Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 12596
Vorher
CM CHEMIEMETALL GmbH BitterfeldCM CHEMIEMETALL GmbH
Eingetragen
28.4.1994
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugHerstellung von nicht elektrischen Haushaltsartikeln aus Metall
Gegenstand
die Herstellung von Metallen jeder Art sowie deren Be- und Verarbeitung einschließlich der Herstellung von Metallverbindungen, der inländische und grenzüberschreitende Handel mit derartigen Metallen und deren Verarbeitungsprodukten, der inländische und grenzüberschreitende Handel mit anderen Metallen, Metallverarbeitungsprodukten, Metallverbindungen und Rohstoffen

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Andrea Dr. Gabke
seit 24.2.2020
Prokura
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

CM CHEMIEMETALL GmbH

Bitterfeld-Wolfen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht 2018

1. Grundlagen

1.1 Geschäftsmodell

Die Tätigkeit unserer Gesellschaft konzentrierte sich im Berichtsjahr im Wesentlichen auf die Herstellung und Vermarktung von Molybdän-Metallpulver und Produkten daraus.

1.2 Ziele, Strategien

Die CM CHEMIEMETALL GmbH ist eng in die von der Muttergesellschaft Molybdenos y Metales S.A. (MOLYMET) mit Sitz in Santiago de Chile vorgegebenen Ziele und Strategien eingebunden. Am Standort in Bitterfeld-Wolfen werden Molybdän-Metallpulver für den Weltmarkt produziert, wobei die Gesellschaft speziell im Bereich der hochwertigen Metallpulver aktiv ist. Durch die Fokussierung auf Qualität, Flexibilität und Service gelang es, Alleinstellungsmerkmale bei Schlüsselkunden zu etablieren.

1.3 Steuerungssystem

Das unternehmerische Handeln der MOLYMET-Gruppe ist auf die globale Marktführerschaft bei hochwertigen Molybdän-Produkten ausgerichtet. Die Geschäftsführung des Unternehmens orientiert sich am jährlich mit MOLYMET abgestimmten Budget. Sowohl unter kaufmännischen als auch unter technischen Gesichtspunkten findet monatlich ein Soll/Ist-Abgleich statt. Daraus leiten sich die erforderlichen Maßnahmen und Projekte ab.

1.4 Forschung und Entwicklung

Die Aktivitäten der Gesellschaft im Forschungs- und Entwicklungsbereich dienen vor allem der ständigen Verbesserung der Produktqualität und der Optimierung der Produktionsprozesse. Sie werden zum Teil in Zusammenarbeit mit externen Instituten betrieben und teilweise in gemeinsamen Forschungsprojekten mit anderen MOLYMET-Standorten realisiert.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2018 durch ein im Vergleich zu den beiden Vorjahren schwächeres Wachstum des Bruttoinlandsproduktes um 1,5 % gekennzeichnet (Quelle: Statistisches Bundesamt). Durch den hohen Exportanteil des Unternehmens und bedingt durch Kunden ausschließlich in der weiterverarbeitenden Industrie hat die noch lebhafte Binnenkonjunktur das Ergebnis des Unternehmens praktisch nicht oder nur sehr indirekt beeinflusst. Die Notierungen für Molybdän-Rohstoffe zeigten sich im Jahresverlauf relativ stabil und deutlich über den Notierungen des Vorjahres. Das entspricht der Preisentwicklung bei anderen Industriemetallen mit ähnlichen industriellen Anwendungen.

2.2 Geschäftsverlauf

Die weltweite Nachfragesituation führte im Berichtszeitraumes zu einer befriedigenden Auslastung der Produktionskapazitäten. Die etwas unter den Planzahlen gebliebene Produktionsmenge erklärt sich aus langwierigeren Instandhaltungsmaßnahmen. Von der Nachfrage nach Molybdänprodukten her hätten sonst noch etwas höhere Umsätze erzielt werden können. Die Preise für die übrigen Rohstoffe und Energie lagen auf relativ stabilem Niveau.

Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf unserer Produkte sind gegenüber dem Vorjahr durch gestiegene Preise um ca. 16% angestiegen.

Die Beschaffung der für die Produktion erforderlichen Rohstoffe war vertraglich gesichert. Lieferengpässe waren nicht zu verzeichnen.

Im Geschäftsjahr 2018 wurde mit der Erweiterung der bestehenden Fertigungskapazitäten begonnen. Zusätzlich wurden im Jahr 2018 ergänzende Investitionen zur Optimierung der vorhandenen Produkte und Prozesse getätigt.

2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft stellt sich zum Abschlussstichtag wie folgt dar:

a) Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2018 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.581 vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen betrugen TEUR 1.032. Die Anlagenintensität ist bei einer leicht gestiegenen Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr von 31,3 % auf 32,3 % gestiegen.

Im Bereich des Umlaufvermögens ist eine stichtagsbedingte Abnahme der Kundenforderungen um TEUR 390 zu verzeichnen. Die Vorräte haben sich zum Ende des Jahres 2018 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.566 auf TEUR 10.861 erhöht, was vor allem auf das gestiegene Preisniveau der Rohstoffe und Produkte, aber auch auf stichtagsbedingten relativ hohen Bestand an Rohstoffen und Erzeugnissen zurückzuführen ist.

b) Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2018 von TEUR 20.906 auf TEUR 21.387 erhöht. Diese Erhöhung resultiert aus dem erzielten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 481. Die Eigenkapitalquote belief sich zum Bilanzstichtag auf 87,0 % nach 88,3 % zum Vorjahresstichtag.

Die innerhalb eines Jahres fällig werdenden Verbindlichkeiten und Rückstellungen waren zum Bilanzstichtag durch die liquiden Mittel zu 84,1 % abgedeckt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind formal kurzfristig. Chemiemetall ist jedoch für den Bezug des Rohstoffes und der Handelswaren in die Konzernfinanzierung dauerhaft einbezogen. Damit sind die Bilanzrelationen solide.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich im Berichtsjahr ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR 1.232. Aus der Investitionstätigkeit entstand ein Mittelabfluss von T€ 1.581 so dass sich in Folge der dargestellten Veränderungen der Finanzmittelbestand insgesamt um T€ 2.813 auf T€ 2.680 am Bilanzstichtag verringert hat.

Die Gesellschaft ist mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet.

c) Ertragslage

Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2018 um rd. 17,1 % auf TEUR 39.704 erhöht. Ursächlich hierfür ist insbesondere das gestiegene Preisniveau für Molybdän-Produkte. Dem steht eine überproportionale Erhöhung des Materialaufwandes um TEUR 6.323 bzw. 23% gegenüber, so dass insgesamt ein Rohgewinn von TEUR 5.989 nach TEUR 6.523 im Vorjahr erzielt wurde. Wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage hatten die unterjährigen Instandhaltungsmaßnahmen und die damit im Zusammenhang stehende leicht gesunkene Auslastung der Produktionskapazitäten.

Unter Berücksichtigung der übrigen Erträge und Aufwendungen stellte sich ein Jahresergebnis von TEUR 481 ein. Das Jahresergebnis wurde dabei auch im Geschäftsjahr 2018 durch Wechselkursänderungen des Euro gegenüber dem US-Dollar, die im Saldo in 2018 zu höheren Kurserträgen von TEUR 152 führten, beeinflusst. Darin sind nicht realisierte Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 15 und nicht realisierte Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 14 einbezogen. Das Umsatz- und Ergebnis-Ziel für das Geschäftsjahr 2018 wurde wegen des nicht unerheblichen Rückgangs der Verkaufsmenge verfehlt.

2.4 F inanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen ist in das Reporting des MOLYMET-Konzerns eingebunden. Auf Konzernebene werden sowohl finanzielle als auch nicht finanzielle Leistungsindikatoren vorgegeben und monatlich überwacht und kommentiert. Entsprechende Aktionen und Projekte ergeben sich auf Basis der Berichterstattung und der etwa halbjährlich stattfindenden Sitzungen der Geschäftsführung mit dem Beirat. Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind Umsatz und Ergebnis zu nennen. Als wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Absatzmenge zu nennen. Der im Budget für das Jahr 2018 verankerte Absatz von 1,4 Mio. kg wurde um ca. 11 % unterschritten, da sich das Produkt-Portfolio nicht so realisieren ließ wie angenommen. Die Unterschreitung des Planansatzes bei der Absatzmenge ist auch auf die rückläufige Nachfrage infolge der Reduzierung der Lagerbestände bei einigen Großkunden zurückzuführen. Die Geschäfte dieser Kunden sind nur eingeschränkt planbar. Die Leistungsindikatoren stellen sich in ihrer Entwicklung insgesamt wie folgt dar:

Planung 2018 Ist 2018 Planung 2019
Umsatzerlöse (Mio EUR) 36 38 50
Jahresergebnis vor Steuern (Mio EUR) 1,3 0,6 1,2
Absatzmenge (Mio kg) 1,4 1,3 1,4

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Das Unternehmen hat sein Budget für das neue Geschäftsjahr in enger Zusammenarbeit mit dem Konzernmutterunternehmen aufgestellt. So ist sichergestellt, dass konzernweit mit einheitlichen Rohstoffpreisen und Währungskursen prognostiziert wird. Der geänderte Produktmix, eine steigende Nachfrage nach den etablierten Kernprodukten sowie eine steigende Marktakzeptanz bei den Produkten, die in den letzten Jahren neu im Markt eingeführt wurden, lassen eine Absatzmenge von 1,4 Mio. kg für 2019 erwarten. Das mit dem Beirat abgestimmte Budget sieht für das neue Geschäftsjahr bei einem Umsatz von Mio. EUR 49,6 ein Ergebnis vor Steuern von Mio. EUR 1,2 vor.

3.2 Darstellung der wesentlichen Risiken und Chancen

Die globale wirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2018 durch ansteigende Preise für Rohstoffe und stabile Preise für Energieträger geprägt, nachdem bereits im Vorjahr deutlich festere Notierungen registriert wurden. Darüber hinaus kennzeichnet eine hohe Volatilität der Wechselkurse das Marktgeschehen. Die Nachfrage in den asiatischen Schwellenländern (China, Indien) hat sich deutlich abgeschwächt.

Zurzeit beliefern wir Kunden in Deutschland, Europa, Nordamerika und Asien. Aufgrund kompensatorischer Effekte in der Entwicklung einzelner vom Unternehmen belieferter Industrie-Segmente und der Möglichkeit der Erschließung weiterer Märkte sehen wir keine grundsätzlichen Risiken für den Absatz unserer Produkte und Waren.

Die aktuelle Nachfragesituation ist zufriedenstellend und lässt eine gute Kapazitätsauslastung für 2019 erwarten.

Beschaffungs- und Finanzierungsrisiken sind für uns durch die Einbindung in den MOLYMET-Konzern nicht erkennbar. Der Konzern verfügt über einen guten Zugang zu den Rohstoffen und genießt international eine hohe Reputation.

Durch die Erweiterung und Modernisierung unserer Produktionsanlagen, die zur Erhöhung der Arbeitsproduktivität und der Produktionskapazität führen und unter Berücksichtigung der hohen Beschaffungssicherheit im Konzernverbund sehen wir Chancen für eine Sicherung und mittelfristig weitere Verbesserung unserer Marktstellung. Wir gehen deshalb davon aus, dass wir eine positive Entwicklung unseres Ergebnisses erwarten können.

3.3 Risikoberichterstattung

Aufgrund der zum Teil starken Schwankungen der Rohstoffpreise sowie der Internationalität des Geschäfts bestehen Preisänderungsrisiken und Währungsrisiken. Dem versuchen wir, wie folgt zu begegnen:

Die in US-$ fakturierten Waren- und Rohstoffeinkäufe werden möglichst weitgehend auftragsbezogen und zeitnah zum Veräußerungsgeschäft geordert. Im Handelsbereich sind die für den Veräußerungszeitpunkt aktuellen Einkaufspreise maßgebend, so dass das Preisänderungsrisiko für die Gesellschaft weitgehend eliminiert wird. Da sich die Zahlungszeitpunkte für die Fremdwährungseinnahmen und -ausgaben hierdurch jedoch nicht vollkommen synchronisieren lassen, verbleiben Währungsrisiken.

Das Berichtsjahr hat aber auch gezeigt, dass den erheblichen Wechselkursrisiken auch Chancen gegenüberstehen.

Von Forderungsausfällen war die Gesellschaft praktisch nicht betroffen. Dies ist zum einen auf die gute Bonität unserer Abnehmer zurückzuführen, zum anderen jedoch auch konsequenten Bonitätsprüfungen und Lieferungen gegen Vorkasse bei einigen Kunden zu verdanken.

 

Bitterfeld-Wolfen, den 8. Mai 2019

Dr. Klaus Andersson, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018
31.12.2017
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 104.656,00 2.593,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.206.536,53 2.331.219,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.020.283,00 3.968.510,50
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.087,00 334.034,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.329.352,31 766.880,98
  7.840.258,84 7.400.645,51
  7.944.914,84 7.403.238,51
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.311.416,84 1.004.744,24
2. Unfertige Erzeugnisse 3.919.581,47 3.548.123,37
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.630.041,74 2.727.765,12
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 14.104,32
  10.861.040,05 7.294.737,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.876.349,54 3.265.974,23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 49.922,69 65.298,52
3. Sonstige Vermögensgegenstände 145.102,28 127.478,01
  3.071.374,51 3.458.750,76
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.679.854,75 5.493.420,92
  16.612.269,31 16.246.908,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.861,95 29.763,50
  24.580.046,10 23.679.910,74

Passiva

   
31.12.2018
31.12.2017
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.615,72 25.615,72
II. Kapitalrücklage 15.206.561,32 15.206.561,32
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 702.287,00 702.287,00
IV. Gewinnvortrag 4.971.836,01 4.578.379,71
V. Jahresüberschuss 480.924,48 393.456,30
  21.387.224,53 20.906.300,05
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 152.198,33 408,00
2. Sonstige Rückstellungen 284.846,14 317.549,14
  437.044,47 317.957,14
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 15.160,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 153.907,02 113.370,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.349.478,82 2.196.916,88
4. Sonstige Verbindlichkeiten 247.963,26 121.039,68
(davon aus Steuern € 205.020,82; 31.12.2017 € 101.768,20)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 42.497,68; 31.12.2017 € 15.330,29)    
  2.751.349,10 2.446.487,55
D. Passive latente Steuern 4.428,00 9.166,00
  24.580.046,10 23.679.910,74

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018
2017
1. Umsatzerlöse 38.489.439,74 33.105.887,30
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen unfertigen Erzeugnissen 1.214.084,66 809.003,38
3. Sonstige betriebliche Erträge 811.541,80 568.263,02
(davon aus der Währungsumrechnung € 14.844,24; 2017 € 30.726,93)    
  40.515.066,20 34.483.153,70
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 33.670.270,54 27.278.303,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 44.358,91 113.792,28
  33.714.629,45 27.392.095,37
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 2.439.122,32 2.250.877,88
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 397.559,90 375.533,81
(davon für Altersversorgung € 3.289,28; 2017 € 3.773,31)    
  2.836.682,22 2.626.411,69
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.032.043,91 1.248.693,69
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.329.099,67 2.764.849,38
(davon aus der Währungsumrechnung € 13.593,66; 2017 € 44.142,21)    
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.522,22 59.937,93
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 45,62 0,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag    
(davon latente Steuern € 4.738 Ertrag; 2017 € 2.107,00 Aufwand) 155.014,68 109.122,43
11. Ergebnis nach Steuern 490.072,87 401.919,07
12. Sonstige Steuern 9.148,39 8.462,77
13. Jahresüberschuss 480.924,48 393.456,30

Anhang 2018

I. Allgemeine Angaben

Firma: CM Chemiemetall GmbH
Sitz: Bitterfeld-Wolfen
Registergericht: Stendal
Handelsregister-Nummer: HRB 12596

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 der CM Chemiemetall GmbH, Bitterfeld-Wolfen (im Folgenden kurz "CM" oder "Gesellschaft" genannt), wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den relevanten Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Molibdenos y Metales S.A., Santiago/Chile (im Folgenden kurz "Molymet" genannt). Der Konzernabschluss wird auf der Internetseite www.molymet.cl veröffentlicht.

Veränderungen im Inhalt von gesonderten Vermerken zu Aufwendungen und Erträgen aus der Währungsumrechnung haben sich aufgrund der erstmaligen Anwendung einer Kommentierung des HGB ergeben; der Ausweis der Vorjahreswerte wurde entsprechend angepasst. Weitere Abweichungen von den in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bestehen nicht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den fortgeschriebenen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten werden um Investitionszuschüsse und Investitionszulagen gekürzt. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßig linear entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Nutzungsdauer für die Gruppen des abnutzbaren Anlagevermögens betragen (in Jahren):

Software 3 bis 5
Gebäude 25 bis 33
Außenanlagen 14 bis 25
Technische Anlagen und Maschinen 2 bis 20
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Die Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsaufwand erfasst, wenn sie, vermindert um einen enthaltenen Vorsteuerbetrag, € 250,00 nicht übersteigen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der fertigungsbedingten Abschreibungen einbezogen werden. Soweit erforderlich, wird der niedrigere beizulegende Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten, das gezeichnete Kapital und die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert bewertet. Wertberichtigungen zur Berücksichtigung von Ausfall- und Kreditrisiken werden in erforderlichem Umfang gebildet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Die Laufzeiten der Rückstellungen betragen jeweils nicht mehr als ein Jahr.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung in Euro

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Bei der Berechnung der latenten Steuern werden die zum Abschlussstichtag maßgeblichen Steuersätze (Körperschaftsteuer: 15%; Solidaritätszuschlag: 5,5% der Körperschaftsteuer; Gewerbesteuer: Messbetrag 3,5% und Hebesatz 400%) zu Grunde gelegt. Aktive und passive latente Steuern werden unverrechnet angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind gesondert im Anlagenspiegel (Seiten 13 ff.) dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital beträgt DM 50.100,00, dies entspricht € 25.615,72. Die anderen Gewinnrücklagen (T€ 702) resultieren aus Einstellungen zum 1. Januar 2009 im Zusammenhang mit der Umstellung auf die Rechnungslegungsvorschriften gemäß BilMoG.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen den Personalbereich (T€ 174) sowie ausstehende Rechnungen (T€ 111).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag nicht.

Bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte bzw. verlängerte Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen -wie im Vorjahr- den Liefer- und Leistungsverkehr.

Die passiven latenten Steuern resultieren aus steuerlich noch nicht berücksichtigten Erträgen aus der Fremdwährungsumrechnung. 2018 hat sich daraus eine Verminderung dieses latenten Steuersaldos um T€ 5 ergeben.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit T€ 696 (Vorjahr: T€ 381) realisierte und mit T€ 15 (Vorjahr T€ 31) nicht realisierte Erträge aus der Währungsumrechnung sowie periodenfremde Erträge von T€ 2.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit T€ 545 (Vorjahr T€ 1.340) realisierte und mit T€ 14 (Vorjahr T€ 44) nicht realisierte Erträge aus der Währungsumrechnung sowie periodenfremde Aufwendungen von T€ 33 erfasst.

V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mit Molymet, als verbundenem Unternehmen, bestehen Bezugsverträge für Rohstoffe. Die Einkaufspreise basieren auf einer indexabhängigen Preisformel.

Durch Leasingverträge bestehen finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 29. Das Bestellobligo beträgt für Investitionen T€ 2.256, für Instandhaltung T€ 80 und für den Rohstoffbezug T€ 2.941.

Aus langfristigen Bezugsverträgen für Betriebsstoffe ergeben sich verbrauchsunabhängige Entgelte von T€ 32.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt somit T€ 5.338, davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 2.910.

VI. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag sind nicht zu verzeichnen.

VII. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 52 Arbeitnehmer, davon 16 Angestellte und 36 gewerbliche Arbeitnehmer.

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Dr.-Ing. Klaus Andersson, Diplom-Ingenieur, Kahla.

Mitglieder des Beirates waren im Geschäftsjahr:

 

Herr Guido Provost, (Vorsitzender) Vizepräsident von Molymet,

 

Herr Fernando Alliende Correa, Mitglied des Aufsichtsrates der Molymet-Gruppe (bis 24. Mai 2018),

 

Herr Francisco Fernández Cañas, Vizepräsident von Molymet (bis 24. Mai 2018),

 

Herr Juan Cristobal Valenzuela, Vizepräsident von Molymet (ab 24. Mai 2018),

 

Herr Dr. Klaus Andersson, Geschäftsführer von CM Chemiemetall GmbH (ab 24. Mai 2018),

 

Herr Tom Eggermont, Leiter Forschung, Entwicklung, Engineering und Instandhaltung von Sadaci N.V.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2018 (€ 480.924,48) in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bitterfeld-Wolfen, den 8. Mai 2019

Dr.-Ing. Klaus Andersson, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2018
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 47.030,76 863,63 109.941,00 4.933,35 152.902,04
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 3.919.194,52 0,00 0,00 0,00 3.919.194,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.049.257,03 28.184,61 830.385,34 429.797,60 12.478.029,38
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.210.830,95 32.753,57 9.790,76 6.731,32 1.246.643,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 766.880,98 1.519.133,93 -950.117,10 6.545,50 1.329.352,31
  17.946.163,48 1.580.072,11 -109.941,00 443.074,42 18.973.220,17
  17.993.194,24 1.580.935,74 0,00 448.007,77 19.126.122,21
Abschreibungen
01.01.2018
Zugänge
Abgänge
31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 44.437,76 8.739,13 4.930,85 48.246,04
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 1.587.974,99 124.683,00 0,00 1.712.657,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.080.746,53 806.795,95 429.796,10 8.457.746,38
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 876.796,45 91.825,83 6.065,32 962.556,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  10.545.517,97 1.023.304,78 435.861,42 11.132.961,33
  10.589.955,73 1.032.043,91 440.792,27 11.181.207,37
Buchwerte
31.12.2018
31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 104.656,00 2.593,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.206.536,53 2.331.219,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.020.283,00 3.968.510,50
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.087,00 334.034,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.329.352,31 766.880,98
  7.840.258,84 7.400.645,51
  7.944.914,84 7.403.238,51

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CM CHEMIEMETALL GmbH, Bitterfeld-Wolfen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CM CHEMIEMETALL GmbH, Bitterfeld-Wolfen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CM CHEMIEMETALL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 11. Juni 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carl Erik Daum, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dirk Leja, Wirtschaftsprüfer

In der Gesellschafterversammlung vom 29. Juli 2019 wurde folgender Beschluss über die Ergebnisverwendung gefasst:

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde am 29.07.2019 festgestellt.

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