Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Berlac Holding GmbHLiquidiert
86368 Gersthofen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Elmar Trojer seit 21.6.2021 | Prokura |
Daniel Hermann Kesselring seit 26.5.2021 | Geschäftsführer |
Christian Martin Alexander Maron seit 26.5.2021 | Geschäftsführer |
Willy Georg Scheuchenpflug seit 26.5.2021 | Geschäftsführer |
Petra Fröhler seit 26.5.2021 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Berlac Beteiligungsgesellschaft mbHGersthofenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 20221. Grundlagen des Konzerns Die Berlac Beteiligungsgesellschaft mbH ist die Muttergesellschaft für die Berlac Holding GmbH. Die Weckerle Lackfabrik GmbH und die Nanolacke Eilenburg GmbH werden als Enkelgesellschaft konsolidiert. Seit Oktober 2011 ist die Gruppe ein Mitglied im Schweizer Berlac Konzern. Von den operativen Gesellschaften werden Industrielacke hergestellt und vertrieben. Dabei konzentriert sich die Gruppe auf dekorative und funktionelle Lacke, welche hauptsächlich im Automobil-, Schienen-, Maschinenbau- und Möbelsektor verwendet werden. Alle Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs Der operative Geschäftsverlauf der deutschen Berlac Gruppe im Jahr 2022 wurde durch die anhaltende Corona-Pandemie, die Ukraine-Krise und den schwierigen Beschaffungs- & Energiemarkt belastet. Trotzdem kann der Jahresverlauf insgesamt als positiv bewertet werden. 2.1.1 Umsatzerlöse Die Gruppe erreichte im Jahr 2022 einen Umsatz in Höhe von T€ 29.160 und eine Gesamtleistung in Höhe von T€ 30.076. Gegenüber dem Vorjahr wurde bei der Gesamtleistung ein Anstieg von 11,6 % verzeichnet. Die Kaufzurückhaltung in der Möbelbranche hat im Bereich der neuartigen Lacke mit Nanotechnik zu einem Umsatzrückgang geführt. Dagegen konnte in den Branchen Automotive und Schiene der Umsatz gesteigert werden. Die Gruppe hat derzeit ca. 420 aktive Kunden und es gab keine wesentlichen Änderungen in der Beziehung zu den A-Kunden. Generell konnte der Umsatz bei den einzelnen Kunden etwas gesteigert werden, wobei es hier auch deutliche Ausreißer in beide Richtungen gab. Die Umsätze in 2022 konnten hauptsächlich durch die stabile Belieferung und die langjährigen Kundenbeziehungen erreicht werden. Sehr wichtig ist hierbei auch die fortlaufende Produktverbesserungen und -anpassungen, wodurch auch für den Kunden Einsparungen bzw. Qualitätsverbesserung erreicht werden können. 2.1.2 Beschaffung-, Produktions- und Logistikbereich Die Lagerhaltung der Rohstoffe und Fertigwaren ist weiterhin ein schwieriger Produktionsfaktor. Durch die externe Lagerung und die Erweiterung der internen Lagerkapazität, wird diesem Problem entgegengewirkt. Es besteht weiterhin das Ziel die Produktions- und Lagerkapazität kontinuierlich zu erhöhen und damit ein zukünftiges Wachstum zu ermöglichen. In 2022 hatten alle Tochterunternehmen weiterhin mit schwierigen Liefersituationen durch Preissteigerungen und Verknappungen zu kämpfen, wobei sich die Lage insgesamt wieder verbessert hat. Die Gruppe hat weiterhin über 700 aktive Lieferanten. Zum Jahresende wurden die Vorräte und Sicherheitsbestände gegenüber dem Vorjahr deutlich aufgestockt. Dies betraf sowohl die Fertigwaren als auch die Roh- und Hilfsstoffe. 2.1.3 Personal- und Sozialbereich Die Mitarbeiterzahl zum 31.12.2022 betrug 93 (Vorjahr 89). Davon sind 59 Angestellte und 34 gewerbliche Arbeitnehmer. In 2022 wurde zeitweise in sehr geringem Umfang Kurzarbeit durchgeführt. Die Grundlage für die Entlohnung der Mitarbeiter bildet der jeweilige Haustarif der Tochtergesellschaften bzw. individuelle Vereinbarungen. 2.2 Darstellung der Lage Die wirtschaftliche Lage des Konzerns kann als gesichert bezeichnet werden. Dies ergibt sich insbesondere aus folgenden Umständen: Der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital beläuft sich zum 31.12.2022 auf 95,1 % (Vorjahr 92,2 %). Dieser Anstieg ist durch den Verbleib des Großteils der Gewinne im Konzern und die Reduzierung der Fremddarlehen zu erklären. Die Eigenkapitalrendite beläuft sich auf 4,6 %. Das Investitionsvolumen in das Anlagevermögen in 2022 beläuft sich insgesamt auf T€ 2.035. Dem stehen Anlagenabgänge in Höhe von T€ 5 im Bereich Fahrzeuge und Büromaschinen gegenüber. In Gebäude und Außenanlagen wurden T€ 1.440 investiert. Weiterhin sind Investitionen in EDV-Hard- & Software und geringwertige Wirtschaftsgüter mit T€ 56 und technische Anlagen und Maschinen mit T€ 188 enthalten. In die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden T€ 37 sowie T€ 158 in Fahrzeuge und Transportgeräte investiert und T€ 107 in Labor- & Prüfgeräte. Anzahlungen für Sachanlagen wurden über T€ 50 geleistet. Die liquiden Mittel zum Jahresende 2022 befinden sich auf Vorjahresniveau. Sowohl die Vermögensstruktur als auch die Finanzierungsstruktur deuten auf eine solide Vermögenslage hin. 2.2.1 Ertragslage Gegenüber dem Vorjahr konnte die Gesamtleistung um 11,6 % gesteigert werden. Im Vergleich dazu verhielten sich die einzelnen Kostenpositionen wie folgt:
Die starke Abweichung im Verwaltungsaufwand ergibt sich durch die Reduzierung der Verwahrentgelte (Negativzinsen). Beim Betriebsaufwand sind zusätzliche Kosten für Instandhaltung und Lagerung entstanden. Die Auftragslage war zum Jahresende 2022 war sehr zufriedenstellend und der Ausblick auf 2023 ist positiv. Im Berichtszeitraum spielten Wechselkurseinflüsse, aufgrund der Anlage der liquiden Mittel in Schweizer Franken, eine sehr starke Rolle. Die Ertragslage war durch das positive operative Geschäft und von ebenfalls positiven Währungskurseffekten geprägt. 2.2.2 Finanzlage und finanzielle Leistungsindikatoren Im abgelaufenen Geschäftsjahr war der Konzern stets in der Lage seine finanziellen Verpflichtungen termingerecht nachzukommen. Die Finanzierung der Gesellschaften ist innerhalb des Berlac Konzerns sichergestellt. Hierbei gab es keine Änderungen bei den Finanzierungskonditionen. Die getätigten Investitionen wurden aus dem erwirtschafteten Cash-Flow bestritten. Als gute Kennziffer kann hier das Verhältnis von Kassenstand zu kurzfristigen Verbindlichkeiten mit 86,8 herangezogen werden, wodurch die sehr gute Liquidität ausgedrückt wird. Als maßgebende konzerneinheitliche Steuerungsgröße und finanzielle Leistungsindikatoren werden EBITDA und Bruttomarge herangezogen. 2.2.3 Vermögenslage Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich in 2022 leicht erhöht und liegt nun bei 12,0 % (Vorjahr 11,8 %). Der Verschuldungsgrad hat sich deutlich positiv entwickelt und hat sich auf 2,5 % (Vorjahr 6,9 %) stark reduziert. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Für die Gruppe gilt es in 2023 das Umsatzniveau nach Möglichkeit wieder zu steigern und mit neuen Technologien zusätzliche Neuerungen auf den Markt zu bringen. Dabei sehen wir auch die Möglichkeit, in den kommenden Jahren, mit vielen unserer Stammkunden, die Geschäfte auszubauen. Die begonnenen bzw. auch schon abgeschlossenen Kapazitätserweiterungen können uns dabei helfen dieses Ziel zu erreichen. Die wesentlichen Risiken bestehen derzeit in Umsatzverlusten bei einzelnen Kunden, speziell durch das zurückhaltende Geschäftsklima in der Automobil- und Möbelindustrie und durch weitere Kriseneinschränkungen. Des Weiteren sind wir von einer stabilen internationalen Handelspolitik abhängig, da sich der Exportanteil in den letzten Jahren weiter erhöht hat. Hierbei sind die einzelnen Gesellschaften der Gruppe unterschiedlich abhängig von den externen Einflüssen bzw. Regionen. Die Risiken haben sich in den letzten Jahren kaum verändert und sind nur schwer durch operative Maßnahmen zu beeinflussen. Die bestehenden Verfahren, Regelungen, das Berichtswesen und die sonstigen Anweisungen sind geeignet, die Geschäftsführung über die Entwicklung und die Bewältigung der Risiken zeitnah und sachgerecht in Kenntnis zu setzen. Die Risikofaktoren werden in die strategischen Überlegungen und Planungen einbezogen, um den sich möglicherweise ergebenden Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, so gut wie möglich zu begegnen. Die Geschäftsführung der Tochterunternehmen sowie der zentralen Unternehmensbereiche sind durch Stellvertreterregelungen gegen Personalausfälle gesichert. Außerdem ist das Unternehmen hinreichend versichert gegen Haftungsschäden sowie gegen Sachschäden und daraus resultierenden Schäden wegen Betriebsunterbrechungen. Die langfristigen Entwicklungsziele sind, gegliedert in mehrere Schwerpunktthemen, in unserer Mittelfristplanung enthalten. Hier stehen die Entwicklung von hochkratzfesten, tiefmatten, lufttrocknenden und hitzebeständigen Sortimenten und die Entwicklung von innovativen farbgebenden Basislacken im Vordergrund. Ein weiterer absoluter Schwerpunkt wird die Entwicklung von neuen Lacksystemen für Elektrofahrzeuge und Massentransportmittel sein. Ein weiteres neues Arbeitsfeld hat sich durch gestiegenen Energiekosten ergeben. Hier werden Systeme entwickelt, die einen reduzierten Energiebedarf bei unseren Kunden ergeben. 4. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung wird sich auf die Anpassung bestehender Systeme und auf ansteigende Anforderungen aus den Märkten konzentrieren. Dabei werden auch die zunehmenden Anforderungen der Chemikalienverordnung REACH und länderspezifische Regelungen berücksichtigt werden müssen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Qualifizierung von Systemen bei Neu- und Bestandskunden. Dabei liegen Schwerpunkte auf hitzebeständigen Lacken für die Elektromobilität und einschichtigen und UV-trocknenden Lacksystemen für die Schienenfahrzeuge. Außerdem werden vermehrt nanoskalige Komponenten in die Lacksysteme eingearbeitet. Die weiterhin steigenden Rohstoffpreise und die Verknappung bzw. Kontingentierung von Rohstoffen machen es notwendig, Alternativmaterialien für bestehende Rohstoffe zu finden und zu validieren. Zusätzlich müssen die Produktentwicklungen im Rohstoffbereich in die Verbesserung der bestehenden Verkaufsprodukte umgesetzt werden.
Gersthofen, 10. Februar 2023 Die Geschäftsführung Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Hinweise Die Muttergesellschaft Berlac Beteiligungsgesellschaft mbH, Gersthofen, ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 36176 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir die für einzelne Positionen der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung geforderten Zusatzangaben in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. II. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Berlac Beteiligungsgesellschaft mbH sowie drei inländische Tochterunternehmen.
Die Muttergesellschaft verfügt unmittelbar über 100 % der Stimmrechte an der Berlac Holding GmbH, sowie mittelbar über 100 % der Anteile an der Weckerle Lackfabrik GmbH und der Nanolacke Eilenburg GmbH. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip werden beachtet; Vermögensgegenstände sind höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 7 Jahren. Die Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 15 Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- und Firmenwertes aus der Kapitalkonsolidierung wurde auf Basis der Amortitationserwartungen des Erwerbers unter Berücksichtigung der Stabilität der Branche und des Produktzyklus der Produkte der erworbenen Unternehmen ermittelt. Die Restnutzungsdauer beträgt noch 3 Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern liegen bei Gebäuden zwischen 10 und 50 Jahren, bei den übrigen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens zwischen 3 und 25 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf aktuellen Rezepturen beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei auf die direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten Fertigungskosten einschließlich der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem handelsrechtlichen Mindestumfang zugeschlagen werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die passiven latenten Steuern wurden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen der jeweils in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen berechnet und resultieren aus temporären Ergebnisdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz aufgrund von Währungskurseffekten. IV. Konsolidierungsgrundsätze Die Tochtergesellschaften wurden in den Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung wurde für alle Gesellschaften nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Der sich im Rahmen der Erstkonsolidierung der Berlac Holding GmbH zum 01. Januar 2011 ergebende Unterschiedsbetrag wurde vollumfänglich auf dem Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert hat sich wie folgt entwickelt:
Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Latente Steuern aus Konsolidierungseffekten nach § 306 HGB sind nicht angefallen. Das Geschäftsjahr aller konsolidierten Unternehmen ist das Kalenderjahr. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Konzernanlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen vorausbezahlte Beiträge und Wartungsgebühren. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaub und Gleitzeitguthaben, Gewährleistungs- und Kulanzleistungen sowie ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. 5. Verbindlichkeitenspiegel Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. VI. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 1. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende finanziellen Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 a HGB:
VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Nach Absatzmärkten
Nach Tätigkeitsbereichen
2. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen Währungsumrechnungsgewinne. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Neben den üblichen Betriebs-, Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen Aufwendungen Währungskursverlusten. 4. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 71 TEUR und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 27 TEUR enthalten. VIII. Sonstige Angaben 1. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für das Konzerngeschäftsjahr 383 TEUR. 2. Abschlussprüferhonorar Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar beträgt 35 TEUR für Abschlussprüfungsleistungen und 8 TEUR für Steuerberatungsleistungen. 3. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der Muttergesellschaft waren im Geschäftsjahr:
4. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
IX. Aufstellung des Anteilsbesitzes (§ 313 Abs. 2 HGB)
* die Beteiligungen bestehen mittelbar über
Tochtergesellschaften
Befreiungstatbestände: X. Konzernverhältnisse Der Konzernabschluss wird in den Konzernabschluss der Berlac AG, Sissach (Schweiz) einbezogen. Die Berlac AG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. XI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 33 HGB in Verbindung mit §§ 298, 314 HGB) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Gersthofen, 10. Februar 2023 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Berlac Beteiligungsgesellschaft mbH, Gersthofen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Berlac Beteiligungsgesellschaft mbH, Gersthofen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Berlac Beteiligungsgesellschaft mbH, Gersthofen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 10. Februar 2023 Weber
& Richter GmbH
T. Liesenkötter, Wirtschaftsprüfer A. Groß-Ophoff, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 14. März 2023 bewilligt. Eigenkapitalspiegel 2022der Berlac Beteiligungsgesellschaft GmbH, Gersthofen
BilanzAktivseite
Passivseite
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2022 nach DRS 21Die im Unternehmen erwirtschafteten und von außen zugeflossenen Finanzierungsmittel sowie deren Verwendung ergeben sich aus der nachstehenden Darstellung (in TEUR):
Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:
Konzernanlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
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