Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 24659
Vorher
WIBERG Deutschland GmbHFRUTAROM Savory Solutions Germany GmbH
Eingetragen
10.9.2015
Branche
Herstellung von Würzmitteln und SoßenGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und GewürzenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Vertrieb von Produkten der FRUTAROM Savory Solutions Austria GmbH mit dem Sitz in Salzburg/Österreich sowie der FRUTAROM Production GmbH mit dem Sitz in Freilassing, einschließlich aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten und Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ludger Hermann Eilers
seit 16.12.2024
Geschäftsführer
Christian Tomsen
seit 22.5.2024
Geschäftsführer
Prokura
Josef Reith
seit 8.12.2021
Prokura
Prokura
Thomas Zitz
seit 6.10.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
NovaTaste Austria GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
NovaTaste Austria GmbH
Austria
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NovaTaste Germany GmbH (vormals: FRUTAROM Savory Solutions Germany GmbH)

Freilassing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung in den Ländern Europas war im Jahr 2023 sehr stark von den Preisauftrieben und den damit verbundenen Zinsschritten der Zentralbanken geprägt. Hohe Lohnabschlüsse, der Fachkräftemangel und die gestiegenen Finanzierungskosten dämpften die Industrienachfrage beträchtlich. Internationale Konflikte wie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die ausgebrochenen Spannungen im Nahen Osten ab dem 4. Quartal, verbunden mit Einschränkungen der Schifffahrtsrouten, belasteten das wirtschaftliche Klima zusätzlich.

In Summe ist in Deutschland die Wirtschaftsleistung (BIP) im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gesunken, damit entwickelte sich die deutsche Wirtschaft deutlich schwächer als jene der Eurozone (+ 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr; Quelle: IFO vom 06.03.2024).

Für das Jahr 2024 ist derzeit noch keine Trendwende auszumachen. Die Stimmung ist sehr verhalten, insbesondere aus der Industrie und der Bauwirtschaft fehlen die Impulse. Zumindest im ersten Halbjahr 2024 ist noch mit keinem Wirtschaftswachstum zu rechnen, eine leichte Erholung wird frühestens ab Jahresmitte erwartet. Risiken bestehen nach wie vor aufgrund geopolitischer Konflikte und der damit verbundenen Unsicherheit bezüglich der Energiepreise. Aber auch die innerdeutsche Wirtschafts- und Finanzpolitik lässt derzeit klare Strategien zur nachhaltigen Belebung vermissen. Eine weitere Phase ohne Wachstum könnte dann schließlich auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zeigen. Die hohen Lohnabschlüsse der vergangenen Monate lagen zum Teil weit über den Zuwächsen in der Produktivität, was die Wettbewerbssituation für die Unternehmen nicht verbessert.

Die Verbraucherpreise sind 2023 in Deutschland um 5,9 % gestiegen und lagen damit unter einem Prozentpunkt unter der Teuerungsrate des Vorjahres (6,9 %). Der Zielwert der EZB von 2,0 % wird erst wieder Ende des Jahres 2024 erreicht werden, insbesondere die Strom- und Gaspreise werden für die Verbraucher wieder günstiger werden. Die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich um 12,3 % angestiegen und zählen zu den führenden Treibern der Inflation (Quelle: Statistisches Bundesamt, 12.04.2024).

Bericht über den Geschäftsverlauf

Die Firmengruppe

WIBERG (nunmehr "NovaTaste")

Die WIBERG-Gruppe war bereits seit 1947 in der Gewürzmittelindustrie tätig. Geschäftsgegenstand ist die Veredelung von Gewürzen sowie die Produktion von Gewürzmischungen, Kräutern, Essigen, Ölen und sonstigen Zutaten. Zu den Abnehmern zählen Lebensmittelproduzenten, insbesondere Fleisch- und Wursterzeuger, Feinkosthersteller, Erzeuger von Convenience-Produkten (Fertigprodukte), Caterer sowie Gastronomiebetriebe.

Ende 2015 wurde die WIBERG-Gruppe von der FRUTAROM, einer bis dahin vor allem als Hersteller von Aromastoffen bekannten Unternehmensgruppe, übernommen. Die Anteile der Frutarom-Gruppe wurden 2018 wiederum vom Duft- und Aromenhersteller International Flavors & Fragrances Inc. (IFF), New York City, New York/USA, erworben.

Im Jahr 2023 wurde die Gewürzsparte der IFF - und damit auch die WIBERG-Gruppe - an die französische Private-Equity-Gesellschaft PAI Partner mit Sitz in Paris verkauft.

Innerhalb der mittlerweile um einige internationale Hersteller angewachsenen Gewürzgruppe kommt der österreichischen WIBERG die Führungsfunktion zu.

Die Nova Taste Germany GmbH ist in der Firmengruppe für den Vertrieb in Deutschland zuständig. Das Sortiment umfasst die Marken "WIBERG", "Gewürzmüller" und "Gewürzmühle Nesse".

Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten

Gegenstand der betrieblichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten innerhalb der Unternehmensgruppe bilden Innovationen im Lebensmittel- und Produktkonzeptbereich. Konsumentenbedürfnisse werden systematisch erhoben, die daraus gewonnen Erkenntnisse werden - teilweise auch gemeinsam mit dem Kunden - zur Entwicklung neuer Produkte, zur Optimierung von technologischen Verfahren sowie zur Schaffung passender Verpackungslösungen verwendet.

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Entgegen der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung konnte die NovaTaste Germany GmbH im Vergleich zum Vorjahr sowohl die Absatzmenge als auch die Umsatzerlöse steigern.

Die Erlöse aus dem Warenverkauf konnten von TEUR 101.411 auf TEUR 116.457 gesteigert werden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von rund 14,8 %.

Die Umsatzsteigerung ist nicht nur auf Preiserhöhungen zurückzuführen, auch mengenmäßig hat sich der Absatz im Jahr 2023 von rund 15.352 Tonnen (Wert 2022) auf 16.172 erhöht (+ 5,3 %).

Die Sparte "Culinarium" erreichte im Kalenderjahr 2023 mit einem Umsatz von TEUR 30.745 einen neuen Höchstwert, gegenüber dem Vorjahr (TEUR 25.212) ist er um 21,9 % gestiegen. Im Bereich der Lebensmittelindustrie (LMI) konnten die Umsätze um rund 12,5 % auf TEUR 85.712 erhöht werden.

Durch das Marktumfeld war der Druck auf die Verkaufspreise bzw. die damit verbundenen Rückvergütungen sehr hoch, die Rohergebnismarge ist dadurch von 28,0 % im Jahr 2022 auf 22,2 % gefallen, wobei der um den Effekt aus dem geänderten Ausweis der Vertriebskosten bereinigte Wert 26,9 % betragen würde. Positiv wirkte sich der höhere Umsatz auf die übrigen Kosten aus, hier war eine ",Fixkostendegression" zu vermerken. Der durchschnittliche Personalstand hat sich mit 85 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

In Summe liegt das Betriebsergebnis (EBIT) mit TEUR 3.372 annähernd auf dem Vorjahresniveau (TEUR 3.411).

Umsatz

Der Bruttoumsatz (Umsatz vor Erlösschmälerungen) betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 117.760.

Nach Absatzregionen gliedert sich der Gesamtumsatz wie folgt auf:

in EUR 1.000 2023 2022 2021
Inland 113.367 98.216 88.703
EU 1.414 1.404 1.315
Drittland 2.979 3.040 2.787
117.760 102.660 92.805

Nach Absatzbereichen gliedert sich der Umsatz (vor Erlösschmälerungen) wie folgt auf:

in EUR 1.000 2023 2022 2021
Lebensmittelindustrie (LMI) 85.712 76.199 72.848
Gastgewerbe (CUL) 30.745 25.212 18.771
Sonstige 1.303 1.249 1.186
117.760 102.660 92.805

Umsatzrentabilität

Die Umsatzrentabilität, ausgedrückt als Verhältnis zwischen EBIT und Umsatzerlösen, beträgt im Berichtsjahr 3,1 %.

2023 2022 2021
Umsatzrentabilität in % 3,1 3,4 2,4

Materialaufwand

(Wareneinsatz)

Im Vorjahresvergleich stieg der Materialaufwand von TEUR 71.502 auf TEUR 83.600. Der Anstieg des Materialaufwandes ist im Wesentlichen auf die Steigerung des Umsatzes zurückzuführen. Die Rohertragsmarge hat sich von 28,0 % auf 22,2 % verschlechtert, aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist der Druck auf die Preisgestaltung gestiegen. Die um den Effekt aus der Umgliederung der Vertriebskosten bereinigte Rohertragsmarge betrüge 26,9 %.

Personalaufwand

Im Jahresdurchschnitt wurden 85 (VJ 85) Mitarbeiter beschäftigt. Trotz gleicher Mitarbeiteranzahl ist der Personalaufwand um rund TEUR 587 gestiegen. Dies ist auf die tariflichen bzw. einzelvertraglichen Erhöhungen der Gehälter zurückzuführen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden von Vertriebskosten (Ausgangsfrachten, Werbekostenzuschüsse, Messekosten und sonstige Verkaufsförderungen) dominiert. Weitere wesentliche Bestandteile sind die Kfz-Kosten sowie Verwaltungsdienstleistungen von anderen Konzernunternehmen. Die Verringerung von TEUR 16.247 auf TEUR 11.691 ist im Wesentlichen auf die Umgliederung von nachträglichen vertriebsbedingten Preisänderungen in die Erlösschmälerungen zurückzuführen.

Ergebnis

Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 966, Vorjahr TEUR 935) weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis nach Steuern (Jahresüberschuss) von rund TEUR 2.558 (Vorjahr TEUR 2.506) aus.

Vermögens- und Finanzlage

Entwicklung Bilanz

Die Steigerung der Bilanzsumme von TEUR 14.031 auf TEUR 17.936 im Vorjahresvergleich ist auf der Aktivseite im Wesentlichen auf Forderungen an verbundene Unternehmen (TEUR 7.208, Vorjahr TEUR 2.731) zurückzuführen. Auf der Passivseite stiegen die zum Bilanzstichtag zurückgestellten Boni und Jahresprämien gegenüber Kunden, die sich um TEUR 518 erhöhten und die Steuerrückstellungen (+ TEUR 389). Außerdem hat sich das Eigenkapital durch das positive Jahresergebnis erhöht.

Anlagevermögen

Das Unternehmen verfügt über keine wesentlichen langfristigen Sachwerte. Im vorliegenden Jahresabschluss wird lediglich der erworbene Kundenstock als langfristiger Vermögenswert ausgewiesen.

Eigenkapital

Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital ("Eigenmittelquote") entwickelte sich wie folgt:

2023 2022 2021
Eigenmittelquote in % 59,3 57,6 42,2

Finanzierung

Wesentliche Investitionsverpflichtungen bestanden zum Abschlussstichtag nicht. In der Gesellschaft werden keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durchgeführt. Die zukünftige Finanzierung und Ausstattung der Gesellschaft mit Liquidität ist nach Einschätzung der Geschäftsführung durch die Einbindung in die Konzernstruktur der Eigentümer gesichert.

Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft

Insgesamt hat sich die Lage des Unternehmens im Vorjahresvergleich nicht wesentlich verändert.

Leistungsindikatoren

Bedeutsame

Leistungsindikatoren

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt hauptsächlich über die finanziellen Leistungsindikatoren "Umsatzerlöse" und "Ergebnis vor Steuern" und dem nichtfinanziellen Leistungsindikator "Höhe der erreichten Service Level Qualität".

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Prognosen zu dem Ergebnis vor Steuern (Planwert TEUR 4.291, Istwert TEUR 3.524) sowie hinsichtlich der Umsatzerlöse (Planwert TEUR 107.495, Istwert TEUR 107.411) nicht ganz erreicht.

Umsatzerlöse

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 107.411 (VJ TEUR 99.283) erzielt. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist sowohl auf Preiserhöhungen als auch auf eine Steigerung der Absatzmenge zurückzuführen. Hierbei ist zu berücksichtigen, das im Berichtsjahr nachträgliche vertriebsbedingte Preisanpassungen in Höhe von TEUR 6.334 in den Erlösschmälerungen gezeigt werden. Im Vorjahr wurden diese noch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen dargestellt.

Ergebnis vor Steuern

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 3.524 (VJ TEUR 3.440) erzielt.

Service Level Qualität

Die erreichte Service Level Qualität lag für das Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt bei 96,5 % (VJ 96 %). Die angestrebte Quote von 95 % wurde erreicht.

Risiken-, Chancen- und Prognosebericht

Risikomanagement und Risikobericht

Das Unternehmen ist als aktiver Marktteilnehmer der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung ausgesetzt.

Durch ein alle betrieblichen Abläufe dokumentierendes ERP-System und der eingehenden Auswertung dieser Daten wird ein frühzeitiges Erkennen von Fehlentwicklungen gewährleistet.

Dieses System wird durch eine Jahresplanung, die den aktuellen Erkenntnissen angepasst wird, ergänzt. Anhand einer monatlichen detaillierten Berichterstattung wird die Einhaltung der gesteckten Ziele überwacht.

Auf der anderen Seite ergeben sich für die Unternehmen der ehemaligen WIBERG-Gruppe nicht zuletzt auf Grund der Synergien vielfältige Chancen durch neue Geschäftsbeziehungen.

Risiken und Chancen werden hinsichtlich ihrer Bedeutung und Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in die Kategorien hoch, mittel und niedrig eingestuft. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten für die einzelnen Kategorien sind wie folgt definiert:

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
< 25 % Gering
25 % bis 75 % Mittel
> 75 % Hoch

Preisänderungen

Preisänderungen im Einkaufsbereich können zumindest mittelfristig auf die Verkaufspreise umgelegt werden. Die Bedeutung dieses Risikos wird als mittel eingeschätzt.

Finanzielle Risiken

Die Eigenmittelausstattung mit einem Anteil von 59,3 % am Gesamtvermögen kann als stabil bezeichnet werden. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit wird durch die Mitgliedschaft in einem Konzernfinanzierungssystem ("Cash-Pooling") sichergestellt. Die Bedeutung dieses Risikos wird als gering eingeschätzt.

Zinsänderungsrisiko

Aufgrund der kaum vorhandenen Inanspruchnahme von verzinslichen Finanzierungslinien besteht kein wesentliches Zinsänderungsrisiko.

Die Bedeutung dieses Risikos wird als gering eingeschätzt.

Währungsrisiko

Aufgrund der überwiegend in EUR abgewickelten Geschäfte besteht kein wesentliches Währungsrisiko. Die Bedeutung dieses Risikos wird als gering eingeschätzt.

Ausfallsrisiko

Dem Risiko von Zahlungsausfällen bei Kundenforderungen begegnet das Unternehmen mit einem aktiven Debitorenmanagement.

Für mögliche Forderungsausfälle wurde durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss ausreichend vorgesorgt. Die Bedeutung dieses Risikos wird als mittel eingeschätzt.

Konflikt Russland/Ukraine

Aus Sicht der NovaTaste Germany GmbH hat der im Februar 2022 ausgebrochene Konflikt zwischen Russland und der Ukraine mangels Marktaktivitäten in diesen Regionen keinen Einfluss auf die unmittelbare Geschäftstätigkeit. Daher wird das Risiko als niedrig eingeschätzt.

Gesamtaussage zum Risikobericht

Von den im Risikobericht beschriebenen Risiken kann potenziell eine Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ausgehen. Die Geschäftsführung sieht die bestehenden Risiken insgesamt als gering an und passt die Risiken fortlaufend den Veränderungen des Umfelds und den Erfordernissen des laufenden Geschäfts an.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung hat sich die Risikolandschaft der Gesellschaft weder im Berichtszeitraum noch im Wertaufhellungszeitraum wesentlich gegenüber dem Vorjahr verändert.

Insgesamt ist von einer geringen Bedeutung der Risiken auszugehen.

Chancenbericht und Chancenmanagement

Das Risikomanagement umfasst auch die Identifizierung und Bewertung von Chancen. Für die Bewertung von durch die Geschäftsführung identifizierten Chancen wird eine Klassifizierung der Bedeutung in niedrig, mittel und hoch vorgenommen.

Ausbau der Geschäftsbeziehungen

Für die Unternehmen der ehemaligen WIBERG-Gruppe ergeben sich aufgrund ihrer Eingliederung in einen großen internationalen Konzern vielfältige Chancen, die vor allem aus der Integration in das globale Geschäft und den daraus entstehenden neuen Geschäftsbeziehungen resultieren. Die Bedeutung dieser Chance wird als mittel eingestuft.

Gesamtbild der Chancenlage

Insgesamt wurden die Chancen als mittel eingestuft. Nach Einschätzung der Geschäftsführung hat sich die Chancenlage der Gesellschaft im Jahresvergleich nicht wesentlich verändert.

Prognosebericht

Das wirtschaftliche Umfeld ist sehr stark von der weiteren Entwicklung der Inflation und hier insbesondere der Zinsentwicklung abhängig.

Darüber hinaus sind der anhaltende Krieg in der Ukraine sowie die daraus folgenden Sanktionen gegen Russland als Gegenreaktion v.a. der westlichen Industrieländer die stark beeinflussenden Faktoren.

In diesem Umfeld ist es schwierig, verlässliche Prognosen für die künftige Entwicklung zu erstellen. Die grundlegende Bedeutung der Lebensmittelindustrie lassen aber aus Sicht der NovaTaste auch für das Jahr 2024 eine positive Ergebnisentwicklung erwarten.

Basierend auf diesen Rahmenbedingungen wird für das Geschäftsjahr 2024 im Vorjahresvergleich mit einem Anstieg der Umsatzerlöse um 8,0 % auf TEUR 111.130 und des Ergebnisses vor Steuern um 11,5 % auf TEUR 3.761 gerechnet. Die erwartete Service-Level Qualität liegt bei 95 %.

 

Freilassing, den 19.07.2024

Christian Tomsen, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 372.500,00 925.645,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.075.207,15 10.101.673,53
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.207.668,84 2.730.558,90
3. Sonstige Vermögensgegenstände 191.713,48 17.474.589,47 195.315,76 13.027.548,19
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 62.384,53 67.734,90
17.536.974,00 13.095.283,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.019,60 9.708,33
17.936.493,60 14.030.636,42

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 8.054.492,27 5.548.544,48
III. Jahresüberschuss 2.558.368,91 2.505.947,79
10.637.861,18 8.079.492,27
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 784.700,00 396.050,00
2. Sonstige Rückstellungen 4.816.900,00 4.286.300,00
5.601.600,00 4.682.350,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 196.230,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 591.246,93 562.289,87
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 136.256,00 1.644,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 773.299,49 704.860,28
-davon aus Steuern EUR 152.653,70 (i. Vj. EUR 174.905,51)-
1.697.032,42 1.268.794,15
17.936.493,60 14.030.636,42

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 107.410.601,41 99.283.054,67
2. Sonstige betriebliche Erträge 465.578,40 500.761,47
3. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 83.599.676,96 71.501.581,41
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.424.207,09 6.973.702,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.232.831,62 8.657.038,71 1.096.784,39 8.070.487,29
- davon für Altersversorgung EUR 67,44 (i. Vj. EUR 30,06) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 556.226,34 553.796,43
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 11.691.099,68 16.246.831,28
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 153.611,65 35.977,37
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 151.957,68 (i.Vj. EUR 0,00) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.782,13 6.614,15
- davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (i. Vj. EUR 6.614,15) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 965.598,73 934.535,16
10. Ergebnis nach Steuern 2.558.368,91 2.505.947,79
11. Jahresüberschuss 2.558.368,91 2.505.947,79

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Die rechtlichen Verhältnisse

Handelsregister Amtsgericht Traunstein, HRB 24659
Unternehmensgröße Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB anzusehen.
Gliederungen Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Darstellung Änderungen der Form der Darstellung gegenüber dem Vorjahr wurden nicht vorgenommen
Unternehmensgegenstand Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von Gewürzen und Gewürzmischungen in Deutschland.
Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr und umfasst den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023.
Geschäftsführung und Vertretung Selbständig vertretungsbefugte Geschäftsführer waren im Jahr 2023 Herr Godert Tegelberg und Herr Alf Dieter Georg Wilkens. Herr Wilkens ist am 12.06.2023 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Herr Tegelberg ist am 22.05.2024 ausgeschieden.
Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft ist nun Herr Christian Tomsen.

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen

Die NovaTaste Austria GmbH ist seit 01.06.2023 ein Unternehmen der französischen PAI Partners - einer Private-Equity-Gesellschaft mit Sitz in Paris. Der Konzernabschluss wird von der in Luxemburg ansässigen Thyme HoldCo Sarl (erfasst im Handelsregister des Amtsgerichts 2080 Luxembourg unter der Nummer B 273.070) erstellt. Der Konzernabschluss ist auf Anfrage beim Unternehmen erhältlich.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Stetigkeit

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden auch bei der Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses beibehalten.

Im Bereich der Umsatzerlöse erfolgte im Jahr 2023 eine Umgliederung von nachträglichen vertriebsbedingten Preisanpassungen von den Vertriebskosten zu den Erlösminderungen in Höhe von TEUR 6.334. Alle Vergütungen, die dem Kunden für vorangegangene Umsätze gewährt worden sind, werden ab dem Kalenderjahr als Erlösminderungen bei den Umsatzerlösen dargestellt, um eine realistischere Darstellung der Umsatzerlöse zu ermöglichen. Aus diesem Grund sind die Umsatzerlöse und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Im Vorjahr waren vertriebsbedingte Preisanpassungen in Höhe von TEUR 5.299 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear innerhalb von höchstens 8 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Vermögensgegenstände (Anschaffungskosten unter EUR 250,00) werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zu- und Abgang ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Entstehungskurs oder mit dem niedrigeren Euro-Umrechnungskurs (Devisengeldkurs) zum Bilanzstichtag bewertet, kurzfristige Fremdwährungsforderungen mit dem Devisenkassamittelkurs.

Im Falle erkennbarer Einzelrisiken werden Wertberichtigungen im erforderlichen Ausmaß gebildet.

Wertminderungen durch nachträgliche Preisnachlässe werden ebenfalls berücksichtigt.

Flüssige Mittel

Der Kassenbestand und die Bankguthaben werden zum Nominalwert ausgewiesen.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden geleistete Zahlungen erfasst, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Latente Steuerabgrenzung

Soweit Unterschiede zwischen der handelsrechtlichen und der steuerrechtlichen Bewertung von Bilanzansätzen zu einer späteren Steuerbelastung führen, wird hierfür eine Rückstellung für (latente) Steuern gebildet. Im Falle einer späteren Steuerentlastung wird das Wahlrecht des Ausweises einer aktiven (latenten) Steuerabgrenzung nicht in Anspruch genommen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sowie den Steuerrückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewisse Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag berücksichtigt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich scheint.

Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers und allfällige gesetzliche Lohnnebenkosten werden bei der Bewertung der Urlaubsrückstellung berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht angesetzt. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Anschaffungskurs oder dem höheren Euro-Umrechnungskurs (Devisenbriefkurs) zum Bilanzstichtag bewertet, kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs.

Umsatzrealisation

Die Umsatzrealisierung erfolgt zum Zeitpunkt des Gefahrenübergangs.

Datumsangaben im Anhang

Die in den Erläuterungen zur Bilanz verwendete Zeitangabe bezieht sich auf den Bilanzstichtag, die in den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung verwendete Zeitangabe umfasst den Zeitraum des Geschäftsjahres.

Währung und Rundung

Sämtliche Betragsangaben erfolgen in Euro. Beträge des aktuellen Jahres werden mit zwei Nachkommastellen (Euro-Cent) dargestellt. Die Vorjahreswerte werden in 1.000 EUR mit einer Nachkommastelle angegeben. Spiegelwerte werden auf ganze Euro gerundet. Etwaige Rundungsdifferenzen bei der Addition von Einzelwerten sind auf die kaufmännische Rundung zurückzuführen.

Erläuterungen zu Posten der Bilanz

ANLAGEVERMÖGEN 372.500,00

Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagenspiegel, der diesem Bericht als Anlage beiliegt, entnommen werden

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 17.474.589,47

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen zum Bilanzstichtag, analog zum Vorjahr, durchwegs eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.207.668,84

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum 31. Dezember 2023 folgende Forderungen:

2023 2022
EUR TEUR
world wide Wiberg GmbH, Salzburg/Österreich
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,0 7,1
NovaTaste Austria GmbH, Salzburg/Österreich
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.094.585,8 2.634,9
NovaTaste Production GmbH, Freilassing
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 113.083,0 80,4
Danisco (China) Co., LTD., Suzhou, China
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,0 8,2
7.207.668,8 2.730,6

Die Forderungen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber der Alleingesellschafterin in Höhe von EUR 7.094.585,82 (Vorjahr: TEUR 2.634,9), die aus Lieferungen und Leistungen resultieren.

EIGENKAPITAL 10.637.861,18

Das Eigenkapital der NovaTaste Germany GmbH setzt sich zusammen aus:

2023 2022
EUR TEUR
Eingefordertes und einbezahltes Stammkapital 25.000,00 25,0
Bilanzgewinn 10.612.861,18 8.054,5
10.637.861,18 8.079,5
Sonstige Rückstellungen 4.816.900,00

Die Rückstellungen für sonstige Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR TEUR
Noch nicht konsumierte Urlaube 321.000 298
Zeitguthaben 4.900 4
Jahresprämien 231.000 285
Vergütungen an Kunden 3.842.500 3.324
Rechts- und Beratungskosten 60.000 43
Sonstige ausstehende Rechnungen 357.500 333
4.816.900 4.287
VERBINDLICHKEITEN 1.697.032,42

Die Verbindlichkeiten weisen zum Bilanzstichtag, analog zum Vorjahr, durchwegs Restlaufzeiten von unter einem Jahr auf.

Für die zum 31. Dezember 2023 bestehenden Verbindlichkeiten waren gegenüber den Gläubigern keine dinglichen Sicherheiten bestellt.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 136.256,00

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum 31. Dezember 2023 folgende Verbindlichkeiten:

2023 2022
EUR TEUR
world wide WIBERG GmbH, Salzburg, Österreich
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 136.256,00 0,0
Vitiva d.o.o., Markovci, Slowenien
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,0 1,6
136.256,00 1,6

Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2023 2022
EUR TEUR
Erlöse aus Warenlieferungen und Leistungen Erlöse Inland 113.366.724,01 98.215,6
Erlöse EU-Länder 110.790,22 155,2
Erlöse sonstiges Ausland 2.979.456,69 3.040,4
Nebenerlöse 1.303.155,00 1.249,2
117.760.125,92 102.660,4
Erlösschmälerungen Sonstige Erlösschmälerungen * - 8.340.324,90 -1.687,3
Kundenskonti - 2.009.199,61 - 1.690,1
- 10.349.524,51 -3.377,4
107.410.601,41 99.283,0

* siehe Erläuterungen zu den Umsatzerlösen

Sonstige betriebliche Erträge

2023 2022
EUR TEUR
Übrige Erträge Sachbezüge 354.406,56 346,8
Erträge aus der Schadensvergütung 76.062,33 83,0
Erlöse aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen 0,0 42,3
Sonstige Erträge 35.109,51 28,7
465.578,40 500,8

Personalaufwand

2023 2022
EUR TEUR
Gehälter Grundgehälter 6.110.307,91 5.711,1
Sonderzahlungen 325.063,94 308,9
Prämien und Zulagen 548.548,20 569,4
Sachbezüge Mitarbeiter 416.487,04 407,5
Zuweisung (+) / Auflösung (-) Urlaubsrückstellung 22.700,00 -25,7
Zuweisung (+) / Auflösung (-) Rückstellung für Zeitguthaben 1.100,00 2,5
7.424.207,09 6.973,7

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

Aufwendungen für gesetzlich vorgeschriebene Sozialabgaben sowie vom Entgelt abhängige Abgaben und Pflichtbeiträge

Arbeitgeberanteil Sozialversicherung und Beiträge an die Berufsgenossenschaft 1.185.824,56 1.086,9
Pauschale Lohnsteuer 2.589,62 3,0
Ausgleichsabgabe Invaliden 980,00 0,0
1.189.394,18 1.089,8
Sonstige soziale Aufwendungen
Aufwand für Personalsuche 28.142,40 0,0
Sonstiger freiwilliger Sozialaufwand 15.295,04 6,9
43.437,44 6,9
1.232.831,62 1.096,8
8.657.038,71 8.070,5

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023 2022
EUR TEUR
Aufwand für Mieten 58.337 79,6
Aufwand für Instandhaltung 28.175 48,9
Reise- und Fahrtaufwand 431.817 319,3
KFZ-Aufwand 1.092.793 1.143,5
Vertriebsaufwand 7.933.274 12.575,3
Aufwand für Beratung und Büroaufwand 1.784.572 1.838,5
Nachrichtenaufwand 87.488 90,7
Wertberichtigungen zu Forderungen 56.850 -0,0
Gebühren und Beiträge 122.484 132,1
Schadensfälle 95.309 18,9
11.691.099 16.246,8

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

2023 2022
EUR TEUR
Gewerbesteuer 398.578,00 389,8
Körperschaftsteuer 557.970,86 544,8
Körperschaftsteuer Vorperioden 9.049,87 0,0
965.598,73 934,5

Sonstige Pflichtangaben

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über keine derivativen Finanzinstrumente.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Geschäftsjahr 2023 bestanden finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 HGB aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Anlagegegenständen (aufgrund von Miet-, Pacht- und Leasingverträgen).

Daraus erwuchsen der Gesellschaft im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von EUR 474.300 (Vorjahr TEUR 484,5).

Die Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen betragen für das folgende Geschäftsjahr insgesamt EUR 370.100, für die darauffolgenden vier Jahre EUR 356.700.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis der Gesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen.

Nahestehende Unternehmen und Personen

Es bestehen keine Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen oder Personen, die zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen worden sind.

Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

(§285 Nr. 33 HGB)

Es ist von keinen besonderen Vorkommnissen nach dem Bilanzstichtag zu berichten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben könnten.

Angaben zu Arbeitnehmern und Organen

Arbeitnehmer

Die NovaTaste Germany GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 85 Mitarbeiter (Vorjahr: 85), die allesamt als Angestellte geführt werden:

Geschäftsführung

Selbständig vertretungsbefugte Geschäftsführer waren im Jahr 2023 Herr Godert Tegelberg (verantwortlich für Vertrieb) sowie Herr Alf Wilkens (verantwortlich für die Vertretung des Konzerns). Herr Wilkens ist zum 12.06.2023 ausgeschieden, Herr Tegelberg zum 22.05.2024.

Derzeit ist Herr Christian Tomsen alleiniger Geschäftsführer des Unternehmens.

Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Darstellung der Bezüge für Tätigkeiten sowie Aufwendungen für Abfertigungen und Pensionen durch Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

 

Freilassing, den 19.07.2024

Christian Tomsen, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.425.000,00 0,00 0,00 0,00 4.425.000,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.081,00 0,00 3.081,00 0,00
4.425.000,00 3.081,00 0,00 3.081,00 4.425.000,00
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.499.355,00 553.145,26 0,00 0,26 4.052.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 3.081,00 0,00 3.081,00 0,00
3.499.355,00 556.226,26 0,00 3.081,26 4.052.500,00
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 372.500,00 925.645,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
372.500,00 925.645,00

Sonstige Berichtsbestandteile:

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am festgestellt : 31.10.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die NovaTaste Germany GmbH, Freilassing

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NovaTaste Germany GmbH, Freilassing, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NovaTaste Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 19. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Günther David, Wirtschaftsprüfer

Thomas Eberle, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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