PIKO Modellspielwaren GmbH

Lutherstraße 30, 96515 Sonneberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 501594
Eingetragen
16.12.1992
Branche
Herstellung von SpielwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Spielwaren und MusikinstrumentenEinzelhandel mit Spielwaren
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Spielwaren, Modellspielwaren und Freizeitartikeln aller Art sowie der Druck von Verlagserzeugnissen und der Betrieb einer Werbeagentur.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ortrun Wilfer
Schloweg 32, 96465 Neustadt / Coburg
30.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

PIKO Modellspielwaren GmbH

Sonneberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

Aktiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 265,00 265,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 4,00 4,00
III. Finanzanlagen 260,00 260,00
B. Umlaufvermögen 95.906,06 130.326,15
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 93.825,53 124.936,31
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.080,53 5.389,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 81,00 81,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 95.901,38 62.095,95
Bilanzsumme, Summe Aktiva 192.153,44 192.768,10

Passiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Verlustvortrag 92.095,95 61.553,35
III. Jahresfehlbetrag 33.805,43 30.542,60
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 95.901,38 62.095,95
B. Rückstellungen 6.819,00 6.694,00
C. Verbindlichkeiten 185.334,44 186.074,10
Bilanzsumme, Summe Passiva 192.153,44 192.768,10

Anhang


1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die PIKO Modellspielwaren GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde gem. § 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

1.1 Zusätzliche Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Besondere Umstände führten dazu, dass der Jahresabschluss ein - unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung - den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vermittelt.

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von Euro 95.901,38 aus. Die größte Gläubigerin der Gesellschaft, die PIKO Spielwaren GmbH, ist durch eine Rangrücktrittserklärung mit einem Betrag in Höhe von Euro 179.643,52 mit ihren Forderungen hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurückgetreten, dass diese nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Schuldnerin übersteigenden Vermögen bedient zu werden braucht.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Unternehmensfortführung

Die Bewertung wurde - trotz der bilanziellen Überschuldung - weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen, da die getroffene Maßnahme (Rangrücktrittserklärung) sowie die fast ausschließliche Fremdfinanzierung im Unternehmensverbund zu einer positiven Fortführungsprognose führen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bei den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

In die Herstellungskosten wurden Material- und Fertigungskosten, Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der durch die Fertigung veranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Sofern bei den Finanzanlagen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Wertaufholungen werden ggfs. vorgenommen, sofern die Gründe für die ursprüngliche Wertminderung nicht mehr bestehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren Wertberichtigungen nicht notwendig.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen wurden Erfahrungswerte der Vergangenheit berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ansatz- und Bewertungsstetigkeit

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
  

 
31.12.2012
31.12.2011
Sachverhalte
Euro
Euro
Ausleihungen
0,00
0,00
Forderungen
0,00
145,13
Verbindlichkeiten
0,00
0,00



3.2 Darstellung des Eigenkapitals

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

3.3 Restlaufzeitvermerke

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt insgesamt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt insgesamt Euro 185.334,44 (Vorjahr: Euro 186.074,10).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

3.4 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
  

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB
Betrag
 
Euro
aus der Begebung und Übertragung von Wechseln
0,00
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften
244.000,00
aus Gewährleistungsverträgen
0,00
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
0,00
Summe
244.000,00



3.5 Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Als Gründe hierfür sind zu nennen:

Die Gesellschaft, der die Bürgschaft gewährt wurde, ist in einen stabilen Konzernverbund eingegliedert. Es ist daher unwahrscheinlich, dass sich Gründe ergeben, welche de Inanspruchnahme der Bürgschaft notwendig werden lassen.

Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor.

4. Sonstige Angaben

4.1 Geschäftsführung

Namen der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
  

Name
Vorname
ausgeübter Beruf
Wilfer
Dr. René F.
Geschäftsführer



Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und befugt, die Gesellschaft allein zu vertreten.

4.2 Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 33.805,43.

Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen und in den bisherigen Verlustvortrag in Höhe von Euro 61.553,35 einbezogen.

5. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB

Sonneberg, Thüringen, den 30. Juni 2013

gez. Dr. René F. Wilfer
Geschäftsführer
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2013 festgestellt.

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