RGI Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Wahlers seit 11.4.2024 | Geschäftsführer |
André Heinz Jagodowski seit 11.4.2024 | Geschäftsführer |
Heinrich Schrudde seit 16.5.2012 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AS Drives & Services GmbHRekenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Grundlagen des Unternehmens Die AS Drives & Services GmbH (im Folgenden Gesellschaft) versteht sich als innovativer Instandhalter von Industriegetrieben aller Hersteller (überprüfen, reparieren, modifizieren, rekonstruieren). Neben der Dienstleistung in der Instandhaltung vertreibt die Gesellschaft auch eigene Produkte im Bereich der Antriebs- und Schmiertechnik. Alle Produkte sind auf kundenspezifische Bedürfnisse ausgelegt und aufgrund ihrer innovativen Art mehrfach ausgezeichnet. Das Produktspektrum umfasst dabei alle Komponenten (Motoren, Kühlaggregate, Umrichter sowie Getriebe, Schmieranlagen und Durchflussregelung von Schmier- und Kühlmedien), die der Modernisierung und Geschwindigkeitssteigerung von Maschinen dienen. Mit der eigenen Engineering-Abteilung sind wir zudem in der Lage Umbau-Projekte im Bereich der Antriebstechnik ganzheitlich durchzuführen. Von der Auslegung der Antriebe und Schmiertechnik bis zur Durchführung aller antriebsseitigen Umbauten bietet die Gesellschaft alles aus einer Hand. 2. Wirtschaftsbericht Maschinen und Anlagenbauen behaupten sich abermals gut Im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2021 konnten sich die Maschinen- und Anlagenbauer in einem schwierigen globalen Umfeld wieder einmal gut behaupten. Dabei stiegen die Maschinenausfuhren nominal um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Ausfuhren der Branche erreichten einen neuen Rekord von 576,4 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 52,7 Milliarden Euro entspricht. (Quelle: https://www.vdma.org/maschinenbau-zahl-bild) Jedoch war die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland insbesondere geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, massiv steigende Preise sowie verschärfte Material- und Lieferengpässe und dem andauernden Fachkräftemangel. Trotz dieser Schwierigkeiten konnte die deutsche Wirtschaft ihre Stabilität bewahren, sodass das Bruttoinlandsprodukt um 1,9 % höher ausfiel als im Vorjahr. (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html) Auftragsrückgang im Maschinenbau Im Berichtsjahr gingen die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland um real 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Eingetrübte Geschäftsaussichten weltweit, Nachwirkungen von Corona - vor allem in China - und der Ukraine-Krieg waren die wesentlichen Gründe für den Rückgang. Viele Unternehmen waren zudem weiterhin von Lieferketten Ausfällen betroffen, die aber trotzdem zu einem Produktionswachstum im Maschinenbau von durchschnittlich 4,7 Prozent im Vorjahresvergleich führten. Angesichts vielen politischen Unsicherheiten in der Welt - vor allem bedingt durch die Ukraine-Krise - ist es für die Maschinenbauer weiterhin schwierig die Marktposition zu verbessern. (Quelle: https://www.vdma.org/maschinenbau-zahl-bild) II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme von 8,9 Mio. € auf 9,1 Mio. € leicht gestiegen. Auf der Aktivseite ist speziell durch geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau die Bilanzsumme gestiegen. Während auf der Passivseite die Rückstellungen für Steuern gestiegen sind. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist nach Abzug der Ausschüttungen und Thesaurierung des Jahresüberschusses auf Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 81,1 % gegenüber 83,5 % im Vorjahr. Das Eigenkapital deckt damit das Anlagevermögen und das Umlaufvermögen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind sämtlich durch kurzfristige Aktiva gedeckt. 2. Finanzlage Im Jahr 2022 wurden Investitionen in Form von Software/Lizenzen (5 T€), technische Anlagen und Maschinen (100 T€), Anzahlungen auf technische Anlagen (355 T€), Transportmittel (238 T€), Betriebsausstattung (68 T€), Geschäftsausstattung (15 T€) Büroeinrichtung (62 T€), Werkzeuge (95 T€) sowie GWG (44 T€) getätigt. Die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft war während des gesamten Jahres gut. 3. Ertragslage Umsatz Die Gesamtleistung liegt deutlich über dem Niveau des ohnehin schon starken Vorjahres. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft bei einem Großprojekt als Generalunternehmer aufgetreten ist und somit Arbeiten von Subunternehmen integriert wurden. Der prozentuale Umsatzanteil für das Instandsetzungsgeschäft beläuft sich dabei auf 50 %, für das Handelsgeschäft auf 15% und für das Projektgeschäft 35%. Dabei wurden 53% aller Umsätze im Geschäftsfeld der Papierbranche generiert. Für die Verkehrs- und Schienenfahrzeuge wurde ein Umsatzanteil von 23% ausgewiesen. Die restlichen 24% der Umsätze sind hingegen mehreren Branchen zuzuordnen. Material Aus diesem Grunde hat sich auch der Materialeinsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Die Gesellschaft weist im Vergleich zum Vorjahr insgesamt ein verbessertes Rohergebnis aus. Im Berichtsjahr verzeichnet die Wareneinsatzquote eine Steigerung um 5,6 % auf 54% (Vorjahr 48,4%). Die Steigerung resultiert unter anderem durch die Ukraine-Krise ausgelösten Preissteigerungen. Infolgedessen ergeben sich daraus geringere margenträchtigere Umsätze. Personalaufwand Der Personalaufwand ist im Vorjahresvergleich von 6,8 Mio. auf 7,9 Mio. deutlich gestiegen. Ursächlich sind Lohn- und Gehaltsanpassungen, Sonderzahlungen, Überstundenauszahlungen sowie Neueinstellungen. Geschäftsergebnis Insgesamt weist die Gesellschaft im Jahresabschluss 2022 einen Jahresüberschuss von 1.119 T€ aus und ist somit deutlich über Vorjahresniveau. Der EBIT liegt somit bei rund 1,6 Mio. Euro. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2022 ist die Geschäftsführung der Gesellschaft trotz allen Widrigkeiten bedingt durch die Ukrainekrise sehr zufrieden. Die GmbH verbesserte sich in der Leistung sowie im Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr und übertraf sogar die zu Jahresbeginn getroffenen Erwartungen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft einschließlich ihrer Finanzkraft daher unverändert gut. III. Risiko- (Chancen und Risiken) und Prognosebericht Risikobericht Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Um Risiken frühzeitig erkennen zu können, werden alle Geschäftsprozesse laufend überwacht. Dies erfolgt unter anderem durch folgende Maßnahmen: - Bei der Gesellschaft besteht eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur. - Innerhalb der Geschäftsbereiche werden regelmäßige Kontrollfunktionen vor allem durch die Geschäftsführung übernommen. Für die Gesellschaft bestehen folgende geschäftliche Risiken, die Einfluss auf den Unternehmenserfolg nehmen können: - Preisrisiken: Die Gesellschaft ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig, in dem Wettbewerber Aufträge teilweise über nicht kostendeckende Preise generieren. Preisrisiken bergen auch die mit den Kunden geschlossenen Festpreisverträge, bei denen Mehrkosten häufig zu Lasten des Auftragnehmers gehen. - Kundenstrukturrisiko: Die Gesellschaft ist in keinen wesentlichen Abhängigkeiten von Großkunden. Fällt ein Großkunde aus, wird dies in der Regel durch mehrere kleine Kunden kompensiert. - Zinsänderungsrisiko: Mögliche Schwankungen der Marktzinssätze stellen für die Gesellschaft aufgrund der geringen verzinslichen Verschuldung kein bedeutendes Risiko dar. - Personalrisiken: Um zukünftig Erfolg ausweisen zu können und wettbewerbsfähig zu bleiben sind zur Entwicklung, Fertigung und Installation der Kundenbedürfnisse qualifizierte Mitarbeiter notwendig und ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Dementsprechend hat die Aus- und Fortbildung, sowie Einstellung flexibler und qualifizierter Mitarbeiter einen hohen Stellenwert in der Unternehmenskultur. - Liquiditätsrisiko: Bei der Gesellschaft werden ausreichend liquide Mittel zurückgehalten, um auch bei möglichen zukünftigen Krisen eine gewisse Zeit überbrücken zu können. - Produktrisiko: Die Gesellschaft bringt immer wieder selbst entwickelte Produkte auf den Markt, insbesondere im Bereich der Motoren. Dabei wird gerade bei neu entwickelten Motoren das Risiko als hoch eingestuft. Die komplexen Belastungen an der Maschine beim Kunden lassen sich in vielen Fällen am Prüfstand nur unzureichend nachstellen. Erschwerend kommt hinzu, dass alle rechnerisch ermittelten Prozessgrößen und die angewendeten Lebensdauerberechnungen erheblichen Schwankungen unterliegen. Auswirkungen auf die eingesetzten Komponenten können nur durch die empirisch ermittelten Verschleißerscheinungen in die Entwicklung zurückgeführt werden (Alterungsvorgänge etc.) Dazu sind prophylaktische, stichprobenartige Wechsel der Maschinen vorzusehen. - Rechtliches Risiko: Rechtliche Risiken bestehen insbesondere in der Auftragsannahme sowie in Verbindung mit der Generalunternehmertätigkeit. Den Risiken begegnet die Gesellschaft durch einen möglichst ausgeglichenen Risiko- und Chancen-Mix im Rahmen der Vertragsgestaltung. Dabei werden nicht versicherbare oder unkalkulierbare Risiken vermieden. Als wesentliche Chance werden für das kommende Geschäftsjahr die weitere Verankerung sowie der Ausbau der Marktposition im Getriebe-Instandsetzungsbereich angesehen. Prognosebericht: Deutsche Maschinenbauer erwarten 2023 Produktionsrückgang Nach einem kleinen Wachstum im Jahr 2022 erwarten die deutschen Maschinenbauer im nächsten Jahr einen Rückgang der Produktion von ca. 2 Prozent. Es ist zu erwarten, dass die Investitionen aufgrund des schwächeren Wachstums in China und des Konflikts in der Ukraine zurückhaltend sein werden. Außerdem drücken die hohen Inflationen und die Maßnahmen der Notenbanken durch Zinserhöhungen die Investitionslaune. (Quelle: Wirtschaftliche Entwicklung und Konjunktur - vdma.org - VDMA) Auch die Gesellschaft muss sich weiterhin umfangreich mit den noch nie die dagewesenen Auswirkungen beschäftigen. Gerade im wichtigen Absatzmarkt der Papierindustrie ist die Situation aufgrund des Ukraine-Kriegs sehr schwierig geworden. Diese Branche ist extrem energieintensiv und spürt die Energiekrise sehr intensiv. Infolgedessen werden vermehrt Werke geschlossen und die Investitionsausgaben werden auf das minimalste reduziert. Nach wie vor ist es aber schwer abzuschätzen, wie sich die Lage insgesamt nachhaltig entwickelt. Deutlich erkennbar ist die Zurückhaltung der Kunden auch in anderen Branchen bei Investitionen in mittelgroße bis große Projekte. Der Bestelleingang ist deutlich rückläufig. Durch den angesammelten Bestellvorlauf aus dem Vorjahr wird die Auftragslage in 2023 weiterhin gut sein, sodass mit einem Jahresüberschuss nach Steuern von ca. 1,2 Mio. € geplant werden kann.
Reken, 31.03.2023 Heinrich Schrudde BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft firmiert unter dem Namen "AS Drives & Services GmbH". Sie hat ihren Sitz in Reken und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter der Registernummer HRB 5030 eingetragen. Der Jahresabschluss 2022 wurde unter Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und damit prüfungspflichtig. Im Rahmen der Offenlegung des Jahresabschlusses und des Lageberichts wird von den Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,- Euro wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben (GWG). Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibungen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt und gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Abschläge wegen erkennbarer Ausfallrisiken berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und entsprechen den zu erwartenden Ausgaben bzw. drohenden Verlusten. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagespiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere die Kosten für Urlaubsansprüche und nicht ausgezahlte Überstunden sowie Prüfungskosten. Erhaltene Anzahlungen werden unter Anwendung der Netto-Methode (netto ohne Umsatzsteuer) angesetzt. Im Geschäftsjahr wurde von dem Wahlrecht in § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (Euro 1.696.706,00; Vj. Euro 6.451.639,34) offen von den Vorräten (Euro 2.039.515,78; Vj. Euro 6.450.908,70) abgesetzt. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr und > 5 Jahre:
Die Gesellschaft hat aufgrund von Gewährleistungsverträgen die Mithaftung für Darlehensverbindlichkeiten eines Drittschuldners i.H.v. Euro 1.527.768,00 übernommen und hierfür Bankguthaben i.H.v. Euro 473.655,88 verpfändet. Mit einer Inanspruchnahme als Haftungsschuldner wird nicht gerechnet da die Schuldnerin über ausreichend eigenes Vermögen, die Kreditverbindlichkeiten zu bedienen, verfügt. Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für unbewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von jährlich Euro 342,5 T (Laufzeit längstens bis 12/23) und aus Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von jährlich Euro 89,7 T (Laufzeit längstens bis 05/25) sowie aus Bestellungen in Höhe von Euro 489,3 T. 4. Sonstige Angaben Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 150.
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Heinrich Schrudde, Maschinenbaumeister, Dorsten Gemäß Gesellschaftsvertrag liegt die Entscheidung zur Ergebnisverwendung ausschließlich bei der Gesellschafterversammlung.
Reken, 31.03.2023 gez. Heinrich Schrudde Anlagenspiegel zum 31.12.2022
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AS Drives & Services GmbH, Reken Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AS Drives & Services GmbH, Reken, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AS Drives & Services GmbH, Reken, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dorsten, 09.11.2023 SWD
GmbH
Dennis Woltsche, Wirtschaftsprüfer |
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