B & K Hasepark GmbHLiquidiert

49084 Osnabrück, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 200176
Vorher
Autohaus Hasepark GmbH
Eingetragen
12.1.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Vertrieb und die Vermittlung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugzubehörteilen aller Art, die Reparatur und Pflege von Kraftfahrzeugen sowie die Vermietung von Personenkraftwagen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Hasepark GmbH

Osnabrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hasepark GmbH, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, den 16. März 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carsten Schürmann, Wirtschaftsprüfer

Burkhard Peters, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016 31.12.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.037,00 778.666,00
  821.040,00 778.669,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 15.832.312,50 5.049.359,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.305.265,99 2.810.235,97
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 9.473,28 209.164,32
  20.147.051,77 8.068.759,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.529,17 17.217,87
  20.977.620,94 8.864.646,51

Passiva

   
  31.12.2016 31.12.2015
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 571.331,77 391.689,34
  596.331,77 416.689,34
B. Rückstellungen 423.117,00 264.504,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.408.399,21 5.754.729,48
2. Übrige Verbindlichkeiten 3.549.772,96 2.428.723,69
(davon aus Steuern € 16.212,43; Vorjahr € 120.781,83)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 769,11; Vorjahr € 736,32)    
  19.958.172,17 8.183.453,17
  20.977.620,94 8.864.646,51

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016 2015
1. Rohergebnis 3.237.172,35 2.922.067,08
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.159.629,05 1.052.572,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 265.784,34 318.029,58
(davon für Altersversorgung € 2.760,00; Vorjahr € 48.508,00)    
  1.425.413,39 1.370.601,68
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 108.291,32 91.477,12
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.302.300,69 1.340.615,97
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.527,75 21.139,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 136.539,02 110.285,34
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 127.513,25 28.559,04
8. Jahresüberschuss 179.642,43 1.666,93
9. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 391.689,34 390.022,41
10. Bilanzgewinn 571.331,77 391.689,34

Anlagelagespiegel zum 31.12.2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software 7.743,91     7.743,91
  7.743,91 0,00 0,00 7.743,91
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.453.717,00 580.852,32 471.883,32 1.562.686,00
  1.453.717,00 580.852,32 471.883,32 1.562.686,00
  1.461.460,91 580.852,32 471.883,32 1.570.429,91
Abschreibungen
01.01.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software 7.740,91     7.740,91
  7.740,91 0,00 0,00 7.740,91
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 675.051,00 108.291,32 41.693,32 741.649,00
  675.051,00 108.291,32 41.693,32 741.649,00
  682.791,91 108.291,32 41.693,32 749.389,91
Buchwerte
31.12.2016 31.12.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 3,00 3,00
  3,00 3,00
II. Sachanlagen    
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.037,00 778.666,00
  821.037,00 778.666,00
  821.040,00 778.669,00

Anhang zum 31.12.2016

Autohaus Hasepark GmbH, Osnabrück

Allgemeine Angaben

Die Autohaus Hasepark GmbH hat ihren Sitz in Osnabrück und ist unter der Handelsregister-Nr. HRB 200176 bei dem Amtsgericht Osnabrück geführt.

Der Jahresabschluss der Autohaus Hasepark GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das Niederstwertprinzip bei gesunkenen Marktpreisen zum Bilanzstichtag wurde beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend der Project Unit Credit Method (PUCM) gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, soweit sie passivierungspflichtig sind. Sie sind nach dem Erkenntnisstand im Zeitpunkt der Abschlusserstellung jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen

Der Gesamtbetrag der Forderungen hat eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Project Unit Credit Method (PUCM) angewendet. Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 4,01 %
Rentensteigerung p.a. 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck

Der im Zusammenhang mit der Umstellung des Zinssatzes aus einem siebenjährigen Durchschnitt auf einen zehnjährigen Durchschnitt ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt 47.980 Euro.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von 19.958.172,17 Euro haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Aufgliederung ist der Bilanz zu entnehmen.

Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge sowie des finanzierten Inventars abgesichert.

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Es bestehen folgende Verpflichtungen:

Mithafterklärung gegenüber der Kreissparkasse Melle für Verbindlichkeiten in Höhe von 278.543,73 Euro.

Eine Inanspruchnahme des Sicherungsgebers wird als unwahrscheinlich eingeschätzt. Die Sicherungsnehmer befinden sich nach derzeitiger Beurteilung in geordneten finanziellen Verhältnissen und konnten in der Vergangenheit ihre Verpflichtungen pünktlich und ordnungsgemäß erfüllen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 372.000,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es handelt sich um Mietverpflichtungen für das Betriebsgrundstück.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Harro Walkenhorst, kaufmännischer Geschäftsführer, Melle

Herr Henry Walkenhorst, Geschäftsführung Unternehmensentwicklung, Melle

Hinsichtlich der Bezüge wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
kaufmännische Mitarbeiter 25
gewerbliche Mitarbeiter 12
Auszubildende 10
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 45

Nachtragsbericht

Wesentliche Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres, die den Geschäftsverlauf der Gesellschaft beeinträchtigen könnten, sind nicht bekannt.

 

Melle, den 3. März 2017

Harro Walkenhorst

Henry Walkenhorst

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

der Autohaus Hasepark GmbH, Osnabrück

Grundlagen der Gesellschaft

Die Autohaus Hasepark GmbH betreibt ein Mehrmarken-Autohaus mit Werkstatt in Osnabrück und ist Vertragshändler für die Marken Renault, Dacia, Nissan und Hyundai. Das Sortiment umfasst Neu- und Gebrauchtwagen und Ersatzteile, sowie verschiedene Dienstleistungen für Kraftfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge, wie Wartung, Reparatur, Instandhaltung und Pflege von PKW. Die Stadt Osnabrück kann als urbaner Wirtschaftstandort bezeichnet werden. Die Absatzmärkte ergeben sich vorrangig im regionalen Umfeld, mit der Ausnahme von einzelnen Fahrzeughandelsgeschäften in Deutschland und Europa. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bezogen auf Produkte werden nicht betrieben, einzig Geschäftsprozesse werden laufend weiterentwickelt, um den Anforderungen aus Herstellervorgaben, gesetzlichen Anforderungen und Kundenwünschen Rechnung zutragen. Die Produktentwicklung der Hersteller, die Veränderungen der Vertragshändlerbedingungen und Preissysteme, sowie Kundenanforderungen sind als externe Einflüsse zu nennen. Indirekte sind aber auch Konjunktur, Geldpolitik, Gesetzgebung und politische Entwicklung als Einlussfaktoren anzuführen.

Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen/Geschäftsverlauf

Die Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2016 haben sich gegenüber dem Vorjahr nur minimal verändert. Der private Konsum von Produkten der Marken Renault, Dacia, Nissan und Hyundai ist weiterhin sehr stark preisgetrieben. Die Zulassungsstatistik gibt zwar einen schwachen Konsum wieder, die Konsumenten kaufen aber Tageszulassungen oder Vorführwagen mit hohen Preisvorteilen, die als gewerbliche Zulassungen bereits in der Statistik erfasst sind. Der gewerbliche Markt ist weiterhin stabil. Im Kleinwagensegment konnten wir durch Aktionsgeschäft attraktive Angebote im Markt platzieren und Segmentmarktanteile gewinnen. Im Geschäftsjahr war das Preisniveau von Gebrauchtwagen auf Grund des sehr hohen Angebots unter Druck, da wir im Verhältnis relativ weniger Gebrauchtwagen handeln, hat diese Entwicklung nur geringe Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Die Servicedurchgänge bzw. -umsätze in den Bereichen Teile und Werkstatt sind unter Berücksichtigung von saisonalen Unterschieden stabil geblieben. Die finanzielle Struktur der Gesellschaft hat sich gegenüber den Vorjahren nicht verändert. Die Lieferantenverbindlichkeiten werden, wenn vereinbart unter Berücksichtigung von Skonto termingerecht erfüllt. Eine Refinanzierung wird nur für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge in Anspruch genommen, die Kapitaldienstfähigkeit dafür war gewährleistet. Ausreichende Kreditlinien bei Hausbank und Herstellerbanken sind vorhanden und werden nicht vollständig in Anspruch genommen.

Die weltpolitischen Entwicklungen mit den Wahlen in den USA, dem Krieg in Syrien und der Uneinigkeit in Europa, hat die Konsumenten weiterhin verunsichert. Die Verunsicherung ist im Vergleich mit den Vorjahren aber zurückgegangen, weil die indirekten Auswirkungen vom Konsumenten beim Konsum nicht mehr so stark berücksichtigt werden. Die Investitionstätigkeit von Unternehmen ist auf Grund der anhaltend guten Auftragslage und dem Zinsniveau weiterhin hoch.

Die robuste gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Mittelstandes in der Bundesrepublik Deutschland hat den Binnenmarkt und auch die Exporte auf stabilem Niveau gehalten. Der quantitative Absatzdruck der Automobilhersteller und -importeure im deutschen Markt hat die qualitativen Ergebnisse negativ beeinflusst.

Umsatzerlöse/Ertragslage

Als die wesentlichen Leistungsindikatoren in einem Autohaus sehen wir die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis der Gesellschaft. Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 24.827 T€ und wurden um 5,2 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert.

Der gestiegene Umsatz und die verbesserte Rohertragspanne haben sich steigend auf den absoluten Rohertrag ausgewirkt. Die anderen Aufwandsposten haben sich analog allerdings in Summe allerdings nur unterproportional erhöht, was per Saldo zu einem deutlich verbesserten Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und Jahresergebnis geführt hat.

In Summe konnten wir die von uns im Vorjahr prognostizierte Umsatzgröße von T€ 24.000 deutlich übertreffen und haben im Geschäftsjahr 2016 einen Jahresüberschuss von T€ 180 erwirtschaftet. Die für das Geschäftsjahr erwartete Umsatzrendite von 0,1% haben wir damit deutlich überschritten.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Vorjahresvergleich deutlich angestiegen. Der Anstieg um rund Euro 12,1 Mio. betrifft auf der Aktivseite weit überwiegend den mengenbedingten Anstieg der in den Vorräten bilanzierten Fahrzeuge sowie geleistete Anzahlungen für den Erwerb weiterer Fahrzeuge und auf der Passivseite die damit korrespondierende Finanzierung in Form von Darlehen gegenüber Kreditinstituten. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände betrifft Steuererstattungen. Die anderen Posten haben sich nicht wesentlich verändert.

Bezüglich der Finanzlage ist zu sagen, dass sich die flüssigen Mittel um rund Euro 0,2 Mio. vermindert haben.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Die Verwendung des Jahresüberschuss wurde gemäß Gesellschafterbeschluss in vollem Umfang dem Eigenkapital zugeführt.

Risikomanagement

Risikomanagement begreifen wir als einen fortlaufenden Prozess, da Änderungen der rechtlichen, wirtschaftlichen oder ordnungspolitischen Rahmenbedingungen oder Veränderungen innerhalb des Unternehmens zu neuen Risiken oder zu einer anderen Bewertung bekannter Risiken führen können. Die geltenden Vorgaben und ihre einheitliche und regelmäßige Anwendung stellen den Ausgangspunkt für eine lernende Organisation dar. Ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit anderen Unternehmen stellt sicher, dass innovative Ansätze und Ideen in das Risikomanagement der Autohaus Hasepark GmbH einfließen und eine Weiterentwicklung unseres Risikomanagementsystems gewährleistet ist. Darüber hinaus sind regelmäßige Schulungen, Weiterbildungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen der Hersteller und unabhängiger Unternehmen ein wesentliches Element, die Prozessbeteiligten auf neue oder zusätzliche Anforderungen vorzubereiten.

Im Rahmen von Risikomeetings wird die Geschäftsführung und der Gesellschafter regelmäßig über Risiken der Geschäftstätigkeiten informiert, die den Fortbestand der Unternehmung gefährden könnten. In Berichten der Ressortleiter des Unternehmens werden die Organe auf mögliche Risiken der geschäftlichen Entwicklung hingewiesen. Auf dieser Grundlage schätzen die Organe die Risiken ein und entscheiden über die Gegenmaßnahmen.

Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens wesentlich zu beeinträchtigen. Dennoch können Risiken niemals vollständig ausgeschlossen werden.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung und voraussichtliche Entwicklung

Die politischen Entwicklungen des Jahres 2017 mit den Bundestagswahlen und auch den Präsidentschaftswahlen in Frankreich werden, die künftige Entwicklung der Gesamtwirtschaft und die Rahmenbedingungen beeinflussen. Die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen sind derzeit nicht abschätzbar. Die deutsche Exportwirtschaft wird getrieben vom Weltmarkt und dabei nehmen die USA als zweitgrößter Exportmarkt eine wichtige Stellung ein. Sollten die USA ihren Markt wie angekündigt stärker abschotten wollen, wird dies negative Auswirkungen indirekt auch auf unsere Geschäftsbereiche haben. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2017 wird bestimmt werden vom Investitionsbedarf von mittelständischen Unternehmen aus unserer Region. Der Konsum wird auf gleichem Niveau wie 2016 bleiben, da der Absatz durch niedrige Angebotspreise positiv beeinflusst wird. Die niedrigen Zinsen werden diese Entwicklung unterstützen.

Als Handelsunternehmen sind wir abhängig von den Produkten, die unsere Vertragspartner entwickeln, die aktuelle Modellpalette und die kommenden Neuheiten werden Nachfrage schaffen. Mit dem Dienstleistungsbereich werden wir eine kleine Steigerung erwirtschaften, die vorrangig durch die beiden neuen Betriebsstätten erzielt wird.

Die Preis- und Margensysteme der Hersteller werden in ähnlicher Form weitergeführt, somit wir die Erreichung der Zulassungsziele die Hauptaufgabe für 2017 sein. Auf Grund der zurückgehenden Margen im Neuwagenbereich werden wir versuchen im Neu- und Gebrauchtwagenhandel durch Aktionsware Deckungsbeiträge zu erwirtschaften. Die Umsätze und Erträge im After Sales werden stabil auf Vorjahresniveau bleiben.

Die Autohaus Hasepark GmbH erwartet für das Jahr 2017 eine positive Geschäftsentwicklung des Umsatzes und Ergebnisses. Die Betriebsorganisation, die Absatzmärkte, das Angebot und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen eine Entwicklung des Umsatzes auf 36.000 T€ und eine Umsatzrendite von 1 % erwarten.

 

Melle, den 3. März 2017

Harro Walkenhorst

Henry Walkenhorst

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