Pylos Beacon Warehouse GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Birgit Kempe-Heeger seit 23.12.2011 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OASE Management GmbHHörstelKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2015 bis zum 30.09.2016Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016I. Geschäft und Rahmenbedingungen1. Grundlagen der OASE Gruppe Die OASE Gruppe mit Hauptsitz in Hörstel (Nordrhein-Westfalen) mit Produktionsstätten in Deutschland, Italien, Niederlande, China, Großbritannien und dem Competence Center für Commercial Design in Singapur ist in zwei Geschäftsfeldern aktiv:
Die zentralen Leistungsindikatoren (KPI) für die OASE Gruppe sind die Umsatzerlöse (vgl. hierzu Ab-schnitt II.2.). und das um Sondereffekte bereinigte EBITDA sowie die sich daraus ergebende EBITDA-Marge (vgl. hierzu Abschnitt III.1.). 2. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die hohe Staatsverschuldung und die nur langsam sinkenden Haushaltsdefizite in den Industrieländern sowie geopolitische Konflikte (Ukraine, Naher Osten) sorgen weiterhin für Verunsicherungen in der Wirtschaft und bei den Endverbrauchern. Insgesamt zeigt sich die in 2016 um 2,9 % wachsende Weltwirtschaft uneinheitlich. Die wirtschaftliche Entwicklung im Euro-Raum wird gegenwärtig immer noch durch die Unsicherheit, die der Brexit mit sich bringt und die weiterhin bestehenden Konsolidierungszwänge der Staatshaushalte belastet. Es ist allenfalls ein wenig dynamisches Wachstum in einigen Ländern zu verzeichnen. Für das Jahr 2017 wird ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) gegenüber dem Vorjahr von 3,3 % angegeben. Das Wachstum in den USA wird auf Jahressicht im Vergleich zu 2016 mit einem deutlich stärkeren Wachstum mit 2,3 % (VJ 1,5%) gesehen. Die Inflationsraten liegen in beiden Wirtschaftsräumen deutlich unter 1,2 % (Quelle: OECD.org / de.statista.com). Der Stichtagskurs des Euro/USD hat sich im Vorberichtsvergleich von 1,124 auf 1,1167 verändert. Das Jahrestief im Berichtszeitraum 2016 erreichte der Euro im November 2015, als er bei unter 1,065 US-Dollar notierte. Der Stichtagskurs des Euro/GBP veränderte sich von 0,737 GBP per Ende September 2015 auf fast 0,8652 per 30. September 2016. 3. Entwicklung der Branche Consumer Business Der Industrieverband Garten (IVG) e.V., in dem sich ca. 130 Mitgliedsunternehmen der Gartenbranche, vorwiegend Hersteller und Anbieter von Produkten der Recreation-Industrie für den Hobby- und Profimarkt zusammengeschlossen haben, titelt in seiner Pressemitteilung vom 28. Juli 2016 (verfügbar auf der Webseite des Verbandes), mit der er das Ergebnis seiner Mitgliederbefragung zum Halbjahr der Gartensaison 2016 veröffentlicht, "Gute Grundstimmung, verhaltener Saisonverlauf" und führt wie folgt aus: "Die allgemeine Stimmung in der Branche ist optimistisch. Rund 66 Prozent der befragten Verbandsmitglieder beurteilten die wirtschaftliche Lage im Grünen Markt mit "gut". Wichtigster Einflussfaktor der ersten sechs Monate war eindeutig das Wetter - starke Regenfälle und Überschwemmungen sorgten dafür, dass trotz der optimistischen Grundstimmung nicht alle Erwartungen erfüllt wurden und die Saison lediglich mittelmäßig verlaufen ist: Insgesamt bewerteten sie rund 80 Prozent mit "gut" oder "befriedigend". Dennoch sind die Erwartungen an das Gesamtergebnis des laufenden Jahres unverändert hoch: Etwa 44 Prozent der befragten Unternehmen gehen von einem Saisonabschluss "über Vorjahr" aus, rund 32 Prozent erwarten ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Besonders zufrieden sind die Unternehmen in den Fachabteilungen Garten- und Rasenpflegegeräte sowie Garten Lifestyle. In diesen Segmenten gehen 60 beziehungsweise 50 Prozent der Firmen davon aus, dass sie die Saison 2016 über dem Niveau des Vorjahres beenden werden. Auf die Frage, wie sich der Brexit auf unsere Branche auswirken wird, antworteten 47 Prozent der Mitglieder mit "gar nicht" und 40 Prozent mit "nicht absehbar". Nur rund 13 Prozent rechnen mit negativen Auswirkungen für den Gartenmarkt. "Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union wird unsere Branche künftig sicherlich beschäftigen. Aber wie unsere Abfrage zeigt, sind die damit einhergehenden Auswirkungen derzeit noch nicht greifbar", sagt Johannes Welsch, Geschäftsführer des IVG. Recreation Themen sind nach wie vor bei den Verbrauchern angesagt. Der Gartenmarkt ist derzeit geprägt von Begriffen wie Outdoor Living, Smart Gardening, Neo-Ökologie sowie Nachhaltigkeit. Die IVG Mitglieder messen diesen Trends eine unterschiedlich starke Bedeutung zu. So bewerten etwa 80 Prozent der Mitglieder das Thema Outdoor Living als "sehr wichtig" und "wichtig", bei Smart Gardening sind es etwa 59 Prozent und bei Neo-Ökologie lediglich knapp 40 Prozent. "Das Ergebnis im Bereich 'Trends' ist für uns sehr wichtig, denn es zeigt, dass unsere Einschätzung richtig ist - Outdoor Living nimmt an Bedeutung weiter zu, ebenso wie Smart Gardening. Neo-Ökologie hat noch nicht die erwarteten Auswirkungen auf unsere Branche", so Welsch, Geschäftsführer des IVG." Der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V. (BHB), berichtet in seiner Pressemitteilung vom 17.08.2016 (verfügbar auf der Website des Verbandes, von der Sortimentsentwicklung des Baumarkthandels im 1. Halbjahres 2016: "Betrachtet man die Sortimentsentwicklung im Vorjahresvergleich, zeigen sich die Sortimentsbereiche Technik/Büro/ Unterhaltung (+11,7 Prozent), Wand und Boden (+6,3 Prozent), Sanitärinstallation/Heizung und Zubehör (+4,5 Prozent) sowie Bauchemie und Baumaterial (+3,8 Prozent) als Wachstumstreiber im 1. Halbjahr. Die Gartensortimente waren dies trotz ihrer erzielten absoluten Umsätze nicht. Zwar konnte die Branche Umsatzgewinne in den Warengruppen Gartengeräte/Be- und Entwässerung (+3,4 Prozent), Lebend Grün (+2,5 Prozent) und Gartenausstattung (+1,2 Prozent) erzielen. Bei Gartenmöbeln (-2,2 Prozent) und Gartenchemie/Erden/ Saatgut (-3,2 Prozent) musste sie insgesamt aber Umsatzrückgange verzeichnen - dies nicht zuletzt aufgrund der Wetterlage im Juni, der sich insgesamt zwar warm, aber mit deutlich zu hohen Niederschlagswerten und unterdurchschnittlicher Sonnenscheindauer präsentierte und damit ein besseres Branchenergebnis nicht zuließ. In weiten Landesteilen verhinderten heftige Gewitter mit Starkregen und Hagelschlag eine höhere Nachfrage in den Bau- und Heimwerkermärkten. Die deutlichsten Umsatzrückgänge in den ersten sechs Monaten gab es in der Warengruppe Wohnen/Deko (-9,7 Prozent)." Commercial Business Der internationale Fontänenmarkt entwickelt sich weiterhin uneinheitlich. Neben einer gewissen Beruhigung des Marktes in China nach einer Phase von öffentlichen Prestigeprojekten und einer verhaltenen Marktentwicklung im Bereich von Großprojekten in den unterschiedlichen asiatischen Märkten ist in allen diesen Märkten doch eine rege Nachfrage im Bereich kleinerer und mittlerer Projekte zu verzeichnen. Auch im Mittleren Osten entwickeln sich die nationalen Märkte sehr unterschiedlich. In einigen Ländern ist eine stabile bzw. dynamische Nachfrage zu beobachten, andere Teilmärkte sind in Folge der politischen Lage erst einmal zum Erliegen gekommen. In Dubai ist das Niveau, das vor der Finanzkrise zu beobachten war, noch immer nicht wieder erreicht. In Katar wird im Zusammenhang mit der bevorstehenden Fußball WM mit erhöhten Investitionen gerechnet. Der Iran entwickelt sich aufgrund der Lockerung der Embargo-Bestimmungen zu einem potenziellen Wachstumsmarkt. Der europäische Markt besteht weiterhin aus eher kleinen Projekten privater Investoren. Im Gegensatz zu einer dynamischen Marktentwicklung in der Türkei, deren Zukunft aufgrund der politischen Entwicklung allerdings sehr ungewiss ist, ist die Nachfrage in Russland und besonders in der Ukraine äußerst schwach ausgeprägt. In Nordamerika ist weiterhin eine deutliche Marktbelebung zu erkennen, auch wenn das Niveau vor der Finanzkrise noch nicht wieder erreicht ist. Die Lücke verringert sich jedoch kontinuierlich und es wird erwartet, dass sich diese in den nächsten Jahren schließt. II. Geschäftsverlauf1. Allgemein Die Geschäftsführung hat die Planung für die Saison 2016 (Geschäftsjahr 2015 / 2016) verhalten optimistisch angelegt, um Unsicherheiten in einzelnen Märkten Rechnung zu tragen. Dies zeigte sich insbesondere auch in der anhaltenden Kostendisziplin. Für das Consumer Business wurde aufgrund von Sortimentsoptimierung und Distributionszugewinn in vorhandenen Segmenten sowie der Markteinführung neuer Produkte in den Segmenten Be-/Entwässerung und Aquaristik Wachstum erwartet. Auch im Commercial Business ging man aufgrund der Projekt-Pipeline sowie aufgrund der Neuausrichtung vom Generalunternehmer zum Komponentenlieferanten von einem Umsatzwachstum aus. Das Consumer Business begann erfreulicherweise mit einem guten Frühbezugsgeschäft. Damit zeigte sich einmal mehr das Vertrauen des Handels in die Marke OASE als Innovations- und Qualitätsführer der Branche, die damit verbundene hohe Akzeptanz der Neuprodukte aber auch Vertrauen in die Marktentwicklung. Der Saisonverlauf war bis Anfang August durch negative Wettereinflüsse geprägt. Erst die letzten Wochen des Jahres sorgten noch für einen weiteren positiven Impuls. Trotz dieser insgesamt schwierigen Rahmenbedingungen erwies sich das Wassergartengeschäft als sehr robust. Dies sicher auch als Zeichen der herausragenden Marktposition. Neben marktbedingt leichten Umsatzrückgängen in Deutschland hat sich das Consumer Business in den anderen Kernmärkten positiv entwickelt. Besonders erfreulich ist die Entwicklung in Großbritannien, wo wir die Erfolge einer optimierten Sortiments- und Distributionsstrategie in Form von Marktanteilsgewinnen sehen. Auch in den Niederlanden, Ungarn, Spanien, China und Asia/Pacific ist deutliches Wachstum zu verzeichnen. In Frankreich hat sich die Wachstumsdynamik der letzten Jahre aufgrund des politischen Umfelds etwas beruhigt. Mit dem im Dezember 2015 per Asset Deal erworbenen Sortiments biOrb (designorientierte Table-top Acryl-Aquarien) hat sich OASE im Verbund mit den eigenen Aktivitäten zu einem ernst zu nehmenden Player in der Aquaristik entwickelt. Zur insgesamt positiven Entwicklung hat auch die Markteinführung eines neuen Sortiments von Be- und Entwässerungspumpen beigetragen. Im Commercial Business hat die zunehmend stärkere Fokussierung auf das Komponenten- und Systemgeschäft zu einer intensiveren und engeren Zusammenarbeit mit lokalen Partnern geführt. Das mittlerweile enge und stabile Netzwerk in den lokalen Märkten führt zu einer verbesserten Marktpenetration und Markttransparenz. Im Geschäftsjahr wurden weltweit unzählige kleinere und mittlere Projekte von unseren Kunden realisiert. OASE ist dabei als System- und Komponentenlieferant tätig und wird mit dieser Positionierung als Partner seiner Distributoren und nicht als Wettbewerber wahrgenommen. Aufgrund intensiver Schulungsmaßnahmen und des sich über die Jahre verbesserten Kompetenzprofils der lokalen Partner sind diese zunehmend besser in der Lage die Projekte in den lokalen Märkten unter Nutzung der herausragenden Systemtechnik von OASE weitestgehend selbständig abzuwickeln und werden somit enger an die Marke gebunden. Im Geschäftsjahr 2016 ist damit ein deutliches Wachstum gelungen, das sogar die bereits positiven Erwartungen übertraf. Neben einer guten Entwicklung bei der Belieferung kleinerer und mittlerer Projekte mit Systemtechnik haben herausragende Großaufträge aus der Türkei und dem Iran zu dieser Entwicklung beigetragen. Der daraus resultierende Auftragsbestand wirkt sich zum Teil auch noch im Folgejahr positiv aus. Regional kommt das Wachstum aus dem Mittleren Osten, der Türkei, aus Osteuropa und aus Latein- und Nordamerika. Die positive Umsatzentwicklung wird begleitet von einer signifikanten Verbesserung der Profitabilität, die sich aus einer nachhaltigen Steigerung der Gross Margin sowie einer hohen Auslastung der Ressourcen bei gleichzeitiger Reduzierung projekttypischer Risiken ergibt. 2. Umsatzentwicklung Die Umsätze des Konzerns setzen sich nach geographischen Märkten und strategischen Geschäftsfeldern wie folgt zusammen:
Das ursprünglich für 2016 geplante Umsatzvolumen wurde durch die erläuterte, äußerst positive Entwicklung im Bereich Commercial Business deutlich gesteigert, weiterhin führte die Akquisition des zur Marke biOrb gehörenden betriebsnotwendigen Anlage- und Umlaufvermögens in England und die Einführung der OASE Indoor Aquatic Sortimente sowie das neue Geschäftsfeld Drainage & Irrigation zu einer Steigerung im Consumer Geschäft. Die Steigerung der Umsätze in der GGP-Group komplettieren die positive Entwicklung in 2016, sodass der Umsatz auf rd. Mio. € 145,7 bei anhaltend guter Margenentwicklung angestiegen ist, was einer Steigerung von 12,8 % entspricht. 3. Produktion und Logistik Im Dezember 2015 wurden durch die OASE UK alle relevanten Vermogensgegenstände der Firma Reef One Ltd. übernommen. Das übernommene biOrb Programm wird unverändert am Standort Norwich in gemieteten Räumen produziert und von diesem Standort weltweit distribuiert. Zudem erfolgt am Produktionsstandort Norwich eine Optimierung der bestehenden Produktionsabläufe um die dortige Produktion produktiver somit effizienter aufzustellen. Trotz bestehender Unsicherheiten als Folgen der anstehenden Brexit Verhandlung gilt es kritisch zu prüfen, welche Standortvorteile produktionsseitig für die OASE Gruppe genutzt werden können, dieses aufgrund bestehender Lohnkostenvorteile aktuell gepaart mit dem Währungsvorteil. Die Produktion in Deutschland hat auch in der Saison 2016 von ihrer lokalen Netzwerkstruktur und der damit verbundenen hohen Flexibilität profitiert. Auf starke Bedarfsschwankungen in der Saison konnte flexibel reagiert werden. OASE konzentriert sich dabei auf die hochwertigen und wissensgesteuerten Prozesse des Produktions- und Qualitätsmanagements. Für einfache Tätigkeiten wurden - wie bereits in der Vergangenheit - lokale Partner in die Produktions- und Logistikabläufe integriert. Das Kanban-Konzept in der Produktion gewährleistet einen gleichmäßigeren Materialfluss und trägt zur Verbesserung der Prozesse bei, für den Standort Deutschland wird das System auf E-Kanban unter SAP umgestellt. Die über die letzten 3 Jahre zu leistenden Entgelterhöhungen am Standort Deutschland und China konnten teilweise durch Beschaffungsprojekte und Kostenmanagement kompensiert werden. 4. Beschaffung Die internen Anstrengungen zur Budgetsicherung für das Geschäftsjahr 2016 in Form von Design-to-Cost Projekten sowie internen Einkaufsoptimierungs-Projekten wurden erfolgreich fortgeführt. Die Einkaufspreise im Euro Raum konnten weitestgehend konstant gehalten werden. Der RMB und das GBP wurden durch Währungshedges im Geschäftsjahr 2016 abgesichert. Wie in jedem Jahr stellt das Management der Lagerbestände eine besondere Herausforderung dar, dieses nicht nur aus der allgemeinen Anforderung eines effizienten Working Capital Managements. Die Bestandserhöhung im Geschäftsjahr sind ein Ergebnis guter Auftragsbestände im Commercial Geschäft, die Übernahme der biOrb Bestände sowie Bestände für die neuen Geschäftsfelder, Aquaristik und Ent- & Bewässern. 5. Investitionen, Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt der Investitionspolitik in der abgelaufenen Saison lag in der Entwicklung innovativer Produkte. Hierzu gehörte der leistungsstarke PondoVac 5 Sauer, die Erweiterung der Filterrange um den Durchlauffilter ProfiClear Premium Compact, die leistungsstarken BioTec ScreenMatic 90000 Filter, die Wasserspielpumpen Aquarius Eco Expert sowie das Easy Garden Control System (EGC). Komplett neu und mit einer hohen Ressourcenbindung in der Forschung und Entwicklung, dem Marketing, Produktmanagement sowie hohen Werkzeuginvestitionen werden die neuen Geschäftsfelder Entwässern & Bewässern, OASE Indoor Aquaristik und Produkte zur biOrb Range adressiert. Durch langjährige Erfahrung als Marktführer im Bereich Wassergarten kann OASE auf einzigartige Entwicklungskompetenz und Innovationskraft für diese neuen Geschäftsfelder zurückgreifen. Der jahrzehntelange Erfolg in Engineering und Vermarktung innovativer Pumpen- und Wassertechnik bilden die Grundlage für die Erschließung dieser neuen Bereiche. Die Reduzierung des Energieverbrauches und die Langlebigkeit sowie Nachhaltigkeit der Produkte wird weiterhin im Fokus der Entwicklungstätigkeit stehen. Dies geht einher mit den gesellschaftlichen Erwartungen an Produkte dieser Art. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen lagen im Berichtszeitraum bei T€ 3.627. Die Abschreibungen auf Sachanlagen betrugen im Geschäftsjahr T€ 2.443. Die Investitionen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, also Entwicklungsaufwendungen für Innovationen, beliefen sich im Berichtszeitraum auf T€ 1.843. Die Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände betrugen im Berichtszeitraum T€ 7.075; davon entfielen auf die Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwerte T€ 4.372. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung bzw. Konstruktionen betragen im Geschäftsjahr Mio. € 4,814. Hiervon entfallen T€ 1.042 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens. Die auf den Konzernumsatz bezogene F&E Quote beträgt 3,3 % (Vorperiode: 3,8 %). Damit liegen die Aufwendungen der OASE-Gruppe wegen der erneut hohen Investition in neue Geschäftsfelder deutlich ungefähr auf Vorjahresniveau. 6. Finanzierungsmaßnahmen Im Geschäftsjahr 2016 konnte mit dem bestehenden Bankenkonsortium auf Ebene einer deutschen Gesellschaft eine Rückführung von € 3,0 Mio. für einen Teil des Gesellschafterdarlehens verhandelt werden, zudem erfolgte eine freiwillige Rückführung von € 1,0 Mio. in der Tranche B bei einer deutschen Gesellschaft. Die OASE Gruppe konnte sich im Berichtszeitraum durch Pflicht- und freiwillige Tilgung bei den Bankverbindlichkeiten um Mio. € 6,0 entschulden. So haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Stichtag insgesamt auf Mio. € 44,38 reduziert. Die bestehenden Kreditlinien (Betriebsmittelkredite und Saisonkreditlinie) von insgesamt € 29,0 Mio. zeigten sich im Verlauf des Jahres jederzeit mehr als ausreichend. Dieses ist Resultat eines exzellenten Working Capital Managements. Die Betriebsmittellinie war zu Beginn sowie zum Ende des Geschäftsjahres jeweils komplett zurückgeführt. 7. Personal und Aus- und Weiterbildung OASE verfolgt das Ziel, qualifiziertes Personal langfristig an sich zu binden und bei Bedarf gut ausgebildete Fachkräfte zu rekrutieren. Im Geschäftsjahr wurden in der OASE Gruppe durchschnittlich 643 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 616). Um auch langfristig den Nachwuchs zu sichern und sich als attraktiver Arbeitgeber in der Region zu präsentieren, nimmt OASE seit Jahren an Firmenkontaktmessen sowie Job- und Berufswahlmessen teil. Durch die Bereitstellung von Praktikumsplätzen und Abschlussarbeiten verschafft sich OASE die Möglichkeit, kompetente und den Anforderungen des Unternehmens entsprechende Jungakademiker - insbesondere Ingenieure - zu gewinnen. In der Berufsausbildung setzt OASE seit langem auf die Ausbildung von Industriekaufleuten. Darüber hinaus ist das Unternehmen seit 2008 Kooperationspartner des Instituts für duale Studiengänge der Hochschule Osnabrück und bildet Ingenieurnachwuchs in dem dualen Studiengang Fachrichtung Wirtschaftsingenieurwesen aus. Auch die Weiterbildung der Mitarbeiter genießt bei OASE einen hohen Stellenwert und setzt dabei auf einen Mix aus kollektiven und individuellen Maßnahmen. Während sich der firmeninterne Englischunterricht an die gesamte Belegschaft richtet, basiert die Fach- und Führungskräfteentwicklung bei OASE auf gezielten individuellen Maßnahmen. Dass OASE die Herausforderungen des Marktes bislang gemeistert hat, verdankt das Unternehmen insbesondere dem gut ausgebildeten und engagierten Personal. Die Schlagkraft und Motivation der Belegschaft auf Dauer zu erhalten ist eine vorrangige strategische Aufgabe, die aufgrund der demografischen Entwicklung immer weiter an Bedeutung gewinnt. 8. Umweltschutz OASE ist dem Umweltschutz schon durch seinen Geschäftszweck verpflichtet. Der Gartenteich als Biotop spielt eine außerordentlich wichtige Rolle für die Tier- und Pflanzenwelt. Als technologisch führender Anbieter trägt OASE mit innovativen Lösungen zur Ressourcenschonung bei. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung energieeffizienter Produkte wie z.B. die Teichpumpen AquaMax Eco bzw. Aquarius Fountain Set Eco sowie der Einsatz von LED-Technologie aber auch deren konsequenten Weiterentwicklung. Höchste Qualität sichert den Einsatz über viele Jahre und ist damit ein wertvoller Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die Umweltrisiken in den Fertigungsstätten der OASE Gruppe sind von inferiorer Bedeutung. Die Verwertung bzw. Beseitigung von Abfällen ist vertraglich geregelt, bei der Beschaffung von Gütern wird explizit auf die Umweltverträglichkeit geachtet. 9. Sonstige besondere Ereignisse / Vorgänge im Berichtszeitraum 2016 OASE hat im Dezember 2015 die relevanten Vermögensgegenstände der Firma Reef One Ltd (Norwich, Großbritannien) übernommen. Die Finanzierung erfolgte aus dem Cash Flow der OASE Gruppe, hierfür konnte mit dem Bankenkonsortium eine Vereinbarung zur Aussetzung einer vertraglichen Excess Cash Tilgung vereinbart werden. Thomas Ferchland ist zum 30. September 2016 auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung der OASE Management GmbH ausgeschieden. Als Nachfolger wurde Thorsten Muck berufen. III. Darstellung der Lage1. Ertragslage Nachfolgend werden zum Einblick in die Ertragslage die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung in zusammengefasster Form und nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen gegliedert und im Vergleich den Vorjahreszahlen gegenübergestellt.
Die im Geschäftsjahr erzielte Gesamtleistung konnte von € 129 Mio. auf € 150,2 Mio. gesteigert werden. Hierbei trug der Consumerumsatz mit € 119,2 Mio. (Vorjahr € 109,6 Mio.), das Commercialgeschäft mit € 26,5 Mio. (Vorjahr € 19,6 Mio.) dazu bei. Die Akquisition im Bereich Aquaristik hat zu der Entwicklung mit € 5,3 Mio. beigetragen. Die Materialaufwandsquote hat sich kalkulatorisch erhöht, dieses resultiert weitestgehend aus einem materiellen Effekt. Im Geschäftsjahr 2016 kam es zu einer Bestandsveränderung, die weitestgehend auf den guten Auftragsbestand im Commercial Business zurückzuführen ist. Diese Bestandsveränderung wird zu Herstellungskosten bilanziert, was zu einer Verzerrung in der Aussagekraft zur Materialaufwandsquote führt. Die für OASE relevanten Gross Margen in den einzelnen Absatzkanälen (Umsatz - Herstellkosten) für das Consumer und Commercial konnten im Vergleich zum Vorjahr konstant bzw. verbessert werden. Das neutrale Ergebnis stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:
Das bereinigte EBITDA/die EBITDA-Marge der Gruppe, welche/s auf der nächsten Seite detailliert dargestellt wird, beträgt € 22,0 Mio./15,1 % (Vorjahr € 19,3 Mio./15 %). Das Geschäftsjahr wurde mit einem Konzernjahresergebnis von Mio. € 3,0 (Vorjahr: Mio. € -0,3) abgeschlossen. Das Konzernjahresergebnis beinhaltet nicht cash-relevante Aufwendungen:
Weiterhin haben Veränderungen bei den latenten Steuern das Ergebnis mit € 0,7 Mio. (Vorjahr: Mio. € 0,1 Belastung) entlastet. Zudem gibt es Einmaleffekte, die weitestgehend im Zusammenhang mit der Akquisition des Anlage- und Umlaufvermögens der Reef One Ltd. stehen und dem enormen Integrationsaufwand dieser Akquisition am Standort in England, den USA bzw. weltweit sowie der Markenintegration biOrb. Wie geplant haben wir außerordentlich hohe Investitionen für die Erschließung der neuen Geschäftsfelder (Aquaristik und Be-&Entwässerung) getätigt. Durch die Steigerung der Gesamtleistung um Mio. € 21,2 (siehe hierzu auch II.2) hat sich das Rohergebnis trotz einer höheren Materialaufwandsquote um Mio. € 8,1 auf Mio. € 80,4 erhöht. Der gestiegene Personalaufwand im Geschäftsjahr beinhaltet die Aufwendungen für die Mitarbeiter am Standort Norwich, Großbritannien, ab Unternehmensübergang im Dezember 2015. Zudem wurden in Deutschland Rückstellungen für Altersteilzeit gebildet, die über die Laufzeit von 32 Monate zu verteilen sind. Die Tariferhöhung in Deutschland und in China sowie der Personalaufbau für die neuen Geschäftsbereiche sind weitere Ursachen für die Erhöhung der Personalaufwendungen. Die Personalaufwandsquote sank leicht von 21,4 % auf 20,2 %. Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 2,7 erhöht. Das bereinigte EBITDA ist eine wichtige Kennzahl im Konzern für die Steuerung und Beurteilung der Geschäftstätigkeiten. Es errechnet sich aus dem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, bereinigt um einmalige, außerordentliche, periodenfremde Aufwendungen und Erträge sowie Kosten, die mit der angestrebten Wachstumsstrategie einhergehen. Im Geschäftsjahr belief sich das bereinigte EBITDA auf Mio. € 22,0 (Vorjahr Mio. € 19,3/ 15%). Die EBITDA Marge verbessert sich somit auf 15,1 %. Die EBITDA-Marge der OASE Gruppe konnte im Vergleich zum Vorjahr somit signifikant gesteigert werden.
Die in der EBITDA / EBITA Bridge dargestellten einmaligen Effekte resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der Akquisition des Anlage- und Umlaufvermögens der Reef One Ltd, (T€ 1.062) sowie hohen Aufbau- und Anlaufinvestitionen für neue Geschäftsfelder (T€ 895) am Standort Deutschland. Weitere Aufwendungen im Rahmen der Wachstumsstrategie beliefen sich auf T€ 438. Zudem entstanden Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anpassung des "Material Step Up" aus dem Erwerb der GGP-Gruppe in 2014 (T€ 19). Im Rahmen der Erstkonsolidierung der GGP-Gruppe zum 28. Februar 2014 wurden die erworbenen Vorräte mit ihrem Zeitwert angesetzt. Der hierbei erfasste Step-Up wird mit dem Verkauf der jeweiligen Vermögensgegenstände entsprechend reduziert. Des Weiteren sind Aufwendungen, die im direkten Zusammenhang mit der aktuellen Bankfinanzierung stehen, in Höhe von T€ 91 angefallen. Darüber hinaus sind den einmaligen Effekten Aufwendungen durch die Schließung des Standortes in Kalifornien (T€ 45) und Aufwendungen für die Suche und Besetzung des Geschäftsführers Consumer Business (T€ 42) zuzuordnen. 2. Finanzlage Die Entwicklung der Finanz- und Liquiditätslage wird anhand der folgenden, aus der Bewegungsbilanz abgeleiteten, indirekt ermittelten, verkürzten Kapitalflussrechnung dargestellt. Sie basiert auf der Finanzmittelfondsrechnung, wobei der Finanzmittelfonds als Bestand liquider Mittel definiert ist. Die ausführliche Kapitalflussrechnung ist Bestandteil des Konzernabschlusses.
Insgesamt hat sich im Geschäftsjahr der Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahr um T€ 145 verringert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 16.605. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war im Geschäftsjahr vor allem durch den Erwerb des Biorb-Anlagevermögens geprägt. Der Finanzmittelbestand hat sich somit zum 30. September 2016 auf T€ 9.323 nach T€ 9.468 im Vorjahr verringert. 3. Vermögenslage Nachfolgend haben wir zum Einblick in die Vermögenslage die Bilanz zum 30. September 2016 nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten (Bindung des Vermögens sowie Fristigkeit der Fremdmittel) aufbereitet und den Vergleichszahlen des Vorberichts gegenübergestellt:
Die Gesellschafterdarlehen (mit Rangrücktritt gegenüber den Bankverbindlichkeiten belegt) zusammen mit dem Eigenkapital ergeben eine substantielle Eigenmittelquote von 43%. Die mittel- und langfristigen Fremdmittel entfallen im Wesentlichen auf Darlehensverbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten (T€ 39.649) und Gesellschaftern (T€ 33.544). Im Berichtszeitraum wurden die Bankdarlehen in Höhe von T€ -6.000 getilgt bei gleichzeitiger Rückführung des Gesellschafterdarlehens in Höhe von T€ 3.000 (vgl. hierzu auch II.6). Für den Zeitraum Oktober 2016 - September 2017 sind auf Basis des zum Bilanzstichtag gültigen Bankenvertrages Tilgungen in Höhe von Mio. € 4,5 Mio. vorgesehen. Die Vorräte liegen bedingt durch die neuen Geschäftsfelder (Drainage & Irregation, OASE Indoor Aquatics), die Übernahme der aktuellen Lagerbestände im Rahmen des Asset Deals mit der Firma Reef One Ltd., Norwich (biOrb) sowie dem sehr guten Orderbuch für Commercial Systeme und Komponente über dem Vorjahr. Gleichzeitig wurden erhaltene Anzahlungen für Systeme und Komponente von T€ 2.812 in den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten verbucht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen stichtagsbedingt T€ 942 unter den Verbindlichkeiten zum 30. September 2015. Die Lieferanten wurden immer im Rahmen der Zahlungsziele unter Inanspruchnahme von Skonto bezahlt. Insgesamt stellt sich die Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der oben dargestellten Entwicklungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend dar. IV. NachtragsberichtZum 1. Oktober 2016 wurde Herr Thorsten Muck zum Geschäftsführer Consumer Business berufen. V. Chancen- und RisikoberichtDas Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Unternehmensführung von OASE. Die OASE Gruppe verfügt über ein System zur Erfassung und Kontrolle von geschäftlichen und finanziellen Risiken. Aufgabe des Risikomanagements ist es, eine valide Abschätzung der mit der Planung und Ausführung unserer Geschäftsstrategie verbundenen Chancen und Risiken durch das verantwortliche Management sicherzustellen. Zur Minimierung von Risiken hat OASE ein Risikomanagementsystem aufgebaut, dessen Elemente darauf ausgelegt sind, die unternehmerischen Risiken frühzeitig zu erkennen und effizient gegenzusteuern. Dieses System wird permanent an neue interne und externe Veränderungen angepasst. Hierdurch gewährleisten wir, dass das verantwortliche Management frühzeitig über mögliche Risiken informiert ist und dass unmittelbar eventuell notwendige Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Ein wesentliches Element zur laufenden Überwachung der wirtschaftlichen Risiken stellt dabei das Berichtswesen dar, mit dem neben den externen Daten monatlich detaillierte, interne Berichte und Auswertungen -hinsichtlich der KPIs sowie z.B. zum Net Working Capital, Reichweitenanalysen, Auftragseingang, Leistungserstellung, Cash Flow - erstellt werden. Laufend werden Abweichungen von Budgets, die Erfüllbarkeit von Prognosen sowie das Auftreten neuer monetärer und nichtmonetärer Risiken untersucht. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich möglicher Verbesserungspotenziale für ein effizientes und wirksames Risikomanagement werden zeitnah umgesetzt. Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die OASE Gruppe Risiken ausgesetzt, die negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Im Folgenden werden wesentliche Risikofelder beschrieben, die Einfluss auf das Geschäftsergebnis der OASE Gruppe haben können. Den allgemeinen Risiken stehen auch Chancen gegenüber. Sie ergeben sich im Besonderen bei einer sich belebenden Konjunktur und der damit einhergehenden Neigung der Verbraucher zu erhöhten privaten Konsumausgaben. Weitere Chancen ergeben sich aus der Erschließung neuer Märkte und Entwicklung neuer innovativer Produkte sowie aus der Position als Marktführer. 1. Konjunkturverlauf und Nachfrageschwankungen Wesentliche externe Risiken für die OASE Gruppe sind der saisonale Konjunkturverlauf in Abhängigkeit vom Wetter in den Ländern und die damit verbundenen Nachfrageschwankungen in den jeweiligen Märkten. Durch eine systematische Analyse der Stimmungslage und der Auftragseingänge in den jeweiligen Absatzmärkten versucht OASE, ihre Strategie und Aktivitäten möglichst frühzeitig an künftigen Veränderungen auszurichten und insbesondere Leerkosten zu vermeiden. Den durch die weiterhin bestehende politische Krise in Russland und der Ukraine und der damit einhergehende Rückgang der Nachfrage wurde im Rahmen der Planung weiterhin Rechnung getragen. 2. Materialpreise und Herstellkosten Risiken für das operative Ergebnis der OASE Gruppe entstehen aus den weltweiten Preissteigerungen auf dem Energie- und Rohstoffmarkt, dieses auch in Abhängigkeit von der Entwicklung der USD-Währung, sowie den Kosten für Öl. Der gegenüber dem Euro aufwertenden USD (November 2015 Wechselkurs von unter 1,07) erleichtert das Geschäft der OASE-Gruppe direkt. Dieses durch bessere Absatzchancen gerade in Mittleren Osten und Amerika für das Commercial Business, es birgt jedoch durch ein teilweises Sourcing im RMB / Dollar Raum auch negative Effekte. Mehrkosten muss OASE durch weitere Einkaufsoptimierung weltweit kompensieren, dieses auch im Bereich der nicht-strategischen Kosten. Ferner ist der konsequente Ausbau eines kosteneffizienten Lieferantennetzwerkes, unter Beibehaltung der Flexibilität, die im saisonalen Geschäft benötigt wird, von eminenter Bedeutung. Auswirkung auf die Ertragslage zeigt auch der übliche Preisdruck auf den Märkten, in denen OASE aktiv ist. Das Management begegnet diesem Risiko durch umfangreiche Prozessoptimierung und weitere Kostenreduzierung. Somit wird durch die Fortführung des Arbeitszeitmodells (40-Stunden- statt 35-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich) in der Serienfertigung am Standort Hörstel ein erforderlichen Kostensenkungsbeitrag erzielt. Zudem wird auch der Produktionsstandort in Norwich zukünftig im Hinblick auf Produktionsvorteile eine wichtige Rolle vor dem Hintergrund Make-or-Buy bzw. Insourcing Entscheidungen spielen. 3. Risiken der Auftragsabwicklung Im Geschäftsfeld Commercial ist die OASE Gruppe bei der Auftragsabwicklung operativen Risiken ausgesetzt. Hierunter fallen typischerweise unerwartete technische und kaufmännische Schwierigkeiten oder auch Störungen in der Wertschöpfungskette durch Probleme bei unseren Partnern bzw. Subunternehmen. Wir begegnen diesen Risiken durch ein systematisches und umfassendes Projektmanagement / Projektcontrolling. Unsere weltweiten Lieferanten müssen strenge Qualitätsprüfungen durchlaufen und ihre Bonität wird umfassend und laufend durch uns überprüft. 4. Investitionsrisiko Investitionsentscheidungen sind aufgrund ihrer langfristigen Tragweite und ihres Volumens mit Risiken verbunden. Daher werden Investitionen erst nach Durchführung eines einheitlichen Genehmigungsverfahrens, das eine sorgfältige Prüfung der Annahmen und der Wirtschaftlichkeit umfasst, getätigt. Die Hierarchie der erforderlichen Genehmigungen richtet sich nach der Höhe der Investitionssumme und damit nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen. Auch der Beirat ist im Rahmen der Budgetdiskussion in die Investitionsplanung eingebunden. 5. Zins- und Währungsrisiken sowie Berichterstattung zu Finanzinstrumenten Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Liefer- und Zahlungsströme in unterschiedlicher Währung. Daraus entsteht ein Verlustrisiko, weil Vermögensgegenstände, die in einer Währung mit sinkendem Wechselkurs notiert sind, an Wert verlieren. Gleichzeitig werden Verbindlichkeiten in einer Währung mit steigendem Wechselkurs teurer. Das Netto-Exposure wird regelmäßig erfasst, bewertet und anhand fortlaufend überprüfter Devisenkurserwartungen werden diese Wechselkursrisiken gegebenenfalls mit geeigneten Finanzinstrumenten (Forwards) abgesichert. Zu den Auswirkungen des Euro-Dollar Wechselkurses vgl. auch Punkt 2). Soweit für unsere Verbindlichkeiten variable Zinssätze vereinbart sind, besteht neben der Chance sinkender auch das Risiko steigender Zinsen. Diese Risiken werden im Rahmen des Zinsmanagements bewertet, eingeschätzt und gesteuert. Im Rahmen des Finanzcontrollings werden die Zahlungsüberschüsse oder -unterdeckungen in den einzelnen Währungen auf Basis einer regelmäßigen Liquiditätsvorschau permanent überwacht. Das Forderungsausfallrisiko wird durch Prüfung der Bonität von Kunden sowie durch ein leistungsfähiges Mahnwesen wirksam begrenzt. Für Geschäfte in als riskant eingestuften Ländern gilt zudem die Vorgabe, diese Forderungen durch übliche Ausfuhr-Sicherungsinstrumente, wie beispielsweise Letter of Credit, abzusichern. Durch die Akquisition der Assets der OASE UK mit einem Produktionsstandort in England konnte das Netto-Exposure GBP/EUR und GBP/USD deutlich reduziert werden. Die aktuelle Aufwertung des Schweizer Frankens stellt aufgrund des geringen Beschaffungsvolumens kein Risiko dar. Die Finanzierung der Akquisition der GGP-Group ist durch ein Darlehen einer amerikanischen Bank in USD erfolgt (ring-fence). Zinsen und Tilgung erfolgen ausschließlich mit Mitteln der GGP-Group und damit in USD. Demzufolge ergeben sich hieraus keine Währungsrisiken. 6. Finanzierungsrisiken Die von einem Bankenkonsortium derzeit und auch in Zukunft gewährten Darlehen und eingeräumten Kreditlinien hängen von der Erfüllung bestimmter Finanzkennzahlen ab. Sollte sich die Unternehmensplanung nicht wie erwartet realisieren lassen, besteht das Risiko, dass Finanzkennzahlen nicht eingehalten werden und somit eine Verletzung des Kreditvertrages vorliegt. In diesem Fall hätte das Bankenkonsortium das Recht, die Kreditvereinbarung zu kündigen und die Rückzahlung der bestehenden Darlehen zu verlangen. Die für das Geschäftsjahr 2016 gültigen Covenants wurden, für die bestehenden Finanzierungen in der OASE Gruppe und der GGP-Group wie in den vergangenen Jahren, jederzeit mit ausreichend Headroom überschritten. 7. IT-Risiken In einer zentralisierten und standardisierten IT-Umgebung besteht das Risiko der Abhängigkeit von Systemen oder Rechenzentren. Gegen Datensicherheitsrisiken durch Zugriff auf die IT-Systeme setzen wir u.a. Firewall-Systeme und Virenscanner ein. Ein interner Datenschutzbeauftragter außerhalb von Geschäftsleitung und IT Organisation ist bestellt. 8. Risiken aus Organisation und Struktur Technologische Führerschaft ist ohne hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte nicht denkbar. Bestqualifiziertes Personal für die OASE zu gewinnen, zu halten und zu integrieren ist daher eine der zentralen Aufgaben aller Führungskräfte weltweit. 9. Ausblick und Gesamtbild der Risikolage Wesentliche Risiken für die Geschäftsentwicklung von OASE können sich aus der Veränderung im wirtschaftlichen Umfeld, in der Wettbewerbssituation und der Akzeptanz neuer Produkte und Produktfelder in den Märkten ergeben. Soweit die Risiken absehbar sind, werden diese im Planungsprozess und in der Bilanzierung berücksichtigt. Mit wachsender internationaler Ausrichtung des operativen Geschäftes ist OASE vermehrt Veränderungen von Währungsparitäten ausgesetzt. Hinzu kommt ein Zinsrisiko. Das Währungsrisiko wird durch den Einsatz derivativer Finanzierungsinstrumente im Zentralen Treasury minimiert. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Risikolage der OASE Gruppe nicht wesentlich verändert. VI. PrognoseberichtDas ifo Institut (München) gibt in seinem Economic Outlook Eurozone vom Oktober 2016 ( https:// www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Forecasts/Euro-zone-Economic-Outlook/Archive/2016/eeo-20161011.html21) folgende Einschätzung: "Die Konjunktur im Euroraum hat im zweiten Quartal 2016 etwas an Schwung verloren (+0,3%). Besonders schwach entwickelten sich dabei der private Konsum und - nicht zuletzt witterungsbedingt - die gesamtwirtschaftlichen Investitionen. Im Prognosezeitraum dürfte das Bruttoinlandsprodukt, nach einem ebenfalls verhaltenen Anstieg von 0,3% in Q3 2016 in den Folgequartalen leicht beschleunigt expandieren (je +0,4% in Q4 2016 und Q1 2017). Treiber dieser geringfügigen Verbesserung werden vor allem eine etwas kräftiger zulegende Auslandsnachfrage und eine Stabilisierung der Zuwachsrate des privaten Konsums sein. Dieser wird von der zunehmenden Aufhellung der Arbeitsmarktsituation und einem regem, vor allem durch die anhaltend niedrige Inflation bedingten Wachstum der real verfügbaren Einkommen profitieren. Die Investitionen werden sich im zweiten Halbjahr 2016 wieder etwas erholen. Gleichwohl dürfte deren Zuwachsrate, gehemmt durch politische Unsicherheit, weiter niedrig bleiben. Unter den Annahmen, dass im Prognosezeitraum der Preis der Rohölsorte Brent bei 47 Dollar pro Fass verbleibt und der Wechselkurs bei ca. 1,12 Dollar je Euro liegt, ist weiter mit einer Inflationsrate von deutlich unter 2% zu rechnen (0,7% in Q4 2016 und 1,3% in Q1 2017). Das Brexit Referendum dürfte in den kommenden Monaten zwar keine nennenswerten Auswirkungen auf den Handel zwischen dem Euroraum und Großbritannien haben. Sollten jedoch die Ungewissheiten im Zusammenhang mit der politischen Zukunft der Europäischen Union weiter zunehmen, so könnte dies das Investitionsklima signifikant verschlechtern. Die Mehrzahl der Stimmungsindikatoren zeigten sich in den zurückliegenden Monaten volatil und sendeten gemischte Signale, nicht zuletzt aufgrund politischer Unruhe im Zusammenhang mit dem Brexit und Terroranschlägen in Deutschland und Frankreich. Auch ging die Industrieproduktion im Juli stark zurück, nachdem sie bereits im zweiten Quartal 2016 geschrumpft war (-0,3%). Maßgeblich dafür war die verhaltene Expansion der Auslandsnachfrage. Gestützt durch einen wieder etwas kräftigeren Anstieg der Nachfrage aus den USA und Asien und die voraussichtliche moderate Belebung der Investitionstätigkeit, wird sich die Industrieproduktion nach einem Rückgang im dritten Quartal 2016 schon in den darauffolgenden drei Monaten erholen (+0,3%) und im ersten Quartal 2017 weiter anziehen (+0,6%). Nach einem Anstieg um 0,5% im ersten Quartal 2016 verlangsamte sich der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal auf 0,3%. Maßgeblich dafür waren vor allem die stagnierenden Investitionen und der sehr schwache Anstieg des privaten Konsums. Einen positiven Wachstumsbeitrag leisteten im zweiten Quartal 2016 nur die Nettoexporte, allerdings vor allem aufgrund schwächelnder Importe. Im Prognosezeitraum dürfte die aggregierte wirtschaftliche Aktivität im Euroraum moderat zulegen. So wird das Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich im dritten Quartal 2006 um 0,3% zugenommen haben und in den darauf folgenden Quartalen um jeweils 0,4% steigen. Diese Entwicklung wird überwiegend von einer verhaltenen, aber stetigen Zunahme des privaten Konsums getragen. Zudem ist mit einer etwas kräftigeren Dynamik der Auslandsnachfrage in den kommenden Monaten zu rechnen. So dürfte der Lagerzyklus in den USA auslaufen, während sich das Expansionstempo in China und Japan aufgrund öffentlicher Investitionsprogramme wohl beschleunigen wird. Schließlich dürfte sich auch die Investitionstätigkeit im Euroraumallmählichen wieder beleben. Die Einkommen der privaten Haushalte dürften in den kommenden Wintermonaten weiter steigen. Die wichtigsten treibenden Kräfte werden dabei die niedrige Inflation sowie die Nominallohnerhöhungen sein, die aus den Tarifverhandlungen in Deutschland resultieren. Zudem werden die allmählich sinkende Arbeitslosenquote und die steigenden Beschäftigtenzahlen das Konsumentenvertrauen stützen. Entsprechend dürfte sich der private Konsum wieder fangen und mit jeweils 0,4% pro Quartal im Prognosezeitraum zulegen. Die Ausrüstungsinvestitionen verbuchten im zweiten Quartal 2016 einen Rückgang. Zudem sind sowohl die Produktion als auch die Auftragsbestände der Investitionsgüterindustrie im Juli 2016 gesunken. Gleichwohl ist die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung hoch. Entsprechend dürften sich die Ausrüstungsinvestitionen im dritten Quartal 2016 erholen und anschließend moderat an Schwung gewinnen. Wichtige Frühindikatoren deuten auf eine kräftige Erholung der Bauinvestitionen im dritten Quartal 2016 hin, nachdem in Q2 2016 ein Rückgang verbucht wurde. Dieser reflektierte jedoch einen statistischen Einmaleffekt: So sind die Bauinvestitionen in Q4 2015 und Q1 2016 aufgrund des milden Winters ungewöhnlich stark ausgeweitet worden. Die Rückkehr zum Normalniveau in Q2 2016 erzeugt rein mechanisch eine negative Veränderungsrate gegenüber dem Vorquartal. Insgesamt dürfte die gesamtwirtschaftliche Investitionstätigkeit im dritten Quartal leicht gestiegen sein (+0,4%), nachdem sie im Quartal zuvor noch stagniert hat. In beiden Folgequartalen dürfte sich die Expansion der Bruttoanlageinvestitionen weiter, wenngleich moderat, beschleunigen. Treiber dieser Entwicklung werden vor allem die Belebung der Auslandsnachfrage, die günstigen Refinanzierungskonditionen und die weitere Zunahme der Kapazitätsauslastung sein. Nachdem die Inflationsrate im zweiten Quartal 2016 im Jahresvergleich noch bei -0,1% lag, ist mit einer Erholung auf +0,7% in Q4 2016 und eine weiteren Anstieg auf +1,3% in Q1 2017 zu rechnen. Maßgeblich für die Beschleunigung des Preisauftriebs wird vor allem das Auslaufen des Basiseffekts vergangener Rückgänge bei den Energiepreisen sein. Zudem wird in dieser Prognose unterstellt, dass der Preis von Rohöl der Sorte Brent bei etwa 47 Dollar pro Fass liegen und der Wechselkurs bei ca. 1,12 Dollar pro Euro notieren wird. Die politische Unsicherheit bleibt präsent und auf einem hohen Niveau. Obwohl das Brexit Referendum bis dato zu keinen nennenswerten wirtschaftlichen Turbulenzen geführt hat, könnte sich die Ungewissheit über die künftige politische Orientierung der Europäischen Union, Großbritanniens und der USA negativ auf die Investitionsbereitschaft im Euroraum auswirken." Unter Berücksichtigung dieser allgemeinen Konjunktureinschätzung, bestehender Risiken und Einschätzung der Marktposition geht die Geschäftsführung für 2016 von einem moderaten Umsatzwachstum in beiden Geschäftsfeldern aus. Im Consumer Business begründet sich diese Erwartung auf
Unverändert gilt, dass sich der Handel nur mit der Listung von OASE als kompetenter Anbieter für Teichtechnik positionieren kann. OASE ist die unumstrittene "must have" Marke für den Wassergarten. Für das Commercial Business erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2017 eine positive Geschäftsentwicklung. Diese Erwartung stützt sich auf die Fortsetzung der positiven Entwicklung im Komponenten- und Systemgeschäft aufgrund der einzigartigen und führenden Systemtechnik und dem globalen Netzwerk von Distributionspartnern. Gestützt wird diese Einschätzung auch durch den aktuell hohen Auftragsbestand und eine vielversprechende Projekt-Pipeline. Die Geschäftsführung setzt weiterhin auf eine positive Margenverbesserung durch kontinuierliche Entwicklung von Produkt-, System- und Prozessinnovation. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr von Oktober 2016 bis September 2017 einen weiter steigenden Umsatzerlös. Die EBITDA-Marge wird im Geschäftsjahr 2016/2017 auf einem Niveau von rd. 15,4% erwartet und damit ein bereinigtes EBITDA von € 23,6 Mio. erwartet.
Hörstel, den 31. Januar 2017 OASE Management GmbH Geschäftsführung Ansgar Paul Birgit Kempe-Heeger Thorsten Muck Konzernbilanz zum 30. September 2016Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016I. Allgemeine AngabenDer Konzernabschluss der OASE Management GmbH zum 30. September 2016 wurde gemäß §§ 290 ff. HGB unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Konzernabschluss der Gesellschaft zum 30. September 2016 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. II. KonsolidierungsgrundsätzeDie Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach dem Recht der OASE Management GmbH vollständig aufgenommen und einheitlich bewertet. Im Berichtsjahr ist der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen der 30. September. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 HBG durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Anteile der Tochterunternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Eigenkapitalanteil zum Zeitpunkt des Erwerbs. Der bei Verrechnung von Beteiligungsbuchwert und Eigenkapital der einbezogenen Gesellschaften entstehende Unterschiedsbetrag zum 1. August 2011 wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Dieser Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 20 Jahren abgeschrieben und beträgt zum Geschäftsjahresende T€ 25.923. Die planmäßige, lineare Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes über einen Zeitraum von 20 Jahren basiert insbesondere auf der Einschätzung über die Stabilität und die voraussichtliche Bestandsdauer der Branche und der Geschäftsbeziehungen der OASE Gruppe. Im Rahmen der Erstkonsolidierung der GGP-Group zum 28. Februar 2014 hat sich ein Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von T$ 18.737 bzw. T€ 13.619 ergeben, der über 7,11 Jahre abgeschrieben wird. Die Einschätzung der Nutzungsdauer basiert auf den im Rahmen der Kaufpreisallokation erstellten Planungsrechnungen. Im aktuellen Geschäftsjahr erfolgte aufgrund der Anpassung der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit eine erfolgsneutrale rückwirkende Anpassung dieses Geschäfts- oder Firmenwerts in Höhe von T$ 3.867. Der Restbuchwert zum Ende des Geschäftsjahres beträgt T$ 9.467 bzw. T€ 8.478. Die Einschätzung der Nutzungsdauer beträgt unverändert 7,11 Jahre ab dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Umsätze, Erträge, Zwischenergebnisse, Aufwendungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert und Steuerabgrenzungen nach § 306 HGB vorgenommen. III. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis besteht neben der OASE Management GmbH aus 6 deutschen und 26 ausländischen Gesellschaften. In den Konzernabschluss einbezogen werden die folgenden Unternehmen, an denen die OASE Management GmbH unmittelbar oder mittelbar 100 % der Anteile hält:
IV. WährungsumrechnungBei der Umrechnung der auf Fremdwährungen lautenden Jahresabschlüsse einbezogener ausländischer Unternehmen wurden die Kapitalpositionen der einbezogenen Unternehmen mit historischen Kursen und die anderen Posten der Bilanz mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag (Stichtagskurs) in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das in der Bilanz ausgewiesene Jahresergebnis ergibt sich als Saldo der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnung. Umrechnungsdifferenzen wurden erfolgsneutral in einen Ausgleichsposten im Eigenkapital eingestellt. Für die Umrechnung von Währungen derjenigen Länder, die nicht der europäischen Währungsunion angehören, wurden folgende Wechselkurse angewendet:
V. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenSelbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei selbsterstellter Software beträgt die Nutzungsdauer 3 Jahre und bei den sonstigen selbsterstellten immateriellen Wirtschaftsgütern 5 Jahre. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über den voraussichtlichen Werteverzehr. Die Nutzungsdauer der Software beträgt 3 bis 6 Jahre, der Geschäfts- oder Firmenwert wird unter Berücksichtigung des zukünftigen Nutzens über 15 Jahre, der Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung der OASE Gruppe über 20 Jahre und der Unterschiedsbetrag aus der Erstkonsolidierung der GGP-Group über 7 Jahre abgeschrieben (vgl. Abschnitt II). Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden zur Berücksichtigung voraussichtlich dauernder Wertminderungen vorgenommen. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Anlagegegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von € 150,00 bis € 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst, der gewinnmindernd über fünf Jahre aufgelöst wird. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 150,00 werden im Jahr der Anschaffung direkt als Aufwand gebucht. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden mit den Konzernherstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Konzernherstellungskosten umfassen Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten sowie anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von einem Jahr werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit ihrem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.Den erkennbaren Risiken im Forderungsbestand wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen wird durch angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Entsprechendes gilt für geleistete Anzahlungen, die in den sonstigen Forderungen mit Ihrem Nennwert enthalten sind. Der Kassenbestand sowie der Guthaben bei Kreditinstituten werden bei in Euro lauten-den Beträgen mit dem Nominalwert angesetzt. Beträge in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen. Latente Steuern wurden nach §§ 274 und 306 HGB gebildet. Sie enthalten künftige Steuerminder- oder Steuermehrbelastungen, die sich aus temporären Differenzen zwischen der Konzernbilanz, den Einzelbilanzen und den Steuerbilanzen ergeben. Latente Steuern werden unter Verwendung des Steuersatzes berechnet, der nach gegenwärtiger Rechtslage zum voraussichtlichen Ausgleichszeitpunkt der temporären Differenzen maßgebend sein wird. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren für Versorgungsanwartschaften wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck verwendet. Die Einkommens- und Rentendynamik wurde mit 0,00 % bzw. 1,00 % angenommen. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird nicht mehr der von der Deutschen Bundes-bank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (3,38 %) zugrunde gelegt, sondern der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre, welcher für 2016 4,08 % beträgt. Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen von T€ 290 ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB mit einer Ausschüttungssperre belegt. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis der Mitteilungen der Versicherer mit dem jeweiligen Aktivwert zum Bilanzstichtag bewertet. Darüber hinaus wurden diese Ansprüche und die Pensionsverpflichtung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Rückstellungen für Altersteilzeit werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Gehaltssteigerungen wurden entsprechend berücksichtigt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ausgegebenen Marktzinssatz entsprechend der restlichen Laufzeit abgezinst. Die Verpflichtungen werden gemäß §246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zum Stichtag zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Langfristige Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank ausgegebenen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen. Vermögensgegenstände sowie Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs im Zeitpunkt ihrer Entstehung eingebucht und gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. VI. Erläuterungen zur KonzernbilanzIm Rahmen der Wachstumsstrategie wurde mit Akquisition von biOrB im Geschäftsjahr 2016 Anlagevermögen im Wert von T€ 718 (TGBP 530) erworben. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens der OASE-Gruppe im Geschäftsjahr 2016 ist in der Anlage zum Konzernanhang dargestellt. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung bzw. Konstruktionen betragen im Geschäftsjahr Mio. € 4,81. Hiervon entfallen T€ 1.042 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens. Die auf den Konzernumsatz bezogene F&E Quote beträgt 3,3 % (Vorperiode: 3,8). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. In der Konzernbilanz sind latente Steuern in Höhe von T€ 1.334 aktiviert, die sich wie folgt zusammensetzen:
Latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden unter Verwendung eines Steuersatzes von 30 % oder 40 % berechnet, der nach gegenwärtiger Rechtslage zum voraussichtlichen Ausgleichszeitpunkt der temporären Differenzen maßgebend sein wird. Latente Steuern auf temporäre Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz werden unter Verwendung von Steuersätzen von 25 % und 30,36 % ermittelt. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurde eine Saldierung der Pensionsrückstellungen mit dem Deckungsvermögen vorgenommen. Der Zeitwert des mit der Rückstellung verrechneten Deckungsvermögens entspricht dem Aktivwert und beträgt T€ 2.144. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt zum Stichtag T€ 3.240. Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 64) wurden mit den Zinsaufwendungen (T€ -123) gemäß § 246 Abs. 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 59 ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der Differenzbetrag der Pensionsrückstellung zwischen den Wertansätzen gem. § 253 Abs. 2 und § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 290. Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Werte in Klammern geben den Vorjahreswerte zum 30.09.2015 Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit folgenden Pfandrechten oder ähnlichen Rechten abgesichert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen in voller Höhe auf Verbindlichkeiten aus Darlehen und Zinsen. VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich nach strategischen Geschäftsfeldern und geographischen Märkten in Mio. € wie folgt zusammen:
Materialaufwand Im Rahmen der Erstkonsolidierung der GGP-Gruppe zum 28. Februar 2014 wurden die erworbenen Vorräte mit ihrem Zeitwert angesetzt. Der hierbei erfasste Step-Up wird mit dem Verkauf der jeweiligen Vermögensgegenstände entsprechend reduziert. Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen im Zusammenhang mit der Anpassung des "Step Up" auf Vorräte in Höhe von T€ 19 erfasst. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremden Aufwendungen in Höhe von T€ 13 aus Verlusten aus Abgängen des Anlagevermögens enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von T€ 860 (Vorjahr T€ 0) und einer Abstandszahlung T€ 267 (Vorjahr T€ 0) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 276) enthalten. Einmalige Effekte Die Personalaufwendungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben Aufwendungen für den gewöhnlichen Geschäftsbetrieb einmalige Effekte im Zusammenhang mit Investitionen in neue Geschäftsfelder (T€ 895), Aufwendungen für Finanzierungs-Änderungen (T€ 91), im Zusammenhang mit der Wachstumsstrategie (T€ 1.452), Anpassung der Organisationsstruktur (T€ 209) sowie Aufwand für Aufsichtsgremien (T€ 50). Abschreibungen Die Abschreibungen enthalten die Abschreibung auf die Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von T€ 4.372. VIII. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden die folgenden Haftungsverhältnisse:
Das Risiko der Inanspruchnahme der Haftungsverhältnisse wird aufgrund der geschäftlichen Entwicklung als gering eingeschätzt. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr 2016 schlüsselt sich wie folgt auf:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Leasingverpflichtungen und Mietverträgen und betragen insgesamt T€ 2.181 (Vorjahr T€ 2.548). Davon sind innerhalb eines Jahres T€ 826 (Vorjahr T€ 834) und innerhalb von zwei bis fünf Jahren T€ 1.355 (Vorjahr T€ 1.714) zu leisten. Zweck der Leasinggeschäfte ist die Fremdfinanzierung vom Anlagevermögen. Vorteile der Leasinggeschäfte sind im Wesentlichen in der geringeren Kapitalbindung zu sehen. Potentielle Risiken bestehen aufgrund der langfristigen Vertragsbindung. Die Risiken und Vorteile aus Leasingverhältnissen sind für die Beurteilung der Finanzlage des Konzerns unwesentlich. Eine wesentliche und außerhalb des normalen Geschäftsbetriebs wahrscheinliche Inanspruchnahme besteht nicht. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage des Konzerns von Bedeutung wären. Derivate Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zinsrisiken aus der langfristigen Finanzierung der Gruppe werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Am Bilanzstichtag besteht ein Zins-Swap mit einem Nominalvolumen von T€ 25.247, der zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bei Bankdarlehen (Nominalvolumen T€ 25.247) eingesetzt wird Das Derivat wurde mit einer Laufzeit entsprechend dem Finanzierungsvertrags bis 30.05.2018 abgeschlossen. Da für dieses Sicherungsgeschäft die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, wurde eine Bewertungseinheit i. S. d. § 254 HGB (Mikro-Hedge) gebildet. Hinsichtlich des negativen Marktwertes dieses Finanzinstruments (T€ 91) wurde dementsprechend auf die Bildung einer Drohverlustrückstellung verzichtet. Der Ausgleich der gegenläufigen Zahlungsströme erfolgt über die Laufzeit der zugrunde liegenden Darlehen. Grundlage für die Ermittlung der Wirksamkeit (Effektivität) der Bewertungseinheiten ist die Übereinstimmung der bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft. Der beizulegende Zeitwert des Finanzinstruments wurde nach der Black-Barwertberechnung ermittelt. Es wurde die Einfrierungsmethode angewandt. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten MitarbeiterInnen betrug:
Inanspruchnahme von Befreiungsvorschriften Für die Tochterunternehmen Oase Holding GmbH, Hörstel, OASE GmbH, Hörstel, OASE FT GmbH, Hörstel, PFG GmbH, Hörstel, Oase International GmbH, Hörstel, und Garden Logistics GmbH, Rheine, wird für das Geschäftsjahr 2016 die Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen und der Jahresabschluss nicht offen gelegt. Beirat Dem Beirat, eingesetzt mit Gesellschafterbeschluss vom 29. Juli 2014 gehörten im Geschäftsjahr 2015/16 an:
Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Auf die Angabe von Geschäftsführerbezügen nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wird unter Berücksichtigung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Hörstel, den 31. Januar 2017 Die Geschäftsführung Ansgar Paul Birgit Kempe-Heeger Thorsten Muck Entwicklung des Konzernanlagevermögens zum 30. September 2016
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
Eigenkapitalspiegel zum 30. September 2016
Ergänzende Angaben nach DRS 7 Tz. 15: Einer gesetzlichen Ausschüttungssperre unterliegen T€ 3.376, die auf die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entfallen. Aufgrund der veränderten Rechnungsszinssätze bei Pensionsrückstellungen sind T€ 290 gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB mit einer Ausschüttungssperre belegt. Andere Ausschüttungssperren bestehen nicht. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der OASE Management GmbH, Hörstel, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 31. Januar 2017 PricewaterhouseCoopers
Prof. Dr. Gregor Solfrian, Wirtschaftsprüfer ppa. Tobias Kruse Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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Beteiligungsgesellschaften
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