STEWA Vermietung und Verpachtung GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Lotz seit 11.9.2025 | Prokura |
Kerstin Stenger seit 11.4.2022 | Geschäftsführer |
Peter Rudolf Stenger seit 23.2.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Peter Rudolf StengerSTEWA Vermietung und Verpachtung GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.83% | |
| 19.60% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STEWA Touristik GmbHAlzenau-WasserlosJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die STEWA Touristik GmbH hat ihren Sitz in Alzenau-Wasserlos und ihre Geschäftsanschrift in der Lindigstr. 2 in 63801 Kleinostheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter HRB 10276 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Zur Klarheit der Darstellung werden alle nach den gesetzlichen Vorschriften zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bestandsveränderungen der unfertigen Leistungen werden in einem separaten Posten in der GuV (Nr. 2) ausgewiesen. Für Zwecke der Vergleichbarkeit wurde der Vorjahresausweis (TEUR 147) zu Lasten des Postens Nr. 4b) in der GuV (Aufwendungen für bezogene Leistungen) entsprechend angepasst. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB; GmbHG) vorgenommen. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt 1-7 Jahre. Sollte zum Bilanzstichtag eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vorliegen, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Bei der Bemessung der Nutzungsdauern werden betriebliche Erfahrungen zugrunde gelegt, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen Abschreibungstabellen decken. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig auf Monatsbasis. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Sollte zum Bilanzstichtag eine voraussichtlich dauernde Wertminderung des Sachanlagevermögens vorliegen, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Umlaufvermögen Vorräte Vorräte sind höchstens zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkenen Wiederbeschaffungs- bzw. Verkaufspreisen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Wertpapiere Wertpapiere sind im Vorjahr mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Aktive latente Steuern Vom Wahlrecht zur Bilanzierung eines Überhangs an aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch gemacht. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechende Abzinsungen vorgenommen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Finanzanlagen Die Gesellschaft ist mit 16,67% an der GTW Touristik GmbH, Wetzlar beteiligt. Der letzte vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 weist ein Eigenkapital in Höhe von EUR 1,0 Mio. und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 0,1 Mio. aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr in Höhe von EUR 3,1 Mio. (i. Vj.: EUR 3,1 Mio.) gegenüber einem nahestehenden Unternehmen enthalten. Daneben sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Forderungen gegen den Gesellschafter-Geschäftsführer aus einem kurzfristigen Verrechnungskonto in Höhe von TEUR 0 (i. Vj.: TEUR 2) enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge und außergewöhnliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) sowie im Vorjahr außergewöhnliche Erträge aus staatlichen Hilfsprogrammen in Höhe von EUR 2,1 Mio. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 3). 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Zum 31. Dezember 2023 sind folgende Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB zu vermerken:
Hinsichtlich der Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen, da der Schuldner eine gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufweist. Die Miet- und Pachtverpflichtungen für unbewegliches (Betriebsimmobilie) und bewegliches Anlagevermögen sind kurzfristig kündbar. Darüber hinaus bestehen branchenübliche Miet- und Leasingverträge. Geschäftsführer Peter Stenger, technischer und kaufmännischer Geschäftsführer Kerstin Stenger, kaufmännische Geschäftsführerin Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 135 Arbeitnehmer (davon leitende Angestellte: 4). ErgebnisverwendungsvorschlagDas Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. 6. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind, liegen nicht vor.
Alzenau-Wasserlos, 09. Mai 2025 gez. Peter Stenger Kerstin Stenger Gesellschafterversammlung vom 19. Mai 2025
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMBER 2023A. Grundlagen des Unternehmen I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die STEWA Touristik GmbH ("STEWA") hat ihre Geschäftstätigkeit im Jahr 2008 aufgenommen. Gegenstand des Unternehmens ist im Wesentlichen die Durchführung von Reiseveranstaltungen, die Omnibusvermietung, der Betrieb eines Reisebüros sowie des Bistro ́s Café Zimt. STEWA gehört zu den größten Reiseveranstaltern im Rhein-Main-Gebiet mit den Schwerpunkten exklusive Bustouristik, Flugreisen und Kreuzfahrten. Bistro-Busse Mit über 20 Bistro-Bussen verfügt STEWA über die größte Bistro-Busflotte in Deutschland. Bezeichnend für diesen speziell für STEWA gefertigten Fahrzeugtyp ist, dass die Fahrgäste im oberen Bereich ihren festen Sitzplatz haben und während der Reise das Bordbistro im unteren Bereich des Busses besuchen können. Dort erwartet die Gäste ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot. Zubringerservice Kleinbusse und PKW stehen für den Zubringerservice zur Verfügung, der über 150 Städte und Gemeinden im Rhein-Main-Kinzig-Gebiet umfasst. Außerdem wird ein Abholservice ab Wohnungstür angeboten, der zusammen mit der Reiseanmeldung gebucht werden kann. Kfz-Meisterwerkstatt Busse und Transferfahrzeuge werden in der eigenen Kfz-Meisterwerkstatt gewartet und repariert. Parkmöglichkeiten Mehr als 500 Parkplätze stehen den Reisegästen für ihren PKW gegen Gebühr zur Verfügung. Der STEWA- Reiseparkplatz ist abgesichert und wird rund um die Uhr überwacht. Reisezentrum mit Bistro Café Zimt und STEWA Hotel Im Reisezentrum steht den Reisegästen vor der Abreise mit dem Bistro Café Zimt ein gemütlicher Wartebereich zur Verfügung. Hier werden den Reisenden der STEWA Busreisen ca. 30 Minuten vor Abfahrt Kaffeespezialitäten und kalte Getränke angeboten. Direkt im Reisezentrum befindet sich ein Hotel mit 5 Zimmern, in dem Reisegäste vor oder nach ihrer Reise übernachten können. Reisekataloge Jährlich erscheint ein 250 Seiten umfassender STEWA Reisekatalog, der neben einem großen Angebot an Erlebnis-, Rund- und Studienreisen auch neue Trend-Reisesparten, wie Kur- und Wellness, Wandern, E-Bike und Radreisen, Gartenreisen, Flugreisen und Kreuzfahrten auf Fluss und Meer beinhaltet. Darüber hinaus erscheinen je nach Geschehen, ca. alle 3 Wochen bis zu 64-seitige Infobriefe mit aktuellen Angeboten. In Tageszeitungen und Anzeigenblättern des Rhein-Main-Kinzig-Gebietes ist die STEWA Touristik GmbH mit Anzeigenwerbung regelmäßig präsent. In themenbezogenen Email-Newslettern werden unsere Reisegäste über aktuelle Reiseangebote zusätzlich informiert. Reisebüro 360° und Servicecenter Im Reisebüro werden die Kunden persönlich von ausgebildeten und erfahrenen Touristikern sowohl zu den eigenveranstalteten Bus-, Schiffs- und Flugreisen umfassend informiert und beraten. Im Servicecenter stehen weitere Fachkräfte telefonisch für die Kundenberatung zum Reiseangebot zur Verfügung. Infoveranstaltungen im Bistro Café Zimt Die Reisen beginnen für die Reisegäste oft im gemütlichen Bistro Café Zimt. In einem ganz besonderen Ambiente finden bei leckeren Kaffee- und Kuchenspezialitäten umfassende Infoveranstaltungen statt. Erfahrene Referenten/Reisejournalisten berichten live über das jeweilige Zielgebiet. Täglich außer Montag ist das Bistro Café Zimt von 9 Uhr bis 14 Uhr sowie sonntags von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Es werden Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie Snacks angeboten. II. Forschung und Entwicklung STEWA hat sich zum Ziel gesetzt, Reisetrends rechtzeitig zu erkennen und in das Angebot aufzunehmen. Die Mitarbeiter des Produktmanagements erweitern ständig das Portfolio der Reiseangebote. Die erbrachte Reisedienstleistung beschränkt sich nicht nur auf die Beförderung der Reisegäste, sondern schließt als Dienstleistung ein komplettes Betreuungskonzept, während und nach der Reise, mit ein. Das Betreuungskonzept wird ständig weiterentwickelt und an die Kundenbedürfnisse angepasst. Fort- und Weiterbildungen im Bereich Touristik, Verkaufstechnik und Reiserecht für die Mitarbeiter im Verkauf unterstützen die Abschlusssicherheit von Reiseverträgen. Die Marketingkonzepte für die verschiedenen Verkaufskanäle werden ständig an die sich veränderten Rahmenbedingungen angepasst und weiterentwickelt. Durch umfangreiche Prozessanalysen wurden Potentiale zur Effizienzsteigerung ermittelt und Prozesse digitalisiert. Dabei wurde die Abhängigkeit von Personalressourcen reduziert. III. Unternehmenssteuerung Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die weltweite Wirtschaftsleistung wuchs im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. 4,3 Billionen US-Dollar, was ca. 4% entspricht. Dennoch haben sich die globalen Wachstumsaussichten merklich eingetrübt; die Risiken haben zugenommen, insbesondere auf Grund der aktuellen Zollpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt befindet sich weiterhin in einer Rezession (preisbereinigtes BIP in 2023 um rd. 0,3 % zum Vorjahr gesunken; 2024 weiterhin rückläufig mit rd. 0,1% gegenüber 2023). Dennoch ist die Entwicklung der Reisebranche nicht zwangsläufig an die wirtschaftliche Gesamtentwicklung gekoppelt. Insbesondere die Reisesehnsucht nach der Corona-Pandemie und ein Rekordsommer beschleunigten das Comeback des Wirtschaftszweigs im abgelaufenen Geschäftsjahr. Mit einem Gesamtumsatz von EUR 58 Mrd. erzielten die stationären Reisebüros und -veranstalter einen Umsatzzuwachs von 29% gegenüber dem Vorjahr. Dennoch erreichte der Gesamtumsatz noch nicht ganz das Vorkrisenniveau von 2019. Berücksichtigt man zusätzlich die reinen Online-Anbieter, so wurde der Stand von 2019 preisbereinigt allerdings bereits um 7% übertroffen. Die Anzahl der Urlaubsreisenden blieb aber noch unter dem Niveau von 2019. Die Branche ist sehr optimistisch in das Jahr 2024 gestartet. Anfang 2025 hat die Branche die Auswirkungen der Pandemie komplett überwunden und rechnet mit weiteren Umsatzzuwächsen. II. Geschäftsverlauf Eine ähnliche positive Entwicklung war für STEWA zu verzeichnen. Trotz einer deutlichen Erhöhung des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr, wurde das Vor-Corona-Niveau noch nicht erreicht. Für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft ist insbesondere die finanzielle Situation der Kunden von Bedeutung. Die Kunden von STEWA kommen dabei primär aus dem Rhein-Main-Kinzig-Gebiet und befinden sich oft in einem fortgeschrittenen Alter. Sie schätzen daher den umfangreichen Service und sind bereit, dafür auch entsprechend höhere Mehraufwendungen zu zahlen. Das Rohergebnis konnte um 13 % auf EUR 15,7 Mio. (Vorjahr: EUR 13,9 Mio.) gesteigert werden. Einhergehend mit den gestiegenen Umsatzerlösen, war eine deutliche Steigerung der operativen Kosten (insbesondere Personalkosten) zu verzeichnen. Zudem wurden keine staatlichen Unterstützungsleistungen mehr ausgezahlt. Insgesamt konnte unter Berücksichtigung der vorgenannten Effekte ein Jahresüberschuss von EUR 2,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1,8 Mio.) erwirtschaftet werden. III. Lage des Unternehmens a) Ertragslage STEWA konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von rund 19% und eine Steigerung des Rohergebnisses von mehr als 13% verzeichnen. Die Materialeinsatzquote (i. W. Aufwendungen für bezogene Leistungen) liegt in etwa auf Vorjahresniveau. Aufgrund der Belebung des Reisebetriebs sind die Personalkosten von EUR 4,7 Mio. auf EUR 6,1 Mio. angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf einen höheren Mitarbeiterstamm zurückzuführen. Die Abschreibungen, welche im Wesentlichen Abschreibungen auf unsere Busflotte entfallen, liegen auf dem Vorjahresniveau (2023: EUR 1,0 Mio.; Vorjahr: EUR 1,0 Mio.). Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf angestiegene Versicherungsbeiträge und EDV-Kosten zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Marketing- und Vertriebskosten in Höhe von EUR 2,3 Mio., (Vorjahr: EUR 2,4 Mio.) sowie Aufwendungen für Mieten und Raumkosten in Höhe von EUR 1,0 Mio. (Vorjahr: EUR 1,1 Mio.). Das Finanzergebnis (EUR 0,4 Mio.) liegt über dem Vorjahresniveau (EUR - 0,1 Mio.). Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Zinserträge aus Termingeldern und der Veräußerungsgewinn aus dem Wertpapierdepot. Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern ergibt sich für das abgelaufenen Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1,8 Mio.). b) Finanzlage Bedingt durch das positive Jahresergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres hat sich die Eigenkapitalbasis im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter erhöht. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt EUR 13,5 Mio. (Vorjahr: EUR 11,1 Mio.). Die Gesellschaft verfügt über liquide Mittel zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 17,0 Mio. (Vorjahr: EUR 11,4 Mio.). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von EUR 2,4 Mio. (Vorjahr: EUR 3,0 Mio.), die im folgenden Geschäftsjahr vollständig getilgt wurden. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (in Anlehnung an DRS 21) liegt stichtagsbedingt für das abgelaufene Geschäftsjahr bei EUR 5,3 Mio. Aufgrund der geringen Investitionstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr ist der Cash Flow leicht negativ. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist aufgrund von Darlehenstilgungen in Höhe von EUR 0,6 Mio. ebenfalls negativ. Zum Bilanzstichtag besitzt das Unternehmen ausreichend nicht in Anspruch genommene Kreditlinien. Zahlungen erfolgten auf der Debitorenseite überwiegend als Vorauskasse. Wesentliche Forderungsausfälle bzw. Wertberichtungen hat es im Geschäftsjahr nicht gegeben. c) Vermögenslage Das Vermögen beinhaltet langfristig gebundenes Vermögen in Höhe von EUR 7,8 Mio. (Vorjahr: EUR 8,5 Mio.), kurzfristig gebundenes Vermögen in Höhe von EUR 2,7 Mio. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.) sowie liquide Mittel in Höhe von EUR 17,0 Mio. (Vorjahr: EUR 11,4 Mio.). Das langfristig gebundene Vermögen enthält im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattung (i. W. Reisebusse) in Höhe von EUR 2,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,9 Mio.), langfristige Forderungen gegen ein nahestehendes Unternehmen in Höhe von EUR 3,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3,1 Mio.) sowie sonstige Ausleihungen in Höhe von EUR 2,1 Mio. (Vorjahr: EUR 2,1 Mio.). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Wesentlichen Erhaltungs- oder Erweiterungsinvestitionen in Sachanlagen in Höhe von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.) vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen auf Anlagevermögen betrugen EUR 1,0 Mio. Das kurzfristig gebundene Vermögen enthält im Wesentlichen Vorräte in Höhe von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.). Gegenläufig wirkte sich der Verkauf des Wertpapierdepots (EUR 1,0 Mio.) aus. Die Passiva enthalten mittelfristiges Fremdkapital in Höhe von EUR 0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,25 Mio.) sowie kurzfristiges Fremdkapital in Höhe von EUR 14,0 Mio. (Vorjahr: EUR 9,0 Mio.). Wesentliche Posten des kurzfristigen Fremdkapitals sind die Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 0,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von EUR 5,2 Mio. (Vorjahr: EUR 3,1 Mio.), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.). Die Miet- und Pachtverpflichtung für die Betriebsimmobilie sind kurzfristig kündbar. Darüber hinaus bestehen branchenübliche Miet- und Leasingverträge. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzerlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um rund 19% gesteigert werden. Das Rohergebnis beträgt EUR 15,7 Mio. (Vorjahr: EUR 13,9 Mio.). Der Jahresüberschuss für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt EUR 2,4 Mio. (Vorjahr: EUR 1,8 Mio.). Die Rentabilität (Jahresergebnis bezogen auf das Rohergebnis) liegt im Berichtsjahr bei 15,3% (Vorjahr: 13,2%). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 49% (Vorjahr: 50%). Der leichte Rückgang ist auf die gestiegene Bilanzsumme zurückzuführen. V. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund der eigenen Liquidität und der nach Überwindung der Corona-Pandemie wieder deutlich positiveren Ertragsaussichten ist die wirtschaftliche Lage unserer Gesellschaft solide. Mit unserem zukunftsorientierten und auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmenskonzept sowie unserer modernen technischen Ausstattung (i. W. hochmoderne Reisebusse) werden wir in der Lage sein, die Entwicklung in unserer Branche aktiv mitzugestalten. C. Chancen- und Risikobericht a) Chancenbericht Chancen, insbesondere Wachstumschancen, können sich für die Gesellschaft aufgrund der langjährigen Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte und dem guten Ruf in der Branche in Sachen Qualität und Lieferservice ergeben. Durch den demographischen Wandel und die Zunahme der Personen in der Zielgruppe der "Best Ager", die als kaufkräftig, konsum- und reisefreudig sowie qualitätsbewusst gelten, prognostizieren wir eine deutlich positive Entwicklung unserer Geschäftsfelder. Nach aktuellen Markttrends wird bis 2025 ein Zuwachs um etwa 3% des Anteils der über 60-Jährigen an den Zahlen der Reisenden insgesamt erwartet. Durch die Corona-Pandemie ist die Internetaffinität dieser Zielgruppe deutlich gestiegen. Daher wird die Werbe- und Kommunikationsstrategie der STEWA in diese Richtung angepasst. Künftig soll die Marktbearbeitung stärker digital stattfinden bzw. die "alten" und "neuen" Kanäle verzahnt und Barrieren dazwischen abgebaut werden. Weiter soll die Webseite nicht nur dem Vertrieb dienen, sondern auch zum Serviceportal transformiert werden. So soll eine kundenfreundliche Plattform entstehen, die den Kunden ein umfassendes Nutzererlebnis bietet. Weiteres Wachstum kann durch die Erweiterung der angebotenen Produktpalette, insbesondere hin zu jüngeren Zielgruppen (z.B. Aktivreisen), erreicht werden. Interne Prozesse und Kostenstrukturen können auf der anderen Seite deutlich optimiert werden und somit zu Kostenreduzierungen beitragen. Dies betrifft auch weitere Digitalisierungen, wie z.B. den bereits eingeführten Einsatz von Softwarerobotern für diverse Tätigkeiten. Die Chancenlage hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert. b) Risikobericht Das Risikomanagement der Gesellschaft ist auf die frühzeitige Erkennung von wesentlichen Risiken ausgerichtet, um der Unternehmensleitung eine rechtzeitige Reaktion mit entsprechenden Gegenmaßnahmen auf entwicklungsbeeinträchtigende/bestandsgefährdende Risiken zu ermöglichen. Wesentliche Elemente einer frühzeitigen Erkennung von Risiken und deren Kommunikation an die Unternehmensleitung sowie zur Einleitung von Maßnahmen im Hinblick auf einen angemessenen Umgang mit den Risiken sind:
STEWA ist grundsätzlich auch den gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen bzw. Risiken ausgesetzt. Das Buchungsverhalten der Kunden in der Reisebranche wird einerseits durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst, wenngleich das derzeitige Zielklientel von STEWA diesen Risiken deutlich weniger als die Kunden der gesamten Reisebranche ausgesetzt ist. Gleichwohl besteht dieses Risiko dem Grunde nach. Des Weiteren beeinflussen externe Faktoren das Buchungsverhalten der Kunden. Als externe Einflussfaktoren sind insbesondere politische Ereignisse, Naturkatastrophen oder terroristische Anschläge in den Urlaubszielländern zu nennen, die zu Reiseabsagen oder Stornierungen führen können. Zu entwicklungsbeeinträchtigenden und/oder bestandgefährdenden Risiken könnten, je nach Umfang und Einschränkung des öffentlichen Lebens, künftig auftretende Epidemien/Pandemien, vergleichbar der Corona-Pandemie, führen. Vorhersagen, ob und wann sich eine derartige Pandemie allerdings wiederholt und wie umfangreich Einschränkungen sein könnten, sind nicht verlässlich zu treffen und daher mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Zu spürbaren Mehrbelastungen führen die derzeitigen Inflationstendenzen, welche sich insbesondere in höheren Kraftstoffkosten und generell steigenden Einkaufspreisen widerspiegeln. Sofern keine vollständige Überwälzung an die Kunden erfolgen kann, führen diese zu entsprechenden Margenreduzierungen bei der Gesellschaft. Die geschäftskritischen Prozesse sind in hohem Maße von den bestehenden Informations- und Datenverarbeitungssystemen abhängig. Risiken können sich aus einer feindlichen und vorsätzlichen Fremdeinwirkung auf diese Systeme ergeben. Daher werden die IT-Systeme und die Regelungen zur Informationssicherheit fortlaufend überprüft und weiterentwickelt. Die IT-Hardware und -software ist in allen wichtigen Bereichen redundant ausgelegt und weitgehend gegen Stromausfälle abgesichert. Trotz einer treuen Mitarbeiterschaft bestehen grundsätzlich branchenübliche Risiken im Personalbereich, insbesondere hinsichtlich der Nachwuchsgewinnung, wenngleich STEWA durch attraktive Vergütungsstrukturen diesem Risiko versucht entgegenzuwirken. Möglichen Stillstandzeiten der Busflotte, mit negativen Auswirkungen auf anstehende Reisen, wird durch regelmäßige Wartungen und jederzeitige Reparaturmöglichkeiten aufgrund einer eigenen Werkstatt vorgebeugt. Wechselkurs- und Fremdwährungsrisiken sind vernachlässigbar, da die meisten zugekauften Leistungen in Euro erfolgen. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Die Risikolage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. D. Prognosebericht Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der STEWA beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen, oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Insgesamt hat die STEWA die durch die Corona-Pandemie ausgelöste wirtschaftliche Krise meistern können. Darüber hinaus nutzte und nutzt das Unternehmen die Zeit für eine kritische Analyse von Geschäftsprozessen und optimiert viele davon hinsichtlich der Effizienz. Im Rahmen dieser Transformationsprozesse wurden und werden z. B. Softwareroboter eingeführt, die sehr effektiv und effizient arbeiten. Weiter wurde die Webseite komplett überarbeitet, da sich abzeichnet, dass die Digitalisierung bzw. die Affinität für die Onlinekanäle bei der Kundenzielgruppe (höheres Alter) weiter zunimmt und mit höherer Geschwindigkeit zunimmt, als es ohne die Pandemie der Fall gewesen wäre. Mittelfristig wird die Webseite auch von der Vertriebsplattform zur Serviceplattform weiterentwickelt, um möglichst viele Prozesse direkt am Kunden und online abbilden und abwickeln zu können. Für das kommende Geschäftsjahr wurde eine Umsatzsteigerung von rund 12% gegenüber dem Vorjahr erwirtschaftet. Damit einhergehend liegt der Jahresüberschuss voraussichtlich über dem Vorjahreswert. Für das Folgejahr 2025 gehen wir von einer wirtschaftlichen Entwicklung im Wesentlichen auf Vorjahresniveau aus. E. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Preisänderungsrisiken, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ist die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang ausgesetzt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird im Bedarfsfall ein Liquiditätsplan erstellt, der sofern notwendig an aktuelle Änderungen angepasst wird. Soweit bei finanziellen Aktivposten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken werden Vorauszahlungen mit den Kunden vereinbart.
Alzenau-Wasserlos, den 9. Mai 2025 gez. Peter Stenger Kerstin Stenger Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die STEWA Touristik GmbH, Alzenau-Wasserlos Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STEWA Touristik GmbH, Alzenau-Wasserlos, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STEWA Touristik GmbH, Alzenau-Wasserlos, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aschaffenburg, den 13.05.2025 Auren
GmbH & Co. KG
Mergler, Wirtschaftsprüfer ppa. Ackmann, Wirtschaftsprüfer |
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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen