Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 9696
Eingetragen
13.1.2005
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
Planung, Errichtung, der Ein- und Verkauf von Verfahren, Anlagen oder Teilen derselben zur Herstellung medizintechnischer/technischer Artikel sowie die damit verbundenen Bauleistungen (ohne Bauträgertätigkeit) und der Handel mit technischen/medizintechnischen Erzeugnissen und/oder deren Rohstoffen im In- und Ausland. Abnahme und Prüfung technologischer Ausrüstungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simone Kutzner
seit 28.7.2025
Prokura
Michael Dr. Juchem
seit 20.7.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GMT Technology (Singapore) PTE LtdSGP
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
GMT Technology (Singapore) PTE Ltd
Singapore
180.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALPHA PLAN GmbH

Radeberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

INHALTSVERZEICHNIS

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

JAHRESABSCHLUSS

I. Bilanz

II. Gewinn- und Verlustrechnung

III. Anhang

LAGEBERICHT

WEITERE ANLAGEN

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Alpha Plan GmbH, Radeberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Alpha Plan GmbH, Radeberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Alpha Plan GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 (3) S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die gesetzlichen Vertreter die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 3. April 2024

BÖHRET SEHMSDORF GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Katja Friedemann, Wirtschaftsprüferin

Michael Böhret, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.098.593,00 931.756,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.906,00 105.745,00
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 620.521,94
2.187.499,00 1.658.022,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 674.539,14 711.679,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 118.495,00 142.754,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.139,00 349.241,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.695,93
1.113.173,14 1.207.370,07
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
3.300.672,14 2.865.393,01
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 386.807,48 376.482,48
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.514.694,33 8.859.554,48
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 23.616,38 1.675,32
4. Geleistete Anzahlungen 214.540,00 1.217.301,26
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -5.514.694,33 -8.859.554,48
624.963,86 1.595.459,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.373.577,94 1.150.863,83
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 433.658,19 573.015,52
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.083.044,38 971.209,24
4. Sonstige Vermögensgegenstände 27.683,13 91.400,80
2.917.963,64 2.786.489,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.014.250,33 2.089.787,52
5.557.177,83 6.471.735,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.871,64 66.586,00
8.921.721,61 9.403.714,98

PASSIVA

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 180.000,00 180.000,00
II. Kapitalrücklage 4.947.051,49 4.947.051,49
III. Gewinnrücklagen 744.839,55 744.839,55
IV. Verlustvortrag -1.823.958,71 -2.491.297,33
V. Jahresüberschuss 38.625,83 667.338,62
4.086.558,16 4.047.932,33
B. Einlage stiller Gesellschafter 0,00 380.000,00
C. Sonderposten für Zuwendungen 210.374,00 226.494,00
D. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 1.144,00
2. Sonstige Rückstellungen 394.712,00 337.978,15
394.712,00 339.122,15
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.675.005,20 2.062.500,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 481.228,09 1.117.319,36
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 153.694,15 638.535,44
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 486.347,83 467.018,28
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 330.000,00 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 103.802,18 124.793,42
4.230.077,45 4.410.166,50
8.921.721,61 9.403.714,98

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 14.367.370,50 15.122.218,70
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -11.533.451,25 -12.556.846,55
Bruttoergebnis vom Umsatz 2.833.919,25 2.565.372,15
3. Vertriebskosten -494.652,28 -458.276,26
4. Allgemeine Verwaltungskosten -2.019.690,85 -1.963.861,60
5. Sonstige betriebliche Erträge 187.013,56 902.221,59
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -359.951,88 -325.237,03
146.637,80 720.218,85
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.018,85 39.597,52
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -135.726,53 -77.509,75
9. Finanzergebnis -93.707,68 -37.912,23
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 -1.144,00
11. Ergebnis nach Steuern 52.930,12 681.162,62
12. Sonstige Steuern -14.304,29 -13.824,00
13. Jahresüberschuss 38.625,83 667.338,62

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Alpha Plan GmbH, Radeberg (Amtsgericht Dresden, HRB 9696), hat als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB ihren Jahresabschluss und Lagebericht unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB und der sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufzustellen und gemäß der §§ 325 ff. HGB offenzulegen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und "Davon-Vermerke" in diesem Anhang gemacht.

Gemäß § 42 (3) GmbHG wurde die Bilanz um den Posten Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erweitert. Der Ausweis der Vorjahreszahlen wurde entsprechend angepasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen. In die Herstellungskosten für die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungsbereiches und anteilige Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Zinsen werden nicht berücksichtigt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 8 Jahre.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre für Patente und Lizenzen sowie 10 Jahre für Knowhow.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen bewertet.

Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt.

In die Herstellungskosten für die selbst erstellten Anlagen werden neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungsbereiches, anteilige Verwaltungsgemeinkosten sowie anteilige Abschreibungen einbezogen.

Zinsen wurden nicht berücksichtigt.

Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode gerechnet.

Die Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit dem beizulegenden Wert bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt.

Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittswertmethode ermittelt. Für nicht gängige Bestände sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

In die Herstellungskosten für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungsbereiches sowie Abschreibungen, soweit sie auf den Produktionsbereich entfallen, einbezogen.

Zinsen wurden nicht berücksichtigt.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte mit dem Nennbetrag (ohne Umsatz-steuer).

Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden mit dem Erfüllungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden konnten. Die verbleibenden erhaltenen Anzahlungen wurden auf der Passivseite mit dem Erfüllungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens gebildet und wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter aufgelöst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 69) ausgewiesen.

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 330 (Vj.: T€ 0) ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind zugleich Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

1. Anlagevermögen

Die Aufteilung und Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage diesem Anhang beigefügt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

Im Geschäftsjahr fielen Entwicklungkosten in Höhe von insgesamt T€ 697 (Vj.: T€ 653) an. Davon wurden im Geschäftsjahr 2023 Entwicklungskosten in Höhe von T€ 697 (Vj.: T€ 653) aktiviert.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben T€ 1.398 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vj.: T€ 1.361). Die übrigen Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind sämtlich kurzfristig fällig.

3. Eigenkapital

Zum Abschlussstichtag besteht aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 (8) HGB in Höhe von T€ 2.099.

4. Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen nachlaufende Projektkosten (T€ 153; Vj.: T€ 68), Gewährleistungsrisiken (T€ 55; Vj.: T€ 141), abgegrenzte Personalkosten (T€ 45; Vj.: T€ 17), Reparatur und Instandsetzung (T€ 25; Vj.: T€ 17) sowie ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 19; Vj.: T€ 23). Langfristige Rückstellungen bestehen wie im Vorjahr nicht.

5. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

31. Dezember 2023
davon Restlaufzeit:
Gesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.675.005,20 750.005,20 1.500.000,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 481.228,09 481.228,09 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 153.694,15 153.694,15 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 486.347,83 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 330.000,00 330.000,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 103.802,18 76.050,02 27.752,16
4.230.077,45 1.790.977,46 1.527.752,16
31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
davon Restlaufzeit:
mehr als 5 Jahre Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 425.000,00 187.494,80 2.487.500,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 361.469,52 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 484.194,15 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 486.347,83 267.663,03 218.684,80
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 67.625,67 27.196,91
911.347,83 1.368.447,17 2.733.381,71

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um zwei KfW-Darlehen mit Haftungsfreistellung.

Die Verbindlichkeiten aus Mietkauf in Höhe von T€ 26 sind durch Eigentumsvorbehalte an den mietkauffinanzierten Vermögensgegenständen besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 33 (Vj.: T€ 33) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 4 (Vj.: T€ 1).

6. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Die Gesellschaft hat diverse Dienstleistungstätigkeiten (unter anderem Finanzbuchhaltung und Controlling) auf die Gesellschafterin ausgelagert. Ziel der Auslagerung der Tätigkeiten ist es, die Effizienz im Konzernverbund zu erhöhen.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft unter anderem aus Liquiditätsgesichtspunkten Miet- und Leasingverhältnisse - auch mit nahestehenden Personen - eingegangen, die nicht in der Bilanz abgebildet werden.

7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Abschlussstichtag besteht ein Haftungsverhältnis aus einem umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnis mit der Gesellschafterin. Dabei handelt es sich zugleich um ein Haftungsverhältnis mit einem verbundenen Unternehmen.

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis wird aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Gesellschafterin in der Vergangenheit als sehr gering eingeschätzt; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen derzeit nicht vor.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen betragen T€ 1.745 (Vj.: T€ 1.461).

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus einem bestehenden Dienstleistungsvertrag betragen T€ 1.320 (Vj.: T€ 1.320).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Materialaufwand

Der Materialaufwand gliedert sich wie folgt:

2023 2022
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.162.549,02 2.498.437,27
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.506.249,11 1.500.944,75
4.668.798,13 3.999.382,02

2. Personalaufwand

Der Personalaufwand gliedert sich wie folgt:

2023 2022
a) Löhne und Gehälter 3.010.177,81 2.594.013,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 634.807,07 563.239,22
3.644.984,88 3.157.253,03

Unter der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 19 (Vj.: T€ 18) ausgewiesen.

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Unter "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" werden Erträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 38 (Vj.: T€ 40) ausgewiesen.

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Unter "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" werden Aufwendungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 23 (Vj.: T€ 15) ausgewiesen.

V. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 73 (Vj.: 69) Mitarbeiter, davon 25 gewerbliche Mitarbeiter (Vj.: 23) und 47 Angestellte (Vj.: 46). Darüber hinaus wurden 4 Auszubildende (Vj.: 2) und 2 geringfügig Beschäftigte (Vj.: 2) beschäftigt.

2. Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 war Dr. Michael Juchem, Chemiker, Radebeul, zur Geschäftsführung bestellt.

Die Geschäftsführung hat für ihre Tätigkeit für die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten.

3. Angaben zum Anteilsbesitz

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft beteiligt ist:

Name Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital Letztes Jahresergebnis
% T€ T€
Tianjin Alpha Renal Life Sciences Co., Ltd Tianjin/China 8,0 1.283 -146

4. Angabe zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 eine 100 %ige Tochter der Alpha Plan Holding GmbH, Radeberg. Der Jahresabschluss der ALPHA PLAN GmbH wird in den Konzernabschluss der Alpha Membrane Technologies Limited, Horsham, Vereinigtes Königreich, einbezogen, die den Konzernabschluss nach IFRS für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister (Companies House) des Vereinigten Königreiches (www.companieshouse.gov.uk) unter der Unternehmensnummer 07251485 veröffentlicht.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 38.625,83 zusammen mit dem Verlustvortrag von € 1.823.958,71 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Radeberg, 27. März 2024

Alpha Plan GmbH

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 1. Januar 2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31. Dezember 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.902.098,05 697.038,68 0,00 620.521,94 3.219.658,67
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.050.900,39 30.980,00 0,00 0,00 1.081.880,39
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 620.521,94 0,00 0,00 -620.521,94 0,00
3.573.520,38 728.018,68 0,00 0,00 4.301.539,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.648.716,02 0,00 0,00 0,00 1.648.716,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.365.109,82 0,00 0,00 0,00 1.365.109,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.016.000,80 61.113,52 -2.584,78 3.695,93 2.078.225,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.695,93 0,00 0,00 -3.695,93 0,00
5.033.522,57 61.113,52 -2.584,78 0,00 5.092.051,31
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 200.000,00 0,00 0,00 0,00 200.000,00
8.807.042,95 789.132,20 -2.584,78 0,00 9.593.590,37
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1. Januar 2023 Zugänge Abgänge Stand 31. Dezember 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 970.342,05 150.723,62 0,00 1.121.065,67
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 945.155,39 47.819,00 0,00 992.974,39
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 0,00 0,00 0,00
1.915.497,44 198.542,62 0,00 2.114.040,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 937.036,88 37.140,00 0,00 974.176,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.222.355,82 24.259,00 0,00 1.246.614,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.666.759,80 93.906,45 -2.579,78 1.758.086,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.826.152,50 155.305,45 -2.579,78 3.978.878,17
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 200.000,00 0,00 0,00 200.000,00
5.941.649,94 353.848,07 -2.579,78 6.292.918,23
Buchwerte
Stand 31. Dezember 2023 Stand 31. Dezember 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.098.593,00 931.756,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 88.906,00 105.745,00
3. Geleistete Anzahlungen und immaterielle Vermögensgegenstände in Entwicklung 0,00 620.521,94
2.187.499,00 1.658.022,94
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 674.539,14 711.679,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 118.495,00 142.754,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 320.139,00 349.241,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.695,93
1.113.173,14 1.207.370,07
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
3.300.672,14 2.865.393,01

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A) Geschäftsverlauf in 2023

1. Entwicklung der Branche

Nachdem der internationale Dialysemarkt in den Vorjahren mehr oder weniger stark von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie geprägt war, hat sich im Geschäftsjahr 2023 eine schrittweise Rückkehr zur Normalität vollzogen. Dies gilt insbesondere für die Aussichten auf ein wieder ansteigendes Marktwachstum und für die weitere Entwicklung der Wettbewerbsstrukturen.

Der Anstieg der weltweiten Patientenzahlen wird vom Marktführer Fresenius Medical Care für 2023 auf etwa 4% geschätzt, während die Prognose für das Vorjahr noch deutlich unter dem Vorbehalt der COVID-19-Pandemie gestanden hatte. Allerdings liegt die Steigerungsrate damit vorerst noch weiter unter dem Marktwachstum von rund 6% p. a. vor Beginn der Pandemie. Hiervon kaum beeinflusst haben sich die seit längerem bestehenden regionalen Unterschiede gezeigt. Während Nordamerika, Japan und Westeuropa mit weitgehend gesättigten Märkten nur unterdurchschnittliche Zuwachsraten verzeichneten, lag die Steigerung in anderen Regionen, darunter vor allem im asiatisch-pazifischen Raum, zum Teil spürbar darüber.

Zu den wichtigen globalen Marktrends zählt eine zunehmende Akzeptanz der Heimdialyse. Diese Tendenz hat sich besonders auf dem US-amerikanischen Markt verbreitet und wurde durch die Pandemie entsprechend verstärkt. Weiterhin ist ein zunehmender Wettbewerb in Form von Produktinnovationen und Digitalisierungsmaßnahmen hervorzuheben. Grundlegende Änderungen der Dialyseverfahren sind damit jedoch nicht verbunden. Unverändert werden fast 90% der Dialysepatienten mittels Hämodialyse versorgt, ein Verfahren, bei dem Dialysatoren als medizinische Einmalartikel zur Anwendung kommen.

Hinsichtlich der Wettbewerbssituation gilt der internationale Dialysemarkt als teilkonsolidiert. Es dominieren etablierte Marktführer wie Fresenius Medical Care AG (Deutschland), B. Braun SE (Deutschland), Baxter International Inc. (USA), DaVita Inc. (USA), Nipro Corp. (Japan), Asahi Kasei Corp. (Japan) und Diaverum (Schweden), wobei deren Produkte und Dienstleistungen im asiatisch-pazifischen Raum zunehmend auf die Konkurrenz von chinesischen Großunternehmen, darunter Weihai Weigao Blood Purification Products Co. Ltd., Bain Medical Equipment Co. Ltd. und Jafron Biomedical Co. Ltd. stoßen. Akteure wie Fresenius, DaVita und Baxter suchen daher verstärkt nach strategischen Partnerschaften und Kooperationen, um ihre geographische Präsenz zu erweitern.

Während sich der Dialysemarkt schrittweise von den Auswirkungen der Übersterblichkeit von Dialysepatienten während der Pandemie erholte, setzten sich die Stagnationstendenzen bei der Investitionstätigkeit auch im Geschäftsjahr 2023 fort. Offensichtlich ist die global allmählich ansteigende Nachfrage nach Dialysatoren zunächst über die Nutzung von zuvor pandemiebedingt nicht ausgelasteten Kapazitäten abgedeckt worden, bevor in größerem Umfang Investitionsentscheidungen für neue Produktionsstätten freigegeben werden. Hinzu kam ein allgemein negatives Investitionsklima in den Industrie- und Schwellenländern, das von Inflation, geopolitischen Spannungen und Rezessionssorgen geprägt wurde.

Diese Investitionszurückhaltung betraf auch den für Alpha Plan besonders wichtigen chinesischen Markt. Dort war durch die rigorose Null-COVID-Strategie der Zentralregierung bis Ende 2022 eine signifikante Übersterblichkeit von Dialysepatienten verhindert worden. Es ist aber davon auszugehen, dass die Lockerung der strengen Schutzmaßnahmen ab Dezember 2022 auch in China zu einer bedauerlich hohen Mortalitätsrate geführt hat und die Nachfrage nach Dialysatoren entsprechend beeinträchtigt wurde. Positive Impulse gab es dagegen vom indischen Dialysemarkt, wo größere Investoren den Aufbau nationaler Produktions-kapazitäten planen.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 haben die Nachwirkungen der Pandemie bei Alpha Plan erneut zu einem Umsatzrückgang beigetragen. Der Gesamtumsatz erreichte EUR 14,4 Mio. (Vj.: EUR 15,1 Mio.) und übertraf damit die Planung um rund EUR 0,4 Mio. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 5%, der aus geringeren Umsätzen im Anlagenbau resultiert, wo es vor allem an Auftragsvorlauf aus den Vorjahren mangelte.

Umsatzwirksam abgeschlossen wurden in 2023 drei Exportprojekte und ein Inlandsauftrag im Volumen von insgesamt EUR 11,1 Mio. (Vj.: EUR 13,2 Mio.). Ein weitgehend fertiggestelltes Großprojekt befindet sich beim Kunden zur Vorbereitung der Endabnahme.

Darüber hinaus ist mit den Arbeiten an einem neuen Exportauftrag begonnen worden, den Alpha Plan in Q4/2023 im Rahmen einer Tenderausschreibung erhalten hat.

Leicht rückläufig war auch die Entwicklung im Bereich der Handelswaren, Dienstleistungen, Kleinaufträge und Sonstiges. Der Umsatz erreichte in 2023 TEUR 1.115 (Vj.: TEUR 1.252) und lag damit unter den Planvorgaben.

Ein überdurchschnittlich hohes Umsatzwachstum erzielte Alpha Plan dagegen im Bereich Modulgeschäft. Wesentlich gestützt auf den Auftragseingang aus zwei Rahmenverträgen konnten die Umsätze in 2023 auf TEUR 2.081 gesteigert werden (Vj.: TEUR 628).

3. Geschäftsergebnis

Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen. Alpha Plan beendet das Geschäftsjahr 2023 mit einem Gewinn von TEUR 39 (Vj.: TEUR 667).

Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der begrenzten Auslastung im Anlagenbau sowie außerplanmäßiger Mehrkosten im Bereich Beschaffung, wodurch das geplante Jahresergebnis 2023 (TEUR 300) nicht erreicht wurde. Im Vorjahr wurde die Unterauslastung durch den Erhalt von staatlichen Überbrückungshilfen zum Ausgleich pandemiebedingter Umsatzausfälle von TEUR 596 kompensiert.

Nach erfolgreichem Abschluss des staatlich geförderten Digitalisierungsvorhabens "Digital Jetzt" erhielt das Unternehmen im Geschäftsjahr einen Zuschuss in Höhe von TEUR 44.

4. Investitionen

Die Investition haben sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die größten Zugänge betrafen immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 728. Abgeschlossen wurden die Entwicklungstätigkeiten für eine Dialysator-Fertigungsanlage für neuartige Produktgehäuse aus Polypropylen (PP) und die Entwicklungstätigkeiten für eine neuen Zentrifuge für das Vergießen von XL-Wasserfiltern.

Bei den Investitionen in die Betriebs- und Büroausstattung in Höhe von TEUR 61 handelt es sich vorwiegend um Server und Terminals zur weiteren Digitalisierung von internen Arbeitsabläufen.

Insgesamt belaufen sich die Zugänge zum Anlagevermögen auf TEUR 789 (Vj.: TEUR 673).

5. Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierung des operativen Geschäfts von Alpha Plan erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahre 2023 zu einem wesentlichen Teil über den laufenden Cashflow aus Anzahlungen bzw. Schlusszahlungen für Projekte. Zum Bilanzstichtag überstieg die Summe der Anzahlungen den Bestand der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen um TEUR 301.

Zusätzlich ist die Vorfinanzierung der laufenden Projekte durch eine größere Kreditlinie von einer der Hausbanken abgesichert worden, die Alpha Plan aber nur kurzzeitig und in begrenztem Umfang in Anspruch genommen hat.

Darüber hinaus bestehen ein KfW-Sonderdarlehen "zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise" und eine weiteres langfristiges KfW-Darlehen zur Finanzierung von Entwicklungskosten, dass in 2023 ausgezahlt wurde. Die Darlehen valutieren zum Bilanzstichtag mit insgesamt TEUR 6.275.

Der Restsaldo einer stillen Beteiligung ist in 11/2023 vertragsgemäß zurückgezahlt worden.

Ein noch verbliebenes Gesellschafterdarlehen mit langfristiger Laufzeit beträgt am Ende des Geschäftsjahres inklusive aufgelaufener Zinsen TEUR 486.

Die Verbindlichkeiten aus Mietkaufverträgen sind nach dem Auslaufen älterer Verträge auf TEUR 26 gesunken (Vj.: TEUR 47).

Im Geschäftsverkehr mit Lieferanten hat Alpha Plan wie in den Vorjahren mit Skontozahlungen gearbeitet.

6. Personalbereich

Die Gesamtzahl der Beschäftigten einschließlich der Auszubildenden und geringfügig Beschäftigter ist im Vergleich zum Vorjahr mit 78 Mitarbeitern zum Stand Ende Dezember nahezu konstant geblieben (Vj.: 77).

Ausgehend von dem geplanten Umsatzwachstum der nächsten Geschäftsjahre werden noch für 4 Dauerarbeitsplätze qualifizierte Mitarbeiter gesucht. Bei den ausgeschriebenen Stellen handelt es sich vorwiegend um Fachkräfte für den technischen Bereich, wo Positionen in der Produktion und im Service zu besetzen sind.

Die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses konzentrierte sich ebenfalls auf den Bereich Technik. Insgesamt waren am Ende des Geschäftsjahres 2023 fünf Auszubildende bei Alpha Plan beschäftigt. (Vj.: 3). Für vier weitere Ausbildungsplätze im Bereich Technik laufen Anfang des neuen Geschäftsjahres die Ausschreibungen.

Die Ausgaben für Aus- und Weiterbildung haben sich in 2023 auf TEUR 20 geringfügig erhöht (Vj.: TEUR 18).

B) Chancen- und Risikobericht

Nach dem Ende der COVID-19-Pandemie erwartet Alpha Plan in der mittel- und langfristigen Vorschau wieder ein anhaltendes Wachstum des internationalen Dialysemarktes zur Versorgung von Patienten mit chronischem Nierenversagen. Marktprognosen gehen von mehr als 6% Wachstum jährlich bis 2030 aus. Da der größte Teil der Betroffenen durch regelmäßige Blutreinigungen unter Verwendung von Dialysatoren behandelt wird, führt dieses Marktwachstum künftig auch wieder zu einem deutlich steigenden Bedarf an entsprechenden Produktionskapazitäten für diese Einmalartikel.

Wie jedoch die Erfahrungen aus den Geschäftsjahren vor der Pandemie zeigen, muss ungeachtet der allgemein positiven Einschätzung des Dialysemarktes bei der Risikobeurteilung vor allem die Diskontinuität von Investitionsplanungen und -entscheidungen auf Seiten unserer Kunden berücksichtigt werden. Nur wenige Großunternehmen arbeiten mit mittelfristig gut planbaren Investitionszyklen. Investitionsentscheidungen für neue Produktionsanlagen werden aufgrund der hohen Kapitalbindung von Faktoren wie Ertragssituation, Preise und Wettbewerb sowie vom wirtschaftspolitischen Umfeld und nationalen Gegebenheiten bestimmt. Aus dieser Summe von unterschiedlichen Einflussgrößen resultieren eine erhebliche zeitliche Volatilität beim Abschluss neuer Großaufträge im Anlagenbau und damit entsprechende Risiken für die Finanzierung des operativen Geschäftes aus dem laufenden Cashflow der Kundenzahlungen.

Um die notwendige Flexibilität in der Projektabwicklung bei diskontinuierlichen Auftragseingängen sicherzustellen, nutzt Alpha Plan ein stabiles Kooperationsnetzwerk mit erfahrenen Sublieferanten und Dienstleistern einschließlich der Beschäftigung von Leiharbeitern. Außerdem arbeitete vor allem der Bereich Technik bei Bedarf mit Zeitarbeitskonten, um zeitweilige Über- und Unterauslastungen auszugleichen.

Die während der Pandemie aufgetretenen Risiken aus schwer kalkulierbaren Behinderungen in den internationalen Lieferketten und erheblich verlängerte Lieferzeiten sind weitgehend überwunden und bilden nur noch ein untergeordnetes Problem für die Projektabwicklung.

Zu den zentralen Herausforderungen zählt unverändert die hohe Inflation, die seit Ende 2021 zu einem anhaltenden Kostenanstieg geführt hat. Trotz derzeit fallender Inflationsraten wird angesichts der komplexen Problematik erst mittelfristig mit der Rückkehr zu einer relativen Preisstabilität gerechnet. Neben wachsenden Personalkosten ergeben sich hierbei vor allem Risiken aus gestiegenen Einkaufspreisen für Vormaterial, Bauteile und Dienstleistungen. Wie schon in den Vorjahren müssen die steigenden Kosten soweit als möglich durch höhere Preise im Anlagenbau an die Kunden weitergegeben werden.

Gleichzeitig ist von einem anhaltend starken Wettbewerb mit anderen Anbietern von Produktionsanlagen zur Herstellung von Dialysatoren bei der Neuvergabe von Großprojekten zu rechnen. Dies betrifft insbesondere den für Alpha Plan wichtigen chinesischen Markt bzw. chinesische Anbieter, die in Asien über entsprechende Standortvorteile verfügen und zudem von der Wirtschaftspolitik der chinesischen Zentralregierung unterstützt werden.

In den nächsten Geschäftsjahren kommt es somit wesentlich darauf an, mit neuen innovativen Technologien kontinuierlich Wettbewerbsvorteile zu sichern, damit sich Alpha Plan insbesondere auf den Wachstumsmärkten Asiens als führender Anbieter in diesem Segment weiterhin gut behaupten kann. Chancen ergeben sich dafür aus dem technologischen Knowhow von zwei großen Entwicklungsprojekten, die in den letzten beiden Geschäftsjahren erfolgreich abgeschlossen wurden.

Neue Perspektiven für den Anlagenbau eröffnen sich auf dem indischen Dialysemarkt. Dort sind erstmals von indischen Großunternehmen Investitionsentscheidungen zur Etablierung einer nationalen Dialysatorfertigung getroffen worden. Auf Basis der eigenen Produktionskapazitäten sollen dann die Importe zurückgefahren und die bislang zugelassene Mehrfachverwendung von gebrauchten Dialysatoren abgeschafft werden. Die Nachfrage nach Dialysatoren wird sich damit in diesem bevölkerungsreichen Land mittel- und langfristig vervielfachen.

Darüber hinaus werden Chancen auch im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau gesehen. Dies gilt vor allem für den Automotive-Sektor, wo Alpha Plan im Bereich der Zulieferindustrien in der Vergangenheit bereits erste Exportaufträge realisiert hat, und für die Zulieferindustrien der Gesundheitswirtschaft.

Eine zunehmende Bedeutung für die mittel- und langfristige Entwicklung des Unternehmens hat der Geschäftsbereich Modulproduktion erlangt. Durch den Ausbau des Geschäftsvolumens wachsen die Chancen, mit regelmäßigen Ergebnisbeiträgen aus der Serienproduktion künftig Risiken aus dem volatilen Geschäftsmodell des Anlagenbaus nachhaltig ausgleichen zu können. Derzeit noch bestehende Clusterrisiken im Modulgeschäft müssen schrittweise durch die Ausweitung des Kundenkreises reduziert werden.

Der Krieg in der Ukraine und andere geostrategische Konflikte haben bislang keinen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von Alpha Plan gezeigt. Ob die allgemeine Verschlechterung der globalen Rahmenbedingungen und die Wachstumsschwäche der Weltwirtschaft auch künftig ohne unmittelbaren Einfluss bleiben werden, ist jedoch abzuwarten.

Die Absicherung vor Zahlungsausfallrisiken insbesondere bei größeren Exportaufträgen erfolgt über Anzahlungen und die Nutzung von Akkreditiven. Das Ausfallrisiko wird damit auf ungesicherte Schlusszahlungen oder auf Kleinaufträge begrenzt. Anzahlungen an Lieferanten werden mittels geeigneter Instrumente abgesichert.

Zur Absicherung von Liquiditätsrisiken im Projektgeschäft arbeitet Alpha Plan mit projektbezogenen Vorfinanzierungen der Hausbanken.

Um Währungsrisiken zu vermeiden, werden Großaufträge grundsätzlich auf Euro-Basis abgeschlossen. Auch die in Verhandlung bzw. in der Angebotsphase befindlichen potentiellen Neuaufträge enthalten den Euro als Basis für die Preisfindung.

C) Ausblick und Prognosebericht

1. Auftragslage

Das neue Geschäftsjahr hat Alpha Plan im Bereich Anlagenbau mit einem Auftragsbestand in Höhe von EUR 10,3 Mio. eröffnet. Damit verzeichnet das Unternehmen einen Rückgang gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres (Vj.: EUR 17,3 Mio.).

Hiervon befindet sich ein Exportprojekt zur Vorbereitung der umsatzwirksamen Endabnahme bereits beim Kunden. Ein weiterer Großauftrag ist in Bearbeitung und soll bis Anfang 2025 fertig gestellt werden. Neue Projektverträge sind bereits in der Angebots- und Verhandlungsphase, darunter zwei Projekte im Rahmen einer Tenderausschreibung.

Handelswaren, Dienstleistungen und Ersatzteile bleiben wie schon in den Vorjahren für die Umsatzentwicklung von Alpha Plan von untergeordneter Bedeutung. Ein Rahmenvertrag für Dienstleistungen sichert ein Umsatzvolumen von rund TEUR 120. Weiterhin sind Handelswaren im Volumen von TEUR 265 bestellt.

Im Bereich Module setzt sich die positive Auftragsentwicklung auch im Geschäftsjahr 2024 weiter fort. Die Basis dafür sind bestehende Rahmenverträge, die im letzten Geschäftsjahr aktualisiert wurden. Der Auftragsbestand beläuft sich auf insgesamt EUR 1 Mio. (Vj.: TEUR 188).

2. Geplante Finanzierungen

Das frei verfügbare Bankguthaben von Alpha Plan beträgt zu Beginn des neuen Geschäftsjahres EUR 2,0 Mio. (Vj.: EUR 2,1 Mio.). Mit diesem Liquiditätsbestand und den anstehenden Zahlungen aus einem bereits abgeschlossenen Projektgeschäft besteht eine solide Grundlage für die Finanzierung des operativen Geschäfts in 2024.

Das KfW-Sonderdarlehen wird durch laufende Ratenzahlungen über einen mittelfristigen Zeitraum getilgt. Für das zweite KfW-Darlehen beginnt die Rückzahlung erst ab dem nächsten Geschäftsjahr.

Avalkredite werden nur kurzfristig für Bietungsgarantien bei Tenderausschreibungen oder im Einzelfall zur Besicherung von Vorauszahlungen benötigt.

Zur Finanzierung von kleineren Investitionen nutzt Alpha Plan Mietkaufdarlehen. Aufgrund des geringen Umgangs ist dies jedoch von nachgeordneter Bedeutung für die Unternehmensfinanzierung.

3. Prognosebericht

Für das neue Geschäftsjahr wird aufgrund des begrenzten Auftragsvorlaufs im Anlagenbau mit einem Gesamtumsatz von rund EUR 10,3 Mio. gerechnet (Vj.: EUR 14,4 Mio.).

Davon sind bereits rund EUR 6,4 Mio. über eine in Fertigstellung befindliche Anlage abgesichert. Für den Bereich Handelswaren, Dienstleistungen und Ersatzteile wird ambitioniert mit einer Umsatzsteigerung auf EUR 1,5 Mio. geplant. Ein weiteres Umsatzwachstum prognostiziert Alpha Plan in 2024 auch für das Modulgeschäft. Hierfür wird ein Ziel von mehr als EUR 2 Mio. angestrebt.

Wesentlicher Fokus für das Geschäftsjahr 2024 bleibt die Akquisition von neuen Großaufträgen im Anlagenbau, der auch mittel- und langfristig das Kerngeschäft bilden und maßgeblich den Unternehmenserfolg von Alpha Plan bestimmen wird. Die Planung geht dabei vom Start von vier größeren und zwei kleineren Projekten bis Ende Q3/2024 aus.

Weit fortgeschritten sind Verhandlungen mit einem deutschen Hersteller für Investitionen zur Kapazitätserweiterung von dessen Dialysatorproduktion, nachdem dieser bereits in der ersten Ausbaustufe erfolgreich moderne Anlagentechnik von Alpha Plan eingesetzt hat.

Die neuen Projekte kommen technologisch bedingt erst im nächsten und übernächsten Geschäftsjahr zur Endabnahme beim Kunden, wodurch auch erst im folgenden Geschäftsjahr wieder mit einem größeren Umsatzanstieg zu rechnen ist. Derzeit besteht für 2025 im Anlagenbau ein Auftragsvorlauf von EUR 3,85 Mio. aus 2024.

Neben der Ausrichtung auf den deutschen Markt konzentriert sich der Vertrieb im Anlagenbau wie schon in den vergangenen Jahren vor allem auf die Wachstumsmärkte in Asien. Als neuer Schwerpunkt mit großem Potential für den Absatz von Produktionsanlagen zur Herstellung von Dialysatoren ist Indien hervorzuheben. Gegenwärtig verbraucht Indien zur Blutreinigung - bei bis zu zehnmaliger patientengebundener Wiederverwendung von genutzten Dialysatoren - rund 17 Mio. Filter jährlich, die bislang importiert werden. Für Alpha Plan eröffnet sich hier die Möglichkeit, sich zu Beginn der im Aufbaustadium befindlichen nationalen Dialysatorproduktion als künftiger Marktführer für die Lieferung der erforderlichen Anlagetechnik zu etablieren. Nachdem bereits Ende des letzten Geschäftsjahres ein erster Vertrag mit einem indischen Kunden abgeschlossen wurde, geht die Planung für 2024 von der Akquisition weiterer Projekte indischer Abnehmer aus.

Anhaltend negativ bleiben dagegen die Perspektiven für die Märkte im Nahen Osten und Russland bzw. in den GUS-Staaten. Sowohl die Sanktionspolitik im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine als auch die politischen und ökonomischen Folgen des sich ausweitenden Gaza-Konfliktes schließen diese Regionen auf nicht absehbare Zeit als potentielle Absatzmärkte für Investitionsgüter aus.

Im Unterschied zur geplanten Ausweitung des Kundenkreises im Projektgeschäft wird der Umsatz im Bereich Handelswaren, Dienstleistungen und Ersatzteile durch das laufende Geschäft mit Bestandskunden aus dem Anlagenbau getragen und weist kurz- und mittelfristig nur begrenztes Entwicklungspotential auf.

Auch der Geschäftsbereich Module fokussiert sich in 2024 auf die Geschäftsentwicklung mit Bestandskunden, geht hierbei jedoch von weiter steigenden Umsatzzahlen aus. Den Schwer-punkt bilden Lieferungen an zwei Unternehmen der Life Science Branche in Nordamerika. Für die Perspektive der nächsten Geschäftsjahre kommt es wesentlich darauf an, den Kundenkreis über die Akquisitionsphase hinaus nachhaltig zu erweitern, um zusätzliches Marktpotential für das Modulgeschäft zu erschließen.

Für das neue Geschäftsjahr geht die Geschäftsleitung auch unter Beachtung der aufgezeigten Risiken von einer insgesamt positiven Unternehmensentwicklung aus.

Für das Jahr 2024 erwartet Alpha Plan ein Betriebsergebnis von TEUR 185 vor Steuern.

 

Radeberg, 27. März 2024

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