SPB Germany GmbH
Im Meisenfeld 7, 32602 Vlotho, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gracia Clara Burdeos Andreu seit 29.12.2020 | Prokura |
Ricardo Miguel Burdeos Baño seit 20.11.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
The SPB Global Corporation, S.L. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SPB Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht zum 31.12.2022SPB Germany GmbHDarstellung der Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die SPB Germany GmbH, Vlotho (vormals: Blitz 20-571 GmbH, München) wurde im Juli 2020 gegründet. Die Gesellschaft ist Spezialchemiehersteller im Bereich Körperpflege sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln (WPR). Sie bietet im Wesentlichen sechs Produkte in verschiedenen Sorten an. Die im Vorjahr bestehenden Einschränkungen durch die COVID-Pandemie waren im Jahr 2022 im Wesentlichen abgeklungen und zu Beginn des Jahres 2022 stieg die Produktion wieder auf das Niveau der Vorjahre. Der der Ausbruch des Krieges in der Ukraine wirkte sich jedoch erneut auf die Rohstoffpreise aus, insbesondere auf die Alkoholpreise. Die hohe Inflation im Jahr 2022 (7,9%) und die zu ihrer Eindämmung damit einhergehenden steigenden Zinssätze haben sich negativ auf das Geschäft ausgewirkt, stellten aber gleichzeitig eine Chance dar, da einige Akteure aus dem sog. Fast Moving Consumer Goods-Markt ausgestiegen sind und die SPB Germany GmbH als leistungsfähiger Hersteller verblieben ist. Im Verlauf des Jahres 2023 ist auf dem Rohstoffmarkt wieder eine Erholung eingetreten und die Preise haben sich wieder etwas normalisiert; das Niveau vor der Pandemie bzw. des Krieges wurde wieder erreicht. Neben erfolgreichen Zertifizierungsmaßnahmen, wie bspw. IFS-HPC, HACCP, RSPO und AISE, wurden die Beziehungen zu bestehenden Kunden intensiviert sowie zu neuen Kunden im europäischen Ausland aufgebaut. Den zunehmend in den öffentlichen Fokus gerückten Anforderungen an Umwelt und Nachhaltigkeit tragen wir durch Zertifizierungsmaßnahmen sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Produkte Rechnung. Hersteller von Handelsmarken im Bereich Kosmetik sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln sind weiterhin einem hohen Preisdruck durch die regelmäßig im Preis gesenkten Aktionsartikel von Herstellermarken im Einzelhandel und dem zunehmenden Wettbewerb mit Drogerieketten im Bereich der Preiseinstiegsprodukte geprägt. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung erfolgten die stetige Weiterentwicklung der bestehenden Produkte entsprechend den Trends sowie die zeitnahe Umsetzung von Kundenwünschen zu Produktvarianten und Neuprodukten in eigenen Laboren. Für die Qualitätssicherung werden zusätzliche Tests in externen Laboren durchgeführt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme 2022 beträgt 10.562 TEUR und liegt damit 4.000 TEUR über dem Vorjahr. Wesentliche Posten der Aktivseite sind die Sachanlagen mit 2.230 TEUR bzw. 21,1 % der Bilanzsumme, das Vorratsvermögen mit 4.123 TEUR bzw. 39,0 % der Bilanzsumme sowie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit 2.680 TEUR bzw. 25,3 % der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen ist aufgrund der kontinuierlichen Investitionen in eine moderne Maschinen- und Betriebsausstattung angestiegen. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert aus dem deutlichen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr in Höhe von rd. 50 % sowie einem stichtagsbedingten Sondereffekt. Der Ausgleich der Forderungen ist zu Beginn des Folgejahres erfolgt. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2022 erstmalig aktive latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 1.466 TEUR gebildet, da die Planungsrechnungen für die kommenden Jahre entsprechenden positive Ergebnisse ausweisen. Das Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres 2022 auf 1.528 TEUR; aufgrund des erzielten Verlustes hat sich das Kapital entsprechend reduziert. Die Rückstellungen betragen 128 TEUR gegenüber 205 TEUR im Vorjahr und beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen. Verbindlichkeiten existieren i.H.v. 8.906 TEUR gegenüber 3.273 TEUR im Vorjahr, wovon 7.579 TEUR aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren. Der Anstieg der resultiert aus der Finanzierung der erzielten Verluste des Geschäftsbetriebs durch die Muttergesellschaft. Gemeinsam mit der Patronatserklärung dokumentiert das Gesellschafterdarlehen die langfristigen Absichten der SPB SL hinsichtlich des Aufbaus des Standortes in Deutschland. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um ca. 50 % gesteigert werden, die Gesellschaft hat trotzdem lediglich ein Rohergebnis in Höhe von 2.284 TEUR gegenüber 2.612 TEUR erzielt. Dies ist wesentlich von dem Preisanstieg der Rohstoffe beeinflusst, die leider nicht in ausreichendem Maß an die Kunden weitergegeben werden konnten. Der Anstieg der Personalkosten resultiert aus der Erhöhung der Mitarbeiteranzahl, die Personalkosten betragen 2.385 TEUR gegenüber 1.918 TEUR im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr nur leicht angestiegen und betragen 2.703 TEUR gegenüber 2.344 TEUR im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen durch fixe Kosten begründet, die nicht entsprechend dem Umsatz ansteigen. Aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern konnte ein Steuerertrag in Höhe von 1.466 TEUR verbucht werden, so dass im Geschäftsjahr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.425 TEUR gegenüber 2.123 TEUR im Jahr 2021 erzielt wurde. Die Entwicklung entspricht den getätigten Prognosen. Die Liquidität der Gesellschaft wurde - wie in den Vorjahren - durch die Darlehensgewährung der Muttergesellschaft sichergestellt. Die liquiden Mittel zum Stichtag betragen 53 TEUR (Vorjahr: 176 TEUR). Am Ende des Jahres 2022 waren 71 Mitarbeiter beschäftigt, dies bedeutet ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 27 Mitarbeitern bedingt durch die Ausweitung des Umsatzes. Durch eine nachhaltige Personalpolitik schafft die Gesellschaft die Voraussetzung für die langfristige Zukunftssicherung des Unternehmens. Im Geschäftsjahr 2023 werden Gewinne erwartet. Die Rückkehr der Rohstoffpreise auf das Niveau der Vorjahre nach der Ukraine- und damit verbundenen Energiekrise, zusammen mit produktionsmengenbezogenen Effizienzsteigerungen und einem anhaltenden Managementfokus werden es dem Unternehmen ermöglichen, ein positives Ergebnis zu erzielen und in den folgenden Jahren die Verlustvorträge auszugleichen. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Umsatz aufgrund neuer Filialen unserer Kunden, insbesondere im Vereinigten Königreich, um mehr als 30 % steigen wird. Die spanische Muttergesellschaft SPB Global Corporation, S.L. hat die Produktion in das deutsche Werk verlagert, was auch zu einer Umsatzsteigerung geführt hat. Obwohl kein Fortführungsrisiko besteht, hat die spanische Muttergesellschaft eine bis zum 31. Dezember 2025 gültige Patronatserklärung unterzeichnet, in der sie sich zur Wahrung der Kontinuität des Unternehmens verpflichtet. Chancen- und Risikobericht Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2022 gegenüber Vorjahr preisbereinigt um 1,9 % gestiegen, die Wirtschaftsleistung hat somit wieder leicht zugenommen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind wesentlich vom Kriege in der Ukraine beeinflusst, da es zu Engpässen bei bestimmten Rohstoffen, wie z. B. Alkohol, kommt. Darüber hinaus hat sich die Preisinflation auf die Rentabilität des Unternehmens ausgewirkt, da Preiserhöhungen aufgrund der Struktur des Absatzmarktes nur schwer bzw. mit erheblichem Zeitversatz an Kunden weitergegeben werden können. Da es sich bei den Produkten von SPB Germany GmbH hauptsächlich um Supermarkt-Eigenmarken handelt, könnte der Rückgang des allgemeinen Konsumniveaus eine Chance darstellen. Bei den Produkten von SPB Germany GmbH handelt es sich um Basisprodukte, die jede Familie regelmäßig benötigt. Da es sich um eine Eigenmarke mit einem niedrigeren Verkaufspreis handelt, wird der Endkunde dazu neigen, diese Produkte in größerem Umfang zu konsumieren als bei Marken mit höheren Preisen. Darüber hinaus sind viele Konkurrenten von den steigenden Kosten betroffen, was dazu geführt hat, dass einige Marktteilnehmer aus dem Markt ausscheiden, weil sie entweder nicht in der Lage sind, ihre Geschäfte aufrechtzuerhalten und in Konkurs gehen, oder weil bestimmte Geschäfte und Produkte für sie nicht rentabel sind. Dies hat die Position der SPB Germany GmbH auf dem Markt gestärkt. Chancen bestehen weiterhin aus dem mit der Pandemie einhergehenden gesteigerten Bewusstsein für Hygiene und einer daraus folgenden höheren Nachfrage an Reinigungsmitteln und Seifen. Risiken, welche die Geschäftsentwicklung mittelfristig beeinflussen könnten, sind vor allem in der Steigerung der Rohstoffkosten, die nur bedingt bzw. mit zeitlichem Verzug an Kunden weitergegeben werden können und in dem nach wie vor unverändert harten Preiswettbewerb zu sehen. Es werden Anstrengungen unternommen, um die Produkte rentabler zu machen, sowohl in Bezug auf die Kosten als auch auf die Verkaufspreise. Es könnte der Eindruck entstehen, dass das Unternehmen von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (sog. Going-Concern-Prinzip) bedroht ist. Allerdings begannen die monatlichen Umsätze in der zweiten Jahreshälfte 2022 zu steigen und liegen für das Jahr 2023 um ca. 50 % höher. Dies ist hauptsächlich auf neue Geschäftsbeziehungen und die Produktion bestimmter von SPB Global Corporation, S.L. angebotener Produkte zurückzuführen. Das Risiko der Unternehmensfortführung wird auch durch eine Patronatserklärung der Muttergesellschaft abgesichert. Die Patronatserklärung ist zunächst bis Ende 2025 befristet, wird aber von der Muttergesellschaft in regelmäßigen Abständen erneuert, da ihr Ziel darin besteht, einer der Hauptakteure auf dem europäischen Markt zu bleiben. Sofern die Unterstützung durch die Muttergesellschaft wegfällt, droht der Gesellschaft die Insolvenz. Aufgrund der positiven Entwicklung der Gesellschaft hinsichtlich Umsatz und Auslastung werden spätestens ab den Jahr 2024 ausreichende Jahresüberschüsse erwartet, so dass davon auszugehen ist, dass eine Patronatserklärung zukünftig nicht dauerhaft erforderlich sein wird. Derzeit sind die Preise für die drei wichtigsten Rohstoffe Ethersufat, Betain und SAS 60 neu verhandelt worden. Es wurden bessere Einkaufsverträge mit neuen Lieferanten geschlossen. Die bisher erfolgreiche Geschäftspolitik, qualitativ hochwertige Produkte als Eigenmarken im Lebensmitteleinzelhandel zu günstigen Preisen anzubieten, wird auch in Zukunft fortgesetzt. Rechtliche und wirtschaftliche Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, sind nicht bekannt geworden. Planungs- und Kontrollprozesse bilden die wesentlichen Bestandteile des Risikomanagementsystems. Die Ziele und Methoden des Risikomanagements der Gesellschaft sind auf eine strikte Begrenzung der vorhandenen Risiken ausgerichtet. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Mit den weiterhin hochwertigen, testierten und kundenspezifischen Produkten zu extrem günstigen Verbraucherpreisen sowie der Intensivierung unserer Geschäftsbeziehung zu bestehenden Kunden und dem Aufbau neuer Kundenbeziehungen in Deutschland sowie dem europäischen Ausland, gehen wir von einer weiterhin steigenden Nachfrage für die Folgejahre aus. Durch den Aufbau neuer Kundenbeziehungen sowie der Modernisierung im Bereich der Produktion von Kosmetik sind Anlaufkosten entstanden, welche die Ergebnisse im Jahr 2022 negativ beeinflussen haben. Diese Investitionen haben die Effizienz und das Produktionsvolumens beginnend ab dem Jahr 2023 gesteigert, was zu mengenbedingten Verbesserungen der Ertragslage führt. Durch die Belieferung unserer Bestandskunden mit weiteren Produkten unseres Portfolios sowie der Akquirierung neuer Kunden ist mittelfristig von weiteren Skaleneffekten auszugehen. Für das Jahr 2023 ist eine Umsatzsteigerung von ca. 50 % und leicht positives Ergebnis erwartet, im Jahr 2024 erwarten wir einen erneuten Umsatzanstieg von ca. 15 - 20 % verbunden mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung im Vergleich zu den Vorjahren und einer angemessenen Umsatzrendite.
Vlotho, den 18. April 2024 Gez. Ricardo Miguel Burdeos Baño BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss der Firma SPB Germany GmbH, Vlotho (Amtsgericht München, HRB 258437), wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert worden. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Das Risiko der Unternehmensfortführung wird auch durch eine Patronatserklärung der Muttergesellschaft abgesichert. Die Patronatserklärung ist zunächst bis Ende 2025 befristet, wird aber von der Muttergesellschaft in regelmäßigen Abständen erneuert, da ihr Ziel darin besteht, einer der Hauptakteure auf dem europäischen Markt zu bleiben. Wir verweisen auf die ergänzenden Ausführungen im Lagebericht. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Jahresabschluss sind sämtliche ausweispflichtigen Vermögensgegenstände, Schulden, Erträge und Aufwendungen enthalten. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter werden bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten übereinstimmend mit steuerrechtlichen Bestimmungen im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennwert berücksichtigt. Nach § 274 HGB wurden für bestehende steuerliche Verlustvorträge i. H. der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung Aktive latente Steuern gebildet. Das Wahlrecht, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, wurde nicht in Anspruch genommen. Die Bewertung ist mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 30,1 % erfolgt. In Höhe der gebildeten aktiven latenten Steuern von 1.466.000,00 € besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Angaben sind dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die SPB Germany GmbH weist eine 100 %-ige Beteiligung i.H.v. 100.000 € an der Gallon-Kosmetik Handelsgesellschaft mit beschränkter Haftung i.L. (Handelsregister Bad Oeynhausen, HRB 447) aus. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 30 T€, der Jahresfehlbetrag rd. 0,1 T€ (Stand 31.12.2021). Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: - Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 12.811,57 € (Vorjahr: 0,00 €) - Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 64.865,41 €). - Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 19.445,31 € (Vorjahr: 0,00 €) - Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 7.479.068,23 € (Vorjahr: 2.630.494,43 €). - Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 1.622,46 €). Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt: Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beläuft sich für alle Verbindlichkeiten insgesamt auf TEuro 1.427 (Vorjahr TEuro 642). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren belaufen sich für alle Verbindlichekeiten ingesamt auf TEuro 7.479 (Vorjahr TEuro 2.630) Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEuro 26 (Vorjahr: TEuro 20) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in voller Höhe mit den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten gesichert. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Unternehmen waren während des Geschäftsjahres 2021 durchschnittlich 54 Arbeitnehmer (Vorjahr: 44) beschäftigt. Die Arbeitnehmerschaft lässt sich in 38 Lohn- sowie 16 Gehaltsempfänger einteilen (Vorjahr: 31 bzw. 13). Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch den Geschäftsführer Herrn Kfm. Ricardo Miguel Burdeos Baño geführt. Gesamtbezüge der Organe Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SPB Global Corporation, S.L., Cheste (Valencia), als kleinster und größter Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird im spanischen elektronischen Register veröffentlicht.
Vlotho, den 18. April 2024 Gez. Ricardo Miguel Burdeos Baño sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SPB Germany GmbH, Vlotho Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SPB Germany GmbH, Vlotho - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPB Germany GmbH, Vlotho für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Detmold, 19. April 2024 dhs
GmbH
Gez. Alexander Demant, Wirtschaftsprüfer Gez. Frank Wehrmann, Wirtschaftsprüfer |
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