Herstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Timmer GmbH
Dieselstraße 37, 48485 Neuenkirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ewa Timmer seit 11.4.2018 | Prokura |
Klaus Gehrmann seit 15.10.2010 | Geschäftsführer |
Oliver Dr. Timmer seit 22.4.2005 | Prokura |
Herbert Timmer seit 9.12.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 70.00% | |
| 30.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Timmer GmbHNeuenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Die Timmer GmbH ("Gesellschaft") mit Sitz in Neuenkirchen hat sich auf die industrielle Farbversorgung von Lackieranlagen und Druckmaschinen, Vakuumtechnik und Industriepneumatik spezialisiert. Sie entwickelt und produziert mit ca. 130 Mitarbeitern Doppelmembran- und Kolbenpumpen, Vakuumhebeanlagen und Schlauchheber zum Transport schwerer sperriger Lasten. Die Fertigung erfolgt in zwei Werken in Neuenkirchen. Die Gesellschaft verfügt über ein weltweites Vertriebsnetz in Amerika, Asien, Australien und Afrika. Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft stellen für die Geschäftsführung das Rohergebnis und das Jahresergebnis dar. Die Gesellschaft verfügt über eine eigene Entwicklungsabteilung, in welcher die Produkte kontinuierlich entsprechend den wandelnden Anforderungen der Kunden weiterentwickelt werden. Beispielhaft sind hier die elektrischen Kolbenpumpen der Produktserie tim@ECO genannt. Die neuen kompakten Pumpen verfügen über eine schnelle Reaktionszeit beim Beschleunigungsprozess und verfügen über einen geringeren Energiebedarf als die Vorgängerserie. Auch im Bereich der Vakuum-Schlauchheber werden die Produkte der Gesellschaft kontinuierlich weiterentwickelt. Wirtschaftsbericht und Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 war, ebenso wie schon das Jahr 2022, von geopolitischen Konflikten in der Ukraine und im nahen Osten geprägt. Diese Belastungen führten zu einer deutlichen Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in Europa. Der Maschinen- und Anlagenbau konnte sich - laut Meldung der VDMA - im Jahr 2023 trotz Krise weiterhin behaupten. Positiv auf den Geschäftsverlauf wirkten sich unsere Produktneuheiten und die internationale Präsenz aus so, dass sich die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 moderat erhöhte. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung, sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich von 17,8 Mio. € auf 18,4 Mio. €. Die Aufstockung unseres Personalbestands auf durchschnittlich 138 Mitarbeiter sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen führten zu einem Anstieg des Personalaufwands von 9,3 Mio. € auf 9,4 Mio. €. Insbesondere die gesunkenen Energieaufwendungen für unsere Geschäftsräume durch den Einsatz von erneuerbaren Energien führten zu einer Senkung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 3,3 Mio. € auf 3,1 Mio. €. Die Ertragssteueraufwendungen erhöhten sich ergebnisbedingt von 1,4 Mio. € auf 1,6 Mio. €. Es verbleibt ein Jahresüberschuss von 3,8 Mio. € (Vorjahr: 3,3 Mio. €). Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft finanziert ihre Geschäftstätigkeit ausschließlich mittels Innenfinanzierung, die Eigenkapitalquote beträgt 83 % nach 80 % im Vorjahr. Die Ausstattung der Timmer GmbH mit liquiden Mitteln von 7,7 Mio. € (Vorjahr 6,6 Mio. €) ist zur Deckung der finanziellen Verpflichtungen ausreichend. Die Bilanzsumme steigerte sich von 22,4 Mio. € auf 26,3 Mio. €. Die Gesellschaft investierte in Erweiterungs- bzw. Ersatzinvestitionen in Höhe von 1.296 TEUR (Vorjahr: 1.176 TEUR). Die Investitionen wurden vollständig aus Eigenmitteln durchgeführt und der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit waren Technische Anlagen, Werkzeuge, Betriebsvorrichtungen sowie die Außenanlagen. Die Abschreibungen erhöhten sich moderat auf 609 TEUR (Vorjahr: 566 TEUR). In Summe erhöhten sich das Anlagevermögen von 6,1 Mio. € auf 6,8 Mio. €. Die gestiegene Geschäftstätigkeit führte zu einem Anstieg der Vorräte um 0,9 Mio. € auf 8,5 Mio. € und der Forderungen um 1,1 Mio. € auf 3,3 Mio. €. Die weitestgehende Thesaurierung des Ergebnisses führte zu einem Anstieg des Eigenkapitals auf 21,7 Mio. € (Vorjahr 18,2 Mio. €). Gestiegene Steuerrückstellungen führten zu einem Anstieg der Rückstellungen auf 2,0 Mio. €. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft konnte ihr Rohergebnis von 17,8 Mio. € auf 18,4 Mio. € steigern. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft erhöhte sich von 3,3 Mio. € auf 3,8 Mio. €. Gesamtbeurteilung der Lage des Unternehmens Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird durch die Geschäftsführung der Timmer GmbH als positiv beurteilt. Prognose, Chancen und Risikobericht Der Lagebericht der Timmer GmbH enthält zukunftsbezogene Aussagen. Bei der Beschaffungspolitik des Unternehmens steht weiterhin die Unabhängigkeit von den Schwankungen der Rohstoff- und Marktpreise im Vordergrund. Hierbei werden gerade der außergewöhnlich hohe Anstieg der Rohstoffpreise in den letzten Jahren, die teilweise Verknappung der Verfügbarkeit von Materialien und vorgefertigten Teilen sowie gestiegene Lieferzeiten berücksichtigt. Mit größeren Kunden und Lieferanten bestehen schriftlich fixierte Lieferverträge. Das Unternehmen trägt die typischen Risiken eines produzierenden Unternehmens, unter anderem seien hier der Ausfall von Forderungen sowie Wertberichtigungen von Vorräten aufgrund gesunkener Nachfrage oder technischer Veralterung genannt. Diesen Risiken begegnet die Gesellschaft mit einer intensiven Bonitätsprüfung von Neukunden sowie einer kontinuierlichen Beobachtung der Altersstruktur des Forderungsbestands. Die Risiken im Vorratsbereich werden durch eine sorgfältige Bedarfsanalyse vor der Bestellung sowie einer laufenden Überwachung der Altersstruktur des Vorratsbestands begegnet. Prozessrisiken durch Produkthaftung bzw. im Arbeits- oder Sozialbereich sind bis zum heutigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Chancen sieht die Gesellschaft aufgrund ihres weltweiten Vertriebsnetzes, welches die Risiken von regional beschränkten Konjunktureinbrüchen minimiert sowie in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Produkte in den Bereichen Pumpen und Dosiertechnik für die industrielle Farbversorgung sowie Vakuumhebeanlagen und Industriepneumatik. Bestandsgefährdende Risiken für das Unternehmen sind unter Zugrundelegung der bisherigen Umsatz- und Ertragsentwicklung und aufgrund der bestehenden Vermögens- und Finanzlage derzeit nicht erkennbar. Die Auftragslage ist als positiv anzusehen und aktuell zeichnet sich trotz weiter steigenden Personalkosten und allgemeiner Kostensteigerungen eine fortlaufende Steigerung der Geschäftstätigkeit ab. Wir erwarten für 2024 und 2025 einen moderaten Anstieg des Rohergebnis und des Jahresergebnis gegenüber dem Jahr 2023. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung haben für die Gesellschaft aufgrund Ihrer Fokussierung auf EURO-Geschäfte nur eine untergeordnete Rolle. Die Gesellschaft setzt keine Sicherungsinstrumente wie z.B. Derivate ein. Die Gesellschaft verfügt über eine 49 %-Beteiligung an der Timmer Grundstücksgesellschaft GbR, Neuenkirchen mit einem Beteiligungswert von 2,7 Mio. €. Die Gesellschaft verfügte in der Vergangenheit über ausreichend hohe Erträge und Zahlungsmittelüberschüsse, so dass keine Hinweise auf einen Wertberichtigungsbedarf bestehen. Die Geschäftsführer überwachen laufend die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft um Abwertungsrisiken schon im Entstehen identifizieren zu können. Die Gesellschaft verfügt als weiteres Finanzinstrument über Forderungen aus Lieferung und Leistung. Etwaige Abwertungsrisiken werden durch Bonitätsbeurteilungen von Neukunden und Bestandskunden, der Festlegung von Kreditlinien für Kunden sowie einer laufenden Überwachung des Forderungsbestands gewährleistet. Die Gesellschaft bilanziert zum Bilanzstichtag eine Rückstellung für Pensionen in Höhe von 1,2 Mio. €. Hier bestehen Ergebnisrisiken durch eine Reduktion des Diskontierungszinssatzes. Diese Ergebnisrisken sind nicht zahlungswirksam und für die Gesellschaft eher von untergeordneter Bedeutung.
Neuenkirchen, den 21. Mai 2025 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 2.404.308,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Pensionsrückstellungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 27.842,00. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.594.976,43 Euro (Vorjahr: 2.331.577,04 Euro). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 1.206.566,40 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 138. Die Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Herbert Timmer Beruf: Ingenieur Weiterer Geschäftsführer: Klaus Gehrmann Beruf: Maschinenbautechniker Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden Euro 743.630,04 gewährt. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält folgende Beteiligung:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 3.834.039,80. Auf neue Rechnung werden Euro 21.716.936,47 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Neuenkirchen, 21.05.2025 gez. Herbert Timmer Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDie Gesellschaft verfügt über keinen Aufsichtsrat. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2025 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Timmer GmbH, Neuenkirchen: Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Timmer GmbH, Neuenkirchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Timmer GmbH, Neuenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Warendorf, den 21.05.2025 Alexandra Linnepe, Wirtschaftsprüferin |
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