BHT Circular II GmbHLiquidiert

Römermauer 3, 54634 Bitburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 44694
Eingetragen
12.6.2019
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Verwaltung eigener Vermögenswerte

Finanzübersicht

Historie

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Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Th. Simon GmbH & Co. KG

Bitburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Konzernlagebericht 2020

Grundlagen des Konzerns

Unser Familienunternehmen hat seinen Ursprung in einer im Jahre 1817 in Bitburg gegründeten Brauerei und umfasst heute eine mittelständische Unternehmensgruppe, deren Aktivitäten unter dem Dach der Th. Simon GmbH & Co. KG zusammengefasst sind. Die beiden Geschäftsfelder der Bitburger Unternehmensgruppe werden in der Bitburger Braugruppe und der Bitburger Holding zusammengefasst.

Zum Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe gehören die Bitburger Brauerei in Bitburg (Rheinland-Pfalz), die König-Brauerei in Duisburg (Nordrhein-Westfalen), die Köstritzer Schwarzbierbrauerei in Bad Köstritz (Thüringen) sowie die Licher Privatbrauerei in Lieh (Hessen). Die Bitburger Braugruppe vereint ein Portfolio aus nationalen und regionalen Marken. Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Wernesgrüner Brauerei in Wernesgrün (Sachsen) veräußert. Daneben unterhält die Bitburger Braugruppe einen Getränkefachgroßhandel, der unter der Marke trinkkontor firmiert.

Die Bitburger Holding investiert außerhalb des Geschäftsfeldes der Bitburger Braugruppe und trägt mit dieser Diversifikation zur nachhaltigen und profitablen Entwicklung der Unternehmensgruppe bei. Die Bitburger Holding hält Mehr- und Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Hierzu gehört unter anderem die Mehrheitsbeteiligung am Gerolsteiner Brunnen in Gerolstein sowie an der Wera-Gruppe in Wuppertal.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Laut statistischem Bundesamt ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um -5,0% gesunken. Nach einer rund zehnjährigen Wachstumsphase befindet sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2020 damit in einer tiefen Rezession. Allerdings fiel der konjunkturelle Einbruch im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge weniger stark aus als im Nachgang zur Finanz- und Wirtschaftskrise in 2008/2009.

Während der Finanz- und Wirtschaftskrise konnte der gesamte Konsum die Wirtschaft stützen. Im Gegensatz dazu hatte die Corona-Pandemie deutliche Auswirkungen auf der Nachfrageseite. Die privaten Konsumausgaben sanken aufgrund des Lockdowns so stark wie noch nie und gingen preisbereinigt um -6,0% zurück. Die Konsumausgaben des Staates stiegen preisbereinigt um +3,4% an und wirkten stabilisierend. Die Bruttoanlageinvestitionen erfuhren mit -3,5% den stärksten Rückgang seit der Finanz- und Wirtschaftskrise. Gleichzeitig gingen sowohl die Exporte als auch die Importe von Waren und Dienstleistungen im Jahr 2020 erstmals seit 2009 wieder zurück. Der preisbereinigte Rückgang lag für die Exporte bei -9,9% und für die Importe bei -8,6%. Die Dienstleistungsimporte waren durch den starken Rückgang des Reiseverkehrs besonders getroffen.

Die Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 nahezu alle Bereiche der Wirtschaft hart getroffen. Sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe wurde die Produktion enorm eingeschränkt. Während die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ohne Bau im Vorjahresvergleich um -9,7% zurückging, fiel die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe sogar um -10,4%. In der Industrie stellten die zeitweise gestörten globalen Lieferketten eine besondere Herausforderung dar. Der Konjunktureinbruch zeigte sich in der Dienstleistungsbranche besonders deutlich. Die Rückgänge in diesem Bereich waren in Teilen stärker als jemals zuvor. So lag zum Beispiel die Wirtschaftsleistung des Bereichs Handel / Verkehr / Gastronomie preisbereinigt um -6,3% niedriger als im Vorjahr. Eine wesentliche Gegenbewegung entstand im Bereich Onlinehandel, der im Gegensatz zum stationären Handel deutlich zunahm. Aus den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Bereich der Beherbergung und Gastronomie resultierte ein historischer Rückgang im Gastgewerbe.

Die Erwerbstätigkeit ging gegenüber 2019 um rund -477.000 Personen (-1,1%) zurück und erreicht damit im Jahresdurchschnitt 2020 44,8 Millionen Erwerbstätige. Der seit über 14 Jahren und auch über die Finanz- und Wirtschaftskrise andauernde Anstieg der Erwerbstätigkeit endete damit im Jahr 2020. Vom Rückgang der Erwerbstätigkeit waren insbesondere geringfügig Beschäftigte und Selbstständige betroffen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten blieb hingegen stabil. Durch die erweiterten Regelungen zur Kurzarbeit dürften hier Entlassungen verhindert worden sein. Im April 2020 erhielten knapp 6 Millionen Personen konjunkturelles Kurzarbeitergeld. Im weiteren Jahresverlauf hat die Zahl der Leistungsempfänger sukzessive abgenommen. Im Dezember 2020 waren es noch 2,39 Millionen Personen.

(Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 14. Januar 2021 // Bundesagentur für Arbeit, 05.01.2021 | Presseinfo Nr. 1 // Bundesagentur für Arbeit, 02.03.2021 | Entwicklungen des Arbeitsmarktes 2021 in Deutschland / Februar 2021)

Branchenspezifische Entwicklung

Für die Bitburger Braugruppe stellt der deutsche Biermarkt den Markt mit der höchsten Umsatzbedeutung dar. Laut Statistischem Bundesamt sank der Gesamtbierabsatz aller deutschen Brauereien inklusive der Auslandsabsätze im Jahr 2020 um -5,5% gegenüber dem Vorjahr auf etwa 87,1 Mio. hl. Der Inlandsabsatz geht dabei ebenfalls um -5,5% auf 71,9 Mio. hl zurück. Alkoholfreie Biere und alkoholfreie Mixe sind in dieser Absatzstatistik nicht enthalten.

Die durch die Corona-Pandemie bedingten Schließungen der Gastronomie, sowie der Wegfall nahezu aller großer Sportveranstaltungen und Stadtfeste haben dazu geführt, dass die Fassbierabsätze aller fünfzehn großen deutschen Biermarken um -40% bis -60% zurückgegangen sind. Gleichzeitig hat die Verlagerung des Konsums nach Hause dazu geführt, dass der Absatz im deutschen Handel an alkoholhaltigen und alkoholfreien Bier- und Biermischgetränken deutlich um +4,7% gestiegen ist. Die Umsatzsteigerung ist mit +5,9% noch stärker ausgeprägt, da vor allem die höherpreisigen Segmente wie Helles und Lagerbier überproportional gewachsen sind. Auch Biermischgetränke haben mit einem Umsatzwachstum von +10,3% besonders zur positiven Entwicklung des Biermarktes im Handel beigetragen.

Für unsere Beteiligung am Gerolsteiner Brunnen ist der Absatzmarkt mit der höchsten Umsatzrelevanz der deutsche Mineralwassermarkt. Alkoholfreie Getränke (AfG) hielten im Jahr 2020 das Mengenniveau (Absatz +0,0% vs. Vorjahr). Absatzverluste verzeichnete lediglich das Segment Wasser. Der Wassermarkt wurde im Jahr 2020 sowohl durch den im Vergleich zum Vorjahr geringeren Sommereffekt als auch durch den Trend zu Leitungswasser belastet. Der Wassermarkt verzeichnete insgesamt eine negative Absatzentwicklung (-2,2% vs. Vorjahr), konnte aber eine positive Umsatzentwicklung verzeichnen (+2,1% vs. Vorjahr). Diese wurde durch das Mittel- und Hochpreis-Segment getrieben, während der Preiseinstiegsbereich weiter verlor.

(Quellen: Statistisches Bundesamt (Destatis): Absatzstatistik Bier, Fachserie 14, Reihe 9.2, Dezember und Jahr 2020 // Nielsen MarketTrack, Bier- und Biermix, LEH+GAM inkl. Aldi/Lidl/Norma; Gesamtjahr 2020; GfK Consumer Panel FMCG, AFG, Jan-Dez 2020; GfK Consumer Panel FMCG, Wasser, Jan- Dez 2020)

Ertragslage

Die Bitburger Braugruppe inklusive Getränkefachgroßhandel erzielte konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von 722,7 Mio. €, die um -159,0 Mio. € (-18,0%) unter dem Vorjahr lagen. Die Mehrheitsbeteiligungen der Bitburger Holding erzielten konsolidierte Umsatzerlöse in Höhe von 463,0 Mio. € und lagen damit um +6,8 Mio. € (+1,5%) über dem Vorjahr.

Die konsolidierten Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe lagen im Berichtsjahr mit 1.185,7 Mio. € um -152,2 Mio. € bzw. -11,4% unter dem Vorjahr (1.337,9 Mio. €). Von diesem Umsatz wurden 89,1% im Inland erzielt (Vorjahr 90,4%). Das EBITDA der Unternehmensgruppe lag mit 220,0 Mio. € um -74,9 Mio. € (-25,4%) unter dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis nach Steuern sank um -56,7 Mio. € (-62,7%) auf 33,8 Mio. €. Im Geschäftsjahr betrugen die in der Unternehmensgruppe angefallenen Ertragsteuern einschließlich der latenten Steuern 19,0 Mio. € (Vorjahr: 43,7 Mio. €). Der Jahresüberschuss des Konzerns sank um -56,7 Mio. € (-63,8%) gegenüber dem Vorjahr auf 32,3 Mio. €. Wie im letzten Jahr prognostiziert, konnte sowohl das Umsatz- als auch das Ergebnisniveau des Vorjahres aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht gehalten werden.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Unternehmensgruppe sank im abgelaufenen Geschäftsjahr von 1.697,0 Mio. € um -132,5 Mio. € auf 1.564,5 Mio. €. Das Anlagevermögen ging gegenüber dem Vorjahr um -126,7 Mio. € (-9,4%) zurück. Neben Abschreibungen in Höhe von insgesamt 139,6 Mio. € (+4,1%) und Abgängen von 140,7 Mio. € wurden im Anlagevermögen Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 9,5 Mio. €, in Sachanlagen in Höhe von 100,1 Mio. € und in das Finanzanlagevermögen in Höhe von 120,7 Mio.€ vorgenommen. Zum Bilanzstichtag weisen die liquiden Mittel mit 66,2 Mio. € einen gegenüber dem Vorjahr um -49,4 Mio. € (-42,7%) deutlich verringerten Bestand auf. Das gesamte Umlaufvermögen der Unternehmensgruppe sank um -4,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahr auf 335,4 Mio. €.

Der Rückgang der Bilanzsumme zeigt sich auf der Passivseite vor allem durch einen Rückgang des Eigenkapitals sowie der Verbindlichkeiten. Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 787,5 Mio. € (Vorjahr: 892,9 Mio. €). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote per 31.12.2020 von 50,3%. Zu diesem Stichtag deckte das Eigenkapital die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen zu 196,1 %. Das gesamte Anlagevermögen war zu 64,3 % (Vorjahr 66,1%) durch Eigenkapital gedeckt.

Der Anstieg der Rückstellungen um +1,4 Mio. € auf 583,2 Mio. € (Vorjahr: 581,8 Mio. €) resultiert vor allem aus der Zunahme der Rückstellungen für Pensionen (+15,2 Mio. €). Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich überwiegend um kurzfristige Verbindlichkeiten (122,7 Mio. €). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 29,8 Mio.€, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 10,7 Mio. € sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 34,0 Mio. €. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen im Umfang von 53,9 Mio. €.

Im Jahr 2020 ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von +159,0 Mio. €. Abzüglich des Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit in Höhe von -205,9 Mio. € ergibt sich unter Berücksichtigung konsolidierungskreisbedingter Änderungen eine Verminderung des Finanzmittelfonds in Höhe von -49,4 Mio. € (im Vorjahr Verminderung um -14,1 Mio. €). Der Finanzmittelbestand betrug zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 66,2 Mio. €. Die Unternehmensgruppe war damit im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen in vollem Umfang nachzukommen.

Personal

Innerhalb der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen waren im Jahresdurchschnitt 4.527 Mitarbeiter (Vorjahr: 4.541 Mitarbeiter) beschäftigt. Auf die Bitburger Braugruppe und ihre Tochtergesellschaften entfielen davon 2.232 Mitarbeiter (Vorjahr: 2.291 Mitarbeiter). In den übrigen einbezogenen Unternehmen waren 2.295 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 2.250 Mitarbeiter). Für Löhne und Gehälter einschließlich der Sozialabgaben sowie der Aufwendungen für Altersversorgung wurden im Berichtsjahr 256,9 Mio. € (Vorjahr: 260,8 Mio. €) aufgewendet.

Das Unternehmen hat gegenüber seinen Beschäftigten eine arbeitsvertragliche Schutz- und Fürsorgepflicht. Deshalb muss es Erkrankungsrisiken und Gesundheitsgefahren im Betrieb gerade in Zeiten der Corona-Pandemie so gering wie möglich halten. Daher wurden die Betriebsabläufe an das Infektionsrisiko angepasst. Das Arbeiten im Homeoffice wurde angeboten, sofern es die Tätigkeit erlaubt. Desinfektionsmittel, Masken und Schnelltests wurden zur Verfügung gestellt.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Das Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe sieht sich seit Jahren einem wandelnden Konsumverhalten und einem intensiven Verdrängungswettbewerb ausgesetzt. Für unsere Unternehmensgruppe und ihre Geschäftsfelder ist es wichtig, auch in Zukunft auf ein solides Fundament aufsetzen zu können. Dieses Fundament bilden unsere Marken und Produkte, unsere Mitarbeiter sowie der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen und eine solide Kapitalbasis. Ergänzend zu den Aktivitäten im Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe wird die Diversifikationsstrategie konsequent weiterverfolgt. Wir streben deshalb weiter an, unsere Position in den Geschäftsfeldern der Bitburger Holding zu festigen und weitere Wachstumschancen zu nutzen.

Sowohl das Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe als auch das Geschäftsfeld der Bitburger Holding wurden im Geschäftsjahr 2020 durch die Folgen der Corona-Pandemie negativ beeinflusst. Allerdings war die Bitburger Braugruppe durch die Auswirkungen im Außer-Haus-Markt deutlich stärker betroffen.

Durch die breite Diversifikation innerhalb der Unternehmensgruppe und umfangreiche Maßnahmen konnte zielgerichtet auf diese Ausnahmesituation reagiert werden. Für das Geschäftsjahr 2021 rechnen wir für beide Geschäftsfelder der Th. Simon GmbH & Co. KG mit einem leichten Umsatzanstieg. In einzelnen Beteiligungen der beiden Geschäftsfelder gehen wir von steigenden Kosten aus. Auch im Geschäftsjahr 2021 wird kontinuierlich in die Marken und Standorte der beiden Geschäftsfelder investiert. Die Entwicklung der Kapitalanlagen der Unternehmensgruppe werden weiterhin durch volatile Kapitalmärkte und das unverändert niedrige Zinsniveau beeinflusst. Insgesamt gehen wir für die Th. Simon GmbH & Co. KG von einem im Vergleich zum Jahr 2020 deutlich steigenden Ergebnis in 2021 aus.

Aus Sicht der Geschäftsführung ist der Konzern mit dem breit diversifizierten Portfolio für die zukünftigen Herausforderungen gut aufgestellt. Bezüglich der im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bestehenden Unsicherheiten verweisen wir auf die Ausführungen im Risikobericht.

Nachhaltigkeit

Als Familienunternehmen handeln wir traditionell aus einer verantwortungsvollen Haltung heraus für Mensch und Umwelt. Aus dieser Position heraus gestalten wir Lösungen für die wirtschaftlichen, ökologischen und demografischen Herausforderungen der Zukunft.

Im Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe werden die Nachhaltigkeitsaktivitäten in den Handlungsfeldern 'Klima & Ressourcen', 'Arbeit & Zukunft' und 'Produkt & Verantwortung' gebündelt. Dabei steht die langfristige Sicherung des Unternehmenswerts im Fokus. Das zertifizierte Nachhaltigkeitsmanagementsystem bietet die fundierte Basis, um Lösungen für die relevanten Themen zu entwickeln. Angefangen mit der Geschäftsführung ist das Thema Nachhaltigkeit im Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe bereichsübergreifend verankert und die Ziele werden durch das Nachhaltigkeitsteam koordiniert und konsequent umgesetzt.

Auch im Geschäftsfeld der Bitburger Holding werden Nachhaltigkeitsthemen aktiv verfolgt und in die Unternehmensprozesse integriert. Der Gerolsteiner Brunnen hat beispielsweise das verantwortliche Handeln von der Quelle bis in die Flasche, vom Ursprung zum Verbraucher tief in der Unternehmensstrategie verankert. Dabei stützt sich der Gerolsteiner Brunnen auf die vier Säulen Gesundheit und Wohlbefinden, Quell- und Produktschutz, Umweltschutz sowie soziale Verantwortung. Nachhaltigkeit ist damit ein zentraler Baustein des Gerolsteiner Qualitätsversprechens.

Unsere Unternehmensgruppe versteht Nachhaltigkeit als kooperativen Lern- und Innovationsprozess, den wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und externen Anspruchsgruppen aktiv weiter vorantreiben, um einen wertvollen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu leisten.

Chancen- und Risikobericht

Erläuterung zum Risikomanagement

Das wirtschaftliche Handeln eines Unternehmens ist grundsätzlich mit dem Eingehen von Risiken verbunden. Um einen gezielten Umgang mit den Risiken unserer Unternehmensgruppe sicherzustellen, ist eine bewusste und systematische Auseinandersetzung mit der Risikosituation im Rahmen des Risikomanagements erforderlich. Hierzu ist in unserer Unternehmensgruppe ein konzernweit einheitliches Risikomanagementsystem implementiert. Identifizierte Risiken werden in ein Risikoinventar übernommen und kontinuierlich hinsichtlich ihrer möglichen Schadenhöhe und voraussichtlichen Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Zur Risikosteuerung werden geeignete Maßnahmen definiert und durch die Verantwortlichen eingeleitet. Zusammen mit einem regelmäßigen Reporting wird so sichergestellt, dass eine zeitnahe Reaktion auf die Risiken gewährleistet ist.

Chancenbericht

Sowohl im Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe als auch im Geschäftsfeld der Bitburger Holding fokussieren wir uns auf unsere starken Marken und stellen die herausragende Qualität unserer Produkte in den Vordergrund. Neben den mit den geschäftlichen Aktivitäten verbundenen Risiken ergeben sich für die Bitburger Unternehmensgruppe und ihre Beteiligungen in ihren jeweiligen Märkten auch Chancen für die zukünftige Entwicklung. Die Chancen werden im Rahmen der Strategieüberprüfung und im Planungsprozess analysiert und hinsichtlich ihres potenziellen Wertbeitrags bewertet. Sofern Chancen hinreichend wahrscheinlich sind, werden diese in die Unternehmensplanung aufgenommen. Darüber hinausgehende Chancen werden kontinuierlich hinsichtlich ihres möglichen Ergebniseffektes überprüft. Generell ergeben sich aus den Risiken eines Marktes auch immer Chancen für die gut aufgestellten Unternehmen der jeweiligen Branche. Die permanente Anpassung an die sich wandelnden und komplexen Anforderungen unserer Kunden und des Marktes bietet Chancen, die unsere Unternehmen aktiv nutzen. Darüber hinaus streben wir in unseren Unternehmen danach, das Erreichte kontinuierlich zu verbessern, um auch zukünftig erfolgreich zu sein.

Durch das Herausstellen der herausragenden Qualität unserer Produkte sehen wir in der Bitburger Braugruppe die Chance, noch mehr Kunden für unsere Marken und Produkte zu begeistern. Auch bei den Beteiligungen der Bitburger Holding fokussieren wir uns auf eine außerordentliche Qualität, Innovationen und starke Marken. Mit dem langfristigen Engagement bei diesen Unternehmen verbinden wir neben der Diversifikation unternehmerischer Risiken auch die Erschließung nachhaltiger Wachstumschancen für unser Familienunternehmen. Durch unsere Venture Direktbeteiligungen setzen wir uns frühzeitig mit disruptiven Entwicklungen und den daraus für unsere Geschäftsfeldern resultierenden Risiken und Chancen auseinander. Die Strategie der Kapitalanlagen unserer Unternehmensgruppe ist mittel- bis langfristig ausgerichtet. Durch die breite Diversifikation unterschiedlicher Anlagestrategien und die Verteilung auf unterschiedliche Manager optimieren wir unser Rendite-/Risikoprofil und können auf diese Weise Chancen der aktuell volatilen Kapitalmärkte nutzen.

Ausgehend von unserer soliden Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage werden wir auch in den kommenden Jahren versuchen, weitere Wachstumschancen zu nutzen und unsere Unternehmensgruppe durch Investitionen und Akquisitionen breiter zu diversifizieren und weiter zu stärken.

Risikobericht

Unsere Unternehmensgruppe ist im Rahmen ihrer Aktivitäten und aufgrund interner und externer Faktoren einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Von hoher Bedeutung sind sowohl für das Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe als auch für das Geschäftsfeld der Bitburger Holding Risiken, die sich unmittelbar aus ihren jeweiligen Märkten und Branchen, durch Veränderungen im Konsum, durch Wettbewerber, Kundenbeziehungen oder durch konjunkturelle Einflüsse oder Entwicklungen an den Kapitalmärkten ergeben. Durch die laufende Überprüfung des Produktportfolios sowie die Diversifikation reduziert die Unternehmensgruppe soweit wie möglich die Abhängigkeit von einzelnen Märkten und von konjunkturellen Einflüssen. Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und unternehmensinterner Richtlinien hat für unsere Unternehmensgruppe eine übergeordnete Bedeutung. Um die sich hieraus ergebenden Compliance-Risiken zu vermeiden bzw. zu vermindern ist in unserer Unternehmensgruppe ein Compliance Management System implementiert. Das Compliance Management System wird kontinuierlich weiterentwickelt und innerhalb der Unternehmensgruppe kommuniziert. Hierdurch wird der Gefahr von Verstößen gegen externe oder interne Vorgaben aktiv entgegengewirkt.

Neben den genannten Risiken werden leistungswirtschaftliche Risiken überwiegend als Risiken mit einer mittleren Bedeutung eingestuft. Zu den leistungswirtschaftlichen Risiken zählen unter anderem Absatzrisiken wie zum Beispiel der Kaufkraftverlust oder die Substitution von Produkten. Die Qualität unserer Produkte ist für unsere Unternehmensgruppe von besonderer Bedeutung. Unsere hohen Qualitätsstandards in Verbindung mit unseren Qualitätsmanagementsystemen führen zu einer Minimierung der Qualitätsrisiken bei unseren Produkten. Das Risiko einer möglichen Zwangsabgabe auf Einwegflaschen stellt für die Unternehmensgruppe ein regulatorisches Risiko mit einer mittleren Bedeutung dar. Die finanzwirtschaftlichen Risiken der Unternehmensgruppe werden überwiegend als Risiken mit einer mittleren Bedeutung eingestuft. Hierzu gehören unter anderem Währungsrisiken, die in der Unternehmensgruppe über derivative Finanzinstrumente gemindert werden. Ausfallrisiken aus Forderungen werden durch ein aktives Forderungsmanagement und eine konservative Bilanzierungspolitik in unseren Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei unseren Finanzanlagen verfolgen wir eine insgesamt konservative Anlagepolitik und nutzen darüber hinaus geeignete Diversifikations- und Wertsicherungsstrategien. Die Gesamtbewertung der Risikosituation der Unternehmensgruppe zeigt, dass der Fortbestand des Konzerns unter Substanz- und Liquiditätsgesichtspunkten nicht gefährdet ist und aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind.

Die Unternehmensplanung für die Folgejahre ist wesentlich durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst. Die sich hieraus ergebenden erheblichen Unsicherheiten wurden im Rahmen der Planung analysiert und es wurden entsprechende Annahmen getroffen. Für das Geschäftsfeld der Bitburger Braugruppe ist es von wesentlicher Bedeutung, wie lange und in welcher Intensität die durch Corona bedingten Einschränkungen im Außer-Haus-Markt bestehen werden, welchen Zeitraum die Erholungsphase in Anspruch nehmen wird und auf welchem Niveau sich ein neuer Normalzustand einstellen wird. Die Planung basiert unter anderem auf der Annahme, dass eine schrittweise Erholung der Gastronomie in den nächsten beiden Jahren stattfindet. Auch für das Geschäftsfeld der Bitburger Holding wurde eine schrittweise Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und damit eine Erholung der Ergebnisniveaus angenommen. Neben den damit im Rahmen der Planung berücksichtigten Unsicherheiten und den im Risikomanagementsystem abgebildeten Risiken geht die Geschäftsführung von keinen weiteren wesentlichen Unsicherheiten aus.

Die Risiken der Unternehmensgruppe betragen gewichtet mit ihrer prozentualen Eintrittswahrscheinlichkeit insgesamt weniger als 14% des Konzerneigenkapitals, wovon die gewichtet drei größten Einzelrisiken rund 9% ausmachen. Neben dem Rückgang des Konzerneigenkapitals resultiert der Anstieg dieser Kennzahl aus einer geänderten Risikoeinschätzung bedingt durch die möglichen Folgen der Corona-Pandemie. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken zu erkennen, die den Fortbestand des Konzerns der Th. Simon GmbH & Co. KG gefährden könnten.

 

Bitburg, den 22.03.2021

Th. Simon GmbH & Co. KG

Geschäftsführung

Th. Simon Verwaltungs GmbH

Matthäus Niewodniczanski

Dieter Henne

Dr. Hans-Gerd Wienands

Axel Dahm

Jan Niewodniczanski

Stephan Fahrig

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
T€ T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 102.144 147.440
II. Sachanlagen 299.511 304.462
III. Finanzanlagen 822.098 898.580
1.223.753 1.350.483
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 79.729 86.717
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 189.476 137.358
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 66.197 115.604
335.402 339.679
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.059 5.145
D. Aktive latente Steuern 1.238 1.695
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 66 12
1.564.518 1.697.014

PASSIVA

Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
T€ T€
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 470 439
II. Rücklagen 766.792 859.835
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 368 1.911
IV. Nicht beherrschende Anteile 19.839 30.724
V. Konzernbilanzgewinn 0 0
787.470 892.908
B. Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsrechte 0 199
C. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 274.338 259.121
II. Übrige Rückstellungen 308.878 322.648
583.215 581.770
D. Verbindlichkeiten 176.589 202.027
E. Rechnungsabgrenzungsposten 37 58
F. Passive latente Steuern 17.207 20.051
1.564.518 1.697.014

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
T€ T€
1. Umsatzerlöse 1.185.722 1.337.874
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.558 2.771
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 341 408
4. Sonstige betriebliche Erträge 91.832 54.324
5. Materialaufwand 285.638 339.436
6. Personalaufwand 256.862 260.831
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 139.556 134.115
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 503.280 531.024
9. Finanzergebnis -37.290 4.218
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 18.951 43.698
11. Ergebnis nach Steuern 33.760 90.493
12. Sonstige Steuern 1.506 1.463
13. Jahresüberschuss des Konzerns 32.253 89.030
- davon nicht beherrschende Anteile 8.156 T€ (Vorjahr 14.765 T€)

Amtsgericht Wittlich, HRA 41441

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020

Allgemeine Erläuterungen

(1) Der Konzernabschluss der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften in Tausend EURO aufgestellt.

Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind zusammengefasst worden, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewendet.

(2) Konsolidierungskreis

Konzernobergesellschaft ist die Th. Simon GmbH & Co. KG. In den Konzernabschluss sind neben der Th. Simon GmbH & Co. KG 27 inländische und 3 ausländische Gesellschaften einbezogen, bei denen der Obergesellschaft unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht.

Daneben werden 8 assoziierte Unternehmen im Wege der at-equity-Konsolidierung einbezogen.

Zum 01.01.2020 wurden die Wera Tools Inc., Kanada, Wera Outillages SAS, Frankreich, und Wera Tool Japan G.K., Japan aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns entkonsolidiert. Zum 31.12.2020 wurde die Wernesgrüner Brauerei GmbH aufgrund der Veräußerung der Gesellschaft ebenfalls entkonsolidiert.

Die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird durch die Änderung des Konsolidierungskreises nicht wesentlich beeinflusst.

Aufgrund der Vorschrift des § 296 Abs. 2 HGB sind 14 inländische und 8 ausländische Gesellschaften nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden. Hieraus ergeben sich keine Beeinträchtigungen des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, da sie sowohl einzeln, als auch in ihrer Gesamtheit von untergeordneter Bedeutung sind.

Außerdem wurden die unter D. (Anlage 1/26) aufgeführten 5 assoziierten Unternehmen nicht nach § 312 HGB konsolidiert, weil die Beteiligungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.

(3) Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, aufgestellt, für die BHT Circular II GmbH wurde ein Zwischenabschluss auf den 31.12.2020 erstellt.

Die Berichtswährung ist der Euro. Bei Abschlüssen konsolidierter Tochterunternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, werden die Bilanzposten zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro bewertet. Ausnahme ist das Eigenkapital, das zum historischen Kurs angesetzt wird. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet.

Durch die Währungsumrechnung bedingte Differenzen werden erfolgsneutral innerhalb des Konzerneigenkapitals im Ausgleichsposten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen.

Die für die Gruppe wichtigsten Wechselkurse sind: Tschechische Krone, US-Dollar und Britisches Pfund.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Aufstockung von Anteilen oder ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Das Eigenkapital wird nach § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Zeitwert, der den in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten im Zeitpunkt der vorgenannten Verrechnung beizulegen ist, angesetzt. Ein nach der Verrechnung auf der Aktivseite verbleibender Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Die für Erwerbsvorgänge bis zum 31. Dezember 2009 im Rahmen der Kapitalkonsolidierung angewandte Buchwertmethode wird gemäß Artikel 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB für diese sog. Altfälle fortgeführt.

Werden nach Erlangung des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben (Aufstockung) oder veräußert (Abstockung), ohne dass der Status als Tochterunternehmen verloren geht, werden diese Transaktionen als Kapitalvorgang abgebildet. Hierbei sind die Vermögensgegenstände und Schulden nicht neu zu bewerten. Vielmehr sind die Anschaffungskosten der weiteren Anteile mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs dieser Anteile zu verrechnen. Sofern sich nach dieser Verrechnung ein Unterschiedsbetrag ergibt, ist dieser erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital zu verrechnen.

Nicht dem Konzern zuzurechnende Anteile anderer Gesellschafter werden unter den Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile ausgewiesen.

Zwischenergebnisse, Umsätze, andere Erträge und Aufwendungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den nach den Regeln der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert.

(4) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien aufgestellt. Sofern in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt werden, die von den im Konzernabschluss anzuwendenden Methoden abweichen, sind bei den entsprechenden Posten die erforderlichen Anpassungen im Rahmen der Handelsbilanz II vorgenommen worden.

Bei den assoziierten Unternehmen werden vom Konzernabschluss abweichende Bewertungsmethoden angewandt. Es wurde einheitlich jeweils der letzte vorliegende Konzernabschluss bzw. Abschluss des assoziierten Unternehmens zugrunde gelegt. Bei einem assoziierten Unternehmen wird der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss dieses assoziierten Unternehmens dem Konzernabschluss zugrunde gelegt.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden, soweit sie nach dem 31. Dezember 2009 angeschafft oder selbst hergestellt worden sind, grundsätzlich linear abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft oder selbst hergestellt worden sind, wird die degressive Abschreibung gemäß Artikel 67 Abs. 4 EGHGB fortgeführt.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter 800 €; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Die in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern sind durch langfristig bestehende Absatzverträge sowie einen langen Lebenszyklus der Produkte der erworbenen Betriebe begründet. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Der nach § 301 Abs. 3 HGB auszuweisende Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung beträgt 18,5 Mio € (Vorjahr 46,2 Mio €). Der Geschäfts- oder Firmenwert wird nach § 309 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 3 HGB über 5 Jahre abgeschrieben. Die Bestimmung der Nutzungsdauer erfolgt auf Basis einer Analyse der Stabilität der Branche, des Lebenszyklusses der Produkte, der wichtigen Absatz- und Beschaffungsverträge sowie der Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen.

Im Geschäftsjahr wurden 27,7 Mio € Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte zeitanteilig verrechnet.

Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800 € nicht übersteigen. Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Assoziierte Unternehmen werden nach der Buchwertmethode at-equity bewertet. Die Ermittlung des Unterschiedsbetrages aus der Equity-Bilanzierung erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung, sofern bisher wegen untergeordneter Bedeutung auf eine Einbeziehung verzichtet wurde. Ein bei erstmaliger Equity-Bewertung entstehender Geschäfts- oder Firmenwert wird innerhalb der Anteile an Assoziierten at-equity Unternehmen geführt und planmäßig über 4-5 Jahre abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Equity-Bewertung betrugen zum Bilanzstichtag 62,8 Mio € (Vorjahr 88,8 Mio €). Sie werden über 4 - 5 Jahre abgeschrieben. Der nach § 312 Abs. 1 HGB auszuweisende Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital der assoziierten Unternehmen beträgt 70,5 Mio € (Vorjahr 97,9 Mio €) bei Abschreibungen von 24,9 Mio €.

Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, Genossenschaftsanteile und sonstigen Ausleihungen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Abschreibungen Rechnung getragen.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt, soweit nicht ein Festwert für bestimmte Hilfs- und Betriebsstoffe besteht.

Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die notwendigen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten beinhalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 10-15 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Rückstellungen für "Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" sowie die unter den "Sonstigen Rückstellungen" ausgewiesenen weiteren Sozialverpflichtungen werden auf der Grundlage der Projected Unit Credit Methode unter Anwendung eines Diskontierungssatzes von 2,30 % (Vorjahr 2,82 %) p.a. (Pensionsverpflichtungen) gemäß § 253 Abs. 2 HGB für Restlaufzeiten von 15 Jahren (10-Jahres-Durchschnitt), eines Gehaltstrends von 2,48 % (Vorjahr 2,52 %) p.a. und eines Rententrends von 1,0 - 2,0 % (Vorjahr 1,0 - 2,0 %) p.a. errechnet.

Grundlage für die vorgenommene Bewertung sind die anerkannten "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck, Köln. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 33,8 Mio € (Vorjahr 34,6 Mio €). Soweit verpfändetes Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen oder Altersteilzeitverpflichtungen besteht, erfolgt eine Verrechnung mit der Rückstellung. Eventuelle Überdeckungen werden unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden teilweise durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

(5) Anlagevermögen

Wir verweisen auf die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens als Anlage zum Anhang.

(6) Vorräte

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 32.901 32.148
Unfertige Erzeugnisse 13.525 14.544
Fertige Erzeugnisse und Waren 32.030 37.044
Geleistete Anzahlungen 1.273 2.981
79.729 86.717

(7) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 73.965 88.521
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ( 0 ) ( 3 )
- davon gegen assoziierten Unternehmen ( 6.826 ) ( 9.830 )
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.840 3.189
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.541 10.941
- davon gegen assoziierten Unternehmen ( 7.500 ) ( 8.833 )
Sonstige Vermögensgegenstände 101.130 34.707
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ( 746 ) ( 922 )
189.476 137.358

(8) Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
4.059 5.145

(9) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Soweit aus verpfändetem Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen oder Altersteilzeitverpflichtungen eine Überdeckung resultiert, wird diese unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
Pensionsverpflichtungen 2.843 3.354
Deckungsvermögen 2.856 3.366
13 12
Altersteilzeitverpflichtungen 903 713
Deckungsvermögen 956 713
53 0
Aktiver Unterschiedsbetrag 66 12

Die Erträge aus Deckungsvermögen wurden in Höhe von 40 T€ mit dem Personalaufwand und in Höhe von 195 T€ mit dem Zinsaufwand verrechnet.

(10) Kapitalanteile

Die Kapitalanteile entsprechen den Kapitalanteilen der Kommanditisten der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg.

(11) Rücklagen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der Rücklagen ergibt sich aus dem Eigenkapitalspiegel.

(12) Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

Aus der Währungsumrechnung ergab sich eine Eigenkapitaldifferenz in Höhe von 368 T€ (Vorjahr 1.911 T€).

(13) Nicht beherrschende Anteile

In dieser Position werden die auf konzernfremde Gesellschafter entfallenden Anteile am nach den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns ermittelten Eigenkapital einbezogener Tochtergesellschaften ausgewiesen.

(14) Konzernbilanzgewinn

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
Jahresüberschuss 32.253 89.030
Gewinnvortrag 0 0
Ausschüttung -19.408 -24.490
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis 8.156 14.765
Entnahmen aus / Einstellung in Rücklagen 4.689 49.775
0 0

(15) Pensionsrückstellungen

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum Bilanzstichtag 33,8 Mio €.

In den Pensionsrückstellungen wurde Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 2.843 T€ (Vorjahr 3.354 T€) verrechnet. Der ergebniswirksame Teil der Veränderung des Deckungsvermögens wurde in Höhe von 37 T€ mit dem Personalaufwand und in Höhe von 195 T€ mit dem Zinsaufwand verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten.

(16) Übrige Rückstellungen

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
Steuerrückstellungen 17.361 31.028
Sonstige Rückstellungen 291.517 291.620
308.878 322.648

Die sonstigen Rückstellungen betreffen zum überwiegenden Teil Pfandrückzahlungsverpflichtungen für Leergut (135,8 Mio €; Vorjahr 140,4 Mio €), Vertriebsrückstellungen (67,3 Mio €; Vorjahr 69,6 Mio €) und Personalrückstellungen (44,5 Mio €; Vorjahr 34,5 Mio €).

In den Altersteilzeitrückstellungen wurde Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen sowie treuhänderisch verwalteter Investmentfonds in Höhe von 903 T€ (Vorjahr 713 T€) verrechnet. Der ergebniswirksame Teil der Veränderung des Deckungsvermögens wurde in Höhe von 3 T€ mit dem Personalaufwand und in Höhe von 0 T€ mit dem Zinsaufwand verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten.

(17) Verbindlichkeiten

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
Übrige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61.318 73.105
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr ( 10.746 ) ( 15.507 )
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ( 50.572 ) ( 57.598 )
- davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren ( 4.198 ) ( 6.254 )
- davon durch Grundpfandrechte und ähnliche Rechte gesichert ( 25.307 ) ( 37.925 )
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 33.992 37.191
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr ( 33.992 ) (37.191 )
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 980 877
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr ( 980 ) (877)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.307 7
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr ( 2.307 ) ( 7 )
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 29.759 57.641
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr ( 29.759 ) ( 57.641 )
Sonstige Verbindlichkeiten 48.233 33.206
- davon aus Steuern ( 20.705 ) ( 11.846 )
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit ( 733 ) ( 771 )
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr ( 44.943 ) ( 28.827 )
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ( 3.290 ) ( 4.379 )
- davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren ( 2.018 ) ( 2.380 )
146.830 144.386
176.589 202.027

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern der Konzernmuttergesellschaft betreffen Verrechnungskonten der Gesellschafter.

Die Steuerverbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Umsatzsteuer sowie noch abzuführende Biersteuer für Dezember.

(18) Passive latente Steuern

Das Aktivierungswahlrecht für latente Steuern nach § 274 HGB wird auf Ebene der Jahresabschlüsse weiterhin nicht ausgeübt.

Aufgrund von Abweichungen zwischen den Wertansätzen in den Handelsbilanzen II und den Steuerbilanzen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden latente Steuern erfasst, sofern sich bezogen auf die jeweilige in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaft ein Überhang passiver latenter Steuern ergibt.

Die Unterschiedsbeträge zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ergeben sich wie folgt:

Art des Vermögensgegenstandes Art der Differenz Latente Steuer
Immaterielle Vermögensgegenstände aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Sachanlagevermögen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Finanzanlagevermögen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Vorräte aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Forderungen gegen verbundene Unternehmen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Sonstige Vermögensgegenstände aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Rückstellungen für Pensionen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Sonstige Rückstellungen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Sonstige Verbindlichkeiten aktive latente Steuer Ausweis unterblieben

Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB werden mit 1,2 Mio € ausgewiesen (im Vorjahr 1,7 Mio €), passive latente Steuern mit 17,2 Mio € (im Vorjahr 20,1 Mio €) ausgewiesen.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von rd. 29 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Ausnahme hiervon bilden die in der Handelsbilanz II der Wera Werk s.r.o. erfassten latenten Steuern, bei deren Berechnung ein Steuersatz von 19 % zugrunde gelegt wurde.

Insgesamt ergeben sich folgende latente Steuern:

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
Aktive latente Steuern aus der Zwischengewinneliminierung 1.238 1.695

Passive latente Steuern

- aus Abweichungen zwischen Handelsbilanzen II und der Steuerbilanz 1040 925
- aus der Schuldenkonsolidierung 4 35
- aus fortentwickelten neubewerteten Vermögensgegenständen aus der Erstkonsolidierung 16163 19.091
17.207 20.051
15.969 18.356

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

(19) Umsatzerlöse

2020 2019
T€ T€
Aufgliederung nach Bereichen
Brauereien 581.575 651.671
Mineralbrunnen 297.141 302.892
Getränkefachgroßhandel 141.148 230.041
Sonstige (Mehrheits-)Beteiligungen 165.858 153.270
1.185.722 1.337.874
Aufgliederung nach Regionen
Inland 1.056.059 1.210.106
Ausland 129.663 127.768
1.185.722 1.337.874

(20) Sonstige betriebliche Erträge

Die übrigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus Anlagenabgängen und aus der Auflösung von Rückstellungen. Zusätzlich werden hier auch Erträge aus Investitionszulagen und -zuschüssen sowie sonstige betriebliche Nebenerträge ausgewiesen.

Außerdem sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 559 T€ (Vorjahr 403 T€) enthalten. Periodenfremde Erträge, die für die Beurteilung der Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, sind in Höhe von 2.946 T€ (Vorjahr 2.801 T€) angefallen.

(21) Materialaufwand

2020 2019
T€ T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 280.173 334.220
Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.465 5.216
285.638 339.436

(22) Personalaufwand

2020 2019
T€ T€
Löhne und Gehälter 210.896 215.499
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 45.966 45.332
- davon für Altersversorgung ( 5.737 ) ( 5.932 )
256.862 260.831

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:

2020 2019
Konzernmutterunternehmen
Angestellte 42 42
Praktikanten 1 1
43 43
Brauereien
Gewerbliche Arbeitnehmer 647 656
Angestellte 855 850
Praktikanten 5 11
1.507 1.517
Mineralbrunnen
Gewerbliche Arbeitnehmer 480 459
Angestellte 340 332
Praktikanten 2 4
822 795
Getränkefachgroßhandel
Gewerbliche Arbeitnehmer 495 544
Angestellte 230 228
725 772
Sonstige (Mehrheits-) Beteiligungen
Gewerbliche Arbeitnehmer 1046 1032
Angestellte 383 382
1.429 1.414

(23) Abschreibungen

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind in Höhe von 3.141 T€ (Vorjahr 55 T€) angefallen und betreffen immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagevermögen.

(24) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen, Vorsorge für Risiken, Instandhaltungsaufwendungen sowie Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens außer Vorräten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.276 T€ (Vorjahr 352 T€) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen, die für die Beurteilung der Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, sind nicht angefallen.

(25) Finanzergebnis

2020 2019
T€ T€
Beteiligungsergebnis
Erträge aus Beteiligungen 34.454 32.897
Aufwendungen aus Verlustübernahme -429 -1.240
- davon an verbundene Unternehmen -1 -1
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -29.644 3.460
4.381 35.117
Zinsergebnis
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.641 4.382
- davon aus verbundenen Unternehmen 0 4
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.208 872
- davon aus verbundenen Unternehmen 7 0
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen 19 27
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -30.412 -28.891
- davon an verbundene Unternehmen -2 -1
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen -28.949 -26.087
-25.563 -23.637
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -16.108 -7.262
-37.290 4.218

(26) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Hierin sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von 2.357 T€ (Vorjahr 3.059 T€) enthalten. Periodenfremde Steuererträge sind mit 645 T€ (Vorjahr 454 T€) enthalten.

Sonstige Angaben

(27) Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Eine Verrechnung von in der Konzernbilanz ausgewiesenen Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte bei den Positionen:

Pensionsrückstellungen:

Bruttoverpflichtungen von 276,3 Mio € (Vorjahr 261,5 Mio €) wurden mit von den Versicherern bescheinigten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 2,8 Mio € (Vorjahr 3,4 Mio €) verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht deren Anschaffungskosten.

Sonstige Rückstellungen:

Altersteilzeitverpflichtungen von brutto 2,8 Mio € (Vorjahr 1,3 Mio €) wurden mit Deckungskapital in Höhe von 0,9 Mio € (Vorjahr 0,7 Mio €) verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten.

(28) Eventualverbindlichkeiten

Es bestehen aufschiebend bedingte Verpflichtungen aus Beteiligungen in Höhe von 297.9 Mio € (Vorjahr 300,8 Mio €), davon gegenüber assoziierten Unternehmen 3.9 Mio € (Vorjahr 3,9 Mio €).

(29) Aufwendungen für Organmitglieder der Muttergesellschaft

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betragen 4 Mio €.

Die Vergütungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB betragen 171 T€.

(30) Haftungsverhältnisse

31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
Bürgschaftsverpflichtungen/Wechselobligo/ Sicherheiten für Verbindlichkeiten Dritter 2.107 2.540

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den in der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnissen schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

(31) Außerbilanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB

Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von 33,9 Mio € (Vorjahr 35,8 Mio €)

Vorteil/Zweck: Sicherung von Absatzstätten durch Anmietung bzw. Verwaltung und Weiterverpachtung an Kunden,
Nachteil: Verpflichtung zur Miet-/Pachtzahlung auch bei Ausfall des Pächters

(32) Angaben zu bestimmten Finanzinstrumenten gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 15 HGB

Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Devisenkontrakte werden einzeln auf Basis des Austauschbetrages mit den aktuellen Marktterminkursen am Abschlussstichtag im Vergleich zu den vereinbarten Termin- bzw. Kontraktkursen bewertet. Die Marktterminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen.

Bewertungseinheiten

Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet

Grundgeschäft/ Sicherungsinstrument Risiko/Art der Bewertungseinheit einbezogener Betrag Höhe des abgesicherten Risikos * Sicherungszeitraum bis
(1) Variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeit/Zinsswap und Zinsfloor Zahlungsstromänderungsrisiko/ micro hedge T€ 36.000 T€ 250 31.3.2022
(2) Variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeit/Zinsswap Zahlungsstromänderungsrisiko/ micro hedge T€ 1.518 T€ 25 30.9.2026

* der Angabe zur Höhe des abgesicherten Zahlungsstromänderungsrisikos liegt die Annahme einer Erhöhung des variablen Darlehenszinssatzes um 100 Basispunkte im Vergleich zu den am Stichtag jeweils maßgeblichen variablen Darlehenszinssätzen zugrunde.

zu (1) bis (2):

Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich in vollem Umfang im Sicherungszeitraum voraussichtlich aus, weil Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe und Laufzeit durch Zinssicherungsgeschäfte abgesichert werden. Die Zinsbelastung ist im Ergebnis fest. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. Die Darlehen sind zum jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert, die positiven sowie die negativen Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte wurden bilanziell nicht berücksichtigt. Die vom Vertragspartner ermittelten positiven Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte betragen insgesamt 0 T€, die Summe der negativen Marktwerte beläuft sich auf -182 T€.

Devisensicherung

Zum Bilanzstichtag bestehen Devisen-Termingeschäfte über den Ankauf von US-Dollar zu festgelegten Umrechnungskursen. Es besteht die Verpflichtung im Folgejahr insgesamt 13,0 Mio USD für insgesamt rd. 11,1 Mio € zu erwerben. Das daraus resultierende Risiko im Vergleich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag beträgt 516 T€ (im Vorjahr 0 T€, als Drohverlustrückstellung bilanziert).

Zum Bilanzstichtag bestehen weiterhin Devisen-Termingeschäfte über den Verkauf von 4,2 Mio USD, 4,0 Mio CAD sowie 0,6 Mio GBP im Geschäftsjahr 2021 für insgesamt ca. 6,9 Mio €. Bemessen nach dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ergaben sich hieraus Risiken, für die eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 65 T€ (Vorjahr 88 T€) zu bilden war.

Bei einer Tochtergesellschaft in Tschechien bestehen Devisenforwards betreffend den Kauf von Tschechischer Krone (CZK) gegen Euro bis 2022 im Gesamtumfang von 360 Mio CZK, dies entspricht rund 13,1 Mio €. Bemessen nach dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ergaben sich hieraus wie im Vorjahr keine Risiken, für die eine Drohverlustrückstellung zu bilden war.

(33) Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB

Es besteht ein Bestellobligo in Höhe von 177,8 Mio € (Vorjahr 217,5 Mio €).

(34) Investmentfonds

Die Th. Simon Verwaltungs GmbH sowie die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG halten im Finanzanlagevermögen Investmentfonds im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Die internationale Ausrichtung der Anlagen dient der Risikodiversifikation unter Ausnutzung von Wachstumschancen. Den Investmentfonds ist zum Bilanzstichtag ein Kurswert in Höhe von 221,1 Mio € beizulegen. In dem vorgenannten Kurswert sind stille Reserven in Höhe von 3,1 Mio € enthalten. Im Geschäftsjahr sind Ausschüttungen in Höhe von 0,0 Mio € erfolgt. Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe bestehen zum Teil insoweit, dass eine wöchentliche Rückgabe der Anteile möglich ist. Die Fondsmanager können jederzeit auf Veränderungen an den Kapitalmärkten reagieren.

(35) Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB

Die Th. Simon GmbH & Co. KG hält neben ihrer Beteiligung an der Th. Simon Verwaltungs GmbH als persönlich haftender Gesellschafterin ohne Kapitalbeteiligung folgende Anteile an anderen Unternehmen:

lfd. Nr. Gesellschaft Anteil am Kapital
%
A. In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen
(1) Th. Simon Invest GmbH, Bitburg 79,36
(2) Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg 100
(3) Simonbräu Grundstücks- und Gaststättengesellschaft mbH, Bitburg 100
(4) Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH, Bad Köstritz 100
(5) MGV Mittelrheinische Getränkevertriebsgesellschaft mbH, Bitburg 100
(6) König-Brauerei GmbH, Duisburg 100
(7) Grundstücksverwaltungsgesellschaft König-Brauerei GmbH & Co. KG, Duisburg 100
(8) Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH, Lich 100
(9) Grundstücksverwaltungsgesellschaft Licher Privatbrauerei mbH, Lich 94,23
(10) Benediktiner Weißbräu GmbH, Ettal 75
(11) Bitburger Kontor-Gruppe GmbH, Bitburg 100
(12) trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH, Duisburg 100
(13) trinkkontor Bitburger Bier-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln 100
(14) trinkkontor Buchtaleck & Schmidt GmbH & Co. KG, Wettenberg, 100
(15) Bitburger Holding GmbH, Bitburg 100
(16) BHT Circular II GmbH, Bitburg 100
(17) BHT Beteiligungsgesellschaft mbH, Bitburg 100
(18) BHT Invest GmbH, Bitburg 100
(19) Bitburger Ventures GmbH, Bitburg 100
(20) BHT Water GmbH, Bitburg 100
(21) Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG, Gerolstein 50,85
(22) Rocky Venture Capital GmbH, Gerolstein 100
(23) BHT Tool GmbH, Wuppertal 98
A. In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen
(24) Wera Werkzeuge GmbH, Wuppertal 100
(25) Wera s.r.o., Bystrice/Tschechien 100
(26) Wera Tools Ltd., Chesterfield/UK 100
(27) Wera US Group NA Inc., Sanborn/USA 100
(28) Sterntaler GmbH, Dornburg-Dorndorf 100
(29) Sophia GmbH, Dornburg-Dorndorf 100
B. Nicht in den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen
(30) Cape Cide GmbH, Bitburg 100
(31) Schultheis Brauerei GmbH, Bitburg 100
(32) Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH, Bitburg 100
(33) Bitburger (Shanghai) Beer Trading Co. Ltd., Shanghai/China 70
(34) Grundstücksverwaltung König-Brauerei Komplementär-GmbH, Duisburg 100
(35) Bit Vier Beteiligungsgesellschaft mbH, Bitburg 100
(36) Bit Sechs GmbH, Bitburg 100
(37) E1NS Verwaltungs GmbH, Wettenberg 100
(38) Brau-Gastro-Kontor GmbH, Bitburg 100
(39) Benediktiner Gastronomie Gießen GmbH, Bitburg 100
(40) Wera Tools Inc., Milton/Kanada 100
(41) Wera Outillages SAS, Haguenau/Frankreich 100
(42) Wera Tool Japan G.K., Tokyo/Japan 100
(43) Wera Tools Finland Oy, Helsinki/Finnland 100
(44) Wera Tool Rebels GmbH, Wuppertal 100
(45) Wera Tools Iberica S.L., Barcelona/Spanien 100
(46) Gerolsteiner Brunnen GmbH Gerolstein, Gerolstein 50,85
(47) Beda Investments S.a.r.l., Luxemburg/Luxemburg 100
(48) BHT Circular GmbH, Bitburg 100
(49) Hanns Simon Verwaltungs GmbH, Bitburg 100
(50) Simon & Töchter Verwaltungs GmbH, Bitburg 100
(51) Sterntaler Child Products (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai/China 100
C. In den Konzernabschluss einbezogene assoziierte Unternehmen
(52) Trinks GmbH, Goslar 25
(53) Trinks Süd GmbH, Fürstenfeldbruck 25
(54) kollex GmbH, Berlin 25
(55) Brausturm Bierverlag GmbH, Hamburg 30
(56) Dürr Dental SE, Bietigheim-Bissingen 34,82
(57) POLI-TAPE HOLDING GmbH, Remagen 49
(58) Pagode Holding GmbH, München 49
(59) Avista Oil AG, Uetze 45
D. Sonstige Beteiligungen
(60) Premium Getränke Distribution GmbH i.L., Köln 33,33
(61) Gesellschaft für Mehrweg-Management Verwaltung mbH, Köln 25
(62) Gesellschaft für Mehrweg-Management mbH & Co. KG, Köln 25
(63) Primium Lager- und Liefergesellschaft Beteiligungs-GmbH, Wuppertal 49,5
(64) Primium Lager- und Liefergesellschaft GmbH & Co. KG, Wuppertal 49,5

(36) Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt, untergliedert nach Tätigkeiten:

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Abschlussprüferleistungen 579
Andere Bestätigungsleistungen 26
Steuerberaterleistungen 117
Sonstige Leistungen 177
899

(37) Offenlegung

Die Th. Simon GmbH & Co. KG veröffentlicht den Konzernabschluss und Konzernlagebericht im elektronischen Bundesanzeiger.

Damit greift die befreiende Wirkung für die Feststellung und Veröffentlichung von Teilkonzernabschlüssen nach § 291 sowie von Jahresabschlüssen für einzelne Konzerngesellschaften (Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, Th. Simon Verwaltungs GmbH, Bitburg, Th. Simon Invest GmbH, Bitburg, Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg, Simonbräu Grundstücks- und Gaststättengesellschaft mbH, Bitburg, Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH, Bad Köstritz, MGV Mittelrheinische Getränkevertriebsgesellschaft mbH, Bitburg, König-Brauerei GmbH, Duisburg, Grundstücksverwaltungsgesellschaft König-Brauerei GmbH & Co. KG, Duisburg, Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH, Lich, Grundstücksverwaltungsgesellschaft Licher Privatbrauerei mbH, Lich, Benediktiner Weißbräu GmbH, Ettal, Bitburger Kontor-Gruppe GmbH, Bitburg, trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH, Duisburg, trinkkontor Bitburger Bier-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln, trinkkontor BUCHTALECK & SCHMIDT GmbH & Co. KG, Wettenberg, Bitburger Holding GmbH, Bitburg, BHT Tool GmbH, Wuppertal, Wera Werkzeuge GmbH, Wuppertal, BHT Water GmbH, Bitburg, Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG, Gerolstein, Rocky Venture Capital GmbH, Gerolstein, BHT Circular II GmbH, Bitburg, BHT Beteiligungsgesellschaft mbH, Bitburg, BHT Invest GmbH, Bitburg, Bitburger Ventures GmbH, Bitburg) nach den §§ 264 Abs. 3 und 264 b HGB.

(38) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Fehlanzeige

(39) Gewinnverwendungsbeschluss des Mutterunternehmens

Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens wurde den Gesellschafterdarlehenskonten gutgeschrieben.

 

Bitburg, den 22. März 2021

Th. Simon GmbH & Co. KG

Geschäftsführung

Th. Simon Verwaltungs GmbH

Axel Dahm

Stephan Fahrig

Dieter Henne

Jan-Christoph Niewodniczanski

Matthäus Niewodniczanski

Dr. Hans-Gerd Wienands

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2020 Konsolidierungskreis Währungsumrechnung Zugänge
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 356.574 -386 -50 8.890
2. Geschäfts- und Firmenwerte 248.297 -39.987 0 0
3. Geleistete Anzahlungen 722 0 -2 567
605.593 -40.373 -51 9.457
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 388.389 -43.951 -430 10.079
2. Technische Anlagen und Maschinen 735.315 -44.919 -1.336 17.056
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 424.562 -12.379 -28 52.223
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 41.055 -36 -178 20.739
1.589.321 -101.285 -1.972 100.097
2.194.914 -141.659 -2.023 109.554
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.764 134 0 35
2. Anteile an assoziierten Unternehmen * 333.774 0 0 5.273
3. Beteiligungen 212.718 0 0 91.226
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.639 0 0 2.000
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 346.706 0 0 10.003
6. Genossenschaftsanteile 104 0 0 9
7. Sonstige Ausleihungen 61.770 -4 0 12.135
961.475 130 0 120.682
3.156.389 -141.529 -2.023 230.236
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2020
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I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 435 13.759 351.704
2. Geschäfts- und Firmenwerte 0 1.529 206.780
3. Geleistete Anzahlungen -407 0 880
28 15.289 559.364
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.251 2.147 359.192
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.808 4.112 718.812
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.977 45.761 424.593
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -30.063 34 31.482
-28 52.054 1.534.080
0 67.342 2.093.444
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 3.933
2. Anteile an assoziierten Unternehmen * 0 0 339.047
3. Beteiligungen 0 15.115 288.829
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 4.639
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 96.675 260.034
6. Genossenschaftsanteile 0 5 108
7. Sonstige Ausleihungen 0 23.717 50.185
0 135.512 946.775
0 202.854 3.040.219
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2020 Konsolidierungskreis Währungsumrechnung Zugänge
T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 259.913 -247 -39 22.721
2. Geschäfts- und Firmenwerte 198.239 -39.987 0 29.185
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
458.153 -40.234 -39 51.906
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 274.062 -34.171 -173 6.951
2. Technische Anlagen und Maschinen 649.621 -41.198 -944 25.585
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 361.176 -12.005 -15 55.115
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
1.284.859 -87.373 -1.133 87.650
1.743.011 -127.607 -1.172 139.556
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.228 0 0 0
2. Anteile an assoziierten Unternehmen * 41.353 0 0 48.342
3. Beteiligungen 7.976 0 0 7.306
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 97 0 0 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.020 0 0 6.109
6. Genossenschaftsanteile 50 0 0 0
7. Sonstige Ausleihungen 8.171 0 0 2.693
62.895 0 0 64.450
1.805.907 -127.607 -1.172 204.006
Kumulierte Abschreibungen
Zuschreibungen Abgänge Stand 31.12.2020
T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3 11.033 271.312
2. Geschäfts- und Firmenwerte 0 1.529 185.907
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0
3 12.562 457.220
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 1.452 245.217
2. Technische Anlagen und Maschinen 0 4.071 628.992
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 43.911 360.360
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0
0 49.434 1.234.569
3 61.996 1.691.789
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 3.228
2. Anteile an assoziierten Unternehmen * 258 0 89.436
3. Beteiligungen 622 0 14.660
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 97
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 16 8.113
6. Genossenschaftsanteile 0 0 50
7. Sonstige Ausleihungen 1.650 121 9.093
2.530 138 124.677
2.533 62.134 1.816.466
Buchwert Buchwert
31.12.2020 31.12.2019
T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 80.392 96.661
2. Geschäfts- und Firmenwerte 20.873 50.058
3. Geleistete Anzahlungen 880 722
102.144 147.440
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.975 114.327
2. Technische Anlagen und Maschinen 89.820 85.694
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.233 63.386
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.482 41.055
299.511 304.462
401.655 451.902
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 705 536
2. Anteile an assoziierten Unternehmen * 249.611 292.421
3. Beteiligungen 274.169 204.741
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.542 2.542
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 251.921 344.687
6. Genossenschaftsanteile 58 54
7. Sonstige Ausleihungen 41.092 53.599
822.098 898.580
1.223.753 1.350.483

* Die Zu- /Abschreibungen entsprechen der Fortschreibung der at-equity-Bewertung.

Konzernkapitalflussrechnung

2020 2019
T€ T€
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 32.253 89.030
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Anlagevermögen 153.389 134.816
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 13.722 15.966
-/+ Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 29.644 -3.460
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -4.459 2.226
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -39.493 -8.578
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögen 0 -156
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge -2.138 -1.033
- Beteiligungserträge/Ausschüttungen Investmentfonds -35.683 -34.287
+ Ertragsteueraufwand 18.951 43.698
- Ertragsteuerzahlungen -39.164 -40.244
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 18.434 -15.231
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 13.532 -5.262
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 158.988 177.485
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 2.931 2.682
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -9.457 -13.032
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 3.984 3.391
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -100.097 -111.340
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 133.337 213.655
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -117.815 -341.724
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 -370
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition 0 49.230
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition 1.333 -3.333
+ Erhaltene Zinsen 3.602 3.837
+ Erhaltene Dividenden/Beteiligungserträge 54.122 42.217
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -28.060 -154.788
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankkrediten 0 15.000
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -11.786 -6.051
+/- Einzahlungen durch Gesellschafter / Auszahlungen durch Gesellschafter -146.731 -27.591
- Gezahlte Dividenden an nicht beherrschende Anteile -17.837 -15.743
+/- Ein-/Auszahlungen aus Darlehen von nicht beherrschenden Anteilen 0 250
- Gezahlte Zinsen -1.464 -2.804
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -177.818 -36.938
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -46.890 -14.241
- Konsolidierungskreisbedingte Änderung des Finanzmittelfonds -2.199 24
+ Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -318 148
+ Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres 115.604 129.674
= Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 66.197 115.604

Konzerneigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Summe Rücklagen
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Stand 31.12.2018 439 311.354 498.993 810.347
Umbuchung 0 0 0 0
Einzahlungen von Gesellschaftern und Auszahlungen an Gesellschafter 0 0 49.733 49.733
Erfolgsneutrale Veränderung des Eigenkapitals assoziierter Unternehmen 0 0 -16 -16
Übrige Veränderungen:
- Aufstockung von Anteilen an Tochterunternehmen 0 0 -229 -229
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand 31.12.2019 439 311.354 548.480 859.835
Umbuchung 0 0 0 0
Einzahlungen von Gesellschaftern und Auszahlungen an Gesellschafter 32 -7.258 -86.353 -93.610
Erfolgsneutrale Veränderung des Eigenkapitals assoziierter Unternehmen 0 0 568 568
Übrige Veränderungen: Währungsumrechnung 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand 31.12.2020 470 304.096 462.696 766.792
Mutterunternehmen
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Bilanzgewinn Summe Eigenkapital
T€ T€ T€
Stand 31.12.2018 1.292 0 812.078
Umbuchung 0 0 0
Einzahlungen von Gesellschaftern und Auszahlungen an Gesellschafter 0 -74.223 -24.490
Erfolgsneutrale Veränderung des Eigenkapitals assoziierter Unternehmen 0 -42 -58
Übrige Veränderungen:
- Aufstockung von Anteilen an Tochterunternehmen 0 0 -229
Währungsumrechnung 618 0 618
Konzernjahresüberschuss 0 74.265 74.265
Stand 31.12.2019 1.911 0 862.184
Umbuchung 0 0 0
Einzahlungen von Gesellschaftern und Auszahlungen an Gesellschafter 0 -93.579
Erfolgsneutrale Veränderung des Eigenkapitals assoziierter Unternehmen 0 0 568
Übrige Veränderungen: Währungsumrechnung -1.542 0 -1.542
Konzernjahresüberschuss 0 24.097 24.097
Stand 31.12.2020 368 24.097 791.728
Minderheitsgesellschafter
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende entfallende Differenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende entfallendes Ergebnis Summe nicht beherrschende Anteile
T€ T€ T€ T€
Stand 31.12.2018 11.033 26 20.743 31.802
Umbuchung 20.743 0 -20.743 0
Einzahlungen von Gesellschaftern und Auszahlungen an Gesellschafter -15.743 0 0 -15.743
Erfolgsneutrale Veränderung des Eigenkapitals assoziierter Unternehmen 0 0 0 0
Übrige Veränderungen:
- Aufstockung von Anteilen an Tochterunternehmen -113 0 0 -113
Währungsumrechnung 0 13 0 13
Konzernjahresüberschuss 0 0 14.765 14.765
Stand 31.12.2019 15.920 39 14.765 30.724
Umbuchung 14.765 0 -14.765 0
Einzahlungen von Gesellschaftern und Auszahlungen an Gesellschafter -19.010 0 0 -19.010
Erfolgsneutrale Veränderung des Eigenkapitals assoziierter Unternehmen 0 0 0 0
Übrige Veränderungen: Währungsumrechnung 0 -31 0 -31
Konzernjahresüberschuss 0 0 8.156 8.156
Stand 31.12.2020 11.676 8 8.156 19.839
Konzern-Eigenkapital
T€
Stand 31.12.2018 843.880
Umbuchung 0
Einzahlungen von Gesellschaftern und Auszahlungen an Gesellschafter -40.233
Erfolgsneutrale Veränderung des Eigenkapitals assoziierter Unternehmen -58
Übrige Veränderungen:
- Aufstockung von Anteilen an Tochterunternehmen -342
Währungsumrechnung 631
Konzernjahresüberschuss 89.030
Stand 31.12.2019 892.908
Umbuchung 0
Einzahlungen von Gesellschaftern und Auszahlungen an Gesellschafter -112.588
Erfolgsneutrale Veränderung des Eigenkapitals assoziierter Unternehmen 568
Übrige Veränderungen: Währungsumrechnung -1.574
Konzernjahresüberschuss 32.253
Stand 31.12.2020 811.567

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Th. Simon GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Köln, den 22. März 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Norbert Linscheidt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dario Nikolic, Wirtschaftsprüfer

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