartalsweisen Methode ermittelt. Kapitalflussrechnung Die nach der indirekten Methode aufgestellte Kapitalflussrechnung ist als Anlage 4 beigefügt. Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 17.035 T€ (Vorj.: 8.748 T€) und Kassenbeständen von 126 T€ (Vorj.: 128 T€). Von den Guthaben bei Kreditinstituten unterliegen 1.992 T€ einer Verfügungsbeschränkung. Finanzanlagen
Geschäftsführung Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin apetito catering Europe B.V. mit Sitz in Denekamp/NL. Das eingezahlte Kapital beträgt 120 T€. Geschäftsführer der apetito catering Europe B.V. war Herr Andreas Oellerich, Dipl.-Kaufmann, Heek. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsleitung sind im Jahresabschluss 1.518 T€ (Vorj.: 1.488 T€) zurückgestellt. Die laufenden Bezüge dieses Personenkreises betrugen im Geschäftsjahr 107 T€ (Vorj.: 97 T€). Beirat Mitglieder des Beirats der apetito catering B.V. & Co. KG sind:
Die Gesamtbezüge der Beiratsmitglieder beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 213 T€ (Vorj.: 213 T€). Honorar des Abschlussprüfers Im vorliegenden Konzernabschluss sind Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen von 99 T€ (Vorj.: 81 T€) erfasst. Ergebnisverwendung Gemäß dem gesetzlichen Regelstatut wurde der handelsrechtliche Jahresüberschuss des Mutterunternehmens den Gesellschafterdarlehenskonten gutgeschrieben. Da das erwirtschaftete Ergebnis im Konzern (nach nicht beherrschenden Anteilen) niedriger ist als das Ergebnis aus dem Jahresabschluss des Mutterunternehmens, wurde der Differenzbetrag in Übereinstimmung mit DRS 22.24 zunächst mit den Konzern-Gewinnrücklagen verrechnet. Der nach Verrechnung verbleibende Unterschiedsbetrag wurde in den Ausgleichsposten für das gegenüber dem Mutternunternehmen niedrigere Konzernergebnis eingestellt. Nachtragsbericht Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf unser Geschäft lassen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich abschätzen. Unser Geschäft könnte z.B. durch aus den Wirtschaftssanktionen resultierende konjunkturelle Risiken --insbesondere durch stark steigende Wareneinsatzkosten oder die Verknappung von Rohstoffen-- beeinträchtigt werden.
Rheine, 25. März 2022 Die Geschäftsführung der apetito catering Europe B.V. Andreas Oellerich
APETITO CATERING B.V. & CO. KG, RHEINEKONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021APETITO CATERING B.V. & CO. KG, RHEINEI. Grundlagen des Konzerns Die Basis der Geschäftstätigkeit des apetito Catering-Konzerns bilden Catering-Dienstleistungen in Seniorenheimen und Kliniken, Betriebsgastronomie sowie Kindertagesstätten und Schulen. apetito gehört zu den Top-3-Cateringunternehmen in Deutschland. Ergänzend erbringen wir infrastrukturelle Dienstleistungen wie Unterhaltsreinigung, Hausmeisterdienste und Personaldienstleistungen für unsere Catering-Kunden. Der Sitz des Konzerns befindet sich in Rheine. Niederlassungen und aktive Betriebsstätten befinden sich ausschließlich in Deutschland. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft startet laut Internationalem Währungsfonds (IWF) schwächer als erwartet in das laufende Jahr 2022. Die globale Wirtschaft wird demnach 2022 um geschätzte 4,4 % wachsen. Das sind 0,5 Prozentpunkte weniger als noch im Oktober angenommen. Dafür macht der IWF eine Reihe von Entwicklungen verantwortlich: Die mit der Verbreitung der neuen Omikron-Variante des Coronavirus einhergehenden Mobilitätsbeschränkungen, die höhere Inflation aufgrund steigender Energiepreise und Versorgungsunterbrechungen sowie die langsamere Erholung des privaten Konsums. Für Deutschland etwa rechnet der IWF nur noch mit einem Wachstum von 3,8 Prozent. (Quellen: Infografik: IWF senkt Prognose für Wirtschaftswachstum | Statista und Weltwirtschaft: IWF erwartet für 2022 weniger Wachstum | tagesschau.de) Im Oktober 2021 hatte der IWF für das Berichtsjahr ein Wachstum der Weltwirtschaft von 5,9 % prognostiziert. Für Deutschland korrigierte der IWF seine Prognose für das Jahr um 0,5 Prozentpunkte nach unten: Das Bruttoinlandsprodukt solle 2021 um 3,1 Prozent wachsen. (Quelle: IWF senkt Prognose für Wachstum der Weltwirtschaft leicht (faz.net)). Die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) ging Ende 2021 von einer weltweiten Konjunkturerholung aus: So solle die globale Wirtschaft im Berichtsjahr um 5,6 Prozent zulegen, 2022 dann um 4,5 Prozent und 2023 um 3,2 Prozent. Vorsichtiger Optimismus trotz enormer Unsicherheit und Risiken - von der Corona-Krise über Lieferengpässe bis hin zur Inflation. Die Erholung werde allerdings durch Engpässe beeinträchtigt, der private Konsum dürfte dagegen im nächsten Jahr merklich ansteigen. Zudem würden die niedrigen Zinssätze und der zunehmende Kapazitätsdruck eine große Investitionstätigkeit der Unternehmen fördern. Die Inflationsentwicklung bleibt nach Einschätzung der OECD ein Risiko; in Deutschland lag die Inflationsrate zum Ende des Berichtsjahres mit 5,2 Prozent auf dem höchsten Stand seit fast 30 Jahren. (Quelle: Konjunktur: OECD prognostiziert Aufschwung für Deutschland | ZEIT ONLINE) So stiegen die Preise im Einzelhandel im Jahr 2021 im Mittel um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahr um rund 3,1 Prozent. Besonders stark stiegen dabei die Lebensmittelpreise bei Speisefetten und -ölen, bei Molkereiprodukten und bei Gemüse. (Quelle: Entwicklung der Einzelhandels- und Verbraucherpreise in Deutschland bis 2021 | Statista) In Deutschland war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2021 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Vorjahr. Die konjunkturelle Entwicklung war stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2020 merkliche Zuwächse. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen mit einem Plus von 3,0 % etwas verhalten aus. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit wurde der Rückgang der Wirtschaftsleistung aus dem Krisenjahr 2020 im Jahr 2021 nahezu kompensiert. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres und sind damit noch weit von ihrem Vorkrisenniveau entfernt. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr. Allerdings arbeiteten viele Erwerbstätige nun in anderen Wirtschaftsbereichen oder anderen Beschäftigungsverhältnissen als zuvor. (Quelle: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,7 % gestiegen - Statistisches Bundesamt (destatis.de)) Branchenspezifische Rahmenbedingungen Catering-Dienstleistungen Das Jahr 2021 war von den Auswirkungen der Corona-Pandemie gekennzeichnet, die die einzelnen Märkte in unterschiedlicher Weise geprägt und beeinflusst haben. Verschiedene Maßnahmen und Vorgehensweisen der einzelnen Länder und Kommunen sowie die teilweise differenzierten Arbeitsweisen der Gesundheitsämter und Behörden stellten den gesamten Cateringmarkt vor immer neue Herausforderungen und erforderten ein hohes Maß an Flexibilität. Trotz individueller Hygienekonzepte und strenger Zugangsregelungen wurden viele Betriebsrestaurants 2021 zeitweise geschlossen. "new work", vermehrte Home Office-Regelungen und veränderte Strukturen bei unseren Kunden erfordern flexible und bedarfsgerechte Lösungen. Das to go-Geschäft hat weiter an Relevanz gewonnen. Auch im Markt Schulen und Kitas fand praktisch kein durchgängiger Regelbetrieb statt. Die Leistungsanforderungen der Kunden an die Branche waren heterogen; Regelungen je Bundesland, Kommune und Gemeinde erforderten individuelle Konzepte je Betrieb mit hohem organisatorischen und finanziellen Aufwand für die Branche. In Krankenhäusern, Wohn- und Pflegeeinrichtungen lag der Fokus auf der Sicherstellung der Verpflegungsleistung auch im Falle einer Infektion von Bewohnern, Patienten und Mitarbeitern. Das Thema Fachkräftemangel dominierte neben den Herausforderungen der Coronapandemie die Organisation. Digitalisierung wurde weiter mit hohem Tempo vorangetrieben; Prozesse und Abläufe digitalisiert. 2021 hat in vielen Bereichen die Anfälligkeit der Versorgungsketten sichtbar gemacht - apetito ist als gesamte Gruppe und mit den neuen Konzepten hier sehr gut aufgestellt, um die Versorgung der Kunden jederzeit sicherzustellen. Das Thema Nachhaltigkeit rückt in allen Bereichen zunehmend in den Fokus. Als Dienstleister im Hause unserer Kunden ist apetito catering gefordert, seinen Beitrag zur Nachhaltigkeitsstrategie des jeweiligen Kunden beizusteuern. Belastbare Zahlen und Fakten sind gefordert. Infrastrukturelle Dienstleistungen Im für infrastrukturellen Dienstleistungen für uns relevanten Care-Markt (Senioreneinrichtungen und Kliniken) wächst der Bedarf an Dienstleistungslösungen aus einer Hand. Hier bieten wir Lösungen und umfassende Services in der Hauswirtschaft, rund um das Gebäudemanagement sowie in der Logistik und der Verwaltung für unsere Bestandskunden an. Geschäftsverlauf Catering-Dienstleistungen Im Geschäftsbereich Business & Industry wurde im Geschäftsjahr 2021 aufgrund der im Vorjahr normal verlaufenden Monate Januar und Februar - also vor Ausbruch der Pandemie - nochmals ein Umsatzrückgang von gut 8 Mio. € verzeichnet. In Summe sind die Umsätze des Geschäftsbereichs seit Ausbruch der Pandemie um 31 % zurückgegangen. In den letzten drei Quartalen 2021 stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahres-Vergleichszeitraum, der ebenfalls durch die Pandemie negativ beeinflusst war, aber wieder leicht an. Unsere innovativen Verpflegungskonzepte "lunch to go" und das "Genussraum-Konzept" sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer digitalen Bestell- und Bezahlmöglichkeiten per App haben einen weiteren Rückgang der Verkaufserlöse verhindert. Im Geschäftsbereich Care (Seniorenheime und Kliniken) haben wir die Trendumkehr geschafft und konnten ein Umsatzplus von 1,5 % erzielen. Bei den Kliniken konnten wir unsere Stellung im Markt behaupten. Die Auswirkungen der Pandemie wurden weiter durch einen guten Zuwachs bei Senioreneinrichtungen abgefedert. In diesem Segment konnten wir unsere Marktführerschaft in Deutschland weiter ausbauen. Der Umsatz im Geschäftsbereich Schulen und Kindertagesstätten litt weiter deutlich unter der Pandemie. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse aufgrund weniger ausgeprägter Schließungen aber wieder um knapp 5 Mio. € bzw. 10 % an. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau haben wir in 2021 knapp 9 Mio. € oder 15 % an Umsatz eingebüßt. Trotzdem haben wir in diesem Geschäftsbereich zum ersten Mal die Marktführerschaft erreicht. Infrastrukturelle Dienstleistungen Die infrastrukturellen Dienstleistungen werden im Wesentlichen in den Geschäftsbereich Care erbracht. Die Umsatzentwicklung war im Geschäftsjahr negativ vor dem Hintergrund der im Vorjahr stärker ausgeprägten pandemiebedingten zusätzlichen Erlöse. Die vor drei Jahren begonnene Ergänzung unseres Leistungsportfolios um haushaltsnahe Dienstleistungen wird in den nächsten Jahren erheblich dazu beitragen, unsere Marktführerschaft beim Catering im Segment Seniorenheime weiter auszubauen. III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Konzernumsatz von 189,2 Mio. € erzielt. Der nochmalige Rückgang um 2 % gegenüber dem Vorjahr war überwiegend auf den Ganzjahreseffekt der Covid19-Pandemie zurückzuführen. Im Vorjahr waren die Monate Januar und Februar noch nicht von der Pandemie beeinflusst. Mit zufriedenstellender Neukundenakquise und weiterhin geringer Anzahl von Kündigungen konnten die Auswirkungen der Pandemie abgemildert werden. Die Wareneinsatzquote verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von 33,1 % auf nun 31,7 % vom Umsatz. Es ist uns trotz anziehender Einstandspreise gelungen, den Wareneinsatz durch permanente Wareneinsatzsteuerung in den Betrieben an die neuen pandemiebedingten Rahmenbedingungen anzupassen. Die Personalkosten stiegen im Verhältnis zum Umsatz leicht an auf 50,7 % gegenüber 49,9 % im Vorjahr. Das Instrument der Kurzarbeit wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in Anspruch genommen, so dass ein deutlicherer Anstieg verhindert werden konnte. Auch diese Verschlechterung der Quote ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Vorjahr 2020 die ersten beiden Monate noch nicht von der Pandemie beeinflusst waren. Die Abschreibungen liegen wie in den Vorjahren bei ca. 3,0 Mio. €. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen absolut leicht zurück, blieben aber im Verhältnis zum Umsatz stabil bei 14,7 %. Die Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen betreffen die "at equity"-bilanzierten • Beteiligungen an Servicegesellschaften • Gemeinschaftsunternehmen apetito kids & schools GmbH und apetito Leasing GmbH, an denen die apetito catering B.V. & Co. KG jeweils 50 Prozent der Anteile hält. Die Ergebnisbeiträge aus Beteiligungen bewegen sich wie im Vorjahr im Rahmen unserer Erwartungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Konzernjahresüberschuss von 2,5 Mio. € im Vergleich zu 1,6 Mio. € im Vorjahr erwirtschaftet. Das Ergebnis liegt aufgrund der Pandemie noch hinter den ursprünglich geplanten Zielen. Die Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen lag aber im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Konzernebene mit 2,2 % deutlich über dem Vorjahres-Vergleichswert von 1,4 % und damit wieder auf dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019. Finanzlage Die Finanzlage hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit stieg von 3,4 Mio. € im Vorjahr um 8,4 Mio. € auf 11,8 Mio. € an. Neben dem höheren Ergebnis konnte das Working Capital um 4,8 Mio. € reduziert werden. Gegenläufig wirkten sich höhere Ertragsteuerzahlungen aus. Die laufenden Investitionen im Geschäftsbetrieb gingen im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück auf ca. 1,2 Mio. €. In Summe lag der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit mit -1,5 Mio. € deutlich unter dem Vorjahres-Vergleichswert von -1,7 Mio. €. Das bestehende Bankdarlehen wurde weiter planmäßig zurückgeführt um 1,2 Mio. €. Der im Vorjahr aufgenommene Finanzkredit von 2,0 Mio. € steht unverändert zu Buche. In Summe betrug der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -2,1 Mio. € gegenüber +0,2 Mio. € im Vorjahr. Der Zahlungsmittelbestand im Konzern belief sich zum Stichtag auf 17,2 Mio. € und damit um 8,3 Mio. € über Vorjahr. Der Konzern ist ausreichend mit liquiden Mitteln ausgestattet. Sämtliche Investitionen in das Sachanlagevermögen werden im laufenden Geschäftsbetrieb aus dem operativen Cashflow getätigt. Vermögenslage Die Buchwerte des Anlagevermögens verringerten sich insgesamt um 1,5 Mio. €. Von den immateriellen Vermögenswerten betreffen 1,5 Mio. € (Vorjahr: 2,0 Mio. €) bei der Erstkonsolidierung der Menüpartner GmbH bewertete Vertragsbeziehungen mit Kunden. Der Firmenwert von 1,1 Mio. € (Vorjahr: 1,3 Mio. €) betrifft den Geschäfts- und Firmenwert aus dieser Akquisition. Die Buchwerte des Sachanlagevermögens betreffen Küchen- und Gerätetechnik, IT-Hardware und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung und haben sich um 0,8 Mio. € verringert. Bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen handelt es sich um 16 Servicegesellschaften mit Beteiligungsquoten zwischen 25,2 % und 49,0 % sowie um zwei Gemeinschaftsunternehmen, an denen der Konzern jeweils 50 % der Kapitalanteile hält. Das Umlaufvermögen betrifft mit 4,0 Mio. € (Vorjahr: 3,9 Mio. €) Vorratsbestände, die im Wesentlichen in unseren Betriebsstätten lagern. Neben den Lieferforderungen von 16,1 Mio. € (Vorjahr: 16,8 Mio. €) bestehen Forderungen von 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) aus Leistungsbeziehungen mit den 16 Servicegesellschaften. Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich um 6,5 Mio. € auf 55,4 Mio. € erhöht. Bei einem bilanziellen Eigenkapital von 4,8 Mio. € beträgt die Eigenkapitalquote 8,6 % (Vorjahr: 11,4 %) der Bilanzsumme. Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen decken zusammen 37,2 % (Vorjahr: 37,6 %) des Kapitalbedarfs. Der Buchwert der Rückstellungen liegt bei 8,4 Mio. € (Vorjahr: 6,6 Mio. €). Im Wesentlichen werden hier Verpflichtungen gegenüber Personal ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten von insgesamt 41,8 Mio. € (Vorjahr: 36,1 Mio. €) betreffen die Gesellschafterdarlehenskonten, das im Zuge der Übernahme Menüpartner GmbH aufgenommene Bankdarlehen sowie die Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb. IV. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit. Um eine größtmögliche Kundenzufriedenheit zu erzielen, besteht unsere wesentliche Aufgabe als Catering-Unternehmen darin, die Dienstleistungen für unsere Kunden in den verschiedenen Geschäftsbereichen bereitzustellen. Dabei haben wir aktuelle Trends im Blick. Immer wichtiger wird der Aspekt der kundenindividuellen Betreuung, den wir insbesondere über unsere starke Außendienstpräsenz sicherstellen. Eine Vielzahl langjähriger Kundenbeziehungen bestätigen unsere Vorgehensweise. Die Digitalisierung vieler Prozesse trägt ebenfalls zur Kundenzufriedenheit bei. Prozesse werden für Gäste vereinfacht, schneller und schlanker gestaltet. Digitale Bestell- und Bezahlprozesse helfen bei der Steuerung der Auslastung von Betriebsrestaurants und ermöglichen kontaktlose Zahlungen. Gleichzeitig erhöhen wir die Transparenz in Richtung unserer Kunden. In Deutschlands größtem Service-Ranking, durchgeführt von der Frankfurter Goethe-Universität und der Zeitung "Die Welt" belegt apetito catering zum sechsten Mal in Folge den ersten Rang in der Branche der Contract-Caterer und ist somit der Champion aller Caterer in Deutschland. Contract Catering ist und bleibt ein People Business. Hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit ist der Anspruch unseres Firmengründers Karl Düsterberg "apetito ist durch seine Mitarbeiter zu dem geworden, was es heute ist" bis heute prägend für unser Unternehmen. Verantwortungsbewusstsein, Vertrauen, Wertschätzung und Respekt werden bei uns großgeschrieben. Dem intensiver werdenden Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt begegnen wir durch verschiedene Programme zur Mitarbeiterbindung. Die Qualifikation unserer Mitarbeiter hat einen hohen Stellenwert, indem wir z.B. in die Aus- und Weiterbildung investieren. Gutes Catering erfordert gute Mitarbeiter, deshalb arbeiten wir aktiv an einer höheren Kontinuität der eigenen Mitarbeiterbindung. Die Kommunikation mit den Mitarbeitern war und ist eine große Herausforderung und zugleich wichtiger Schlüssel zur Mitarbeiterzufriedenheit. Insbesondere aufgrund der dezentralen Struktur und in Kombination mit der Kurzarbeit war die digitale Mitarbeiterkommunikation via Mitarbeiter-App ein wichtiges Instrument. V. Chancen- und Risikobericht Wesentliche Risiken Wir verfolgen unabhängig von der aktuellen Pandemie weiter unsere solide Wachstumsstrategie, die auf die Erzielung nachhaltiger und stabiler Erträge ausgerichtet ist. Die entwickelten Tools unseres Risikomanagements unterstützen diesen Ansatz und werden laufend verfeinert bzw. den Erfordernissen angepasst. Auf betrieblicher Ebene werden die Standardisierungs- und Optimierungsprozesse weitergeführt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte für apetito catering turnusmäßig wieder eine Aktualisierung unseres Risikoportfolios. Für den Konzern bestehen signifikante Risiken in der Qualität und Sicherheit unserer Speisen und Dienstleistungen. Qualitätsmängel in den von uns bewirtschafteten Betrieben könnten zu erheblichen Reputationsverlusten führen. Diese Risiken umfassen sowohl die Beschaffung als auch die Verarbeitung der eingesetzten Lebensmittel. Wir begegnen diesen Risiken mit einem umfassenden Qualitätsmanagementsystem und einem weitgehend standardisierten und zentralisierten Einkauf. Marktseitig besteht das Risiko, dass konjunkturelle Schwankungen beim Kunden unser Geschäft als Dienstleister mittelbar beeinträchtigen. Diesem Risiko begegnen wir zum einen durch unsere breite Aufstellung mit den Geschäftsbereichen Betriebsgastronomie, Care sowie Schulen und Kindertagesstätten, zum anderen durch die Ausweitung unseres Dienstleistungsportfolios der haushaltsnahen Dienstleistungen. In der Betriebsgastronomie führt die nachlassende Bereitschaft, Betriebsrestaurants zu bezuschussen, zu einer zunehmenden Verlagerung wirtschaftlicher Risiken auf uns als Dienstleister. Diesem Risiko begegnen wir zum einen durch weitere Digitalisierung und Standardisierung unserer kaufmännischen Prozesse, zum anderen durch verschiedene Konzepte für bewusste und gesunde Ernährung. Die pandemiebedingten Home Office-Regelungen werden zumindest in Teilen langfristig bleiben, was zu sinkenden Gastzahlen in der Betriebsverpflegung führen wird. Die Beschaffung und Bindung von Mitarbeitern werden den Cateringmarkt mit steigender Relevanz bestimmen. Daher stehen interne Qualifikation der Mitarbeiter, Investitionen in Aus- und Weiterbildung, Schulungs- und Qualifizierungskonzepte sowie der Aufbau eines Employer-Brandings im Fokus, um den Bedarf an Fach- und Führungskräften langfristig zu sichern. Die Beratungs- und Revisionsgesellschaft "apetito assist & service GmbH" unterstützte die Geschäftsführung von apetito catering bei der Beurteilung von unternehmensinternen Prozessen mit Fokus auf der effizienten Überprüfung und Weiterentwicklung unseres internen Kontrollsystems. Zudem prüft die interne Revision alle als kritisch definierten Geschäftsprozesse vor Ort in den Betrieben. Weitere wesentliche Risiken in der zukünftigen Entwicklung sehen wir mit Ausnahme der CoViD19-Pandemie und deren wirtschaftlichen Auswirkungen nicht. Wesentliche Chancen Der deutsche Cateringmarkt steht vor einem Wandel. Die Corona-Pandemie hat besonders die Betriebsverpflegung verändert. Der Markt erfordert neue Lösungen und Konzepte, die dem wachsenden Interesse an flexiblen Arbeitsplatzmodellen und Jobsharing gerecht werden. Wir sehen uns hier besonders gut aufgestellt und reagieren mit Home Office- und Bistrokonzept, sowie digitalen Ideen auf die Anforderungen im Markt. Veränderte Strukturen und vermehrte Home Office-Regelungen in den Häusern unserer Kunden erfordern neue Lösungsansätze. Mit dem "genussraum"-Konzept bieten wir eine einfachere, flexiblere und auch kostengünstigere Alternative zum klassischen Cateringangebot. Für flexible Home Office-Konzepte mit tagesweiser Anwesenheit der Gäste ergänzen to go-Angebote das Cateringangebot. So bieten wir Gästen die Möglichkeit, an Präsenztagen auch Gerichte für die Tage im Home Office zu kaufen. Wachstumspotenzial sehen wir weiterhin für den Geschäftsbereich Seniorenverpflegung: So wird der Bau von neuen Senioreneinrichtungen deutlich forciert. Änderungen im Pflegegesetz sowie die Zuspitzung des Fachkräftemangels im Pflegebereich stellen viele Einrichtungen vor große Herausforderungen. In der Corona-Pandemie werden von uns als Dienstleister flexible und individuelle Lösungen gefordert, um die Pflegekräfte zu entlasten. Mit unserem Konzept easy kitchen vereinfachen wir Prozesse und Abläufe, um auch bei zunehmendem Fachkräftemangel die beste Speisenqualität zu gewährleisten. Zudem gewinnt das Thema Care Consult an Bedeutung. Auch in Eigenregie-Einrichtungen werden Leitungspositionen in der Hauswirtschaft zunehmend abgebaut oder mit weniger qualifiziertem Personal nachbesetzt. apetito catering unterstützt diese Kunden mit jahrelang praxiserprobter Fachexpertise in der effektiven Prozessgestaltung der Hauswirtschaft. Im Care-Markt verschärft die Impfpflicht für Mitarbeitende die Personalsituation. Mit vereinfachten Abläufen und Prozessen - teilweise systemisch unterstützt - forcieren wir mit easy kitchen eine Prozesssicherheit, die auf weniger, bzw. weniger qualifiziertes Personal ausgelegt ist. Unabhängig von der Pandemie ist die Nachfrage nach einer professionellen und qualitativ hochwertigen Cateringlösung im Education-Markt steigend. Vor dem Hintergrund der Marktgegebenheiten und -anforderungen sowie den Entwicklungsfeldern im Markt wurde der Bereich Schulen und Kindertagesstätten in 2021 in ein neues Tochterunternehmen ausgegliedert und agiert seitdem als eigenständige Organisation. Die Zweimarken-Strategie mit Menüpartner in Berlin und apetito catering Education stärkt die Zielgruppendifferenzierung innerhalb des Marktsegments und sichert zugleich eine breite Marktabdeckung. Mit der Ausgliederung schaffen wir einen autarken Handlungsspielraum, der uns ermöglicht, unser Angebotsportfolio langfristig auf die stringenten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Marktes einzustellen. Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Relevanz. Mit unserem Warenwirtschaftssystem und in Kooperation mit unserem Partnerunternehmen "Delicious Data" ist apetito catering in der Lage, sehr genaue Absatzprognosen zu berechnen und schon heute belastbare Daten hinsichtlich food waste-, Wasser- sowie CO 2-Einsparungen zu generieren. Durch das Verwiegen der Speisereste erhalten wir valide Daten, die wir in Zusammenarbeit mit Delicious Data sammeln und daraus für den Kunden Informationen generieren, die er benötigt. Diese Informationen (z.B. Energieeinsparung, Wassereinsparung, Co2 Fußabdruck) werden zukünftig vom Vertragspartner und Tischgast erwartet. Der Bereich Nachhaltigkeit wird weiter fokussiert und ausgebaut. VI. Prognosebericht Die Geschäftsentwicklung lag im Berichtsjahr pandemiebedingt unter unseren Erwartungen. Unter den gegebenen Voraussetzungen sind wir mit der Umsatz- und insbesondere Ergebnissituation jedoch sehr zufrieden. In unserer Strategie hatten wir uns ambitionierte Wachstums- und Ertragsziele gesetzt. Die einzelnen Geschäftsbereiche und Segmente haben dazu jeweils eigene Strategien und Maßnahmen entwickelt. Für das Geschäftsjahr 2022 streben wir grundsätzlich eine positive Geschäftsentwicklung an mit einem Umsatzwachstum von knapp 24 %. Dabei gehen wir von anziehenden Wareneinsatzkosten und stärker als in den Vorjahren steigenden Personalkosten aus. Das Jahresergebnis soll über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden auch in 2022 noch in unserem Geschäftsbetrieb zu spüren sein. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie auf den Konzern wurden in der Planung für 2022 berücksichtigt. Wir gehen Stand heute von einem deutlich positiven Konzernjahresergebnis 2022 aus. Ein hohes Vertrauen der Stakeholder in die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Unternehmens ist Basis für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit. Themen rund um eine verantwortliche Unternehmensführung spielen dabei eine wesentliche Rolle. Unter anderem mit einem soliden Qualitätsmanagement und einem fundierten Nachhaltigkeitsengagement sehen wir uns dafür gut gerüstet. Als verantwortungsbewusstes Familienunternehmen wird apetito catering seine Geschäftspolitik auch künftig langfristig ausrichten und zukunftsorientiert wachsen. Sowohl das Management als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen mit kreativen Ideen und viel Engagement zur Erreichung unserer Ziele bei.
Rheine, 25. März 2022 Die Geschäftsführung der apetito catering Europe B.V. Andreas Oellerich Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die apetito catering B. V. & Co. KG, Rheine Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der apetito catering B. V. & Co. KG, Rheine, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der apetito catering B. V. & Co. KG, Rheine, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Greven, 7. April 2022 Horn,Nick
und Partner GmbH
Dr. Thomas Klaholz, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 12. Mai 2022 gebilligt. |
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