Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dieter Jahn seit 13.7.2006 | Geschäftsführer |
Andreas Jahn seit 13.7.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 72.08% | |
| 27.92% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JAHN GmbHTambach-Dietharz/Thür. W.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht1. Entwicklung nach Branche und Gesamtwirtschaft Die JAHN GmbH ist ein Familienunternehmen mit gegenwärtig 820 Mitarbeitern mit Hauptsitz in Tambach-Dietharz / Thüringen ansässig und seit 29 Jahren am Markt aktiv. Durch die Kombination von Fließpressen, CNC-Zerspanung, vielfältigen Umformarbeitsgängen und der Produktion von Systemen und Baugruppen und der sich daraus ergebenden hohen Fertigungstiefe präsentiert sich JAHN als europaweit einmaliger Produktionsverbund mit wesentlichen Alleinstellungsmerkmalen. JAHN zeichnet sich besonders durch hohes technisches Knowhow, innovative Entwicklungen und enge Partnerschaften mit den Kunden aus. Investitionen in modernste, leistungsstarke Technik, sowie die Kombination aus konsequenter Führung und der vertrauensvollen Zusammenarbeit unserer Mitarbeiter sind entscheidend für die erfolgreiche Entwicklung unserer Firma. Als Unternehmen des deutschen Mittelstandes praktizieren wir eine bodenständige, soziale und traditionelle Firmenstrategie verbunden mit kontinuierlichen Innovationen. Die wichtigen Ressourcen wie Aluminium-Rohmaterial als auch Arbeitskräfte und qualifizierte Mitarbeiter wurden im vergangenen Geschäftsjahr durch proaktive Maßnahmen und Diversifizierung abgesichert. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Die JAHN GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2021 mit 153,0 Mio. Euro Umsatz (Vorjahr 116,3 Mio. Euro) eine Steigerung zum Vorjahr von 24% und hat ein EBT von 3,5 Mio. € erwirtschaftet. Der EBITDA lag unter Einbeziehung der außerordentlichen Aufwendungen bei 20,9 Mio. €. Die Rohertragsquote beträgt 40%. Die Auftragslage in der JAHN GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2021 "trotz" corona-bedingten allgemeinen Einschränkungen als auch verschiedenen Zulieferproblemen weiter positiv entwickelt. Schwerpunkt ist weiterhin der Geschäftszweig Druckflaschen welcher erfreulicherweise überdurchschnittlich wächst sowie der Bereich Fahrwerk aufgrund von Elektroautos. Der Geschäftszweig Druckflaschen erreicht im Geschäftsjahr einen Anteil von 42% am Gesamtumsatz, das Automotive Segment einen Anteil von 46%, prozentual etwas rückläufig, aber wertmäßig weiter steigend. Das Segment Elektro erreicht einen Anteil von 10% am Gesamtumsatz. Im laufenden Geschäftsjahr haben die Bedeutung und Wertigkeit des betriebseigenen Werkzeug- und Maschinenbaus im Wesentlichen dazu beigetragen, dass neue Produkte mit entsprechenden notwendigen technischen Ausrüstungen relativ schnell in Serie produziert werden. In beträchtlicher Größenordnung werden Automatisierungsanlagen, Schweiß- und Montageanlagen hergestellt. Den Schwerpunkt bilden jedoch nach wie vor Automatisierungsanlagen und technische Handlingsysteme für den eigenen Modernisierungs- und Automatisierungsprozess hergestellt. Aufgrund der umfangreichen Erfahrungen, eines großen Maschinenparks, des technischen Knowhows und der kunden- und beratungsorientierten Vertriebsausrichtung ist die JAHN GmbH im Marktsegment des Aluminiumkaltfließpressens europaweit Marktführer. 2.1. Produktion Dieser Bereich umfasst 6 leistungsstarke Profitcenter, in denen technologisch unterschiedliche Sortimente produziert werden. 2.2. Vertrieb JAHN hat schon aus der Historie heraus einen hohen Exportanteil, der stets dazu beigetragen hat, dass regionale Umsatzschwankungen gut ausgeglichen werden konnten. Durch den Aufbau eines Vertriebsstandortes mit 2 technischen Verkäufern vor Ort in den USA konnte der Kundenkreis schrittweise erweitert werden. Ein entscheidender Schwerpunkt und Vorteil gegenüber Marktbegleitern besteht darin, dass JAHN die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten technischer Fließpressteile aus Aluminium gezielt durch geschulte Vertriebsingenieure in die Entwicklungsabteilung der Hauptkunden bringt. Zusätzlich ist es gelungen, in den letzten beiden Jahren den Umsatzanteil des nicht automobilabhängigen Geschäfts signifikant zu erhöhen. Hierzu zählen Produkte für die Nahrungsmittelindustrie und Medizintechnik und chemische Industrie. Zusätzlich wurden mit Hilfe strategischer Partnerschaften vertragliche Vereinbarungen getroffen, die eine positive Auftragsentwicklung für die Zukunft absichern. 2.3. Investitionen Auf der Grundlage eines über viele Jahre erfolgreich aufgebauten und praktizierten Geschäftsmodells wurde in 2021 weitere wichtige Investitionsvorhaben in der JAHN GmbH verwirklicht. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Maschinen und Anlagen in Höhe von 13,8 Mio. € getätigt. 2.4. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Als familiengeführtes Unternehmen legen wir großen Wert auf gut qualifizierte Mitarbeiter, die täglich ihre Persönlichkeit, ihre Stärken und Fähigkeiten in die Firma einbringen. Personalstrategie Kernelemente unserer Personalstrategie sind, unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu steigern und den Ausbildungsstand unserer Belegschaft zu sichern. Unsere Führungskräfte sollen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Höchstleistungen motivieren. Deshalb ist es für uns entscheidend, kompetente Führungskompetenzen im Management zu verankern und unsere Führungskultur weiterzuentwickeln. Zusätzlich wollen wir unsere soziale Verantwortung wahrnehmen und in unserem Unternehmen Vielfältigkeit leben und durch täglich Präsenz den Mitarbeitern für den offenen Austausch zur Verfügung stehen. Hohe Attraktivität als Arbeitgeber Unsere Aktivitäten und Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität zielen darauf ab, im Wettbewerb um fähige Talente ausreichend Fach- und Führungskräfte mit entsprechender Qualifikation für unser Unternehmen zu gewinnen und sie an das Unternehmen zu binden. Kernziele dabei eine attraktive und faire Vergütung sicherzustellen und für eine Arbeitskultur zu sorgen, die die Leistungsfähigkeit, Motivation und Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und Führungskräfte fördert und den Mitarbeitern Anreize zur persönlichen Weiterentwicklung im Unternehmen gibt. Aufgrund steigenden Auftragsvolumen und wachsenden technologischen Anforderungen steigt auch automatisch der Bedarf an qualifizierten Fachkräften und geeigneten Leitungspersonal kontinuierlich weiter und muss entsprechend abgesichert werden. Nachwuchssicherung Als Familienunternehmen setzt die JAHN GmbH auf eine langfristige orientierte Unternehmensentwicklung. Das gilt auch für die Unternehmenssicherung. In Deutschland, wo die duale Berufsausbildung eine lange Tradition hat, baut JAHN bereits seit über 20 Jahren auf eine fundierte Ausbildung von Berufsanfängern. Nach erfolgreicher Ausbildung eröffnen wir unseren Mitarbeitern, je nach persönlicher und betrieblicher Notwendigkeit die Möglichkeit zur Qualifizierung und Weiterbildung. Die Erweiterung des Radius bei der Gewinnung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die JAHN GmbH durch Anwerbung aus anderen Regionen bzw. aus dem europäischen Ausland ist logische Konsequenz. Nach wie vor werden im Unternehmen aus ethischen Gründen keine Leiharbeiter beschäftigt. 2.5. Geschäftsergebnis Die JAHN GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 153 Mio. €. Das entspricht einen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 36,6 Mio. € bzw. 25%. 3. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31.12.2021 beträgt 138.077 T€. Die Abschreibungsquote liegt bei 8,1% (Vorjahr 8,43 %). Finanzlage Die Gesellschaft hat 2021 eine stabile Eigenkapitaldecke. In der Finanzstruktur gibt es keine signifikanten Änderungen zum Vorjahr. Neben der in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel verfügt die JAHN GmbH über nicht ausgenutzte Kontokorrentlinien. Den Investitionen standen Abschreibungen in Höhe von 11.267 T€ gegenüber. Ertragslage Das Jahresergebnis beläuft sich auf 2 Mio. €. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit ist im Wesentlichen beeinflusst durch Investitionen in Maschinen und Anlagen zur Druckzylinderfertigung, Gasbefüllung und Automatisierungen der Produktionsprozesse. Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen kontinuierliche Tilgungen aus Finanzverbindlichkeiten. 4. Wesentliche Chancen und Risiken bei der zukünftigen Entwicklung sowie voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die JAHN GmbH verfügt über eine moderne und leistungsstarke Produktionsstruktur die ständig den Anforderungen des Marktes angepasst wird. Die Wertschöpfungskette wird technisch und technologisch kontinuierlich ausgebaut. Die JAHN GmbH verfügt durch ein breites Produktspektrum an Produktgruppen über eine gute Risikosteuerung im Portfolio. Insgesamt kann die Wettbewerbsintensität als moderat eingestuft werden. 5. Berichterstattung nach § 289, Abs. 2 HGB Nach Geschäftsjahresabschluss haben sich keine Vorgänge besonderer Bedeutung ereignet, die Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben. Risikomanagementziele und Methoden Das Risikomanagementsystem im Hinblick auf bestandsgefährdende und andere wesentliche Risiken ist im Unternehmen in das werteorientierte Führungs- und Planungssystem eingebettet. Mit dem Risikomanagementsystem sollen bestandsgefährdende und andere wesentliche Risiken systematisch und kontinuierlich identifiziert, beurteilt, gesteuert, überwacht und dokumentiert werden, um die Erreichung der Unternehmensziele zu unterstützen und das Risikobewusstsein im Unternehmen zu erhöhen. Das Risikomanagement wurde im Rahmen der Jährlich durchgeführten Zertifizierung nach ISO TS16949 erfolgreich durch den TÜV Rheinland überprüft. Das Chancenmanagementsystem ist an das Risikosystem angelehnt. Die Unternehmenssteuerung von der JAHN GmbH ist darauf ausgerichtet, den Unternehmenswert jedes einzelnen Produktionsbereiches dauerhaft zu steigern. Um dieses Ziel dauerhaft zu erreichen wägen wir uns sich bietende Chancen und sich ergebende Risiken laufend und verantwortungsbewusst ab. Ziel ist es, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit durch positive Entwicklungen möglichen Chancen frühzeitig zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen möglichst optimal für das Unternehmen zu nutzen. Hierzu gehören im Wesentlichen die Erhöhung der Wertschöpfungstiefe und damit verbunden die Steigerung des Innovationsgrades der Produkte sowie eine diversifizierte Abnehmerstruktur, um insgesamt die Abhängigkeit und Austauschbarkeit von den Abnehmerbranchen abbauen zu können. Positive Wachstumseffekte ergeben sich aus dem prognostizierten Nachfrageanstieg in nahezu allen Produktsegmenten. Ein Risiko in Bezug auf Auftragsverluste durch den verstärkten Bau von Elektro-PKW´s ist nicht gegeben, da die JAHN GmbH bei konventionell betriebenen PKW´s nur in geringen Umfang Teile für den Antrieb produziert, jedoch mit Produkten in Lenkung, Klimatisierung und Fahrwerk stark vertreten ist. Da diese Teile in beiden Ausführungen benötigt werden besteht sogar die Möglichkeit einer Erhöhung des Auftragsvolumens. Aufgrund der positiven Ertragsentwicklung in den letzten Jahren gehen wir davon aus, dass mit den zur Verfügung stehenden Controlling-Instrumenten insbesondere Kosten- und Liquiditätsrisiken frühzeitig identifiziert und proaktiv gesteuert werden. Wesentliche Risiken sind durch Versicherungen abgedeckt. Die Ertragsausfallversicherung beinhaltet auch eine Betriebsunterbrechungs- und Feuerversicherung. Im Rahmen der Produkthaftpflichtversicherung werden 15 Mio. € pro Schadensfall und 30,0 Mio. € pro Jahr für spezielle Automobilkunden abgedeckt. Forschung und Entwicklung Die Zukunft des Unternehmens wird besonders stark von zwei Faktoren beeinflusst: Der Innovationsfähigkeit und der nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Für beides spielen Forschung und Entwicklung und die daraus resultierenden technologischen Entwicklungen und Innovationen eine zentrale Rolle. Dabei werden zielgerichtet neue Projekte zur Verbesserung technologischer Abläufe und Einführung neuer Produkte in die Produktion, u.a. ausgehend von der Entwicklungsabteilung über Werkzeug- und Maschinenbau in relativ kurzer Zeit in der Produktion umgesetzt. Unsere ausgezeichnet qualifizierten Diplom-Ingenieure unterstützen dabei in der Entwicklungsphase durch anwendungstechnische Beratung und Optimierung der Produkte. Wir verfügen über die starke Fähigkeit Kunden und deren Produkte entlang des gesamten Produktlebenszyklus zu begleiten und zu beraten. Soll-IST-Vergleich und Ausblick Die Zielsetzung für das Jahr 2021 wurde in allen wesentlichen Punkten erfüllt. Von 2019 bis 2021 konnte ein deutliches Wachstum von ca. + 65% generiert werden. Für 2021 wurde ein Umsatz von 146 Mio. € geplant, realisiert wurden 153 Mio. €. Diese deutlich Steigerung in einem besonders schwierigen Umfeld ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass insbesondere das Produktionsvolumen "Druckzylinder" überproportional gesteigert wurde und bei den restlichen Sortimenten unterschiedlich moderate Steigerungen erreicht wurden. Für 2022 erwarten wir das Basisgeschäft auf dem Niveau von 2021. Für die Folgejahre wird insbesondere durch die Ausweitung und Aufnahme von Produkten die eine große positive Auswirkung auf den Klima- und Umweltschutz haben mit Wachstum im zweistelligen Bereich gerechnet. Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass sich der weltweite Wettbewerb immer mehr verschärft, können wir nur mit entsprechenden Anpassungen künftigen Erfolg und Beschäftigung sichern. Weiterhin konnte das Wiederholungsaudit nach ISO TS 16949 erfolgreich abgeschlossen werden. Für 2022 sind die Umweltzertifizierung nach ISO 14001 und die Lebensmittelzertifizierung nach ISO 22000 geplant.
Tambach-Dietharz den 30.03.2022 gez. Dieter Jahn gez. Andreas Jahn BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der JAHN GmbH, die ihren Sitz in Tambach-Dietharz hat und im Handelsregister beim Amtsgericht Jena unter der Nummer HRB106495 eingetragen ist, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2.2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Ausnahme, die latenten passiven Steuern wurden einschließlich des Vorjahresbetrags gesondert ausgewiesen. 2.3. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. 2.4. Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten Die Herstellungskosten beinhalten keine Zinsen für Fremdkapital. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung 3.1. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2. Beteiligungen Die JAHN GmbH hat seit dem Geschäftsjahr 2012 eine Kommanditbeteiligung an der JAHN Handelsgesellschaft GmbH & Co. KG. Das vorläufige Ergebnis der JAHN Handelsgesellschaft GmbH & Co. KG beläuft sich auf ca. -1.532 €. 3.3. Angabe zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr beträgt Euro 168.395,50 (Vorjahr: 159.644,41 Euro). Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
3.4. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Schadenersatzforderungen sowie geleistete Anzahlungen für Lieferungen und Leistungen. Daneben sind Steuerrückforderungen und Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. 3.5. Aktivierte Disagiobeträge In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde im laufenden Jahr kein Disagiobetrag eingestellt. 3.6. Sonderposten mit Rücklageanteil Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung des Sonderpostens mit Rücklageanteil im Wirtschaftsjahr:
Die Bildung des Sonderpostens mit Rücklageanteil erfolgte in den Vorjahren gemäß § 273 HGB in Verbindung mit § 281 Abs. 1 HGB insoweit, als das Steuerrecht die Anerkennung des Wertansatzes bei der steuerrechtlichen Gewinnermittlung hiervon abhängig macht. Der Sonderposten ist insoweit aufzulösen, als die Vermögensgegenstände, für den er gebildet worden ist, aus dem Vermögen ausscheiden oder die steuerrechtliche Wertberichtigung durch handelsrechtliche Abschreibungen ersetzt wird - § 281 Abs. 1 Satz 3 HGB. 3.7. Entwicklung von Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen Nicht rückzahlbare Investitionszuschüsse und Investitionszulagen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. In den Vorjahren wurden diese in den gesonderten Passivposten (§ 265 Abs.5 Satz 2 HGB) Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen gemäß der Stellungnahme HFA 1/1984 des IDW eingestellt. Die Auflösung dieses Postens erfolgt entsprechend der tatsächlichen Abschreibung der geförderten Investitionen. 3.8. Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Die latenten Steuern beruhen auf steuerlichen Mehrabschreibungen und abweichenden Bewertungen von Rückstellungen. Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 30% angesetzt. Die latenten Steuern betragen zum Bilanzstichtag EUR 1.032.211 (Vorjahr: EUR 982.271). Der Zuführungsbetrag hat EUR 49.940 (Vorjahr: EUR 126.913) betragen. 3.9. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die Körperschaft- und Gewerbesteuer, die über die geleisteten Vorauszahlungen für das Geschäftsjahr 2020 noch zu entrichten sind. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
3.10. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt Euro 25.565.639,26 (Vorjahr: Euro 21.191.254,64). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten u. a. eine nachrangige Kapitalüberlassung, die erst nach Bedienung der sonstigen Ansprüche gem. § 38 InsO geltend gemacht werden kann. Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Sicherheitsabtretung Forderungen 4 = Eigentumsvorbehalt 5 = Bürgschaften Gesellschafter 3.11. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Zu erläuternde Haftungsverhältnisse bestehen nicht. 3.12. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind keine weiteren Geschäfte aufzuzeigen. 3.13. Aufgliederung der Umsatzerlöse Auf eine Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB wird hier verzichtet, da nur Umsätze erzielt werden, die für die gewöhnlichen Geschäftstätigkeit typisch sind. Bei den aktivierten Eigenleistungen handelt es sich um Maschinen und Anlagen sowie Werkzeuge aus dem eigenen Werkzeugbau. Die Bewertung erfolgt fertigungsbezogen, gegliedert nach Fertigungslohn, Materialkosten, Werkzeugkosten sowie einem Gemeinkostenzuschlag gem. der handels- bzw. steuerrechtlichen Vorschriften. 3.14. außerordentliches Ergebnis Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen außerordentlichen Aufwendungen, die auf Grund der weltweiten Corona-Pandemie sowie durch strategische Erweiterungen und Umzug der Produktion entstanden sind, betragen ca. 2,2 Mio. €. Ein außerordentliches Ergebnis wird nicht mehr ausgewiesen. 4. Weitere Angaben 4.1. Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 28.03.2022 aufgestellt. Die Feststellung und Genehmigung sowie die Ergebnisverwendung soll in Kürze durch die Gesellschafterversammlung erfolgen. 4.2. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.994.245,63 und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Eine Ausschüttung ist nicht vorgesehen. 5. Sonstige Pflichtangaben 5.1. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Dieter Jahn ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. (FH) Geschäftsführer: Andreas Jahn ausgeübter Beruf: Dipl.-Wirtsch.Ing. 5.2. Vergütungen der Geschäftsführer Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge wird auf § 286 Abs. 4 HGB hingewiesen. 5.3. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
5.4. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Laufe des Geschäftsjahres führte das Unternehmen die folgenden Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durch: Handel mit Aluminium. 5.5. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Geschäftsführern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen zum 31.12.21 folgende Forderungen bzw. Verbindlichkeiten: Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung über 168.395,50 EUR (Vorjahr: 159.644,41 EUR) enthalten. Die Forderungen werden mit 2% p. a. verzinst. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten keine Schulden gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: 0,00 EUR). 5.6. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
5.7. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr veranschlagte Gesamthonorar wird 35.000 Euro nicht überschreiten. Es handelt sich um reine Abschlussprüfungsleistungen. 5.8. Unterschrift der Geschäftsleitung
Tambach-Dietharz, 30.03.2022 gez. Dieter Jahn gez. Andreas Jahn sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.11.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die JAHN GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JAHN GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JAHN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwick lung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen er füllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerun gen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches un vermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, den 14. Oktober 2022 SEK
GmbH
gez. Diplom-Betriebswirtin Christine Promersberger, Wirtschaftsprüferin Hinweis nach § 328 Abs. 1a HGB: Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Bei der Veröffentlichung wurden die Angaben in der Bilanz und in der GuV auf die Mindestangaben reduziert, ebenso der Lagebericht. |
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