Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 95764
Eingetragen
13.12.2005
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Betrieb eines Beratungs- und Ingenieurunternehmens zur Erbringung von Beratungs-, Planungs- und Ingenieurleistungen vornehmlich im Bauwesen und im Rahmen der berufsrechtlichen Möglichkeiten für Bauingenieure.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Stefan Dr.-Ing. Ehmann
seit 13.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
S***** E*****
20.00%
20.00%
20.00%

Gesellschafter
Beta

4 von 5 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
S***** E*****
20.00%
U***** J******
20.00%
H*** S*****
20.00%
T***** S******
20.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WTM Engineers GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

WTM Engineers GmbH, Hamburg

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die WTM Engineers GmbH (im Folgenden: WTM) erbringt Ingenieurdienstleistungen im Bauwesen. Das Unternehmen wurde 1936 gegründet. Die WTM ist - neben ihrem Hauptsitz in Hamburg und einem Büro in Kiel - mit Tochtergesellschaften in Berlin und München vertreten und begleitet private und öffentliche Bauherren bei ihren Projekten im In- und Ausland. Speziell für Auslandsaufgaben wurde die WTM Engineers International GmbH, Hamburg, gegründet. Für die Zertifizierung von Windenenergieanlagen ist die WTM über ihre Tochtergesellschaft WTM Engineers International GmbH, Hamburg, mittelbar an der GOCert GmbH, Hamburg, beteiligt.

Unsere Arbeitsgebiete umfassen:

• Beratung (z. B. Bedarfsplanung, Technical Due Diligence, Studien)

• Objektplanung für Ingenieurbauwerke (z. B. Brücken, Tunnel, Baugruben, Türme, Silos)

• Nachrechnung von Ingenieurbauwerken

• Rückbauplanungen

• Planungsleistungen im Wasserbau (z. B. Hafenanlagen, Hochwasser- und Küstenschutz, Schleusen, Wehre)

• Planungsleistungen im Spezialtiefbau

• Planungsleistungen im Industrie- und Gewerbebau (z. B. Logistikzentren, Lagerhallen, Kraftwerke, Industrieanlagen)

• Planungsleistungen für Offshore-Windenergieanlagen einschließlich Zertifizierung

• Tragwerksplanung (z. B. Hochbauten, Ingenieurbauwerke, historische Bauwerke, Glastragwerke)

• Vorbeugender und konstruktiver Brandschutz

• Bauphysik

• Nachhaltigkeitsauditierung für Gebäude nach DGNB

• Forschung und Entwicklung (z. B. neue Bauweisen, innovative Baustoffe, Bauwerksmonitoring)

• Bautechnische Prüfungen als Prüfingenieure und Prüfsachverständige

• Bau- und Fertigungsüberwachung

• Schutz- und Instandsetzungsplanungen

• Bauwerks-Diagnostik durch zerstörungsfreie Prüfmethoden (zfP)

2. Forschung und Entwicklung

Um das hohe Qualitätsniveau und das Innovationspotential des Unternehmens zu sichern, arbeitet WTM an zahlreichen Forschungs- und Entwicklungsaufgaben und in mehreren Normungsgremien und Sachverständigenausschüssen mit und gehört zum wissenschaftlichen Beirat einer der angesehensten Fachzeitschriften. Auch im Bereich der Offshore-Windenergie-Anlagen arbeitet WTM bei der Grundlagenforschung mit.

WTM ist an der Erarbeitung der Standardwerke EAU, EAB, und EA-Pfähle sowie am Grundbautaschenbuch beteiligt. Zahlreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften und Vorträge auf Tagungen belegen das hohe wissenschaftlich-technische Niveau des Unternehmens.

Durch die gute Vernetzung mit nahezu allen deutschen Hochschulen hat WTM Zugriff auf die neuesten Forschungsergebnisse bzw. kann in Kooperation mit Hochschulinstituten Forschungsaufgaben übernehmen. Mit Prof. Große von der TU München und der von ihm geleiteten Gruppe der "WTM-Diagnostics" setzt WTM Forschungsergebnisse zu "zerstörungsfreien Prüfungsmethoden ("ZfP-Methoden") unmittelbar in die Praxis um.

WTM widmet sich intensiv der Entwicklung von BIM ("Building Information Modeling") als zukunftsweisende Planungsmethode. Neben der Mitarbeit in zahlreichen Pilotprojekten ist WTM Gesellschafter in der planen-bauen 4.0 - Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens mbH, Mitglied im buildingSMART e.V. und Gründungsmitglied im BIM HUB Hamburg e.V.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die erhoffte wirtschaftliche Stabilisierung in Deutschland blieb in 2023 aus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (im Folgenden: "BIP") sank in 2023 um 0,3%. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine und der damit einhergehenden Energiekrise. Der Welthandel verlor generell an Dynamik und somit auch die deutsche Wirtschaft. Die Energiepreise stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die energieintensiven Betriebe. Hohe Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsmöglichkeiten. Eine große Bedeutung hatte dieses insbesondere für die Bauwirtschaft. Insgesamt dämpfen die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Weiterhin ist der Fachkräftemangel in spezifischen Branchen ein wachstumshemmender Faktor der deutschen Wirtschaft.

Die Bauwirtschaft unterliegt traditionell stärkeren konjunkturellen Zyklen mit den damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken. Durch die diversifizierte fachliche Ausrichtung von WTM, wie Gewerbebau, Wissenschaftsbau, Krankenhausbau, Industriebau, Ingenieurbau, Bauen im Bestand, Spezialtiefbau und Wasserbau sowie der breiten Leistungspalette von Gutachten, Machbarkeitsstudien, Planungs-, Prüfungs- und Überwachungstätigkeiten, ist die Gesellschaft weniger von diesen konjunkturellen Zyklen abhängig und konnte dadurch trotz einer anspruchsvollen Wettbewerbssituation weiter wachsen. Insgesamt ist die Auftragslage in der Bauwirtschaft weiterhin gut und der hohe Bedarf an Infrastrukturmaßnahmen sowie im Gewerbebau sorgt voraussichtlich auch in Zukunft für eine stabile Entwicklung.

2. Geschäftsverlauf

Die Umsatz- und Ertragsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 war vor dem Hintergrund der konjunkturellen Lage, insbesondere im Hinblick auf die Situation im Baugewerbe im regionalen und nationalen Bereich gut und entsprach der Prognose aus dem Vorjahr. Die Beschäftigtenzahl blieb in 2023 nahezu konstant.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

a. Ertragslage

Der Jahresüberschuss entspricht mit TEUR 122 und einem Ergebnis nach Steuern von TEUR 1.353 (Vorjahr: TEUR 1.416) den Erwartungen. Das Rohergebnis hat sich mit TEUR 29.739 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 27.639) um 8% verbessert.

Mit ihren Tochterfirmen verfügt WTM im Jahresdurchschnitt über insgesamt 280 (Vorjahr: 280) Mitarbeiter und gehört damit zu den führenden deutschen Consultingunternehmen im Bauwesen. Der Personalaufwand hat sich überproportional zum Rohergebnis um TEUR 1.183 (+5%) erhöht.

Der Personalentwicklung wird von der Geschäftsführung eine hohe Bedeutung zugemessen, so dass interne und externe Schulungen sowie eine kontinuierliche Rekrutierung von neuen Mitarbeitern erfolgen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr erneut deutlich in die Fortbildung der Mitarbeiter investiert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhte sich um TEUR 710. Grund hierfür war u.a. höhere Mieten (+TEUR 100) und Lizenzaufwendungen (+TEUR 28).

Die Erträge aus Beteiligungen enthalten eine Gewinnausschüttung der WTM ENGINEERS Berlin GmbH.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern, Erträge aus Beteiligungen und Zinsen (EBIT) beträgt TEUR 1.284 verglichen mit TEUR 1.397 im Vorjahr, was einem Rückgang von TEUR 113 (-8%) entspricht.

b. Vermögens- und Finanzlage

Das Gesellschaftsvermögen besteht neben den Vorräten und Forderungen im Wesentlichen aus der Büroeinrichtung, der EDV - Ausstattung mit Soft- und Hardware, Guthaben auf Bankkonten sowie Finanzanlagen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich aufgrund von planmäßigen Abschreibungen, denen geringere Investitionen gegenüber standen, um TEUR 181 vermindert.

Gegenüber dem Anstieg der in Arbeit befindlichen Aufträge (+5%) haben sich die erhaltenen Anzahlungen der Kunden überproportional um 8% erhöht.

Aufgrund niedrigerer Umsatzerlöse zum Ende des Geschäftsjahres sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR -1.290 gesunken.

Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2021 mit einem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten von TEUR 23.569 (Vorjahr: TEUR 19.410) über ausreichend Liquidität, um ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert vor allem aus vorausgezahlten Versicherungsbeiträgen und Softwarelizenzgebühren, die Aufwand für 2024 und folgende Jahre darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten unverändert im Wesentlichen mitarbeiterbezogene Verflichtungen (für ausstehende Urlaubstage und Überstunden), ausstehende Rechnungen sowie Gewährleistungsrisiken.

Bankverbindlichkeiten bestehen keine. Die Finanzierung der Gesellschaft ist nach wie vor sehr solide; im Jahr 2023 erfolgten diesbezüglich keine besonderen Maßnahmen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten vor allem Verbindlichkeiten gegenüber ARGE Partnern, aus der Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und gegenüber den Gesellschaftern. Insbesondere der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern und aus Ertragsteuern (+TEUR -47) sowie aus der Umsatzsteuer (+TEUR 328) führte zu der Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten am Bilanzstichtag.

Als Ergebnis erhöhte sich die Bilanzsumme um TEUR 2.726.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen vor allem das Ergebnis nach Steuern sowie der Rohertrag jeweils im Zeitverlauf. Ferner wird die Liquidität zur Steuerung des Unternehmens laufend überwacht. Weitere Leistungsindikatoren sind die Anzahl der Mitarbeiter und die Personalkosten.

5. Gesamtaussage

Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2023 entsprechend der Marktentwicklung erneut positiv verlaufen.

Das Ergebnis nach Steuern liegt mit TEUR 1.353 um TEUR -62 unter dem Vorjahr. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten einschließlich Rückstellungen sind vollständig durch die liquiden Mittel gedeckt. Die Gesellschaft konnte somit entsprechend der Prognose aus dem Vorjahr eine stabile wirtschaftliche Entwicklung und Situation mit einer ausreichenden Eigenkapital- und Liquiditätsbasis erreichen.

III. Prognosebericht

1. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Wirtschaft der Europäischen (im Folgenden: "EU") wächst weiter, wenn auch mit geringerer Dynamik. Das zeigt die Wirtschaftsprognose der EU-Kommission vom Mai 2024. In dieser Prognose wird das Wirtschaftswachstum von 0,8% in der EU für 2024 erwartet. Für 2025 wird nicht mehr mit einem Wachstum von 1,7%, sondern von 1,4% gerechnet. Inzwischen ist die Inflation in der EU seit ihrem Höchststand im Jahr 2022 erheblich gesunken. Sie wird voraussichtlich auf 2,7% in diesem Jahr und auf 2,2% im Jahr 2025 zurückgehen. Einige Herausforderungen bleiben jedoch bestehen und so ist eine Abschwächung beim Investitionswachstum zu beobachten. Die Kredit-Zinssätze werden langsamer sinken als erwartet, und die sich so ergebenden Finanzierungsherausforderungen sind gerade bei mittelständischen Unternehmen von hoher Bedeutung.

Die deutsche Wirtschaft wird laut der Prognose des Sachverständigenrats Wirtschaft im Jahr 2024 um 0,2% und im kommenden Jahr den Berechnungen zufolge um 0,9% wachsen. Trotz des geringen Wachstums ist der Arbeitsmarkt in Deutschland weiterhin recht stabil. Für 2026 wird mit einer deutlichen Reduzierung der Arbeitslosenzahlen gerechnet. Weiterhin wird erwartet, dass sich die Inflation weiter abschwächt von 2,4% in 2024 auf 2,1% in 2025.

(Quelle: Pressemitteilungen der Europäischen Kommission/ Sachverständigenrat Wirtschaft/ DIW Prognose)

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe rechnet im Bauhauptgewerbe mit einem realen Rückgang für 2024 von 3%. Die Nachfrage im Wirtschaftsbau ist ambivalent. Die Order im Tiefbau sind auf Wachstum gestellt. Hier schlagen sich die nachhaltigen Pläne zum Ausbau der Energieinfrastruktur, zum Ausbau des ÖPNV und zum Schienenausbau der Deutschen Bahn nieder. Die Order im gewerblichen Tiefbau legten im ersten Halbjahr 2024 um nominal 10% zu.

Die Order im öffentlichen Bau zeigen sich im ersten Halbjahr 2024 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum gefestigt. Während die Order im Hochbau um nominal ca. 4% zulegten, waren es im Tiefbau (Straßenbau und sonstiger öffentlicher Tiefbau) ca. +7%.

(Quelle: Konjunkturprognose 2024, Zentralverband Deutsches Baugewerbe).

2. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung (ohne unvorhergesehene Sondereffekte)

Trotz der derzeit schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation entwickelt sich das laufende Jahr für die WTM bisher zufriedenstellend und erwartungsgemäß. Allerdings ist wie in den Vorjahren eine Investitionszurückhaltung bei einzelnen Bauprojekten (z.B. im Hotel- und Wohnungsbau) spürbar.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund der komfortablen und weiter angestiegenen Auftragslage von einer stabilen Entwicklung und einem weiterem Wachstum der Umsatzerlöse sowie einem stabilen Ergebnis auf Vorjahresniveau ausgegangen. Im bisherigen Geschäftsverlauf waren weder wesentliche Investitionen notwendig noch bestand ein Fremdfinanzierungsbedarf.

Die Unternehmensstrategie, neben der Weiterentwicklung der Kernkompetenzen neue Betätigungsfelder zu suchen und weniger interessante Geschäftsfelder abzubauen, hat sich bewährt und soll fortgeführt werden. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit in Form von Broschüren, Internetauftritt, Anzeigen, Vorträgen, Veröffentlichungen und Mitarbeit in Fachgremien hat WTM einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht.

Die Intensivierung der Auslandstätigkeiten wird weiter verfolgt. Hierzu war in 2007 die WTM Engineers International GmbH gegründet worden, die bisher Projekte u.a. in Dänemark, Indien, Kuwait, Saudi Arabien und in den USA bearbeitet hat.

Aufgrund des relativ hohen Zinsniveaus wird aufgrund der hohen vorgehaltenen Liquidität wieder mit einem positiven Finanzergebnis gerechnet.

IV. Chancen- und Risikenbericht

1. Allgemeines

Die WTM ist verschiedenen generellen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt, welche die Geschäftstätigkeit einschränken und nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können.

Das Management von WTM analysiert, bewertet und überwacht regelmäßig die für die Gesellschaft bedeutenden Chancen und Risiken, die mit den geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens untrennbar verbunden sind, um potenzielle Schäden vom Unternehmen abzuwenden.

Risiken werden bewusst nur eingegangen, wenn sie kalkulierbar sind und dies im Rahmen der Nutzung günstiger Geschäftsgelegenheiten zur Steigerung des Unternehmenswertes unvermeidbar ist. Die WTM ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig.

Die Auswirkungen des Ukraine Konflikts sowie die deutlich gestiegene Inflation führen zu besonderen Herausforderungen. Als Unternehmen sehen wir uns gegenwärtig aber gut gerüstet und aufgestellt.

2. Markt- und umfeldbezogene Chancen und Risiken

Die Bauwirtschaft unterliegt traditionell stärkeren konjunkturellen Zyklen mit den damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken. Durch die diversifizierte fachliche Ausrichtung von WTM, wie Gewerbebau, Wohnungsbau, Industriebau, Ingenieurbau, Spezialtiefbau und Wasserbau sowie der breiten Leistungspalette von Gutachten, Machbarkeitsstudien, Planungs-, Prüfungs- und Überwachungstätigkeiten, ist die Gesellschaft weniger von diesen konjunkturellen Zyklen abhängig und konnte weiter wachsen. Die derzeit noch gute Konjunkturlage im Bauwesen erhöht den allgemeinen Bedarf an Ingenieuren. Der Erhalt der Mitarbeiter-Zufriedenheit und die Gewinnung neuer Mitarbeiter haben daher höchste Priorität.

WTM sieht sich als mittelständisches Unternehmen zunehmend großen, von Investoren im Verbund gehaltenen Unternehmen gegenüber. Durch die häufigere Bildung von projektbezogenen Arbeitsgemeinschaften und strategischen Partnerschaften begegnet WTM dieser Entwicklung.

Massive Nachfrageeinbrüche sind nicht generell auszuschließen, werden aber als eher unwahrscheinlich eingeschätzt. Es gibt hierfür derzeit keine Anzeichen im Auftragsbestand.

Währungsrisiken sind wegen der geringen Umsatzanteile außerhalb der Euro-Zone gering.

WTM wird auch weiterhin den Markt beobachten, seine Chancen in prosperierenden Wirtschaftszweigen nutzen und Marktnischen zielgerichtet besetzen.

3. Unternehmensbezogene Chancen und Risiken

3.1 Haftungs- und Gewährleistungsrisiken

Zur Vermeidung von Haftungs- und Gewährleistungsrisiken hat WTM hohe interne Qualitätsstandards und Kontrollmechanismen auf der Grundlage eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9001: 2015 installiert.

Das WTM-QM-System wurde vom Germanischen Lloyd zertifiziert und unterliegt einem jährlichen Audit. Zur Qualitätssicherung wird jedes Projekt von einem der Geschäftsführer persönlich betreut und begleitet.

Die unmittelbare Führung eines Projektteams übernimmt ein erfahrener Projektleiter. Vorausschauend und professionell koordiniert dieser die einzelnen Leistungen. Permanente Weiterbildung und Entwicklung sichern das hohe und aktuelle Wissensniveau. Um den finanziellen bzw. zeitlichen Rahmen eines Projektes nicht zu überschreiten, werden Budget und Termine regelmäßig kontrolliert.

Für Haftungsrisiken hat WTM eine umfassende Berufshaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckungssumme abgeschlossen.

Die WTM hat seit 2018 einen externen Datenschutzbeauftragten nach DSGVO für das Unternehmen.

3.2 IT-Risiken

Zur Minimierung des Risikos von Systemausfällen wurden verschiedene Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, Backup-Systeme, redundante Server, Notfallpläne sowie Datenspiegelungen. Gegen unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme werden u.a. passwortgeschützte Zugänge, Firewallsysteme und Virenscanner eingesetzt und weiterentwickelt.

Die IT-Systeme werden ständig dem neuesten Stand der Technik angepasst. Die Mitarbeiter werden permanent zu dem Thema IT-Sicherheit geschult.

3.3 Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Preisänderungsrisiken sind als relativ gering einzuschätzen, da längerfristige Verträge existieren, die im Rahmen des Controllings überwacht werden. Die Margenentwicklung steht permanent im Fokus der Geschäftsleitung. Das Adressausfallrisiko ist ebenfalls relativ gering, da die WTM überwiegend mit langjährigen Geschäftspartnern zusammenarbeitet. Rechtzeitige Rechnungslegung und ein Mahnwesen minimieren das Ausfallrisiko zusätzlich. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer neuen Kunden.

Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden im Rahmen einer monatlichen Vorschau rechtzeitig erkennbar. Durch die rechtzeitige Anforderung von Abschlagsrechnungen auf die erbrachten Projektleistngen wird für ausreichende Liquiditätsreserven gesorgt. Unser aktives Zahlungsstrommanagement führte dazu, dass es in der Vergangenheit zu keinerlei Liquiditätsschwierigkeiten gekommen ist. WTM hält regelmäßig ausreichend Liquidität in Form von Kontokorrentguthaben und Termingeld vor und kann ggf. auf offene Kreditlinien der Hausbanken zugreifen.

Es gibt kein Zinsrisiko, da die Gesellschaft hauptsächlich durch Eigenkapital finanziert ist. Es sind keine Finanzierungen oder Kredite notwendig.

3.4 Personalrisiken

Das Risiko von Personalengpässen wird ggfs. durch den Einsatz von Subunternehmern als relativ gering eingeschätzt. Die Personalgewinnung und Entwicklung ist eines der wichtigen Aufgaben der Geschäftsführung.

4. Gesamteinschätzung

Aus der Bewertung der Chancen und Risiken im abgelaufenen und aktuellen Geschäftsjahr ergaben sich keine nennenswerten Risiken, die den Bestand oder den Fortbestand des Unternehmens gefährden bzw. einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage hatten. Die Chancen und Risiken werden durch die Geschäftsführung laufend überwacht, alle Verantwortlichen sind ausreichend sensibilisiert.

 

Hamburg, 25. November 2024

gez. Dr.-Ing. Ulrich Jäppelt

gez. Dr.-Ing. Stefan Ehmann

gez. Dr.-Ing. Alexander Steffens

gez. Dr.-Ing. Hans Scholz

gez. Dr.-Ing. Thomas Schadow

gez. Dr.-Ing. Gerhard Zehetmaier

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.512.112,94 1.331.395,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 99.371,84 70.777,98
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 99.371,84 70.777,98
II. Sachanlagen 1.146.741,10 994.617,81
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.146.741,10 994.617,81
III. Finanzanlagen 266.000,00 266.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 261.000,00 261.000,00
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 27.545.220,35 25.085.556,37
I. Vorräte 0,00 0,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 58.009.233,42 55.176.807,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.976.500,65 5.675.450,10
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 105.488,10 168.674,76
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.014,76 25.359,51
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.863.997,79 5.481.415,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 23.568.719,70 19.410.106,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 864.438,22 778.919,43
Bilanzsumme, Summe Aktiva 29.921.771,51 27.195.871,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 826.788,27 704.910,39
I. gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnvortrag 454.910,39 343.598,91
III. Jahresüberschuss 121.877,88 111.311,48
B. Rückstellungen 2.928.890,00 2.684.371,73
C. Verbindlichkeiten 26.166.093,24 23.806.589,47
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.972,83 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 15.972,83 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 26.150.120,41 23.806.589,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 26.150.120,41 23.806.589,47
Bilanzsumme, Summe Passiva 29.921.771,51 27.195.871,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 30.062.326,39 28.168.489,32
2. Personalaufwand 23.535.805,98 22.353.151,24
a) Löhne und Gehälter 20.952.809,71 19.896.795,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.582.996,27 2.456.355,68
davon für Altersversorgung 9.062,94 8.465,30
3. Abschreibungen 473.756,53 359.315,10
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 473.756,53 359.315,10
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.767.051,86 4.056.725,61
5. Erträge aus Beteiligungen 1.145.933,54 1.306.866,65
davon aus verbundenen Unternehmen 1.145.933,54 1.306.866,65
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 492.981,66 1.482,09
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.250,00 17.532,00
davon aus Abzinsung 8.250,00 17.532,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.562.896,07 1.274.216,72
9. Ergebnis nach Steuern 1.353.481,15 1.415.897,39
10. sonstige Steuern 2.124,49 1.799,82
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.229.478,78 1.302.786,09
Jahresüberschuss 121.877,88 111.311,48

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

WTM Engineers GmbH, Hamburg

1. Allgemeine Angaben

1.1 Pflichtangaben gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Firma und Sitz: WTM Engineers GmbH, Hamburg
Registergericht und Handelregisternummer: Amtsgericht Hamburg, HRB 95764

1.2 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss der WTM Engineers GmbH auf den 31. Dezember 2023 wurde gemäß § 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB bei der Aufstellung des Anhanges wurde teilweise Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und - sofern abnutzbar - abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Im Fall einer dauerhaften Wertminderung wird das Anlagevermögen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgewertet.

Die WTM Engineers GmbH hält an verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (ARGE) eine kapitalmäßige Beteiligung. Es besteht jedoch eine unbeschränkte persönliche Haftung aus diesen Joint Ventures. Es erfolgt eine Gewinnübernahme unter der Voraussetzung, dass der Gewinnanspruch aus der jeweiligen ARGE hinreichend sicher ist. Die aus den ARGEN realisierten Gewinnanteile werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen.

In Arbeit befindliche Aufträge werden retrograd auf der Basis der vereinbarten Vergütungen, des Fertigstellungsgrades am Bilanzstichtag und eines angemessenen Abschlags für die durchschnittlichen Bruttogewinnaufschläge und evtl. Erlösschmälerungen bewertet. In allen Fällen wurde somit verlustfrei bewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den in Arbeit befindlichen Aufträgen abgesetzt.

Fertige und abgenommene Leistungen werden als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen, auch wenn sie noch nicht abgerechnet sind. Noch nicht abgenommene Leistungen sind nicht fertiggestellt und werden als in Arbeit befindliche Aufträge ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Absicherung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung von 1% auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

DerKassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Eigenkapital

Insgesamt ist ein Betrag von TEUR 3 ausschüttungsgesperrt (Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn bzw. sieben Geschäftsjahren, § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB).

DieRückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

• erwartete Rentendynamik p.a.: 2,31%

• zugrunde gelegte Sterbetafel: Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck

• Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,82 % p.a. gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB verwendet. Fluktuation war nicht zu berücksichtigen.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beläuft sich auf TEUR 3.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

DieVerbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

3.2 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personal-, Gewährleistungs- und Aufbewahrungsverpflichtungen sowie für ausstehende Rechnungen.

3.3 Mitzugehörigkeitsvermerk

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 3.606 (Vorjahr: TEUR 5.810).

3.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023:

Es bestehen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von TEUR 7.778 mit einer Laufzeit bis 31. Dezember 2028.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Angaben zum Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB (hier zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen)

Anteil am Kapital
%
Eigenkapital 31. Dezember 2023
TEUR
Ergebnis 2023
TEUR
WTM ENGINEERS München GmbH, München 100% 442 145
WTM ENGINEERS Berlin GmbH, Berlin 100% 2.730 1.484
WTM Engineers International GmbH, Hamburg 100% 103 3
WTM Engineers Copenhagen ApS, Copenhagen, Dänemark 100% * 2 -3
GOCert GmbH, Hamburg 100% * 89 -8

* mittelbar gehalten über die WTM Engineers International GmbH. Zahlen aus 2022, da noch kein Jahresabschluss für 2023 vorlag.

Die Angaben zu der Beteiligung (Posten A. III. 2.) unterbleiben gemäß § 268 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB, da diese für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach § 264 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung sind.

4.2 Anzahl der Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr im Durchschnitt 213 Mitarbeiter (nach Köpfen Angestellte und Aushilfen ohne Geschäftsführer, Studenten, Praktikanten und Auszubildende), von denen 152 Ingenieure, 23 Konstrukteure und 38 übrige kaufmännische Mitarbeiter sind.

4.3 Geschäftsführer

Geschäftsführer sind:

• Dr.-Ing. Ulrich Jäppelt

• Dr.-Ing. Stefan Ehmann

• Dr.-Ing. Alexander Steffens

• Dr.-Ing. Hans Scholz

• Dr.-Ing. Thomas Schadow

• Dr.-Ing. Gerhard Zehetmaier

Ausgeübter Beruf ist jeweils Geschäftsführer der WTM Engineers GmbH.

 

Hamburg, 25. November 2024

gez. Dr.-Ing. Ulrich Jäppelt

gez. Dr.-Ing. Stefan Ehmann

gez. Dr.-Ing. Alexander Steffens

gez. Dr.-Ing. Hans Scholz

gez. Dr.-Ing. Thomas Schadow

gez. Dr.-Ing. Gerhard Zehetmaier

sonstige Berichtsbestandteile

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 680.436,58 108.809,21 0,00 789.245,79
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.362.882,29 545.693,47 150.892,81 3.757.682,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 261.000,00 0,00 0,00 261.000,00
2. Beteiligungen 5.000,00 0,00 0,00 5.000,00
266.000,00 0,00 0,00 266.000,00
4.309.318,87 654.502,68 150.892,81 4.812.928,74
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 609.658,60 80.215,35 0,00 689.873,95
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.368.264,48 393.541,18 150.863,81 2.610.941,85
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.977.923,08 473.756,53 150.863,81 3.300.815,80
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.371,84 70.777,98
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.146.741,10 994.617,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 261.000,00 261.000,00
2. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
266.000,00 266.000,00
1.512.112,94 1.331.395,79

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die WTM Engineers GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WTM Engineers GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WTM Engineers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 26. November 2024

ARGENTA GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gunnar Goldenbaum, Wirtschaftsprüfer

Michael Schulz, Wirtschaftsprüfer

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