CHORUS IPP
Europe GmbH
Neubiberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022
Bilanz
Aktiva
|
|
30.9.2022
EUR |
30.9.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
72.168.625,06 |
76.238.723,86 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
4,00 |
4,00 |
| II.
Sachanlagen |
3,00 |
3,00 |
| III.
Finanzanlagen |
72.168.618,06 |
76.238.716,86 |
| B.
Umlaufvermögen |
17.180.012,04 |
21.001.318,86 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
6.478.877,97 |
14.120.696,34 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
10.701.134,07 |
6.880.622,52 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
66.496,00 |
| Aktiva |
89.348.637,10 |
97.306.538,72 |
Passiva
|
|
30.9.2022
EUR |
30.9.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.053.730,53 |
1.000.000,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
50.000,00 |
50.000,00 |
| II.
Genussrechtskapital mit Eigenkapital-Charakter |
50.000,00 |
|
| III.
Kapitalrücklage |
950.000,00 |
950.000,00 |
| IV.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
|
0,00 |
| V.
Bilanzgewinn |
3.730,53 |
|
| B.
Rückstellungen |
454.664,94 |
503.233,07 |
| C.
Verbindlichkeiten |
87.840.241,63 |
95.803.305,65 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
440.241,63 |
126.487,20 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
87.400.000,00 |
95.676.818,45 |
| Passiva |
89.348.637,10 |
97.306.538,72 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss zum 30. September 2022 der CHORUS
IPP Europe GmbH, mit Sitz in Neubiberg und eingetragen beim
Registergericht München unter der Nummer HRB 227441,
wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für
kleine Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen
Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.
Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden
nach den Gliederungsvorschriften der § 266 und §
275 HGB aufgestellt.
Die größenabhängigen Erleichterungen
nach § 288 Abs. 1 HGB wurden teilweise in Anspruch
genommen.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnut zung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögens ge
genstände linear vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von
§ 6 Abs. 2 EStG bis zu EUR 800,00 werden im
Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.
Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den
Anschaffungskosten bzw. im Falle von voraussichtlich
dauerhaften Wertminderungen mit dem niedrigeren
beizulegenden Wert bilanziert. Die Ausleihungen an
verbundene Unternehmen wurden zum Nennwert bzw. im Falle
von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen mit dem
niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Außerplanmäßige Abschreibungen auf die
Finanzanlagen wurden im Geschäftsjahr mit TEUR 2.068
verrechnet. Zuschreibungen auf die Finanzanlagen wurden im
Geschäftsjahr mit TEUR 900 vorgenommen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens
sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Eine
Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert war im
Geschäftsjahr nicht erforderlich.
Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert
angesetzt.
Das gezeichnete Kapital, das im Eigenkapital
ausgewiesene Genussrechtskapital sowie die
Kapitalrücklage sind grundsätzlich zum Nennbetrag
bilanziert; das Eigenkapitalgenussrecht wurde im
Berichtsjahr wieder auf den Nominalwert zugeschrieben (TEUR
50).
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle bilanzierungspflichtigen Risiken
sowie ungewisse Verpflichtungen und wurden mit dem nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
erforderlichen Erfüllungsbetrag bewertet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden
gegenüber dem Vorjahr stetig ausgeübt.
Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung
Sämtliche Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind kurzfristig
fällig.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten
ausschließlich kumulierte Zinsforderungen in
Höhe von EUR 5.658.594,28 (Vorjahr EUR 7.843.569,67).
Sonstige Vermögensgegenstände beinhalten an
Tochtergesellschaften weiterzubelastende Kosten in
Höhe von EUR 148.124,95 (Vorjahr EUR 76.709,95) und
Steuerforderungen von EUR 167.271,90 (Vorjahr EUR
200.416,72) sowie eine Kaufpreisforderung aus der
Veräußerung (im Vorjahr) der Wertpapiere des
Anlagevermögens in Höhe von EUR 504.886,84
(Vorjahr EUR 6.000.000,00).
Die CHORUS IPP Europe GmbH hat auf Grundlage des
Beschlusses ihrer Gesellschafterversammlung vom 7.
März 2012 Genussrechte im Gesamtnennbetrag von EUR
50.000 begeben, die komplett von der Gesellschafterin
gehalten werden. Die Genussrechte lauten auf den Namen des
Inhabers und sind geteilt in 20 Stück untereinander
gleichberechtigter Genussrechte mit einem Nennbetrag von
EUR 2.500 je Genussrecht. Die Genussrechte gewähren
den Inhabern einen Anspruch auf eine gewinnorientierte
Verzinsung und haben eine Laufzeit bis 30.09.2037
Das im Eigenkapital ausgewiesene Genussrechtskapital
beinhaltet nachrangiges, langfristig zur Verfügung
gestelltes und am Verlust beteiligtes Genussrechtskapital.
Sämtliche Voraussetzungen für den
handelsrechtlichen Ausweis im Eigenkapital sind
erfüllt.
Im Geschäftsjahr 2019/2020 wurde das
Eigenkapitalgenussrecht aufgrund Verlustübernahme um
EUR 50.000 auf EUR 0 herabgesetzt. Im laufenden
Geschäftsjahr wurden diese wieder auf den
Nominalbetrag heraufgesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie
wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag bewertet.
Die Verbindlichkeiten sind, bis auf das nachfolgend
beschriebene Genussrecht, kurzfristig fällig.
Innerhalb der Verbindlichkeiten sind Genussrechte im
Nennwert von EUR 87.400.000,00 ausgewiesen, für die
ebenfalls ein Rangrücktritt ausgesprochen wurde, die
jedoch im Rang dem Eigenkapitalgenussrecht vorgehen, so
dass der Ausweis innerhalb der Verbindlichkeiten angebracht
ist. Bei den emittierten Genussrechten handelt es sich um
Namenspapiere mit einem Nennbetrag von EUR 1.000.000 je
Genussrecht, die in 105 Stück untereinander
gleichberechtigter Genussrechte aufgeteilt sind.
Auch diese Genussrechte sind verlusttragend. Da die
Emittentin berechtigt ist, bei zu erwartender fortlaufender
Verlustbeteiligung die Genussrechte mit einer Frist von
drei Monaten zu kündigen, spricht dies gegen die
garantierte Langfristigkeit. Auch diese Tatsache hat dazu
geführt, dass diese Genussrechte innerhalb der
Verbindlichkeiten ausgewiesen werden
Auf 5 Genussrechte wurden im Geschäftsjahr
2015/2016 je EUR 55.000, mithin insgesamt EUR 275.000
zurückgezahlt.
Im Geschäftsjahr 2018/2019 wurde ein Betrag in
Höhe von insgesamt EUR 3.150.000 zurückgezahlt.
Im Geschäftsjahr 2019/2020 wurde ein Betrag von
insgesamt EUR 1.575.000 zurückgezahlt; darüber
hinaus wurden diese Genussrechte im Geschäftsjahr
2019/2020 aufgrund Verlustübernahme um EUR
-3.541.657,37 herabgesetzt.
Im Geschäftsjahr 2020/2021 wurde ein Betrag von
insgesamt EUR 4.200.000 zurückgezahlt; darüber
hinaus wurden diese Genussrechte im Geschäftsjahr
2021/2022 in Höhe von EUR 3.418.475,82 wieder
aufgeholt.
Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde ein Betrag von
insgesamt EUR 8.400.000 zurückgezahlt; darüber
hinaus wurden diese Genussrechte im Geschäftsjahr
2021/2022 in Höhe von EUR 123.181,55 wieder aufgeholt.
Darüber hinaus erhalten die Genussrechte im
abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Verzinsung von EUR
708.800,53.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin in
Höhe von EUR 279.114,23 (Vorjahr EUR 111.718,98).
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Insgesamt wurden Bürgschaften in Höhe von
EUR 5.313.000 gegeben für Verbindlichkeiten von
Tochtergesellschaften.
Sonstige Angaben
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Perso nen geführt:
Herr Karsten Mieth, Sauerlach ausgeübter Beruf:
Vorstand der Encavis Asset Management AG
Herr Peter Zedelius, München ausgeübter
Beruf: Asset Management AG Head of Operations und Prokurist
der Encavis
Mitarbeiterzahl
Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde kein
Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 0 Mitarbeiter).
Konzernzugehörigkeit
Die CHORUS IPP Europe GmbH wird in den
Konzernabschluss der Encavis AG, Hamburg, nach der
"At-Equity-Methode" einbezogen.
Die Encavis AG, Hamburg, erstellt ihren
Konzernabschluss nach den Rechnungslegungsgrundsätzen
der International Financial Reporting Standards (IFRS). Der
offengelegte Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger
abrufbar.
Neubiberg/München, den
09.03.2023
gez.
Dr. Christoph Husmann
gez.
Mario Schirru
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 09.03.2023
festgestellt.
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