Laser Automotive Brandenburg GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Gonvarri Aluminium GmbHAmt WachsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 1 , 2 , 3 , 4 , 5 , 6 , 7 , 8 Die Weltwirtschaft konnte sich im Jahr 2021 weiter erholen. Einen maßgeblichen Beitrag leisteten hierzu Nationen wie die U.S.A., China, Japan, Deutschland und Großbritannien. Die weltweite Industrieproduktion ist nur noch in geringerem Ausmaß von den behördlichen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung betroffen gewesen, sodass eine weitgehende Kompensation der Rückgänge aus 2020 erreicht werden konnte. Hinzu kam eine starke und zügig zunehmende Erhöhung der Güternachfrage, was sich positiv bemerkbar machte. Durch die konsequente "Null-Covid"-Politik von China zeichneten sich im Jahr 2021 erste Engpässe in den weltweiten Lieferketten ab, da nicht nur Produktionsstätten, sondern ganze Städte unter Quarantäne gestellt wurden. Betroffen von den Engpässen waren insbesondere Rohstoffe, Vorprodukte und Fertigwaren. Hinzu kamen räumliche Ungleichgewichte im weltweiten Schiffsverkehr sowie Hafenschließungen in China. Das gleichzeitige Auftreten von Nachfrageüberhang als auch die Engpässe in den Lieferketten wirkten preistreibend. Auch für die Konjunktur in Europa ging es nach dem historischen Rückgang von 2020 im Jahr 2021 wieder aufwärts. Nachdem die EU im Jahr 2020 einen Rückgang um -6,3 % zu verkraften hatte, konnte im Jahr 2021 bereits ein Zuwachs von 3,7 % erreicht werden. Durch das Verlassen des Vereinigten Königreichs der Zollunion und des EU-Binnenmarktes zum 01. Januar 2021 wurden zunächst größere Beeinträchtigungen im kurzfristigen Warenwirtschaftsverkehr erwartet. Dies stellte sich jedoch als unbegründet heraus. Aufgrund der langfristigen Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien konnten sich die betroffenen Wirtschaftsbereiche vorbereiten. Hinzu kam eine vorübergehende Reduktion des grenzüberschreitenden Verkehrs, sodass sich die Prozesse bei der Zollabfertigung einspielen konnten. Im Jahr 2021 konnte sich die deutsche Volkswirtschaft gegenüber dem Vorjahr erholen und das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 2,9 %. Zuletzt hatte die Bundesregierung mit einem Wachstum von 3,5 % gerechnet. Die bereits im Jahr 2020 eingeleiteten, unterstützenden Maßnahmen der Bundesregierung für die Wirtschaft sowie die Diversifikation in der Wirtschaftsstruktur des Landes machten diese Entwicklung möglich. Nachdem im ersten Quartal 2021 zunächst ein signifikanter Rückgang im Vergleich zu den beiden letzten Quartalen aus 2020 zu verzeichnen war, erholte sich die wirtschaftliche Situation in den drei Folgequartalen. Das Jahr 2021 erreichte zuletzt ein ähnlich hohes Niveau wie 2019 vor der Coronapandemie. Neben den Einflüssen durch das Corona-Infektionsgeschehen war die Wirtschaft im Jahr 2021 zunehmend durch Liefer- und Materialengpässe geprägt. Letztere haben im Jahr 2021 signifikant zugenommen und spielen im Vergleich zu den europäischen, wirtschaftlich starken Nationen wie Italien, Frankreich und Spanien eine bedeutend größere Rolle. Einerseits waren steigende Auftragseingänge und volle Auftragsbücher zu verzeichnen, andererseits ließen Lieferengpässe bei industriellen Vorprodukten die Wertschöpfung sinken. In der Folge führte dies zu Preisanstiegen auf Erzeuger- und Verbraucherebene mit dem Resultat einer steigenden Inflation insbesondere zum Ende des Jahres 2021 hin. Die verschiedenen Wirtschaftsbereiche verzeichneten im Jahr 2021 überwiegend Zuwächse gegenüber dem Vorjahr. Dazu gehörten das verarbeitende Gewerbe, Unternehmensdienstleister, Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Lediglich im Baugewerbe kam es zu einem leichten Rückgang. Als ein stützender Faktor kamen die um 3,4 % höheren Staatsausgaben zum Tragen. Diese führten wiederum zu einem Anstieg des Finanzierungsdefizits des deutschen Staates auf 4,3 % vom Bruttoinlandsprodukt (BIP). Bei den Beschäftigungsverhältnissen sind pandemiebedingt Verschiebungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu verzeichnen gewesen, jedoch verhielt sich der Arbeitsmarkt insgesamt stabil. Gleichzeitig machten sich in einigen Wirtschaftsbereichen zunehmend Engpässe bei Material und Arbeitskräften bemerkbar. Das Thema Fachkräftemangel, durch die Corona-Pandemie zwischenzeitlich in den Hintergrund gerückt, trat spätestens in der zweiten Jahreshälfte für viele Unternehmen wieder in den Vordergrund. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass ab dem Jahr 2023 die Zahl der erwerbsfähigen Bevölkerung schrumpfen wird. Dies wiederum kann zu einem Wachstumshemmnis in den kommenden Jahren werden. Das ifo Institut ermittelte zum Ende des Jahres 2021 einen Spitzenwert (43,0 %) bei seiner Quartalsumfrage mit der Rückmeldung, dass der Mangel an qualifizierten Fachkräften die Geschäftsentwicklung behindert. Erholt hat sich im Jahr 2021 ebenfalls der Außenhandel von den starken Rückgängen im Jahr 2020. Preisbereinigt konnten 9,4 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland exportiert werden. Auch die Importe legten preisbereinigt um 8,6 Prozent zu. 2. Entwicklung der Branche 9 , 10 , 11 , 12 Die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen wirkten sich insbesondere auf den Fahrzeugbau in Deutschland aus. Hier sind Auftragsbestände und Produktion signifikant auseinandergedriftet, stärker als im Bereich Metallgewerbe oder im Maschinenbau. Bezogen auf den Umsatz bildet die Automobilindustrie den größten Anteil des Verarbeitenden Gewerbes (~16 %). 2021 wurde durch den Bau von Personenkraftwagen und zugehörigen Motoren ein Umsatz von 295,6 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit 7,7 % mehr als im Jahr zuvor. Herausfordernde Trends und Entwicklungen machen jedoch eine Neuausrichtung der Automobilbranche erforderlich, welche auch im Jahr 2021 spürbar wurde. Dazu gehören die zunehmende informationstechnische Vernetzung von Fahrzeugen und Insassen mit der umgebenden digitalen Infrastruktur, die Ermöglichung autonom agierender Fahrzeuge, neue Mobilitätskonzepte verbunden mit dem rückläufigen Trend ein eigenes Fahrzeug besitzen zu wollen sowie die Entwicklung zur Reduktion der CO 2 -Emmissionen durch neue Antriebskonzepte weg von Verbrennungsmotoren. Negativ beeinflusst und zum Teil verstärkt wurden die Entwicklungen durch die Chipkrise, welche insbesondere auf dem europäischen Markt für einen weiteren Rückgang bei den Neuzulassungen sorgte. Dagegen gab es auf dem chinesischen Markt, in den U.S.A. und in Indien leichtes Wachstum. Dementsprechend ging auch die Anzahl der Beschäftigten in der deutschen Autoindustrie mit -2,8 % leicht zurück. Markante Veränderungen innerhalb der Automobilindustrie im Jahr 2021 waren bspw. die Fusion von PSA und Fiat Chrysler zum weltweit viertgrößten Autobauer im Januar. Im gleichen Monat warnt Volkswagen als erster großer Produzent vor der drohenden Chipknappheit. Zwei Monate später kündigt VW den Bau einer Batteriezellenfabrik an. Im gleichen Monat gibt Volvo den vollständigen Ausstieg vom Verbrennungsmotor bekannt. Im April geht der chinesische Smartphone-Anbieter XIAOMI unter die Autobauer, während Ford in einigen Werken aufgrund von Lieferengpässen bei Halbleiterbauelementen die Produktion stoppt. Bis zum Ende des Jahres beschäftigt sich die Automobilindustrie verstärkt mit Investitionen rund um das Thema E-Mobility. 3. Entwicklung der Gesellschaft Die Coronapandemie, welche im Jahr 2020 weitreichende Auswirkungen auf alle gesellschaftlichen Teilbereiche hatte, schlägt sich auch im Jahr 2021 nieder. Die massiven langfristigen Auswirkungen reflektieren sich u.a. in der Wirtschaftsleistung, dem Arbeitsleben und im Fachkräftemarkt. Hiervon blieb auch die Gonvarri Aluminium GmbH nicht verschont. Neben dem anhaltenden Wettbewerbsdruck innerhalb der Zulieferindustrie, der Forderung nach kürzeren Lieferfristen und kleinvolumigen Einzelabrufen, sind Tendenzen ansteigender Personalfluktuation und geringere Verfügbarkeiten von qualifizierten Fachkräften erkennbar gewesen. Innerhalb des Gonvarri-Konzerns wurde die erfolgreiche Zusammenarbeit insbesondere zwischen den in der Konzernzentrale gebündelten Kompetenzen und den dezentralen produktiven Einheiten und Werken fortgesetzt. Die Gonvarri Aluminium GmbH (als Teil der Gonvarri-Gruppe) tritt unverändert ausschließlich als Dienstleister (Werkleistungen) für die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH in Erscheinung. Der Fokus liegt dabei vornehmlich in der Verarbeitung von Aluminium- und in geringerem Ausmaß von Stahlblechen. Als Dienstleister (verlängerte Werkbank) hat die Gonvarri Aluminium GmbH die von der GONVAUTO THÜRINGEN GmbH angelieferten Waren vorrangig nach den Wünschen derselben im Rahmen des technisch Machbaren zu verarbeiten, aufzuarbeiten und umzuschlagen, sowie im Zusammenhang mit der Lohnverarbeitung stehende artverwandte Dienstleistungen zu erbringen. Da für die Gonvarri Aluminium GmbH vertraglich eine faktische Vollkostendeckung besteht, liegt das wirtschaftliche Risiko auch primär bei der GONVAUTO THÜRINGEN GmbH. B. STEUERUNGSSYSTEMIn der Gonvarri-Gruppe werden seit vielen Jahren Kennzahlen für die Steuerung und Kontrolle von Geschäftsprozessen eingesetzt. Hierzu zählen Finanzkennzahlen und technische Kennzahlen, welche direkt die Ergebnisse von steuernden Maßnahmen reflektieren und der Erfolgskontrolle dienen. Der Zielfokus im Gonvarri-Konzern liegt dabei auf Wachstum, Entwicklung und Gewinn. Wichtige Finanzzahlen sind dabei der Umsatz (Wachstum) und das EBITDA - Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization (Gewinn). Das bei der GONVAUTO THÜRINGEN GmbH verwendete Kennzahlenpaket dient der operativen Steuerung des Unternehmens inkl. der horizontalen Schwesterunternehmen, welche als verlängerte Werkbank fungieren, also auch für die Gonvarri Aluminium GmbH. Dabei wird eine konsolidierte Betrachtung für den Standort, d.h. für die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH inklusive der Schwestergesellschaften vorgenommen. Auf Konzernebene werden die Kennzahlen ebenfalls konsolidiert betrachtet, sodass diese für den handelsrechtlichen Abschluss nur eingeschränkt geeignet sind. Insofern wird im Rahmen der Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Prognosebetrachtung auf die Kennziffer Unternehmensergebnis (Ergebnis vor Steuern) sowie Umsatzerlöse abgestellt. C. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE1. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich zum 31. Dezember 2021 wie folgt dar:
Die Bilanz ist geprägt durch das langfristig gebundene Vermögen, das fristengleich finanziert ist, und die Werkleistungen an die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH. Die Verminderung des langfristigen Vermögens basiert neben einzelnen geringfügigen gegenläufigen Zugängen auf den regulären Abschreibungen des Anlagevermögens. Die Anlagenintensität veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr (83,7 %, Vorjahr: 86,8 %) wenig. Die Erhöhung der kurzfristigen Vermögenswerte ist hauptsächlich auf die stichtagsbedingt höheren Forderungen aus den Werkleistungen an die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH zurückzuführen, die damit den gestiegenen Umsatzerlösen folgen. Auf der Passivseite erhöhen sich die Eigenen Mittel da dem positiven Jahresergebnis von TEUR 322, die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüssen von TEUR 287 gegenübersteht. Die Eigenmittelquote zum Bilanzstichtag liegt bei nunmehr 82,2% (Vorjahr: 78,2%). Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen und liegen bei TEUR 3.700. Die Darlehenstilgung erfolgte dabei entsprechend der freien liquiden Mittel in Höhe von TEUR 1.300. 2. Finanzlage
Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verringert sich um TEUR-1.998 gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 1.723. Der Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft umfasst neben dem Jahresergebnis (TEUR 322) im Wesentlichen die Abschreibungen abzüglich Auflösung des Sonderpostens (TEUR 2.060). Der Mittelzufluss aus dem laufenden Geschäft (TEUR 1.723) deckt die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit (TEUR -444) und Finanzierungstätigkeit (TEUR -1.311) nicht vollständig, so dass sich die Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag um TEUR 32 vermindern. Dabei ist der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im Wesentlichen durch die Rückführung von Krediten (TEUR 1.300) bedingt. Der Bestand an flüssigen Mitteln beträgt am Stichtag TEUR 62 (Vorjahr TEUR 94). Die Gonvarri Aluminium GmbH ist integriert in das Cash- und Liquiditätsmanagement der Gonvarri-Gruppe. Dabei erfolgt der Zahlungsverkehr nach einheitlichen Richtlinien mit standardisierten Prozessen. Die fest zugesagten konzerninternen Kreditlinie des Unternehmens betrug MEUR 10,0 von denen MEUR 3,7 am 31.12.2021 ausgenutzt waren. Das Darlehen ist grundsätzlich zum 1. Januar 2025 fällig. Die Liquidität war jederzeit durch die verbleibende freie Kreditlinie gesichert. 3. Ertragslage
Rohertrag: Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand Gesamtleistung: Umsatzerlöse/sonstige betriebliche Erträge Betrieblicher Aufwand: einschl. sonstiger Steuern Betriebsergebnis: Gesamtleistung abzgl. Betrieblicher Aufwand Finanzergebnis: Zinsaufwand abzgl. Zinserträge Unternehmensergebnis: Betriebsergebnis/Finanzergebnis Die im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um TEUR +397 gestiegene Gesamtleistung resultiert hauptsächlich aus dem Anstieg von TEUR +400 bei den Umsatzerlösen, was ein Anstieg von +6,8 % zum Vorjahr entspricht. Der betriebliche Aufwand ist damit um TEUR +407 korrespondierend zu den Umsatzerlösen gestiegen. Wesentliche Ursache für die steigenden Aufwendungen ist die Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR +625 u.a. infolge von Gehaltsanpassungen sowie coronabedingten Einflüssen. Infolge der Vertragsgestaltung zwischen der GONVAUTO Thüringen GmbH und der Gesellschaft werden Kostensteigerungen weitgehend an den Auftraggeber weitergereicht. Insofern liegt die Umsatzrendite bezogen auf das Betriebsergebnis mit 7,5 % nur leicht unter der des Vorjahres (8,1 %). Die Einschränkungen aus der Corona-Pandemie und der damit teilweise verbundenen rückläufigen Nachfrage- und Auftragslage im Wesentlichen in der zweiten Jahreshälfte führten zu Kurzarbeit, die jedoch durch die Gewährung von Kurzarbeitergeld teilweise kompensiert werden konnte. Höhere Personalaufwendungen wurden ferner auch über die Weiterberechnung an die GONVAUTO Thüringen GmbH gedeckt, so dass die direkten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung auf die Ertragslage waren. Insgesamt war eine nur leichte Reduzierung des Ergebnisses, um TEUR -14 auf nunmehr TEUR 322 zu verzeichnen, was der Vollkostenerstattung im Rahmen des Vertrags mit der Schwestergesellschaft entspricht. 4. Prognose-Ist-Vergleich Aufgrund der im Geschäftsjahr 2021 anhaltenden COVID-19-Pandemie ist die Geschäftsführung im Vorjahr von einer verhaltenen Nachfrage ausgegangen und hat dies bei der Planung der Umsatzerlöse sowie der Personalausstattung berücksichtigt. Infolge der Erstattung sämtlicher Kosten im Rahmen der Vereinbarung mit der Schwestergesellschaft, GONVAUTO THÜRINGEN GmbH, verbleibt das Ergebnis vor Steuern trotz der tatsächlich reduzierten Nachfragsituation in etwa auf Vorjahresniveau bei rund TEUR 456 (Unternehmensergebnis) und liegt in etwa im Bereich der Prognosen. Insgesamt ist damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch die vertraglichen Leistungs- und Darlehensvereinbarungen im Konzernverbund stabil und entspricht den Planwerten. D. RISIKOBERICHTDie Gonvarri Aluminium GmbH ist infolge der Lohnfertigung für die Schwestergesellschaft direkt abhängig von deren Risikoportfolio bzw. Chancengenerierung. Insofern werden im Folgenden größtenteils die Risiken und Chancen der GONVAUTO THÜRINGEN GmbH beschrieben, welchen direkten Einfluss auf die Gonvarri Aluminium GmbH haben. Die Gonvarri Aluminium GmbH als Teil der Gonvarri-Gruppe befindet sich als Unternehmen der Automobilzulieferindustrie in einem Wettbewerbsumfeld, welches zunehmend disruptiven Markteinflüssen unterworfen ist. Um die am Markt sich bietenden Chancen nutzen zu können, bedarf es der Fähigkeit und der Bereitschaft, unternehmerische Risiken rechtzeitig zu erkennen, zu bewerten und tragfähige Maßnahmen hieraus abzuleiten, um diese beherrschbar zu machen. Die etablierten internen Systeme sowie die Erfahrungswerte des Gonvarri-Konzerns ermöglichen es, die Risiken frühzeitig sicher einzuschätzen. Unter Risikomanagement wird dabei die Aufgabe verstanden, permanent den Umfang möglicher und tatsächlicher Entwicklungen zu erfassen, zu analysieren und zu bewerten. Das Risikomanagement basiert insbesondere auf einem konzernweiten Controlling. Die in den Gesellschaften installierten Überwachungssysteme sind das Herzstück zur Überwachung der branchen- und marktinhärenten Risiken. Ein eigenständiges Risikomanagementsystem innerhalb der Gonvarri Aluminium GmbH existiert insofern nicht. Das Management des Unternehmens und der Gruppe werden über Berichte und Berichtsplattformen monatlich über die Branchensituation, das operative und nicht operative Geschäft sowie die Analysen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage umfangreich informiert. Nachfolgend werden die wesentlichen Risiken bei regulärer Geschäftstätigkeit der Gonvarri Aluminium GmbH erläutert. Gesamtwirtschaftliche Risiken bestehen für die globale Wirtschaft durch sich ändernde außen- und innenpolitische Gegebenheiten, die Verschuldungssituation einzelner Staaten, sowie durch Preisschwankungen an den Energie- und Rohstoffmärkten. Durch die Corona-Pandemie eingeleitete medizinische und volkswirtschaftliche Gegensteuermaßnahmen vieler Länder konnten in weiten Teilen des europäischen und deutschen Marktes massivere Auswirkungen verhindern. Für die Gonvarri Aluminium GmbH bestehen signifikante Risiken in Nachfrageschwankungen beim Kundenportfolio, welche durch nicht planbare, disruptive Einflussfaktoren hervorgerufen werden. Als verarbeitendes Unternehmen für Aluminium- und Stahlbleche mit dem Fokus auf Stanz- und Schneidprozesse im Business-to-Business-Bereich (B2B) gilt es bestehende, langfristige Lieferbeziehungen zu stabilisieren und für eine hohe Auslastung der anlagenintensiven Produktionsstätte zu sorgen. Im Geschäftsjahr 2021 wurden Maßnahmen zur Diversifizierung des Kundenportfolios verstärkt in den Fokus gerückt. Diese Maßnahmen sollen zur schrittweisen Erhöhung der Produktivität und Auslastung führen und dominante Abhängigkeiten einzelner Kunden kontrollierbarer machen. Für ein Unternehmen der Automobilzulieferindustrie ist es wichtig, an den Entwicklungen des Marktes zu partizipieren. Hierzu gehört auch die Akquise neuer Kunden sowohl in der Automobilbranche als auch in anderen Industriezweigen. Zu den Entwicklungen am Markt gehören insbesondere das Auftreten neuer Automobilhersteller, zunehmend aus Ländern, welcher bisher nicht als Nationen von Fahrzeugherstellern bekannt waren. In der Automotive-Branche sind die geschäftstypischen Risiken zu berücksichtigen, welche aus den bereits genannten Nachfrageschwankungen und insbesondere aus dem Risiko des Preisdrucks durch die Automobilhersteller (im folgenden "OEM" - "Original Equipment Manufacturer" als Erstausrüster) bestehen. Für beide Risiken bestehen mittlere Eintrittswahrscheinlichkeiten, welche als beherrschbar eingestuft werden. Einerseits durch die zeitnah mögliche Einflussnahme auf die Produktionskosten, andererseits durch ein aufeinander abgestimmtes Vertragsmanagement mit Berücksichtigung der zeitlichen Abhängigkeiten gegenüber den Lieferanten und den Kunden. Den Beschaffungs- und den Absatzrisiken wird durch eine gezielte Bündelung des Knowhows und der Volumina in der Gonvarri-Gruppe Rechnung getragen. Die Gonvarri Aluminium GmbH tritt ausschließlich als Dienstleister für die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH in Erscheinung. Materialien werden grundsätzlich durch die GONVAUTO Thüringen GmbH zur Verfügung gestellt. Basierend darauf werden durch die Gonvarri Aluminium GmbH keine Einkaufstätigkeiten durchgeführt. Weiterhin wird die Anzahl der Lieferanten begrenzt auf diejenigen, welche als wirtschaftlich stabil bewertet werden ebenso wie die regelmäßige Bewertung des Kundenportfolio. Alle Stufen der Wertschöpfungskette werden dabei regelmäßig innerhalb eines engmaschigen Controllings und Risikomanagements sowohl im Unternehmen als auch im Gonvarri-Konzern gesteuert. Die gewählte Kundenstruktur des Geschäftsmodells der GONVAUTO THÜRINGEN GmbH als Auftraggeber der Gonvarri Aluminium GmbH führt zu Risiken im Großkundengeschäft. Vertragsanpassungen können deutliche Auswirkungen auf die Ertragslage haben. Durch eine kontinuierliche und intensive gemeinsame Marktbearbeitung innerhalb der Gonvarri-Gruppe werden strategische Partnerschaften auf Basis langfristiger Verträge angestrebt. Die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH erhält dabei intensive Unterstützung bei der Entwicklung neuer Produkte bis hin zur Anpassung von Produktionsanlagen, um kundenspezifische Anforderungen bestmöglich erfüllen zu können. Die Beobachtung und Bewertung der Kundenstruktur werden regelmäßig aktualisiert, um die langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie und der gestörten weltweiten Lieferketten frühzeitig zu berücksichtigen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit, dass Kundenverluste zu verzeichnen sind, die damit direkten Einfluss auf die Auftragslage der Gesellschaft hat, gilt derzeit als gering bis mittel. Der Produktqualität kommt wegen des kontinuierlich steigenden Wettbewerbsdrucks eine immer größer werdende Bedeutung zu. Mögliche Qualitätsrisiken sind frühzeitig zu identifizieren, um ihnen wirksam entgegen treten zu können. Hierzu werden im Unternehmen und im Gonvarri-Konzern Kapazitäten und Knowhow vorgehalten, um in allen Stufen der Wertschöpfung die maximal mögliche Qualität auf Basis der vorhandenen und neu installierten Produktionseinrichtungen zu erreichen. Die Erkenntnisse aus der Analyse von Qualitätsmängeln bieten die Chance, etablierte Prozesse in allen Unternehmensbereichen oder bei Service-Unternehmen bzw. Vorlieferanten und Kunden gemeinsam weiterzuentwickeln und zu optimieren. Diese Chance wird aktiv im Unternehmen genutzt. Hierfür bestehen etablierte Prozesse, welche gemeinsam mit der GONVAUTO Thüringen GmbH sowie durch unabhängige Dritte regelmäßig überprüft und auditiert werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Qualitätsrisiken gilt derzeit als gering. Für das Unternehmen bestehende Risiken ergeben sich weiterhin durch die sich aufgrund der Corona-Pandemie geänderte Arbeitswelt mit sich ändernden Prioritäten in den Wertevorstellungen vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und der regional bedingt geringen Verfügbarkeit von qualifizierten Fachkräften. Hierzu hat das Unternehmen umfangreiche Einzelmaßnahmen zur Incentivierung vorhandener und potenziell neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeführt. Damit soll einer potenziell gestiegenen Wechselbereitschaft durch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Rechnung getragen und vorbeugend entgegengewirkt werden. Zur besseren Beherrschung der sich geänderten und weiter ändernden, zunehmend internationalen Zusammensetzung der Belegschaft wurden und werden interne Prozessbeschreibungen und Richtlinien in die entsprechenden Sprachen übersetzt. Mit diesen und anderen begleitenden Maßnahmen gelingt die Integration neuer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus verschiedenen Herkunftsländern sowohl in den Arbeitsprozess als auch in die auf gegenseitige Unterstützung basierende familiäre Unternehmenskultur der Gonvarri-Gruppe. Umweltrisiken berühren das Unternehmen Gonvarri Aluminium GmbH immer dann, wenn es gilt, ressourcenschonend zu arbeiten und Reststoffe gesetzeskonform zur Verwertung zu bringen. Das Konzernziel, den Ausstoß von klimafeindlichen Emissionen bis 2030 signifikant zu reduzieren, unterstreicht die nachhaltige Unternehmenspolitik der Gonvarri-Gruppe, welche durch die Gonvarri Aluminium GmbH aktiv unterstützt wird. Hierzu gehören energetische Bewertungen der Produktionsanlagen und die Überprüfung auf Optimierungspotentiale. Darüber hinaus wird das Unternehmen regelmäßig nach dem Umweltmanagementsystem ISO 14001 zertifiziert. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für Umweltrisiken gilt als gering. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten können aus Verfahren gegenüber Lieferanten oder Kunden der GONVAUTO Thüringen GmbH auftreten. Einige Risiken sind jedoch nicht oder nur begrenzt einschätzbar. Die Eintrittswahrscheinlichkeit gilt als gering. Wesentliche Rechtsstreitigkeiten sind nicht bekannt. Die Ausübung der Geschäftstätigkeit birgt grundsätzlich Finanzrisiken, die sich insbesondere aus der Änderung von Zinssätzen ergeben. Die permanente Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist durch die bestätigte Verfügbarkeit von Intercompany-Darlehen gesichert. Das Management erfolgt hierbei in enger Zusammenarbeit mit der zentralen Finanz- und Versicherungs-Abteilung der Gonvarri-Gruppe. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Finanzrisiken gilt als gering. Bonitätsrisiken der GONVAUTO Thüringen GmbH werden durch das dortige interne Kontrollsystem überwacht; es liegen keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die Forderungen gegen die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH ausfallgefährdet sind. Die Finanzierung der Gesellschaft ist grundsätzlich durch die Gonvarri Gruppe gesichert. Rahmenkreditverträge innerhalb der Gonvarri-Gruppe haben eine Laufzeit bis zum 1. Januar 2025. Der im Februar 2022 ausgebrochene Russland-Ukraine-Krieg verschärft die angespannte Lage insbesondere im Logistiksektor zusätzlich. Hieraus resultiert ein erheblicher Mangel an LKW-Fahrern und Laderaum, was zu einer Verknappung der Transportkapazitäten führte. Die mit dem kriegerischen Konflikt einhergehenden politischen Maßnahmen wirken sich zunehmend negativ auf den europäischen Energiesektor aus, was steigende Preise bei Kraftstoffen, Gas, Öl und somit auch bei der Elektrizität nach sich zieht. Das Risiko sowie die Corona-Pandemie werden wie im bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr als beherrschbar eingestuft, so dass nicht davon ausgegangen wird, dass die für das Geschäftsjahr 2022 avisierten positiven Erwartungen gefährdet sind. Wesentliche Einschränkungen in der Beschaffung, der Produktion und des Vertriebs, die die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft deutlich negativ beeinflussen, werden derzeit nicht gesehen. Bestandsgefährdende Risiken werden hieraus ebenfalls nicht gesehen. Insgesamt hat sich die Risikoeinschätzung infolge der makroökonomischen Rahmenbedingungen leicht verschärft, wird aber insgesamt als beherrschbar eingeschätzt. E. CHANCEN- UND PROGNOSEBERICHTDie Gesellschaft GONVAUTO THÜRINGEN GmbH und somit auch die Gonvarri Aluminium GmbH werden weiterhin im fortgesetzten Verdrängungswettbewerb der Branche stehen. Schwerpunkt der Vertriebsaktivitäten wird auch zukünftig die intensive Zusammenarbeit mit den OEM und TIER 1-Zulieferern 14 darstellen. Zusätzliche Potenziale werden in der Nutzung der Ressourcen der Region Gonvarri Steel-Services Mitteleuropa gesehen, welche die Möglichkeiten bieten, gemeinsam mit Schwestergesellschaften innovative Produkte und Dienstleitungen im größten Automotive-Markt Europas anbieten zu können. Weiterhin wurden verstärkte Anstrengungen unternommen, um das bestehende Kundenportfolio auszuweiten und andere namhafte und neue Kunden zu akquirieren. Hierin werden auch zukünftig Potentiale gesehen, welche zielgerichtet verfolgt werden. Durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie wurden für alle Produktionslinien je nach Auftragslage im Geschäftsjahr 2021 mit maximal drei Schichten gefahren. Auch kam es zeitweise zu Kurzarbeit, da die gesamte Automobil- und Zulieferindustrie mit Einschränkungen konfrontiert war. Die Schwankungen konnten durch rechtzeitig eingeleitete Steuerungsmaßnahmen allerdings vollständig kompensiert werden, was sich durch eine positive Ertragslage bei der GONVAUTO THÜRINGEN GmbH widerspiegelt. Die Ergebnisse der Gonvarri Aluminium GmbH bleiben von den äußeren Einflüssen im Wesentlichen unbeeinflusst und werden aufgrund der Vertragskonstellationen gezielt auf stabilem Niveau gehalten. Die während der maßgeblichen Pandemiejahre 2020 und 2021 gemachten Erfahrungen in der Unternehmenssteuerung konnten im Jahr 2022 erfolgreich angewandt werden. Diese können auch in der Zukunft erfolgreich genutzt werden, um den disruptiven und langsamen Veränderungen im Unternehmensumfeld erfolgreich zu begegnen. Die Produktionskapazitäten und die Auslastung insbesondere im Bereich der Aluminiumblechverarbeitung konnten gesteigert werden. Auch hier werden für die Zukunft Potentiale gesehen, welche sowohl im Vertrieb als auch in der Produktion systematisch ausgebaut und optimiert werden. Das Chancenportfolio ist insofern gegenüber dem Vorjahr unverändert. Unter Berücksichtigung der bestehenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die insbesondere im Jahr 2022 durch den Ukraine-Russland-Krieg und die Pandemie beeinflusst wird, erwartet die Geschäftsführung für 2022 trotz der weltweiten Rahmenbedingungen ein positives handelsrechtliches Ergebnis. Aufgrund der Flexibilität der in der Wertschöpfungskette bestehenden Unternehmenslandschaft, zu dem die Gonvarri Aluminium GmbH und die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH gehören, werden aufgrund des zuvor genannten kriegerischen Konflikts keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen. Begründen lässt sich dies aus derzeitiger Sicht durch mögliche Verlagerungen von Produktionskapazitäten innerhalb von Europa bei den meisten involvierten Unternehmen der Automobil- und Automobilzulieferindustrie. In der Planung für 2022 sind für das erste Quartal Produktions- und Umsatzrückgänge berücksichtigt, welche aus pandemiebedingten, staatlichen Maßnahmen resultieren. Diese Annahmen wurden getroffen, da die zum Jahresende 2021 bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie dies hinreichend begründen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts sind die massiven Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges vor allem in den verminderten Kapazitäten im Bereich der Logistik spürbar. Die fehlenden Verfügbarkeiten von LKW-Fahrern hat zu signifikanten Preissteigerungen im Transportsektor geführt, welche die dennoch positive Ergebnisentwicklung im Jahr 2022 negativ beeinflussen. Hinzu kommen die Preissteigerungen im Energiesektor, welche unmittelbare Auswirkungen auf die Diesel- und Energiekosten im Strom- und Gasbereich mit sich bringen. Weiterhin sind relevante Preissteigerungen bei Holz zu verzeichnen, die ebenfalls die Ergebnisentwicklung belasten. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung haben sich die Commodity-Preise für Energie und Holz weitestgehend "normalisiert". Positiv wirken sich dagegen die gestiegene Nachfrage bei den Kunden der GONVAUTO THÜRINGEN GmbH sowie die Vertriebsanstrengungen der Gonvarri-Gruppe zur Erweiterung des Kundenportfolios aus. Hiervon ist unmittelbar auch die Gonvarri Aluminium GmbH im positiven Sinne betroffen. Im Gesamtbild wird erwartet, dass sich die bis hier beschriebenen Maßnahmen positiv auf die Geschäftsentwicklung sowohl der GONVAUTO THÜRINGEN GmbH als auch auf die Gonvarri Aluminium GmbH auswirken. Derzeit wird davon ausgegangen, dass durch Auftrags- und Nachfrageerhöhung die Umsatzerlöse der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr um rund 15% erhöhen werden. Infolge der vollständigen Kostenübernahme durch die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH wird auch im Folgegeschäft mit einem positiven Jahresergebnis vor Steuern gerechnet. Derzeit geht die Geschäftsführung davon aus, dass ein positives Unternehmensergebnis analog dem Vorjahr realisiert wird. Der positive Trend wird auch, wenn auch mit rückläufigem Niveau, grundsätzlich für das Geschäftsjahr 2023 erwartet. Im Zusammenhang mit der Prognosebetrachtung ist darauf hinzuweisen, dass die Gesellschaft mit Wirkung zum 1. Januar 2023 auf die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH verschmolzen werden soll. Wird die Verschmelzung rechtswirksam ergibt sich für das spätere Gesamtunternehmen eine entsprechend zu korrigierende Prognose.
Amt Wachsenburg, 06.07.2023 César Garcia Leal, Geschäftsführer Safak Dirik, Geschäftsführer
1 Quelle:
https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/deutsche-wirtschaft-waechst-2021-um-2-7-prozent-883750#:~:text=
Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine AngabenDie Gonvarri Aluminium GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Ichtershausen (Amt Wachsenburg) und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Jena unter der Registernummer 511096 eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. B. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB sowie unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden durchschnittlich über 3 bis 5 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Nutzungsdauern der Sachanlagen betragen durchschnittlich 25 Jahre für Gebäude/bauliche Anlagen, 10 bis 15 Jahre für technische Anlagen und Maschinen sowie 7 Jahre für Anlagen der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen (wenn zutreffend) umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Reparatur- und Instandhaltungskosten werden sofort als Aufwand erfasst. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Der Sammelposten ist einzeln und insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Im Sonderposten für Investitionszuschüsse sind die zur Finanzierung des Anlagevermögens empfangenen Investitionszuschüsse (GA/EFRE) bzw. Investitionszulagen enthalten. Der Posten wird nach Maßgabe der für die begünstigten Vermögensgegenstände geltenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ebenfalls linear aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. 4. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen ausschließlich gegen unsere Schwestergesellschaft GONVAUTO THÜRINGEN GmbH und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Wertberichtigungen sind bei diesen Forderungen nicht erforderlich. Die Guthaben bei Kreditinstituten beinhalten neben dem laufenden Konto auch Mietkautionen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 2), welche damit in ihrer Verfügung beschränkt sind. Die Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse enthalten passivisch abgegrenzte Investitionszulagen nach dem Investitionszulagengesetz sowie Investitionszuschüsse (GA/EFRE). Die ertragswirksame Auflösung in Höhe von TEUR 287 (Vorjahr TEUR 306) erfolgt korrespondierend zur durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände. Die sonstigen Rückstellungen entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
Die Verbindlichkeiten sind unter Angabe der Restlaufzeiten in dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel ausgewiesen:
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus:
5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die erzielten Umsatzerlöse sind ausschließlich gegenüber unserer Schwestergesellschaft GONVAUTO THÜRINGEN GmbH aus Lohnverarbeitung erbracht worden. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 287 (Vorjahr TEUR 306). Im Personalaufwand sind TEUR 18 als periodenfremde Erträge aus Erstattungen von Beiträgen zur Berufsgenossenschaft aus Vorjahren enthalten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. Gegenüber dem Vorjahr wurden Aufwendungen für Leiharbeitnehmer, die im Geschäftsjahr 2021 noch unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst wurden (TEUR 356) im Geschäftsjahr 2022 den Aufwendungen für bezogene Leistungen zugeordnet (TEUR 334), Insofern ergab sich eine Verschiebung zwischen beiden Positionen. 6. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Geschäftsführer waren 2021 und 2022 bzw. sind:
Die Geschäftsführer haben grundsätzlich im Geschäftsjahr 2021 kein Gehalt von der Gesellschaft direkt bezogen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Soweit die zum 1. Januar 2023 geplante Verschmelzung der Gesellschaft auf die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH rechtswirksam wird, entfallen die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 22 p.a. ersatzlos. Die Gewährung der Zuwendungen durch den Zuwendungsgeber unterliegt der einer nochmaligen Nachprüfung mit Ende der Bindungsfrist zum 31. Dezember 2022. Bis dahin besteht das Risiko der vollständigen oder teilweisen Rückzahlung des Zuschusses bei Nichterfüllung der allgemeinen Bestimmungen des Zuwendungsbescheids. Nach derzeitiger Einschätzung wird das Rückzahlungsrisiko als gering eingeschätzt. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen werden nicht durchgeführt. Konzernzugehörigkeit Die Gonvarri Aluminium GmbH wird sowohl in den Konzernabschluss der HOLDING GONVARRI S.L., Bilbao/Spanien (größter Konsolidierungskreis), als auch der Gonvarri Corporación Financiera S.L., Madrid/Spanien (kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Die Abschlüsse werden in den jeweiligen Handelsregistern in Bilbao bzw. Madrid Spanien veröffentlicht 1 . Nachtragsbericht Der im Februar 2022 ausgebrochene Ukraine-Russland-Krieg hat die angespannte Lage insbesondere im Logistiksektor direkt in der Abklingphase der Corona-Pandemie verschärft. Hieraus resultiert ein erheblicher Mangel an Laderaum und LKW-Fahrern, was zu einer Verknappung der Transportkapazitäten führte. Die mit dem kriegerischen Konflikt einhergehenden politischen Maßnahmen wirken sich zunehmend negativ auf den europäischen Energiesektor aus, was steigende Preise bei Kraftstoffen, Gas, Öl und somit auch bei der Elektrizität nach sich zieht. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung haben sich die Commodity-Preise für Energie und Holz weitgehend "stabilisiert", wenngleich auf sehr hohem Niveau. Diese Risiken werden wie im bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr als beherrschbar eingestuft. Die avisierten positiven Erwartungen für das Geschäftsjahr 2022 wurden vollumfänglich erreicht. Wesentliche Einschränkungen in der Beschaffung, der Produktion und des Vertriebs, die die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft deutlich negativ beeinflussen, waren nicht zu verzeichnen. Es ist geplant, die Gesellschaft zum 1. Januar 2023 auf die GONVAUTO THÜRINGEN GmbH zu verschmelzen. Am 05.01.2023 wurde die Belegschaft der Gesellschaft über die geplante Verschmelzung informiert. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 322 auf neue Rechnung vorzutragen.
Amt Wachsenburg, den 06.07.2023 César García Leal, Geschäftsführer Safak Dirik, Geschäftsführer
1 https://www.registradores.org/
Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2021 bis 31.12.2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gonvarri Aluminium GmbH, Amt Wachsenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gonvarri Aluminium GmbH, Amt Wachsenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gonvarri Aluminium GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Erfurt, den 6. Juli 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Andreas Kremser, Wirtschaftsprüfer ppa. Nancy Nowitzki, Wirtschaftsprüferin
Madrid, 06.07.2023 Gonvarri Corporación Financiera S.L. Herr Juan María Riberas Mera Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 06.07.2023 festgestellt. |
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