Blasius Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eva Maria Blasius seit 18.12.2012 | Geschäftsführer |
Katharina Blasius seit 20.3.2008 | Prokura |
Fernando Diaz-Najera seit 2.11.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
Üdersdorfer Steinbruchbetriebe GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hase Kaminofenbau GmbHTrierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bilanz zum 31. Dezember 2014HASE Kaminofenbau GmbH, TrierAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2014 bis 31.12.2014HASE Kaminofenbau GmbH, Trier
Anhang 2014Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264,267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2,266 ff. HGB). Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen worden. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 150 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 150 bis € 1.000 mit 20%, abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB). Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis der Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie angemessene Verwaltungsgemeinkosten und Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten (und angemessenen Gewinn) vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Fremdwährungen wurden mit den Kursen zum Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. € 58.655,20 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 85). Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag nicht (Vorjahr: T€ 3). Kapitalanteile Die im Handelsregister gemäß § 172 Abs. 1 HGB eingetragenen Einlagen sind in voller Höhe geleistet. Übrige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und Überstundenansprüche in Höhe von € 119.000, Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von € 19.231, Ansprüchen aus Tantiemen in Höhe von €126.410 und Gewährleistungsansprüche in Höhe von € 450.000 gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Zu den sonstigen Verbindlichkeiten:
Sicherheiten gegenüber der Sparkasse Trier
Zum 31.12.2014 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen Januar 2015 und Mai 2018. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Sonstige AngabenGeschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr Herr Walter Blasius, Dipl.-Ing., Trier, Frau Eva Maria Blasius, B.A., Trier, Herr Fernando Diaz-Najera, Kommunikationsdesigner, Trier sowie Frau Antje Pittner, Diplom-Ökonomin, Keim (bis 30.09.2014). Herr Walter Blasius, Frau Eva Maria Blasius und Herr Fernando Diaz-Najera sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für 2014 € 669.124. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Angaben zum Anteilsbesitz
Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2014 T€ - 52. Das Jahresergebnis 2014 beträgt T€ - 37. Von den Erleichterungen/Wahlrecht der §§ 274,288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Trier, den 31.03.2015 Die Geschäftsführung Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Firma
für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den erstellten Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bad Kreuznach, 30. April 2015 KST
Nahe Treuhand GmbH
Gez. Solzbacher, Wirtschaftsprüfer Lagebericht 2014A. WirtschaftsberichtI. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses für das Wirtschafts- und Kalenderjahr 2014 Der Kaminofenmarkt stagnierte im Geschäftsjahr 2014 laut Informationen des deutschen Fachhandels und den Branchenzahlen des HKI. Die Grundstimmung des Hase Fachhandels war ernüchternd. Insgesamt wurden nicht mehr Öfen verkauft, lediglich die Marktanteile verschieben sich. Die Hersteller gewähren zunehmend ganzjährig Rabatte an die Endkunden. Reduzierte Einkaufskonditionen und kurze Lieferzeiten sind die Hauptargumente, mit denen die Wettbewerber um die Zusammenarbeit mit den Händlern werben. Im Jahr 2014 konnte die Hase Kaminofenbau GmbH an den überdurchschnittlichen Erfolg des Jahres 2013 nicht anknüpfen. Das Ergebnis lag, unbeachtet 2013, dennoch über dem der Vorjahre und ist als zufriedenstellend einzustufen. Hase Kaminöfen erfreuen sich beim Fachhandel nach wie vor großer Beliebtheit, da die Hase Kaminofenbau einen rundum-Service bietet, der bei anderen Herstellern nicht angeboten wird. Dies bedeutet verbesserter Service durch die Hase Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst, Vertriebsaußendienst, im Marketing, in der Logistik und im technischen Service. Im Mai 2014 fand die Hase Produktneuheitenpräsentation statt. Dieser Event führte dazu, dass die Hase Kaminofenbau GmbH weiterhin die guten Beziehungen mit unseren Kunden ausbauen konnte und die Produktneuheiten vor der Saison im Fachhandel platziert wurden. Die beschriebene Entwicklung hat in unserem Unternehmen zu einem Umsatzrückgang um T€ 1.432 geführt. Die Gesamtleistung verringerte sich um T€ 1.414 auf T€ 18.280. Die Umsatzerlöse betrugen T€ 18.183 gegenüber T€ 19.615 im Vorjahr. Von den Erlösen wurden ca. 41% durch den Export erzielt. Die Aufwendungen für Material und Waren sowie bezogene Leistungen - ohne Aufwendungen für Leiharbeiter - haben sich im Jahr 2014 um T€ 436 auf T€ 5.639 verringert. Durch die stetige Überarbeitung von Ofenmodellen sowie die Umsetzung unserer strategischen Einkaufspolitik konnten wir die Erhöhung der Einkaufspreise moderat ausgleichen. Die Kosten für Fremdarbeiter verringerten sich um T€ 420. Die Personalkosten sind aufgrund durchschnittlich 10 zusätzlicher Mitarbeiter, Gehalts-und Lohnanpassungen sowie der zurückgestellten Aufwendungen für Tantiemezahlungen um insgesamt T€ 214 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich durch den gesunkenen Umsatz hauptsächlich in den Bereichen Transportkosten und Verpackungsmaterial reduziert. Zum anderen wurde durch die gesunkene Produktionsmenge weniger Gas und Strom verbraucht. Die Aufwendungen für Instandhaltungen und Reparaturen wurden im Geschäftsjahr aufgrund planmäßiger Investitionen um T€ 121 gesenkt. Dem stehen um T€ 39 erhöhte Abschreibungen gegenüber. Des Weiteren sind die sonstigen Aufwendungen durch die Erhöhung der Gewährleistungsrückstellung in Höhe von T€ 75 gestiegen. Die Vertriebskosten im Bereich Marketing und Werbung haben sich um T€ 70 erhöht. Für das abgelaufene Geschäftsjahr weist die Firma Hase Kaminofenbau GmbH ein positives Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 323 und einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 218 aus. II. Lage des Unternehmens Wie auch im vergangenen Jahr weisen wir einen hohen Bestand werthaltiger Forderungen im kurzfristigen Bereich aus. Hiervon entfallen mehr als zwei Drittel auf die Firmengruppe. Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr um 3,6% gestiegen; ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt 25,5% gegenüber 23,5% in 2013. Das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) hat einen Anteil von 23,3% am Gesamtvermögen. Im Berichtsjahr wurden insgesamt 1.105 T€ (Vorjahr 558 T€) investiert. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote unseres Unternehmens liegt bei 75,7% und verdeutlicht eine im deutschlandweiten Vergleich mehr als überdurchschnittliche Quote. Unser Kontokorrentkredit weist zum Bilanzstichtag einen positiven Saldo aus. Die Bankverbindlichkeiten haben sich zum Bilanzstichtag durch planmäßige Tilgungen um T€ 906 verringert. Durch die Finanzierung von Investitionen haben sich die Verbindlichkeiten um T€ 642 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen 6,7% der Bilanzsumme. Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Wir rechnen auch weiter damit, künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Ertragslage zeigt eine Materialquote von 30,8 % und eine Personalquote von 35,2%. Innerhalb der sonstigen Aufwendungen nehmen die Mietaufwendungen mit 5,3% der Gesamtleistung die stärkste Aufwandsposition ein. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des UnternehmensI. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Das Unternehmen Hase Kaminofenbau GmbH arbeitet sehr intensiv daran, jedes Jahr technisch einwandfreie Produktneuheiten zu entwickeln und diese vor der Heizsaison im Herbst in den Ausstellungen zu platzieren. Dies stellt für uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise forcieren und in Deutschland und in ganz Europa, besonders in der Schweiz und in Frankreich, weiße Flecken schließen. Auch der Vertrieb auf neuen Ländermärkten und die organisatorische Restrukturierung bestehender Exportmärkte werden in den kommenden Jahren vorangetrieben Die Marktposition ist nach mehr als 30-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit gefestigt und Hase Kaminöfen sind als Markenprodukt etabliert. Kontinuierlich werden auch zukünftig alle Unternehmensprozesse hinsichtlich ihrer Effizienz und Optimierungschancen auf den Prüfstand gestellt. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken aus der Geschäftstätigkeit. Der Bedeutung der Gefahr einer stagnierenden Nachfrage tragen wir auf allen Unternehmensebenen Rechnung. Dies zeigt sich unter anderem in der Anpassung der personellen Kapazitäten und in der Entwicklung der Vorräte. Parallel treffen wir eine Fülle von Entscheidungen, um vertriebs- und absatzseitig den Marktverhältnissen Rechnung zu tragen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Firmen zurück. Preissteigerungen beim Einkauf unseres Materials versuchen wir durch vorausschauende Sicherung von Konditionen zu steuern. 2. Spezieller Risikobericht Die Firma Hase Kaminofenbau GmbH verfügt über ein regelmäßiges und effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle bei fremden Firmen stellen eine Ausnahme dar. Das konsequente Forderungsmanagement stützt sich unter anderem auf die Wirtschaftsinformationen von Auskunfteien, Lieferung gegen Vorauskasse bei Kunden, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht regelmäßig nachkommen sowie die Erteilung von Auftrags- oder Liefersperren gegenüber Kunden bei der Überschreitung des Zahlungszieles. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Alle Verbindlichkeiten gegenüber den Geschäftspartnern werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Kredite bei ihrer regionalen Geschäftsbank, zu der eine langjährige und angenehme Geschäftsbeziehung besteht. III. Prognosebericht Das erste Quartal 2015 verlief innerhalb unseres Saisongeschäftes über der Planung. Wir haben im bisherigen Geschäftsjahr stabile Absatzzahlen und ein weiterhin gutes Image bei den Fachhändlern. Für das Geschäftsjahr 2015 gehen wir verhalten optimistisch in die Planung unserer Geschäftszahlen und peilen eine annähernd vergleichbare Gesamtleistung wie im Vorjahr an. Auch in 2015 wird die Optimierung von Fertigungs- und Organisationsabläufen in unserer Unternehmensgruppe konsequent fortgeführt, um den sich verändernden Marktbedingungen Rechnung zu tragen. Reorganisationsmaßnahmen der internationalen und nationalen Vertriebsstruktur bei der Hase Kaminofenbau GmbH und die Implementierung eines B2B Portals Mitte 2013 werden auch in 2015, nach dem alle Kinderkrankheiten überwunden sind, zu starken administrativen Verschlankungen und höherer Effektivität in der Auftragsabwicklung und im Vertriebsinnendienst führen. Wir werden unsere Kunden vor Ort und im Innendienst kundenorientierter und qualitativ besser betreuen können. Die Maßnahmen werden unseren Wettbewerbsvorteil in puncto persönlicher Kundenbindung weiter ausbauen. Die Stimmung auf dem deutschen Kaminofenmarkt ist sehr verhalten. Viele andere Hersteller werben mit sehr hohen Rabatten und stellen Ausstellungsöfen per Kommission in die Kaminofenstudios. Neue Kaminofenhersteller werden laut Dachverband nicht gezählt. Die gesamte Branche geht von einer Stagnation aus. Experten sind sich jedoch einig, dass sich qualitativ hochwertige Produkte und Hersteller durchsetzen werden. Dies zeigt auch der starke Rückgang des Kaminofenabsatzes im Baumarktgeschäft. Die Zuwächse, die im Hase Fachhandel erzielt werden, werden laut Fachhandel, nur bei Hase Öfen erreicht. Hase wird aufgrund der guten Platzierung im Fachhandel, sehr guter Pressearbeit, 48,5 Millionen Pressebelege in 2014 und durch Einheitlichkeit und Konzentration im Corporate Design, im Web und im Katalog beim Endkunden als Marke wahrgenommen. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen auf unser Geschäftsergebnis werden dabei von der Entwicklung der Auftragslage abhängen. Wir erwarten für das Jahr 2015 ein vergleichbares Umsatzergebnis wie 2014. Wir gehen davon aus, für das Geschäftsjahr 2015 ein positives Ergebnis zu erreichen. C. Forschung und EntwicklungEine wesentliche Grundlage zum Erhalt und Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit sind die Produktinnovationen und die Weiterentwicklung bestehender Ofenmodelle. Wir betreiben daher weiterhin unsere Produktpolitik auf hohem Niveau im eigenen Haus. D. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Trier, den 31.03.2015 Die Geschäftsführung Brutto-Anlagenspiegel zum 31.12.2014Hase Kaminofenbau GmbH, Trier
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