adViva GmbH
Eppelheimer Straße 64, 69123 Heidelberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Schmidt seit 1.7.2025 | Geschäftsführer |
Christian Thomas Puritscher seit 1.7.2025 | Geschäftsführer |
Nadja Ilonca Bauer seit 19.2.2024 | Prokura |
Olaf Weber seit 4.3.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
OPED AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
adViva GmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2022
AnhangA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der adViva GmbH zum 31.12.2022 wurde auf der Grundlage der geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft mit Sitz in Heidelberg wird beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 335821 geführt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungsmethoden sind im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. In Einzelfällen ergaben sich geringfügige Anpassungen an die konzerneinheitlichen Vorgaben der OPED Gruppe. Die Vergleichbarkeit wurde daher nicht wesentlich beeinträchtigt. Eine Änderung hinsichtlich der Bewertungsmethoden ist gegenüber dem Vorjahr nicht zu verzeichnen. Die Bewertung erfolgte entsprechend den Bewertungsgrundsätzen des § 252 HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. Das Vorratsvermögen wurde mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -Preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Dabei gelangte die retrograde Bewertungsmethode zur Anwendung. Zinsen für Fremdkapital wurden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Eine verlustfreie Bewertung wurde vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden - soweit notwendig - angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Die aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungen sind zeitanteilig vorgenommen. Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Bei Rückstellungen, deren Restlaufzeit mehr als 1 Jahr beträgt, wurden die zu erwartenden Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Verpflichtungen, deren Laufzeit über einem Jahr liegen, wurden auf den Bilanzstichtag abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Ermittlung der latenten Steuern wird nach dem bilanzorientierten Konzept vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Die aktiven latenten Steuern übersteigen die passiven latenten Steuern. Vom Recht zur Aktivierung des aktiven latenten Steuerüberhangs wurde kein Gebrauch gemacht. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.2022 1. Allgemeines Die Gesellschaft ist eine "mittelgroße" Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB und § 286 Abs. 3 und 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 2. Anlagevermögen Wir verweisen auf den Anlagenspiegel, der als Anlage beigefügt ist. 3. Forderungsspiegel
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen gegen den Gesellschafter, die im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr stammen.
4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen:
5. Verbindlichkeitenspiegel
6. sonstige finanziellen Verpflichtungen
*) wegen Kündbarkeit der Mietverträge
entfallen die Angaben.
Außerbilanzielle Geschäfte bestehen nur aus den oben genannten Miet- und Leasingverträgen. Der Zweck und Vorteil dieser Verträge liegt vor allem in der niedrigeren Kapitalbindung gegenüber dem Erwerb. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. - 31.12.2022 Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB. III. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges auf unsere Geschäftstätigkeit verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht. IV. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis in Höhe von € 1.308.401,40 auf neue Rechnung vorzutragen. D. Sonstiges1. Arbeitnehmerzahlen Die Berichtsgesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich insgesamt 100 (Vorjahr 104) Personen, bei denen es sich vollumfänglich um Angestellte handelte. 2. Gesellschaftsorgane Im Geschäftsjahr waren zu einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt:
Der hauptberuflich ausgeübte Beruf ist mit der Organstellung identisch. Die Geschäftsführer sind, bis auf Frau Karin Happes und Herrn Olaf Weber, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Olaf Weber erhält von der Gesellschaft keine Bezüge. Eine Weiterbelastung seiner Bezüge an die Gesellschaft findet nicht, so dass für die verbleibenden Geschäftsführer die Angaben nach § 285 Abs. 9 a) HGB mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB für das Geschäftsjahr 2022 nicht vorgenommen werden. 3. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der adViva GmbH, Heidelberg, wird in den Konzernabschluss der OPED GmbH, Valley, einbezogen. Die OPED GmbH, Valley, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die OPED GmbH, Valley, wird ihrerseits in den Konzernabschluss der OPED AG, Steinhausen/Schweiz, einbezogen. Die OPED AG, Steinhausen/Schweiz erstellt damit den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen.
Heidelberg, 27. März 2023 Karin Happes Klaus Happes Gerhard Biber Olaf Weber Entwicklung des Anlagevermögens 2022
Lagebericht 20221 Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell und Qualitätsziele des Unternehmens Seit 1997 bietet die adViva GmbH individuelle Beratungs- und Serviceleistungen in den Bereichen Sanitätsprodukte, Orthopädie- und Rehatechnik an, vertreten in der Metropolregion Rhein-Neckar mit vier Standorten. Die adViva GmbH steht in ihrer Einzigartigkeit für individuelle Beratungs- und Serviceleistungen in den Bereichen Sanitätsprodukte, Orthopädie- und Rehatechnik ein. Schwerpunkte sind orthopädische Einlagen, Orthesen, Prothesen und Lagerungssysteme, eine große Auswahl an Sanitäts- und Rehabilitationsprodukten und Rollstühlen sowie die videogestützte adViva-Bewegungsanalyse. Unsere Orthopädietechniker und Sportwissenschaftler erarbeiten im Team und kompetenzübergreifend mit Partnern wie Ärzten, Physiotherapeuten, medizinischen Betreuern, Krankenkassen und medizinischen Diensten verantwortungsbewusst individuelle Versorgungslösungen und Therapieziele. Insbesondere aus diesen Gründen wurden wir mit dem Gütesiegel des Qualitätsverbunds Hilfsmittel e.V. QVH ausgezeichnet und nach DIN EN ISO 9001:2000 und DIN EN ISO 13485:2003 zertifiziert. Damit wird der hohe Qualitätsanspruch offiziell bestätigt, den adViva sich in der Beratung seiner Kunden insbesondere beim Hilfsmittel- und Produktangebot täglich zum Ziel setzt. 1.2 Forschung und Entwicklung Wir tätigen in branchenüblichem Umfang Entwicklungsarbeit. Diese Arbeiten sind überwiegend kunden- und auftragsbezogen. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise, sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher (Quelle: Statistisches Bundesamt). Speziell der Sanitätsfachhandel konnte seinen GKV-Umsatz im Vergleich zu 2021 um 6,49 Prozent steigern. Alleine im vierten Quartal 2022 stieg der Umsatz gegenüber dem starken Vorquartal nochmals um 1,44 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ergibt sich ein Plus von 7,3 Prozent. Die Anzahl der Verordnungen stieg im vierten Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal um 0,93 Prozent. Der Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum (4. Quartal 2021) zeigt ein Plus von 4,64 Prozent. Insgesamt stieg die Anzahl der Versorgungen im Jahr 2022 gegenüber 2021 um 4,14 Prozent. Der durchschnittliche Wert einer Verordnung blieb jedoch nahezu konstant. Im Jahresvergleich 2022/2021 ergibt sich eine unwesentliche Steigerung von 0,27 Prozent (Quelle: optadata). 2.2 Geschäftsverlauf Das operative Geschäft der adViva GmbH setzt sich aus den drei Kernbereichen Sanitätsprodukte, Orthopädietechnik und Rehatechnik zusammen. Mit rd. 43 % des Gesamtumsatzes in Höhe von T€ 12.872,4 (Vj. T€ 11.894,7) trug hierbei die individuelle Orthopädietechnik auch in der Berichtsperiode 2022 den Großteil zum Gesamtumsatz der Gesellschaft bei. Seit Januar 2022 gehört adViva zur OPED Sanitätshausgruppe. 2.3 Lage 2.3.1. Ertragslage Im Kalenderjahr 2022 betrug das Rohergebnis T€ 8.887,2 (Vj. T€ 8.490,0) und liegt damit oberhalb der im Vorjahr vorgenommenen Planungen. In den Kernbereichen verteilt sich der Umsatz wie folgt: Aus den Bereichen Rehatechnik und Kontinenzversorgung (26%), der individuellen Orthopädietechnik (43%), Sanitätsprodukte und Konfektionsorthopädietechnik (23%) und Einlagen, Physiotherapie und Bewegungsanalyse (8%). Die Personalaufwendungen sind mit T€ 4.521,1 gegenüber dem Vorjahr (T€ 4.517,4) nur leicht gestiegen. Dies resultiert insbesondere aus gegenüber dem Vorjahr gesunkenen Aufwendungen für die Altersversorgung infolge der Auslagerung der bis Mitte 2021 bestanden Pensionsverpflichtungen. Gegenläufig wirkte sich im Geschäftsjahr die Gehaltsentwicklung aus. Die Abschreibungen liegen im Geschäftsjahr mit T€ 428,7 um 6,4 Prozent unter dem Vorjahr (T€ 458,2). Das Finanzergebnis hat sich mit T€ -84,1 (Vj. T€ -112,3) gegenüber dem Vorjahr verbessert. Das Finanzergebnis betrifft im Wesentlichen die Zinszahlungen für die Verbindlichkeiten Kreditinstituten aufgrund der langfristigen Finanzierung des Standortes Heidelberg. Im Geschäftsjahr konnte ein Jahresüberschuss von T€ 1.308,4 (Vj. T€ 1.019,1) erzielt werden. 2.3.2. Vermögens- und Finanzlage Die Anlagendeckung - das Verhältnis von Eigenkapital zu Anlagevermögen - beträgt zum Bilanzstichtag 72,9 % (im Vorjahr 72,2 %). Das Anlagevermögen ist von T€ 7.573,4 auf T€ 9.286,2 gestiegen. Der Anstieg resultiert insbesondere aus einem im Geschäftsjahr gewährten langfristigen Darlehen in Höhe von T€ 2.000,0. Gegenläufig wirkte sich die planmäßige Abschreibung aus. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit T€ 2.228,7 nahezu unverändert zum Vorjahr (T€ 2.250,6). Im Vergleich zum 31.12.2021 erhöhte sich die Eigenkapitalquote - das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme - von 41,2 % auf 50,3 % zum 31.12.2022. Die Verbindlichkeiten sind von T€ 7.072,8 auf T€ 6.103,5 gesunken. Der Rückgang resultiert insbesondere aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 787,4 infolge der im Geschäftsjahr vorgenommen Tilgungen. Für die Finanzierung des laufenden Geschäftes musste zu keiner Zeit auf die eingeräumten Kontokorrentkreditlinien zurückgegriffen werden. Die Gesellschaft verfügte jederzeit über ausreichende Liquidität. Vorhandene Skontierungsspielräume wurden stets genutzt. Der Cash-Flow, der sich aus dem Jahresergebnis, den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sach- und Finanzanlagen und den Veränderungen der langfristigen Rückstellungen ergibt, beträgt T€ + 1.646,4 (zum 31.12.2021 T€ +1.264,4). Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. 3 Leistungsindikatoren3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren und somit die Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind Umsatz und Jahresergebnis, die Entwicklung dieser Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2022 verglichen mit dem Vorjahr wurde oben unter den entsprechenden Punkten dargestellt. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei der Gesellschaft ist ein Qualitätsmanagement eingeführt, welches die Qualität in der Produktentwicklung und bei der Erstellung der Produkten sicherstellt. Die Einbringung von Verbesserungsvorschlägen durch Mitarbeiter trägt ebenfalls zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung bei. Durch die Umsetzung interner Umweltziele erfüllt die Gesellschaft die konzerninternen und öffentlichen Anforderungen an den Umweltschutz. Diese nicht-finanziellen Indikatoren haben zwar einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, werden jedoch nicht primär zur Leistungssteuerung und -messung verwendet. Daher werden hier auch keine Zielerreichungsgrade festgelegt, die sich in Zahlen messen lassen könnten oder prognosefähig sind. Folglich liegt der Fokus auf den oben aufgeführten finanziellen Leistungsindikatoren. 4 PersonalZum Ende des Berichtsjahres waren im Unternehmen 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 13 Meister. Hinzu kommen 15 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Orthopädietechnik-Mechaniker/in, Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen, Einzelhandel und Büromanagement. Nahezu 100 % der Auszubildenden werden nach der Ausbildung übernommen, so auch in diesem Berichtsjahr. Der Fokus wird auch weiterhin auf Aus- und Weiterbildung der Azubis, Gesellen und Meister gelegt. Externe Weiterbildungen und der Besuch von Schulungen, Seminaren, Workshops und Kongressen stehen allen adViva Mitarbeitern offen. Das dort erworbene Wissen wird in internen Fortbildungen an die Kollegen weitergegeben. 5 PrognoseberichtWir beurteilen die zukünftige Entwicklung des Unternehmens weiterhin als positiv. Die adViva GmbH bietet Kunden und Partnern ein umfangreiches Produkt- und Leistungsportfolio im Bereich der orthopädischen und rehamedizinischen Versorgung sowie im Sanitätshausbereich. Insbesondere im orthopädischen Bereich (Orthesen, Prothesen, Einlagen) zeichnet sich ein großer technischer Sprung in der Fertigung sowie in der Vervielfältigung der Versorgungsmöglichkeiten ab. Die adViva ist hier bereits jetzt einer der Vorreiter bei der Entwicklung individueller Versorgungskonzepte und möchte diese Position festigen und ausbauen. Ziel ist die Schaffung eines national bekannten Orthopädietechnik-Zentrums mit dem Fokus auf Experten-Austausch, Erschließung und Nutzbarmachung neuer Technologien und damit verbundener Steigerung der Effizienz in der Versorgung und Entwicklung neuer Konzepte sowie Erweiterung vieler klassischer Handwerksbereiche der Orthopädietechnik auf zukunftsorientierte, digitale Fertigungsmethoden. In der Firmenzentrale finden im Bereich Weiterbildung der Öffentlichkeit sowie der Therapeuten und Ärzte erstmals nach der Pandemie wieder Seminare, Workshops und Vorträge zu unterschiedlichen Gesundheitsthemen statt. Durch die Nutzung des Energie- und Bewegungsparks, der um die Firmenzentrale entstehen wird und der Erlebnislandschaft innerhalb des Gebäudes können Hilfsmittel in Zukunft direkt vor Ort und in der alltäglichen Umgebung getestet werden. Auch im Geschäftsjahr 2022 stellte uns die Corona-Pandemie vor Herausforderungen. Die Maßnahmen, die wir in den letzten drei Jahren ergriffen haben, um mögliche Risiken für unsere Mitarbeiter, Kunden und internen Abläufe in Zusammenhang mit dem Virus zu minimieren, waren erfolgreich, was u.a. auch der hohen Impfquote zu verdanken ist. Service und Qualität stehen auch nach der Corona-Pandemie weiterhin im Vordergrund. Ungeachtet dessen, gehen wir davon aus, dass wir einen moderaten Umsatzanstieg von 3,5 % in 2023 erreichen können. Ziel ist ein EBIT von knapp 12% vom Umsatz. Herausfordernd in 2023 sind weiterhin die gestiegenen Preise im Energiesektor und sonstigen Materialien, während die Lieferzeiten von Hilfsmitteln sich erfreulicherweise wieder etwas entspannen. 6 Chancen- und Risikobericht6.1 Risikobericht Das Risikomanagement gemäß DIN EN ISO14971 gehört zu den Verpflichtungen der Geschäftsführung. Folgende Risikobereiche stehen im Fokus: Externe Risiken wie gesetzliche Vorschriften, Naturgewalten, Politische Verhältnisse und Technologiesprünge wie auch Risiken aus dem Bereich der Unternehmensführung wie Organisation, Führungsstil, Kommunikation und Unternehmenskultur. Nach Einschätzung der Geschäftsführung liegen bestandsgefährdende Risiken oder Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Ertragslage nicht vor. Die aktuelle Geschäftsentwicklung wird monatlich im Vergleich zu Hochrechnungen und Budgets analysiert und Maßnahmenpläne zwecks Zielerreichung entwickelt. Zur Beherrschung der Risiken wurde ein Risikomanagementsystem implementiert mit dem Ziel, strategische und geschäftsspezifische Risiken rechtzeitig zu identifizieren und ihnen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Unter anderem überprüft und dokumentiert die Geschäftsleitung in internen Audits einmal im Jahr die Einhaltung der Vorgaben durch die Mitarbeiter des Unternehmens, insbesondere durch die Werkstatt-Mitarbeiter, die mit der Konstruktion und Herstellung individueller Hilfsmittel (Sonderanfertigungen) betraut sind. Im Unternehmen sind ausreichend Abläufe beschrieben durch die eine qualitativ hochwertige Produktion gesichert ist. In regelmäßigen Teamsitzungen mit den Mitarbeitern werden bestehende Abläufe reflektiert und ggf. angepasst. Zur Überprüfung der Wirksamkeit verwendet die Geschäftsleitung zusätzlich die Auswertung von Fehlerprotokollen als ein wichtiges Instrument für das Risikomanagement. 6.2 Chancenbericht In der konsequenten Schulung unserer Mitarbeiter bei internen und externen Seminaren, der stetigen Weiterentwicklung der individuellen Orthetik und der Ende 2023 geplanten Eröffnung des Energie- und Bewegungsparks, sehen wir unsere Chance, den Wettbewerb am Markt auch zukünftig gut zu bestehen. Ebenfalls sehen wir den Beitritt zur OPED Sanitätshausgruppe als Möglichkeit weiter unseren hohen Qualitätsanspruch in der Patientenversorgung auszubauen. 6.3 Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unseres guten Images, unserer Marktpositionierung, unserer Investitionen in Weiterentwicklung- und Optimierungen sowie aufgrund unserer langjährigen Kundenbeziehungen und unserem motivierten und gut ausgebildeten Fachpersonal, sehen wir uns gut aufgestellt.
Heidelberg, 27. März 2023 Karin Happes Klaus Happes Gerhard Biber Olaf Weber Der vollständige Jahresabschluss erhielt den nachfolgenden Bestätigungsvermerk. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die adViva GmbH, Heidelberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der adViva GmbH, Heidelberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der adViva GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von do- losen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, 27. März 2023 UTG
Treuhand GmbH
Martin Denz, Wirtschaftsprüfer Marco Uhler, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss 2022 wurde von der Gesellschafterversammlung am 29.06.2023 festgestellt. |
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