Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 19959
Eingetragen
24.7.2002
Branche
Wärmebehandlung von MetallenHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren
Gegenstand
Wärmebehandlung von Eisenwerkstoffen durch thermische, thermochemische und sonstige Verfahren, Forschung und Weiterentwicklung auf diesem Gebiet sowie Beratung von Kunden über Werkstoffauswahl und technische Probleme.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hendrik Seibt
seit 7.1.2025
Geschäftsführer
Dirk Tannert
seit 16.1.2017
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HIGH HEAT GmbH

Glauchau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.577.266,67 2.904.928,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 2.493.427,71 2.823.924,51
III. Finanzanlagen 83.835,96 81.000,93
B. Umlaufvermögen 2.519.487,74 2.132.710,79
I. Vorräte 56.172,63 61.828,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.442.934,71 2.023.784,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.380,40 47.097,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 500,00 939,50
Aktiva 5.097.254,41 5.038.578,73

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.336.212,72 4.213.709,02
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 3.714.918,02 3.682.873,38
III. Jahresüberschuss 121.294,70 30.835,64
B. Rückstellungen 85.516,95 79.300,00
C. Verbindlichkeiten 635.498,74 722.527,71
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 297.142,46 238.949,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 338.356,28 483.578,31
davon gegenüber Gesellschaftern 113.483,61 127.795,84
D. Passive latente Steuern 40.026,00 23.042,00
Passiva 5.097.254,41 5.038.578,73

Anhang

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der Vorschriften durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Bei der Firma handelt es sich um eine kleine Gesellschaft im Sinne des §267 HGB.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Allgemeine Pflichtangaben

Gem. §264 Abs. 1a HGB

Firma: HIGH HEAT GmbH
Sitz: Glauchau
Registergericht: Chemnitz
HRB: 19959

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

a) Gliederungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

b) Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

c) Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

AKTIVA :

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Bewertung der Immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen.

II. Sachanlagen

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens zu den Positionen I + II einschließlich der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

III. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt.

Es handelt sich um die Ausleihung an ein verbundenes Unternehmen in Höhe von 83.835,96 € (VJ. 81.000,93 €).

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

2. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen:

Hierbei handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.232,135,22 € (VJ. 1.317.462,74 €).

3. sonstige Vermögensgegenstände:

Hierin ist ein Verrechnungskonto (buchhalterisches Konto 1591) in Höhe von 0,00 € (VJ. 521.802,41 €) gegenüber einem verbundenen Unternehmen enthalten.

III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Ansatz erfolgte zum Nominalwert.

C. Rechnungsabgrenzung

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

PASSIVA :

A. Eigenkapital

Erläuterung zu § 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB:

Der Wertansatz des Gewinnvortrags weicht aufgrund der Einarbeitung der Feststellung der Betriebsprüfung durch das Finanzamt Chemnitz in Höhe von 1.209,00 € ab.

B. Rückstellungen

Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und sind angemessen dotiert.

Das Konto sonstige Rückstellungen setzt sich folgendermaßen zusammen:

a) Sonstige Rückstellungen (Urlaub AN, Arbeitszeitkonten AN, Aufbewahrung von Unterlagen, diverses);

b) Garantieleistungen;

c) Abschluss und Prüfung.

C. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

In den Verbindlichkeiten enthalten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber einem verbundenen Unternehmen in Höhe von 0,00 € (VJ. 0,00 €) sowie sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 137.826,63 € (VJ. 127.795,84 €).

Restlaufzeitvermerke:

bis zu einem Jahr: 297.142,46 € 238.949,40 € (VJ.)
mehr als einem Jahr: 338.356,28 € 483.578,31 € (VJ.)
= Gesamtbetrag Verbindlichkeiten 635.498,74 € 722.527,71 € (VJ.)

Aufgrund verkürzter Restlaufzeiten waren Darlehen umzuschlüsseln:

2022 2023

0640 0630

Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung:

1. Umsatzerlöse

Gem. Vorgabe des Finanzamtes Chemnitz besteht ab 01.01.2012 eine umsatzsteuerliche Organschaft zu einem verbundenen Unternehmen.

Der Umsatz hieraus wurde ab 2012 auf einem eigenen Konto dargestellt.

2. Andere aktivierte Eigenleistungen

In 2023 erfolgte keine Aktivierung von Kosten beim Anlagevermögen (VJ. 3.801,60 €).

3. Periodenfremde Erträge

u. a. Erstattung Stromsteuer/Strom 15.302,73 € (VJ. 24830,62 €)

4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge gg. verb. UN

80.580,75 € (VJ. 51.200,87 €)

5. Umgliederungen in der Gewinn- und Verlustrechnung (VJ.)

Ab Oktober 2022 erforderte der geänderte Steuersatz auf Gas von 19% auf 7% eine Umgliederung von Konto 3035 auf das Konto 3015.

Sonstige Angaben:

1. Geschäftsführer:

Carsten Seibt, Dirk Tannert (jeweils einzelvertretungsberechtigt)

2. Beschäftigte

Im Durchschnitt waren 2023 26 Personen im Unternehmen beschäftigt.

3. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB

a) Bürgschaften/Mithaftung für Verbindlichkeiten der Fa. HTM Härtetechnik u. Metallverarbeitung GmbH, Chemnitz

gegenüber den Kreditinstituten Commerzbank, Deutsche Bank, Commerz REAL, Deutsche Leasing, sowie der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH.

Valutierung per 31.12.2023 1.617.900,36 €
b) Für mögliche Inanspruchnahme einer Kreditlinie der Fa. HTM Härtetechnik u. Metallbearbeitung GmbH, Chemnitz bei der Commerzbank wurde eine weitere gesamtschuldnerische Bürgschaft übernommen in Höhe von 450.000,00 €. 450.000,00 €
c) Höchstbetragsbürgschaft für Darlehen v. Kreditinstituten an Gesellschafter der HTM zur Anteilsfinanzierung.
Valutierung per 31.12.2023 204.135,00 €
Summe a - c 2.272.035,36 €

4. gegebene Sicherheiten für eigene Verbindlichkeiten

Neben der Sicherungsübereignung von beweglichen Anlagegütern, erteilter Grundschulden sowie Anzahlungsbürgschaft zu Beschaffungsverträgen besteht auch Abtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Globalzession der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegen die Drittschuldner mit den Anfangsbuchstaben A-Z).

Darüber hinaus gibt es für den Darlehensnehmer weitere Auflagen wie die Einhaltung einer Mindest-Eigenkapitalquote sowie Informationspflicht bei beabsichtigten Beteiligungen an anderen Unternehmen bzw. Eingehen von Verpflichtungen, die einen Erwerb zum Gegenstand haben.

5. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- bzw. Leasingverträgen.

6. Eventualverbindlichkeiten

Zuschüsse SAB

Die Zuschussgewährungen der SAB (Sächsische Aufbaubank) stehen unter der Voraussetzung der Einhaltung bestimmter Vorgaben bzw. Auflagen. Bei Nichteinhaltung kann eine Rückzahlungspflicht eintreten bzw. keine Zuschussauszahlung erfolgen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Glauchau, 06.06.2024

gez.

Carsten Seibt

Dirk Tannert

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.06.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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