PB Holding GmbHLiquidiert

Lange Lage 6, 37154 Northeim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Göttingen HRB 206062
Vorher
Blitz 20-440 GmbH
Eingetragen
13.2.2020
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
der Erwerb, das Halten und die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften, die Verwaltung eigenen Vermögens sowie die Erbringung erlaubnisfreier Dienstleistungen aller Art für die Beteiligungsgesellschaften

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Dr. Florian Engelbrecht CramerPB Beteiligungs-GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PB Holding GmbH

Northeim

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 13.02.2020 bis zum 31.12.2020

Inhaltsverzeichnis

1. Prüfungsauftrag

2. Grundsätzliche Feststellungen

Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter

3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

4. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

5. Feststellungen und Erläuterungen zur Konzernrechnungslegung

5.1. Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag

5.2. In den Konzernabschluss einbezogene Abschlüsse

5.3. Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts

5.3.1. Konzernabschluss

5.3.2. Konzernlagebericht

5.4. Gesamtaussage des Konzernabschlusses

5.4.1. Feststellungen zur Gesamtaussage des Konzernabschlusses

5.4.2. Wesentliche Bewertungsgrundlagen

6. Schlussbemerkung

Wir weisen darauf hin, dass aus rechentechnischen Gründen in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von einer Einheit (EUR, % usw.) auftreten können.

Anlagenverzeichnis

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020

Konzernanhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020

Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020

Konzerneigenkapitalspiegel für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020

Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften

1. Prüfungsauftrag

Aufgrund unserer Wahl zum Konzernabschlussprüfer in der ordentlichen Gesellschafterversammlung vom 9. Februar 2021 erteilte uns die Geschäftsführung der

PB Holding GmbH, Northeim

(im Folgenden auch "PB Holding" oder "Gesellschaft" genannt)

den Auftrag, den Konzernabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 und den Konzernlagebericht, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020 gemäß §§ 316 ff. HGB zu prüfen.

Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Konzernabschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatten wir diesen Bericht nach den Grundsätzen des IDW PS 450 n.F., dem der von uns geprüfte Konzernabschluss sowie der geprüfte Konzernlagebericht als Anlagen beigefügt sind. Dieser Bericht ist an das geprüfte Unternehmen gerichtet.

Für die Durchführung unseres Auftrages und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die als Anlage diesem Bericht beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Fassung vom 1. Januar 2017 (AAB) maßgebend.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass abweichend vom Wortlaut der AAB hinsichtlich der Nr. 9 (2) bis einschließlich Nr. 9 (6) gilt, dass die dort vorgesehenen Haftungsbeschränkungen nicht für grob fahrlässig verursachte Schadensfälle Anwendung finden.

2. Grundsätzliche Feststellungen

Stellungnahme zur Lagebeurteilung durch die gesetzlichen Vertreter

Der Konzernlagebericht der Gesellschaft enthält nach unserer Beurteilung folgende wesentliche Aspekte zum Geschäftsverlauf und zur Lage:

Die PB Holding hat im Rumpfgeschäftsjahr 2020 den Erwerb der operativen Breckle Gesellschaften durchgeführt. Der Erwerb ist zum Stichtag 31.Dezember 2020 abgeschlossen worden und der Konzern ist mit diesem Tag entstanden. Die Umsatzerlöse liegen bei Mio. EUR 0,596 im Jahr 2020, der Konzernjahresfehlbetrag beträgt Mio. EUR 0,498 und das EBITDA Mio. EUR -0,533. Das Konzerngeschäftsergebnis ist geprägt von dem Erwerb und wird nicht vergleichbar sein zu den folgenden Konzerngeschäftsergebnissen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf Mio. EUR 0,810 und bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen im Rahmen der Transaktion. Diese beinhalten einmalige Effekte im Rahmen der Transaktion in Höhe von Mio. EUR 0,692. Die Einmaleffekte sind vor allem durch nicht aktivierungsfähige Beratungsleistungen im Rahmen der Transaktion, sowie außerordentliche Kosten für die Personalsuche entstanden.

Investitionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem durch den Geschäftsanteilskauf durchgeführt.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Berichtsjahr 2020 im Wesentlichen durch Darlehen.

zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken:

Die Gruppe sieht eine mittel- bis langfristige Chance in dem kontinuierlich steigendem Interesse der Endkunden an verbessertem Schlaf. Schlaf rückt zunehmend in den Fokus des modernen, gesundheitsbewusstem Konsumenten. Dies ist ein Trend, nach dem die Breckle Gruppe zunehmend das Produktsortiment ausrichtet.

Möglichen Liquiditätsrisiken, beispielsweise im Bereich der Zins- und Tilgungszahlungen, sieht sich die Breckle-Gruppe aufgrund des stabilen operativen Cashflows der erworbenen operativen Gesellschaften nicht ausgesetzt.

Die Breckle Gruppe geht für 2021, durch den Kauf der drei operativen Einheiten, von einem starken Umsatz- und EBITDA-Wachstum aus.

Die Breckle Gruppe nimmt in ihrer Prognose an, dass die Corona-Krise noch bis in das Frühjahr 2022 hinein andauern wird.

Diesen Veränderungen wird die Breckle Gruppe in 2021 und 2022 durch die Auflage des Projektes zur Digitalisierung der Prozesse und Optimierung der Produktionsabläufe gerecht. Dieses Projekt wird Datenstrukturen und teilweise Abläufe im Unternehmen grundlegend optimieren. Die Breckle Gruppe verspricht sich hiervon Effizienz-, Wettbewerbs- und Umsatzvorteile.

Für das Geschäftsjahr 2021 wird mit deutlichen Investitionsvolumen geplant. Die Investitionstätigkeiten teilen sich hälftig auf Ersatz- und Neuinvestitionen auf. Die Investitionsmaßnahmen werden vollständig aus dem erwarteten operativen Cashflow finanziert.

Wir als Abschlussprüfer des Konzerns halten die Darstellung und Beurteilung der Lage sowie der zukünftigen Entwicklung des Konzerns mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken im Konzernlagebericht und Konzernabschluss durch die Geschäftsführung des Mutterunternehmens für zutreffend.

3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Wir haben dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar 2020 bis 31. Dezember 2020 der PB Holding GmbH, Northeim, in der diesem Bericht als Anlagen 1 bis 5 (Konzernabschluss) und 6 (Konzernlagebericht) beigefügten Fassung den unter dem Datum vom 31. August 2021 in München unterzeichneten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PB Holding GmbH, Northeim

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der PB Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PB Holding GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

4. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

Gegenstand unserer Prüfung war der nach §§ 290 ff. HGB aufgestellte Konzernabschluss der PB Holding GmbH - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Darüber hinaus haben wir den nach § 315 HGB aufgestellten Konzernlagebericht, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis 31. Dezember 2020 geprüft.

Im Bestätigungsvermerk sind die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht sowie die Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts ausführlich beschrieben. In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass die Prüfung der Einhaltung solcher gesetzlicher Vorschriften, die nicht die Rechnungslegung betreffen, nur insoweit zu den Aufgaben der Abschlussprüfung gehört, als sich aus diesen anderen Vorschriften üblicherweise Rückwirkungen auf den geprüften Konzernabschluss ergeben oder als die Nichtbeachtung solcher Gesetze erfahrungsgemäß Risiken zur Folge haben können, denen im Konzernlagebericht Rechnung zu tragen ist. Unsere Prüfung hat sich zudem grundsätzlich nicht darauf zu erstrecken, ob der Fortbestand des geprüften Konzerns oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden können.

Wir haben unsere Prüfung - mit Unterbrechungen - in den Monaten April bis August 2021 durchgeführt.

Die Grundzüge unseres Prüfungsvorgehens stellen wir im Folgenden dar:

Entwicklung der Prüfungsstrategie

- Erlangung eines Verständnisses des Konzerns, seines Umfelds und seines rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems (IKS)

- Identifizierung bedeutsamer Teilbereiche unter Berücksichtigung ihres wirtschaftlichen Gewichts für den Konzern und unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Merkmale oder sonstigen Gegebenheiten, aufgrund derer sie bedeutsame Risiken wesentlich falscher Angaben enthalten können

- Festlegung von Prüfungsfeldern und Prüfungsschwerpunkten auf Basis unserer Risikoeinschätzung:

Erstkonsolidierung

- Festlegung der Prüfungsstrategie und des zeitlichen Ablaufs der Prüfung, auch in Bezug auf

den Konsolidierungskreis,

die in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse,

die konzerneinheitliche Bilanzierung und Bewertung, die Überleitung der geprüften Jahresabschlüsse auf zu konsolidierende Jahresabschlüsse (sog. HB II bzw. Reporting Packages) sowie

die getroffenen Konsolidierungsmaßnahmen

- Auswahl des Prüfungsteams

Auswahl und Durchführung kontrollbasierter Prüfungshandlungen

- Auswahl kontrollbasierter Prüfungshandlungen aufgrund von Risikoeinschätzungen und Kenntnis der Geschäftsprozesse und Systeme

- Beurteilung der Ausgestaltung sowie der Wirksamkeit der ausgewählten rechnungslegungsbezogenen Kontrollmaßnahmen

Einzelfallprüfungen und analytisch Prüfungen

- Durchführung analytischer Prüfungshandlungen auf Konzernebene von Teilbereichen, die nicht als bedeutsame Teilbereiche festgelegt wurden, sowie von Abschlussposten

- Einzelfallprüfungen in Stichproben und Beurteilung von Einzelsachverhalten unter Berücksichtigung der ausgeübten Bilanzierungswahlrechte und Ermessensspielräume

Gesamtbeurteilung der Prüfungsergebnisse und Berichterstattungen

- Bildung des Prüfungsurteils

- Berichterstattung in Prüfungsbericht und Bestätigungsvermerk

- Mündliche Erläuterungen der Prüfungsergebnisse gegenüber dem Management

Von der Geschäftsführung des Mutterunternehmens, den gesetzlichen Vertretern der Tochterunternehmen und den von diesen beauftragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind alle von uns erbetenen Aufklärungen und Nachweise erbracht worden. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens hat uns zudem die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erteilt.

5. Feststellungen und Erläuterungen zur Konzernrechnungslegung

5.1. Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind im Konzernanhang zutreffend aufgeführt. Die dort gemachten Angaben zum Konsolidierungskreis und zu den angewandten Einbeziehungs- und Ausschlusskriterien für die Abgrenzung des Konsolidierungskreises sind vollständig und entsprechen den maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätzen. Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt unter Beachtung des Grundsatzes der Stetigkeit.

Die Einbeziehung von Unternehmen in den Konzernabschluss erfolgte in Übereinstimmung mit §§ 294 und 296 HGB.

Die Abschlussstichtage der einbezogenen Gesellschaften entsprechen dem Konzernabschlussstichtag.

5.2. In den Konzernabschluss einbezogene Abschlüsse

Die Prüfung der Finanzinformationen der Teilbereiche führt zu dem Ergebnis, dass die in den Konzernabschluss einzubeziehenden Jahresabschlüsse eine geeignete Konsolidierungsgrundlage darstellen.

Die gegebenenfalls notwendige Anpassung der Abschlüsse an die im Konzern geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien (HB II bzw. "Reporting Packages", §§ 300 Abs. 2, 308 HGB) wurde ordnungsgemäß vorgenommen.

5.3. Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und Konzernlageberichts

5.3.1. Konzernabschluss

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 (Anlagen 1 bis 5) entspricht nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse in allen wesentlichen Belangen den anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften.

Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzerneigenkapitalspiegel und Konzernkapitalflussrechnung wurden ordnungsgemäß aus den einbezogenen Jahresabschlüssen und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Die angewandten Konsolidierungsmethoden entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die Maßnahmen der Kapitalkonsolidierung, der Schuldenkonsolidierung, der Aufwands- und Ertragskonsolidierung und der Zwischengewinneliminierung sowie die Steuerabgrenzung wurden ordnungsgemäß durchgeführt.

Die Konzernkapitalflussrechnung und der Konzerneigenkapitalspiegel entsprechen nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den sie konkretisierenden Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS).

Der Konzernanhang enthält die gesetzlich geforderten sowie die wahlweise in den Konzernanhang übernommenen Angaben vollständig und zutreffend.

Die Bezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens wurden gemäß § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Die Inanspruchnahme der Schutzklausel war nach dem Ergebnis unserer Prüfung zulässig.

5.3.2. Konzernlagebericht

Der Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020 (Anlage 6) entspricht nach unserer Beurteilung in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften.

5.4. Gesamtaussage des Konzernabschlusses

5.4.1. Feststellungen zur Gesamtaussage des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss vermittelt insgesamt, d.h. aus dem Zusammenwirken von Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung und Konzerneigenkapitalspiegel unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Konzernabschlusses gehen wir nachfolgend pflichtgemäß auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen ein.

5.4.2. Wesentliche Bewertungsgrundlagen

Die angewendeten Bewertungsmethoden für die Posten des Konzernabschlusses entsprechen in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbaren Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Im Rumpfgeschäftsjahr wurde die bilanzierte Gewährleistungsrückstellung mit 1,27 % der zugrunde zulegenden Umsatzerlöse berechnet. Diese ist Teil der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden der operativen Gesellschaften per 31. Dezember 2020. Der Prozentsatz basiert dabei auf Erfahrungswerten des Kalenderjahres 2020 der operativen Gesellschaften.

6. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses der PB Holding GmbH, Northeim, zum 31. Dezember 2020 und des Konzernlageberichts für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020 erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

 

München, den 31. August 2021

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Düsseldorf

Stahl, Wirtschaftsprüfer

Weilandt, Wirtschaftsprüfer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

31.12.2020
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.811,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 31.950.151,71
31.951.963,21
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.539.446,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.054.042,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.861,64
8.646.349,64
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.950.161,44
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 677.260,56
3. fertige Erzeugnisse und Waren 811.883,73
6.439.305,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.079.411,14
2. sonstige Vermögensgegenstände 15.494.249,96
22.573.661,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.389.200,53
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 39.672,55
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 473.073,50
78.513.226,26

PASSIVA

31.12.2020
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Konzernjahresfehlbetrag -498.073,50
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 473.073,50
0,00
B. UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG 5.288.841,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.893.080,04
2. sonstige Rückstellungen 1.681.134,81
3.574.214,85
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.780.833,77
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.069.074,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.101.848,05
4. sonstige Verbindlichkeiten 40.698.413,65
davon aus Steuern: EUR 14.951.331,10
69.650.170,41
78.513.226,26

Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020

13.02.-31.12.2020
EUR
1. Umsatzerlöse 596.636,36
2. sonstige betriebliche Erträge 6.250,86
602.887,22
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -294.162,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -30.675,31
-324.837,33
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -164,50
5. sonstige betriebliche Aufwendungen -810.438,49
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 416.893,60
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -379.544,00
8. sonstige Steuern -2.870,00
9. Konzernjahresfehlbetrag -498.073,50

Konzernanhang für das Rumpfgeschäftsjahr 2020

PB Holding GmbH, Northeim

HRB 206062

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Konzernabschluss der PB Holding GmbH, Northeim, und ihrer Tochterunternehmen wurde gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft beachtet bei der Aufstellung des Konzernabschlusses hinsichtlich der Bilanzierung, der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB.

Die für einzelne Posten geforderten Zusatzangaben haben wir in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellen wir nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs.2 HGB auf.

Der Konzern auf Ebene der PB Holding GmbH ist im Zuge des Erwerbs der Breckle GmbH Matratzenfabrik, der Breckle Polsterbetten GmbH und der Lapur GmbH zum 31. Dezember 2020 entstanden. Daher setzt sich die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung des Rumpfgeschäftsjahres ausschließlich aus der Gewinn- und Verlustrechnung der PB Holding zusammen. Der Konzernabschluss wird erstmalig zum 31. Dezember 2020 aufgestellt.

II. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die PB Holding GmbH, Northeim, (Mutterunternehmen) sowie 3 inländische Tochterunternehmen. Die Gesellschaft ist an allen Tochterunternehmen zu 100% beteiligt. Alle Gesellschaften führen ihre Bücher in Euro.

Anteile an verbundenen Unternehmen Inland mit 100% Anteilsbesitz:

Breckle GmbH Matratzenfabrik, Northeim

Breckle Polsterbetten GmbH, Northeim

Lapur GmbH, Northeim

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (in Übereinstimmung an die einschlägigen DRS) maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der PB Holding GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

1. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear abgeschrieben.

Sämtliche Sachanlagen sind mit dem Anteilskauf zum Stichtag 31.12.2020 erworben worden und bestehen im Wesentlichen aus Maschinen und Betriebs und Geschäftsausstattung.

Im Einzelnen wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

 

Immaterielle Vermögensgegenstände (ausgenommen Firmenwert) 3 - 7 Jahre

 

Firmenwert 10 Jahre

 

Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 17-33 Jahre

 

Betriebs- und Geschäftsausstattung im Betrieb 2 - 13 Jahre

 

Maschinen und maschinelle Anlagen 2-20 Jahre

 

Software 3 Jahre

 

EDV-Hardware 3-5 Jahre

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungswert von 800 EUR werden im Jahr des Zugangs direkt abgeschrieben. Alle anderen Anlagenzugänge werden über die Nutzungsdauer des Anlagegutes verteilt abgeschrieben.

2. Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB zum Stichtag nach LiFo.

Die unfertigen und die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Weiterhin enthalten diese anteilige Verwaltungsgemeinkosten und Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, eingeschränkter Verwendbarkeit etc. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden - wenn erforderlich - von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital zum Nennwert bilanziert.

5. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der negative Unterschiedsbestand aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter wird mit der gewichteten durchschnittlichen Restnutzungsdauer der erworbenen Vermögensgegenstände vereinnahmt.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich künftiger Kosten - und Preissteigerungen) angesetzt.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der PB Holding GmbH, Northeim, und aller wesentlichen Gesellschaften, bei denen die PB Holding GmbH, Northeim, einen beherrschenden Einfluss (control) ausüben kann, werden in den Konzernabschluss einbezogen. Die der Konsolidierung zugrunde liegenden Abschlüsse der Konzernunternehmen werden nach den Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien der PB Holding GmbH, Northeim, aufgestellt. Das Geschäftsjahr aller konsolidierten Gesellschaften ist das Kalenderjahr.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert.

Die Kapitalkonsolidierung der im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen wurde nach der Neubewertungsmethode gemäß §301 Abs. 1 HGB durchgeführt. Die zu aktivierenden Beträge wurden soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zugeordnet.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich (siehe Anlage zum Konzernanhang). Der Firmenwert wird gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB über 10 Jahre abgeschrieben.

In 2020 wurden mit dem Stichtag 31.12.2020 die 100%igen Anteile der operativen Breckle Gesellschaften erworben. In der Erstkonsolidierung ergibt sich daraus ein Goodwill von 31,951 Mio. €.

2) Vorräte

Die Vorräte sind im Rahmen des Kaufes erworben worden. Die Vorräte liegen mit Mio. EUR 6,44 aufgrund der erschwerten Beschaffungslage im Geschäftsjahr in Verbindung mit der starken Nachfrage in Q4 2020 auf einem hohen Niveau1.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte in 2020 unter Berücksichtigung eines Gängigkeitsabschlags iHv Mio. EUR -0,432. Es handelt sich dabei um eine Korrektur in laufender Rechnung, da veraltete Bestände aus Vorjahren betroffen waren.

3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 entsprecht dem bei der PB Holding GmbH ausgewiesenen Bilanzposten.

5) Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der negative Unterschiedsbetrag in Höhe von Mio. EUR 5,289 wird über 8 Jahre vereinnahmt.

6) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (in Höhe von Mio. EUR 1,681) berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen, Tantiemen, Prüfungskosten für den Jahresabschluss und Personalkostenrückstellungen. Die Gewährleistungsrückstellung hat einen einmaligen Effekt von Mio. EUR 0,641. Die Gewährleistungsrückstellung ist im Rahmen des Jahresabschlusses von 0,01% im Vorjahr auf 1,27% des Jahresumsatzes geändert worden.

Der Bemessung der Rückstellungen liegen Erfahrungswerte der Vergangenheit sowie auch vertragliche Grundlagen zu Grunde, die in der Höhe oder in ihrem Zeitpunkt Ungewissheiten aufweisen.

7) Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 20.781 €. Diese sind durch einen Sicherheiten-Poolvertrag akzessorisch durch die Verpfändung von Firmenanteilen besichert. Weiter bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 5.102. Diese resultieren aus Gesellschafterdarlehen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel aufgeführt:

unter 1 J 2-5 Jahre mehr als 5 Jahre Gesamt
Kreditinstitute 2.614 10.222 7.944 20.781
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.069 0 0 3.069
Gesellschafter 0 0 5.102 5.102
Sonstige Verbindlichkeiten 16.393 0 24.306 40.698
Summe 22.076 10.222 37.352 69.650

VI. Haftungsverhältnisse

Der Konzern verfügt über 2 Kreditlinien bei zwei Kreditinstituten in Höhe von Mio. EUR 8,0, die gesamtschuldnerische Haftung besteht bei der PB Holding. Die Kreditlinien sind zum Stichtag in Höhe von Mio. EUR 0,059 in Anspruch genommen worden.

Das Risiko der Inanspruchnahme ist aus heutiger Sicht aufgrund der aktuell guten und zu erwartenden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Tochterunternehmen als gering einzuschätzen.

Darlehen gegenüber Kreditinstituten, die per 31. Dezember 2020 in Höhe von TEUR 20.722 passiviert sind, sind durch einen Sicherheiten-Poolvertrag akzessorisch durch die Verpfändung von Firmenanteilen besichert.

VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 17.250. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietverträge

In TEUR 31.12.2020
Im Folgejahr 1.500
Im Jahr 2. Bis 5. Jahr 4.500
Ab 6. Jahr 11.250

Vorteile des Abschlusses von Miet- und Leasingverträgen sind u.a. die Liquiditätsschonung, die Bilanzneutralität und eine transparente Kalkulationsgrundlage. Risiken ergeben sich unter Umständen aus insgesamt höheren Kosten, die Laufzeitbindung und damit das Bestehen eines Fixkostenblocks.

VIII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1) Umsatzerlöse

Regionen TEUR %
Inland 596 100
Übrige EU Länder 0 0
Sonstige Länder 0 0

2) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf mio. EUR 0,006 und bestehen im Wesentlichen aus vorkonzernlichen Verrechnungen.

3) Personalaufwand

Der Personalaufwand beträgt Mio. EUR 0,324 im Rumpfgeschäftsjahr 2020.

4) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf mio. EUR 0,810 und bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen im Rahmen der Transaktion. Diese beinhalten einmalige Effekte im Rahmen der Transaktion in Höhe von Mio. EUR 0,692. Die Einmaleffekte sind vor allem durch nicht aktivierungsfähige Beratungsleistungen im Rahmen der Transaktion, sowie außerordentliche Kosten für die Personalsuche entstanden.

5) Zinsen und ähnliche Erträge

Die Erträge aus Zinsen belaufen sich auf Mio. EUR 0,417 und bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus vorkonzernlichen Darlehensgewährungen.

6) Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Im Zinsaufwand sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 380 entstanden. Diese bestehen im Wesentlichen aus Zinsen aus der Kreditverträgen (TEUR 277) und Zinsaufwendungen aus Darlehen gegenüber Gesellschaftern (TEUR 102).

IX. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds besteht aus Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten mit einer Restlaufzeit von nicht mehr als 3 Monaten und umfasst im PB Holding GmbH Konzern Guthaben aus Kassen, Guthaben bei Kreditinstituten und einen Kontokorrentkredit.

X. Sonstige Angaben

1) Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung im Rumpfgeschäftsjahr 2020 waren:

Herr Dorian Garbe Geschäftsführer bis 31.08.2020

Herr Julian Cassutti Geschäftsführer ab 01.09.2020

Von der Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 314 Abs. 3 HGB wurde abgesehen.

2) Honorare

In TEUR 2020
Abschlussprüfungen 75
Andere Beratungsleistungen 0
Steuerberatungsleistungen 12,75
Sonstige Leistungen 7,5

3) Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Rumpfgeschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2020
Angestellte 7
Arbeiter 76
Gesamt 83

4) Gewinnverwendungsvorschlag

Die Gesellschaft schlägt vor den in 2020 ausgewiesenen Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

5) Befreiung

Der Konzernabschluss der PB Holding GmbH hat erleichternde Wirkung für die Erstellung und Offenlegung der Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften nach § 264 Abs. 3 HGB für Kapitalgesellschaften, sobald die Voraussetzungen dieser Vorschriften erfüllt sind. Die Befreiungsvorschriften können dann von den nachfolgenden, einbezogenen Gesellschaften in Anspruch genommen werden:

Name und Sitz der Gesellschaften

Breckle GmbH Matratzenfabrik, Northeim

Breckle Polsterbetten GmbH, Northeim

Lapur GmbH, Northeim

6) Konzernzugehörigkeit

Oberstes Mutterunternehmen ist die PB Holding GmbH, Northeim, die einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Unternehmenskreis der Breckle Gruppe aufstellt. Der Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger zu veröffentlichen.

7) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie sind allgegenwärtig. Hieraus resultiert mit hoher Wahrscheinlichkeit eine negative Entwicklung einzelner Konzerngesellschaften. Die Folgen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, wie z.B. außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte, sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht genau zu beziffern.

 

Northeim, den 31.08.2021

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens im Rumpfgeschäftsjahr 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
13.2.2020 Zugänge aus Veränderungen des Konsolidierungskreises 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 64.132,20 64.132,20
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 31.950.151,71 31.950.151,71
0,00 32.014.283,91 32.014.283,91
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 30.941.804,66 30.941.804,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.890.189,50 4.890.189,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 52.861,64 52.861,64
0,00 35.884.855,80 35.884.855,80
0,00 67.899.139,71 67.899.139,71
Aufgelaufene Abschreibungen
13.2.2020 Zugang an kumulierten Abschreibungen aus Veränderungen des Konsolidierungskreises 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 62.320,70 62.320,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
0,00 62.320,70 62.320,70
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 23.402.358,66 23.402.358,66
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.836.147,50 3.836.147,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 27.238.506,16 27.238.506,16
0,00 27.300.826,86 27.300.826,86
Buchwerte
31.12.2020
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.811,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 31.950.151,71
31.951.963,21
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.539.446,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.054.042,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.861,64
8.646.349,64
40.598.312,85

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020

13.02.2020-31.12.2020
EUR
1. Periodenergebnis -498.073
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 165
3. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -124.687
4. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 345.417
5. - Finanzerträge -416.894
6. + Finanzaufwendungen 379.544
7. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 6) -314.528
8. - Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten -49.474.570
9. + erhaltene Zinsen 121.690
10. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 8 bis 9) -49.352.880
11. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 52.000.000
12. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -2.055.555
13. - gezahlte Zinsen -232.248
14. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 11 bis 13) 49.712.197
15. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 7, 10, 14) 44.789
16. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 8.273.300
17. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 12.500
18. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 15 bis 17) 8.330.589
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds EUR
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.389.201
Kontokorrent -58.611
8.330.589

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR
Stand 13.02.2020 25.000 0 0 25.000
Konzernjahresüberschuss 0 0 -498.073 -498.073
Stand 31.12.2020 25.000 0 -498.073 -473.073

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar bis zum 31. Dezember 2020

A. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die PB Holding ist die Muttergesellschaft der Breckle Gruppe. Die PB Holding hat die Aufgabe die Breckle Gruppe strategisch zu lenken und zu steuern.

Der Konzern auf Ebene der PB Holding GmbH ist im Zuge des Erwerbs der Breckle GmbH Matratzenfabrik, der Breckle Polsterbetten GmbH und der Lapur GmbH zum 31. Dezember 2020 entstanden. Der Konzernabschluss wird erstmalig zum 31. Dezember 2020 aufgestellt.

Breckle ist ein Hersteller von qualitativ hochwertigen Matratzen sowie hochwertigen und teils individuell konfigurierbaren Polster- und Boxspringbetten im mittleren Preissegment.

Die Produkte werden nahezu ausschließlich in Deutschland und im EU-Ausland über große stationäre B2B-Möbelhänder sowie E-Commerce-Händler vertrieben.

Produziert wird ausschließlich im Werk in Northeim. Im Werk werden die Matratzen von der Schäumung bis zum Fertigprodukt nahezu in Eigenfertigung hergestellt, ähnliches gilt für die Polster- und Boxspringbetten, während die PB Holding GmbH klassische Funktionen einer Holding innewohnend hat.

2. Steuerungssystem

Das Finanzmanagement verfolgt das Ziel, jederzeit die kurz- und mittelfristige Liquidität des Konzerns aufrechtzuerhalten sowie des langfristigen Ertrags und Vermögenssituation zu verbessern. Hierzu wird eine umfangreiche Serie von detaillierten und zeitnahen Kontrollinstrumenten benutzt, die auch zur Minimierung von Risiken innerhalb der Prozessabläufe verwendet werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Breckle-Gruppe sind die Umsatzerlöse und das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Diese Werte unterliegen einer ständigen Beobachtung und Abweichungen zu den budgetierten Werten werden über entsprechende Abweichungsanalysen ermittelt, um flexibel und schnell reagieren zu können.

Im Wirtschafts- und Prognosebericht werden die Ausführungen zu den finanziellen Leistungsindikatoren vorgenommen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2020 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 5,0% niedriger als im Vorjahr. Die Reduktion des BIP ist vor allem auf die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen zurückzuführen. 1

Die Umsätze der Möbelindustrie sanken nach amtlichen Angaben im Gesamtjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 4%. 2 Im vergangenen Jahr litt die Branche unter der geringen Konsumneigung der Verbraucher. Aufgrund der durch Pandemie verursachte Rezession und damit verbundene hohe Unsicherheit in den Zukunftserwartungen, reduzierten viele Konsumenten nicht zwingend notwendige Ausgaben 3. Positiv sind die hohen Auftragseingänge aus dem Q4 2020 hervorzuheben, die einen größeren Rückgang der Umsätze verhindert haben. 4 Besonders der Online-Handel, welchen viele Kunden insbesondere im zweiten Lockdown in Q4 nutzten, um Renovierungen im Haus und damit auch dem Schlafzimmer vorzunehmen, wirkte der negativen Umsatzentwicklung entgegen (sog. "Cocooning-Effekt") 5.

Die Umsatzentwicklung im Jahr 2021 wird ebenfalls von der Corona Pandemie geprägt sein und den damit verbundenen Einschränkungen des Konsumverhaltens.

2. Geschäftsverlauf

Die PB Holding hat im Rumpfgeschäftsjahr 2020 den Erwerb der operativen Breckle Gesellschaften durchgeführt. Der Erwerb ist zum Stichtag 31.12.2020 abgeschlossen worden und der Konzern ist mit diesem Tag entstanden. Die Umsatzerlöse liegen bei Mio. EUR 0,596 im Jahr 2020, der Konzernjahresfehlbetrag beträgt Mio. EUR 0,498 und das EBITDA Mio. EUR -,532. Das Konzerngeschäftsergebnis ist geprägt von dem Erwerb und wird nicht vergleichbar sein zu den folgenden Konzerngeschäftsergebnissen.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/01/PD21_020_811.html
2 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4510/umfrage/umsatzentwicklung-deutsche-moebelindustrie/
3 Veränderung des Einkommens und der Konsumausgaben bis 2020 | Statista
4 https://www.forstpraxis.de/moebelindustrie-meldet-minus-4-umsatz-fuer-2020/
5 Corona-Cocooning bewahrt die Möbelbranche vor dem Absturz - WELT

Die Belegschaft bleibt im Jahresdurchschnitt 2020 bei 83 Mitarbeitern. Per Jahresende wurden 330 Mitarbeiter beschäftigt.

Insgesamt verlief das Rumpfgeschäftsjahr 2020 durch den Kauf der operativen Breckle-Einheiten zufriedenstellend.

3. Lage des Konzerns

3.1. Ertragslage

Es wurde ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe Mio. EUR 0,498 (Erstkonsolidierung zum 31.12.2020) erwirtschaftet, wobei der wesentliche Anteil des entstandenen Verlustes im Lauf des Anteilskaufprozess entstanden ist. Berücksichtigt man die angefallenen Einmaleffekte ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von Mio. EUR 0,002. Das EBITDA beträgt Mio. EUR -0,532. Berücksichtigt man die angefallen Einmaleffekte ergibt sich ein EBITDA von Mio. EUR -0,032. Die Einmaleffekte sind vor allem durch nicht aktivierungsfähige Beratungsleistungen im Rahmen der Transaktion in Höhe von Mio. EUR. 0,5 entstanden.

Die Umsatzerlöse lagen bei Mio. EUR 0,596 im Jahr 2020 und bilden im Wesentlichen die Durchführung von Dienstleistungen aus vorkonzernlicher Zeit ab.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf Mio. EUR 0,006 und bestehen im Wesentlichen aus vorkonzernlichen Verrechnungen.

Der Personalaufwand beträgt Mio. EUR 0,324 im Geschäftsjahr 2020.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf Mio. EUR 0,810 und bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen im Rahmen der Transaktion. Diese beinhalten einmalige Effekte im Rahmen der Transaktion in Höhe von Mio. EUR 0,7. Die Einmaleffekte sind vor allem durch nicht aktivierungsfähige Beratungsleistungen im Rahmen der Transaktion, sowie außerordentliche Kosten für die Personalsuche entstanden.

Die Erträge aus Zinsen belaufen sich auf Mio. EUR 0,417 und bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus vorkonzernlichen Darlehensgewährungen.

Der Zinsaufwand in Höhe von Mio. EUR 0,380 resultiert aus dem Anteilskauf der operativen Gesellschaften inkl. Finanzierung durch Bankdarlehen.

3.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2020 beträgt Mio. EUR 78,0.

Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände betrugen Mio. EUR 40,598.

Die Vorräte sind im Rahmen des Kaufes erworben worden. Die Vorräte liegen mit Mio. EUR 6,44 aufgrund der erschwerten Beschaffungslage im Rumpfgeschäftsjahr in Verbindung mit der starken Nachfrage in Q4 2020 auf einem hohen Niveau.

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte in 2020 unter Berücksichtigung eines Gängigkeitsabschlags iHv Mio. EUR -0,432. Es handelt sich dabei um eine Korrektur in laufender Rechnung, da veraltete Bestände aus Vorjahren betroffen waren.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen bei Mio. EUR 7,08.

Die liquiden Mittel beliefen sich zum Jahresende auf Mio. EUR 8,389.

Der Konzern besitzt zwei weitere nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von Mio. EUR 8,0.

Das konsolidierte Eigenkapital der Gesellschaft liegt bei Mio. EUR -0,473.

Die sonstigen Rückstellungen betragen Mio. EUR 1,681; der wesentliche Anteil aus der Gewährleistungsrückstellung und Personalrückstellungen. Die Gewährleistungsrückstellung hat einen einmaligen Effekt von Mio. EUR 0,641. Die Gewährleistungsrückstellung ist im Rahmen des Jahresabschlusses von 0,01% im Vorjahr auf 1,27% des Jahresumsatzes geändert worden.

Die Summe der Verbindlichkeiten beträgt Mio. EUR 69,65.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Darlehensverpflichtungen aus dem Kauf der operativen Gesellschaften.

Investitionen wurden im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr vor allem durch den Geschäftsanteilskauf durchgeführt.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte im Berichtsjahr 2020 im Wesentlichen durch Darlehen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Jahre 2020 beträgt negativ Mio. EUR 0,315.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist in Höhe von Mio. EUR 49,294 negativ.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt Mio. EUR 49.712.

C. Prognose-, Chancen-, Risikobericht

1. Prognosebericht

Wir gehen für 2021 für die Breckle Gruppe, durch den Kauf der 3 operativen Einheiten, von einem starken Umsatz- und EBITDA-Wachstum aus.

Wir nehmen in unserer Prognose an, dass die Corona-Krise noch bis in das Frühjahr 2022 hinein andauern wird.

Diesen Veränderungen werden wir in 2021 und 2022 durch die Initiierung eines Projektes zur Digitalisierung unserer Prozesse und Optimierung unserer Produktionsabläufe gerecht. Dieses Projekt wird Datenstrukturen und teilweise Abläufe im Unternehmen grundlegend optimieren. Wir versprechen uns hiervon Effizienz-, Wettbewerbs- und Umsatzvorteile.

Für das Geschäftsjahr 2021 wird mit deutlichen Investitionsvolumen geplant. Die Investitionstätigkeiten teilen sich hälftig auf Ersatz- und Neuinvestitionen auf. Die Investitionsmaßnahmen werden vollständig aus dem erwarteten operativen Cashflow finanziert.

2. Chancen und Risiken

Wir sehen eine mittel- bis langfristige Chance in dem kontinuierlich steigendem Interesse der Endkunden an verbessertem Schlaf. Schlaf rückt zunehmend in den Fokus des modernen, gesundheitsbewusstem Konsumenten. Dies ist ein Trend, nach dem wir zunehmend unser Produktsortiment ausrichten.

Gesellschaftliche Entwicklungen wie etwa zunehmende Mobilität führen zu häufigerem Umzug und somit zu häufigerem Wechsel der Inneneinrichtung und damit mehr Käufen von Matratzen und Betten.

Um potenziellen Risiken aus gesetzlichen und sonstigen Vorgaben entgegenzuwirken, ziehen wir eine umfassende rechtliche Beratung durch externe Fachleute zur Unterstützung für jegliche Entscheidungen und Gestaltung unserer Geschäftsprozesse heran.

Wir stützen unsere Produktentwicklung und Verbesserung der Produktionsabläufe auf kontinuierliche Forschung und Entwicklung.

Ein bestehendes Risiko bleibt die Abhängigkeit von Großkunden sowie die fortführende Konsolidierung auf der Kundenseite, welche zu gewissen Abhängigkeiten auf dem Absatzmarkt führt.

Im Beschaffungsmarkt verfolgt die Breckle-Gruppe eine diversifizierte Lieferantenstrategie. Wir haben starke Partnerschaften mit unseren Lieferanten geknüpft, was uns während der Corona-Krise eine stabile Liefersicherheit ermöglicht hat. Die erhöhte Nachfrage nach Rohstoffen auf den Weltmärkten wirkt sich auch auf unsere Einkaufsbedingungen aus. Wir sehen Preissteigerungen insbesondere im Bereich TDI bzw. Polyol, Verpackung, Energie, Holz und Stahl.

Risiken in der Produktion, bei unseren Produkten sowie im Bereich Umweltschutz begegnen wir durch stringente Qualitätssicherheitsmaßnahmen, umgesetzt durch ein integriertes Qualitäts-, Gesundheits- und Sicherheitsmanagement, welches stetig weiterentwickelt und geprüft wird durch interne und externe Fachkräfte.

Im Bereich der Debitoren gewährleisten wir durch ein konsequentes Debitoren-Management die zeitnahe Realisierung unserer Kundenforderungen. Zusätzlich besteht eine Kreditversicherung für ausgewählte Kunden. Insgesamt sehen wir daher nur geringe Risiken für die Breckle-Gruppe.

Möglichen Liquiditätsrisiken, beispielsweise im Bereich der Zins- und Tilgungszahlungen, sieht sich die Breckle-Gruppe aufgrund des stabilen operativen Cashflows der erworbenen operativen Gesellschaften nicht ausgesetzt.

Obwohl die Breckle-Gruppe zunehmend mehr international tätig ist, bestehen nur sehr begrenzte Währungsrisiken. Das Einkaufs- und Verkaufsgeschäft wird überwiegend auf Euro-Basis abgewickelt. Aus diesem Grund kommen derivative Finanzinstrumente nicht zum Einsatz.

Die bestehenden Risiken stellen eine Herausforderung für die weitere Entwicklung unseres Geschäftes dar. Diese Risiken werden sorgfältig beurteilt und durch geeignete Maßnahmen gezielt minimiert. Risiken, die den Fortbestand der Breckle-Gruppe beeinträchtigen können, sind nicht erkennbar.

Unsere Chancen sehen wir weiterhin in der Lieferung hochqualitativer Produkte mit ausgezeichnetem Service und einer Optimierung bzw. teilweisen Erneuerung des Produktportfolios, unterstützt durch die konsequente frühzeitige Implementierung und dem Antizipieren neuer Trends. Darin sehen wir eine starke Differenzierung zum Wettbewerb.

 

Northeim, den 31.08.2021

Die Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PB Holding GmbH, Northeim

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der PH Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PB Holding GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 13. Februar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 31. August 2021

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Düsseldorf

Stahl, Wirtschaftsprüfer

Weilandt, Wirtschaftsprüfer

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