BARCO GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Götz Kling seit 10.6.2025 | Prokura |
Raed Kaplan seit 16.4.2024 | Geschäftsführer |
Stephan Benjamin Heneka seit 19.10.2022 | Prokura |
Marc Spenlé seit 19.10.2022 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Barco Control Rooms GmbHKarlsruheJahresabschluss zum 31. Dezember 2013BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Barco Control Rooms GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin 31. März 2015 Ernst
&Young GmbH
Glöckner, Wirtschaftsprüfer Herlitz, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2013
Anhang für 20131. ALLGEMEINE HINWEISEDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (drei bzw. fünf Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Hierbei wurden die Vermögensgegenstände planmäßig linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 € 410,00), sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 % p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Sofern der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Unter den Finanzanlagen ausgewiesene Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden mit dem von der Versicherung mitgeteilten Aktivwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert (Marktpreis) bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Zum Bilanzstichtag gebildete Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden planmäßig über deren Laufzeit aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln Heubeck 2005 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 4,53 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 1,5 % berücksichtigt. Die Berechnung erfolgte im Rentenbestand. Gehaltssteigerungen und Fluktuation waren daher nicht zu berücksichtigen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive und passive Steuerlatenzen entstehen aufgrund der bestehenden ertragssteuerlichen Organschaft allein beim Organträger BARCO GmbH Karlsruhe. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Forderungen gegen den Gesellschafter Barco GmbH : T€ 6.194 (Vj. T€ 5.014) . Latente Steuern Latente Steuern entstehen aufgrund des ertragssteuerlichen Organschaftsverhältnisses ausschließlich beim Organträger BARCO GmbH. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsrückstellungen (T€ 3.228; Vj. T€ 3.126), ausstehende Rechnungen (T€ 3.740; Vj. T€ 2.519), sowie Bonus- und Prämienzahlungen an Mitarbeiter (T€ 1.344; Vj. T€ 944). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Ausgenommen üblicher Eigentumsvorbehalte auf Lieferungen und Leistungen werden keine weiteren Sicherheiten gestellt. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet selbstschuldnerisch für die Verbindlichkeiten der Barco N.V., Kortrijk/Belgien, und der Barco Coordination Center N.V., Kortrijk/Belgien, aus deren Facility Agreement mit der KBC Bank N.V., Brüssel/Belgien, als Agent bis zur Höhe des nach §30 GmbHG zulässigen Gesamtbetrags. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dieser Bürgschaft wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Barco Unternehmensgruppe als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 308 mit einer Laufzeit bis 2017. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden stets zu marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Die betreffenden nahestehenden Unternehmen sind weiterhin in den Konzernabschluss der Barco N.V. im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. 4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse
Nach Tätigkeitsbereichen Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens erstreckt sich nahezu ausschließlich auf die Herstellung und Lieferung von Visualisierungssystemen, die im Einzelfall auch Serviceleistungen mit einschließen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:
Darin enthalten sind periodenfremde Aufwendungen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von T€ 3. 5. SONSTIGE ANGABENGeschäftsführung Allein vertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer sind: Herr Abel Garamhegyi, Karlsruhe (seit 1. April 2014) Herr Lutz Nehrhoff von Holderberg, Karlsruhe Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB der Barco N.V. und wird in deren Konzernabschluss nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) zum 31. Dezember 2013 einbezogen. Der Konzernabschluss der Barco N.V. wird auf der Internetseite der Unternehmensgruppe (www. barco.com) veröffentlicht. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 35.
Karlsruhe, 30. März 2015 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens 2013
Lagebericht für 20131. Geschäftsverlauf1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das Geschäftsjahr 2013 ist von folgenden Trends im Markt getrieben:
Regional entwickeln sich insbesondere im Bereich der BRIC Länder und in Asien die Nachfragemärkte nach wie vor deutlich dynamischer als im europäischen Raum. 1.2 Entwicklung der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2013 verzeichnet das Unternehmen eine schwächere Betriebsleistung (Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderung). Ursache für den Rückgang waren die verzögerte Einführung der Mid Range Produkt Linie wie auch die schwache Nachfrage im europäischem sowie im nordamerikanischen Markt. Ein weiterer Grund für den Rückgang der Betriebsleistung waren Verzögerungen bei Großprojekten in Europa sowie im Nahen Osten. Eine Trendwende im zweiten Halbjahr konnte durch die Einführung der neuen Produktlinie im verbesserten Auftragseingang verzeichnet werden. Durch den Rückgang der Betriebsleistung sowie die höheren Produktentwicklungsausgaben sinkt die Projektprofitabilität im Vergleich zum Vorjahr weiter. Um dem Trend entgegenzuwirken, sind Maßnahmen zur Kostenreduzierung in den Herstellungskosten im Bereich der Rückprojektionssysteme sowie der LCD Produkte angestoßen. Restrukturierungsmaßnahmen zur Anpassung der operationellen Kosten sind eingeleitet. Beide Maßnahmen zeigen, dass die Rentabilität der Gesellschaft steigt und lässt eine Verbesserung der Rentabilität für 2014 erwarten. Die Bruttogewinnspanne in den Projekten konnte verbessert werden. Veränderte Erträge und Aufwendungen aus konzerninternen Verrechnungen führten zu einer deutlichen Ergebnisbelastung in 2013. Weiterhin führten erhöhte Ausgaben bei der Produktentwicklung im Netzwerkbereich, erhöhte Marketingaufwendungen für neue Produktlinien wie auch erhöhte Beratungskosten für eine Abschwächung des EBITDA absolut wie auch im prozentualen Vergleich zum Umsatz. Die Produktion erfolgt seit 2010 in Indien. Seit 2011 konzentriert sich die Gesellschaft am Standort in Karlsruhe auf die weltweite Logistik, den Einkauf, den Vertrieb, das Produktmanagement, die Reparatur und den Service und vor allem auf die Neuentwicklung von Produkten. 1.2.1 Auftrags- und Umsatzentwicklung Der Auftragseingang mit 98.5 Mio. € liegt unter dem des Vorjahres (103,9 Mio. €). Der Auftragsbestand am Jahresende betrug 35,4 Mio. € gegenüber 38,8 Mio. € am Ende des Vorjahres. Mit 105,2 Mio. € liegen die Umsatzerlöse auf Basis der realisierten Gewinne (Completed Contract Method) knapp über dem Vorjahresbetrag von 103,4 Mio. €. 1.2.2 Produktion und Beschaffung Die Produktion und deren Beschaffung wurden bereits 2010 nach Indien verlagert, während die Planung und Steuerung der Logistik und Lieferkette weiterhin in Karlsruhe erfolgen. 1.2.3 Forschung und Entwicklung Im Bereich der Videowände wird hauptsächlich an weiteren Kostenreduzierungen für die Produkte der Rückprojektion gearbeitet. Im LCD Bereich wird an Lösungen zur Verbesserung der Nutzung im professionellen Umfeld gearbeitet. Die Integration von Controlware in die Displays steht hier im Vordergrund ("Smart Displays"). Die Entwicklungen im Controlware Bereich zeichneten sich durch weitere Stabilisierung und Erweiterung des "Network Centric" Konzeptes aus. Hinsichtlich der Funktionalität, in Verbindung von Hardware und Software zum flexiblen Einsatz in Kundennetzen hat sich Barco als Marktführer behauptet. 1.2.4 Verwaltung, Vertrieb und Marketing Mit dem neuen Kunden- und Entwicklungszentrum entstand auch ein neues Democenter, in welchem die Barco Produkte in moderner Umgebung präsentiert werden können. 1.2.5 Investitionen Bei den in 2013 getätigten Investitionen in Höhe von T€ 704 (Vj. T€1.422) handelt es sich um Ersatzinvestitionen 1.2.6 Personal Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl zum Geschäftsjahresende hat sich von 149 im Vorjahr auf 162 Mitarbeiter erhöht. 1.2.7 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Nicht finanzielle Leistungsindikatoren, wie Umwelteinflüsse und Arbeitnehmerbelange, hatten keinen wesentlichen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr und sind nicht Teil der Unternehmenssteuerung. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.1 Vermögenslage Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit dem Gesellschafter, der BARCO GmbH, stellt sich die Vermögenslage der Gesellschaft stabil dar. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch Umlaufvermögen und liquide Mittel gedeckt. Die Eigenkapitalquote beträgt 29,3 % (Vj. 30,7 %). Die Abnahme der Vorratsbestände von 30,3 Mio. € auf 24,6 Mio. € ist abrechnungsbedingt. Den Vorratsbeständen stehen erhaltene Anzahlungen gegenüber. Bei einer Nettobetrachtung der Vorratsbestände und der erhaltenen Anzahlungen ergibt sich ein deutlich höherer Rückgang der aktivierten Bestände aus Kundenprojekten (Rückgang um 12,0 Mio. €). Der Anstieg aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen korrespondiert mit den höheren Endabrechnungen an Kunden im Geschäftsjahr. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Erträgen aus Verlustübernahme, der Inanspruchnahme des Cash-Pools sowie dem laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehr. Der Nettosaldo aus den Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beträgt zum Bilanzstichtag 3,5 Mio. € und ist gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Mio. € gestiegen. 2.2 Finanzlage Das Unternehmen finanziert sich im Wesentlichen projektbezogen (erhaltene Anzahlungen) sowie durch operative Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten. Zum Bilanzstichtag ergab sich ein leichter Rückgang der Verbindlichkeiten von 33,7 Mio. € in 2012 auf 35,6 Mio. €., der im Wesentlichen aus höheren projektbezogenen Vorfinanzierungen resultiert (6,4 Mio. €). Alle Zahlungen wurden im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele geleistet. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres ohne Einschränkungen gewährleistet. 2.3 Ertragslage Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2013 Umsatzerlöse von 105,2 Mio. € (Vj. 103,4 Mio. €) erwirtschaftet. Der Anstieg der Umsatzerlöse ergibt sich abrechnungsbedingt durch eine gegenüber dem Vorjahr höhere Anzahl schlussabgerechneter Projekte. Die Rohmarge (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) hat sich mit 39,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (36,1 Mio. €) verbessert. Einen wesentlichen Einfluss auf die Verschlechterung der Ertragslage hat das deutlich niedrigere Niveau der konzerninternen Weiterverrechnungen, die gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Mio. € zurückgegangen sind. Im Bereich der operativen Aufwendungen ergab sich ein Anstieg der Personalkosten um 0,9 Mio. € sowie ein deutlicher Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 4,0 Mio. €, der vor allem auf gestiegene Beratungskosten (1,8 Mio. €), höhere Wertberichtigungen auf Forderungen (0,8 Mio. €), gestiegene Instandhaltungskosten (0,7 Mio. €) sowie einen Anstieg der konzerninternen Weiterverrechnung (0,6 Mio. €) zurückzuführen ist. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beläuft sich auf -6,1 Mio. € (Vj. +1,1 Mio. €) und reflektiert neben den niedrigeren Netto-Weiterbelastungen im Konzernverbund (4,8 Mio. €) den Anstieg der operativen Kosten. 3. RisikoberichtDas Risikomanagement ist die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung und zum Umgang mit den Risiken. Die Gesellschaft erfasst, analysiert und bewertet die bestehenden Risiken und sieht sich neben operativen Risiken im Projektgeschäft sowie im Rahmen der Forschung und Entwicklung insbesondere Risiken in Form von Marktpreisschwankungen auf der Beschaffungsseite sowie Kursrisiken auf der Absatzseite ausgesetzt. Der Erfolg im Projektgeschäft setzt eine professionelle Abwicklung und ein durchgängiges Risikomanagement voraus. Daher wird das Projektmanagement, aber auch die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in enger Zusammenarbeit mit der Barco N.V., Kortrijk/Belgien, koordiniert. Den Preisrisiken wird durch Nutzung von Synergien innerhalb der Barco Unternehmensgruppe aber auch notwendiger Restrukturierungsmaßnahmen Rechnung getragen. Die Auftragsverhältnisse in Fremdwährung werden regelmäßig auf ein Minimum beschränkt. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein aktives Forderungsmanagement Rechnung getragen. Die bilanzierten Forderungen werden laufend auf ihre Werthaltigkeit untersucht. Durch regelmäßige Controllingberichte, die sowohl die betriebswirtschaftliche Situation als auch die Prozessabläufe erfassen, stellt die Geschäftsführung weiterhin sicher, dass Abweichungen von der Planung und auftretende Risiken rechtzeitig erkannt werden und Gegensteuerungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. 4. Besondere Ereignisse nach Abschluss des GeschäftsjahresNach Schluss des Geschäftsjahres 2013 sind keine Ereignisse eingetreten, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ausgewirkt haben. 5. AusblickDie Gesellschaft setzt in erster Linie auf die weitere Entwicklung und Vermarktung des derzeitigen Produktportfolios. Hintergrund ist der fortlaufende Trend "Big Data" effizient und klar darstellen zu können. Die starke Nachfrage nach Lösungen, die eine Zusammenarbeit über Standorte hinweg ermöglichen, öffnet dabei den Zugang zu neuen Märkten. Die enge Bindung von Display und Netzwerk Rechner/Bildgeber Technologie im professionellen Umfeld erweist sich nach wie vor als Alleinstellungsmerkmal. Insbesondere im Marktsegment "Mid Range" soll im Geschäftsjahr 2014 das Produktportfolio für die bestehenden Technologien erweitert werden insbesondere um den Marktanforderungen in den BRIC Ländern zu entsprechen. Durch neue Technologien wird weiterhin ein Ausbau der Marktposition im Bereich netzwerkgestützter Controlware angestrebt. In diesem Bereich wird auf eine Integration der Controlware und der Bildschirmtechnologien hingearbeitet. Die Geschäftsführung erwartet vor diesem Hintergrund für das Geschäftsjahr 2014 ein moderates Umsatzwachstum und ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2012.
Karlsruhe, 30. März 2015 Die Geschäftsführung |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen