Nagel Mietservice GmbH
Maybachstraße 6, 89079 Ulm, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Dipl.-Kfm. Nagel seit 28.3.2006 | Geschäftsführer |
Jochen Dipl.-Kfm. Nagel seit 28.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nagel Verwaltung & Logistik GmbHUlmKonzernabschluss zum 31. Dezember 2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Konzern-Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Januar 2022
KONZERNANHANG1. Unternehmenskreis der Nagel Verwaltung & Logistik GmbH In den Konzernabschluss der Nagel Verwaltung & Logistik GmbH, mit Sitz in Ulm und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm, HRB 2847, wurden die im Konzernanhang (Seite 9) aufgeführten Unternehmen einbezogen bzw. nicht einbezogen. 2. Allgemeine Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätze 2.1 Bilanzierung und Bewertung Die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte wurden einheitlich ausgeübt. Allerdings wurden im Konzern Bewertungseinheiten für Zinssicherungskontrakte gebildet. 2.2 Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend der betriebsindividuellen Nutzungsdauer ermittelt worden. Es wird in der Regel die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Mietmaschinen unterliegen der Leistungsabschreibung. Für Anlagegüter, die vor dem 1. Januar 2011 in das Anlagevermögen aufgenommen wurden, wird teilweise die degressive Abschreibungsmethode verwendet. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben; Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden im Zugangsjahr und in den folgenden vier Jahren mit je einem Fünftel abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte i. S. des § 246 Abs. 1 HGB, die aus den Jahresabschlüssen der Tochtergesellschaften übernommen wurden, werden aufgrund der langjährigen Kundenbeziehungen über die tatsächliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung i. S. des § 301 n. F. HGB wird aufgrund der langjährigen Kundenbeziehungen über die tatsächliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2022 betrug hierauf die Abschreibung TEUR 140 (Vj. TEUR 140). Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel. 2.3 Vorräte Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten, grundsätzlich auf der Basis gewogener Durchschnittspreise, bewertet. Soweit erforderlich, ist bei den Vorräten der niedrigere Wert nach § 253 Abs. 4 HGB angesetzt (Gängigkeitsabschläge). 2.4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. 2.5 Rückstellungen Die Pensionsrückstellung ist nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der PUC-Methode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck und der Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,78 % (Vj. 1,87 %) p.a. berechnet. Die Pensionen sind teilweise in ihrer Höhe konstant. Im Übrigen wurde ein erwarteter Rententrend von unverändert 1,75 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag nach § 298 Abs. 1 in Verbindung mit § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2022 EUR 1.147,00 und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Diese kommt aufgrund ausreichend freier Rücklagen nicht zum Tragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. 2.6 Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt jeweils mit dem Erfüllungsbetrag. Die in den Verbindlichkeiten enthaltenen Währungsverbindlichkeiten sind mit dem Kurs am Rechnungseingangstag bzw. dem Tag der Darlehensaufnahme oder dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Hinsichtlich der Fälligkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen. 2.7 Latente Steuern Zum Bilanzstichtag bestehen temporäre Differenzen beim Anlagevermögen sowie bei den Pensions- und sonstigen Rückstellungen, die sowohl zu aktiven wie auch passiven latenten Steuern führen würden. Insgesamt ergibt sich ein Überhang von aktiven latenten Steuern, deren Aktivierung gemäß § 298 i.V.m. § 274 Abs. 1 HGB unterbleibt. Für die Ermittlung wurden die voraussichtlichen unternehmensindividuellen Steuersätze (mit durchschnittlich 29 % bei Körperschaft- und Gewerbesteuer und mit 13 % bei nur Gewerbesteuer) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen herangezogen. Eine Abzinsung der Beträge erfolgte nicht. 2.8 Gewinn- und Verlustrechnung Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB und nach den Vorschriften des BilRUG erstellt. Postenbezeichnungen und Gliederung wurden den Besonderheiten des Konzerns angepasst. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen war nicht notwendig. 3. KonsolidierungsgrundsätzeDer Konzernabschluss ist zum 31. Dezember 2022 aufgestellt worden. Für die Kapitalkonsolidierung innerhalb des Unternehmenskreises der Nagel Verwaltung & Logistik GmbH wurde als Erstkonsolidierungszeitpunkt der 1. Januar 2002, bei späterer erstmaliger Einbeziehung von Tochterunternehmen der Beginn des Jahres der Einbeziehung bzw. der Zeitpunkt des Erwerbs gewählt. Sie wurde nach der Buchwertmethode gem. § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F. bzw. Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Wertansätze der Anteile mit dem jeweiligen anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen durchgeführt. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet. Zum 31. Dezember 2022 enthielten die bei den einbezogenen Unternehmen bilanzierten Vorräte und Sachanlagen keine wesentlichen Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen. Eine Zwischengewinneliminierung im Vorrats- bzw. Anlagevermögen war deshalb nicht erforderlich (§ 304 Abs. 2 HGB). Aufwendungen und Erträge aus internen Geschäften zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Im Rahmen der Konsolidierung ergeben sich zum 31. Dezember 2022 die folgenden Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung:
4. Einzelangaben 4.1 Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. 4.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die in Klammern ausgewiesenen Beträge entsprechen den Vorjahreszahlen. 4.3 Rechnungsabgrenzungsposten Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich ausschließlich um "sonstige Rechnungsabgrenzungsposten". 4.4 GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor den Konzernjahresüberschuss 2022 auf neue Rechnung vorzutragen. 4.5 Sonstige Rückstellungen Zusammensetzung:
4.6 Verbindlichkeitenspiegel Zusammensetzung und Restlaufzeiten:
Die in Klammern ausgewiesenen Beträge entsprechen den Vorjahreszahlen. 4.7 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
4.8 Periodenfremde Erträge Im Geschäftsjahr 2022 wurden periodenfremde Erträge aus Anlagenverkäufen in Höhe von TEUR 147 (Vj. TEUR 166) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 127 (Vj. TEUR 145) realisiert. 4.9 In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 23 (Vj. TEUR 25) enthalten. 4.10 In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1) enthalten. 4.11 Die Beteiligungserträge entfallen analog zum Vorjahr vollständig auf verbundene Unternehmen. 4.12 Im Zinsaufwand sind Zinsen aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 2) enthalten. 5. Ergänzende Angaben 5.1 Beteiligungen In den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen:
1) Die gekennzeichneten Gesellschaften nehmen die Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 bzw. § 264 b i. V. mit § 325 HGB in Anspruch. In den Konzernabschluss nicht einbezogene Unternehmen:
Auf die Einbeziehung dieser Unternehmen in den Konzernabschluss wurde wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, da deren Umsatzerlöse, deren Bilanzsummen und deren Ergebnisse einen nur unwesentlichen Anteil der Konzernumsatzerlöse, der Konzernbilanzsumme und des Konzernergebnisses ausmachen. Bei den Umsatzerlöse handelt es sich zudem im Wesentlichen um Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen. 5.2 Haftungsverhältnisse
Ein Risiko der Inanspruchnahme ist aufgrund der Vergangenheitserfahrungen und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung - insbesondere in der Baubranche - gegenwärtig nicht ersichtlich. 5.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Derivative Finanzinstrumente/Bewertungseinheiten Als außerbilanzielle Geschäfte bestehen aus Finanzierungsgründen
Zinssicherungskontrakte mit einem Gesamtvolumen von TEUR 10.000 wurden aufgrund von Bewertungseinheiten (Makro-Hedge) bilanziell nicht eigenständig berücksichtigt. Die Zinssicherungskontrakte haben eine Laufzeit von bis zu 6 Jahren (maximal bis 22. Januar 2028). Die Wirksamkeit der Sicherung von Bewertungseinheiten wird durch gleichlaufende Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft sichergestellt. Der beizulegende Zeitwert beträgt TEUR 443. Die Bilanzierung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Die Messung der Effektivität erfolgt prospektiv durch den sog. Critical Term Match, retrospektiv anhand der sog. Dollar-Offset-Methode. 5.4 Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die gesetzlichen Jahresabschlussprüfungen einschließlich des Konzernabschlusses beträgt TEUR 177. 5.5 Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 558 (Vj. 576) Mitarbeiter beschäftigt. Davon entfielen auf:
5.6 Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt, wie sich die flüssigen Mittel des Konzerns durch Mittelzu- und -abflüsse im Laufe des Geschäftsjahres verändert haben. Entsprechend DRS 21 wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit und aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden zahlungsbezogen ermittelt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird demgegenüber ausgehend vom Konzernjahresüberschuss indirekt abgeleitet. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Konzernbilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d.h. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der auf den Giro- und Kontokorrentkonten ausgewiesenen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 5.8 Geschäftsführer Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Nagel Verwaltung & Logistik GmbH sowie aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind: Herr Dipl.-Kfm. Jochen Nagel Herr Dipl.-Kfm. Steffen Nagel Auf die Angabe der im Geschäftsjahr gewährten Organbezüge wurde in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Ulm, den 16. Mai 2023 Nagel Verwaltung & Logistik GmbH gez. Dipl.-Kfm. Jochen Nagel gez. Dipl.-Kfm. Steffen Nagel Konzern-Anlagenspiegel für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Januar 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des KonzernsAm 31. Dezember 2022 bestand der Konzern aus insgesamt 20 Gesellschaften.[1] Unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten sind fünf Gesellschaften (drei Komplementär-GmbHs, eine BGB-Gesellschaft und eine ruhende GmbH) nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die Unternehmen des Konzerns sind in den Bereichen Verkauf, Vermietung und Service von Baumaschinen, Baugeräten, Industriemaschinen, Werkzeugmaschinen, Werkzeugen, Betriebseinrichtungen, Ersatzteilen und Reparaturleistungen tätig. II. Wirtschaftsberichta) Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2022 aufgrund zunehmender Lieferschwierigkeiten bei Vorprodukten, den Entwicklungen im Energiemarkt und einem Mangel an Arbeitskräften deutlich schwächer verbessert als erwartet. So stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um +1,8 % (Vorjahr 2,6 %). Die konjunkturelle Lage in der Bauwirtschaft als einem der Hauptabnehmer für Baumaschinen war in 2022 durch hohe Auftragsbestände und leicht rückläufigen Bauinvestitionen geprägt. Bauinvestitionen in Deutschland (Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %)
Quelle: Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2023 der Wirtschaftsforschungsinstitute Die Umsätze des deutschen Bau- und Industriemaschinenhandels stiegen nach Angaben des Bundesverbandes im Jahr 2022 wieder gegenüber dem Vorjahr um 7 % im Handel, während im Vermietungsbereich eine Steigerung von 8 % zu verzeichnen war. Die konjunkturelle Lage im Automobilbau, in der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie im Maschinenbau hat sich in 2022 gegenüber 2021 wieder leicht verbessert. Die konjunkturelle Lage der wichtigsten Abnehmerbranchen für den Absatz der Werkzeugmaschinen und Werkzeuge stellt sich wie folgt dar: Auftragseingänge in Deutschland (Veränderung gegenüber Vorjahr in %)
Produktion in Deutschland (Veränderung gegenüber Vorjahr in %)
Quelle: Deutsche Bundesbank/Statistisches Bundesamt (Saisonbereinigte Wirtschaftszahlen) Der Inlandsauftragseingang und Inlandsverbrauch der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie stellt sich lt. VDW wie folgt dar: Auftragseingänge im Inland (Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %)
Inlandsverbrauch (Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %)
b) Ertragslage Der Konzern konnte im Jahr 2022 einen Gesamtumsatz von TEUR 318.533 erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse um TEUR 16.710 (5,54 %) erhöht. Infolgedessen hat sich das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.127 auf TEUR 89.443 verbessert. Die Erhöhung der Umsatzerlöse im Jahr 2022 resultiert im Wesentlichen aus dem Bereich Werkzeugmaschinen. Dort sind die Umsatzerlöse um TEUR 16.766 auf TEUR 84.055 angestiegen. Darüber hinaus haben sich die Umsatzerlöse im Bereich Baumaschinen um TEUR -56 auf TEUR 234.448 reduziert. Dabei wurden die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 312.656 (Vj. TEUR 298.757) vor allem im Inland erzielt. Im Ausland betragen die Umsatzerlöse TEUR 5.877 (Vj. TEUR 3.066). Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere in Folge von gestiegenen Erträgen aus Anlagenverkäufen und aufgrund höherer Auflösungen von Rückstellungen um TEUR 64 auf TEUR 437 erhöht. Die Materialeinsatzquote (im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) ist gegenüber dem Vorjahr um 0,86 % Punkte auf 72,1 % gestiegen. Die Personalaufwendungen belaufen sich auf TEUR 38.839 (Vj. TEUR 36.807). Der Anstieg beruht insbesondere auf gestiegenen Gehältern sowie den gestiegenen Personalrückstellungen. Die Abschreibungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 250 auf TEUR 9.995 vermindert. Grund für den Rückgang sind insbesondere geringere Abschreibungen auf die im Anlagevermögen ausgewiesenen Mietmaschinen. Die Leasingraten für den Mietpark sind in 2022 auf TEUR 5.235 (Vj. TEUR 5.903) gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund von Messen, die im Geschäftsjahr 2022 stattgefunden haben, sowie aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen (z.B. im Bereich Kraftstoffe) um insgesamt TEUR 4.106 auf TEUR 25.247 erhöht. Das negative Finanzergebnis hat sich insbesondere in Folge höherer Zinsaufwendungen um TEUR 356 auf TEUR 1.613 vermindert. Insgesamt erzielte die Nagel-Gruppe im Geschäftsjahr 2022 ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 8.642 (Vj. TEUR 12.086). Nach Abzug der Ertragsteuern und der sonstigen Steuern in Höhe von insgesamt TEUR 2.928 (Vj. TEUR 3.769) verbleibt ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 5.714 (Vj. TEUR 8.317). c) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich zum Bilanzstichtag um TEUR 21.593 auf TEUR 149.114 erhöht. Auf der Aktivseite erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere das Sachanlagevermögen um TEUR 2.860 auf TEUR 44.384, die Vorräte um TEUR 17.883 auf TEUR 70.783 sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.347 auf TEUR 26.357. Demgegenüber steht im Wesentlichen die Verminderung der liquiden Mittel von TEUR 2.645 im Vorjahr auf TEUR 1.609. Auf der Passivseite erhöhten sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 17.754 auf TEUR 69.123. Das Eigenkapital hat sich zum Bilanzstichtag um TEUR 3.914 auf TEUR 58.689 erhöht. Die Eigenkapitalquote des Konzerns hat sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme auf 39,4 % (Vj. 43,0 %) reduziert. Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Cashflow (Konzernjahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) von TEUR 15.708 (Vj. TEUR 18.613) erwirtschaftet. Es ergab sich ein operativer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR -2.537 (Vj. TEUR 11.202). Grund für den negativen Cash-Flow ist überwiegend der Bestandaufbau der Vorräte. Das EBITDAL (= Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Leasingraten des Mietparks) beträgt TEUR 25.357 (Vj. TEUR 29.368). Die Liquiditätslage hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um insgesamt TEUR 15.282 vermindert, da sich der negative Finanzmittelfonds aufgrund der im Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen und den Bestandsaufbau an Vorräten erhöht hat. III. Arbeitnehmer und Umwelt Im Jahr 2022 waren durchschnittlich 598 (Vj. 576) Mitarbeiter beschäftigt. Durch unsere Anstrengungen in der Aus- und Weiterbildung decken wir unseren zukünftigen Bedarf an fachlich gut ausgebildeten Mitarbeitern ab. Unser Personalkonzept zielt auf Motivation, Leistungsfähigkeit und langfristige Bindung an unser Unternehmen ab. Dieses Konzept werden wir auch zukünftig verfolgen und planen unseren Mitarbeiterbestand weiterhin konstant zu halten. Der Geschäftszweck der Konzerngesellschaften führt zu einer geringen Belastung der Umwelt. Es wird darauf geachtet, dass sämtliche Anforderungen an Umweltschutzmaßnahmen eingehalten werden. Auch zukünftig legen wir Wert darauf, nachhaltig und entsprechend des Umweltschutzes zu agieren. IV. Chancen- und Risikobericht Laut der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2023 der Wirtschaftsforschungsinstitute liegen die Prognosen für das Bruttoinlandsprodukt für 2023 bei +0,3% und 1,5% für 2024. Nach einer Umfrage des Bundesverbandes erwartet der deutsche Bau- und Industriemaschinenhandel Stand April 2023 eine nominale Umsatzsteigerung im Handel von 2% und in der Baumaschinenvermietung von 5,5 %, was aufgrund der Preisentwicklung einen Rückgang der abgesetzten Mengen darstellt. Diese Prognosen sind von der weiteren Entwicklung des Wirtschaftswachstums und der Zinsen abhängig. Auch wenn die Kunden aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe vielfach noch gut ausgelastet sind, können weitere negative Auswirkungen von Rezessionsängsten und steigenden Zinsen auf den Gewerbe- und Wohnungsbau und in der Folge für unsere Kunden im Baumaschinen-Bereich nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für unsere Kunden der Werkzeugmaschinen aus den Bereichen Maschinenbau, Automotive und Metallbearbeitung. Weitere Chancen und Risiken liegen in der Veränderung der geopolitischen Spannungen zwischen Russland-Ukraine und China-Taiwan mit all ihren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die hierdurch verursachten Rohstoff- und Lieferengpässe, Entwicklung der Energie- und Kraftstoffkosten können in Verbindung mit demographisch als auch inflationär bedingten Anstieg der Personalkosten zu anhaltend hohen Inflationsraten und Zinsen führen, was eine Verschlechterung des Investitionsklimas zur Folge hätte. Der im Geschäftsjahr 2022 weiter aufgebaute Lagerbestand kann als Wettbewerbsvorteil gegenüber potenziellen Konkurrenten angesehen werden, da die schnelle Verfügbarkeit oftmals von kaufentscheidender Bedeutung sein kann. Zusammenfassend können Auswirkungen aus der Umsatz- und Kostensituation als auch hinsichtlich einem erhöhten Forderungsausfallrisikos nicht ausgeschlossen werden. Im Bereich der derivativen Finanzgeschäfte sichert der Konzern seinen auf Basis der historisch niedrigen Zinsen gedeckten Kapitalbedarf am Geldmarkt gegen künftige Zinssteigerungen ab. Aufgrund von Bewertungseinheiten waren Rückstellungen nicht erforderlich. Für weitere Ausführungen verweisen wir auf den Konzernanhang. Der Konzern wird aufgrund der guten Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung seine Marktstellung festigen. Weder in der Vergangenheit eingetretene noch in der Zukunft zu erwartende negative Zahlungssalden aus der laufenden Geschäftstätigkeit oder ungünstige finanzielle Schlüsselzahlen lassen auf das Vorliegen bestandsgefährdender Umstände schließen. Die Größe der Nagel-Gruppe kann den in den Konzern einbezogenen Unternehmen durch konsequente Nutzung von Synergien und Einkaufsverbesserungen aus Gruppenvereinbarungen Vorteile in der Relation Kosten zu Umsatz wie auch in der Leistungsfähigkeit verschaffen. Die Überwachung der wirtschaftlichen Risiken wird durch ein zeitnahes und detailliertes Berichtswesen vorgenommen, in dem die Geschäftsabläufe laufend auf ihre Profitabilität, Effizienz und Wachstumspotenziale überprüft werden. V. Prognosebericht Das Jahr 2022 war für die Nagel-Gruppe nochmals ein sehr erfolgreiches Jahr. Die im Lagebericht des Vorjahres prognostizierten Werte wurden beim Umsatz und Rohergebnis übertroffen. Die Aufwendungen im Konzern und das Konzernergebnis entsprechen den getätigten Prognosen. Für den Geschäftsbereich Baumaschinen, Baugeräte, Handel und Service wird im Jahr 2023 mit leichten Umsatz- und Rohertragsrückgängen gerechnet. Für den Mietservice wird ebenfalls mit mäßig geringeren Umsätzen und Roherträgen gerechnet. Für den Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen und Werkzeuge wird für 2022 von leicht sinkenden Umsätzen und Roherträgen ausgegangen. Insgesamt wird mit sinkenden Umsätzen (zwischen 8% und 12%) und Roherträgen gerechnet. Im Bereich der Kosten wird mit leicht sinkenden Personalkosten und leicht sinkenden sonstigen betrieblichen Kosten gerechnet, da im Geschäftsjahr 2023 die Messen Bauma und AMB nicht stattfinden. Im Bereich der Zinsen wird aufgrund des steigenden Zinsniveaus mit wesentlich höheren Zinsaufwendungen gerechnet. Weiterhin gehen wir von einem reduzierten, jedoch positiven Konzernjahresüberschuss im Bereich zwischen 2 Mio. EUR und 3 Mio. EUR aus. Sofern der Ukrainekonflikt anhält und sich weitere Geopolitische Veränderungen ergeben, können negative Auswirkungen auf die Umsatz-, Ertrags- und Ergebnissituation nicht ausgeschlossen werden.
Ulm, den 16. Mai 2023 Nagel Verwaltung & Logistik GmbH gez. Dipl.-Kfm. Jochen Nagel gez. Dipl.-Kfm. Steffen Nagel [1] Für eine genaue Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften verweisen wir auf den Konzernanhang. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Nagel Verwaltung & Logistik GmbH, Ulm, Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Nagel Verwaltung & Logistik GmbH, Ulm, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und -verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den mit dem Lagebericht zusammengefassten Konzernlagebericht (nachfolgend: Konzernlagebericht) der Nagel Verwaltung & Logistik GmbH, Ulm, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf die oben genannten nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzernlageberichts. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist es, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 31. Mai 2023 SONNTAG
GmbH
gez. Mairock, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Piening, Wirtschaftsprüferin Sonstige UnterlagenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11. Oktober 2023 festgestellt worden. ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss des Konzernabschlusses wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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