Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 3794
Eingetragen
18.2.1992
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Aufbau und Betrieb eines Autohauses, Vertrieb von Neufahrzeugen, An- und Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen aller Art, Reparatur, Pflege und Wartung von Kraftfahrzeugen, Handel mit Kraftfahrzeugzubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tom Scheffler
seit 18.8.2022
Geschäftsführer
Martin Kröning
seit 18.8.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Beteiligungen

NameAnteil
Holm & Co. GmbHAufgelöst
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Sachs GmbH

Güstrow

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Das Geschäftsjahr 2022 gestaltete sich für die Automobilhersteller erneut durch die Sondereffekte "Covid-19", vor allem aber durch Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und in der Folge unter anderem weiterhin erheblich gestörte oder gar unterbrochene Lieferketten nochmals erheblich schwieriger beziehungsweise anders als in den Vorjahren.

Unser Unternehmen hat die Möglichkeiten der Inanspruchnahme von staatlichen Unterstützungsmaßnahmen, wie die Überbrückungshilfe III sowie das Angebot der Kurzarbeit (KUG) der Auftragslage entsprechend genutzt.

Insgesamt konnten im Jahr 2022 im deutschen Neuwagenmarkt 2.651.357 Neuzulassungen verzeichnet werden. Das sind ist 1,1 % mehr als im Vorjahr, aber dennoch ein deutlicher Rückgang zum letzten Vor-Corona-Jahr 2019 von 24%.

Im Jahr 2021 wurden im Bund mit 64,1% gewerblichen Zulassungen etwas weniger als im Vorjahr generiert. Demgegenüber wuchs der private Neuwagenzulassungsanteil um 4,9 % gegenüber dem Vorjahr auf 35,9% im Jahr 2022.

Die Anteile der verschiedenen Antriebsarten (bundesweit) haben sich im Jahr 2022 erneut zugunsten der alternativen Antriebe verschoben, auch der CO 2 -Ausstoß sank nochmals:

• Anteil Benziner: 32,6 % (Vorjahr 37,1%)
• Anteil Diesel: 17,8 % (Vorjahr 20,0%)
• Hybrid-Antrieb: 31,2 % (Vorjahr 28,8%
• Davon Plugin-Hybride: 13,7 % (Vorjahr 12,4%)
• Elektroantrieb: 17,7 % (Vorjahr 13,6%)
• CO 2 -Ausstoß: 109,6 g/km (Vorjahr 118,7 g/km)

Die Automarke Volvo konnte ihren bundesweiten Marktanteil im Neuwagenverkauf von 1,7 % im Jahr 2021 nicht halten, dieser sank auf 1,4% im Jahr 2022. Die Marke Suzuki verschlechterte sich im Marktanteil von 1,04 % im Jahr 2021 auf 0,6 % im Jahr 2022. Und schließlich fiel auch der Marktanteil der Marke Mazda erneut von 1,45 % im Jahr 2021 auf 1,3 % im Jahr 2022. Der Gesamtmarkt der Autohaus Sachs GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gewachsen um circa 2,5%. Das Autohaus Sachs konnte mit den vertretenen Marken Volvo, Mazda und Suzuki aufgrund der Lieferschwierigkeiten der Hersteller dem Bundestrend folgend von dieser Steigerung nicht profitieren und hat Marktanteilsverluste verzeichnen müssen.

Die coronabedingten Schwierigkeiten, vor allem gestörte oder unterbrochene Lieferketten, setzten sich auch im Jahr 2022 fort. Hinzutraten traten zudem einerseits große Verunsicherungen durch die außen- und innenpolitischen Entwicklungen, hier insbesondere den Ukraine-Krieg, und andererseits sich sprunghaft veränderte Rahmenbedingungen. Lag der Leitzins der EZB bis Juli noch bei -0,5 %, schloss das Jahr mit einem Leitzins von 2,5 %. Die damit beabsichtigte Abschwächung der Inflation konnte nur bedingt erreicht werden, und so lag, diesem harten Vorgehen der EZB zum Trotz, der Verbraucherpreisindex im Jahresdurchschnitt 2022 bei +7,9 % gegenüber 2021.

Als Folge dieser ungünstigen Rahmenbedingungen setzte sich die Veränderung der Konsum- und Mobilitätsgewohnheiten der Verbraucher in Deutschland aus dem Vorjahr fort und drückte das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 2,6 % im Jahr 2021 auf 1,9 % in 2022.

Das Neuwagengeschäft war daher im Jahr 2022 rückläufig, lag jedoch innerhalb der Planungserwartungen, die sich auf Grund der Lieferzeiten bereits frühzeitig recht zutreffend absehen ließen.

Im Gebrauchtwagenverkauf konnte die Autohaus Sachs GmbH im Jahr 2022 erneut ein Wachstum im Umsatz von mehr als 25% generieren, allerdings bei, im Vorjahresvergleich relativem, abnehmenden Ertrag. Das Geschäftsfeld Gebrauchtwagen wird daher auch in der nahen Zukunft als Wachstumstreiber in der Sachs Gruppe angesehen, was sich im Jahr 2023 auch abzeichnet.

Das After Sales Geschäft gestaltete sich, wie in den vorangegangenen Jahren, als stabile und wichtige Ertragssäule, hier konnten umfängliche Umsatz- und Ertragszuwächse verzeichnet werden.

Die Autohaus Sachs GmbH konnte ein positives Jahresergebnis erzielen und lag mit 433 T€ etwa auf Vorjahresniveau. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 16,6%, die Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen kurzfristig. Die EBIDTA-Marge beträgt 3,6%.

Die Unternehmensgruppe Ferdinand Schultz Nachfolger aus Rostock hat am 01.08.2022 die Mehrheit der Geschäftsanteile der Autohaus Sachs GmbH übernommen. Durch diesen Schritt wird der Transformation in der Automobilbranche, insbesondere durch Nutzung von vielfältigen Synergieeffekten Rechnung getragen, aber vor allem die Konsolidierung der Autohaus Sachs GmbH für die Zukunft eingeleitet. Aufgrund der geplanten Nachfolgeregelungen der Sachs Gruppe wurde das Zielprojekt im Vorjahr eingeführt. Das wesentliche Ziel, die Implementierung der neuen Geschäftsleitung unter vorübergehender Einbeziehung des ehemaligen Geschäftsführers als Berater konnte im Jahr 2022 erfolgreich abgeschlossen werden.

2. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Die Autohaus Sachs GmbH wird in den Folgejahren weiter in die Marken Volvo, Mazda, Suzuki und Gebrauchtwagen sowie in neue Prozess- und Servicekonzepte investieren. Von der durch Volvo veranlassten Konsolidierung des deutschen Händlernetzes Anfang des Jahres 2023 ist die Autohaus Sachs GmbH nicht unmittelbar betroffen.

Die Tätigkeit des ehemaligen Geschäftsführers als Berater konnte aufgrund der gelungenen Einführung der neuen Geschäftsleitung planmäßig Anfang des Jahres 2023 beendet werden. Aufgrund der erheblichen Umstrukturierung der Geschäftsleitung, aber auch in den Abteilungen, behält die begonnene Verbesserung der Prozessabläufe und Organisation weiterhin hohe Priorität. Des Weiteren wird fortwährend daran gearbeitet, die IT- und Digitalisierungsstrukturen- und -prozesse in der Sachs Gruppe neu auszurichten und perspektivisch an die Strukturen der FSN Gruppe anzugleichen bzw. anzuschließen.

3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Marke Volvo, mit dem klaren Bekenntnis zur Elektromobilität, stellt im Jahr 2023 zwei neue Modelle ihrer Elektrostrategie vor, die im Direktverkauf unter Einbindung des Markenhandels durch den Importeur angeboten werden. Diese Fahrzeuge sollen dabei die tragende Rolle für die Aktivitäten des Herstellers mit dem Ziel der Verdopplung des Marktanteils bis zum Jahr 2025 hin. Diese Ziele von Volvo hat sich die Autohaus Sachs GmbH gerne zu eigen gemacht.

Die Autohaus Sachs GmbH verbessert fortwährend den Bereich der Kundenservices mit dem Ziel der Kundenbegeisterung- und -bindung. Wie in den Vorjahren wurde in Zusammenarbeit mit der Volvo Car Germany GmbH daran festgehalten, das Volvo Personal Service Konzept (VPS) weiter voranzutreiben und das Volvo Assessment Center (VAC) in Rostock und Güstrow erfolgreich zu rezertifizieren und weiterzuentwickeln.

Schwerpunktmäßig wird weiterhin konsequent in das Profitcenter Gebrauchtwagen investiert und dieses weiter optimiert und zentralisiert. Durch die konsequente Umsetzung der Prozessoptimierungen in diesem Bereich, können die Umsätze weiter gesteigert werden, wenngleich die Margen aufgrund der Entwicklung bei den Finanzierungskosten und durch die langsam steigende Lieferfähigkeit der Hersteller nicht mehr das aus den beiden voran gegangenen Jahren gekannte Niveau erreichen wird sondern sich sukzessive auf das vor Corona übliche Maß einpendeln wird.

Die Ausrichtung des Herstellers Volvo auf den weltweiten Direktvertrieb unter konsequenter Einbeziehung des Volvohandels als wichtigen Absatzkanal der kommenden Jahre, erfordert weiterhin eine konsequente Neuwagen-Prozessumstellung und Transformation in der Sachs Gruppe. Des Weiteren wird durch die konsequente Umsetzung und Professionalisierung des CARE BY VOLVO Produkts (Auto-Abo) dem veränderten Mobilitäts- und Besitzbedürfnissen unserer Kunden Rechnung getragen.

Um dem stetig wachsenden Marktanteil der Elektromobilität und den damit verbundenen, neuen Herausforderungen zu entsprechen, wird auch dem Service und der Infrastruktur in diesem Bereich, auch mit den Importeuren Polestar und Lynk & Co. weiterhin aktiv gefördert.

Die geplanten Neueinführungen aller vom Unternehmen vertretenen Marken in den kommenden Jahren beziehungsweise die bereits Anfang 2023 Einführungen erfolgten stellen sicher, dass das Produktportfolio des Unternehmens breit aufgestellt ist, um den vielfältigen Kundenanforderungen auch zukünftig gerecht werden zu können unabhängig davon, ob ein elektrischer Kleinwagen, ein zugkräftiges SUV mit Dieselmotor, ein Premium-Fahrzeug jedweder Antriebsart oder auch die zunehmend seltener werdenden, preisgünstigen Fahrzeuge mit klassischem Verbrennungsmotor gewünscht werden. Diese Ausrichtung ermöglicht es dem Unternehmen, in einem vermutlich langfristig rückläufigen PKW-Gesamtmarkt seine Marktposition zu erhalten und darüber hinaus stetig ausbauen zu können.

Die oben genannten Herausforderungen des Vorjahres setzen sich bedauerlicherweise auch im Jahr 2023 fort. Auch wenn die Lieferfähigkeit der Hersteller sich im Jahresverlauf 2023 langsam verbessert, sieht sich Deutschland nach zwei Quartalen in Folge mit negativem Wachstum im Winterhalbjahr 2022/23 und damit einer "technischen Rezession", nunmehr einer Stagnation, kumuliert bis Jahresende gar einer Schrumpfung der Wirtschaftsleistung gegenüber. Auch die Inflationsdynamik bleibt in 2023 hoch und so lag im Juli der Verbraucherpreisindex bei +6,2 % zum Vorjahresmonat. Die Erwartungen an die Jahre 2023 und 2024 sind daher etwas verhaltener.

Unter Abwägung aller Chancen und Risiken geht die Autohaus Sachs GmbH davon aus, dass das Geschäftsjahr 2023 trotz der genannten Herausforderungen und Einschränkungen ein ähnliches Geschäftsergebnis wie im Jahr 2022 erreichen wird.

 

Güstrow, 24. Juli 2023

gezeichnet die Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 3.074.731,79 2.133.374,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.939,00 4.439,00
II. Sachanlagen 3.069.792,79 2.126.935,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.015.551,79 448.066,00
2. technische Anlagen und Maschinen 61.652,00 85.953,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 230.325,00 249.650,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 1.762.264,00 1.343.266,00
III. Finanzanlagen 2.000,00 2.000,00
B. Umlaufvermögen 7.521.999,93 7.279.177,86
I. Vorräte 5.753.998,57 5.529.059,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.358.748,04 1.048.335,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.000,00 2.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 409.253,32 701.783,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.320,00 6.599,41
Aktiva 10.601.051,72 9.419.151,27

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.725.024,63 1.574.475,62
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 1.266.911,03 1.111.523,15
III. Jahresüberschuss 432.549,01 437.387,88
B. Rückstellungen 421.671,87 884.219,51
C. Verbindlichkeiten 8.454.355,22 6.960.456,14
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.580.368,42 6.402.319,16
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.360.204,92 6.173.205,19
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 220.163,50 229.113,97
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.873.986,80 558.136,98
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.873.986,80 558.136,98
Passiva 10.601.051,72 9.419.151,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 5.943.624,19 5.596.543,95
2. Personalaufwand 2.737.866,71 2.769.670,88
a) Löhne und Gehälter 2.276.340,68 2.382.876,30
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 461.526,03 386.794,58
davon für Altersversorgung 39.404,30 50.436,58
3. Abschreibungen 333.920,04 262.756,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 333.920,04 262.756,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.071.456,65 1.854.412,61
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2,59 6,56
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 33,14 44,18
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 180,00 762,62
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 139.078,74 96.848,85
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 220.200,31 164.736,86
9. Ergebnis nach Steuern 441.314,88 448.925,51
10. sonstige Steuern 8.765,87 11.537,63
11. Jahresüberschuss 432.549,01 437.387,88

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Autohaus Sachs GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Eine Durchbrechung der Darstellungsstetigkeit fand nicht statt. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist gegeben.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Sachs GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Güstrow
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Rostock
Register-Nummer: HRB 3794

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 25 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Marktpreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Hierbei wurden alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Angaben zum Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel zum 31.12.2022, der auf Seite 5 des Anhangs beigefügt ist, dargestellt.

Angaben zu sonstigen Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen wie im Vorjahr € 2.000,00.

Angaben zu den Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, der Aufwand für das neue Geschäftsjahr darstellt.

Angaben zu den Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Gewährleistung und Garantie (T€ 113), ausstehenden Urlaub der Mitarbeiter sowie Tantiemeansprüche (T€ 94,6), die Jahresabschlusserstellung und -prüfung (T€ 10,5) und die Aufbewahrungsverpflichtung für die Geschäftsunterlagen (T€ 6,6) sowie Rückstellungen für Leasingrisiken (T€ 6,4).

Verbindlichkeiten mit Pfandrechten

Verbindlichkeiten mit Pfandrechten (Sicherungsübereignung von Fahrzeugen) bestehen hinsichtlich der Fahrzeugfinanzierung in Höhe von € 6.359.946,41 (Vorjahr: € 5.933.609,58).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Mietverträgen für Geschäftsbauten i.H.v. jährlich T€ 363. Daneben bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung über die Restvertragslaufzeit in Höhe von T€ 96 sowie eine AVAL-Verpflichtung i.H.v. T€ 15.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 57 Beschäftigte

Zu Geschäftsführern im Geschäftsjahr sind bis 37. Juli 2022 bestellt:

Torsten Sachs (Dipl.-Ing.)

Thomas Sachs (Ing. [Elektrotechnik])

Ab dem 1. August 2022 ist zum Geschäftsführer mit Einzelvertretungsbefugnis bestellt:

Kaufmann Tom Scheffler, Rostock

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9 a) und b)) wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Gewinnverwendungsvorschlag

Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll der Jahresüberschuss in Höhe von € 432.549,01 in die Gewinnrücklagen eingestellt werden.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bestehen nicht.

 

Güstrow, 24. Juli 2023

gezeichnet die Geschäftführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Güstrow den 24. Juli 2023

gez. die Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Autohaus Sachs GmbH, Güstrow:

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften unabhängig. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Verantwortung des Abschlussprüfers

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Prüfungsurteil

Wir haben den beigefügten Jahresabschluss der Autohaus Sachs GmbH, Güstrow, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie den Anhang 2022 geprüft. Darüber hinaus haben wir den beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Aufgrund der bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss 2022 in allen wesentlichen Belangen den für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage sowie der Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht 2022 vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft und steht in allen wesentlichen Belangen im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend und angemessen dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung des Jahresabschlusses 2022 und des Lageberichts 2022 zu keinen Einwendungen geführt hat.

 

Berlin, 7. August 2023

gezeichnet Dipl.-Kfm. Chales des Beaulieu, Wirtschaftsprüfer

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