MAG Modul Verzahntechnik GmbHLiquidiert

09125 Chemnitz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 1278
Vorher
HURTH MODUL G.m.b.HSAMPUTENSILI Werkzeugmaschinen GmbH ChemnitzSAMPUTENSILI GmbH
Eingetragen
26.10.1990
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
von Amts wegen berichtigt: Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Verzahnmaschinen sowie jede industriell betriebene mechanische Ver- und Bearbeitung

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Hermann
seit 19.7.2012
Prokura
Martin Winterstein
seit 7.10.2011
Geschäftsführer
Thomas Unseld
seit 11.11.2010
Prokura
Jens Mayr
seit 11.11.2010
Prokura
Giuseppe Iossa
seit 12.2.2009
Geschäftsführer
Jürgen Barthold
seit 18.5.2006
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAG Modul Verzahntechnik GmbH

Chemnitz

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

Lagebericht zum 31. Dezember 2011

Gliederung:

1.

Geschäft und Rahmenbedingungen

2.

Ertragslage

3.

Finanzlage

4.

Vermögenslage

5.

Forschung und Entwicklung

6.

Niederlassungen, Standorte

7.

Nachtragsbericht

8.

Chancen- und Risikobericht

9.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

10.

Prognosebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur

Die MAG Modul Verzahntechnik GmbH mit Sitz in Chemnitz stellt Zahnradwälzfräsmaschinen, Anfas- und Entgratmaschinen her. Diese Maschinen werden für die Herstellung von Zahnrädern in der Automobilindustrie und im Getriebebau für die unterschiedlichsten Maschinen und Anlagen eingesetzt. Daneben werden seit 2011 auch Drehmaschinen für verschiedenste Kunden und Branchen gebaut.

Die MAG Modul Verzahntechnik GmbH ist ein Tochterunternehmen der MAG Europe GmbH, Göppingen.

Bis zum 21. November 2011 war die MAG Modul Verzahntechnik GmbH als Tochter der MAG Europe GmbH Teil des in Luxemburg ansässigen MAG International Holdings S.à.r.l. Konzerns. Des Weiteren war die MAG Modul Verzahntechnik GmbH Teil des Konzerns unter einheitlicher Leitung der MAG IAS LLC, Sterling Heights, Michigan, USA, und der MAG International Holdings S.à.r.l., Luxemburg. Als Folge der Ertrags- und Liquiditätssituation im Geschäftsjahr 2011 wurde die MAG Europe GmbH, mit all ihren Tochterunternehmen, aus der weltweiten MAG Unternehmensgruppe in ihrer bisherigen Struktur herausgelöst und in ein Treuhandmodell übertragen. Ziel des Treuhandmodells ist die Suche eines neuen Investors für die MAG Europe Gruppe als Ganzes oder in Teilen. Darin beinhaltet ist auch die MAG Modul Verzahntechnik GmbH als eine operative Einheit des MAG Europe Konzerns.

Als Tochtergesellschaft eines internationalen Technologiekonzerns profitiert die MAG Modul Verzahntechnik GmbH von den Synergien durch internationale Standorte und einen weitreichenden Technologietransfer innerhalb der Unternehmensgruppe.

Der Kundenkreis setzt sich aus der direkten Automobilindustrie aus dem Inland und Ausland sowie aus der Automobilzulieferindustrie und sonstigen Getriebeherstellern zusammen. Die Produkte werden weltweit exportiert und sind in allen Industrieländern weltweit im Einsatz.

Konjunktur- und Branchenentwicklung

Der Nachfrageeinbruch, den die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie 2009 erfuhr, war bis dahin beispiellos. Er erstreckte sich über alle Technologien, Kundenbranchen und Märkte. Ebenso beispiellos war dann das starke Anziehen der Auftragseingänge im Referenzjahr 2010. Das Gesamtjahr 2010 legte im Auftragseingang um 85 % zu. Im August 2010 schlug sich die Auftragsflut erstmals auch in der Umsatzentwicklung nieder und sorgt hier bis Jahresende für monatlich jeweils zweistellig ansteigende Resultate. Auf das ganze Jahr gesehen ergibt sich somit ein Produktionsminus von 3 % auf EUR 9,9 Mrd. in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Der Export übertrifft 2010 mit 1 % Plus moderat den Vorjahreswert und steigt auf EUR 6,1 Mrd. an. In der Verteilung entscheidender Absatzräume nähern sich die dominierenden Wirtschaftsblöcke in großen Schritten an: Hinsichtlich der Anteile am gesamten Ausfuhrvolumen stehen sich Asien und Europa in bislang nicht gekannter Weise mit jeweils 45 % Quote auf Augenhöhe gegenüber.

Der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenhersteller erreicht im Jahr 2011 dann neue Rekordwerte und legt im Jahresverlauf 2011 um weitere 45 % auf ein Volumen von EUR 16,7 Mrd. zu. Dies übersteigt das bisherige Rekordergebnis 2007. Allerdings ergibt sich im Quartalsmuster der Nachfrage mit zunehmend stärkeren Referenzwerten 2010 eine deutlich abnehmende Entwicklungsdynamik.

Für das gesamte Jahr 2011 stehen 33 % Produktionsplus auf EUR 13,1 Mrd. zu Buche. Hinter der Rekordausbringung des Jahres 2008 bleibt die Branche insgesamt um etwa 8 % zurück, wobei aber Hersteller spanender Werkzeugmaschinen bereits den unmittelbaren Anschluss herstellen können.

Der Werkzeugmaschinenexport setzt seinen Wachstumskurs im 4. Quartal 2011 fort. Das Jahresergebnis steht für ein Plus von 31 % auf ein Volumen von EUR 7,9 Mrd. und gleicht den Einbruch aus den Vorjahren 2009 und 2010 fast vollständig aus. Treibsätze für das Ausfuhrwachstum 2011 sind mit 57 % Steigerungssatz das Amerikageschäft und die mit 29 % Plus (nach +22 % im Referenzjahr) notierende Dynamik Asiens. Zwar legt auch der europäische Markt um 25 % zu, doch läuft sein Anteil am Gesamtexport von 45 % in 2010 auf aktuell 43 % zurück. Asien hingegen hält seinen Anteil von 41 % konstant. Amerika weitet seine Partizipation von 12 % auf knapp 15 % aus. Für China, als größten Exportmarkt, sind im aktuellen Berichtsjahr 34 % Zuwachs und ein moderat ausgebauter Anteil von 29 % am gesamten Ausfuhrvolumen deutscher Herstellerfirmen zu konstatieren. Die Stellung als zweitgrößter Markt können die USA mit 66 % Plus und einem Anteilsgewinn von 2 Punkten auf 9 % ausbauen. Trotz gegenüber 2010 vergleichsweise schmalem Zuwachs um 11 % steht Russland für die drittstärkste Aufnahmefähigkeit für deutsche Werkzeugmaschinen, noch vor der klassischen europäischen Kundschaft in der Schweiz, Frankreich und Italien.

Produktion

Im Jahr 2011 konnten insgesamt 37 Maschinen gebaut und ausgeliefert werden. Die

ausgelieferten Maschinen umfassten unser gesamtes Fertigungsspektrum. Im Einzelnen wurden folgende Maschinen gebaut:

20 Wälzfräsmaschinen,

5 Basismaschinen S 250 G/S 400 G,

4 Maschinen CD/CDA/CDX,

8 DUS-Maschinen als Lohnbearbeitung.

Geschäftsverlauf und zusammenfassende Beurteilung

Das Geschäftsjahr 2011 war für die MAG Modul Verzahntechnik GmbH durch eine deutliche wirtschaftliche Erholung gegenüber dem Vorjahr gekennzeichnet. Es konnten sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz spürbar gesteigert werden.

Durch die verbesserte wirtschaftliche Situation und zusätzlichen Personalbedarf konnte der Personalabbau aus 2010 gestoppt und stattdessen der Aufbau der Belegschaft erfolgen.

Aufgrund strategischer standortübergreifender Restrukturierungsprojekte konnte die MAG Modul Verzahntechnik GmbH ihr Produktspektrum erweitern. Am Standort werden nun neben den Wälzfräsmaschinen auch DUS-Drehmaschinen gefertigt, welche vom Standort Göppingen nach Chemnitz verlagert wurden. Durch die konstante Nachfrage nach Drehmaschinen positioniert sich die MAG Modul Verzahntechnik GmbH so konjunkturunabhängiger und kann dadurch langfristig die Beschäftigung am Standort Chemnitz sichern.

Die Verlagerung der DUS-Maschinen von Göppingen nach Chemnitz begann im 2. Quartal 2011 zunächst als Lohnbearbeitung für Chemnitz. Hierzu fand ein intensiver Wissens- und Technologietransfer nach Chemnitz statt, so dass ab 2012 die komplette Auftragsabwicklung für die DUS-Drehmaschinen in Chemnitz erfolgen wird.

Im Geschäftsjahr 2011 sind die Auftragseingänge auf 18.098 T€ gestiegen. Das entspricht einer Erhöhung um 92,8 % gegenüber 2010. Der Umsatz konnte auf 16.266 T€ gesteigert werden, was eine Zunahme von 25,9 % im Vergleich zu 2010 bedeutet.

Der Handelsumsatz mit Werkzeugen betrug 2.243 T€. Verglichen mit 2010 verringerte sich der Werkzeug-Erlös um 15,4%. Der Bereich Installation/Service konnte Umsatzerlöse in Höhe von 1.286 T€ erzielen, was einer Steigerung von 42,3% entspricht.

Für die MAG Modul Verzahntechnik GmbH war 2011 ein erfolgreiches Jahr. Sowohl Auftragseingang als auch Umsatz konnten gegenüber 2010 deutlich gesteigert werden. Dadurch wurde nach den Verlustjahren 2008 bis 2010 ein positives Gesamtergebnis in Höhe von 426 T€ erreicht.

2. Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Gesamtleistung des Unternehmens im Geschäftsjahr um 5.594 T€ auf 17.306 T€ (+47,8 %). Nachdem jedoch auch der Materialeinsatz in gleicher Größenordnung wie die Gesamtleistung anstieg, blieb der Rohertrag 2011 auf Höhe des Vorjahres (4.459 T€; i.Vj. 4.469 T€).

Es konnten im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr signifikante Einsparungen beim Personalaufwand, bei den Abschreibungen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreicht werden, so dass das operative Ergebnis von -1.022 T€ im Vorjahr auf +474 T€ in 2011 verbessert werden konnte. Einschließlich des besseren Finanzergebnisses konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von -1.296 T€ in 2010 auf +428 T€ in 2011 gesteigert werden.

Im Zusammenhang mit den Umstrukturierungen des Vorjahres stand das außerordentliche Ergebnis 2010 (-1.584 T€). Nachdem diese Phase erfolgreich abgeschlossen werden konnte, entfiel ein derartiger Aufwand für das Geschäftsjahr 2011.

Insgesamt konnten im Geschäftsjahr 2011 ein Jahresüberschuss von 426 T€ erzielt werden (i.Vj. Jahresfehlbetrag -2.911 T€).

Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich zusammengefasst wie folgt dar:

  2011 2010
  T€ % T€ %
Umsatz 16.266 94,0 12.923 110,3
Gesamtleistung 17.306 100,0 11.712 100,0
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 428 2,5 -1.296 -11,1
Finanzergebnis -46 -0,3 -274 -2,3
Jahresergebnis 426 2,5 -2.911 -24,9
Umsatzrentabilität   2,6   -22,5
Eigenkapitalrentabilität   7,7   -57,0
Gesamtkapitalrentabilität   3,0   -22,4

3. Finanzlage

Die Ziele des Finanzmanagements der Gesellschaft sind die nachhaltige Sicherstellung der Liquidität sowie die Bereitstellung von ausreichenden Finanzmitteln zur Erreichung der Unternehmensziele. Die flüssigen Mittel (Finanzmittelfonds) betragen zum 31. Dezember 2011 679 T€ und setzten sich wie im Vorjahr aus Guthaben bei Kreditinstituten sowie in geringem Maß aus Kassenbestand zusammen. Zum 31. Dezember 2010 betrug die Summe der flüssigen Mittel der Gesellschaft 1.962 T€, so dass sich im Geschäftsjahr 2011 eine Verminderung um 1.283 T€ ergab.

Diese Verminderung des Finanzmittelfonds in 2011 (-1.283 T€) setzt sich aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (+27 T€), dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit (-50 T€) sowie aus dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (-1.260 T€) zusammen.

Zum 31. Dezember 2011 finanziert sich die Gesellschaft im Wesentlichen extern aus Rückstellungen (16,1 %), aus Lieferantenverbindlichkeiten (29,4 %), aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstigen Verbindlichkeiten (19,7 %) sowie darüber hinaus intern aus Eigenkapital (34,8 %).

Im Geschäftsjahr 2011 war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Wesentliche Fremdwährungsverbindlichkeiten sowie darauf verwendete Sicherungsgeschäfte oder außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente lagen im Geschäftsjahr 2011 nicht vor.

Für Anzahlungs- und Gewährleistungsgarantien stehen Linien von mehreren Banken zur Verfügung. Forderungsausfallrisiken im Auslandsgeschäft werden in der Regel durch Akkreditiv abgesichert.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2011 gegenüber 2010 um 4.127 T€ auf 15.888 T€ erhöht. Dies ist beim Vermögen im Wesentlichen zurückzuführen auf:

Erhöhung der Vorräte um 1.100 T€

Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 4.239 T€

Verminderung der flüssigen Mittel um -1.283 T€ (s.o. Finanzlage).

Beim Kapital beruhen die Veränderungen im wesentlichen auf:

Erhöhung der Rückstellungen um 617 T€

Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen von Kunden um 596 T€

Erhöhung der Lieferantenverbindlichkeiten um 1.779 T€

Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der MAG Europe-Gruppe um 1.950 T€

Verminderung der Bankverbindlichkeiten um 1.260 T€ auf 0 T€ durch Tilgung.

Die Vorräte umfassen 37,4% der Bilanzsumme und sind mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (52,0 %) die bedeutendsten Bilanzposten. Nichtgängige Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden um 1.911 T€ wertberichtigt (i.Vj. um 2.384 T€)

Die Summe der Verbindlichkeiten ist hingegen um 3.093 T€ gegenüber 2010 angestiegen.

Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2011 um den erzielten Jahresüberschuss auf 5.537 T€ erhöht (i.Vj. 5.111 T€). Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 43,5% auf 34,9% verringert. Die geringere Quote resultiert aus der erhöhten Bilanzsumme.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 wurden nur geringfügige Investitionen in Höhe von 50 T€ getätigt.

5. Forschung und Entwicklung

Im Jahr 2011 wurden die Entwicklung der Software sowie die Bedienerfreundlichkeit des Dialogs für das Wälzfräsen weitergeführt. Die Software wurde insoweit aufbereitet, dass sie mit der neuen Siemens - Solutionline lauffähig ist.

Der Trend in der Herstellung von Zahnrädern geht mehr und mehr hin zur Komplettfertigung. MAG Modul Verzahntechnik GmbH hat vor diesem Hintergrund die Entwicklung der Wälzfräsmaschine aus der Baugröße 2 vorangetrieben. Diese Maschine wurde mit integrierten Anfas- und Entgratoptionen ausgerüstet. Diese Weiterentwicklung der von MAG Modul Verzahntechnik GmbH perfekt beherrschten Anfas- und Entgrattechnologie bietet der Automobilindustrie einen weiteren Vorteil durch den erheblich reduzierten Platzbedarf.

Um den Trend der Komplettfertigung zu untermauern, zeigten wir diese Maschine auf der Fachmesse EMO in Hannover verbunden mit der VDM 250 aus der Produktpalette unseres Schwesterunternehmens MAG IAS GmbH (Taunusstein) als Komplettfertigung für Zahnräder und Getriebewellen.

Die neu entwickelten Anfas- und Entgratoptionen der Baugröße 2 wurden auch auf für die Baugröße 1 weiterentwickelt. Aus dieser Baureihe konnten bereits die ersten Maschinen verkauft werden.

7. Nachtragsbericht

Der Geschäftsführung sind, direkt die MAG Modul Verzahntechnik GmbH betreffend, keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bekannt. Wir weisen jedoch auf folgende Vorgänge des Geschäftsjahres 2012 der MAG Europe Gruppe, die mittelbar auch die MAG Modul Verzahntechnik GmbH betreffen, hin:

Im Januar 2012 konnten die in 2011 begonnenen Verhandlungen über die Grundlage der Finanzierung der MAG Europe Gruppe bis 2014 mit den beteiligten Finanzinstituten erfolgreich abgeschlossen werden. Auch die neue Finanzierung besteht im Wesentlichen aus der Gewährung von Avallinien. Dadurch ist der sich aus der Mittelfristplanung (bis 2014) für die MAG Europe Gruppe ergebende Finanzierungsbedarf unter den Prämissen der avisierten Brückenfinanzierung, der erfolgreichen Umsetzung des Restrukturierungskonzepts und der Investorensuche gedeckt.

Im Rahmen der in 2011 begonnenen Restrukturierung der MAG Europe Gruppe wurde im März 2012 die Investment Bank Goldman Sachs damit beauftragt, die MAG Europe Gruppe, und damit eingeschlossen auch die MAG Modul Verzahntechnik GmbH, bei der Suche nach geeigneten Investoren für die Gruppe oder einzelner Bereiche zu unterstützen. Derzeit laufen vorbereitende Vendor Due Diligence Prozesse.

8. Chancen - und Risikobericht

Die mit der unternehmerischen Tätigkeit der MAG Modul Verzahntechnik GmbH verbundenen Risiken werden mit Maßnahmen des Risikomanagements gesteuert. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des Planungs- und Berichtssystems der Gesellschaft. Im Rahmen der Planungs- und Berichtssysteme werden verschiedene Analysen und Auswertungen durchgeführt und gegebenenfalls Maßnahmen festgelegt. Die Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf die Finanzinstrumente, insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und flüssige Mittel, werden dabei ebenfalls erfasst.

Die MAG Modul Verzahntechnik GmbH ist Anbieter von komplexen Maschinen insbesondere für die Automobilindustrie mit üblichen Projektlaufzeiten bis zu zehn Monaten. Die typischen Geschäftsrisiken und -chancen der Kundenbranchen können auch zukünftig einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MAG Modul Verzahntechnik GmbH haben; dazu gehören insbesondere Nachfragerückgänge bzw. -schwankungen. Branchen- und unternehmensspezifische Risiken ergeben sich aus der technischen Realisierbarkeit sowie der kosten- und termingerechten Durchführung der Kundenprojekte, die oft zu einem Festpreis vereinbart sind (Kalkulations-, Gewährleistungs- und Haftungsrisiken). Die sich hieraus ergebenden Risiken werden im Rahmen des Risikomanagementsystems erfasst, verfolgt und bewertet. Sofern mit einer tatsächlichen Inanspruchnahme gerechnet wird, werden Rückstellungen gebildet.

Aus den Festpreisverträgen resultieren des Weiteren Risiken durch Preissteigerungen am Beschaffungsmarkt.

Als Zulieferer der Investitionsgüterbranche, insbesondere auch der Automobilindustrie, profitiert die MAG Modul Verzahntechnik GmbH von der derzeitigen sehr positiven Branchenentwicklung. Grundsätzlich bestehen marktübliche Risiken, die zu einer Eintrübung der aktuellen Branchenkonjunktur führen können und die sich auf den Kundenkreis der Gesellschaft auswirken, was zu einem erhöhten Preis- und Wettbewerbsdruck und damit einhergehenden Margenreduzierungen bei künftigen Auftragsvergaben führen könnte.

Als international operierendes Unternehmen ist MAG Modul Verzahntechnik GmbH Risiken unterschiedlicher Art ausgesetzt. Die weitere konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft und die daraus sich entwickelnde Nachfrage beeinflussen die Risiken des Unternehmens.

Die weitere positive Entwicklung der MAG Modul Verzahntechnik GmbH setzt voraus, dass auch künftig eine technologisch führende Rolle in den Geschäftsfeldern der Gesellschaft besetzt werden kann. Hierzu ist neben dem Erkennen zukünftiger Tätigkeitsschwerpunkte auch das Halten und Gewinnen von hervorragenden Mitarbeitern eine wichtige Voraussetzung. Hierfür werden die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um dem Risiko eines abnehmenden Know-Hows zu begegnen.

Für die Finanzierung der MAG Europe Gruppe und damit auch der MAG Modul Verzahntechnik GmbH ist das weitere Engagement der finanzierenden Kreditinstitute unabdingbar. Dies gilt einerseits für die dauerhaft benötigte Finanzierung (Avalkredite), andererseits für die für 2012 von den Finanzierungspartnern bereits avisierte Brückenfinanzierung. Sollte diese nicht eintreten, wären zusätzliche Maßnahmen erforderlich, um eine Bestandsgefährdung zu vermeiden.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen, falls die durch das Restrukturierungskonzept für die MAG Europe Gruppe vorgegebenen Maßnahmen in den wesentlichen Bereichen nicht erfolgreich umgesetzt werden können und die zugrundeliegende Unternehmensplanung im Wesentlichen nicht eintreten sollte. Darüber hinaus bestehen bestandsgefährdende Risiken, falls die Investorensuche, auf deren Basis die Kapital- und Finanzmittelausstattung der Unternehmensgruppe dauerhaft gesichert werden soll, nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Im Rahmen der internationalen Geschäftsbeziehungen wickelt die MAG Modul Verzahntechnik GmbH ihre Geschäfte überwiegend in Euro ab, somit sind Währungsrisiken aufgrund von Wechselkursänderungen weitestgehend ausgeschlossen. Das Ergebnis der Gesellschaft kann dadurch nur geringfügig beeinträchtigt werden.

Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, sowie durch ein straffes Forderungsmanagement Rechnung getragen.

Wir sind uns dieser Risiken bewusst und versuchen, durch gezielte Beobachtung der Marktentwicklung die Risiken für das Unternehmen zu reduzieren.

Durch die Integration in die MAG Europe Gruppe besteht die Möglichkeit, dass sich langfristig zusätzliche wirtschaftliche Möglichkeiten ergeben und dass Synergieeffekte genutzt werden können.

Die Gesellschaft erfasst und bewertet die operativen Risiken und Chancen. Der monatliche Abgleich der Ist- mit den Plan-Zahlen erleichtert das frühzeitige Erkennen von potenziellen Risiken, die Bewertung der Risiken und bei Bedarf die Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen.

Durch das regelmäßige Controlling der gesamten Unternehmensprozesse ist das Management stets über die aktuelle Situation des Unternehmens informiert.

9. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst auch die Risikosteuerung in Bezug auf Finanzinstrumente. Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezügliche Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei der Geschäftsführung bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind.

Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, -bewertung und -bewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken bei den Finanzinstrumenten zu minimieren. Ein großer Teil der Forderungen besteht gegen große Automobil- und Automobilzulieferungsunternehmen, so dass die wesentlichen Ausfallrisiken sich auf Großkunden konzentrieren, jedoch als gering eingeschätzt werden.

Die Gesellschaft fakturiert ihre Umsätze überwiegend in EURO, so dass bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kaum Währungsrisiken bestehen. Dasselbe gilt für die Materialbeschaffung, d.h. für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Zur Absicherung von Fremdwährungsgeschäften (Währungsrisiko) aus dem operativen Geschäftsbereich werden fallweise derivative Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte) eingesetzt. Der Einsatz ist durch eine interne Richtlinie geregelt, wobei eine strikte Funktionstrennung von Handel, Abwicklung und Kontrolle gewährleistet ist. Die Geschäfte werden nur mit namhaften Banken abgeschlossen.

10. Prognosebericht

In ihrem Jahresbericht 2012 prognostiziert die Bundesregierung für das Jahr 2012 zunächst eine temporäre konjunkturelle Schwäche, jedoch keine Rezession, für die deutsche Wirtschaft. Im weiteren Jahresfortschritt wird allerdings davon ausgegangen, dass die deutsche Wirtschaft wieder zu einem höheren Wachstum zurückfindet. Insgesamt wird erwartet, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in 2012 mit 0,7 % etwas kräftiger wächst als das des Euroraumes. Wie bereits in den Vorjahren werden sich die Wachstumskräfte dabei weiter zur Binnennachfrage hin verlagern, was entsprechend bei den Exporten nur zu moderaten Zuwachsraten führen wird. Auf Basis des fortgeführten Wirtschaftswachstums ist auch mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen.

Für die Geschäftsbereiche der MAG Modul Verzahntechnik GmbH ergeben sich folgende Aussichten:

Für das Geschäftsjahr 2012 gehen wir von einem etwas höheren Umsatzniveau als im Jahr 2011 aus. Auf Seiten der Auftragseingänge erwarten wir eine deutlichen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, da ab dem Jahr 2012 die Verantwortung für die komplette Auftragsabwicklung für DUS-Maschinen innerhalb der MAG Europe Gruppe bei der MAG Modul Verzahntechnik GmbH angesiedelt ist. Aufgrund der längerfristigen Projektdurchlaufzeiten der Wälzfräsmaschinen gehen wir jedoch davon aus, dass eine Vielzahl der in 2012 begonnenen Projekte erst im Geschäftsjahr 2013 beendet werden, und es erst in diesem Jahr zur Umsatz- und Margenrealisierung kommen wird. Daher erwarten wir für das Geschäftsjahr 2012 ein negatives Ergebnis.

Durch die in 2010 erfolgte Übernahme durch die MAG Europe GmbH entstehen für die Gesellschaft neue Chancen. Die Schwestergesellschaft MAG IAS GmbH hat ihre Automobil-System-Aktivitäten an den Standorten Göppingen und Eislingen zusammengefasst. In Göppingen sind darüber hinaus weiter die Zentrale der MAG Europe GmbH, das Technologie-Kompetenzzentrum für Composite-Teile sowie die Europa-Zentrale des Bereichs Services ansässig.

Die MAG Europe Gruppe plant, die Fertigung für Drehmaschinen in Taunusstein, die Fertigung für Frästechnologie in Mosbach und die Produktion für Verzahntechnik am Standort der MAG Modul Verzahntechnik GmbH in Chemnitz zu bündeln. Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr 2011 verschiedene Maßnahmen gestartet. Hierzu gehörte auch die Verlagerung der Produktion der Drehmaschinen der DUS Baureihe von Göppingen nach Chemnitz. Zur Verlagerung der Produktion gehörten auch die Konstruktion und die Supply

Chain. Alle Aufträge für die DUS Baureihe werden vollständig in das System in Chemnitz eingelastet. Hierdurch ergeben sich neue Geschäftsbereiche und eine weitere Chance, den Standort Chemnitz zu sichern.

 

Chemnitz, 25. Mai 2012

MAG Modul Verzahntechnik GmbH

Die Geschäftsführung

Giuseppe Iossa, Geschäftsführer

Martin Winterstein, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2011

(gemäß § 327 HGB)

Aktivseite

  EUR Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 104.794,00 218
II. Sachanlagen 323.804,00 441
  428.598,00 659
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 5.936.783,48 4.837
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.816.281,32 4.286
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 679.384,28 1.962
  15.432.449,08 11.085
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.519,54 18
  15.888.566,62 11.762

Passivseite

   
  EUR Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 3.664.700,00 3.665
II. Kapitalrücklage 5.243.474,76 5.243
III. Verlustvortrag -3.797.297,15 -886
IV. Jahresüberschuss (i.Vj. Jahresfehlbetrag) 426.432,97 -2.911
  5.537.310,58 5.111
B. Sonderposten für Investitionszulagen/-zuschüsse zum Anlagevermögen 10.673,01 21
C. Rückstellungen 2.560.096,48 1.943
D. Verbindlichkeiten 7.780.486,55 4.687
  15.888.566,62 11.762

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011

(gemäß § 327 HGB)
  EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Rohergebnis   5.510.666,92 5.463
2. Personalaufwand:      
a) Löhne und Gehälter 2.619.105,31   2.808
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 479.965,98   560
    3.099.071,29 3.368
3. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 280.707,60   468
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00   634
    280.707,60 1.102
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen      
- Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 20.625,98   23
- übrige 1.636.060,57   1.992
    1.656.686,55 2.015
    474.201,48 -1.022
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   45.932,51 274
6. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   428.268,97 -1.296
7. Außerordentliche Erträge 0,00   676
8. Außerordentliche Aufwendungen 0,00   2.260
9. Außerordentliches Ergebnis   0,00 -1.584
10. Sonstige Steuern   1.836,00 31
11. Jahresüberschuss (i.Vj. Jahresfehlbetrag)   426.432,97 -2.911

Anhang zum 31. Dezember 2011

(gemäß § 327 HGB)

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der MAG Modul Verzahntechnik GmbH, Chemnitz ("Gesellschaft"), wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit erstellt. Diese Annahme sowie die Bilanzierung und Bewertung im vorliegenden Jahresabschluss stehen unter der Prämisse, dass die durch das Restrukturierungskonzept für die MAG Europe-Gruppe vorgegebenen Maßnahmen in den wesentlichen Bereichen erfolgreich umgesetzt werden können und die zugrundeliegende Unternehmensplanung im Wesentlichen eintritt, sowie dass die Investorensuche, auf deren Basis die Kapital- und Finanzmittelausstattung der Unternehmensgruppe dauerhaft gesichert werden soll, erfolgreich abgeschlossen werden kann. Desweiteren ist unterstellt, dass das weitere Engagement der finanzierenden Kreditinstitute für die MAG Europe-Gruppe, einerseits für die dauerhaft benötigte Finanzierung (Avalkredite), andererseits für die für 2012 von den Finanzierungspartnern bereits avisierte Brückenfinanzierung, gegeben ist.

Bis zum 21. November 2011 war die MAG Modul Verzahntechnik GmbH als Tochter der MAG Europe GmbH Teil des in Luxemburg ansässigen MAG International Holdings S.à.r.l. Konzerns. Des weiteren war die MAG Modul Verzahntechnik GmbH Teil des Konzerns unter einheitlicher Leitung der MAG IAS LLC, Sterling Heights, Michigan, USA, und der MAG International Holdings S.à.r.l., Luxemburg. Als Folge der Ertrags- und Liquiditätssituation im Geschäftsjahr 2011 wurde die MAG Europe GmbH, mit all ihren Tochterunternehmen, aus der weltweiten MAG Unternehmensgruppe in ihrer bisherigen

Struktur herausgelöst und in ein Treuhandmodell übertragen. Wir verweisen hierzu auch auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

Durch das Herauslösen der MAG Europe GmbH aus dem bisherigen Konzernverbund reduzierte sich der Kreis der verbundenen Unternehmen. Aus diesem Grund sind im vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 nur noch die Unternehmen des MAG Europe-Konzerns als verbundene Unternehmen klassifiziert, wohingegen im Vorjahresabschluss sämtliche im zusammengefassten Konzernabschluss der MAG IAS LLC, Sterling Heights, Michigan, USA, und der MAG International Holdings S.à.r.l., Luxemburg, einbezogenen Unternehmen als verbundene Unternehmen definiert waren. Durch diesen Umstand ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht beeinträchtigt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Position "Geschäfts- oder Firmenwert" beinhaltet einen Firmenwert, der über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben wird. Die Annahme einer betrieblichen Nutzungsdauer von mehr als fünf Jahren für diesen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert ist durch die Stabilität der Branche sowie den langfristigen Lebenszyklus der Produkte begründet. Andere entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht ein abweichender Zeitraum z. B. aufgrund der Laufzeit eines Patents ergibt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear über Nutzungsdauern von 3 bis 25 Jahren vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 25 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre.

Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelungen des § 6 Abs. 2a EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150 und bis zu EUR 1.000 wird pro Jahr ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der fünf Jahre unterstellt wird.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Erhaltene Investitionszulagen/-zuschüsse für das Anlagevermögen werden in dem "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" passiviert und parallel zu den Abschreibungen der bezuschussten Anlagegegenstände ergebniswirksam aufgelöst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgt auf Basis der angefallenen Herstellungskosten; die Gewinnrealisierung erfolgt nach Projektabnahme. Projekte mit Verlusterwartung werden zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % (i.Vj. 2 %) zu Forderungen Rechnung getragen. Der Prozentsatz der Pauschalwertberichtigung wurde aufgrund neuer Einschätzungen im Vergleich zum Vorjahr vermindert. Diese Bewertungsänderung führte im Geschäftsjahr 2011 zu einem positiven Ergebniseffekt von TEUR 82.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt.

II. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Umbuchungen innerhalb der Sachanlagen resultieren aus geänderten Abgrenzungen zwischen technischen Anlagen und Maschinen einerseits und anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung andererseits.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen weist ein Betrag von TEUR 16 (i.Vj. TEUR -) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 160 (i.Vj. TEUR 125) enthalten.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 447 (i.Vj. TEUR -) bei Kreditinstituten, die am Gesamtfinanzierungskonzept mit den europäischen MAG-Gesellschaften beteiligt sind und sind somit Teil des unter III. erläuterten Haftungsverhältnisses.

Verbindlichkeiten

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

  Restlaufzeit Gesamtbetrag 31.12.2011
EUR
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
EUR
Art u. Form der Sicherheit
bis zu 1 Jahr
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00   0,00    
  (i.Vj. TEUR 1.260)   (i.Vj. TEUR 1.260)    
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.950.532,21   1.950.532,21    
  (i.Vj. TEUR 1)   (i.Vj. TEUR 1)    
Übrige Verbindlichkeiten 5.829.954,34   5.829.954,34    
  (i.Vj. TEUR 3.426)   (i.Vj. TEUR 3.426)    
  7.780.486,55 0,00 7.780.486,55   Übliche Eigentumsvorbehalte  
  (i.Vj. TEUR 4.687) (i.Vj. TEUR -) (i.Vj. TEUR 4.687)  

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen TEUR 159 (i.Vj. TEUR -) gegenüber dem Gesellschafter.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Erträge/Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 755 (i.Vj. TEUR 651) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind; sie resultieren im wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 702; i.Vj. TEUR 474), aus Erträgen aus der Rückzahlung der Transfergesellschaft für das Vorjahr (TEUR 53; i.Vj. TEUR -) sowie aus Erträgen aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (TEUR -; i.Vj. TEUR 154).

Im Vorjahr enthielten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 84; sie betrafen Abschreibungen auf Forderungen (i.Vj. TEUR 42) und sonstige periodenfremde Aufwendungen.

Außerordentliches Ergebnis

Die außerordentlichen Erträge des Vorjahres betrafen den Ertrag aus dem Grundstücksverkauf Marienberger Straße 17 in Chemnitz (TEUR 676). Die außerordentlichen Aufwendungen des Vorjahres betrafen die Abfindungen aus dem Sozialplan in Höhe von TEUR 1.641 sowie die Zahlungen an die Beschäftigungsgesellschaft in Höhe von TEUR 619.

III. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse im Zusammenhang mit den Finanzierungsvereinbarungen

Aus den Finanzierungs- und Sicherheitenverträgen zwischen den europäischen MAG-Gesellschaften und den finanzierenden Kreditinstituten und Versicherungen (Kreditgeber) haften die jeweils beteiligten Gesellschaften gesamtschuldnerisch für den in Anspruch genommenen Kreditrahmen. Zum 31. Dezember 2011 waren insgesamt TEUR 181.353 (i.Vj. TEUR 76.882) des verfügbaren Avalrahmens hauptsächlich durch die MAG IAS GmbH in Anspruch genommen.

Darüber hinaus hat die Gesellschaft entsprechend den genannten Vereinbarungen nachstehende Sicherheiten bestellt:

Raumsicherungsübereignung des gesamten Bestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, an halbfertigen Erzeugnissen und fertigen Erzeugnissen sowie Handelswaren

Abtretung sämtlicher Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen mit Anfangsbuchstaben A-Z.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den vorbezeichneten Haftungsverhältnissen wird als unwahrscheinlich angesehen. Grundlage hierfür ist die Einschätzung der Geschäftsführung, dass die besicherten Avalkredite planmäßig im Rahmen der im Restrukturierungskonzept erwarteten Entwicklung genutzt und zurück geführt werden können.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Im Geschäftsjahr 2010 hat das Unternehmen ein Sale-and-Lease-back-Geschäft über das Betriebsgrundstück abgeschlossen, da das Betriebsgrundstück nicht Gegenstand des Unternehmenserwerbs durch die MAG Europe GmbH sein sollte. Der Verkauf führte im Geschäftsjahr 2010 zu einem Liquiditätszufluss und Buchgewinn, dem stehen Auszahlungen für die zukünftige Miete von TEUR 150 p.a. gegenüber. Bis zum 30. September 2011 war das Objekt mietfrei.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 312.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Herr Giuseppe Iossa, Geschäftsführer für das Gesamtunternehmen

Herr Martin Winterstein, Geschäftsführer für das Gesamtunternehmen (seit 22. September 2011)

Herr Patrick Rimlinger, Geschäftsführer für das Gesamtunternehmen (bis 26. September 2011)

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2011 wurden im Durchschnitt 59 Arbeitnehmer in folgenden Gruppen beschäftigt:

  2011 2010
Gewerbliche Arbeitnehmer 31 40
Angestellte 28 38
  59 78

Konzernabschluss, Mutterunternehmen

Die MAG Modul Verzahntechnik GmbH, Chemnitz, wird in den Konzernabschluss der MAG Europe GmbH, Göppingen, dem obersten Mutterunternehmen des MAG Europe-Konzerns, einbezogen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der MAG Europe GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt werden.

 

Chemnitz, den 25. Mai 2012

MAG Modul Verzahntechnik GmbH

Die Geschäftsführung

Giuseppe Iossa, Geschäftsführer

Martin Winterstein, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens (gemäß § 327 HGB)

  Anschaffungs- oder Herstellungskosten
  Stand 1.1.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge Umbuchungen (U)
EUR
Stand 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Geschäfts- oder Firmenwert 41.477,73 0,00 0,00 41.477,73
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 2.717.566,64 0,00 0,00 2.717.566,64
  2.759.044,37 0,00 0,00 2.759.044,37
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.761.152,44 39.602,50 1.401.965,42 (U) 4.202.720,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.223.014,91 10.594,16 1.220.046,35 611.597,30
      -1.401.965,42 (U)  
  5.984.167,35 50.196,66 1.220.046,35 4.814.317,66
  8.743.211,72 50.196,66 1.220.046,35 7.573.362,03
  Abschreibungen
  Stand 1.1.2011
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge Umbuchungen (U)
EUR
Stand 31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Geschäfts- oder Firmenwert 12.212,73 2.766,00 0,00 14.978,73
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 2.528.575,10 110.696,54 0,00 2.639.271,64
  2.540.787,83 113.462,54 0,00 2.654.250,37
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.526.669,63 130.055,89 1.243.806,84 (U) 3.900.532,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.016.645,32 37.189,17 1.220.046,35 589.981,30
      -1.243.806,84 (U)  
  5.543.314,95 167.245,06 1.220.046,35 4.490.513,66
  8.084.102,78 280.707,60 1.220.046,35 7.144.764,03
  Buchwerte
  Stand 31.12.2011
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Geschäfts- oder Firmenwert 26.499,00 29.265,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 78.295,00 188.991,54
  104.794,00 218.256,54
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 302.188,00 234.482,81
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.616,00 206.369,59
     
  323.804,00 440.852,40
  428.598,00 659.108,94

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MAG Modul Verzahntechnik GmbH, Chemnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir pflichtgemäß auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt j. Chancen- und Risikobericht" ausgeführt, dass bestandsgefährdende Risiken bestehen, falls die durch das Restrukturierungskonzept für die MAG Europe Gruppe vorgegebenen Maßnahmen in den wesentlichen Bereichen nicht erfolgreich umgesetzt werden können und die zugrundeliegende Unternehmensplanung im Wesentlichen nicht eintreten sollte. Darüber hinaus bestehen bestandsgefährdende Risiken, falls die Investorensuche, auf deren Basis die Kapital- und Finanzmittelausstattung der Unternehmensgruppe dauerhaft gesichert werden soll, nicht erfolgreich abgeschlossen werden kann. Sollte die im Jahr 2012 von den Finanzierungspartnern bereits avisierte Brückenfinanzierung für die MAG Europe Gruppe nicht gewährt werden, wären zusätzliche Maßnahmen erforderlich, um eine Bestandsgefährdung zu vermeiden.

 

Stuttgart, den 25. Mai 2012

Warth & Klein Grant Thornton GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hämmerle, Wirtschaftsprüfer

Höfer, Wirtschaftsprüfer

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