AMW Evolution Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kerstin Anja Ledermann seit 18.3.2026 | Prokura |
Jörg Michael Dr. Serafimov seit 18.3.2026 | Geschäftsführer |
Matthias Benedikt Johannes Dittmer seit 18.3.2026 | Prokura |
Wolfram Eberhard Helmut Scholl seit 8.9.2025 | Prokura |
Jan Philipp Karbach seit 7.3.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.01% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 23.66% | |
| 18.43% | |
KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau Anstalt des öffentlichen Rechts | 12.61% |
| 9.35% | |
| 6.08% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
12 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 12 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMW GmbHWarngauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023AMW GMBH, WARNGAU1. Allgemeines Die AMW GmbH ist ein innovatives Spezialpharmaunternehmen mit Sitz in Warngau in der Nähe von München. Der Fokus liegt auf der Entwicklung fortschrittlicher Wirkstoff-Abgabesysteme, insbesondere biologisch abbaubarer Implantate. Trotz der Fortschritte bei der Behandlung von Krankheiten mit hochwirksamen Arzneimitteln, bleiben viele therapeutische Bedürfnisse ungedeckt. Die herkömmlichen Formulierungstechnologien für Arzneistoffe, hauptsächlich schnell wirkende Tabletten, Kapseln oder Spritzen sind oft nicht in der Lage, die Freisetzung von Wirkstoffen effektiv zu steuern. Dies kann zu Nebenwirkungen führen und die Wirksamkeit der Therapie sowie die Therapietreue der Patienten beeinträchtigen. Das Ziel der AMW GmbH ist es, durch komplexe Verabreichungssysteme (so genannte Drug Delivery Systems = DDS), therapeutische Lösungen für stark wachsende Indikationen zu liefern, wie:
Das Unternehmen hat sich auf biologisch abbaubare, subkutane Implantate spezialisiert. Die Entwicklungskette schließt sowohl technische und klinische Entwicklungen als auch klinische Zulassungen ein. Die AMW GmbH bietet Entwicklungspartnerschaften für Produkte, die zur Nutzung durch die Lizenznehmer gedacht sind. Die AMW GmbH betreut vom Standort Warngau aus unter anderem Kunden in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Deutschland, England, Estland, Frankreich, Island, Kanada, Kasachstan, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Mazedonien, Neuseeland, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Südkorea, Tschechien, Ukraine und Ungarn. 1.1 Allgemeine Marktentwicklung Der internationale Pharma-Markt ist rd. 1,4 Bio. US-Dollar groß und nach wie vor mit einer CAGR von 3 bis 5 % von starkem Wachstum geprägt. Dabei ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Industrien, dass das Wachstum unabhängig von konjunkturellen Schwankungen erfolgt. Die AMW GmbH ist im Bereich der Drug Delivery Systeme tätig, speziell im Nischenbereich der bioabbaubaren Implantate. Dieser Markt wird nach DataM Intelligence mit einer CAGR von ca. 6 bis 8 % pro Jahr wachsen und im Jahr 2028 ein Volumen von ca. 10,5 Mrd. US-Dollar erreichen. Die Produkte der AMW, die Goserelin- und Leuprorelin-Implantate, werden vor allem in den Indikationen Prostatakrebs (Marktgröße der Therapeutika global deutlich über 10 Mrd. US-Dollar, CAGR bis 2029/2030 ca. 8 %) und Brustkrebs angewandt (Marktgröße der Therapeutika global >20 Mrd. US-Dollar, CAGR bis 2029/2030 ca. 10 %). Somit weisen diese Märkte eine stabile Wachstumsrate auf und wachsen damit schneller als der allgemeine Pharmamarkt. Delivery Systeme bieten gegenüber der sowohl konventionellen oralen Therapie (mit Tabletten oder Kapseln) als auch der konventionellen parenteralen (intravenösen) Therapie diverse Vorteile in der Anwendung. Diese Vorteile können sowohl therapeutisch (z. B. verbessertes Nebenwirkungsprofil, verbesserter therapeutischer Effekt, verbesserte Compliance) als auch ökonomisch (reduzierte Herstellungskosten, reduzierte Häufigkeit der Anwendung) von Bedeutung sein. 1.2 Produkte Die AMW GmbH entwickelt und vertreibt Produkte im Bereich der biologisch abbaubaren Implantate. Seit der Unternehmensgründung im Jahre 2008 konnten die folgenden Produkte in den Markt eingeführt werden:
Dabei werden unterschiedliche Stärken angeboten. Als forschendes Pharmaunternehmen entwickelt die AMW GmbH fortlaufend neue Produkte auf Basis der parenteralen oder transdermalen Systeme. In den nächsten vier bis sechs Jahren wird mit weiteren Zulassungen gerechnet. Die AMW GmbH bietet auch die Durchführung von Entwicklungsleistungen für Auftraggeber sowie die Herstellung von Arzneimitteln im Auftrag (Auftragsentwicklung) an. Nach dem Verkauf der transdermalen Systeme im Jahr 2021 konzentriert sich die Gesellschaft nunmehr auf die Produktion und Entwicklung von Implantaten. Bis zum Zeitpunkt der medizinischen Zulassung des Käufers hat die AMW GmbH weiterhin die Pflasterproduktion für den Käufer durchgeführt. 1.3 Entwicklung der Absatzmärkte und Wettbewerbsumfeld Die verschiedenen Absatzmärkte der Produkte entwickelten sich im Berichtszeitraum unterschiedlich. Im Markt für Goserelin-Implantate ist die AMW GmbH erster Anbieter eines Generikums für das von AstraZeneca vertriebene Zoladex mit einem Marktvolumen in Höhe von jährlich rd. 900 Mio. US-Dollar. Es lässt sich beobachten, dass sich der Umsatz des Originalherstellers mit diesem Produkt fortlaufend reduziert. Es werden Marktanteile an die AMW GmbH oder Substitute abgegeben. Substitute für das Goserelin sind z. B. Triptorelin oder Leuprorelin. Der Preisverfall bei dem Produkt des Originalherstellers hält weiter an. Im Markt für Leuprorelin-Implantate verfügt die AMW GmbH über ein Generikum für das von Takeda vertriebene Produkt Trenantone. Allein in Deutschland handelt es sich um einen Markt von rd. 150 Mio. EUR jährlich. Auch in internationalen Märkten werden hier große Potentiale gesehen. 2. Geschäftsverlauf 2.1 Allgemeines Im Jahr 2023 konnte die Produktion von Leuprorelin- und Goserelin-Implantaten weitestgehend störungsfrei durchgeführt werden. Dies führte zu einer signifikanten Erhöhung der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr. Liquiditätsengpässe im operativen Geschäftsbetrieb konnten so vermieden werden. Die im vergangenen Geschäftsjahr ergriffenen Maßnahmen, um zukünftige Fertigungsfehler zu vermeiden, haben ihre Wirkung entfalten. Die Vorbereitungen für die Erweiterung der Produktionskapazitäten sind planmäßig vorangeschritten. Im März 2023 wurden zur Refinanzierung der Darlehen der Europäischen Investitionsbank über insgesamt 17,5 Mio. EUR folgende Finanzierungsvereinbarungen beschlossen:
Zudem hat sich die Gesellschaft im Rahmen der Sale-and-Lease-back Transaktion zusammen mit dem Projektträger durch den Ankauf eines angrenzenden Grundstücks weitere Ausbaureserven für ein neues Fertigungsgebäude geschaffen. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls die Finanzierung dieses Projektes mit dem finanzierenden Bankenkonsortium abgestimmt. 2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz in der Berichtsperiode beläuft sich auf 25,8 Mio. EUR. Dies entspricht einer Erhöhung um 5,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (20,7 Mio. EUR). Hinsichtlich der Gründe für das Umsatzwachstum verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Punkt 2.1. Es konnte ein Produktionserlös von 20,1 Mio. EUR erzielt werden (Vorjahr 17,8 Mio. EUR). Der Implantat-Bereich ist nach wie vor der Hauptumsatzträger in der Produktion mit 20,0 Mio. EUR. Der Umsatz mit Meilensteinen für abgeschlossene Etappen in der Entwicklung oder die Markteinführung und Bonuszahlungen betrug 2,8 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR). Der Auftragsbestand hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht und beträgt zum Jahreswechsel 16,3 Mio. EUR (Vorjahr 13,9 Mio. EUR). Hierbei ist der Anstieg auf die erhöhte Nachfrage durch die Kunden der AMW zurückzuführen. 2.3 Vermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen haben sich in der Berichtsperiode um 4.713 TEUR auf 5.165 TEUR verringert. Der Hauptgrund liegt im Verkauf des Bürogebäudes Birkerfeld 19 in Warngau. Investitionen in Höhe von 1.353 TEUR wurden in die vorhandenen Produktionsanlagen, EDV und immaterielle Vermögensgegenstände des Unternehmens getätigt. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 1.458 TEUR gegenüber dem Vorjahr auf einen Wert von 16.940 TEUR. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag 3.710 TEUR (Vorjahr 2.406 TEUR). Hierbei haben sich die Vorräte gegenüber dem Vorjahr auf 7.353 TEUR verringert (Vorjahr 8.259 TEUR). Die Verringerung ist hierbei insbesondere auf die weitere Optimierung der Produktion und den Sicherheitsbeständen zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 178 TEUR gegenüber dem Vorjahr erhöht. Der Anstieg der Forderungen resultiert aus dem gestiegenen Produktionsgeschäft. Das negative Eigenkapital der Gesellschaft konnte durch die Wandlung von Darlehen, Stillen Beteiligungen und aufgelaufenen Zinsen in die Kapitalrücklage sowie dem Jahresüberschuss in Höhe von 1.192 TEUR im Geschäftsjahr beseitigt werden. Zum Bilanzstichtag wird ein positives Eigenkapital in Höhe von 113 TEUR ausgewiesen. Rückstellungen für ausstehende Rechnungen wurden in Höhe von 353 TEUR gebildet. Die Rückstellungen für zukünftig zu zahlende Zinsen und Endvergütungen für Gesellschafterdarlehen, Mitarbeiterdarlehen und Stille Beteiligungen haben sich um 3.022 TEUR auf 942 TEUR verringert. Die Wandlung von zurückgestellten Zinsen für Gesellschafterdarlehen und Stille Beteiligungen in Eigenkapital sowie die Auflösung von Zinsrückstellungen im Zusammenhang mit der Rückführung des Darlehens an die Europäische Investitionsbank sind die Hauptgründe der Verringerung der Rückstellung für Zinsen im laufenden Geschäftsjahr. Hinsichtlich der Rückführung von Darlehen an Gesellschafter, welche im Geschäftsjahr 2024 ausgeschieden sind, konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Einigung erzielt werden. Die Rückzahlung der Darlehen inkl. Zinsen ist für 2025 vorgesehen. Das verzinsliche Darlehen bei der UniCredit AG wurde im Berichtsjahr vollständig getilgt (Vj.: 450 TEUR). 2.4 Finanzlage Der aus dem Verkauf der Immobilie erzielte Veräußerungserlös in Höhe von 7.000 TEUR sowie die Mittel aus der Aufnahme eines neuen Darlehens in Höhe von 13.500 TEUR wurden im Wesentlichen dafür eingesetzt, die Darlehen gegenüber der Europäischen Investitionsbank (EIB) in Höhe von 17.500 TEUR zurückzuführen. Die verbleibenden liquiden Mittel sowie die im Rahmen der operativen Tätigkeit erwirtschafteten Mittel werden eingesetzt, um den Auf- und Ausbau des Unternehmens voranzutreiben. Der Cashflow aus der operativen Tätigkeit ist im Berichtsjahr mit 2.200 TEUR positiv. Gesellschafterdarlehen in Höhe von 3.810 TEUR, Stille Beteiligungen in Höhe von 997 TEUR sowie ausstehende Zinsen in Höhe von 2.272 TEUR wurden im Berichtsjahr in Eigenkapital gewandelt. Zusammen mit dem im Berichtsjahr erzielten Jahresüberschuss kann somit zum Geschäftsjahresende ein positives Eigenkapital festgestellt werden. Zum Bilanzstichtag bestehen Gesellschafterdarlehen in Höhe von 1.656 TEUR, ein Wandeldarlehen in Höhe von 980 TEUR, Mitarbeiterdarlehen sowie Privatdarlehen in Höhe von jeweils 100 TEUR. Die Gesellschafterdarlehen wurden zum Großteil bis zum 31.12.2025 verlängert. Die laufende Verzinsung der Darlehen wird zurückgestellt. 2.5 Ertragslage Durch die deutliche Umsatzausweitung im Berichtsjahr (+5.086 TEUR) konnte die Gesamtleistung und der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr infolge von Neueinstellungen im Berichtsjahr, Gehaltsanpassungen, erhöhter variabler Vergütung sowie erhöhten Personalkosten (aufgrund von Personaleinstellungen in 2022, die sich erstmals im Berichtsjahr vollumfänglich auswirkten) erhöht. Das EBITDA der Gesellschaft hat sich auf 5.612 TEUR erhöht. Die Abschreibungen sanken von 744 TEUR auf 722 TEUR. Das EBIT konnte somit auf 4.889 TEUR gesteigert werden. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr beträgt 1.192 TEUR nach einem Jahresüberschuss in Höhe von 3.315 TEUR im Vorjahr. 2.6 Entwicklung von Produkten Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde die Weiterentwicklung und Neustrukturierung der Entwicklungsabteilung und Fokussierung auf entwicklungsstarke Projekte mit einem angemessenen Umsatzpotential weiter vorangetrieben. Für die bestehenden Forschungs- und Entwicklungsprojekte wurden im Geschäftsjahr insgesamt 2.451 TEUR aufgewendet. Um die Unternehmensentwicklung voranzutreiben, werden kontinuierlich neue Produktentwicklungen geprüft. Hierbei werden nunmehr die potentiellen Neuentwicklungen durch einen Innovationsausschuss bewertet, um die Machbarkeit der Entwicklung und das Marktpotential verlässlich einzuschätzen. 2.7 Personal- und Sozialbereich Bei der AMW GmbH waren zum 31.12.2023 117 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angestellt. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Personalstamm um insgesamt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen. Die AMW GmbH ist ein zertifizierter Ausbildungsbetrieb und hat insgesamt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Ausbildung (9 %). Die AMW GmbH bietet den Mitarbeitern in allen Bereichen die Möglichkeit von regelmäßigen Fort- und Weiterbildungen an. 3. Chancen und Risiken 3.1 Chancen Strategisch bedient die AMW GmbH eine hoch interessante Nische mit spezialisierten Arzneimittelabgabesystemen. Immer wieder werden neue Wirkstoffe auf ihre Anwendbarkeit in Arzneimittelabgabesystemen überprüft. In der Entwicklungspipeline befinden sich neue Produkte, die für Anwendungsgebiete wie Diabetes echte Vorteile gegenüber der Standardtherapie mit Tabletten oder Kapseln haben. Bei diesen Anwendungsgebieten handelt es sich um Märkte mit Umsatzpotential in Milliardenhöhe. Mit der Vergabe von Lizenzen zum Vertrieb dieser Arzneimittel könnten Zahlungen in Höhe von zwei- oder dreistelligen Millionenbeträgen erzielt werden. Zusätzlich behält die AMW GmbH die exklusive Herstellung und das Recht auch unter eigenem Namen zu vertreiben. Es erfolgt ein kontinuierlicher Ausbau des Geschäftes mit Implantaten. Hierbei ist die Gesellschaft bestrebt, neue Lizenzverträge für den Vertrieb mit Leuprorelin abzuschließen und in diesem Zusammenhang weitere neue Länder zu erschließen. Darüber hinaus wird der Marktanteilausbau bei Goserelin weiter vorangetrieben. Mit dem steigenden Volumen bei Implantaten lassen sich die Economies of Scale Effekte immer besser nutzen. Für die AMW GmbH stellt die Unsicherheit der globalen Entwicklung gerade in Bezug auf kriegerische Auseinandersetzungen eine Herausforderung dar. Der aktuelle Trend lässt jedoch erkennen, dass Kunden ihre Bestellmengen auf dem Vorjahresniveau belassen oder erhöhen und keine Stornierungen vornehmen. Aktuell gehen wir von keinen Umsatzeinbußen aus. 3.2 Risiken Der Aufbau eines Pharmaunternehmens ist sehr kapitalintensiv. Lange Entwicklungszyklen, die Durchführung von klinischen Studien und der Aufbau von Entwicklungs- und Produktionsumgebungen stellen hohe Anforderungen an die Finanzierung der Produktentwicklung bis zur Generierung von Erlösen. Auch wenn die Finanzierung der Gesellschaft in der Berichtsperiode sichergestellt werden konnte, können unvorhergesehene Herausforderungen im Entwicklungsprojekt oder Verzögerungen bei der Markteinführung zu Finanzierungslücken führen. Weiter befindet sich die AMW GmbH weltweit im Wettbewerb mit anderen Pharmaunternehmen und Entwicklungsprojekten, deren Inhalte in der Regel geheim sind. Somit können neue Wettbewerber durch einen früheren Markteintritt schon vor Fertigstellung des Produktes den Markt räumen, so dass die langjährige Investition in die Entwicklung nicht mehr kapitalisiert werden können. Ein zusätzliches Risiko entsteht durch steigende Rohstoff- und Energiepreise, die möglicherweise nicht vollständig an die Kunden weiter gegeben werden können. Durch den Verkauf der Betriebsimmobilie ist in den Folgejahren mit erheblichen Mehraufwendungen für Miete zu rechnen. Darüber hinaus ist infolge der neuen Finanzierung mit zusätzlichen Zinsbelastungen zu rechnen. Diese hohen Mehrbelastungen sowie gestiegenen Personalaufwendungen führen dazu, dass eine weitere Umsatzausweitung in 2024 erforderlich ist, um die laufenden Aufwendungen zu decken. Sofern die geplanten Umsatzsteigerungen nicht realisiert werden können, besteht das Risiko, dass in den Folgejahren Verluste erwirtschaftet werden und somit auch die Tilgung von Darlehen unter Umständen nicht im geplanten Umfang möglich ist. Aktuell geht die AMW jedoch unverändert davon aus, dass im Geschäftsjahr 2024 die notwendigen Umsatzsteigerungen realisiert werden können. 3.3 Interne Kontroll- und Risikomanagementsysteme Das Unternehmen verfügt über ein internes Kontrollsystem und setzt regelmäßig verschiedene geeignete Instrumente für das Risikomanagement im Controlling und in der Qualitätssicherung ein. Die AMW GmbH erfüllt die Anforderungen an die Good Manufacturing Practice (GMP) und hat eine gültige Herstellerlaubnis sowie eine Erlaubnis zur Handhabung von Betäubungsmitteln. Die Gesellschaft verfügt über ein Qualitätsmanagement-System. Das Unternehmen besitzt zudem ein System zur Behandlung von klinischen Risiken. Die folgenden Risikofelder werden durch die Systeme und das Management regelmäßig überwacht:
Die Umsetzung wird regelmäßig mit Hilfe von Audits überprüft. Die Kosten und Ergebnisse des Unternehmens werden regelmäßig einer intensiven Analyse unterzogen. Die Zahlungseingänge werden täglich kontrolliert. Zahlungsausgänge werden durch den Leiter Finanzen genehmigt. Ein Vieraugenprinzip ist immer gewährleistet. Die Planung aller Erlöse, Kosten sowie die Bilanzplanung werden monatlich durchgeführt und folgen einem definierten Überprüfungs-Prozess. Die Liquiditätsplanung und -kontrolle wird laufend durchgeführt. Da der überwiegende Teil der Umsatzerlöse in Euro abgewickelt wird, bestehen keine nennenswerten Währungsrisiken. Das Unternehmen hält keine riskanten Wertpapiere. Die Erstellung der Jahresabschlüsse erfolgt durch die Finanzabteilung am Sitz der Geschäftsführung in Warngau. Der Abschlusserstellungsprozess wird zentral durch den Leiter Finanzen sowie die Geschäftsführung überwacht. Das Vier-Augenprinzip wird grundsätzlich gewahrt. Die Überwachung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems obliegt der Geschäftsführung. 4. Ausblick Für das Jahr 2024 wird mit einem Umsatzwachstum auf 32.140 TEUR gerechnet. Beim EBITDA wird ein Gewinn von größer 5 Mio. angestrebt. Das Nachfragverhalten der Kunden ist stabil und wächst stetig. Für 2024 geht die Gesellschaft von einem weiteren Umsatz- und Ertragswachstum aus. In 2024 werden die bestehenden Entwicklungsprojektevorangetrieben. Zusätzlich ist geplant neue Projekte zu evaluieren. Die Zielmärkte für die Produkte der AMW GmbH werden auch künftig weiterwachsen. Für die Goserelin und Leuprorelin-lmplantate werden steigende Umsätze erwartet. Hier hat die AMW GmbH ein Alleinstellungsmerkmal und tritt kontinuierlich in neue internationale Absatzmärkte ein. In der Produktion wird die kontinuierliche Erweiterung der Kapazitäten weiter vorangetrieben. Im 1. Quartal 2024 wurden die neuen Produktionsräumlichkeiten am Standort Birkerfeld 11 in Betrieb genommen. Mit Hilfe des zur Verfügung stehenden Finanzierungsrahmens und den eigen erwirtschafteten Mitteln ist die Finanzierung der Gesellschaft gesichert.
Warngau, den 17.05.2024 gez. Philipp Karbach BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AMW GMBH, WARNGAUAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023AMW GMBH, WARNGAUI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die AMW GmbH, Warngau (Amtsgericht München, HRB 174568), hat als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB ihren Jahresabschluss und Lagebericht unter Beachtung der §§ 242 ff. HGBgeführten Bücher und des GmbH-Gesetzes aufzustellen und gemäß der §§ 325 ff. HGB offenzulegen. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und "Davon-Vermerke" in diesem Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt in der Regel fünf Jahre für selbsterstellte Softwareprogramme. Unter Berücksichtigung der geplanten Anschaffung einer neuen ERP-Software, welche die selbsterstellten Softwareprogramme ersetzen soll, erfolgte eine Abschreibung der Software über die maximale Restnutzungsdauer bis zum geplanten Inbetriebnahmezeitpunkt. In die Herstellungskosten für die selbst erstellten Entwicklungskosten werden neben dem Material und den direkt zurechenbaren Löhnen auch anteilige Gemeinkosten sowie anteilige Abschreibungen einbezogen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwei bis zwanzig Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode gerechnet. Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit Anschaffungskosten angesetzt. Die Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit Anschaffungskosten bewertet. Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden zum Nennwert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt. Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittswertmethode ermittelt. Für nicht gängige Bestände sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten für die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungsbereiches und anteilige Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen, soweit sie auf den Produktionsbereich entfallen, einbezogen. Zinsen wurden nicht berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Latente Steuern werden auf die Unterschiede zwischen den Bilanzansätzen in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf Verlustvorträge ermittelt, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Die gesamten ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern werden sodann saldiert. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 (1) S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht. III. Erläuterungen zur Bilanz Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 416 (Vj.: T€ 0) ausgewiesen. Die unter dem Posten "Einlage Stiller Gesellschafter" ausgewiesenen Beträge umfassen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vj.: T€ 402) ausgewiesen. 1. Anlagevermögen Die Aufteilung und Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage diesem Anhang beigefügt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten belief sich im abgelaufenen Jahr auf T€ 2.451 (Vj.: T€ 2.211). Kosten für selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden im Berichtsjahr nicht aktiviert. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt kurzfristig fällig. 3. Eigenkapital Zum Abschlussstichtag besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 (8) HGB in Höhe von T€ 78. Davon entfallen auf:
Damit sind zum Abschlussstichtag folgende Gewinne ausschüttbar:
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022 ein Wandeldarlehen in Höhe von T€ 980 erhalten, welches dem Gläubiger ein Wandlungsrecht bei Erfüllung umfangreicher Bedingungen einräumt. Die Bedingungen sind hierbei von Ereignissen abhängig, welche zum Bilanzstichtag nicht erfüllt sind. Das Umtauschverhältnis in Anteile ist abhängig vom Unternehmenswert der Gesellschaft im Zeitpunkt der Wandlung. 4. Einlage Stiller Gesellschafter Die Gesellschaft hat in den Geschäftsjahren 2009 und 2010 Verträge über Stille Beteiligungen im Gesamtumfang von T€ 997 abgeschlossen. Diese sind vollständig einbezahlt worden. Die Stillen Beteiligungen wurden im Berichtsjahr vollständig in Eigenkapital gewandelt. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Ein unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenes Darlehen in Höhe von T€ 13.554 ist durch die Verpfändung sämtlicher Guthabenkonten der Gesellschaft besichert. Die Gesellschaft kann jedoch unverändert über die bestehenden Guthaben frei verfügen. Die Verbindlichkeiten enthalten am Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 105 (Vj.: T€ 85) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 9 (Vj.: T€ 0). 6. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft hat, unter anderem aus Liquiditätsgesichtspunkten, Miet- und Leasingverhältnisse abgeschlossen, die nicht in der Bilanz abgebildet werden. 7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus der Bestellung einer Bürgschaft in Höhe von maximal T€ 100 bezüglich der Rückzahlung einer Stillen Beteiligung, welche die Tochtergesellschaft im Geschäftsjahr 2021 abgeschlossen hat, sowie der aus der Stillen Beteiligung resultierenden Vergütungen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Verbindlichkeiten aus Bürgschaften werden aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Tochtergesellschaft in der Vergangenheit als sehr gering eingeschätzt; Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen derzeit nicht vor. Im Rahmen der vorzeitigen Ablösung der Darlehen gegenüber der Europäischen Investitionsbank wurden zusätzliche Vergütungen vereinbart, welche an das Erreichen von Meilensteinen bzw. den Vollzug eines Exits geknüpft sind. Hierbei wird mit einer Meilensteinzahlung in Höhe von voraussichtlich € 1,8 Mio bis Dezember 2025 gerechnet. Die zukünftige Exit-Vergütung ist abhängig von dem Verhältnis des Unternehmenswertes zum Umsatz und beträgt zwischen € 0,5 Mio und € 6,5 Mio. Bei einer fehlenden Berechnungsgrundlage ist eine Mindestvergütung von € 4,0 Mio vereinbart. Sollte kein Exit bis zum 1. September 2028 erfolgen, wird über die Exit-Vergütung neu verhandelt. Zudem wurden zwei Mitarbeiterbeteiligungsprogramme zum Bezug virtueller Anteile aufgesetzt. Die virtuellen Anteile begründen ausschließlich das Recht auf Zahlung einer zusätzlichen Vergütung im Fall eines Exits. Die Zahlung ist an eine aufschiebende Bedingung geknüpft. Zum Bilanzstichtag war die aufschiebende Bedingung noch nicht erfüllt, demnach sind die Programme nicht in der Bilanz abgebildet. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die periodenfremden Erträge betragen T€ 2.841 (Vj.: T€ 3.041) und betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit T€ 1.181 sowie Erträge aus dem Verkauf von Grundbesitz in Höhe von T€ 1.657. 2. Personalaufwand Unter der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" werden Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 164 (Vj.: T€ 100) ausgewiesen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Durch die Refinanzierung der Darlehen der Europäischen Investitionsbank sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 568 entstanden. V. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
2. Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 waren folgende Herren zur Geschäftsführung bestellt:
Auf die Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet. 3. Beirat Im Geschäftsjahr 2023 waren folgende Damen und Herren zum Beirat bestellt: Dr. Martin Zügel Manfred Ulmer-Weber Monika Steger Der Beirat hat für seine Tätigkeit für die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. 4. Angaben zum Anteilsbesitz Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft Anteile von mindestens 20 % hat:
5. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 1.192.178,71 zusammen mit dem Verlustvortrag von € 30.656.963,16 auf neue Rechnung vorzutragen.
Warngau, 17. Mai 2024 AMW GmbH Geschäftsführung gez. Philipp Karbach Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Kumulierte Abschreibungen
Buchwerte
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem vorstehenden, zur Veröffentlichung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden größenabhängige Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die AMW GmbH, Warngau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AMW GmbH, Warngau,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMW GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 (3) S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die gesetzlichen Vertreter die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 27. Mai 2024 BÖHRET
SEHMSDORF GmbH
Rico Schmidtgen, Wirtschaftsprüfer Michael Böhret, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Juni 2024 per Gesellschafterbeschluss festgestellt. |
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