Beteiligungsgesellschaften
Aachener Maschinenbau GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 17, 52477 Alsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Hermanns seit 14.11.2025 | Prokura |
Lars Henning seit 28.9.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aachener Maschinenbau GmbHAlsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang zum 31. Dezember 20221. Allgemeine Angaben und Erläuterungen 1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Aachener Maschinenbau GmbH zum 31.12.2022 wurde auf der Grundlage der aktuellen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben; der Abgang im Zugangsjahr wird unterstellt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden ebenfalls mit den Anschaffungskosten bewertet. Wertberichtigungen aufgrund der Beachtung des strengen Niederstwertprinzips und der kaufmännischen Vorsicht wurden, soweit geboten, vorgenommen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Höhe der sich bei linearer Abgrenzung ergebenden Beträge angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsposten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei anderen Fremdwährungsposten erfolgte die Umrechnung zu den zum Zeitpunkt der Einbuchung maßgeblichen Stichtagskursen. 2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. 3. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 800,00 wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben; der Abgang im Zugangsjahr wird unterstellt. 2 Geschäfts- oder Firmenwert Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden über 10 Jahre abgeschrieben. 3 Angaben zu sonstige Vermögensgegenstände Bei den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 4 Rechnungsabgrenzungen Die ausgewiesenen Beträge betreffen insbesondere vorausbezahlte Wartungskosten sowie sonstige. 5 Angaben zu den Verbindlichkeiten
1) Avale
6 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter handelt es sich um solche aus laufenden Verrechnungen. 4. Sonstige Angaben 1 Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften (§ 285 Nr. 3 HGB) Zu den angabepflichtigen Geschäften zählen abgeschlossene Miet- und Leasinggeschäfte, mit denen die notwendigen Investitionen ohne die entsprechende Mittelbindung durchgeführt werden können. Den vertragsgemäß fälligen Miet- und Leasingaufwendungen steht die Nutzungsmöglichkeit der Miet-/Leasinggüter und der Liquiditätsvorteil im Vergleich zur Anschaffung des Gegenstandes gegenüber. 2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB) Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen:
3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
4 Gesamtbezüge der Geschäftsführung für ihre Tätigkeit (§ 285 Nr. 9a HGB) Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. 5 Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB) Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
6 Mutterunternehmen (§ 285 Nr. 14 HGB, § 291 HGB) Die Berichtsgesellschaft ist seit dem Geschäftsjahr 2020 ein Tochterunternehmen der QVM Projekt AM GmbH, Hamburg, und bildet mit dieser einen Konzern nach § 290 HGB. Die QVM Projekt AM GmbH, Hamburg erstellt einen freiwilligen Konzernabschluss für das laufende Geschäftsjahr. 7 Haftungsvermerke (§ 268 Abs. 7 i.V.m. § 285 Nr. 27 HGB)
Die Sicherheiten wurden für ein verbundenes Unternehmen in Form von Bürgschaft, Globalzession, Grundschulden gestellt. Aufgrund der erwarteten Geschäftsentwicklung des verbundenen Unternehmens wird mit keiner Inanspruchnahme gerechnet.
Alsdorf, den 11. April 2023 Lars Henning, Geschäftsführer Anlagespiegel zum 31. Dezember 2022
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.20221. Grundlage des Unternehmens / Chronologie und Standort Die Aachener Maschinenbau GmbH (nachfolgend auch AMBA) wurde 1908 als Reparaturwerkstatt für heimische Industriebetriebe mit Sitz in Aachen gegründet. Seitdem hat sich das Unternehmen mehr und mehr zum international anerkannten Spezialisten für Maschinen zur Kaltumformung langer Bauteile entwickelt. Im Jahr 2005 übernahmen Herr Houben und Herr Sommer die Anteile der Gesellschaft. In 2008 erfolgte die Sitzverlegung an den jetzigen Standort in Alsdorf, der 2018 durch den Bau einer neuen Montagehalle erweitert wurde. Ende des Geschäftsjahres 2020 wurden die Gesellschaftsanteile der AMBA mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2020 übertragen. Neue Hauptgesellschafterin ist die QVM Projekt AM GmbH, Hamburg, die sich nun auch durch Beratungstätigkeiten einbringt. Damit konnte der geplante Generationswechsel in der Gesellschafterstruktur erfolgreich umgesetzt werden. Die bisherigen Gesellschafter bleiben dem Unternehmen als Minderheitsgesellschafter der QVM Projekt AM GmbH und / oder als Geschäftsführer der AMBA erhalten. AMBA baut Spezialmaschinen für die Herstellung von Schrauben von 60 bis 2500 mm Länge sowie von Rohren und Speichen mit über die Länge variierendem Querschnitt. Aufbauend auf unserem Know-how als Hersteller von Spezialmaschinen fertigen wir auch komplexe Maschinenelemente mit hohem Engineering-Anteil. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 war in Anbetracht der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen ein erfolgreiches Geschäftsjahr für das Unternehmen, wobei die ambitionierten Umsatz- und EBIT-Ziele nicht erreicht werden konnten. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine dämpfte seit Jahresbeginn 2022 in allen Regionen das Wachstum, trieb die Inflation und verstärkte Knappheiten in Einzelmärkten. Dies wirkte sich auch auf den Geschäftsverlauf der AMBA aus. Insbesondere bei Elektronikkomponenten wurden wir mit enormen Lieferzeit- und Preiserhöhungen konfrontiert. Nachdem wir im Jahr 2021 Rekordauftragseingänge zu verzeichnen hatten, die auch auf Verschiebungen im Rahmen der Corona-Pandemie und dem Aussetzen von Investitionsentscheidungen zurückzuführen waren, sind die Auftragseingänge von 2022 rückläufig und befinden sich leicht über dem Niveau von 2020. Den Umsatz konnten wir im Vergleich zum Vorjahr zwar um 8,7 % auf 14.775 TEUR steigern, der Umsatzplan wurde aufgrund von Abnahmeverschiebungen zweier Großprojekte jedoch nicht erreicht. In Anbetracht dessen ist die erzielte EBIT-Rendite, bezogen auf die Umsatzerlöse, von 21,3 % zufriedenstellend. 2.2. Wirtschafts- und Branchenentwicklung Die geopolitischen Unsicherheiten und die strikte Null-Covid-Politik Chinas beeinträchtigten die weltweite Konjunktur im Laufe des Jahres 2022 erheblich. Nach vorläufigen Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) an der Universität Kiel wuchs die Weltwirtschaft nur noch um +3,2 % (Vorjahr: +6,1 %). Deutschland verzeichnete laut IfW beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Wachstum von lediglich +1,9 % (Vorjahr: +2,6 %) und stand zum Jahresende vor einer Rezession. Im Euroraum wuchs die Wirtschaft um +3,4 % (Vorjahr: +5,3 %). Signifikant steigende Preise, hohe Zinsen und die negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine schwächten die Konjunktur im Jahresverlauf deutlich. Im verarbeitenden Gewerbe sank der Auftragseingang über das Jahr 2022 hinweg bis auf wenige Ausnahmen kontinuierlich und erreichte im Dezember 2022 einen um 10,1 % kalenderbereinigt niedrigeren Stand als im Dezember 2021. Das vergangene Jahr steht damit im Kontrast zum Jahr 2021, in dem der Auftragseingang aufgrund von Corona-Nachholeffekten stark angestiegen war. In der Summe befindet sich der Auftragseingang laut Meldung des Statistischen Bundesamtes vom 06.02.2023 damit leicht über dem Vor-Corona-Niveau: Im kalenderbereinigten Vergleich lag der Auftragseingang im Dezember 2022 um 1,2 % höher als im Dezember 2019. Besonders stark war der aktuelle Anstieg mit 5,7 % bei den Inlandsaufträgen. Die Auslandsaufträge erhöhten sich um 1,2 %. Dabei nahmen Auftragseingänge aus der Eurozone um 9,8 % zu, während Aufträge aus dem restlichen Ausland um 3,8 % abnahmen. 2.3 Produkt- und Marktstrategie Mit unseren All-in-One-Maschinen realisieren wir als weltweit einziger Hersteller von Maschinen für lange Schrauben und High-End-Speichen die vollständige Integration der einzelnen Bearbeitungsschritte in einer einzigen Anlage. Unser Ziel ist, dass die Kunden mit den Maschinen Prozesse vereinfachen, hohe Qualität und deutliche Produktivitätsgewinne erzielen und dadurch die Stückkosten senken. Neben den All-In-One Maschinen für Schrauben und Speichen zählen auch Maschinen zur Kaltumformung von Rohren, Richtmaschinen, Gewindewalzen, Rohrrichtanlagen und sonstige Spezialmaschinen zur Kaltumformung von Draht zu unserem Portfolio. Strategisch positionieren wir uns zunehmend als Nischenanbieter mit Alleinstellungsmerkmal, wobei die bestehende Technologie nicht nur im jetzigen Wachstumsmarkt, sondern auch in anderen Bereichen, z.B. auch in der Automobilindustrie, angewendet werden kann. Wesentliche Stärken des Unternehmens sind:
2.4 Lage des Unternehmens 2.4.1. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich von 10.804 TEUR (Geschäftsjahr 2021) um rd. 11% auf 11.988 TEUR erhöht. Der Personalaufwand erhöhte sich nahezu proportional zur Gesamtleistung von 4.487 TEUR um 18,5 % auf 5.316 TEUR. Neben dem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl (inkl. Geschäftsführung und Auszubildende) von 78 auf 87 liegt dies unter anderem auch an der Einführung einer zweiten Führungsebene, um den gestiegenen Anforderungen des Unternehmenswachstums Rechnung zu tragen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich geringfügig von 294 TEUR auf 270 TEUR verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Wesentlichen infolge deutlich gestiegener leistungsbezogener Aufwendungen wie Arbeitnehmerüberlassung sowie gestiegenen Gebäudeaufwendungen von 2.185 TEUR auf 3.226 TEUR. Das EBIT (Betriebsergebnis) liegt mit 3.177 TEUR unter dem Vorjahresniveau (3.838 TEUR). Einerseits spiegelt dies die herausragende Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2021 wider. Andererseits konnten im Geschäftsjahr 2022 nicht alle Auftragsprojekte planmäßig abgeschlossen werden, weshalb deren Umsatz nicht realisiert werden konnte. Die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt unter Anrechnung des Finanzergebnisses und der sonstigen Steuern ein an unsere Muttergesellschaft abgeführtes Jahresergebnis in Höhe von 3.104 TEUR. Damit schließt das Geschäftsjahr 2022 unter den Erwartungen ab. Die Ergebnisabführung des Vorjahres betrug 3.842 TEUR. 2.4.2. Finanz- und Vermögenslage Die Zugänge im Anlagevermögen beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 96 TEUR. Diesen Zugängen standen Abschreibungen in Höhe von 270 TEUR gegenüber. Dadurch hat sich das Anlagevermögen im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt um 152 TEUR verringert. Das Umlaufvermögen setzt sich im Wesentlichen aus Unfertigen Erzeugnissen und Warenvorräten sowie aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusammen. Die Vorräte sind insgesamt um 257 TEUR auf 1.988 TEUR gestiegen. Einem deutlichen Anstieg von unfertigen Erzeugnissen auf 4.260 TEUR (Vorjahr 1.754 TEUR) stehen in Abzug gebrachte erhaltene Anzahlungen von 2.991 TEUR (Vorjahr 505 TEUR) entgegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 704 TEUR auf 1.912 TEUR reduziert. Sowohl die Entwicklung der unfertigen Erzeugnisse als auch die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist der Tatsache geschuldet, dass zwei Auftragsprojekte mit einem hohen Volumen nicht wie geplant in 2022 abgerechnet werden konnten. Zum Bilanzstichtag waren flüssige Mittel in Höhe von 2.970 TEUR (Vorjahr 2.794 TEUR) vorhanden. Das Unternehmen konnte in 2022 alle Zahlungsverpflichtungen unter der Nutzung gewährter Skonti pünktlich bedienen. Es besteht dabei keinerlei Abhängigkeit von externen Finanzierungsquellen, was auch ein zukünftiges Ziel der Geschäftsleitung der Gesellschaft bleibt. Insgesamt hat sich das Umlaufvermögen gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres von 7.750 TEUR um 241 TEUR auf 7.509 TEUR leicht verringert und beträgt rund 71 % der Bilanzsumme. Zum 31.12.2022 beträgt der aktive Rechnungsabgrenzungsposten 20 TEUR (Vorjahr 37 TEUR). Daraus resultierend hat sich die Bilanzsumme von 10.965 TEUR um 411 TEUR auf 10.553 TEUR reduziert. Aufgrund des in 2021 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages beträgt das Eigenkapital, trotz des deutlich positiven Ergebnisses vor Steuern, unverändert 4.320 TEUR. Durch den leichten Rückgang der Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote allerdings von rd. 39,4 % auf ca. 40,9 % der jeweiligen Bilanzsumme erhöht. Auf der Passivseite haben sich die sonstigen Rückstellungen von 591 TEUR im Vorjahr auf 1.238 TEUR mehr als verdoppelt. Neben gestiegenen Rückstellungen aus dem Personalbereich, die vorwiegend auf höhere Urlaubs- und überstundenguthaben der Mitarbeiter zurückzuführen sind, ist dies im Wesentlichen auf ausstehende Verpflichtungen im Zusammenhang mit Inbetriebnahmen von fakturieren Maschinen zurückzuführen. Umgekehrt ist bei den erhaltenen Anzahlungen auf der Passivseite ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Der Bilanzposten verringerte sich von 4.311 TEUR im Vorjahr auf 2.447 TEUR im Geschäftsjahr 2022. Dies ist darauf zurückzuführen, dass ein deutlich höherer Teil der erhaltenen Anzahlungen auf der Aktivseite von den unfertigen Erzeugnissen in Abzug gebracht werden konnte. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft erhöhten sich trotz des geringeren Ergebnisabführungsbetrages von 1.275 TEUR auf 2.056 TEUR, was auf geringere unterjährige Zahlungen an die Muttergesellschaft über das Verrechnungskonto zurückzuführen ist. Die Lieferantenverbindlichkeiten (Erhöhung um 52 TEUR auf 427 TEUR) und die sonstigen Verbindlichkeiten (Erhöhung um 7 TEUR auf 64 TEUR) sind moderat gestiegen. 2.4.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen unserer internen Unternehmenssteuerung ziehen wir als Leistungsparameter das Betriebsergebnis vor Ergebnisabführung (EBIT), den Brutto Cash-Flow (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zzgl. Abschreibungen) und die Nettoverschuldung (Bilanzsumme abzüglich Eigenkapital und liquide Mittel) heran. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von 3.838 TEUR auf 3.182 TEUR gesunken. Der Brutto Cash-Flow vor Ergebnisabführung verringerte sich im Vorjahresvergleich von 4.136 TEUR auf 3.374 TEUR. Die Nettoverschuldung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 586 TEUR auf 3.265 TEUR verringert; zu erwähnen ist, dass hierin 2.056 TEUR Verbindlichkeiten gegen die Muttergesellschaft beinhaltet sind. 2.4.4. Gesamtaussage In Anbetracht der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung aufgrund des Kriegsgeschehens in der Ukraine, der Inflation, der Nachwirkungen der Corona Pandemie und der Lieferkettenproblematik ist das Ergebnis des Geschäftsjahres auf einem guten Niveau, auch wenn das Plan-EBIT nicht erreicht werden konnte. 3. Prognosebericht Für die gewerbliche Wirtschaft ist das ifo-Geschäftsklima der führende Indikator zur Konjunkturentwicklung in Deutschland. Laut der ifo-Veröffentlichung vom Januar 2023 hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft zu Jahresbeginn etwas aufgehellt. In nahezu allen wichtigen Industriezweigen des verarbeitenden Gewerbes (Maschinenbau, Herstellung von Metallerzeugnissen und elektrischen Ausrüstungen) ist der Geschäftsklimaindex gestiegen. Die Unternehmen beurteilten die aktuelle Lage besser als in den vergangenen Monaten, auch die Erwartungen für das erste Halbjahr 2023 hellten sich merklich auf. Für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 erwarten wir eine Umsatzsteigerung von über 25 % im Vergleich zu 2022, nicht zuletzt wegen der Umsatzverschiebungen aus 2022. Das daraus resultierende Plan-EBIT liegt damit deutlich über dem Niveau von 2021 und würde somit einem neuen Rekord in der Unternehmensgeschichte gleichkommen. Zur Erreichung des Plan-EBIT rechnen wir mit moderaten Kostensteigerungen, die sich überwiegend aus dem Aufbau von Personal und den Tariferhöhungen der IG-Metall ergeben. Signifikante Änderungen im bereits etablierten Stammkundengeschäft sind nicht zu erwarten. Bereits heute spüren wir negative Auswirkungen der Inflation und der gestiegenen Zinsen auf die Bauindustrie, die sich in Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen widerspiegeln. Insbesondere die Entwicklung der Holzbauindustrie zeichnet in überwiegendem Maße für die Auftragseingänge bei Schraubenmaschinen verantwortlich. Von der EU vorgesehene Sanierungsvorschriften im Gebäudesegment dürften dieser Industrie und damit auch der AMBA in Zukunft zugutekommen. Dennoch wird in den kommenden Jahren die Herausforderung sein, das Produktportfolio zu erweitern und neue Märkte zu erschließen, um wieder stark steigende Zuwachsraten im Auftragseingangsbereich verzeichnen zu können. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1. Risikobericht Das Unternehmen unterliegt finanzwirtschaftlichen Risiken in Form von Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken. Diesen Risiken wird durch eine kontinuierliche Liquiditäts- und Finanzplanung sowie einem konsequenten Forderungsmanagement begegnet. Aufgrund der freien Kreditlinien verfügt die Gesellschaft über ausreichende Liquiditätsreserven, um die Zahlungsverpflichtungen jederzeit bedienen zu können. Für Neukunden erfolgt bei definierten Auftragsschwellen eine Bonitätsprüfung. Besondere Liquiditäts- und Finanzrisiken sind nicht festzustellen. Die Struktur der AMBA im Zusammenhang mit der internationalen Kundenstruktur erzeugt ein gehobenes Maß an Abhängigkeit hinsichtlich der Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit der Informationstechnologie. Des Weiteren können Bedrohungen der Informationssicherheit mit Risiken für die Sicherheit unserer Leistungen, Systeme und Netzwerke verbunden sein. Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit von Daten könnten durch unberechtigte Zugriffe auf unsere Informationstechnik gefährdet sein, was zu negativen Auswirkungen auf unsere Reputation und Wettbewerbsfähigkeit führen kann. Die vermehrte Nutzung von Video- und Telefonkonferenzen, sowohl für interne Abstimmungen als auch für Kunden- und Lieferantenkontakte, hat die IT der AMBA vor die Herausforderung gestellt, den Geschäftsbetrieb ohne Einschränkung aufrecht halten zu können. Systemüberprüfungen, Verwendung aktueller Hard- und Software sowie technische Maßnahmen, die einen unbefugten Datenzugriff verhindern sollen, wirken diesen Risiken entgegen. Durch konjunkturelle Schwankungen, politische Veränderungen und strukturelle Änderungen in einzelnen Marktsegmenten können Risiken für die Entwicklung des Unternehmens entstehen. Aufgrund der Positionierung der Gesellschaft als spezialisierter Nischenanbieter und der heterogenen Aufstellung der Geschäftsbereiche sehen wir diese Risiken als beherrschbar an. Im Geschäftsjahr 2022 hat sich die Gesamtrisikoposition der Gesellschaft nicht wesentlich geändert. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind weiterhin mit starken Unsicherheiten behaftet. Insbesondere die Auswirkungen der Inflation, der Kriegshandlungen in der Ukraine, die nach wie vor bestehenden Auswirkungen der Corona- Pandemie und die protektionistischen Tendenzen einiger Länder haben einen negativen Einfluss auf die Lieferketten und die Einkaufspreise. Um Projektverschiebungen infolge von Versorgungsengpässen, insbesondere bei Elektronikkomponenten, zu vermeiden, wurden Langläuferartikel identifiziert, die bereits vor Fertigstellung des Pflichtenheftes beschafft werden. 4.2. Chancenbericht Aufgrund unseres Leistungsportfolios und unserer Markstellung sehen wir nachhaltige Wachstumschancen. Die Bewertung von Chancen erfolgt in dem jeweiligen Geschäftsbereich. Die getroffenen Maßnahmen werden im Rahmen der operativen Planung in der Regel in Bezug auf Umsatzerlöse und den potenziellen Deckungsbeitrag quantifiziert. Insbesondere in den Bereichen Bi-Metall Schrauben, Rohrumformung und lange Verbinder können durch die Erweiterung des Produktportfolios für die Bauwirtschaft und Automobilzulieferer neue Kundenkontakte und Marktzugänge entstehen, was Wachstumschancen ermöglicht. Des Weiteren ergeben sich Chancen aufgrund eines wachsenden Servicegeschäfts in der täglichen Instandhaltung. In diesem Geschäftsbereich sehen wir Potentiale durch die Erweiterung des Angebots. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Wir verfügen grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm, zu dem im Wesentlichen langjährige Kundenbeziehungen bestehen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen überwiegend durch Eigenmittel sowie Avalkredite. Investitionen zum Aufbau der Gesellschaft sind in der Regel aus dem laufenden Cashflow finanziert worden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unseres Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein effizientes Debitorenmanagement. Darüber hinaus steht die Möglichkeit offen, sich zeitnah bei Bedarf über die Bonität der Kunden zu informieren. 6. Sozialbericht und Sicherheit Wir bauen auch weiterhin auf unsere Unternehmensphilosophie. Unser Haus versteht sich als ein innovatives Unternehmen mit hervorragender Kundenbindung und bietet mit einem hochmotivierten und qualifizierten Mitarbeiterstamm ein hochwertiges Produktportfolio inklusive entsprechender Serviceleistungen an. Im Jahresdurchschnitt beschäftigten wir insgesamt 87 (Vorjahr: 78) Mitarbeiter, davon 10 Auszubildende (Vorjahr: 9), 50 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr: 48), 21 Angestellte (Vorjahr: 19) und 2 Geschäftsführer (Vorjahr: 2). Zum Bilanzstichtag waren 91 (Vorjahr: 77) Mitarbeiter beschäftigt. Die Zahl der jährlich Auszubildenden liegt in unserem Unternehmen deutlich über dem Branchendurchschnitt. Wir sehen dies als sozialen Beitrag, um unserer unternehmerischen Verantwortung gerecht zu werden, und sichern damit die hohe Identifikation der Mitarbeiter mit der AMBA ab. Die Arbeitssicherheit wird durch eine externe Sicherheitsfachkraft und derzeit drei Sicherheitsbeauftragten gewährleistet. Die Sicherheitsfachkraft führt regelmäßig und bei Bedarf Unterweisungen der Mitarbeiter durch und beruft die regelmäßigen Sitzungen des Arbeitssicherheitsausschusses ein, an denen auch jeweils ein Vertreter der Geschäftsleitung und der Arbeitnehmervertretung teilnimmt. Diese Sicherheitspolitik hat auch einen direkten positiven Einfluss auf:
Alsdorf, 11.04.2023 Lars Henning, Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürztem Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Aachener Maschinenbau GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aachener Maschinenbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aachener Maschinenbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
St. Leon - Rot, den 12. April 2023 GH/CH
HETTINGER UND PARTNER GMBH
Dipl.-Betrw. Gerald Habich, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kffr. Nina Schaller, Wirtschaftsprüferin Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 10. Mai 2023. |
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