DEC GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Banner seit 12.7.2019 | Prokura |
Ralf Pieperjohanns seit 29.4.2019 | Prokura |
Michael Thielecke seit 12.3.2015 | Geschäftsführer |
Frank Bollinger seit 12.3.2015 | Prokura |
Roger Michael Hillebrand seit 25.2.2014 | Geschäftsführer |
Marcus Banner seit 25.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.54% | |
| 40.54% | |
Rudolf Ule | 34.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
RealCore Group GmbHEigenbeteiligung | 0.05% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
5 von 6 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RealCore Group GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023Aktiva
Passiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Gleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von € 250,01 bis zu € 800,00 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und in den Abgang gestellt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,5 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach em Bilanzstichtag darstellen, werden durch aktive Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt. Die Posten des Eigenkapitals sind mit dem Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 58.400,00 EUR. Davon entfallen 58.400,00 EUR auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Angabe zu Forderungen Die Forderungen gegen verbundene und nahestehende Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuerbeträge, hingegebene Kautionen und Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerrückforderungen erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 58.956,00 EUR. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Boni / Tantiemen 222 TEUR (Vorjahr: 149 TEUR), ausstehende Rechnungen 105 TEUR (Vorjahr: 106 TEUR), Abschlusskosten 40 TEUR (Vorjahr: 41 TEUR), Kosten für künftige Betriebsprüfungen 14 TEUR (Vorjahr: 16 TEUR), für Urlaub 15 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und Archivierungskosten 47 TEUR (Vorjahr: 47 TEUR). Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Mitzugehörigkeit Es besteht eine Darlehensverbindlichkeit gegenüber einem Gesellschafter in Höhe von 100 TEUR. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, gegen verbundene und nahestehende Unternehmen sowie gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In der Erfolgsrechnung sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 59.763,59 EUR, Erträge aufgrund von Forderungsverzichten gegen Besserungsscheine der Gläubiger in Höhe von 198.862,59 EUR, Aufwendungen aus Einstellung in die Einzelwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von 109.658,79 EUR und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 56.631,43 EUR enthalten. Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Sonstige Angaben Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind weiterhin folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aufzuzeigen.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführung erhält keine Vergütung von der Gesellschaft. Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. Aufsichtsrat Die Gesellschaft hat einen Aufsichtsrat, bestehend aus: Herrn Uwe Jungk, Industriekaufmann, Nordkirchen Herrn Dr. Uwe Beister, Unternehmensberater, Saarbrücken Herrn Christian Strebel, Unternehmensberater, Essen Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Essen, den 23. Juli 2024 Unterschrift ZUSAMMENSETZUNG UND ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023RealCore Group GmbHGRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS GESCHÄFTSMODELL DES UNTERNEHMENS: Die RealCore Group GmbH - ist gegenüber den Kunden der RealCore-Gruppe die zentrale Ansprech- und Abwicklungspartnerin für vertragliche und vertriebliche Prozesse. Sie übernimmt innerhalb des in 2021 geschaffenen Gleichordnungs-Konzerns die Vertretung im Außenverhältnis und die Rolle des zentralen Abrechners sowie das zentrale Marketing und den zentralen Vertrieb der Leistungen. Zudem erbringt die RealCore Group GmbH zentralisierte Dienstleistungen für die RealCore-Unternehmen und hilft diesen damit, ihre Aufgaben bei den Kunden ordnungsgemäß und termingerecht zu erfüllen. Die Leistungen umfassen die Bereiche des zentralen Vertriebs, des Marketings (inkl. der Weiterentwicklung der RealCore Group-Marke), Forschung und Entwicklung (F&E), der zentralen IT, des Mietmanagements, des Partnermanagements, der Leistungsabrechnung und der Buchhaltung. Zu den Kunden der RealCore-Gruppe gehören namhafte Unternehmen des Deutschen Handels als auch Unternehmen aus der Industrie und der Energieversorgung. Der geografische Fokus liegt dabei auf der Region D-A-CH. Die RealCore-Firmen sind IT-Beratungsunternehmen mit den Schwerpunkten auf spezialisierte SAP- und Microsoft-Technologien. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland war im Jahr 2023 im Wesentlichen bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten einer restriktiveren Geldpolitik. Ein Hindernis für eine dynamischere Entwicklung der inländischen Wirtschaft lag in dem knapper werdenden Angebot an Fach- und Arbeitskräften, aber auch in dem Umfang an Bürokratie, der Qualität der öffentlichen Infrastruktur und zu geringen privaten und öffentlichen Investitionen. Diese Effekte bremsten die wirtschaftliche Dynamik ein, sodass ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 schrumpfte. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Im Gegensatz zu den anderen Wirtschaftsbereichen konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich der Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. (Quelle: DISTATIS in ihrer Pressemitteilung vom 15. Januar 2024). Auf der Nachfrageseite nahmen die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Diese Entwicklung dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. (Quelle: DISTATIS in ihrer Pressemitteilung vom 15. Januar 2024) Die Bundesregierung berichtet in ihrer Jahresprojektion von den großen Herausforderungen der kommenden Jahre und setzt auf vielfältige angebotspolitische Impulse zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wachstumspotenzials der deutschen Wirtschaft. Ziel der angestrebten Maßnahmen ist eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Einer der geplanten Maßnahmen liegt dabei in der Steigerung der Produktivität der öffentlichen Hand um für öffentliche Investitionen sowie für Impulse für mehr private Investitionen zu sorgen. Die Bundesregierung erwartet dementsprechend für das Gesamtjahr 2024 eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 0,2 %. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Monatsbericht März 2024). Die Umsatzentwicklung mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik zeigte sich weiterhin positiv und konnte ein Plus um 2,0 Prozent auf ein Umsatzvolumen von 215 Milliarden Euro verzeichnen. Das berichtet der Digitalverband Bitkom in seiner Jahrespressekonferenz am 10.01.2024. Die Informationstechnologie ist nach Einschätzung des Digitalverband Bitkom dabei weiterhin der wichtigste Wachstumstreiber. Die Umsätze im Segment der Informationstechnologie konnte um 2,2 % auf 142,9 Milliarden Euro zulegen. Vor allen das Software-Segment entwickelte sich mit einem Plus von 9,4 % zum Vorjahr besonders stark. Ebenfalls überdurchschnittlich entwickelt sich der Umsatz mit Plattformen für die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Software um 12,3 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro. Hier spiegelt sich auch der aktuelle Boom bei Künstlicher Intelligenz wider. Das Geschäft mit KI-Plattformen wächst um 38,3 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. "Künstliche Intelligenz" wird auch im Folgejahr das Top-Thema in der Informationstechnologie bleiben. Die Bitkom erwartet, dass Umsätze mit IT-Dienstleistungen im Jahr 2024 um 4,8 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro steigen. Besonders kräftig wachsen dabei Dienstleistungen mit Cloud-Bezug welche ihren Anteil am gesamten IT-Service-Markt um 17 Prozent steigern konnten. Für den Umsatz mit IT-Hardware erwartet die Bitkom nach einem Umsatzeinbruch von 5,4 Prozent auf 52,0 Milliarden Euro für das kommende Jahr 2024 ebenfalls eine positive Umsatzentwicklung um 4,6 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro. Größter Wachstumstreiber bleibt dabei der Bereich Infrastructure-as-Service, was gemietete Server, Netzwerk- und Speicherkapazitäten betrifft. Hauptverantwortlich für das Wachstum in der Informationstechnik ist wie in den Vorjahren weiterhin die Digitale Transformation und die mit ihren verbundenen Herausforderungen sowie Investitionsfelder bei den Unternehmen. Nach wie vor besteht bei den Themen Cloud-Transformation, IT-Modernisierung und Softwareentwicklung sowie der Einsatz von "Künstliche Intelligenz" eine hohe Nachfrage nach IT-Dienstleistungen. Im Focus der Kunden steht weiterhin der Einsatz von digitalen Technologien zur Förderung von nachhaltigen Effizienzsteigerungen für den Erhalt ihrer wirtschaftlichen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit. DAS UNTERNEHMEN Die RealCore Group GmbH übernimmt innerhalb der RealCore-Gruppe den zentralen Kontakt für die Kunden am Markt. Die Mitarbeiter der RealCore Group GmbH unterstützen die Unternehmen aus der RealCore-Gruppe bei der Vermarktung derer Portfolios, der Gewinnung von Neukunden und der Betreuung von Bestandskunden. Zu weiteren Aufgaben der RealCore Group GmbH gehören die Abwicklung und Durchführung von Verwaltungs-, Büro- und Vertriebsprozessen, Forschung und Entwicklung (F&E) sowie die Vermittlung von Leistungen aus Dauerschuldverhältnissen als Dienstleistung. Neben der Erstellung der Finanzbuchhaltung und Auftragsabrechnung sind auch der Abschluss relevanter Miet-, Pacht- und Leasingverträge sowie sonstiger Dauerschuldverhältnisse zur Vermittlung der daraus zu erbringenden vertraglichen Leistungen an Dritte in Ihrem Leistungsportfolio enthalten. Weitere Aufgabenbereiche der RealCore Group GmbH sind die Unterstützung der Unternehmen aus der RealCore-Gruppe bei der Vermittlung von eigenen Mitarbeitern an Partner oder über digitale Ausschreibungs- und Beschaffungsmarktplätze, sowie die Beschaffung und Vermittlung von Freelancern und externen Beratern/Entwicklern über Partner. Gemäß des Unternehmenszwecks beheimatet die RealCore Group GmbH im wesentlichen Mitarbeiter aus den Bereichen Administration und Vertrieb. Managementansätze Die Steuerung des Unternehmens erfolgt anhand von Kennzahlen und Budgets. Wesentliche Zielgrößen sind dabei Umsatz, Kostenbudgets und die Überwachung des Ergebnisses. Auf Monatsebene werden Steuerungsdaten durch Abweichungsanalysen überprüft und, wenn notwendig, Maßnahmen zur Zielerreichung eingeleitet. Neben den klassischen Soll-Ist-Abweichungen werden auch aktuelle Markt-Trends analysiert (Bereich F&E), um so möglichst frühzeitig Entwicklungen zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Mindestens einmal im Quartal werden die Steuerungsgrößen für die Dienstleistungsumlage (Anzahl produktive Mitarbeiter, genutzte Fläche) ermittelt und die Umlagen gegebenenfalls angepasst. Ausführungen der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Lage Im Geschäftsjahr 2023 setzte sich die positive Entwicklung des Vorjahres fort. Zum Jahresende deuten sich erste Anzeichen der gesamtwirtschaftlich angespannten Lage an, die Anfang 2024 zur Auftragsreduktion führen können. Als Gegenmaßnahme wurden Gruppenweit Investitionen in neue Hype-Themen (z.B. KI/AI) vorgenommen. Die RealCore Group GmbH konnte auch im Jahr 2023 das Umsatzvolumen zum Vorjahr deutlich steigern. Das Ergebnis wurde im Geschäftsjahr 2023 durch Sondereffekte - den Umzug der Zentrale in das Weltkulturerbe Zeche Zollverein sowie Ausschüttungen von Beteiligungen - beeinflusst. FINANZLAGE Umsatz Im Jahr 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 47.106 TEUR im Vergleich zum Vorjahr von 42.366 TEUR (+11,2%). Die Netto-Umsatzrentabilität veränderte sich zum Vorjahr von 0,4% auf 0,8% (+0,4 Prozentpunkte). Personalaufwand Im Jahr 2023 lagen die Aufwendungen bei 1.897 TEUR im Vergleich zum Vorjahr von 1.655 TEUR. Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 32 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 28 Mitarbeiter). Dabei wurde 2 Mitarbeiter in einer Ausbildung beschäftigt (Vorjahr: 0 Mitarbeiter). Finanzergebnis Die Zinsaufwendungen betrugen 2023 139 TEUR im Vergleich zum Vorjahr mit 79 TEUR. Das Working Capital reduzierte sich von -1.624 TEUR im Vorjahr auf -1.757 TEUR zum Bilanzstichtag. 2023 veränderte sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr von +615 TEUR auf -32 TEUR. Ergebnisentwicklung Das Jahr 2023 war wiederum durch ein deutliches Umsatzwachstum geprägt, dem allerdings auch Kostensteigerungen im Materialaufwand, Personalaufwand und den Abschreibungen entgegenstehen. Das EBITDA veränderte sich insoweit von 346 TEUR auf einen Wert von 584 TEUR für das Jahr 2023 (+68,8%). Die EBITDA-Marge betrug insbesondere aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse damit 1,2% für das Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr von 0,8%. Das Jahresergebnis betrug in 2023 357 TEUR im Vergleich zum Vorjahr 161 TEUR (+121,7%). VERMÖGENSLAGE Anlagevermögen Zum Bilanzstichtag veränderten sich die langfristigen Vermögenswerte von 2.241 TEUR im Vorjahr auf 2.730 TEUR (+21,8%) im Berichtsjahr. Die Anlagenintensität erhöhte sich aufgrund von Anschaffungen trotz deutlich gestiegener Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr von 18,5% auf 19,9%. Forderungen Die Forderungen entwickelten sich im Berichtsjahr von 8.327 TEUR auf 9.159 TEUR (+10,0%). Eigenkapital Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 5,4% im Vorjahr auf 7,4% im Berichtsjahr (+2,0 Prozentpunkte). Rückstellungen Im Vergleich zum Vorjahr veränderten sich die Rückstellungen von 400 TEUR auf 446 TEUR (+11,5%). Die Veränderungen resultieren aus höheren Personalrückstellungen. Verbindlichkeiten Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Gesamt-Verbindlichkeiten von 11.113 TEUR auf 12.302 TEUR (+10,7%). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen inkl. der verbundenen Unternehmen entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahr von 8.036 TEUR auf 8.652 TEUR (+7,7%). Dagegen veränderten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 2.363 TEUR auf 2.954 TEUR (+25,0%). VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT IHREN WESENTLICHEN CHANCEN UND RISIKEN RISIKOBERICHTERSTATTUNG UND VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Die RealCore Group GmbH unterliegt im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von unterschiedlichen Risiken, die im Zusammenhang mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Entwicklung möglicher Risiken zu analysieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, ist eine wesentliche Aufgabe des Managements und ein wichtiger Bestandteil der Geschäftstätigkeit. Konjunktur- und Branchenrisiken Ein Risiko kann sich aus dem Verhalten der Kunden bezogen auf die Investitionsbereitschaft dieser bei einer Verschlechterung der konjunkturellen Entwicklung ergeben, mit der Folge von geringeren Ausgaben in die IT-Infrastruktur. Die wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere im Kernmarkt Deutschland, ist ein Risikofaktor, der nicht aktiv zu beeinflussen ist. Insbesondere der Einfluss der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die IT-Branche ist weiterhin nicht abzuschätzen. Um frühzeitig auf neue Entwicklungen am Markt zu reagieren, beobachten wir verstärkt das Marktumfeld. Zusätzliche, externe Mitarbeiter ermöglichen es uns, unseren Einsatz flexibel auf sich ändernde Marktentwicklungen anzupassen. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzrisiken können sich aus den Geschäftsbeziehungen mit Kunden durch Ausfälle von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben. Durch ein effektives Debitorenmanagement und einen selektiven Mahnprozess werden diese Risiken reduziert. Im Rahmen des Liquiditätsrisikos wird darauf geachtet, dass dem Unternehmen laufend ausreichend flüssige Mittel zur Verfügung stehen, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen zu begegnen. Aufgrund der guten Ertrags- sowie Liquiditätslage sind derzeit keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Gesamtaussage Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist die Summe aller wesentlichen Einzelrisiken. Für die Zukunft sehen wir uns gut aufgestellt, um weiterhin ein nachhaltiges Wachstum zu erzielen. Die finanzielle Stabilität ist die Basis, um künftige Herausforderungen und weiteres Wachstum erfolgreich bewältigen zu können. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass keinerlei bestandsgefährdende Risiken vorliegen. AUSSICHT UND CHANCEN Das leicht rückläufige Wirtschaftswachstum in 2023 in Deutschland, verdeutlicht die wirtschaftliche Lage und die Herausforderungen, welche damit verbunden sind. Die Branchen zeigen gemischte Entwicklungen und der Markt ist insgesamt verhalten, was sich auch in einer abgeschwächten Kaufkraft niederschlägt. Trotzdem verspüren die Branchen einen starken Digitalisierungsdruck und investieren verzögert weiter in diese und ihre eigene Transformation, um am Markt gegen ihre Konkurrenten auch in Zukunft in einem immer härter werdenden Markt bestehen zu können. Das bedeutet, dass die Transformation bzw. der Umzug in hybride Cloud-Szenarien gerade erst richtig in Fahrt kommt. Neben den genannten Faktoren kommen seit Ende 2023 verstärkt die Themen rund um das Thema KI hinzu. KI wird vor allem unserer Kernbranche, den Handel, nachhaltig verändern und revolutionieren. Die RealCore hat hier frühzeitig investiert und ist hier bereits zu Beginn des Jahres 2024 mit eigenen Lösungen und einem Beratungsansatz an den Markt gegangen. Die Markt-Resonanz zu diesem Thema ist enorm und erste Kundenprojekte sind in Umsetzung. Nebst dem Digitalisierungsdruck wird das Thema KI eine überaus wichtige und zentrale Rolle in der (Handels-) Branche spielen, da Unternehmen, die KI erfolgreich in ihr Unternehmen integrieren, sich dadurch definitiv einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können Für 2024 prognostiziert der Digitalverband Bitkom wiederholt ein stabiles Marktwachstum. Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll laut Bitkom-Berechnungen zufolge in 2024 um 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro wachsen. Die Wachstumsprognose für den ITK-Sektor ist damit um den Faktor drei bis 4 höher als die Annahme für die Gesamtwirtschaft. Das Geschäftsklima in der Digitalbranche entwickelt sich damit weiterhin gegen den Trend der Gesamtwirtschaft. Ein Grund dafür ist, dass es laut Bitkom bei den Unternehmen für das Jahr 2024 positive Investitionsplanungen gibt. 22 Prozent der befragten Unternehmen wollen im Vergleich zu 2023 ihre Investitionen steigern und 61 Prozent die Ausgaben konstant halten. Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der die Einschätzung von Geschäftslage und Geschäftserwartung für die kommenden 3 Monate abbildet, verbesserte sich nach dieser Information im März 2024 um 4,8 Punkt auf 6,4 Punkt. Trotz der weiterhin angespannten Weltlage und der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung ist die Digitalbranche für 2024 deutlich zuversichtlicher als die Gesamtwirtschaft. So weist das ifo-Institut für die Gesamtwirtschaft eine Geschäftslage von nur 0,6 Punkten aus, die Geschäftserwartungen rangieren mit -16,4 Punkten deutlich im Minus. Vor dem Hintergrund, dass die Unternehmen weiterhin in Software sowie Forschung und Entwicklung investieren und die IT-Unternehmen mit ihren Lösungen Effizienz- und Produktivitätszuwächse für die Unternehmen erbringen, sind für 2024 ebenfalls positive konjunkturelle Entwicklungen in der Digitalbranche zu erwarten. Die RealCore Group GmbH plant weiterhin positiv von dieser Marktlage zu partizipieren, wobei wir für das erste Halbjahr 2024 bei einigen Bestandskunden mit Verschiebungen von Projekten bzw. Investitionen ausgehen. Prognosebericht Bei der Prognose ist ein Zeitraum von zwei Jahren zugrunde gelegt. Zukunftsbezogene Aussagen über die erwartete Entwicklung sind im Lagebericht enthalten, wobei die getroffenen Annahmen und Erwartungen über die künftige Entwicklung der Gesellschaft naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet sind. Die voraussichtlich entstehenden Aufwendungen, insbesondere die fixen, sind für den Prognosezeitraum detailliert vorhanden. Auf dieser Basis kann der Umsatz ermittelt werden, welcher für ein ausgeglichenes Ergebnis notwendig ist. Für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 erwarten wir bei den prognostizierten Marktbedingungen Umsätze in vergleichbarer Höhe bei leicht reduzierten Jahresüberschüssen. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Essen, den 20. September 2024 Roger Hillebrand Marcus Banner Michael Thielecke BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 328 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss mit dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die RealCore Group GmbH, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RealCore Group GmbH, Essen, − bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden − geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RealCore Group GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen − beabsichtigten oder unbeabsichtigten − falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen − beabsichtigten oder unbeabsichtigten − falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 23. September 2024 DIPL.-KFM.
HANS M. KLEIN + PARTNER mbB
Dipl.-Kfm. Matthias Klein, Wirtschaftsprüfer |
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