Michael
Sauer Brandschutztechnik GmbH
Werther
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2016
EUR |
31.12.2015
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
89.329,00 |
110.308,50 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.112,00 |
2.091,50 |
| II.
Sachanlagen |
88.217,00 |
108.217,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
469.700,11 |
534.327,06 |
| I.
Vorräte |
213.390,00 |
248.850,60 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
190.248,01 |
279.037,73 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
66.062,10 |
6.438,73 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
2.188,48 |
8.250,41 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
561.217,59 |
652.885,97 |
Passiva
|
|
31.12.2016
EUR |
31.12.2015
EUR |
| A.
Eigenkapital |
71.436,81 |
18.597,51 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
51.129,19 |
51.129,19 |
| 1.
Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital
abgesetzt |
-5.112,92 |
-4.959,53 |
| 2.
eingefordertes Kapital |
46.016,27 |
46.169,66 |
| II.
Gewinnrücklagen |
153,39 |
0,00 |
| III.
Verlustvortrag |
27.572,15 |
37.404,28 |
| IV.
Jahresüberschuss |
52.839,30 |
9.832,13 |
| B.
Rückstellungen |
271.933,66 |
64.420,09 |
| C.
Verbindlichkeiten |
217.847,12 |
569.868,37 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
217.847,12 |
542.727,55 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
0,00 |
27.140,82 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
561.217,59 |
652.885,97 |
Anhang
Angaben gemäß § 264 Abs. 1a HGB
Die Michael Sauer Brandschutztechnik GmbH mit Sitz in
Werther ist im Handelsregister des Amtsgerichts
Gütersloh unter der Registernummer HRB 4966
eingetragen.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der Michael Sauer
Brandschutztechnik GmbH wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches
aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren
die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in
der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang
ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der
Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung
gewählt.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
gewählt.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im
Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt.
Abgesehen von den nachstehenden Ausnahmen wurde der
vorliegende Jahresabschluss grundsätzlich unter
Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss
angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für
mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt
(§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).
Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten,
deren Vorjahreswerte mit dem Vorjahresabschluss nicht
vergleichbar sind. Diese betreffen die Posten
Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge.
Die Umsatzerlöse wurden durch die Neudefinition
gem. § 277 I HGB n.F. ausgeweitet, der
Vorjahresausweis wurde - unter entsprechender Verringerung
der sonstigen betrieblichen Erträge - angepasst. Bei
der Anpassung der Vorjahresbeträge wurden bisher unter
den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene
Erlöse in Höhe von 9.645,46 Euro zu den
Umsatzerlösen umgesetzt. Weil die Umsetzung innerhalb
des Rohergebnisses - als Zusammenfassung der Posten §
275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 HGB - erfolgte, hat sich das
Rohergebnis durch die Anwendung der rechtlichen
Bestimmungen des BilRUG nicht verändert.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Einzelnen wurden die folgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden angewendet:
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu
Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
planmäßigen Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis je 410 Euro
werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag
niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind
grundsätzlich mit dem Nominalwert angesetzt. Das
allgemeine Ausfallrisiko wurde durch eine pauschale
Wertberichtigung in Höhe von 3 % des Nettowertes (ohne
darin enthaltene Umsatzsteuer) berücksichtigt.
Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit
dem Nominalwert bilanziert.
Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag
bewertet.
Die Rückstellungen für Pensionen werden
nach anerkannten versicherungsmathematischen
Grundsätzen unter Anwendung der
"Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische
Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von
Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Dabei wird derzeit von
jährlichen Anpassungen bei den Renten von 2,0 % p. a.
ausgegangen.
Für die Abzinsung wurde pauschal eine
durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt
und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den
Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz
der vergangenen zehn Jahre von 4,01 % verwendet (im
Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen
sieben Jahre von 3,24 %). Aus der Abzinsung der
Rückstellungen für Pensionen mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Jahre beim Ansatz der Pensionsrückstellungen ein
Unterschiedsbetrag in Höhe von 19.890,-- Euro. Dieser
Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6
S. 2 HGB n. F. für die Ausschüttung gesperrt.
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Angaben zur Bilanz
Der Posten "Forderungen gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht" stellt
gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter dar. Es
handelt sich um ein Verrechnungskonto in Höhe von
3.698,01 Euro mit einer Verzinsung von 2 % p.a. über
dem jeweils gültigen Basiszinssatz.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als
1 Jahr bestehen am Bilanzstichtag nicht. Die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen
insgesamt Euro 27.140,82 und sind in voller Höhe durch
Sicherungsübereignungen abgesichert.
Haftungsverhältnisse gemäß § 251
in Verbindung mit § 268 Absatz 7 HGB bestehen am
Bilanzstichtag nicht.
Sonstige Angaben
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 29
Arbeitnehmer beschäftigt.
sonstige Berichtsbestandteile
Werther, den 25. August 2017
gez.: Michael Sauer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.08.2017 festgestellt.
|