Eichenbach Hotel-Betriebs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Vocke seit 12.1.2026 | Prokura |
Patrick Neu seit 11.9.2024 | Prokura |
Winfried Oesterle seit 8.10.2020 | Prokura |
Sandra Ünübol seit 8.10.2020 | Prokura |
Michael Niedermeier seit 23.9.2019 | Prokura |
Yasin Erdogan seit 5.1.2017 | Geschäftsführer |
Volker Prinzing seit 18.5.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VP Holding GmbH | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 55.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prinzing Elektrotechnik GmbHSalachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Überblick über die Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft führt Elektroinstallationsarbeiten im Stark- und Schwachstrombereich aus. Dabei liegt der Fokus auf der Abwicklung von Großprojekten. Schwerpunkte bilden insbesondere der Bau von Bürogebäuden, Kliniken, Logistik- und Produktionshallen. Die Prinzing Elektrotechnik GmbH bietet hier eine ganzheitliche Betreuung, angefangen bei der Planung und Umsetzung, bis hin zur Dokumentation und Wartung. Daneben generiert die Gesellschaft Umsätze in den Bereichen Kundendienst, Sicherheitstechnik und der Vermietung von Baustromanlagen. Die Auftraggeber stammen in allen Geschäftsbereichen hauptsächlich aus der Privatwirtschaft. Die Bauvorhaben sind überregional verteilt, neue Ausschreibungen werden in allen Bundesländern verfolgt. Der Absatz beschränkt sich derzeit im Wesentlichen auf den inländischen Markt. Das europäische Ausland wird jedoch weiterhin beobachtet, um auch hier jederzeit die Chance auf lukrative, neue Projekte nutzen zu können. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unterhält keine Forschungs- oder Entwicklungstätigkeiten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bauwirtschaft konnte die konjunkturellen Prognosen für das Jahr 2015 nicht ganz erfüllen, lag jedoch mit einem Wachstum von ca. 1,5 % in etwa auf Höhe des gesamten Bruttoinlandsprodukts. Der Antreiber der Bauwirtschaft lag wie in den vergangenen Jahren im Wohnungsbausektor, hier lag das Wachstum bei etwa 2,0 %, dennoch konnte das Vorjahresniveau (4,5 %) bei Weitem nicht erreicht werden. Im Wirtschaftsbau und bei den öffentlichen Aufträgen fehlte es dagegen an nachhaltigen Impulsen, da sich durch äußere Einflüsse immer wieder Unsicherheiten breit machten. Bei weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen ist 2016 mit einem weiteren Anstieg der Investitionen zu rechnen, somit ist die Gesamtsituation nach wie vor positiv zu beurteilen. 2. Geschäftsverlauf Bei weiterhin guten konjunkturellen Rahmenbedingungen konnte die Gesellschaft ihre Gesamtleistung nochmals um ca. 7,4 % steigern. Die Auslastung der Firma war sehr gut, sowohl die Geschäftsstelle in Frankfurt als auch der Hauptsitz in Salach konnten ihre Marktposition weiter verbessern. Dennoch konnte bei einigen Projekten nicht das kalkulierte Ergebnis erzielt werden, was nicht zuletzt auf Verzögerungen im Bauablauf zurückzuführen war. Insgesamt ging die Umsatzrentabilität im Vergleich zum Vorjahr zwar zurück, dennoch konnte ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Das Jahresergebnis war gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.107 rückläufig. Dies ist in erster Linie auf bauseitige Verzögerungen zurückzuführen. Dadurch konnten einige Projekte nicht wie geplant fertig gestellt werden und Gewinne nicht im Geschäftsjahr realisiert werden. Das Rohergebnis beträgt TEUR 20.729 gegenüber TEUR 22.181 im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war mit TEUR 4.039 ebenso rückläufig gegenüber TEUR 5.763 im Vorjahr. Die um die neutralen Aufwendungen bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Die neutralen Aufwendungen sind dagegen durch die Anpassung der Einzelwertberichtungen deutlich gestiegen. 3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31.12.2015 beträgt TEUR 18.326 gegenüber TEUR 21.053 im Vorjahr. Die Zugänge zum Anlagevermögen betragen TEUR 822, während Abgänge von TEUR 118 zu verzeichnen sind. Abschreibungen wurden in Höhe von TEUR 705 planmäßig vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht zu verzeichnen. Die Sachinvestitionen dienten im Wesentlichen der Erneuerung und Erweiterung der Betriebsausstattung und des Fuhrparks. Insgesamt hat sich das Anlagevermögen mit TEUR 2.092 gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 2.102 nur unwesentlich verändert. Im kurzfristigen Bereich des Umlaufvermögens setzt sich die Veränderung im Wesentlichen aus einer Erhöhung bei den Forderungen und aus einem deutlichen Rückgang der um die erhaltenen Anzahlungen verminderten Vorräte sowie bei den Bankguthaben zusammen. Auf der Passivseite waren die Rückstellungen in erster Linie durch die Anpassung der Steuerrückstellungen deutlich geringer, ebenso haben sich die Verbindlichkeiten stichtagsbezogen gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Mit einer Quote von 51,1 % des Gesamtkapitals verfügt die Gesellschaft über eine sehr solide Eigenkapitalausstattung. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch flüssige Mittel und kurzfristige Forderungen gedeckt. Die Prinzing Elektrotechnik GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2015 einen positiven operativen Cash Flow und verfügt über ausreichend Liquidität und Substanz, um jederzeit Ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als Leistungsindikator für die Gesamtentwicklung des Unternehmens wird in erster Linie die Umsatzrentabilität herangezogen. Die Umsatzrentabilität wird dabei aus dem Verhältnis von Ergebnis vor Ertragsteuern zur Gesamtleistung berechnet. Daneben zählen insbesondere die projektbezogenen Ergebnisrechnungen zu den Leistungsindikatoren. Durch Umlage aller nicht projektbezogenen Aufwendungen wird für jedes Bauvorhaben eine Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Die Summe aller einzelnen Projektauswertungen ergibt wiederum Rückschlüsse auf das Gesamtergebnis. Diese wesentlichen Kennzahlen zeigen, dass die wirtschaftliche Lage im Unternehmen nach wie vor sehr gut ist III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die zu berichten wäre, haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. IV. Prognosebericht Beim aktuellen Auftragsbestand ist die Auslastung der Gesellschaft sehr gut. Im Jahr 2016 ist mit einer weiteren Steigerung der Gesamtleistung von ca. 5 % zu rechnen. Die Prognose für den Jahresüberschuss lässt im Vergleich zu 2015 ein leicht verbessertes Ergebnis erwarten. V. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Zur Unternehmenssteuerung und Risikominimierung wurden folgende Kontrollmechanismen institutionalisiert:
Auf etwaige Risiken kann mit den vorhandenen Instrumentarien kurzfristig reagiert werden. Alle abgeleiteten rechtlichen Risiken wie Haftung und Betriebsunterbrechung sind durch Versicherungsverträge wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt. Trotz Forderungsmanagement und Bankbürgschaften lassen sich Forderungsausfälle nicht gänzlich vermeiden. Diesen Risiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf dem Absatzmarkt ist vor allem die Gefahr einer gesamtwirtschaftliche Krise zu nennen, welche sich dann im weiteren Verlauf auch auf die Baubranche auswirken könnte. Solche Krisen sind aufgrund der vielen Einflussfaktoren oftmals nicht vorhersehbar. Insgesamt stehen die Chancen bei weiterhin niedrigem Zinsniveau jedoch gut, dass die Baubranche eine weitere Belebung erfährt. Die Gesellschaft hat darüber hinaus in der Vergangenheit gezeigt, dass sie auch bei schwieriger gesamtwirtschaftlicher Lage gute Ergebnisse erzielen kann. Als Risiken auf der Beschaffungsseite sieht die Gesellschaft die Entwicklung der Rohstoffpreise, im Speziellen des Kupferpreises. Durch eine genaue Beobachtung des Marktes und eine Anpassung der Kalkulationswerte ist dieses Risiko jedoch überschaubar und nicht bedrohlich. Ein weiteres Risiko besteht in der Abwicklung von Großprojekten und den damit verbundenen hohen Auftragssummen. Durch regelmäßige Abschlagsrechnungen und ein gezieltes Forderungsmanagement versucht die Gesellschaft die Risiken eines hohen Forderungsausfalls jedoch zu minimieren. Weitergehende besondere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Chancen und Vorteile am Markt sieht die Firma darin, dass sie im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern eine Komplettbetreuung für das jeweilige Projekt anbieten kann. Die Kunden können somit Planung, Ausführung, Dokumentation und im Nachgang Wartung und Kundendienst in eine Hand übergeben. Durch die Geschäftsstelle in Frankfurt ist die Gesellschaft in einer der wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland vor Ort vertreten. Die räumliche Nähe zum Kunden verschafft logistische Vorteile und steigert die Flexibilität im Unternehmen. Es sollen jedoch auch weiterhin vorhandene Synergien wie etwa die zentrale kaufmännische Abwicklung genutzt werden. Die Gesellschaft versucht stets durch eine zeitgemäße Ausbildung wertvolle Fachkräfte heranzuziehen. Dadurch identifizieren sich die Mitarbeiter schon früh mit den Aufgaben und Problemstellungen innerhalb der Firma. Ziel ist es durch gezielte Förderung ständig neue Arbeits- und Führungskräfte zu gewinnen. Zur Planungssicherheit trägt auch die Zusammenarbeit mit diversen Subunternehmern bei. Die Firma ist dadurch flexibel genug, um auf Auftragsschwankungen jederzeit reagieren zu können, ohne dabei den eigenen Personalbestand zu verändern. 3. Gesamtaussage Anhand der aktuellen Auftrags- und Finanzlage sieht sich das Unternehmen in der Lage, zukünftig ähnlich erfolgreich wie im abgelaufenen Wirtschaftsjahr zu agieren. Zwar sind bestimmte Risiken immer vorhanden, jedoch kann mit den vorhandenen Instrumenten schnell reagiert und gegengesteuert werden. Eine weitere Verbesserung der Marktposition sollte aus heutiger Sicht möglich sein. VI. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Mit dem überwiegenden Teil des Kundenstammes besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit. Bei der Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität des Kunden überprüft, und bei größeren Auftragssummen versucht man sich zusätzlich über Bürgschaften oder Vorauszahlungen abzusichern. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, in der Regel unter Ausnutzung der Skontofrist, beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über vorhandene Eigenmittel. Bestehende Rahmenvereinbarungen mit Lieferanten ermöglichen zudem die Finanzierung mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes Projekt ein Liquiditätsplan ermittelt, der einen Überblick über die Geldein- und Geldausgänge vermittelt. Darüber hinaus werden Zahlungspläne mit den Kunden vereinbart und über regelmäßige Abschlagsrechnungen die Risiken eingeschränkt. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen somit über ein adäquates Debitorenmanagement. VII. BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN Die Gesellschaft unterhält keine eigenständigen Niederlassungen, jedoch besteht eine Geschäftsstelle in Frankfurt.
Salach, den 2. August 2016 Prinzing Elektrotechnik GmbH Volker Prinzing, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. II. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr angewendet. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibung sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren verteilt worden. Die Abschreibungen erfolgen sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode. Abnutzbare bewegliche Anlagegüter bis EUR 410,00 wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als betrieblicher Aufwand abgezogen. Finanzanlagen Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Möglichen Risiken im Beteiligungsansatz wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Für Kleinteile wird ein Festwert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt mit den Herstellungskosten, höchstens jedoch zu ihren voraussichtlichen Veräußerungserlösen abzüglich noch anfallender Kosten. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und den anteiligen Wertverzehr des Anlagevermögens. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Die geleisteten Anzahlungen werden zu Nennwerten angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden nach der Nettomethode, d. h. ohne Umsatzsteuer ausgewiesen und offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst. Wertpapiere Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren bewertet. Der Berechnung lagen folgende grundlegenden Annahmen zugrunde: - Zinssatz: 3,89 % - Rententrend: 1,0 % - Richttafeln 2005 G Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Währungsumrechnung Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Verbundforderungen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Eigenkapital Das Stammkapital von EUR 500.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Gewinnvortrag zum 31.12.2015 hat sich wie folgt entwickelt:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Im Geschäftsjahr wurde Planvermögen (Rückdeckungsversicherungen) mit einem Aktivwert von EUR 152.699,55 mit dem Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von EUR 268.893,00 verrechnet. Der Aktivwert ergibt sich aus der Mitteilung der Versicherungsgesellschaft. Ebenfalls verrechnet wurden Aufwendungen von EUR 39.407,67 mit Erträgen von EUR 11.286,70 aus solchen Vermögensgegenständen und Schulden. Verbindlichkeiten
Die Verbundverbindlichkeiten resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 692 (Vj: TEUR 417) enthalten. Sicherheiten für Verbindlichkeiten wurden nicht gestellt. In den übrigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von TEUR 258 (Vj: TEUR 241) sowie solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 19 (Vj: TEUR 21) enthalten. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind solche für Altersversorgung in Höhe von TEUR 58 (Vj: TEUR 40) enthalten. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 16 enthalten. Es handelt sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 14) und aus dem Eingang bereits ausgebuchter Forderungen (TEUR 1). Daneben sind in den Ertragsteuern Erstattungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 185 ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Angaben der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans: Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch: Volker Prinzing, Kaufmann Hinsichtlich der Angabe der Bezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen / Haftungsverhältnisse Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 320. Zum Bilanzstichtag bestanden keine nach § 286 Abs. 7 HGB angabepflichtigen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB.
Salach, den 2. August 2016 Prinzing Elektrotechnik GmbH Volker Prinzing, Geschäftsführer
Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung am 26. August 2016 festgestellt. Der nach Ausschüttung von EUR 2.000.000,00 verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 6.868.773,68 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkZum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Prinzing Elektrotechnik GmbH, Salach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eislingen, 5. August 2016 ESWICON
GmbH
Kottmann, Wirtschaftsprüfer Holzwarth, Wirtschaftsprüfer |
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