Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 3076
Eingetragen
7.7.1977
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Bau von Schaltschränken, Maschinenverkleidungen und sonstigen Gehäusen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Matthias Krämer
seit 5.2.2020
Geschäftsführer
Anja Rohrwick
seit 17.6.2019
Prokura
Michael Swensson
seit 13.2.2019
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
200.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bader GmbH Gehäusebau

Babenhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

der Bader GmbH Gehäusebau, Babenhausen,

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Gesellschaft fertigt Maschinenverkleidungen, Groß- und Kompaktkabinen, Sondertanks, Schaltschränke, Bedienpulte, Sondergehäuse und Speziallösungen ganz nach kundenspezifischen Bedürfnissen für eine Vielzahl von Branchen.

Forschung und Entwicklung

Indem wir auch weiterhin konsequent in unsere technische Kompetenz investieren, wollen wir unsere Marktstellung auch künftig ausbauen. Die Entwicklungsschwerpunkte der Bader GmbH Gehäusebau für das Jahr 2016 lagen auch weiterhin im Ausbau des Produktportfolios sowie auch im Bereich individueller Lösungen für Kunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das statistische Bundesamt hat in seiner Pressemitteilung vom 12. Januar 2017 dargestellt, dass die "deutsche Wirtschaft im Jahr 2016 weiter auf Wachstumskurs" ist. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr. Zur Belebung haben in 2016 alle Wirtschaftsbereiche beigetragen. Auch die anderen Konjunkturindikatoren weisen einen weiterhin positiven Trend in 2016 auf. Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. geht in seinem globalen Wachstumsausblick vom 25. Januar 2017 davon aus, dass die Weltwirtschaft in 2017 deutlich anziehen wird. Der Wachstumsanteil der deutschen Wirtschaft beträgt dabei ungefähr 1,5 %. Das Wachstum der realen Wirtschaftsleistung betrug innerhalb der EU in 2016 1,8 % und wird auch in 2017 und 2018 auf ungefähr diesem Niveau verbleiben. Es wird davon ausgegangen, dass die Wirtschaft in Europa moderat, aber stabil weiter wächst.

Die Bader GmbH Gehäusebau konnte in 2016 den Umsatz erneut steigem. Diese Steigerung lag über dem Trend im Maschinenbau. Im Bereich der Umsatzerlöse war das erste Halbjahr leicht unter dem zweiten Halbjahr, was ebenfalls über dem Trend lag. Die Entwicklung der Auftragseingänge ist weiterhin sehr positiv, was ebenfalls über dem allgemeinen Trend liegt.

Der Preisdruck von Kundenseite hält auch in 2016 unvermindert an. Auch 2016 war die Bader GmbH Gehäusebau in der Lage, durch intelligente Kundenlösungen und vor allem enger Abstimmung mit den Kunden zur Erfüllung derer Bedürfnisse sowie Gewinnung von Neukundengeschäft diesem Preisdruck zu begegnen.

2. Gesellschaftsrechtliche Strukturen

Die Bader GmbH, Senden, ist mit 100 % an der Bader GmbH Gehäusebau beteiligt. Mit der Bader GmbH, Senden, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

3. Geschäftsverlauf

Insgesamt verlief das Jahr 2016 für die Bader GmbH Gehäusebau nach der signifikanten Umstrukturierung der Bader Gruppe im Produktionsbereich ergebnismäßig erheblich besser als das Vorjahr. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen wiederum mit ca. 11 % deutlich über dem Vorjahr. Wesentlich hierfür war der Umsatzanstieg im Bereich der Spritzgussmaschinen.

Auch die Materialquote hat sich in 2016 im Vergleich zum Vorjahr wieder reduziert. Dies ist zum einen durch eine signifikante Reduzierung der Nutzung von Leiharbeitskräften begründet, zum anderen durch einen geringeren Bezug vorgefertigter Materialien. Der Umsatzanstieg konnte dabei ohne wesentliche Erhöhung der Stammbelegschaft bewältigt werden, so dass das Ergebnis sich in 2016 im Vergleich zu 2015 wieder positiv entwickelte.

In 2016 wurde insbesondere im Bereich der Sachanlagen in Höhe von T€ 49 (VJ: T€ 28) investiert. Die Investitionen der Bader Gruppe in 2016 wurden überwiegend von der Bader Anlagen- und Immobilienbesitz GmbH mit Sitz in Senden getätigt und anteilig an die operativen Gesellschaften weiterberechnet.

In 2016 konnten die Umstrukturierungen nahezu abgeschlossen werden, so dass die Gesellschaft wiederum ein positives Ergebnis erwirtschaften konnte. Das Jahresergebnis in Höhe von T€ 383 (VJ: T€ -727) wurde auf Grund eines bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der Bader GmbH, Senden, abgeführt (Vorjahr übernommen).

Ertragslage

Werte in T€ 2016 2015 Diff.
in T€
Rohertrag 6.388 5.029 1.359
EBITDA 706 -485 1.191
EBIT 462 -688 1.150
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 383 -727 1.110

Die Rohmarge erhöhte sich um T€ 1.359 gegenüber dem Vorjahr. Die Erhöhung der Rohmarge war aufgrund steigender Umsatzerlöse sowie geringerer Aufwendungen für bezogene Leistungen im Vergleich zum Vorjahr möglich. Diese resultierten im Wesentlichen aus Leiharbeitern, die im Rahmen der Umstrukturierung der Standorte Babenhausen und Senden der Bader Gruppe angefallen sind. In 2015 waren in diesem Zusammenhang auch höhere sonstige betrieblichen Aufwendungen zu verzeichnen, so dass das EBITDA, EBIT und das Gesamtergebnis vor Ergebnisabführung an die Bader GmbH, Senden, aus diesem Einmaleffekt aufgrund der Umstrukturierung im Vorjahr belastet war.

4. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft hat sich im Jahr 2016 wie folgt entwickelt:

2016 2015
T€ T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor    
Cashpool und Verlustübernahme/Ergebnisabführung 1.324 ./. 1.038
Cashflow aus Investitionstätigkeit ./. 49 ./. 105
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ./. 1.146 1.104
Zahlungswirksame Veränderung    
des Finanzmittelbestands 129 ./. 39
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres 11 50
Finanzmittelbestand zum Ende des Geschäftsjahres 140 11

Der Finanzmittelbestand hat sich von T€ 11 per 31. Dezember 2015 auf T€ 140 per 31. Dezember 2016 erhöht. Der Geschäftsverlauf 2016 spiegelt sich in einem über Vorjahr liegenden Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wider. Das Investitionsvolumen liegt deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Die Steuerung der Zahlungsströme der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, die vorhandenen freien Finanzlinien der Bader Gruppe nicht in Anspruch nehmen zu müssen. Dies wird unterstützt durch das in der Bader Gruppe vorhandene Cash-Pooling-Verfahren. Zur Verbesserung der Darstellung der Finanzlage wurde der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vor Ergebnisabführung sowie Cash-Pooling dargestellt. Beide Positionen sind im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit abgebildet.

Die Finanzierung der Bader GmbH Gehäusebau setzt sich im Wesentlichen aus Eigenkapital (37,2 %), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (30,7 %) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (19,3 %) zusammen.

5. Vermögenslage

Das langfristig gebundene Vermögen mit einem Buchwert von T€ 2.075 (VJ: T€ 2.270) wird, wie schon im Vorjahr, zu 100 % durch Eigenkapital finanziert.

Dem Umlaufvermögen in Höhe von T€ 4.439 (VJ: T€ 3.910) steht langfristiges Fremdkapital in Höhe von T€ 2.000 aus dem Bankkredit sowie kurzfristiges Fremdkapital in Höhe von T€ 2.094 (VJ: T€ 1.760) gegenüber.

Die Vorratsbestände haben sich aufgrund der deutlichen Geschäftsausweitung sowie stichtagsbedingt zum 31. Dezember 2016 um T€ 256 auf T€ 1.542 erhöht.

Die Bilanzsumme liegt bei T€ 6.514 (31.12.2015: T€ 6.180). Die sonstigen Bilanzposten haben sich im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit entwickelt.

6. Fazit

Die Prognose im Lagebericht 2015 konnte mit einer Umsatzausweitung um ca. 11 % sogar deutlich übertroffen werden. Auch eine Steigerung im Ergebnis gegenüber der im Lagebericht des letzten Jahres dargestellten Prognose konnte erzielt werden. Deshalb konnte in 2016 aufgrund des mit der Bader GmbH, Senden, abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag wieder ein Gewinn an diese abgeführt werden. Die Geschäftsführung ist mit dem Verlauf des Geschäftsjahr der Gesellschaft angesichts der weitergehenden Umstrukturierung der Bader Gruppe voll zufrieden.

III. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Der Erfolg der Bader GmbH Gehäusebau beruht auf den Fähigkeiten sowie der Einsatzbereitschaft ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Personalstrategie der Bader GmbH Gehäusebau ist darauf ausgerichtet, die strategische Weiterentwicklung und das internationale Wachstum bestmöglich zu unterstützen. Die Bader GmbH Gehäusebau will auf allen betrieblichen Ebenen eine jederzeit hinreichende Zahl qualifizierter und engagierter Mitarbeiter beschäftigen und ihnen attraktive Arbeitsbedingungen und Perspektiven in einer international ausgerichteten Unternehmensgruppe bieten. Damit begegnet das Unternehmen zugleich den Herausforderungen des demografischen Wandels. Die Besetzung von Fach- und Führungspositionen mit qualifizierten Mitarbeitern ist ein erfolgskritischer Faktor für die Bader GmbH Gehäusebau. Die Maßnahmen der Bader Gesellschaft hinsichtlich Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz haben innerhalb der Bader Gruppe einen hohen Stellenwert. Die Bader GmbH Gehäusebau sorgt für eine umfassende Vorsorge für eine sichere Arbeitsumgebung und versetzt die Mitarbeiter in die Lage, Risiken und Unfälle zu vermeiden.

Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte stehen bei den geschäftlichen Aktivitäten der Bader GmbH Gehäusebau in einem ausgewogenen Verhältnis. Die nachhaltige Ausrichtung der Gesellschaft zeigt sich in umweltfreundlichen und sicheren Produkten, die Kunden helfen, ihrerseits für die Nachhaltigkeit einzustehen. Dasselbe gilt für umweltschonende Produktionsprozesse und eine sichere und diskriminierungsfreie Arbeitsumgebung. Die Bader GmbH Gehäusebau ist auch im Bereich der Zertifizierung nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Außerdem wurden unter dem Einsatz von Experten im Bereich Umwelt- und Energiemanagement an den Standorten der Bader GmbH Gehäusebau Ergebnisse erzielt, um den Energieeinsatz und die Ressourcen effizienter einzusetzen. Dies wird sich in den Folgejahren positiv auswirken.

IV. Prognosebericht

1. Risikobericht

Im Zuge des Risikomanagements werden sämtliche nachstehenden Risiken von der Geschäftsführung laufend überwacht.

1.1. Gesamtwirtschaftliche Risiken

Mögliche Auswirkungen der Eurokrise können die Umsatz- und Ertragslage der Bader GmbH Gehäusebau negativ beeinflussen. Negative Auswirkungen der Weltwirtschaft konnten bisher nicht festgestellt werden.

1.2. Marktrelevante Risiken

Die Bader GmbH Gehäusebau ist insbesondere von der Branchenentwicklung im deutschen Maschinenbau abhängig. Das wesentliche Risiko liegt im Jahr 2017 nach der Umstrukturierung weiterhin in der Bereitstellung der notwendigen Produktionskapazitäten und Sicherstellung der Termintreue. Aufgrund der erwarteten Produktionssteigerung im deutschen Maschinenbau dürfte sich dieses Problem auch unseren anderen Mitbewerbern stellen. Der weiteren Verlagerung von Produktionskapazitäten deutscher Maschinenbauer nach Fernost muss durch noch intensivere Bearbeitung des heimischen Marktes gegengesteuert werden. Mehr als 50 % der Umsätze wurden mit einem Kunden erzielt.

1.3. Auslastungsrisiken

Aufgrund der nach wie vor konstanten Auftragseingänge und Kundennachfragen sieht die Bader GmbH Gehäusebau in 2017 kein Auslastungsrisiko. Die Kapazität wird voraussichtlich durch den Bezug von Fremdleistungen sowie Leiharbeitern angepasst werden. Die Möglichkeiten von Überstunden werden in vertretbarem Maße auch in 2017 bewusst genutzt werden.

1.4. Finanzierungsrisiken

Die Gesellschaft ist in die zentrale Finanzierung und das Cashmanagement der Bader Gruppe eingebunden. Risiken aus der Finanzierung der Bader Gruppe bzw. der Bader GmbH Gehäusebau werden derzeit nicht gesehen.

1.5. Chancen

In 2016 konnte dem gewachsenen Preisdruck durch Effektivitätssteigerungen in der Produktions- und Kostenstruktur überwiegend entgegengewirkt werden. Die kontinuierliche Verbesserung und Anpassung der Produktionsabläufe im Rahmen der Umstrukturierung birgt auch weiteres Wachstumspotenzial für die Gesellschaft.

Der zu Jahresbeginn weiterhin auf hohem Niveau liegende Auftragseingang und die überwiegend positiven Aussagen der wichtigsten Kunden über die voraussichtlichen Abnahmemengen in 2017 lassen den Schluss zu, dass die Gesellschaft auch weiterhin ihr Chancenpotential nutzen kann. Dies zeigt sich auch in den ersten beiden Monaten 2017.

2. Ausblick

Die Bader GmbH Gehäusebau geht das Wirtschaftsjahr 2017 bezogen auf das gesamte Jahr verhalten an.

Die Akquise von Neukunden und Projekten steht weiterhin im Blickfeld, gleichzeitig werden die Geschäfte mit den Bestandskunden intensiviert.

Für 2017 wurde in der Planung ein ungefähr gleichbleibendes Umsatzniveau unterstellt. Da erwartet wird, dass sich die Materialquote und die Personalquote weiterhin positiv entwickeln - wie sich dies auch ab dem zweiten Quartal 2016 gezeigt hat - wird von einem positiven Ergebnis der Gesellschaft in 2017 ausgegangen. Dies führt bei gleichbleibenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu einer geplanten Gewinnabführung an die Bader GmbH, Senden, in ähnlicher Höhe wie in 2016. Auf Basis der aktuellen Entwicklungen erscheint die Planung als erreichbar soweit nicht unvorhergesehene Ereignisse (wie z.B. Finanzkrise) eintreten.

 

Babenhausen, den 29. März 2017

Anton Seitz

Armin Luczkowski

Bilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVSEITE

31.12.2016 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 58.907,58   74.273,94
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 199,54   1.396,78
    59.107,12 75.670,72
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.377.443,87   1.453.659,71
2. technische Anlagen und Maschinen 458.422,37   531.045,31
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.757,89   199.945,60
    2.005.624,13 2.184.650,62
III. Finanzanlagen      
Wertpapiere des Anlagevermögens   10.000,00 10.000,00
    2.074.731,25 2.270.321,34
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte   1.541.835,13 1.285.392,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 672.268,29   394.324,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 72.216,30   284.026,80
3. Forderungen gegen Gesellschafter 1.983.815,84   1.870.866,60
4. sonstige Vermögensgegenstände 29.357,27   64.257,51
    2.757.657,70 2.613.475,24
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   139.948,58 11.189,72
    4.439.441,41 3.910.057,90
    6.514.172,66 6.180.379,24

PASSIVSEITE

     
  31.12.2016 Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   102.258,38 102.258,38
II. Gewinnrücklagen   2.318.417,78 2.318.417,78
    2.420.676,16 2.420.676,16
B. RÜCKSTELLUNGEN   370.849,60 287.020,52
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.000.000,00   2.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 115.677,48   636.396,90
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 199.939,67   447.851,28
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.255.542,44   195.605,33
5. sonstige Verbindlichkeiten 151.487,31   192.829,05
- davon aus Steuern: EUR 29.024,40 (Vj.: EUR 31.376,33)      
    3.722.646,90 3.472.682,56
    6.514.172,66 6.180.379,24

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016 Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   6.388.022,10 5.029.339,93
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter (2.942.848,09)   (2.881.113,35)
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (622.275,46)   (610.226,16)
- davon für Altersversorgung: EUR 13.464,45 (Vj.: EUR 13.464,45)      
    (3.565.123,55) (3.491.339,51)
3. Abschreibungen   (244.339,59) (202.699,76)
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   (2.108.998,99) (2.021.094,95)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   12.952,55 3.283,39
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 12.800,44 (Vj.: EUR 3.122,39)      
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   (91.935,12) (42.438,65)
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 74,01 (Vj.: EUR 4.313,65)      
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   (41,67) 0,00
8. Ergebnis nach Steuern   390.535,73 (724.949,55)
9. sonstige Steuern   (7.738,52) (2.389,80)
10. Erträge aus Verlustübernahme   0,00 727.339,35
11. aufgrund eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne   (382.797,21) 0,00
12. Jahresüberschuss   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bader GmbH Gehäusebau hat ihren Sitz in Senden, und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Memmingen HRB 3076.

Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 ist nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuchs unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB) in der Fassung des deutschen Handelsrechts (HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 ff. und 275 ff. HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Zum Zwecke der erhöhten Klarheit von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung wurden Vermerke und Erläuterungen weitgehend im Anhang dargestellt.

Die Aufstellung des Anhangs erfolgt unter teilweiser Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden 2016 abgesehen von Änderungen durch das BilRUG (Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetz) beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden sowohl nach der degressiven als auch nach der linearen Methode vorgenommen. Die Abschreibung auf Zugänge erfolgt zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter werden bei Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis € 150,00 netto grundsätzlich im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung als Aufwand behandelt. Darüber hinaus werden alle abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 150,00 netto und bis zu € 1.000,00 netto, die im Wirtschaftsjahr angeschafft wurden, in einem jahresbezogenen Sammelposten zusammengefasst. Dieser Sammelposten wird einheitlich über fünf Jahre mit jeweils 20 % abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet. Das Verbrauchsfolgeverfahren der Bader GmbH Gehäusebau ist das "First-In-First-Out-Verfahren". In 2015 erfolgte die Anpassung des Festwerts für Kleinteile. Dieser beträgt auch in 2016 unverändert T€ 52.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden, unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips, zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung retrograd ermittelter Abschläge auf Basis des Fertigstellungsgrads und des kalkulierten bzw. voraussichtlichen Verkaufspreises bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine 0,5 %-ige Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Das Stammkapital wird unter dem Posten Gezeichnetes Kapital ausgewiesen und ist voll einbezahlt. Die Gewinnrücklagen stammen aus Perioden vor dem Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Bader GmbH, Senden, bzw. deren Rechtsvorgänger.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme von sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 13 (VJ:T€ 30) eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuerguthaben in Höhe von T€ 10 (VJ: T€ 20) sowie Guthaben bei Sozialversicherungsträgern in Höhe von T€ 13 (VJ: T€ 30).

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.984 (VJ: T€ 1.871). Diese bestehen im Wesentlichen aus Cash-Pooling in Höhe von T€ 1.924 (VJ: T€ 857) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 40 (VJ: T€ 99) und sonstige Forderungen in Höhe von T€ 20 (VJ: T€ 915).

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt T€ 102, wird in voller Höhe von der Bader GmbH, Senden, gehalten und ist voll einbezahlt.

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre für die Beträge aus der Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von T€ 59.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 371 (VJ: T€ 287) setzen sich im Wesentlichen aus Personalrückstellungen für Urlaub, Schwerbehindertenabgabe, Beiträgen zur Berufsgenossenschaft und Boni (T€ 105; VJ: T€ 103) zusammen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 215; VJ: T€ 140).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.723 haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von T€ 2.000.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten waren unter einem Jahr (VJ: ebenfalls unter einem Jahr), mit Ausnahme der Bankverbindlichkeiten. Diese waren > 5 Jahre (VJ: ebenfalls > 5 Jahre).

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Im Zuge der Neufinanzierung der Bader Gruppe (Bader Holding GmbH, Senden, Bader GmbH, Senden, Bader GmbH Gehäusebau, Babenhausen, Alvo GmbH, Senden, Bader Anlagen- und Immobilienbesitz GmbH, Senden sowie HB Kapcsolószekrénygyártó Kft., Pécs, Ungarn) zum 30. Juni 2015 hat die Bader GmbH Gehäusebau ein Darlehen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 2.000 übernommen. Diese sind durch Grundschulden, Verpfändung von Geschäftsanteilen an Gesellschaften der Bader Gruppe, Sicherungsübereignung des beweglichen Anlagevermögens und der Vorräte, Verpfändung von gewerblichen Schutzrechten und Kontoguthaben, Rangrücktritts- und Belassungsvereinbarung sowie Globalzession von Forderungen gesichert. Auf Grund der geschäftlichen Entwicklung und der Fähigkeit der Bader Gruppe, die Verpflichtungen aus dem bestehenden Kreditvertrag erfüllen zu können, ist eine Inanspruchnahme durch die kreditgebenden Banken als unwahrscheinlich auszuschließen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 200.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.064.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt sowie Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von T€ 150 (VJ: T€ 193).

Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgrund der erstmaligen Anwendung von BilRUG ist die Vergleichbarkeit der Vorjahresangaben eingeschränkt. In den betroffenen Posten der GuV werden die BilRUG-Effekte dargestellt.

Umsatzerlöse

Gemäß § 288 Abs. 2 HGB unterbleibt die Aufgliederung der Umsatzerlöse.

Bei erstmaliger Anwendung des BilRUG bereits im Vorjahr erhöhen sich die Vorjahres Umsatzerlöse. Hintergrund sind notwendige Umgliederungen aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 228.

Sonstige betriebliche Erträge

Korrespondierend zu den Umsatzerlösen ergeben sich aus der erstmaligen Anwendung von BilRUG bereits im Vorjahr sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 155.

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Das periodenfremde Ergebnis in Höhe von T€ 47 (VJ: T€ 120) betrifft im Wesentlichen Erlöse aus Verkauf von Sachanlagen T€ 61 (VJ: T€ 0).

Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 13 (VJ: T€ 3) enthalten. Diese betreffen Zinserträge gegenüber der Bader GmbH, Senden, aus Cash-Pooling.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zur Absicherung von Bankverbindlichkeiten des Mutterunternehmens wurden Grundschulden von T€ 2.215 gewährt.

Verpflichtungen aus derzeit bestehenden Miet- und Leasingverträgen:

Fällig 2017 T€ 169
Fällig 2018 T€ 107
Fällig ab 2019 T€ 106
Gesamt T€ 382

Haftungsverhältnisse

Die Bader GmbH Gehäusebau, Babenhausen, ist Garant und Kreditnehmer im Rahmen der Konsortialkreditvereinbarung vom 23. Juni 2015 in der Fassung der Änderungsvereinbarung vom 29. September 2016 zwischen der Landesbank Baden-Württemberg als Agent und Sicherheiten-Treuhänder und den Gesellschaften Bader GmbH, Senden; Bader GmbH Gehäusebau , Babenhausen; Alvo GmbH, Senden; Bader Anlagen- und Immobilienbesitz GmbH, Senden; sowie HB Kapcsolószekrénygyártó Kft., Pécs, Ungarn, als Kreditnehmer und Garanten sowie der Bader Holding GmbH als Garant. Zum Stichtag 31 Dezember 2016 beträgt der mögliche Haftungshöchstbetrag T€ 27.500. Von einer Inanspruchnahme aufgrund einer Nichteinhaltung von vertraglichen Finanzkennzahlen auf Konzernebene kann aus heutiger Sicht nicht ausgegangen werden.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Auszubildende und geringfügig Beschäftigte):

2016 2015
Gewerbliche Arbeitnehmer 61 59
Angestellte 14 14
Gesamt 75 73

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Auf die Angaben zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar wird gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.

Organ der Gesellschaft

Die Gesellschaft wird durch folgende Geschäftsführer gemeinsam vertreten:

Anton Seitz, Senden, Diplom-Ingenieur, technischer Geschäftsführer

Armin Luczkowski, Widdern, Diplom-Kaufmann, kaufmännischer Geschäftsführer (ab 01.01.2017)

Robert Schick, Weißenhorn, Diplom-Betriebswirt, kaufmännischer Geschäftsführer (bis 02.06.2016)

Bezüge der Geschäftsführung

Auf den Ausweis der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mutterunternehmen der Gesellschaft

Die Bader GmbH, Senden, besitzt 100 % der Anteile an der Gesellschaft. Das Mutterunternehmen der Bader GmbH, Senden, ist die Bader Holding GmbH, Senden. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Bader Holding GmbH, Senden, einbezogen, die gleichzeitig den Konzernabschluss für den größten Kreis der Bader Gruppe aufstellt. Deren Konzernabschluss wird beim Handelsregister unter der Nummer HRB 13464 beim Amtsgericht Memmingen offengelegt. Der Abschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

Ergebnisverwendung

Gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist die Gesellschaft verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an die Bader GmbH als Rechtsnachfolgerin der Bader GmbH & Co. KG, mit der der Vertrag abgeschlossen worden ist, abzuführen. Ebenso ist die Bader GmbH nach dem Vertrag verpflichtet, eventuelle Verluste in voller Höhe zu übernehmen. Die Bader GmbH hat aufgrund dieses Vertrages den Gewinn 2016 in Höhe von T€ 383 (VJ Verlust: T€ 727) an die Bader GmbH, Senden, abzuführen.

 

Babenhausen, 29. März 2017

Anton Seitz

Armin Luczkowski

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde am 21. April 2017 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2016 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 76.835,00 0,00 0,00 76.835,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.343,42 0,00 0,00 107.343,42
  184.178,42 0,00 0,00 184.178,42
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.732.247,57 0,00 0,00 3.732.247,57
2. technische Anlagen und Maschinen 1.627.482,83 43.474,50 0,00 1.670.957,33
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 819.779,00 5.275,00 0,00 825.054,00
  6.179.509,40 48.749,50 0,00 6.228.258,90
III. Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
  6.373.687,82 48.749,50 0,00 6.422.437,32
Abschreibungen
Stand am 1.1.2016 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.561,06 15.366,36 0,00 17.927,42
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.946,64 1.197,24 0,00 107.143,88
  108.507,70 16.563,60 0,00 125.071,30
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.278.587,86 76.215,84 0,00 2.354.803,70
2. technische Anlagen und Maschinen 1.096.437,52 116.097,44 0,00 1.212.534,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 619.833,40 35.462,71 0,00 655.296,11
  3.994.858,78 227.775,99 0,00 4.222.634,77
III. Finanzanlagen        
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.103.366,48 244.339,59 0,00 4.347.706,07
Buchwerte
Stand am 31.12.2016 Stand am 31.12.2015
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 58.907,58 74.273,94
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 199,54 1.396,78
  59.107,12 75.670,72
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.377.443,87 1.453.659,71
2. technische Anlagen und Maschinen 458.422,37 531.045,31
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.757,89 199.945,60
  2.005.624,13 2.184.650,62
III. Finanzanlagen    
Wertpapiere des Anlagevermögens 10.000,00 10.000,00
  2.074.731,25 2.270.321,34

Bestätigungsvermerk

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss, wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Bader GmbH Gehäusebau, Babenhausen, mit einer Bilanzsumme von EUR 6.514.172,66 und einem Jahresüberschuss von EUR 0,00 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bader GmbH Gehäusebau, Babenhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 29. März 2017

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer

Germeroth, Wirtschaftsprüfer

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