Onstmettinger Bank eG

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart GnR 400010
Eingetragen
8.11.1893
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Einlagen; b) die Gewährung von Krediten aller Art; c) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; d) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; e) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; f) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; g) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; h) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen und Versicherungen; i) die Errichtung und der Betrieb einer Kraftfahrzeug-Waschanlage; j) die Erstellung, Veräußerung, Vermietung, Verpachtung oder Verwaltung von Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Markus Hipp
seit 7.7.2014
Prokura
Armin Schmid
seit 5.6.2012
Vorstandsmitglied
Dieter Boss
seit 10.1.2007
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Onstmettinger Bank eG

Albstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Onstmettinger Bank eG

Gliederung des Lageberichts

A. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

B. Geschäftsverlauf und Lage (Wirtschaftsbericht)

1. Rahmenbedingungen

2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3. Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs

4. Darstellung, Analyse und Beurteilung der wirtschaftlichen Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

C. Risiko- und Chancenbericht

D. Prognosebericht

A. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

Als Genossenschaftsbank besteht unsere Kernaufgabe darin, die wirtschaftliche Entwicklung unserer Mitglieder und Kunden zu fördern. Darin gründet auch die enge regionale Bindung an unser Geschäftsgebiet. Mit einer Mitgliederanzahl von 4.063 sind 66,5 Prozent unserer 6.108 Kunden Mitglied der Onstmettinger Bank eG.

Unser Geschäftsmodell fokussiert sich auf die dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder und Kunden in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagefragen. Die Onstmettinger Bank eG hat als zentrale Geschäftsaktivitäten das Privat- und das Firmenkundengeschäft sowie als Ergänzung zum Kundengeschäft und zur Liquiditäts-, Ertrags- und Risikosteuerung das Eigengeschäft definiert. Darüber hinaus wird das Leistungsangebot innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe in Anspruch genommen. Um nachhaltig ein verlässlicher und stabiler Partner sein zu können, benötigen wir eine ausreichende Ertrags- und Eigenkapitalbasis, welche wir mit strategischen Kennziffern als finanzielle Leistungsindikatoren definiert haben.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit unterhalten wir nur eine Hauptgeschäftsstelle und keine weiteren Geschäftsstellen.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. (BVR) angeschlossen. Mit der Zugehörigkeit zum Garantieverbund und durch Abgabe einer Garantieerklärung haben wir eine Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR übernommen. Ferner ist die Onstmettinger Bank eG auch Mitglied der BVR Institutssicherung GmbH (BVR ISG).

B. Geschäftsverlauf und Lage (Wirtschaftsbericht)

1. Rahmenbedingungen

Quellenangabe: BVR-Rundschreiben vom 4. März 2024 (Übersicht über die Entwicklung der Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland sowie an den Finanzmärkten im Jahr 2023) und vom 6. März 2024 (Geschäftsentwicklung der Genossenschaftsbanken im Jahre 2023) sowie statistische Auswertungen der Bundesagentur für Arbeit bzw. vom Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V. jeweils per Jahresende 2023.

Konjunktur in Deutschland und in der Region

Im Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 Prozent, nachdem es 2022 noch merklich zugelegt hatte (+1,8 Prozent). Die Inflationsrate verminderte sich zwar von 6,9 Prozent im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 Prozent 2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch. Die bereits Ende 2022 im Zuge des Ukrainekriegs eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte im Wesentlichen das gesamte Jahr 2023 an. Dabei überlagerten sich die dämpfenden Einflüsse vielfach. Die bis ins Frühjahr bestehenden Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung erfüllten sich nicht. Zu Jahresbeginn wurde die Konjunktur vor allem durch die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, die Materialengpässe und die teilweise noch bestehenden Coronaschutzmaßnahmen gedämpft. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann verstärkt die von den westlichen Notenbanken in Reaktion auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel hierzulande und den hohen Unsicherheiten, beispielsweise über die Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts und den wirtschaftspolitischen Kurs in Deutschland nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November. In Reaktion auf das Urteil musste die Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen.

Inflation hemmt Privatkonsum

Nachdem die jährliche Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex 2022 mit 6,9 Prozent den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht hatte, ging sie 2023 etwas zurück. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflationsrate bei 5,9 Prozent, wobei die Monatswerte einen klar rückläufigen Trend zeigten. So ist die Inflationsrate ausgehend von den im Januar und Februar mit jeweils 8,7 Prozent markierten Maximalwerten bis November und Dezember auf Jahrestiefstände von 3,2 Prozent und 3,7 Prozent gefallen. Generell haben sich die Triebkräfte der Inflation verschoben, weg von den Importpreisen hin zur Binnenteuerung. Verantwortlich für den Rückgang der Gesamtteuerung war in erster Linie der nachlassende Preisanstieg bei Energie. Angesichts staatlicher Entlastungsmaßnahmen und rückläufiger Notierungen für Energieträger verteuerten sich Energieprodukte 2023 um unterdurchschnittliche 5,3 Prozent, nach einem enormen Anstieg um 29,7 Prozent im Vorjahr. Bei Nahrungsmitteln hielt hingegen der hohe Preisauftrieb nahezu ungebremst an. Sie verteuerten sich um 12,4 Prozent, nach einer Erhöhung um 13,4 Prozent im Vorjahr.

Arbeitsmarkt mit solider Entwicklung

Trotz der allgemeinen Konjunkturschwäche blieb der Arbeitsmarkt in einer soliden Grundverfassung. Zwar stieg die Arbeitslosenzahl in der Statistik, auch wegen der verstärkten Erfassung Geflüchteter, von 2,4 Millionen Menschen im Vorjahr auf 2,6 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenquote befand sich mit 5,7 Prozent aber nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und nur leicht über dem Stand von 2022 (+5,3 Prozent). Zudem hielt der Beschäftigungsaufbau an. Die Erwerbstätigenzahl kletterte im Vorjahresvergleich um gut 300.000 auf einen neuen Rekordwert von rund 45,9 Millionen Menschen. Den Trend am Arbeitsmarkt konnten wir jedoch nicht in unserem Geschäftsgebiet beobachten. Die Arbeitslosenquote stieg im Zollernalbkreis geringfügig von 4,1 Prozent auf 4,2 Prozent an.

Euro stabilisiert sich mit geopolitischer Lage und Leitzinserhöhungen der EZB

Die europäische Gemeinschaftswährung wertete im Verlauf des Jahres 2023 leicht von 1,07 US-Dollar auf 1,10 US-Dollar auf. Dabei profitierte die Gemeinschaftswährung von der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die ihre Leitzinsen um 200 Basispunkte erhöhte, während die US-Notenbank Fed ihre Leitzinsen um niedrigere 100 Basispunkte anhob. Dies verringerte den Zinsabstand der großen Währungsräume und ließ den Euro als Devise nach einem schwachen 2022 attraktiver werden. Weiterhin profitierte die Gemeinschaftswährung von der insgesamt erfolgreichen Selbstverteidigung der Ukraine gegen Russlands Invasion. Diese ließ Sorgen um ein Übergreifen der russischen Aggression auf andere europäische Staaten stärker in den Hintergrund treten. Der geopolitische Risikoabschlag des Euro gegenüber dem Dollar sank auf das Gesamtjahr gesehen. Dennoch blieb der Euro relativ zum Dollar anfällig und reagierte insbesondere auf Veränderungen der geopolitischen Lage und das Zinsverhalten der EZB. So sank der Euro vom 30. August bis zum 13. Oktober von 1,09 auf 1,05 US-Dollar. In dieser Zeitspanne beendete die EZB einerseits ihre Zinserhöhungen, während andererseits die Hamas mit ihren Terrorangriffen auf Israel einen kriegsähnlichen Konflikt entfachte. Da dieser Konflikt im weiteren Verlauf des Jahres 2023 aber weitgehend isoliert blieb und die Finanzmärkte zum Jahresende für die Fed bereits deutliche Leitzinssenkungen im Jahr 2024 einpreisten, konnte sich der Euro wieder erholen und das Jahr 2023 mit 1,10 Dollar beschließen.

DAX schließt nahe Rekordhoch

Die Aktienmärkte setzten zum Jahresauftakt die Erholung von Ende 2022 fort. Der DAX stieg vom 01. Januar bis zum 09. März 2023 um 12,3 Prozent auf 15.633,21 Punkte. Anschließend erschütterte jedoch die Krise der US-Regionalbanken die Finanzmärkte, insbesondere die plötzliche Zahlungsunfähigkeit der Silicon Valley Bank. Dies löste einen Schock auf den Aktienmärkten aus. Der DAX etwa verlor bis zum 17. März 5,5 Prozent seines Kurswertes. Die Verluste konzentrierten sich dabei auf Finanzwerte. Zugleich führte die Unsicherheit in den USA, aber auch global zu größeren Bewegungen von Bankeinlagen, insbesondere von solchen oberhalb der Einlagensicherungsgrenzen. Die Krise kulminierte mit der Fusion der Schweizer Großbanken Credit Suisse und UBS am 19. März, die die Schweizer Behörden zur Abwicklung der erstgenannten Bank organisiert hatte. Dieser Akt konnte die Märkte beruhigen und ermöglichte die Erholung der Aktien- und Finanzmärkte von dem kurzzeitigen Einbruch. Diese Erholung flachte zum Sommer hin ab, setzte sich aber trotz wiederkehrender Volatilität insbesondere um die Leitzinsentscheide der Notenbanken fort. Ende Juli notierte der DAX bei 16.446,83 Punkten und damit 18,1 Prozent über seinem Jahreseinstandswert. Über den Spätsommer und beginnenden Herbst gingen die Kurse wieder leicht zurück, nachdem sich optimistische Einschätzungen des ersten Halbjahres nicht oder nur teilweise bewahrheitet hatten. Diese Korrektur erreichte ihren Tiefpunkt mit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Der DAX verlor im Oktober 4,3 Prozent und fiel damit auf 14.716,54 Punkte zurück. Da der Konflikt bis zum Jahresende weitgehend auf den Gazastreifen begrenzt blieb, setzte im November bereits eine neuerliche, vorsichtige Erholung an den Aktienmärkten ein. Zum Jahresende verstärkte sich die Erholung aufgrund sinkender Inflationszahlen und damit verbundener Hoffnungen auf Leitzinssenkungen der Notenbanken, womit eine Belebung der Konjunktur im Jahr 2024 verbunden wurde. Der DAX legte von Anfang November bis Jahresende um 13,1 Prozent zu. Dadurch schloss er das Jahr mit 16.751,64 Punkten und auf Jahressicht um 20,3 Prozent im Plus ab. Im globalen Vergleich entwickelte sich der deutsche Leitindex damit ähnlich zum Euro Stoxx 50, der 19,2 Prozent zulegen konnte, aber schwächer als der S&P 500 und der Nasdaq Composite. Letztere konnten 24,2 Prozent beziehungsweise 43,4 Prozent zulegen.

Entwicklung der Kreditgenossenschaften im Zollernalbkreis und Baden-Württemberg

Im Durchschnitt stagnierten die Bilanzsummen der Genossenschaftsbanken in Baden-Württemberg auf Vorjahresniveau in Höhe von 208,8 Mrd. EUR. Das bilanzielle Kundenkreditvolumen konnte um 2,2 Prozent auf 140,7 Mrd. EUR (Vorjahr: 137,6 Mrd. EUR) gesteigert werden. Die bilanziellen Kundeneinlagen erhöhten sich um 1,2 Prozent auf 157,2 Mrd. EUR (Vorjahr: 155,3 Mrd. EUR). Die Entwicklung der Onstmettinger Bank eG stellt sich im Vergleich wie folgt dar:

Bilanzsumme
in Prozent
Kundenforderungen
in Prozent
Kundeneinlagen
in Prozent
Bundesrepublik Deutschland + 0,0 + 2,6 - 0,2
Baden-Württemberg + 0,0 + 2,2 + 1,2
Region Neckar-Alb - 2,1 - 0,3 - 1,3
Onstmettinger Bank eG + 10,8 + 5,2 + 14,6

2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und den Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell sind wir mit dem Jahresergebnis in 2023 insgesamt zufrieden. Die von uns geplanten wesentlichen Ertragsziele konnten nur teilweise erreicht werden.

Über unsere strategische Eckwert- und Kapitalplanung planen und steuern wir die Entwicklung unseres Institutes auf Grundlage von Kennzahlen und Limiten. Dabei verwenden wir die folgenden bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die sich auch aus unserer Geschäfts- und Risikostrategie ableiten lassen und die wir mithilfe unseres internen Berichtswesens regelmäßig überwachen:

• Betriebsergebnis vor Bewertung

• Wachstumsziele im Kundenkreditgeschäft

• Entwicklung der Kapitalquoten

• Cost-Income-Ratio

Als bedeutsamster Leistungsindikator für die Rentabilität unserer Bank wird die Relation des Betriebsergebnisses vor Bewertung zur durchschnittlichen Bilanzsumme (nachfolgend: "BE vor Bewertung/dBS") festgelegt. Die Kennzahl BE vor Bewertung/dBS misst die Ertragskraft der Bank in Relation zum Geschäftswachstum, gemessen als durchschnittliche Bilanzsumme. Sie unterscheidet sich vom im Lagebericht dargestellten Betriebsergebnis vor Bewertung (vgl. Ziffer 4.a) dadurch, dass die außerordentlichen und periodenfremden Erträge und Aufwendungen sowie die sonstigen Steuern nicht einbezogen werden. Hierbei streben wir einen Zielwert mindestens in Höhe des Verbandsdurchschnittes vergleichbarer Banken an.

Das Wachstum der bilanziellen Kundenkredite definieren wir als Indikator für die Generierung von Erträgen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Wir streben ein strategisches, nachhaltiges Wachstum im Kundengeschäft von 4,0 Prozent an.

Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Bank durch Wachstum werden im Kontext steigender Kapitalanforderungen angemessene Eigenmittel benötigt. Als bedeutsamster Leistungsindikator für die Kapitalausstattung dient die aufsichtsrechtlich festgelegte Gesamtkapitalquote sowie die harte Kernkapitalquote nach Art. 92 Abs. 2 CRR. Langfristig wollen wir eine Gesamtkapitalquote, in der wir die vorhandenen aber nicht mehr anrechenbaren Eigenmittel mit einbeziehen, auf dem derzeitigen Niveau halten.

Als ein weiterer wichtiger Indikator sehen wir das Verhältnis der Kosten und Ertragsrelation (CIR). Hier strebten wir langfristig wieder eine Quote die dem Durchschnitt vergleichbarer Banken entspricht an.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren haben wir auf Grund der Betriebsgröße nicht definiert bzw. messen wir nicht. Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter ist für uns aber von zentraler Bedeutung.

Neben einer im Branchenvergleich übertariflichen Bezahlung gewähren wir eine aus zwei Komponenten bestehende betriebliche Altersversorgung, die nach einer zehnjährigen Betriebszugehörigkeit gestaffelt ist. Wir bieten unseren Mitarbeitern ebenfalls die Möglichkeit Lebensarbeitszeitkonten zu führen. Damit steigern wir die Attraktivität als Arbeitgeber und zeigen Wertschätzung gegenüber unseren Angestellten. Zudem bieten wir unseren Mitarbeitern betriebliche Vorzugsprogramme für private technische Anschaffungen an.

Unser Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich einen Mitarbeiter erhöht. Wir beschäftigten zum Jahresende zwei hauptamtliche Vorstandsmitglieder, elf Vollzeit- und sechzehn Teilzeitkräfte sowie zwei Auszubildende. Der weit überwiegende Teil unserer Mitarbeiter sind ausgebildete Bankkaufleute. Die anderen Mitarbeiter haben eine kaufmännische Ausbildung und wurden von uns durch innerbetriebliche und externe Schulungen für ihre Aufgaben qualifiziert. Außer der natürlichen Fluktuation durch das Ausscheiden von Mitarbeitern aus dem aktiven Berufsleben haben wir seit vielen Jahren kaum Abgänge zu verzeichnen. Mit den meisten unserer Mitarbeiter haben wir längere als die gesetzlichen Kündigungsfristen vereinbart.

Wir legen sehr viel Wert auf die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter haben an 101 Arbeitstagen an Seminare und Webinare der Genossenschaftsakademien, unserer Rechenzentrale und unserer Verbundpartner teilgenommen. Neben diesen Schulungen und Seminaren wurden hausinterne Schulungen und Informationsveranstaltungen für unsere Mitarbeiter durchgeführt. Nicht zuletzt zählen die Volks- und Raiffeisenbanken und die Onstmettinger Bank eG als Teil eines Verbundes zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland.

Unsere soziale Verantwortung nehmen wir unter anderem durch die Unterstützung von regionalen Einrichtungen in unserem Geschäftsgebiet wahr. So konnten wir im vergangenen Geschäftsjahr Vereine und soziale Projekte mit Zuwendungen in Höhe von rund 25,2 TEUR aus unserem VR-GewinnSparen unterstützen.

3. Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs

Die Entwicklung der von uns definierten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 stellt sich wie folgt dar:

Der starke Zinsanstieg einhergehend mit steigenden Kosten und somit höheren Aufwendungen wirkten sich belastend auf unser Betriebsergebnis aus. Dieses reduzierte sich deutlich ohne die Berücksichtigung von außerordentlichen Faktoren auf 677 TEUR (Vorjahr 925 TEUR). Aufgrund der stark gestiegenen Bilanzsumme verringerte sich ebenfalls die Rentabilitätskennzahl BE vor Bewertung/dBS im Vorjahresvergleich von 0,49 Prozent auf 0,35 Prozent. Im Kundenkreditgeschäft konnten wir ein Wachstum von 5,2 Prozent erzielen. Die aufsichtsrechtliche Gesamtkapitalquote belief sich auf 17,9 Prozent und lag damit unter dem Wert des Vorjahres mit 18,0 Prozent. Zudem wurde auch das Kosten-Ertragsverhältnis (CIR) von 77,4 Prozent auf 83,3 Prozent negativ beeinflusst.

Die Entwicklung der Leistungsindikatoren liegt teilweise unter unseren Erwartungen. Das im Vergleich zum Vorjahr geringere Betriebsergebnis ergibt sich aus einem rückläufigen Zinsüberschuss und höheren Verwaltungsaufwendungen.

Bei den Kundenforderungen führte vor allem eine gute Nachfrage nach privaten und gewerblichen Wohnbaukrediten zu einer Steigerung von 5,2 Prozent. Im Zuge der stark angestiegenen Kreditzinsen verringerte sich jedoch die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr deutlich.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit und der Jahresüberschuss erlauben uns wieder eine Stärkung unserer Eigenmittel vorzunehmen. Das erwirtschaftete versteuerte Eigenkapital unserer Bank hat sich dadurch nominal erhöht.

Die Entwicklung war im vergangenen Jahr sowohl durch einen Anstieg um 29,5 Mio. EUR beim betreuten Kundenanlagevolumen als auch über 9,1 Mio. EUR beim betreuten Kundenkreditvolumen gekennzeichnet. Das betreute Kundenvolumen hat sich um 10,8 Prozent auf 395,6 Mio. EUR erhöht (Vorjahr 357,0 Mio. EUR). Bei den einzelnen Bilanzpositionen wird detailliert auf die Fakten, die zu diesen Veränderungen geführt haben, eingegangen.

Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Bilanzsumme 207.653 187.479 20.174 10,8
Außerbilanzielle Geschäfte *) 7.239 9.099 -1.860 -20,4

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.

Die bilanzielle Entwicklung war im vergangenen Jahr durch einen Anstieg um 19,9 Mio. EUR bei den Kundeneinlagen als auch über 5,1 Mio. EUR bei den Kundenforderungen gekennzeichnet. Der Rückgang der außerbilanziellen Geschäfte resultiert überwiegend aus der Abnahme der offenen Kreditzusagen aus Eventualverpflichtungen, die im Berichtsjahr an unsere Kunden ausbezahlt wurden.

Aktivgeschäft Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Kundenforderungen 103.316 98.254 5.061 5,2
Wertpapieranlagen 69.653 68.130 1.523 2,2
Forderungen an Kreditinstitute 21.849 7.977 13.872 173,9

Die Erhöhung bei den Kundenforderungen resultiert insbesondere aus der Kreditnachfrage unserer Privat- und Firmenkunden. Investiert wurde insbesondere in den Wohnungskauf und in die Renovierung und Substanzerhaltung von Wohneigentum. Bei den gewerblichen Kreditierungen erfolgten die Kreditausreichungen an unsere regionalen Firmen- und Gewerbekunden.

Zusätzlich zu den bilanziellen Kundenforderungen wurden im Geschäftsjahr Kredite an unsere Verbundunternehmen Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, R+V Versicherung AG, TeamBank AG sowie Leasingfinanzierungen der VR Leasing AG in Höhe von 3,8 Mio. EUR vermittelt. Das Kundenkreditvolumen bei unseren Verbundpartnern hat sich dadurch um 9,4 Prozent auf 43,8 Mio. EUR (Vorjahr 40,1 Mio. EUR) erhöht.

Zur Diversifikation der Eigenanlagen bei gleichzeitiger Steuerung der Erträge und Bildung von steuerfreien Reserven und Ertragspotenzialen haben wir ein Spezialfonds-Beratermandat aufgelegt, das von der Union Investment Institutional GmbH verwaltet wird. Ein Großteil unserer Wertpapieranlagen befindet sich in diesem Spezialfonds.

Während sich die Forderungen an Kreditinstitute deutlich erhöht haben, wurden die Wertpapieranlagen relativ stabil gehalten.

Passivgeschäft Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 29.912 29.800 112 0,4
Spareinlagen 35.222 30.384 4.837 15,9
andere Einlagen 121.278 106.213 15.066 14,2

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um Refinanzierungen bei der DZ BANK und Weiterleitungskredite aus Förderprogrammen für unsere Kunden.

Die Gesamteinlagen haben sich deutlich erhöht. Unsere Kunden sowie institutionelle private Anleger haben ihre Gelder bei unserer Bank angelegt und dabei Wert auf eine kurz- bis mittelfristige Verfügbarkeit, insbesondere in Form von Kündigungsgeldern, gelegt.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 254 256 -2 -0,9
Vermittlungserträge 541 511 30 5,8
Erträge aus Zahlungsverkehr 504 455 49 10,7

Der Provisionsüberschuss konnte im Vergleich zum Vorjahr weiter erhöht werden. Höhere Vermittlungserträge aus dem Immobilien- und Edelmetallgeschäft sowie höhere Erträge aus dem Zahlungsverkehr konnten die Rückgänge im Versicherungsgeschäft mehr als ausgleichen.

4. Darstellung, Analyse und Beurteilung der wirtschaftlichen Lage

a) Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich im Vorjahresvergleich wie folgt entwickelt:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Zinsüberschuss 1) 2.421 2.566 -144 -5,6
Provisionsüberschuss 2) 1.371 1.283 87 6,8
Verwaltungsaufwendungen 3.081 2.853 227 8,0
a) Personalaufwendungen 1.964 1.846 117 6,3
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.117 1.007 110 11,0
Betriebsergebnis vor Bewertung 3) 696 963 -267 -27,7
Bewertungsergebnis 4) -130 -892 762 -85,4
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 566 71 495 695,9
Steueraufwand 151 -34 185 -543,1
Einstellungen in den Fonds für allgemeine Bankrisiken 185 0 185 ***. *
Jahresüberschuss 230 105 125 118,4

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12

4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Der Zinsüberschuss ist aufgrund der gestiegenen kurzfristigen Kapitalmarktzinsen entgegen der Planung zurückgegangen. Zudem haben wir nicht alle zur Ausschüttung vorgesehenen Erträge aus dem Spezialfonds ausgeschüttet. Der Provisionsüberschuss konnte gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert werden und war etwas besser als geplant. Der Personalaufwand hat sich aufgrund von tariflichen Gehaltserhöhungen und außertariflichen freiwilligen Sonderzahlungen erhöht. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind vor allem als Folge höherer Aufwendungen für EDV-Kosten und den Bereich Outsourcing neben den inflationsbedingten Preissteigerungen im gesamten Sachkostenbereich gestiegen. Die Verwaltungsaufwendungen lagen damit über dem Planwert. Einhergehend verringerte sich somit unser Betriebsergebnis vor Bewertung im Vergleich zum Vorjahr und konnte den Planwert nicht erreichen. Die Entspannung bei den Kapitalmarkzinsen bzw. die Verkürzung der Restlaufzeiten führten zu einem Rückgang bei den stillen Lasten in unserem Wertpapierbestand bzw. in unserem Spezialfonds. Die im Vorjahr gebildete Rückstellung zur verlustfreien Bewertung nach BFA 3 in Höhe von 452 TEUR konnte im Geschäftsjahr wieder aufgelöst werden.

Unser Bewertungsergebnis in Summe aus dem Kreditgeschäft, den Eigenanlagen und dem Zinsbuch lag im Rahmen unserer Erwartungen. Durch die Auflösung der Drohverlustrückstellung erhöhte sich unser Jahresüberschuss deutlich und somit auch der Steueraufwand.

Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,11 Prozent (Vorjahr 0,06 Prozent).

Der Jahresüberschuss 2023 erlaubt uns die notwendige Stärkung unseres Eigenkapitals sowie die Ausschüttung einer angemessenen Dividende an unsere Mitglieder vorzunehmen.

b) Finanzlage

Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets gegeben. Die Liquiditätskennzahl Liquidity Coverage Ratio (LCR) haben wir dauerhaft eingehalten. Neben gestaffelten Fälligkeitsstrukturen bei den Forderungen an Kreditinstitute und unseren Wertpapieranlagen stehen uns Refinanzierungsmöglichkeiten bei der genossenschaftlichen Zentralbank zur Verfügung.

Aufgrund unseres Geschäftsmodells, der überdurchschnittlichen Passivstrukturen, unserer Refinanzierungsmöglichkeiten durch die Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund und der unterhaltenen Bankguthaben, der Fälligkeitsstruktur der Forderungen an Kreditinstitute und des Wertpapierbestandes ist auch in den kommenden zwei Geschäftsjahren nicht mit einer wesentlichen Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit zu rechnen.

Die Mindestreserveverpflichtungen gegenüber der Europäischen Zentralbank haben wir stets erfüllt.

Kapitalstruktur

Mit einem Anteil von 75,4 Prozent der Bilanzsumme haben die Kundeneinlagen einen maßgeblichen Einfluss auf die Kapitalstruktur der Onstmettinger Bank eG. Diese setzen sich überwiegend aus kurzfristig verfügbaren Kontokorrent-, Spareinlagen und Kündigungsgeldern zusammen. Zusätzlich hat unsere Bank Einlagen von institutionellen Anlegern, Refinanzierungen bei Förderbanken und unserer Zentralbank in Anspruch genommen.

Investitionen

Die Onstmettinger Bank eG sieht derzeit in keinem Bereich einen Investitionsstau. Das Bankgebäude und die technische Ausstattung entsprechen den aktuellen Anforderungen. Die in den letzten Jahren getätigten Investitionen in unseren Immobilienbestand tragen zur Ertragsverstetigung in unseren sonstigen Erträgen bei.

Liquidität

Die Geschäfts- und Refinanzierungsstruktur der Bank ist maßgeblich geprägt durch das Kundengeschäft als Basis der Liquiditätsausstattung. Durch unsere Refinanzierungsstruktur besteht weitgehend eine Unabhängigkeit von Entwicklungen am Geld- und Kapitalmarkt.

Die Zahlungsfähigkeit unseres Instituts war im abgelaufenen Geschäftsjahr nach Art, Höhe und Fristigkeit stets gegeben. Die monatliche Meldung der Liquidity Coverage Ratio (LCR) wiesen im Berichtszeitraum 2023 zum jeweiligen Monatsultimo immer einen Wert deutlich oberhalb des Mindestwertes von 100 aus. Zum Bilanzstichtag lag die Stresskennzahl bei 169.

Bei Liquiditätsschwankungen kann die Bank sowohl auf hochliquide Aktiva als auch auf ausreichende Liquiditätsreserven auch in Form von Bankguthaben zurückgreifen. Zusätzlich zu den Refinanzierungsmöglichkeiten über den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund bestehen weitere Möglichkeiten zur Refinanzierung über externe Geldvermittler.

Vor diesem Hintergrund ist die Fähigkeit der Kreditgenossenschaft zur Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen jederzeit gesichert.

c) Vermögenslage

Die Eigenkapitalstruktur der Bank ist von den erwirtschafteten Rücklagen sowie dem Fonds für allgemeine Bankrisiken geprägt. Das bilanzielle Eigenkapital hat sich durch die Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken sowie dem Zuwachs bei den Geschäftsguthaben im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Die in unserem Institut getroffenen Vorkehrungen zur ordnungsgemäßen Ermittlung des Kernkapitals und des Ergänzungskapitals im Rahmen der bankaufsichtsrechtlichen Meldungen sind angemessen. Nach den vertraglichen sowie satzungsmäßigen Regelungen erfüllen die angesetzten Kapitalinstrumente die Anforderungen der CRR zur Anrechnung als aufsichtsrechtlich anerkanntes Kern- und Ergänzungskapital.

Die Vermögenslage der Bank ist geordnet.

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Berichtsjahr 2022 Veränderung zu 2022
TEUR TEUR TEUR %
Eigenkapital laut Bilanz 1) 20.613 20.115 498 2,5
Eigenmittel (Art. 72 CRR) 20.937 20.686 251 1,2
Harte Kernkapitalquote 17,2 % 17,4 %
Kernkapitalquote 17,2 % 17,4 %
Gesamtkapitalquote 17,9 % 18,0 %

1) Hierzu rechnen die Passivposten 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).

Unser Eigenkapital laut Bilanz setzt sich aus 4.516,1 TEUR Geschäftsguthaben der Mitglieder, 7.830,0 TEUR Rücklagen, unserem Fonds für allgemeine Bankrisiken mit 8.035,0 TEUR und einem Bilanzgewinn von 231,8 TEUR (unter Berücksichtigung eines Vortrages auf neue Rechnung in Höhe von 0,5 TEUR) zusammen.

Ausreichende Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer jederzeitigen Zahlungsbereitschaft die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Eigenkapitalanforderungen der CRR und des KWG wurden von uns im Geschäftsjahr 2023 stets eingehalten.

Die Eigenkapitalanforderungen können problemlos eingehalten werden.

Unsere Eigenkapitalausstattung ist aufgrund der starken Ausweitung des Geschäftsvolumens jetzt unterdurchschnittlich. Der kontinuierliche weitere Aufbau der Eigenmittel ist elementarer Bestandteil unserer Geschäftsstrategie. Im Rahmen des mehrjährigen Kapitalplanungsprozesses ist von einer weiteren kontinuierlichen Eigenkapitalbildung auszugehen.

Kundenforderungen

Die Struktur und der räumliche Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichen uns eine weiterhin ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Klumpenrisiken an einzelne Berufs- und Unternehmensgruppen, welche die Entwicklung unserer Bank negativ beeinflussen könnten, bestehen nicht. Die Kundenforderungen nahmen Ende 2023 einen Anteil in Höhe von 49,8 Prozent des Bilanzvolumens ein. Wir konnten allen Kreditwünschen unserer Mitglieder und Kunden, die unseren Kreditleitlinien entsprechen, nachkommen.

Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien der CRR und des KWG wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2023 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie die Vorsorgereserven nach § 340f HGB wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt.

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft entwickelten sich wie folgt:

Wertpapieranlagen Berichtsjahr 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Anlagevermögen 66.796 67.053 -257 -0,4
Liquiditätsreserve 2.857 1.077 1.780 165,2

Unser gesamter Wertpapierbestand hat sich aufgrund des hohen Zuwachses beim Kundenkreditgeschäft nur moderat um 1,5 Mio. EUR erhöht. Der überwiegende Teil mit nominal 50 Mio. EUR befindet sich in einem Spezialfonds bei der Union Investment Institutional GmbH. In diesem Fonds werden nur die eigenen Wertpapiere verwaltet. Bei der Zusammensetzung des Fonds unterstützen wir die Fondsgesellschaft durch unser Beratermandat. Der Fonds erzielt ein Durchschnittsrating von A- und besteht überwiegend aus Renten und Rentenfonds sowie Aktien- und Immobilienfonds. Der Wertpapierbestand des Anlagevermögens ist nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Aktuell werden Wertpapiere des Anlagevermögens über pari linear über die Restlaufzeit bis zum niedrigeren Einlösungskurs abgeschrieben. Aufgrund der Dauerbesitzabsicht wird bei der Bewertung unseres Spezialfonds der "Pull to Par" Ansatz angewandt. Die Wertpapiere der Liquiditätsreserve werden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Durch die Zuordnung von Wertpapieren in das Anlagevermögen wurden Abschreibungen in Höhe 4.446 TEUR (Vorjahr 6.975 TEUR) vermieden, die insoweit nicht als zukünftige Ertragspotentiale zur Verfügung stehen.

Der Strukturanteil der eigenen Wertpapiere an der Bilanzsumme beträgt 33,5 Prozent. Der Wertpapierbestand unserer Bank in Höhe von 69,7 Mio. EUR setzt sich vor allem aus Bankschuldverschreibungen, Unternehmensanleihen, Hypothekenpfandbriefen, Fonds der Union Investment, Credit Linked Notes, Staatsanleihen und einem geringen Aktienbestand zusammen.

Wir achten bei neuen Investments streng darauf, nur Papiere von Emittenten mit gutem Rating (Investment Grade) zu erwerben. Unsere Eigenbestände an Wertpapieren sind naturgemäß den allgemeinen Risiken (Zins-, Bonitäts- und Liquiditätsrisiken) ausgesetzt. Zur Überwachung dieser Risiken haben wir ein Controlling- und Management-System eingeführt, welches den von der Bankenaufsicht vorgegebenen Anforderungen entspricht. Wir haben sichergestellt, dass Eigengeschäfte nur im Rahmen klar definierter Kompetenz- und Limitregelungen getätigt werden. Art, Umfang und Risikopotenzial der Geschäfte haben wir durch ein bankinternes Limitsystem begrenzt. Diese Risiken werden laufend überwacht.

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage unserer Bank war im Berichtsjahr stets geordnet. Die Ertragslage (Betriebsergebnis nach Bewertung) liegt allerdings unter dem Branchenvergleich.

Das im Kundenkreditvolumen vorhandene Risiko ist durch eine breite Streuung, ein vorhandenes Limitsystem und dem weiter bestehenden hohen Anteil an Privatkundenkrediten bereits minimiert. Das aktuell erkennbare Risiko ist zum Bilanzstichtag vollständig durch Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für das latente Kreditrisiko bestehen zulässige Pauschalwertberichtigungen, Vorsorgereserven und ein Fonds für allgemeine Bankrisiken.

Unsere Forderungen gegenüber Kreditinstituten bestehen überwiegend gegenüber der DZ BANK AG, der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG und anderen genossenschaftlichen Instituten. Die Schuldverschreibungen und die anderen festverzinslichen Papiere enthalten fast ausschließlich Wertpapiere mit einem Rating im Investment Grade.

Zur rechtzeitigen Erkennung von entstehenden Adressausfall-, Liquiditäts- und Marktpreisrisiken steht uns das Steuerungs- und Controllinginstrument "VR-Control" zur Verfügung. Die daraus erkennbaren künftigen Risiken liegen im Rahmen der Risikotragfähigkeit unserer Bank.

Die über den Normen liegende Eigenkapitalausstattung ist auch bei einem erwarteten Geschäftsvolumenzuwachs sichergestellt. Wir richten unsere Geschäftstätigkeit weiterhin an der Risikotragfähigkeit der Bank aus. Bedingt durch den verstärkten Wettbewerb muss die künftige Geschäftspolitik darauf abzielen, einerseits durch verbesserte Vertriebsleistungen die vorhandenen Kundenpotenziale intensiver zu nutzen und andererseits die Kosten weiter zu optimieren.

C. Risiko- und Chancenbericht

Risikomanagementsystem und -prozess

Unsere im Risikohandbuch dokumentierte Geschäfts- und Risikostrategie basiert auf einem Strategieprozess und ist auf das Kundengeschäft mit Mitgliedern und Kunden aus unserer Region ausgerichtet. Wesentliche Bestandteile der Geschäftsstrategie sind die aus der Risikotragfähigkeit der Onstmettinger Bank eG abgeleiteten Teilstrategien für die wesentlichen Geschäftsaktivitäten Vertrieb und Handelsgeschäfte.

Konsistent zu unserer Geschäfts- und Risikostrategie wurde eine Unternehmensplanung entwickelt, die eine langfristige und umfassende Begleitung unserer Mitglieder und Kunden im Hinblick auf Finanzierungswünsche, Vermögensanlagen und Dienstleistungen rund um den Zahlungsverkehr sicherstellt.

Wir steuern die Entwicklung unseres Institutes mit Hilfe einer strategischen Eckwert- und Kapitalplanung für einen Zeitraum von 5 Jahren. Die Annahmen für die Markt- und Volumensentwicklungen erfolgen hierbei durch Experten auf Basis von Marktprognosen. Die abgeleiteten Ertrags- und Vermögenswirkungen werden anhand von Simulationsrechnungen mit Unterstützung der Steuerungssoftware VR-Control ermittelt.

Die Geschäfts- und Risikostrategie sowie die Teilstrategien werden im Rahmen des von uns festgelegten Strategieprozesses regelmäßig überprüft. Das von der Bank verwendete Strategiemodell zeigt den organisatorischen Rahmen für die Strategie(über)prüfung und für die Vernetzung der strategischen und operativen Gesamtbanksteuerung auf. Ziel unserer Risikostrategie ist nicht die Vermeidung von Risiken, sondern das bewusste Eingehen von Risiken unter Wahrung eines angemessenen Chancen-Risiko-Profils im Hinblick auf die Ertragslage der Bank. Die Onstmettinger Bank eG bedient sich dabei folgenden wesentlichen Elementen, die dazu beitragen, die vorgenannten Ziele zu erreichen:

• die Risikoinventur

• die Risikotragfähigkeit einschließlich Stresstests

• die Risikosteuerung, Risikomessung und -limitierung sowie

• die Risikoberichterstattung

Wir haben ein System zur Früherkennung von Risiken implementiert. Vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft sehen wir dies als eine zentrale Aufgabe an. Die zuständigen Organisationseinheiten berichten unmittelbar an den Vorstand. In diesem Rahmen ist ein Risikocontrolling- und Managementsystem mit entsprechenden Instrumenten eingerichtet, mit dem unsere Entscheidungsträger frühzeitig informiert werden, um Maßnahmen zur Gegensteuerung ergreifen zu können.

Ziel des Risikomanagements unserer Bank ist es, Risiken, die den Erfolg wesentlich beeinflussen oder gar den Fortbestand gefährden können, frühzeitig zu erkennen sowie umfassend zu messen, zu überwachen und zu steuern. Integraler Bestandteil ist dabei die fortlaufende Sicherstellung der Risikotragfähigkeit.

Zur Bestimmung unserer Risikotragfähigkeit haben wir zum 1. Januar 2023 auf die normative und ökonomische Perspektive als komplementäre, sich ergänzende Ansätze umgestellt. Unsere zur Risikotragfähigkeitssteuerung eingesetzten Methoden und Verfahren berücksichtigen somit das Ziel der Fortführung unseres Instituts (normative Perspektive), als auch den Schutz unserer Gläubiger vor Verlusten aus ökonomischer Sicht (ökonomische Perspektive).

Die Risikotragfähigkeit in der normativen Perspektive, die einen periodischen Steuerungskreis darstellt, zielt auf die Fortführung der operativen Geschäftstätigkeit. In der normativen Perspektive betrachten wir die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Diese umfassen insbesondere die Kapitalgrößen wie Kapitalanforderungen sowie Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals wie beispielsweise die Höchstverschuldungsquote und die Großkreditgrenzen. Die Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, sofern der ermittelte Kapitalbedarf die Einhaltung der Kapitalquoten bewirkt und die sämtliche Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals erfüllt werden.

Die normative Perspektive bilden wir ausgehend von der Gesamtbankplanung über einen Zeithorizont von fünf Jahren ab. In dieser wird die Entwicklung des regulatorischen Kapitalbedarfs im Rahmen einer mehrjährigen Kapitalplanung bestimmt. Neben einem Planszenario werden mögliche abweichende Entwicklungen wie Bonitätsverschlechterungen im Kundenkreditgeschäft in einem adversen Szenario berücksichtigt.

Die Risikotragfähigkeit in der ökonomischen Perspektive zielt auf den Schutz der Gläubiger ab. In der ökonomischen Perspektive, die in unserem Institut barwertig ermittelt wird, werden das Risikodeckungspotenzial und die konsistent dazu ökonomisch ermittelten Risiken gegenübergestellt. Die ökonomische Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, wenn die barwertigen Risiken durch das Risikodeckungspotenzial laufend gedeckt sind. Die Bewertung des Risikodeckungspotenzials erfolgt unabhängig von Rechnungslegungskonventionen und aufsichtlichen Eigenmittelanforderungen.

Ausgangspunkt bei der barwertigen Ermittlung des Risikodeckungspotenzials ist der Barwert (Marktwert) sämtlicher Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Dabei werden auch außerbilanzielle Größen berücksichtigt.

Auf Basis des ermittelten Risikodeckungspotenzials legen wir im Rahmen unseres Strategie- und Limitierungsprozesses einmal im Jahr unser Gesamtbankrisikolimit fest. Wir stellen dabei sicher, dass genügend freies Risikodeckungspotenzial zur Verfügung steht, um zukünftige Wertschwankungen aufzufangen.

Die Risikomessung für die in der ökonomischen Perspektive der Risikotragfähigkeit berücksichtigten Risikoklassen erfolgt mithilfe geeigneter Value-at-Risk (VaR)-Modelle mit einem Konfidenzniveau von 99,9 Prozent mit einem Risikobetrachtungshorizont von einem Jahr. Bei den Risikoklassen, für die kein statistisches Verlustverteilungsmodell verwendet wird, erfolgt eine expertenbasierte Risikoeinschätzung, die dem Ausmaß nach dem 99,9 Prozent-Quantil entspricht. Die Risikoaggregation erfolgt ohne Berücksichtigung von Korrelationen zwischen den einzelnen Risikoarten additiv.

Die Ermittlung der Liquiditätstragfähigkeit erfolgt ebenfalls in einer normativen und einer ökonomischen Perspektive anhand von aufsichtsrechtlichen Liquiditätskennzahlen sowie einer Überwachung des Überlebenshorizonts.

In der normativen Perspektive wird das Ziel verfolgt, kurzfristig und in unserer mehrjährigen Geschäftsplanung die aufsichtsrechtlichen Liquiditätsanforderungen einzuhalten. Dazu werden hochliquide Vermögenswerte den aufsichtsrechtlichen Nettomittelabflüssen gegenübergestellt. Für die Steuerung der normativen Liquiditätstragfähigkeit verwenden wir die aufsichtsrechtlich vorgegebene Kennzahl Liquidity Coverage Ratio (LCR).

Das bankintern festgelegte Mindestniveau der LCR beträgt 120 Prozent. Die LCR betrug zum Berichtsstichtag 169,0 Prozent.

Zusätzlich wird die Net Stable Funding Ratio (NSFR) als normative Mindestgröße in der Banksteuerung berücksichtigt. Diese zeigt das Verhältnis von verfügbarer zur erforderlichen stabilen Refinanzierung auf.

Das bankintern festgelegte Untergrenze (Warngrenze) der NSFR beträgt 108 Prozent. Die NSFR betrug zum Berichtsstichtag 112,2 Prozent.

In der ökonomischen Perspektive werden neben der Plan-Liquiditätsablaufbilanz Stress-Liquiditätsablaufbilanzen vierteljährlich erstellt. Diese berücksichtigen die Liquiditätsauswirkungen von institutseigenen und marktweiten Ursachen sowie eine Kombination daraus. Wir haben einen Mindest-Überlebenshorizont von 60 Monaten für die Plan-Liquiditätsablaufbilanz sowie 4 Monaten für die Stress-Liquiditätsablaufbilanzen definiert, dieser wurde im Berichtszeitraum nicht unterschritten.

Die Offenlegung der Risikomanagementziele und -politik entsprechen den Anforderungen des Artikels 435 CRR und werden mit den Strategien dem Aufsichtsrat zur Kenntnis gebracht und mit diesem erörtert.

Die eingerichteten Systeme und Verfahren des Risikomanagements sind dem Profil und der Geschäfts- und Risikostrategie der Bank sowie ihrer Größe angemessen und entsprechen den Anforderungen der MaRisk.

Risiken

Wir haben im Rahmen einer ganzheitlichen Risikoinventur die auf uns wirkenden Risiken analysiert und die wesentlichen Risiken sowie die damit ggf. verbundenen Risiko- und Ertragskonzentrationen identifiziert. Folgende wesentliche Risiken liegen vor:

Adressausfallrisiken (bzw. Kreditrisiken)

Marktpreisrisiken (bzw. Marktrisiken)

Liquiditätsrisiken

operationelle Risiken

Beteiligungsrisiko

Als Risiko definieren wir die negative Abweichung vom erwarteten Ergebnis bzw. Planwert aufgrund von Unsicherheit. Zur Beurteilung der Wesentlichkeit von möglichen Risiken verschafft sich unsere Geschäftsleitung, einmal im Jahr im Rahmen der Risikoinventur sowie anlassbezogen, einen Überblick über die Risiken unserer Bank auf Gesamtinstitutsebene. Dabei werden auch übergreifende Risiken wie das Modell-, Reputations- und Nachhaltigkeitsrisiko sowie Risikokonzentrationen in der Wesentlichkeitsbewertung der einzelnen Risikoklassen berücksichtigt.

Zum Abschlussstichtag werden das Kreditrisiko, das Marktrisiko, das operationelle Risiko sowie das Liquiditätsrisiko und das Beteiligungsrisiko als wesentliche Risiken bewertet.

Für unsere Risikobeurteilung zum Abschlussstichtag legen wir konsistent zum Prognosezeitraum einen Zeitraum von einem Jahr zu Grunde, in dem auch das Vorliegen von bestandsgefährdenden Risiken beurteilt wird.

Bestandsgefährdende Risiken (wesentliche Risiken mit hohen Auswirkungen) liegen für den hier zugrunde gelegten Beurteilungszeitraum von einem Jahr nicht vor.

Adressenausfallrisiken bzw. Kreditrisiko

Das Kreditrisiko beschreibt die Gefahr, dass Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls von Geschäftspartnern, der Ratingmigration und der adressbezogenen Spreadveränderung entstehen. Es umfasst das Kreditrisiko im Kundengeschäft sowie im Eigengeschäft.

Das Kreditrisiko stufen wir als aufsichtsrechtlich wesentlich und betriebswirtschaftlich hoch ein. Auf Grundlage der Risikoinventur unseres Instituts kann das Risiko mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten und hat ein hohes Schadenspotenzial mit entsprechend wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Zur Steuerung des Kreditrisikos setzen wir im Kundengeschäft Ratingsysteme zur Beurteilung der Bonität einzelner Engagements ein (im wesentlichen VR-Rating). Zur Bestimmung der Ausfallwahrscheinlichkeiten verwendet die Bank vorrangig die Verfahren der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Um die Spezifika der einzelnen Kundensegmente abbilden zu können, sind für unterschiedliche Kundensegmente separate Ratingverfahren im Einsatz.

Bei den Eigenanlagen nutzen wir für Wertpapiere die Ratinginformationen der DZ BANK AG auf Basis externer Ratingagenturen und bei den Fonds die Risikoinformationen der Fondsgesellschaft Union Investment. Auch hier werden die Risikoentwicklungen im Rahmen von VR-Control über ein Portfoliomodell überwacht. Turbulenzen an den Finanzmärkten begegnen wir durch eine breite Streuung der Eigenanlagen, Diversifikation in viele Anlageklassen und Beschränkung auf gute Bonitäten.

Gemäß unseren Grundsätzen zur Risikosteuerung nehmen wir zur Absicherung von Kreditrisiken werthaltige Sicherheiten herein. Ratingnoten und Sicherheiten fließen in alle relevanten Kreditprozesse ein - von der Kreditvergabe bis zur Kreditüberwachung.

Neben der Steuerung von Kreditrisiken auf Kundenebene, nehmen wir die Steuerung auch auf Portfolio- ebene vor. Zu diesem Zweck ist ein Limitsystem, unter anderem bezogen auf die Risikokonzentration implementiert. Im Rahmen der Kreditrisikorisikosteuerung wird das Portfolio sowohl nach Bonitätsklassen, Größenklassen, Branchen, Sicherheiten und weiteren Risikotreibern sowie deren Entwicklung analysiert und die Einhaltung des Limitsystems überwacht. Zur Begrenzung der Einzelemittentenrisiken werden vom Vorstand kombinierte Kontrahenten- und Emittentenlimite ("Geschäftspartnerlimite") beschlossen. Vorstand und Aufsichtsrat werden quartalsweise über die Entwicklung des Portfolios sowie über die Auslastung der Einzel- und Strukturlimite informiert.

Daneben stellen die Mindestanforderungen an die Kreditvergabe risikobegrenzende Maßnahmen beim Einzelgeschäft dar. Kreditentscheidungen werden in Abhängigkeit vom Risikogehalt über unterschiedliche Kompetenzstufen getroffen. Die Bewertung der Kreditengagements und gegebenenfalls die Bildung einer Risikovorsorge erfolgen in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften. Als zentrales Kriterium für die Prüfung der akuten Ausfallrisiken wird die Nachhaltigkeit der Kapitaldienstfähigkeit herangezogen. Die Bank prüft die Bildung von Risikovorsorge bei Vorliegen von Frühwarnsignalen und Ausfallkriterien. Sanierungsbedürftige und notleidende Engagements werden in einem marktunabhängigen Bereich betreut bzw. überwacht.

Wir ermitteln vierteljährlich mit Hilfe des Kreditportfoliomodells für Kundengeschäfte (KPM-KG) barwertig unter VR-Control einen unerwarteten Verlust (Credit-Value-at-Risk) aus dem Kundenkreditgeschäft. Die Berechnung erfolgt auf Basis von Kreditrisikoprämien in einem mehrstufigen Verfahren, dem sowohl die modellierten Verluste auf Basis des LGD-Modells als auch Ausfallwahrscheinlichkeiten und Sektorparameter zugrunde liegen.

Auf dieser Basis ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Credit-Value-at-Risk (CVaR) für die nächsten 12 Monate in Höhe von 0,7 Mio. Euro. Das entspricht einer Limitauslastung von 86,35 Prozent.

Das Kreditrisiko bei Eigenanlagen wird im Rahmen der Risikotragfähigkeitskonzeption der Bank vierteljährlich mit Hilfe des Kreditportfoliomodells für Eigengeschäfte (KPM-EG) ermittelt. Grundlage der Berechnungen sind verschiedene Marktpartnersegmente, die differenzierte Spread- und Ratingmigrationen, Spreadverteilungen sowie Migrationsmatrizen aufweisen. Die Ermittlung des in der Risikomessung angesetzten unerwarteten Verlustes (Risikoszenario) basiert auf einer Haltedauer von 250 Tagen.

Für das Eigengeschäft ergibt sich auf dieser Basis zum 31. Dezember 2023 ein CVaR für die nächsten 12 Monate in Höhe von 6,6 Mio. Euro. Dies entspricht einer Limitauslastung von 84,97 Prozent.

Adressenausfallrisiken aus Fonds werden mittels einer von der Kapitalanlagegesellschaft ermittelten Ex-ante-Value-at-Risk-Kennziffer berücksichtigt, die nur das Adressenausfallrisiko abbildet. Das Marktpreisrisiko des Fonds berücksichtigen wir mittels einer separaten Ex-ante-Value-at-Risk-Kennziffer.

Marktpreisrisiken

Das Marktrisiko beschreibt die Gefahr, dass aufgrund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussenden Parametern Verluste entstehen können. Marktrisiken umfassen Zins-, Aktien- und Währungsrisiken sowie sonstige Marktrisiken.

Das Marktrisiko stuft die Bank anhand der Risikoinventur als aufsichtsrechtlich wesentlich und betriebswirtschaftlich hoch ein, mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit und einem hohen potenziellen Schaden, der sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich auswirken kann.

Im Rahmen der ökonomischen Risikomessung des Zinsrisikos berechnen wir vierteljährlich einen Value-at-Risk, der auf einem historischen Zeitraum basiert. Als Szenariotechnik verwenden wir die klassische historische Simulation mit Resampling. Die Ermittlung erfolgt mit Hilfe des Moduls ZINSMANAGEMENT unter VR-Control.

Für den von der Union Investment-Gruppe verwalteten Spezialfonds wird ein Ex-ante-Value-at-Risk auf der Basis individueller Risikokennzahlen angesetzt, die von der Union Investment monatlich neben den Kurswerten mitgeteilt werden.

Das Zinsänderungsrisiko stuft die Onstmettinger Bank eG anhand der Risikoinventur als aufsichtsrechtlich wesentlich und betriebswirtschaftlich hoch ein, mit einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit und einem hohen potenziellen Schaden, der sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich auswirken kann. Das Währungs- und Aktienkursrisiko hingegen ist für uns von untergeordneter Bedeutung.

Im Rahmen einer dynamischen Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene setzen wir klassische langfristige Refinanzierungen über unsere Zentralbank bzw. über unser Kundengeschäft als Zinssicherungsinstrument ein.

Der damit zum 31. Dezember 2023 ermittelte Value-at-Risk beläuft sich auf 4,0 Mio. Euro mit einer Limitauslastung von 85,16 Prozent.

Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiken können grundsätzlich in der Form des Zahlungsunfähigkeitsrisikos, des Refinanzierungsrisikos und des Marktliquiditätsrisikos auftreten.

Zahlungsunfähigkeitsrisiken treten ein, wenn Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht oder nicht in ausreichender Höhe erfüllt werden können. Refinanzierungsrisiken entstehen, wenn die Liquidität nicht zu den erwarteten Konditionen beschafft werden kann oder die Refinanzierungsmittel nicht im erforderlichen Umfang zur Verfügung stehen. Marktliquiditätsrisiken treten ein, wenn Anlagen nicht zum gewünschten Zeitpunkt oder in der geplanten Höhe liquidiert werden können.

Liquiditätsablaufbilanzen dienen als Frühwarnindikator für eine mögliche Zahlungsunfähigkeit und stellen dabei insbesondere den Überlebenshorizont dar.

Stresstests für einen Zeitraum von zwei Jahren führen wir anhand institutseigener, marktweiter und kombinierter Szenarien für Liquiditätsrisiken durch.

Als Untergrenze für den Überlebenshorizont im hypothetischen Stressszenario wird ein Wert von mindestens 120 Tagen als Beobachtungsgröße definiert.

Durch die Anrechnung auf die Liquiditätspuffer wird auf dieser Grundlage der Überlebenshorizont ermittelt. Dabei werden auch adverse Entwicklungen außerhalb unseres Erwartungshorizonts reflektiert.

Liquiditätsrisiken werden darüber hinaus von der Bank anhand von Fälligkeitslisten und Cashflow-Ermittlungen laufend überwacht.

Das Liquiditätsrisiko wird anhand der aufsichtsrechtlichen Liquiditätskennzahl Liquidity Coverage Ratio (kurz: LCR) überwacht. Unsere Risikotoleranz haben wir über die Festlegung einer Ziel-LCR-Quote von 120 Prozent definiert.

Für die Net Stable Funding Ratio (kurz: NSFR) ist eine Untergrenze (Warngrenze) von 108 Prozent definiert.

Im Geschäftsjahr wurden die vorgeschriebenen Liquiditätskennziffern immer eingehalten. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. Unsere Liquidität wurde von den Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise zu keinem Zeitpunkt negativ beeinflusst. Daneben haben wir weiterhin einen hohen Anteil leicht veräußerbarer Aktiva (Wertpapiere).

Die Bank erachtet das Liquiditätsrisiko insgesamt als wesentlich im Sinne des Aufsichtsrechts und als betriebswirtschaftlich geringes Risiko. Das Risiko tritt nach unserer Einschätzung mit lediglich geringer Wahrscheinlichkeit ein und zeichnet sich in Bezug auf die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch ein geringes Schadenspotenzial aus.

Operationelles Risiko

Operationelle Risiken betreffen die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unzulänglichkeit oder des Versagens von internen Prozessen, Menschen oder Systemen oder infolge externer Ereignisse eintreten.

Die Bank hat eine einheitliche Festlegung und Abgrenzung der operationellen Risiken zu den anderen betrachteten Risikostrategien vorgenommen und diese in ihren Organisationsrichtlinien fixiert und kommuniziert.

Wesentliche operationelle Risiken werden jährlich identifiziert und analysiert. Hierzu wird auf eine Schadenfalldatenbank zurückgegriffen, in die eingetretene Schäden eingestellt werden.

Das IT-Risiko stellt ein spezielles operationelles Risiko dar. Den Betriebsrisiken begegnen wir mit laufenden Investitionen in neue IT-Systeme und der Optimierung unserer Arbeitsabläufe. Des Weiteren betrachten wir insbesondere die Teilbereiche "Zentrales Rechenzentrum" und "IT-Risiken Bank". Über die IT-Risiken, die das Rechenzentrum betreffen, erhalten wir regelmäßige Berichte vom IT-Dienstleister einschließlich der Darstellung der eingeleiteten Maßnahmen bei Problemen. Über die Beseitigung der im Rahmen von Sonderprüfungen durch die Finanzaufsicht ermittelten Mängel beim IT-Dienstleister wurde zeitnah an Vorstand und Aufsichtsrat berichtet. Die vereinbarte Meilensteinplanung wurde eingehalten.

Für alle wesentlichen Schadensereignisse in Bezug auf bankinterne IT-Risiken besteht ein umfassender Versicherungsschutz. Betriebliche Notfallplanungen wurden insbesondere auf die Anforderungen aus dem IT-Bereich abgestimmt.

Im Bereich der Handelstätigkeit wird die Minimierung des Betriebsrisikos darüber hinaus u. a. durch die klare funktionale Trennung von Handel, Abwicklung, Rechnungswesen und Überwachung unterstützt. Im Kreditgeschäft trägt die funktionale Trennung in die Bereiche "Markt" und "Marktfolge" sowie die danach ausgerichtete Organisation dieses Bereiches zur Minimierung operationeller Risiken bei.

Rechtlichen Risiken begegnen wir durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare. Bei Rechtsstreitigkeiten binden wir die Rechtsabteilung unseres Verbandes rechtzeitig in die Abwicklung ein.

Für operationelle Risiken werden angemessene Beträge in der Berechnung der Risikotragfähigkeit vorab im Risikobudget berücksichtigt.

Anhand der Risikoinventur stufen wir das operationelle Risiko als aufsichtsrechtlich wesentlich und betriebswirtschaftlich gering ein. Das Risiko hat eine mittlere Eintrittswahrscheinlichkeit und ein geringes Schadenspotenzial.

Im Rahmen der ökonomischen Perspektive wird für die operationellen Risiken vierteljährlich ein Value-at-Risk (VaR) mit einem Konfidenzniveau von 99,9 Prozent mit Hilfe von OpRisk Tool der AWADO GmbH berechnet.

Das zum 31. Dezember 2023 ermittelte gesamte operationelle Risiko beläuft sich auf 0,4 Mio. Euro (Limitauslastung 85,62 Prozent).

Beteiligungsrisiko

Anhand der Risikoinventur stufen wir das Beteiligungsrisiko als betriebswirtschaftlich wesentlich ein. Im Rahmen der ökonomischen Risikomessung berechnen wir vierteljährlich einen Value-at-Risk, die Ermittlung erfolgt mit Hilfe des Beteiligungsrechners der parcIT (BETRIS - Multiplikator-Ansatz in einem Stellvertretermodell).

Auf dieser Basis ist unser Risikolimit in Höhe von 1,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023 zu 87,18 Prozent ausgelastet.

Sonstige Risiken

Unter dieser Kategorie analysieren wir alle nicht bankspezifischen Risiken. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir dabei dem Reputationsrisiko und dem Immobilienrisiko. Die Wesentlichkeit dieser Risiken überprüfen wir regelmäßig und anlassbezogen. Aktuell stufen wir alle sonstigen Risiken als unwesentlich ein.

Gesamtbild der Risikolage

Auf Grundlage unserer Verfahren des Risikomanagements zur Ermittlung der Risiken sowie des Risikodeckungspotenzials ist die Risikotragfähigkeit unter den von uns definierten Risikoszenarien (ökonomisch und normativ) und in den von uns simulierten Risiko- bzw. Plan- und Stressszenarien jederzeit gegeben. Bestandsgefährdende Risiken sind auch aufgrund der Zugehörigkeit zur kreditgenossenschaftlichen Sicherungseinrichtung nicht erkennbar. Die internen Simulationen kommen darüber hinaus zum Ergebnis, dass die Liquidität sichergestellt und die Eigenmittelanforderungen erfüllt werden.

Nach dem derzeitigen Planungsstand ist die Risikotragfähigkeit angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens-/Substanzsituation unserer Bank auch im Berichtszeitraum 2024 unter der barwertigen Konzeption gegeben.

Insgesamt hat sich die Risikolage im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Bisher sind sowohl im Eigen- als auch im Kundengeschäft keine erhöhten Risiken aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges erkennbar.

Entgegen den dargestellten Risiken sehen wir vor allem Chancen in folgenden Geschäftsbereichen:

• Die tatsächlichen Verluste aus dem Kreditgeschäft waren in einem historischen Betrachtungszeitraum von 10 Jahren immer niedriger als unsere Planungsrechnungen. Ausgehend von einer weiterhin konservativen Adressenausfallmessung könnten sich hieraus positive Effekte für unser Bewertungsergebnis ergeben.

• Chancen sehen wir weiterhin in einer Konzentration des Provisionsgeschäfts auf die Wachstumstreiber Wertpapier- und Vermittlungsgeschäft sowie im Geschäftsfeld Immobilienbereich. Damit möchten wir die Abhängigkeit vom Zinsergebnis verringern und nachhaltig zusätzliche Erträge erwirtschaften.

D. Prognosebericht

Unsere Erwartungshaltung zur konjunkturellen Entwicklung stützt sich auf das aktuelle Frühjahrsgutachten mit der Konjunkturprognose 2024 und 2025 des Sachverständigenrates vom 15. Mai 2024.

Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Volkswirtschaft im vergangenen Jahr preisbereinigt um 0,2 Prozent zurückgegangen ist, erwartet der Sachverständigenrat für dieses Jahr nur ein geringes BIP-Wachstum von 0,2 Prozent. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt. Im Jahr 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 Prozent wachsen dürfte.

Die Verbraucherpreisinflation in Deutschland hat sich weiter verlangsamt. Vor allem die Energie- und Importpreise sind deutlich gesunken, und die Geldpolitik wirkt restriktiv auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Der Sachverständigenrat rechnet beim nationalen Verbraucherpreisindex in den Jahren 2024 und 2025 mit Steigerungsraten von 2,4 Prozent bzw. 2,1 Prozent, nachdem die Inflation im vergangenen Jahr noch bei 5,9 Prozent lag. Der erhöhte heimische Preisdruck infolge gestiegener Arbeitskosten verhindert allerdings eine schnellere Normalisierung der Inflationsraten. Bei der Kerninflation ist mit Raten von 3,0 Prozent im Jahr 2024 und 2,4 Prozent im Jahr 2025 zu rechnen. Die Inflation im Euro-Raum ist ebenfalls deutlich zurückgegangen. Daher ist davon auszugehen, dass die geldpolitische Straffung ihren Höhepunkt erreicht hat und es im Jahresverlauf zu ersten Zinssenkungen kommen wird. Damit dürften sich die Finanzierungsbedingungen im Prognosehorizont verbessern.

Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Sollte sich der Rückgang der Inflation im Euro-Raum am aktuellen Rand verlangsamen, könnte dies die EZB veranlassen, die ersten Leitzinssenkungen zu verschieben. Gleichzeitig könnten bei der Planung der öffentlichen Haushalte zusätzliche Konsolidierungen für das Jahr 2025 notwendig sein. In beiden Fällen dürfte sich die wirtschaftliche Erholung erneut verzögern, nicht zuletzt, da ein weiterer Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit das Investitionsklima zusätzlich belasten dürfte

Nach dieser Einschätzung erwarten wir für unseren Zinsüberschuss, dass sich dieser in den nächsten beiden Jahren unter der Prämisse einer Normalisierung der Zinsstrukturkurve bzw. rückläufigen kurzfristigen Einlagezinsen, auf 2,5 Mio. EUR bzw. 2,7 Mio. EUR verbessern wird. Daneben planen wir mit leicht steigenden Provisionsüberschüssen auf jeweils rund 1,4 Mio. EUR und sind überzeugt, die Ergebnisse dauerhaft wieder verbessern zu können.

Beim Personalaufwand haben wir eine reguläre tarifliche Steigerung der Gehälter bei Verringerung der Mitarbeiterkapazitäten eingeplant und rechnen in den nächsten beiden Jahren mit einem Aufwand von 2,0 Mio. EUR bzw. 2,1 Mio. EUR jährlich. Bei den anderen Verwaltungsaufwendungen sind preisliche Erhöhungen aufgrund der aktuellen Inflationsentwicklung berücksichtigt worden. Dennoch soll sich der Sachaufwand relativ stabil auf 1,1 Mio. EUR bzw. 1,2 Mio. EUR bewegen.

Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der Kreditgenossenschaften werden nach unserer Einschätzung auch in den kommenden Jahren von einem verstärkten Wettbewerb und weiter steigendem Margendruck sowie den zunehmenden Anforderungen an die Produkt- und Beratungsqualität geprägt sein. Wir beobachten auch die demografische Entwicklung in unserem Geschäftsgebiet und richten unsere Marktbearbeitung darauf aus.

Die hohen und ständig wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen stellen weiterhin große Herausforderungen dar, die auch von kleinen Instituten wie der Onstmettinger Bank eG gemeistert werden müssen. Durch die Unterstützung aus dem genossenschaftlichen Finanzverbund, insbesondere im Bereich der IT-Systeme und den Dienstleistungsangeboten unseres Genossenschaftsverbandes sowie durch unser Personal sind wir überzeugt, diese Anforderungen auch künftig erfüllen zu können.

Trotz leicht steigender Verwaltungsaufwendungen erwarten wir ein höheres Betriebsergebnis vor Bewertung, dass 2024 mit rund 0,7 Mio. EUR etwa 0,35 Prozent der dBS erreichen sollte. Für 2025 erwarten wir ein Betriebsergebnis vor Bewertung von 0,48 Prozent der dBS, dass damit nahezu 1,0 Mio. EUR erreichen sollte. Die CIR steigt nach unserer Prognose in den nächsten beiden Jahren zunächst auf 89,1 Prozent und wird sich dann auf 83,8 Prozent reduzieren.

Unsere Kundenforderungen sind breit gestreut, für erkennbare Risiken besteht eine ausreichende Vorsorge. Wir gehen deshalb davon aus, dass der Bewertungsaufwand für das Kreditgeschäft unsere Ertragslage in den kommenden Jahren nicht wesentlich belasten wird. Zudem streben wir in den nächsten beiden Jahren ein strategisches, nachhaltiges Wachstum im Kundenkreditgeschäft von jeweils 4,0 Prozent an.

Die stillen Lasten im Wertpapierbereich werden sich aufgrund der Verringerung der Restlaufzeiten und Fälligkeiten weiter reduzieren.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit wird sich in den kommenden beiden Geschäftsjahren somit stabilisieren und sollte nicht wesentlich vom Betriebsergebnis vor Bewertung abweichen.

Risiken für unsere Ertragslage in den nächsten beiden Jahren bestehen, wenn sich die Verschlechterung der konjunkturellen Entwicklung aufgrund der aktuellen beschriebenen Ereignisse weiter fortsetzt bzw. außenwirtschaftliche Einflüsse sich noch negativer auswirken werden. Dies würde zu einer stärker rückläufigen Geschäftsentwicklung führen. Zusätzliche Risiken können in steigenden Kreditausfällen bzw. einer steigenden Risikovorsorge für das Kreditgeschäft liegen. Auch ein weiter steigendes Zinsniveau wirkt sich belastend aus. Negative Auswirkungen auf unsere Ertragslage würden sich in diesem Fall nicht vermeiden lassen. Zum einen würde sich dies negativ auf die Bonitätsentwicklung unserer Kunden auswirken, zum anderen würde damit auch das generelle Anlageverhalten mit entsprechenden Rückgängen bei den Vermittlungserträgen verbunden sein.

Sollten das Zinsniveau und oder das Wachstum des Geschäftsvolumens ungünstig von unseren Erwartungen abweichen, würde sich unter Berücksichtigung der Ergebnisse unserer Stressszenarien das Betriebsergebnis vor Bewertung leicht verschlechtern. Beim Eintritt unserer Stressszenarien würde sich die Gesamtkapitalquote ebenfalls leicht verschlechtern.

Chancen für die Ertragslage in den nächsten beiden Jahren bestehen bei einer über unserer Prognose liegenden Konjunkturentwicklung, die zu einer über unseren Planwerten liegenden Geschäftsentwicklung führen könnte. Auch im Vermittlungsgeschäft sehen wir ausreichend Potenzial, um die Ertragslage positiv beeinflussen zu können.

Aufgrund der Vermögenslage und der damit verbundenen höheren Risikotragfähigkeit sowie unserer regionalen Marktkenntnisse gehen wir davon aus, auch zukünftige Ertragschancen nutzen zu können. Die konsequent am Bedarf und am Nutzen unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtete nachhaltige Beratungsqualität sowie die weitere Qualifizierung unserer Mitarbeiter sind wesentliche Bestandteile unserer geschäftspolitischen Maßnahmen.

Die Liquiditätslage sollte aufgrund unserer Bilanz- und Fälligkeitenstruktur auch in den nächsten zwei Jahren ausreichen. Die Eigenkapitalausstattung der Bank dürfte sich ebenfalls stabilisieren. Die aufsichtsrechtlichen Normen werden wir deshalb auch in den kommenden zwei Jahren einhalten können. Wir planen hierbei derzeit mit Kapitalquoten zwischen 17,5 Prozent und 18 Prozent.

Insgesamt blicken wir wieder zuversichtlich auf die kommenden Geschäftsjahre, trotz all den gegenwärtigen Problemen im Bankensektor. Die konsequente Ausrichtung unserer Geschäftspolitik auf den Bedarf unserer Mitglieder und Kunden sowie eine permanente Qualifizierung unserer Mitarbeiter sind die Basis für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der Onstmettinger Bank eG.

 

Albstadt, 15. Mai 2024

Onstmettinger Bank eG

Der Vorstand

Dieter Boss

Armin Schmid

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

Onstmettinger Bank eG, Albstadt

Genossenschaftsregisternummer 400010 beim Amtsgericht Stuttgart

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 989.289,24 875
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 0,00 0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 989.289,24 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)
b) Wechsel 0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 7.670.658,70 1.881
b) andere Forderungen 14.178.153,48 21.848.812,18 6.096
4. Forderungen an Kunden 103.315.702,06 98.254
darunter:
durch Grundpfandrechte gesichert 34.874.804,22 (32.238)
Kommunalkredite 100.899,98 (123)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten 6.340.226,03 6.350
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 6.340.226,03 (6.350)
bb) von anderen Emittenten 13.312.995,50 19.653.221,53 11.780
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 6.797.130,43 (4.776)
c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 19.653.221,53 0
Nennbetrag 0,00 (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 50.000.000,00 50.000
6a. Handelsbestand 0,00 0
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
a) Beteiligungen 4.514.936,66 4.542
darunter:
an Kreditinstituten 337.764,12 (365)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
an Wertpapierinstituten 0,00 (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 504.800,00 5.019.736,66 505
darunter:
bei Kreditgenossenschaften 490.750,00 (491)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
bei Wertpapierinstituten 0,00 (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0
darunter:
an Kreditinstituten 0,00 (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
an Wertpapierinstituten 0,00 (0)
9. Treuhandvermögen 0,00 0
darunter: Treuhandkredite 0,00 (0)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
d) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0
12. Sachanlagen 6.424.592,54 6.644
13. Sonstige Vermögensgegenstände 401.508,72 552
Summe der Aktiva 207.652.862,93 187.479

Passivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 0,00 0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 29.911.725,29 29.911.725,29 29.800
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 21.264.060,59 26.527
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 13.957.471,34 35.221.531,93 3.857
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 52.892.424,28 63.687
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 68.386.072,69 121.278.496,97 156.500.028,90 42.526
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0
darunter:
Geldmarktpapiere 0,00 (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)
3a. Handelsbestand 0,00 0
4. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0
darunter: Treuhandkredite 0,00 (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 412.107,11 280
6. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0
6a. Passive latente Steuern 0,00 0
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 0,00 0
b) Steuerrückstellungen 0,00 0
c) andere Rückstellungen 216.077,23 216.077,23 687
8. [gestrichen] 0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0
10. Genussrechtskapital 0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 8.035.000,00 7.850
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0)
12. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 4.516.094,08 4.368
b) Kapitalrücklage 0,00 0
c) Ergebnisrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 3.320.000,00 3.300
cb) andere Ergebnisrücklagen 4.510.000,00 7.830.000,00 4.490
d) Bilanzgewinn 231.830,32 12.577.924,40 107
Summe der Passiva 207.652.862,93 187.479
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 923.906,75 1.080
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 923.906,75 0
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen 0,00 0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 6.315.207,23 6.315.207,23 8.019
darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 2.553.133,09 1.746
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 358.577,02 2.911.710,11 345
darunter: in a) und b) angefallene negative Zinsen 0,00 (0)
2. Zinsaufwendungen 1.114.403,65 1.797.306,46 200
darunter: erhaltene negative Zinsen 3.303,27 (38)
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 500.000,00 540
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 124.152,00 134
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 624.152,00 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0
5. Provisionserträge 1.546.137,81 1.432
6. Provisionsaufwendungen 175.631,58 1.370.506,23 149
7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0,00 0
8. Sonstige betriebliche Erträge 289.105,84 281
9. [gestrichen] 0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 1.609.088,48 1.513
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 354.544,14 1.963.632,62 334
darunter: für Altersversorgung 35.335,76 (36)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.116.994,79 3.080.627,41 1.007
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 300.536,48 310
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.715,60 3
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 35.962,88 64
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -35.962,88 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 94.029,52 828
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0,00 -94.029,52 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0
18. [gestrichen] 0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 566.198,64 71
20. Außerordentliche Erträge 0,00 0
21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0
22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0)
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 144.483,62 -41
darunter: latente Steuern 0,00 (0)
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 6.783,56 151.267,18 7
24a. Aufwendungen aus der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 185.000,00 0
25. Jahresüberschuss 229.931,46 105
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.898,86 2
231.830,32 107
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0
231.830,32 107
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0
b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0
29. Bilanzgewinn 231.830,32 107

3. Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Onstmettinger Bank eG wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden angewandt:

Barreserve

Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag.

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden

Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen abgedeckt.

Den latenten Risiken im Kreditgeschäft wurde durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 Rechnung getragen. Die Ermittlung der Pauschalwertberichtigung erfolgt zum 31. Dezember 2023 über ein Expected-Credit-Loss-Modell, bei dem ein erwarteter Verlust über einen Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten ohne Anrechnung von Bonitätsprämien ermittelt wird. Die Berechnung des erwarteten Verlusts erfolgt unter Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit, der Verlustquote bei Ausfall sowie der erwarteten Kredithöhe zum Ausfallzeitpunkt für alle unter den Bilanzpositionen Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden ausgewiesenen Geschäften sowie für unter der Bilanz auszuweisende Eventualverpflichtungen und anderen Verpflichtungen (einschließlich unwiderruflicher Kreditzusagen). Im Hinblick auf unwiderrufliche Kreditzusagen und Eventualverpflichtungen erfolgt die bilanzielle Erfassung in Form einer Rückstellung.

Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB. Das Beibehaltungswahlrecht gemäß § 340f Abs. 1 Satz 3 HGB wurde in Anspruch genommen.

Wertpapiere

Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden aufgrund der ausschließlich zinsinduzierten Entwicklung nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Bei Anschaffungskursen über pari wird ratierlich über die Restlaufzeit auf den niedrigeren Einlösekurs, jedoch nicht unter dem Marktwert am Bilanzstichtag abgeschrieben ("Pull-to-Par-Linie"). Wertpapiere mit einer voraussichtlichen dauerhaften Wertminderung wurden auf ihren niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Im Vergleich mit der Bewertung nach dem strengen Niederstwertprinzip wurden dadurch bei einem Zeitwert von 62.236 TEUR und einem Buchwert von 66.682 TEUR Abschreibungen in Höhe von 4.446 TEUR vermieden.

Für den im Anlagevermögen gehaltenen Spezialfonds wurde der beizulegende Zeitwert für die im Fonds gehaltenen Vermögensgegenstände unter Berücksichtigung der Vorgaben des Versicherungsfachausschusses des IDW vom 27. Oktober 2022 anhand eines stichtagsbezogenen Vereinfachungsverfahrens ermittelt. Im Rahmen dieses Verfahrens werden im Fonds enthaltene Rentenpapiere, bei denen keine Indizien für eine wesentliche Bonitätsverschlechterung vorliegen, zum Nennwert angesetzt, da diese nach der Anlagestrategie des Fonds auch bis zur Fälligkeit gehalten werden (buy-and-hold-Strategie im Fonds). Als voraussichtlich dauernd wertgemindert eingestufte Schuldtitel sowie alle übrigen im Fonds enthaltenen Vermögensgegenstände werden mit ihren jeweiligen Börsen- oder Marktpreisen berücksichtigt. Erwartete Ausgleichseffekte werden bei der Ermittlung der beizulegenden Werte der Fondsanteile nicht berücksichtigt.

Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs

Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 (n. F.) verlustfrei bewertet. Hierzu werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt. Der sich daraus ergebende positive Differenzbetrag wird anschließend um den Barwert der direkt aus den Zinsprodukten des Bankbuchs resultierenden Gebühren- und Provisionserträge erhöht und um den Risikokostenbarwert und den Bestandsverwaltungskostenbarwert vermindert. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird.

Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31. Dezember 2023 war keine Rückstellung mehr erforderlich.

Die Erträge im Zusammenhang mit der Auflösung der bisher bestehenden Rückstellung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten 14 erfasst.

Strukturierte Finanzinstrumente, die aufgrund des eingebetteten Derivats im Vergleich zum Basisinstrument keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Sie beinhalten neben einem Basisinstrument Vereinbarungen zu Zinsober- und -untergrenzen oder Emittenten- und Schuldnerkündigungsrechte. Die Bewertung dieser einheitlich bilanzierten strukturierten Finanzinstrumente erfolgt nach den entsprechenden Regelungen der IDW Stellungnahme RS HFA 22.

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wurden sie mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.

Sachanlagen

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die auch steuerlich geltend gemacht werden. Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250 wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250 und bis zu EUR 1.000 wurde eine Poolabschreibung nach steuerrechtlichen Vorgaben vorgenommen. Handelsrechtlich wurde der Sammelposten aufgrund der untergeordneten Bedeutung übernommen. Der Sammelposten wird über die Dauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte nach den Grundsätzen des strengen Niederstwertprinzips.

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht bilanziert (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D).

Verbindlichkeiten

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag.

Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet.

Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.

Soweit die Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten bis zu einem Jahr betrug oder die Anforderungen an eine besondere Deckung vorlagen, wurden Erträge aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung vereinnahmt.

Als besonders gedeckt wurden gegenläufige Fremdwährungspositionen angesehen, soweit sie sich betragsmäßig und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen.

Angaben zur Behandlung von negativen Zinsen

Negative Zinsen auf finanzielle Vermögenswerte bzw. finanzielle Verbindlichkeiten wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den betreffenden Zinserträgen bzw. Zinsaufwendungen in Abzug gebracht. Der Umfang negativer Zinsen bei den Zinserträgen und Zinsaufwendungen wird in Form von Darunter-Vermerken in der Gewinn- und Verlustrechnung angegeben.

Verwendung des Jahresergebnisses

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten zu Beginn des Zugänge (a) Abgänge (b) Anschaffungs- / Herstellungskosten am Ende des
Geschäftsjahres im Geschäftsjahr Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
a) Grundstücke und Gebäude 8.406.184 30.060 (a) 8.436.244
0 (b)
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.348.585 50.824 (a) 1.382.094
17.315 (b)
Summe a 9.754.769 80.884 (a) 9.818.338
17.315 (b)
Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zusammenhang mit
Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr (a) Zuschreibungen Geschäftsjahr (b)
EUR
Zugängen (a)
EUR
Abgängen (b)
EUR
Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Buchwerte Bilanzstichtag
EUR
Sachanlagen
a) Grundstücke und Gebäude 2.329.175 184.301 (a) 0 (a) 2.513.475 5.922.769
0 (b)
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 781.350 116.236 (a) 0 (a) 880.270 501.824
17.315 (b)
Summe a 3.110.525 300.537 (a) 0 (a) 3.393.745 6.424.593
17.315 (b)
Anschaffungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres
EUR
Veränderungen (saldiert)
EUR
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Wertpapiere des Anlagevermögens 67.440.936 -759.025 66.681.911
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.046.687 -26.950 5.019.737
Summe b 72.487.623 -785.975 71.701.648
Summe a und b 82.242.392 78.126.241

D. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

In den Forderungen an Kreditinstitute (A 3) sind EUR 21.685.035 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

Forderungen an Kunden

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 2.409.790 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 1.350.668 fällig.

In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig davon:
EUR börsennotiert
EUR
nicht börsennotiert
EUR
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 19.652.230 16.753.599 2.898.631 16.309.166

Im Wertpapierjournal sind die nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewerteten Wertpapiere des Anlagevermögens besonders gekennzeichnet.

Zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, bestehen in folgendem Umfang (§ 285 Nr. 18 HGB):

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) mit einem Buchwert von TEUR 16.682 und einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 15.221 und Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) mit einem Buchwert von TEUR 50.000 und einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 47.015.

Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind:

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 21.838.838 7.964.811
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 7.347.121 4.328.249

Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10 Prozent

Wir halten folgende Anteile an Sondervermögen im Sinn des § 1 Abs. 10 KAGB im Posten Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere mit Anteilsquoten von mehr als 10 %:

Anlageziel Wert der Anteile i. S. §§ 168, 278 oder 286 Abs. 1 KAGB oder vergleichbarer ausländischer Vorschriften (Zeitwert)
EUR
Differenz zum Buchwert (Reserve)
EUR
Erfolgte Ausschüttung für das Geschäftsjahr
EUR
UIN-Fonds Nr. 1014 Mischfonds 47.015.000 -2.985.000 500.000

Die Anlage freier liquider Mittel in den Spezialfonds erfolgt mit folgenden Zielsetzungen:

Umsetzung der Asset Allocation in einem Produkt

Nutzung von Korrelationseffekten und somit Einsparung von Risikokapital durch die Nutzung von Portfolioeffekten

Nutzung von Kompensationsmöglichkeiten von Gewinnen und Verlusten einzelner Wertpapiere und Assetklassen

Nutzung bilanzieller und steuerlicher Möglichkeiten einer Fondslösung (Bildung und selbstbestimmte Auflösung von stillen Reserven / flexible Ausschüttungspolitik)

Stabilisierung der Ertragslage durch Verstetigung der ordentlichen Erträge

Nutzung der Expertise der Union Investmentgruppe

Reduzierung von administrativen Tätigkeiten gegenüber einer Direktinvestition in den jeweiligen Einzelwert

Der Fonds ist ein Mischfonds. Zum 31. Dezember 2023 entfällt das Fondsvolumen des Spezialfonds zu 86 % auf Rentenpapiere, zu 6 % auf aktienorientierte Anlagen, zu 6 % auf sonstige Anlagen und zu 2 % auf Kassenvermögen.

Eine Abschreibung gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB ist unterblieben, da nur mit einer vorübergehenden Wertminderung gerechnet wird und die Bewertung nach dem gemilderten Niederstwertprinzip erfolgt.

Beteiligungen

Wir halten an folgendem Unternehmen eine Beteiligung von nicht untergeordneter Bedeutung:

Anteil am Gesellschafts- Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses
Name und Sitz kapital
%
Jahr TEUR Jahr TEUR
a) Zweite DZ Beteiligungs-GmbH & Co. KG Baden-Württemberg, Stuttgart 0,16 31.12.2023 2.496.063 31.12.2023 62.817

Darüber hinaus bestehen weitere Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB, auf deren Angabe jedoch aufgrund der insgesamt untergeordneten Bedeutung verzichtet wurde.

Sachanlagen

Im Aktivposten "Sachanlagen" (A 12) sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 883.214 und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von EUR 501.824 enthalten.

Sonstige Vermögensgegenstände

In dem Bilanzposten "Sonstige Vermögensgegenstände" (A 13) ist folgender wesentlicher Einzelbetrag enthalten:

31.12.2023
EUR
Steuererstattungsansprüche 200.600

Nachrangige Vermögensgegenstände

In dem Posten "Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere" sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht in Höhe von EUR 3.513.440 (Vorjahr EUR 3.000.532) enthalten.

Fremdwährungsposten

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 128.994 enthalten.

Restlaufzeitenspiegel für Forderungen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) 0 9.500.000 0 4.500.000
Forderungen an Kunden (A 4) 3.091.521 10.328.609 27.488.476 59.937.768

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Restlaufzeitenspiegel für Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 231.544 1.690.140 15.143.509 12.846.531
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 0 9.717.400 4.240.072 0
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 34.095.512 18.264.417 7.849.006 7.939.582

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) sind EUR 29.911.725 (Vorjahr EUR 29.799.804) Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank, mit der ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten.

Passive latente Steuern

Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Die aktiven latenten Steuern bestehen insbesondere bei den Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und den Wertpapieren.

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind:

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 29.911.725 29.799.804

Eigenkapital

Die unter dem Passivposten "Gezeichnetes Kapital" (P 12a) ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

EUR
Geschäftsguthaben
a) der verbleibenden Mitglieder 4.415.598
b) der ausscheidenden Mitglieder 80.996
c) aus gekündigten Geschäftsanteilen 19.500

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage
EUR
andere Ergebnisrücklagen
EUR
Stand 01.01.2023 3.300.000 4.490.000
Einstellungen
- aus Bilanzgewinn des Vorjahres 20.000 20.000
Stand 31.12.2023 3.320.000 4.510.000

Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen

Die in den Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.

Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen insbesondere Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Des Weiteren wurden Bürgschaftsverpflichtungen für Währungskredite von Kreditinstituten des genossenschaftlichen Verbundes für Kunden der Bank übernommen.

Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die unter Posten 1b) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Beträge zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen wird.

Durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesicherte Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen EUR 11.911.725 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P1) gesichert:

Fremdwährungsposten

In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 104.250 enthalten.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zinserträge und Zinsaufwendungen

Negative Zinsen aus Passivgeschäften sind in den Zinsaufwendungen (GuV 2) als Reduktion des Zinsaufwands enthalten.

Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um EUR -163 (Vorjahr EUR -209) vermindert.

Provisionserträge

Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für die Vermittlung, insbesondere für die Immobilienvermittlung, Vermittlung von Bausparverträgen, Versicherungen und Krediten sowie die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungsgeschäft und aus dem Edelmetallgeschäft nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 289.106 (Vorjahr EUR 280.607) bestehen fast ausschließlich aus Miet- und Pachterträgen im CleanPark und aus der Vermietung von Wohnungen.

Periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 33.488 aus Steuererstattungen sowie dem Verkauf von Sachanlagevermögen und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 53.525 aus Steuernachzahlungen enthalten.

F. Sonstige Angaben

Vorstand und Aufsichtsrat

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 15.555.

Die Forderungen an und Verpflichtungen aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 15.623 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 369.547.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 418.788.

Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen, falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.

Personalstatistik

Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Prokuristen 1 2
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 11 14
Gewerbliche Mitarbeiter 0 4
12 20

Außerdem wurden durchschnittlich 2 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr

Nachfolgende Tabelle zeigt die Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr:

Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen
EUR
Anfang 2023 4.087 18.058 4.514.500
Zugang 2023 92 935 233.750
Abgang 2023 116 445 111.250
Ende 2023 4.063 18.548 4.637.000
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 125.329
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 122.500
Höhe des Geschäftsanteils EUR 250
Höhe der Haftsumme je Anteil EUR 250

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Am Rüppurrer Schloss 40

76199 Karlsruhe

Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf Boss, Dieter, Geschäftsleiter Markt, Sprecher Schmid, Armin, Geschäftsleiter Marktfolge und Betriebsbereich Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf, Unternehmen, in dem der Beruf ausgeübt wird Gonser, Ute, - Vorsitzende -, Steuerfachangestellte bei Jochen Dehner, Steuerberater, Albstadt Sauter, Martin, - stellvertretender Vorsitzender -, Dipl.-Ing. für Holztechnik bei der SchwörerHaus KG, Hohenstein-Oberstetten Leichtle, Hubert, Bilanzbuchhalter bei der Lange, Beck & Kollege Steuerberater Partnerschaft mbB, Albstadt Bosch, Thorsten, Leiter Controlling Produktion bei der Groz-Beckert KG, Albstadt sowie freiberufliche Tätigkeit als Steuerberater Sauter, Sandra, Volljuristin, Agentur für Arbeit, Ulm (seit 28.06.2023)

Schönknecht, Fabian, selbständiger Malermeister, Albstadt (seit 28.06.2023)

Herre, Jörg, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH) bei der Friedemann Wagner GmbH, Gosheim (bis 28.06.2023)

Müller, Volker, selbstständiger Malermeister, Albstadt (bis 28.06.2023)

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 229.931,46 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 1.898,86 (Bilanzgewinn von EUR 231.830,32) - wie folgt zu verwenden:

EUR
Ausschüttung einer Dividende von 4,00 % 176.281,33
Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen
a) Gesetzliche Rücklage 25.000,00
b) Andere Ergebnisrücklagen 30.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 548,99
231.830,32

 

Albstadt, 12. März 2024

Onstmettinger Bank eG

Der Vorstand

Dieter Boss

Armin Schmid

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Onstmettinger Bank eG, Albstadt

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Onstmettinger Bank eG, Albstadt (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:

a) Sachverhalt und Problemstellung

Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 103,3 Mio. EUR. Dies entspricht 49,8 % der Bilanzsumme.

Zudem bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 0,9 Mio. EUR und unwiderrufliche Kreditzusagen in Höhe von 6,3 Mio. EUR.

Die Identifizierung und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen sowie die Bemessung von Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung von der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der jeweiligen Kreditnehmer sowie von der Bewertung der Kreditsicherheiten beeinflusst wird. Daher ist die zutreffende Einzelbewertung der Kundenforderungen im Kreditgeschäft für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von entscheidender Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar.

b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

Wir haben zunächst beurteilt, ob die für die Bewertung der Kundenforderungen relevanten Prozesse der Genossenschaft derart ausgestaltet sind, dass akute Risiken mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig erkannt werden und gegebenenfalls eine Risikovorsorge in ausreichendem Umfang gebildet wird.

In der Folge haben wir uns von der Funktionsfähigkeit der Regelungen bzw. Prozesse durch Prüfung in Stichproben überzeugt. Hierbei haben wir insbesondere auf die eingerichteten relevanten Kontrollen der Bank abgestellt.

Des Weiteren haben wir analytische Prüfungshandlungen durchgeführt, um Kreditengagements zu identifizieren, bei denen es Anhaltspunkte für ein aku- tes Ausfallrisiko gibt. Dabei wurde der Datenbestand der Genossenschaft im Hinblick auf vordefinierte Prüfkriterien ausgewertet. In diesem Zuge wurden neben den Ratingeinstufungen und der Gesamtzusage insbesondere die Höhe der ungesicherten Kreditteile und die Zugehörigkeit zu bestimmten Branchen berücksichtigt.

Aufbauend auf den vorstehend genannten verschiedenen Prüfungshandlungen haben wir bewusst ausgewählte Kreditengagements hinsichtlich der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge einer Einzelfallprüfung unterzogen.

c) Verweis auf weitergehende Informationen

Weitere Angaben der Bank zur Bilanzierung und Bewertung von Forderungen im Kreditgeschäft sind im Anhang im Abschnitt "B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden" enthalten.

Im Lagebericht sind Ausführungen zu den Kreditstrukturen sowie den Verfahren der Risikofrüherkennung enthalten.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft erbracht:

- Sonstige separate Bestätigungsleistungen gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

- Prüfung des Depot- und Wertpapierdienstleistungsgeschäftes nach § 89 Abs. 1 Satz 1 und 2 WpHG und Prüfung nach § 89 WpHG in Bezug auf die Erfüllung der Pflichten nach § 84 WpHG

- Einreichung rechnungslegungsbezogener Informationen beim Betreiber des Unternehmensregisters

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Mathias Juhl.

 

Stuttgart, 1. Juli 2024

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Mathias Juhl, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG.

Darüber hinaus hat der Prüfungsausschuss die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer überwacht. Insbesondere beinhaltete die Überprüfung, dass keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen von Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, erbracht wurden. Bei zulässigen Nichtprüfungsleistungen lagen die erforderlichen Genehmigungen vor.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Der vorliegende Jahresabschluss 2023 mit Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e. V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2023 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheidet in diesem Jahr Frau Ute Gonser aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig. Herr Thorsten Bosch scheidet in diesem Jahr ebenfalls aus und steht aus persönlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

 

Albstadt, 1. Juli 2024

Der Aufsichtsrat

Ute Gonser, Vorsitzende

Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2023 ("Länderspezifische Berichterstattung")

Die Onstmettinger Bank eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Onstmettinger Bank eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren.

Die Onstmettinger Bank eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 TEUR 4.081.

Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten beträgt 21,0.

Der Gewinn vor Steuern beträgt TEUR 566.

Die Steuern auf Gewinn betragen TEUR 144 und betreffen laufende Steuern.

Die Onstmettinger Bank eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten.

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung

Die Vertreterversammlung vom 16.07.2024 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 229.931,46 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 1.898,86 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.