Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 2194
Eingetragen
18.12.1998
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Sensorchips und Sensorsystemen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jianguo Wang
seit 10.11.2021
Geschäftsführer
Hefu Han
seit 10.11.2021
Geschäftsführer
Peter Radde
seit 10.11.2021
Geschäftsführer
René Buß
seit 26.4.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Hong Kong Sinomags LimitedHKG
0.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Beteiligungsgesellschaft Sensitec GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sensitec GmbH

Wetzlar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 206.035,21 216.502,28
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 8.465.710,06 3.590.323,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.450,10 921.313,55
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.085.443,66 3.373.859,55
10.423.603,82 7.885.496,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.422.317,85 5.523.204,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.584.239,27 4.151.451,02
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 1.213.471,08 (i.V. EUR 1.062.142,68)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 812.001,28 2.147.089,18
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 52.078,38 276.935,84
20.500.275,81 20.200.679,38

Passiva

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 35.596.442,94 30.996.442,94
III. Verlustvortrag -13.988.687,38 -11.555.996,35
IV. Jahresfehlbetrag -4.327.781,55 -2.432.691,03
18.279.974,01 18.007.755,56
B. Rückstellungen 1.096.250,81 1.575.947,79
C. Verbindlichkeiten 1.124.050,99 547.693,49
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 204.282,70 (i.V. EUR 1.658,00)
D. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 69.282,54
20.500.275,81 20.200.679,38

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

01. Januar bis 31. Dezember 2023 01. Januar bis 31. Dezember 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 12.610.209,01 13.633.067,37
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.708.485,78 -7.778.232,83
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.491.156,24 -1.480.353,92
davon für Altersversorgung: TEUR 8 (Vj. TEUR 9)
-9.199.642,02 -9.258.586,75
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.477.477,70 -1.181.560,43
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.248.352,95 -5.595.869,42
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.430,45 28.885,51
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
7. Ergebnis nach Steuern -4.324.694,11 -2.431.834,74
8. Sonstige Steuern -3.087,44 -856,29
9. Jahresfehlbetrag -4.327.781,55 -2.432.691,03

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden

Allgemeine Angaben

Die Sensitec GmbH hat ihren Sitz in Wetzlar und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Wetzlar (HRB 2194) eingetragen. Der Jahresabschluss der Sensitec GmbH, Wetzlar, wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der zum Aufstellungszeitpunkt aktuell gültigen Fassung und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB.

Von den größenabhängigen Möglichkeiten zur Erleichterung der Berichterstattung gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig lineare Abschreibungen, bewertet.

EDV-Software, Lizenzen, Rechte und Werte 3 bis 15 Jahre

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei umfassen die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten.

Die Abschreibungen erfolgen bei immateriellen Vermögensgegenständen, Gebäuden und bei beweglichem Anlagevermögen linear über folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern (ermittelt anhand von Branchen-Tabellen und individuellen Schätzungen):

Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 23 Jahre

Die Abschreibung für Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres erfolgt zeitanteilig.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 1.000 EUR werden im Zugangsjahr sofort als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst.

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt. Das Wertaufholungsgebot gemäß §253 Absatz 5 HGB wird beachtet.

Der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wird die Durchschnittskostenmethode zugrunde gelegt.

In die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen sowie der fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung und Abschreibungen einbezogen.

Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der fehlenden Gängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch pauschale Abschläge erfasst. Langfristige unverzinsliche Forderungen werden abgezinst.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden über ihre Restlaufzeit abgezinst. Die Abzinsung erfolgt mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre.

Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Die Verbindlichkeiten werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit diese Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert bilanziert.

Währungsumrechnung

Die erstmalige Erfassung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt zum Devisenkurs am Tag des Geschäftsvorfalls.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Entstehung oder dem höheren Stichtagskurs (bei Passivposten) bzw. niedrigeren Stichtagskurs (bei Aktivposten) bewertet.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und ihre Entwicklung sind als Anlage zum Anhang im Anlagenspiegel ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
in TEUR 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.512 2.602 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.213 1.062 0 0
- davon ggü. Gesellschafter 110 3 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 859 487 0 0
3.584 4.151 0 0

Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Sachanlagen, Vorräten, sonstigen Vermögensgegenständen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.

Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 28,4 %.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern.

Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft betrifft das Stammkapital der Gesellschaft und beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 1.000.

Verbindlichkeiten

Nähere Angaben zu den Verbindlichkeiten sind der folgenden Übersicht zu entnehmen:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr
in TEUR 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 782 390 782 390 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 204 2 204 2 0 0
- davon aus Lieferungen und Leistungen - 204 2 204 2 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 138 156 138 156 0 0
- davon aus Steuern - 98 105 98 105 0 0
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit - 22 18 22 18 0 0
1.124 548 1.124 548 0 0

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit der Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden keine Geschäfte außerhalb der Bilanz gemäß § 285 Nr. 3 HGB, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft wesentlich sind. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB resultieren aus Belastungen aus langfristigen Gebäudemietverträgen und Verpflichtungen aus Leasingverträgen und betragen TEUR 5.862

sonstige finanzielle Verpflichtungen
In TEUR
Gesamtbetrag 5.862
davon mit einer Laufzeit bis 2024 1.500
davon mit einer Laufzeit bis 2025 2.390
davon mit einer Laufzeit bis 2026 455
davon mit einer Laufzeit bis 2027 444
davon mit einer Laufzeit bis 2028 441
ab 2029 632

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 15) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 0). Die periodenfremden Erträge betreffen im Wesentlichen Mieteinnahmen aus dem Vorjahr.

Abschreibungen

In den Abschreibungen des Geschäftsjahres von TEUR 1.477 (Vorjahr: TEUR 1.182) sind wie im Vorjahr keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 2).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 0). Diese betreffen im Wesentlichen die Verluste aus der Ausbuchung von sonstigen Forderungen aus den Vorjahren.

Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahl

Die Zahl der Mitarbeiter (nach Köpfen) - ohne Geschäftsführer und die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten - betrug im Jahresdurchschnitt (Quartalsbetrachtung):

2023 2022
Produktion 110 111
Verwaltung 20 21
Vertrieb 14 16
Mitarbeiter insgesamt 144 148

Organe der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung sind bzw. waren:

 

Herr Dr. Jianguo Wang, hauptberuflich CEO der Bengbu Sinomags Technology Co. Ltd., China

 

Herr Hefu Han, hauptberuflicher Geschäftsführer der Sensitec GmbH, Mainz

 

Herr Peter Radde, hauptberuflicher Geschäftsführer der Sensitec GmbH, Wetzlar

 

Herr Jun Lei, hauptberuflicher Geschäftsführer der Sensitec GmbH, Gernsheim (bis 28. Dezember 2023)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bengbu Sinomags Technology Co. Ltd., Bengbu, Volksrepublik China, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird nicht veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfelds ergeben.

 

Wetzlar, den 14. Mai 2025

Sensitec GmbH

Geschäftsführung

Dr. Jianguo Wang

Hefu Han

Peter Radde

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.163.866,44 74.922,67 0,00 0,00 1.238.789,11
1.163.866,44 74.922,67 0,00 0,00 1.238.789,11
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 13.966.970,82 173.501,47 5.984.314,75 0,00 20.124.787,04
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.946.807,13 75.370,49 0,00 14.670,00 2.007.507,62
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.373.859,55 3.695.898,86 -5.984.314,75 0,00 1.085.443,66
19.287.637,50 3.944.770,82 0,00 14.670,00 23.217.738,32
20.451.503,94 4.019.693,49 0,00 14.670,00 24.456.527,43
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 947.364,16 85.389,74 0,00 1.032.753,90
947.364,16 85.389,74 0,00 1.032.753,90
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 10.376.646,99 1.282.429,99 0,00 11.659.076,98
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.025.493,58 109.657,97 94,03 1.135.057,52
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
11.402.140,57 1.392.087,96 94,03 12.794.134,50
12.349.504,73 1.477.477,70 94,03 13.826.888,40
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 206.035,21 216.502,28
206.035,21 216.502,28
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 8.465.710,06 3.590.323,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.450,10 921.313,55
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.085.443,66 3.373.859,55
10.423.603,82 7.885.496,93
10.629.639,03 8.101.999,21

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Sensitec GmbH, Wetzlar (im Folgenden: SENSITEC), ist auf die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von präzisen und zuverlässigen Sensoren auf Basis der Mikrosystemtechnik sowie der magnetischen Mikro- und Nanotechnologie spezialisiert. SENSITEC verfügt über zwei Standorte. In Wetzlar befinden sich Systemfertigung und Systementwicklung und in Mainz die Wafer-Fertigung sowie die Chipentwicklung.

Die Produktpalette der SENSITEC wird schwerpunktmäßig in folgenden Anwendungsbereichen eingesetzt:

Messung von Weg, Winkel und Position,

Messung des Magnetfeldes, z. B. für Kompassanwendungen,

Potenzialfreie Strommessung.

SENSITEC entwickelt, produziert und vertreibt international hochwertige und innovative magnetische Sensorlösungen.

Die Anwendungsbereiche für die leistungsfähigen und intelligenten Sensoren haben sich auch im Geschäftsjahr 2023 weiterentwickelt.

Neben etablierten Anwendungen im Bereich der Industrieautomatisierung und Fahrzeugtechnik, stand der Bereich Robotik 2023 im Fokus der Neuentwicklungen.

Die Produkte werden weltweit vertrieben. Die wichtigsten Absatzregionen sind weiterhin Deutschland und Europa. Im Jahr 2023 entfielen rund 39% des Gesamtumsatzes auf Deutschland. Der gesamte europäische Markt, einschließlich Deutschland, machte etwa 55% des Umsatzes aus. Die Schweiz und Großbritannien zusammen trugen 6% zum Gesamtumsatz bei. Zudem entfielen 10% des Umsatzes auf Nordamerika. Asien spielte ebenfalls eine bedeutende Rolle und machte rund 26% des Gesamtumsatzes aus. Insbesondere China und Japan stehen, getrieben durch die neue Besitzerstruktur, verstärkt im Fokus.

Die Anteile der SENSITEC werden zu 100 % von der Beteiligungsgesellschaft Sensitec GmbH, Wetzlar, gehalten, welche ebenfalls Teil des Sinomags-Konzerns ist.

Interne Steuerung der Gesellschaft

Entsprechend der konzerneinheitlichen Vorgaben erfolgt die interne Steuerung der Gesellschaft insbesondere über Kennzahlen zum Wachstum (Auftragseingang und Umsatz) und zur Profitabilität (EBIT - Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern).

WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Aus den Statistiken des ZVEI - Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. 1 , Frankfurt, zufolge konnte die deutsche Elektro- und Digitalindustrie im Jahr 2023 - trotz einer rückläufigen Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte - ihren Umsatz erneut steigern. Insgesamt erzielte die Branche einen Jahresumsatz von 237,9 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 6,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Der AMA-Verband für Sensorik und Messtechnik e.V ., Berlin, (AMA) 2 befragte seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung des Geschäftsjahres 2023. Die AMA-Mitglieder erwirtschafteten ein Umsatzplus von sechs Prozent verglichen zum Vorjahr. Während im ersten Quartal die Umsätze noch um sieben Prozent und die Auftragseingänge um sechs Prozent im Vergleich zum Vorquartal stiegen, so sanken im zweiten Quartal die Umsätze um drei Prozent und die Auftragseingänge um fünf Prozent, verglichen zu dem Vorquartal. Diese starken Schwankungen setzten sich auch im dritten Quartal fort, in dem ein Umsatzplus von vier Prozent und ein leichter Auftragseingang von einem Prozent vermeldet wurden. Das vierte Quartal schloss mit minus sechs Prozent im Umsatz und minus drei Prozent im Auftragseingang im Vergleich zum dritten Quartal ab.

Die AMA-Mitglieder investierten im Geschäftsjahr 2023 ein Prozent mehr als im vorherigen Geschäftsjahr, planen jedoch für das kommende Jahr 2024 die Investitionen um dreizehn Prozent zu steigern, bei Beibehaltung des Personals. Damit setzen die Mitglieder auf die Zukunftsfähigkeit der Branche, investierten in Technologien und unterstreichen die Relevanz der Sensorik und Messtechnik.

1 Vgl. Statistischer Jahresbericht 2023, Verband der Elektro- und Digitalindustrie, Fachverband Automation, Fachbereich Schaltgeräte
2 Vgl. https://www.ama-sensorik.de/verband/brancheninformationen/branchenstatistik-2023/

Überblick über den Geschäftsverlauf

Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit unserer Kunden in den relevanten Märkten wie Systemgeschäft für Industrieanwendungen ist im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ähnlich verlaufen.

Die Entwicklung der Geschäftstätigkeit unserer Kunden im Automotive Geschäft war rückläufig.

Auch der Absatz von Strommesssystemen der Muttergesellschaft Bengbu Sinomags Technology Co., Ltd., Ningbo, China ist nur leicht gestiegen, somit konnte SENSITEC als Lieferant der Sensoren für diese Systeme den Absatz im Chip-Geschäft kaum erhöhen.

Zusätzlich traten technische Schwierigkeiten beim Betrieb der neuen Produktionsanlage auf, was dazu führte, dass eingegangene Aufträge nicht vollständig bearbeitet werden konnten. Dies hatte negative Auswirkungen auf die Lieferperformance.

VERMÖGENS-, FINANZ- und ERTRAGSLAGE

Umsatz und Auftragslage

Im Jahr 2023 sank der Auftragseingang um 24,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz in Höhe von TEUR 18.279 ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 19.956) um 8,4 % gesunken. Europa bleibt weiterhin der wichtigste Markt für die SENSITEC. Allerdings rückt der asiatische Markt, bedingt durch den neuen Marktzugang durch die Muttergesellschaft, zunehmend in den Fokus.

Ergebnisentwicklung

Die Ertragslage der SENSITEC kann im Wesentlichen durch einige Eckdaten im Zweijahresvergleich dargestellt werden:

2023 2022
Umsatzerlöse (in TEUR) 18.279 19.956
Gesamtleistung (in TEUR) 18.053 21.185
Materialaufwand (in TEUR) 6.994 8.451
Personalaufwand (in TEUR) 9.200 9.259
Personalintensität (in % im Verhältnis zur Gesamtleistung) 51,0 43,7
EBIT (in TEUR) -4.315 -2.403
Umsatzrendite (in % EBIT / Umsatzerlöse) -23,6 -12,0
Finanzergebnis (in TEUR) -9 -29
Jahresergebnis (in TEUR) -4.328 -2.433

Das EBIT belief sich im Jahr 2023 auf TEUR -4.315 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR -2.403) weiter verschlechtert. Die negative Ergebnisentwicklung ist vor allem auf einen Umsatzrückgang bei unverändert hohem Personalaufwand und hohem sonstigen betrieblichen Aufwand sowie gestiegene Abschreibungen infolge von Investitionen in Vermögenswerte zurückzuführen. Die Umsatzrendite sank entsprechend von -12,0 % im Jahr 2022 auf -23,6 % im Jahr 2023.

Im Branchenvergleich für mittelständische Unternehmen laut KfW-Mittelstandspanel (Ausgabe 2023) liegt die Umsatzrendite im Durchschnitt bei 7,0 %.

Die Gesamtleistung in Höhe von TEUR 18.053 ist ebenfalls gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die größte Kostenposition ist der Personalaufwand, der im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 9.200 (Vorjahr: TEUR 9.259) um 0,6% leicht gesunken ist. Bezogen auf die Gesamtleistung steigt der Anteil der Personalkosten von 43,7 % auf 51,0 %. Der Materialaufwand machte mit TEUR 6.962 38,0 % der Gesamtleistung aus (Vorjahr: TEUR 8.451; 39,9%). Die leichte Veränderung der Materialquote erklärt sich im Wesentlichen über die gesunkene Produktionsauslastung im Wafer-Geschäft (Anzahl 2023: 2.062 Stück, Anzahl 2022: 5.253 Stück = minus 60,7 %)

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr auf TEUR 20.500 (Vorjahr: TEUR 20.201) gestiegen. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Zuge von Investitionen im Wesentlichem durch den Kauf von Fertigungsanlagen am Produktionsstandort Mainz auf TEUR 10.630 (Vorjahr: TEUR 8.102). Das Umlaufvermögen hat sich im Wesentlichen im Zuge des Abbaus von Forderungen sowie Bankguthaben auf TEUR 9.819 (Vorjahr: TEUR 11.822) vermindert. Der Anteil am Gesamtvermögen senkte sich dabei von 53,3 % im Vorjahr auf knapp 48,0 %. Zum 31. Dezember 2023 verfügte die SENSITEC über ein Eigenkapital von TEUR 18.280 (Vorjahr: TEUR 18.008). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht von 89,1 % auf 89,2 %.

Die Rückstellungen sind mit TEUR 1.096 unter dem Vorjahresniveau (TEUR 1.576). Sie machen damit 5,4 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 7,8 %) aus. Von den Rückstellungen entfällt der wesentliche Teil unverändert auf den operativen Bereich aus Produkt- und Personalrückstellungen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf niedrigere Rückstellungen für Gewährleistungen, ausstehende Urlaubsansprüche sowie Gratifikationen und Gewinnbeteiligungen zurückzuführen. Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Bankverbindlichkeiten oder andere langfristige Verbindlichkeiten. Die Finanzierung des Working Capitals und der Investitionen des Geschäftsjahres erfolgte mittels Einzahlung in die Kapitalrücklage durch den Eigentümer Bengbu Sinomags Technology Co., Ltd, Ningbo/China.

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Im Jahr 2023 lag der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeit weiterhin auf der Entwicklung marktgerechter Produktlösungen mit innovativer Technik, die den Kundenerwartungen uneingeschränkt entsprechen und gleichzeitig kosteneffizient sind. Dabei wurden alle Forschungs- und Entwicklungsprojekte fortlaufend auf ihre Umsatzwirksamkeit überprüft.

Die firmenspezifische Technologie- und Produkt-Roadmap "Strategie 2026" wurde auch in 2023 weiterverfolgt. Im Zuge dessen entstanden mehrere Encoder-Neuentwicklungen speziell für den Einsatz im Bereich der Robotik. Zudem wurden Fortschritte bei der Gewinnung von Partnern im Bereich Distribution erzielt.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung stiegen im Jahr 2023 um 9,1 % auf TEUR 2.839 (Vorjahr TEUR 2.601).

MITARBEITER

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug am 31. Dezember 2023 143 (Vorjahr: 150). Das entspricht 129 Vollzeitbeschäftigten. Zur Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter wird weiterhin auf die Kooperation mit Hochschulen gesetzt.

CHANCEN- und RISIKOBERICHT

Risikomanagement

Die Grundsätze des Risikomanagements sind in verbindlichen Richtlinien zu den Themen Risikoinventur, Risikofelder, Risikokommunikation sowie Corporate Internal Audit, Corporate Insurance Management und Corporate Compliance definiert. Fachspezifische Richtlinien regeln umfassend den Umgang mit den definierten Risikofeldern im laufenden Geschäft, etwa für die Themen Einkauf oder Qualitätsmanagement und Compliance. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur werden die Risiken erfasst und bewertet.

Die Bewertung identifizierter Risiken erfolgt unter Berücksichtigung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer, nach dem Einfluss auf das Eigenkapitel bemessenen, maximalen Schadenshöhe.

Dabei sind nachfolgende Risikokategorien klassifiziert:

Extern

Finanzen

Organisation

Leistung

Markt

Externe Risiken

Externen Risiken, beispielsweise in Form von Haftungsrisiken oder Risiken durch Gesetzesverstöße, wird unter anderem mit umfassenden Compliance-Programmen, der Rechtsberatung und der internen Revision begegnet. Risiken durch Naturkatastrophen sind etwa durch ein aktives Versicherungsmanagement begegnet.

Finanzrisiken

Finanzwirtschaftliche Risiken können insbesondere in Form von Währungsrisiken und Finanzierungsrisiken bestehen. Allerdings sind die Transaktionen in Fremdwährungen überschaubar. Kundenseitig bestehenden Finanzierungsrisiken - beispielsweise durch Forderungsausfälle sowie negative Veränderungen bei Länderrisiken und bei den Finanzierungsmöglichkeiten der Kunden - wird durch diverse Maßnahmen im Rahmen von Vertragsgestaltung und Forderungsmanagement entgegengewirkt.

Um die Liquidität des Unternehmens zu gewährleisten, werden im Rahmen der Budgetplanung und Budgetüberwachung, Liquiditätsschwankungen frühzeitig erkannt und aufkommende Liquiditätsengpässe durch Einzahlungen der Konzern- Muttergesellschaft in die Kapitalrücklage abgewendet.

Organisationsrisiken

Risikoarten im Zusammenhang mit der Organisation definiert das Unternehmen unter anderem im Bereich Personal und in Ablaufprozessen. Dem im Personalbereich bestehenden Risiko, dass nicht genügend Mitarbeiter mit ausreichender Qualifikation gefunden werden können, wird unter anderem durch unternehmensinterne Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen sowie die Teilnahme an regionalen Demographie-Projekten entgegengewirkt. Durch vielfältige Initiativen zur Optimierung sämtlicher Unternehmensprozesse entlang der Wertschöpfungskette wird Prozessrisiken begegnet.

Leistungsrisiken

Leistungsrisiken sind gemäß Risikoinventurhandbuch des Unternehmens: Marketing/Vertrieb, Forschung und Entwicklung, Einkauf, Produktion/Service, Logistik sowie Informationstechnologie. Aktuell sind keine Leistungsrisiken aus Sicht der SENSITEC erkennbar.

Marktrisiken

Marktrisiken sind gemäß Risikoinventurhandbuch: Marktentwicklung, Kunden, Wettbewerber sowie Produkte. Im Bereich der Marktentwicklung sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie insbesondere die dadurch gestiegenen Rohmaterial- und Energiekosten und die Stagnation im Automobilbereich deutlich spürbar. Eine laufende Überwachung und Beurteilung der hieraus resultierenden, spürbaren Risiken auf Geschäftsfeld- und Gesellschaftsebene ermöglichten die zeitnahe Einleitung notwendiger Gegenmaßnahmen.

Durch Synergieeffekte mit der Sinomags-Group hat SENSITEC den chinesischen Markt erschlossen und den internationalen Marktanteil mit den neuen Aufträgen deutlich ausgebaut. Dadurch werden die Marktrisiken erheblich optimiert.

Chancen

Die Chancen für die SENSITEC in einem hochattraktiven Zukunftsmarkt sind vielfältig. Durch die Roadmap "Strategie 2025" konnten Entwicklungen auf Zukunftsbranchen fokussiert und Entwicklungszeiten reduziert werden. Auch die Möglichkeit, Sinomags Produkte exklusiv in Europa und USA zu vertreiben, birgt ein hohes Umsatzpotenzial für die kommenden Jahre.

Die Nutzung der Sinomags Supply Chain ermöglicht es, die Herstellungskosten signifikant zu senken, was vor allem im Bereich der Robotik zu einem Wettbewerbsvorteil führt, da hier besonders hohe Produktionskosten bestehen.

Zusammenfassende Beurteilung

Aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bewertung der Risiken und Chancen im Hinblick auf große Synergieeffekte und solide Finanzkraft der Muttergesellschaft Sinomags Group gleichbleibend gut. Die Eigenkapitalquote der Sensitec GmbH liegt bei 89,2 % zum 31. Dezember 2023.

Prognosebericht

Der Trend zur Mechatronik mit intelligenten dezentralen Funktionsautomaten und der hiermit einhergehende Trend zur Miniaturisierung sind ungebrochen und werden die Applikationsfelder für MR-Sensoren weiter überproportional wachsen lassen. Die gesellschaftlichen Herausforderungen Klimawandel, Demografie und Ressourcenknappheit verlangen neue Lösungen mithilfe von Sensorik. Die Sensoren kommen in vielen Bereichen dort zum Einsatz, wo Bewegung kontrolliert wird und wo Wege, Winkel, Positionen, elektrische Ströme sowie magnetische Felder gemessen werden.

Im Jahr 2024 haben wir Kurzarbeit eingeführt. Auf Basis vorläufiger Zahlen rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatzrückgang von ca. 12%. Dies entspricht erwarteten Umsatzerlösen von ca. 16,1 Mio. EUR (Vorjahr: 18,3 Mio. EUR). Zudem rechnen wir weiterhin mit einem negativen Jahresergebnis im einstelligen Millionenbereich. Durch die angespannte wirtschaftliche Lage im Automobilbereich in Deutschland und die Kriege in Ukraine und in Israel sehen wir dem Jahr 2025 eher verhalten entgegen. Wir sind allerdings zuversichtlich, den seit zwei Jahren anhaltenden Abwärtstrend durch unsere Neuentwicklungen im Bereich Robotik sowie das damit verbundene wachsende internationale Geschäft in absehbarer Zeit zu stoppen oder sogar umzukehren. Für 2025 erwarten wir eine stabile Umsatzentwicklung auf Vorjahresniveau mit geplanten Erlösen von rund 16,5 Mio. EUR. Neue Produkte befinden sich aktuell in der Testphase. Bei positivem Verlauf könnten sie künftig zusätzliche Marktchancen eröffnen.

 

Wetzlar, den 14. Mai 2025

Geschäftsführung

Dr. Jianguo Wang

Hefu Han

Peter Radde

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sensitec GmbH, Wetzlar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sensitec GmbH, Wetzlar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sensitec GmbH, Wetzlar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von der für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 15. Mai 2025

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Patrick Huhn, Wirtschaftsprüfer

Julian Kübler, Wirtschaftsprüfer

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