Pure Pay GmbH
Selbe AdresseGeld- und Wertdienste
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Justus Heinrich Johannes Linker seit 27.10.2023 | Geschäftsführer |
Marcel Michael Prix seit 27.10.2023 | Geschäftsführer |
Martin Johann Englmeier seit 4.6.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Akrida Capital GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. WIRTSCHAFTLICHES UMFELD Lage, Kapitalmärkte und Börse Die Finanzmärkte waren im Jahr 2023 von grosser Unsicherheit geprägt. Im Zuge der wieder zurückgekehrten Inflation sind auch die Zinsen global gestiegen. Die Europäische Zentralbank hat den Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft sukzessive auf 4,5% erhöht. Gleichwohl zeigten sich die Aktienmärkte überaus robust. Der S&P 500 stieg 2023 um über 24%, der DAX um 20%. Insgesamt fehlte es dem Kursaufschwung jedoch an einer Markttiefe, die positive Entwicklung wurde von wenigen Aktien getragen. Die Anleihemärkte wurden 2023 durch die Inflationsentwicklung und die Aussagen der Notenbanken bestimmt. Gegen Jahresende begannen die Märkte künftige Zinssenkungen aufgrund von Rezessionsbefürchtungen und der Erwartung sinkender Inflationsraten einzupreisen. II. ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT 1. Struktur Die Akrida Capital GmbH verfügt über verschiedene Zulassungen zur Erbringung von Wertpapierdienstleistungen. Die Gesellschaft ist im Wesentlichen im Geschäftsbereich Vermögensverwaltung über ein Zertifikat für einen professionellen Kunden tätig. Es wurden auch Erträge aus der Anlage- und Abschlussvermittlung sowie Zinserträge erzielt. Zu Beginn des vierten Quartals sind Marcel Prix und Justus Linker zu Geschäftsführern bestellt worden. Roland Wagner und Kurt Ziegler sind als Geschäftsführer ausgeschieden. Die Gesellschaft unterliegt der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Deutschen Bundesbank. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 verlief zufriedenstellend. Die Provisionserträge stiegen auf 648 TEUR (Vorjahr 208 TEUR). Der Jahresüberschuss lag bei 262 TEUR (Vorjahr 129 TEUR). Das Akrida Chances-Zertifikat beendete das Berichtsjahr mit einer Performance von 16,1%. Das verwaltete Volumen und die daraus resultierende Management Fee entsprach den Erwartungen. 3. Mitarbeiter und vertraglich gebundene Vermittler Im Berichtszeitraum waren ohne Geschäftsleiter zum Stichtag 31.12.2023 drei Mitarbeiter beschäftigt. Während des Geschäftsjahres waren keine vertraglich gebundenen Vermittler angebunden. III. LAGE DER GESELLSCHAFT 1. Ertragslage Der Gesamtbetrag der Provisions- und Zinserträge der Akrida Capital GmbH im Geschäftsjahr 2023 belief sich auf 651 TEUR. Die Gesellschaft erzielte einen Jahresüberschuss von 262 TEUR. 2. Finanzlage Die liquiden Mittel (Forderungen an Kreditinstitute) betrugen zum Bilanzstichtag 353 TEUR. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens lag bei 838 TEUR (Vorjahr 306 TEUR). Die Gesellschaft hatte im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr keine Bankkredite in Anspruch genommen und weist dementsprechend keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus. Das Eigenkapital betrug 500 TEUR (Vorjahr 238 TEUR). Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert 50 TEUR und ist eingeteilt in 50.000 Gesellschafteranteile. IV. STRATEGIE UND AUSRICHTUNG 1. Finanzielle Ziele Die Akrida Capital GmbH verfolgt die finanziellen Ziele, durch gesundes Wachstum, den Wert, die Erlöse und das Ergebnis des Unternehmens zu steigern. Die Geschäftsleitung ist stets bestrebt, dieses Wachstum im Einklang mit den Umfeldbedingungen und in einem angemessenen Chance-/Risiko-Verhältnis zu realisieren. 2. Strategische Ziele Als strategisches Ziel steht die Erweiterung der Erlös- und Wachstumsquellen über neue, sich ergänzende Produkte bzw. Geschäftsbereiche im Vordergrund. Damit soll das aktuelle Geschäft, das nur aus der Vermögensverwaltung eines Zertifikats besteht, ausgebaut sowie die Unternehmensstruktur weiter optimiert werden. V. RISIKOBERICHT 1. Risikopolitik Die Geschäftsleitung der Gesellschaft verfolgt die Ziele, Erlöse, Ertrag und Unternehmenswert nachhaltig zu steigern und langfristig einen Ertrag für die Gesellschafter zu erwirtschaften. Das unternehmerische Handeln in einem hoch dynamischen Umfeld geht mit der Übernahme von Risiken einher, die fortlaufend und in verantwortungsvoller Weise bewertet werden. Aufgrund von der überschaubaren und klaren Organisations- und Kontrollstrukturen der Gesellschaft können die Geschäftsleiter Risiken frühzeitig erkennen und kontrollieren. Um mögliche Chancen nutzen zu können, werden nur angemessene Risiken eingegangen. 2. Umfeld- und Branchenrisiken Die Geschäftstätigkeit der Akrida Capital GmbH unterliegt den Einflüssen der Entwicklungen der wirtschaftlichen und konjunkturellen Lage. Ebenso ist das Unternehmen von der Situation und der Entwicklungen an den inländischen und ausländischen Kapitalmärkten sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen abhängig. 3. Unternehmensspezifische Risiken Die unternehmensspezifischen Risiken können sich vor allem in den Geschäftsbeziehungen zu Partnern und Dienstleistern auswirken. Hier besteht das Risiko, dass Partnerunternehmen ausfallen können und es dadurch zu Umsatz- sowie Ertragseinbußen kommen kann. Weiterhin können Risiken aus Nichtbeachtung von Kundenvorgaben, Systemabstürzen, fehlerhaften Handelsaktivitäten und Überschreitung von Handelsvorgaben entstehen. 4. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Zahlungsausfallrisiken sind in den Geschäftsbereichen bei den Partnerunternehmen (Broker, Banken) und Kunden derzeit als gering zu betrachten. Wertpapiere werden derzeit keine gehalten. VI. Ausblick Neue Geschäftsbereiche und Produkte zum Ausbau des Angebots der Gesellschaft werden laufend geprüft. Die Akrida Capital GmbH wird sich auch in Zukunft den Herausforderungen des sich stetig wandelnden Marktes stellen. Trotz weiterer anstehender gesetzlicher Änderungen bzw. organisatorischem Mehraufwand bewerten wir die Zukunft des Unternehmens weiter als positiv.
Ruderting im Mai 2024 Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Vorschriften zur Rechnungslegung Der Jahresabschluss der Akrida Capital GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 340 HGB ff) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) unter Beachtung der Regelungen des GmbHG aufgestellt. Die Akrida Capital GmbH mit Sitz in München wird beim Registergericht München unter der Nummer HRB 266 726 geführt (§ 264 Abs. 1 a HGB). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, soweit diese passivierungsfähig sind. Fremdwährungspositionen wurden gemäß § 256 a HGB i. V. m. § 340 h HGB angesetzt. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen die laufenden Kontokorrentabwicklungskonten (EUR 353.467,60). Die Forderungen an Kunden betragen EUR 477.046,24, davon an Finanzdienstleitungsinstitute EUR 477.046,24. Das Eigenkapital der Gesellschaft setzt sich zum 31.12.2023 aus EUR 50.000,00 Stammkapital, aus EUR 100.000,00 Kapitalrücklage und dem Bilanzgewinn EUR 349.922,16 zusammen. C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Provisionserträge betragen EUR 647.867,83. In den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von EUR 290.509,39 sind EUR 149.097,21 Personalkosten und EUR 141.412,18 andere Verwaltungsaufwendungen enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Angaben nach § 285 Nr. 9 a), b) und Nr. 10 HGB Geschäftsführer: Herr Marcel Prix, Vermögensverwalter ab 01.10.2023 Herr Justus Linker, Vermögensverwalter ab 01.10.2023 Herr Kurt Ziegler, Vermögensverwalter bis 22.12.2023 Herr Roland Wagner, Vermögensverwalter bis 01.10.2023 Die Angaben über die Gesamtbezüge unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 2. Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB In 2023 waren zwei Mitarbeiter beschäftigt. 3. Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich auf in
4. Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet. 5. Angaben nach § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 261.820,82 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 88.101,34 zu verrechnen und den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 349.922,16 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileFeststellungsbeschluss der Akrida Capital GmbH, München In der Gesellschafterversammlung vom 05.06.2024 wurde der Jahresabschluss der Akrida Capital GmbH, München zum 31.12.2023 festgestellt und beschlossen, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 349.922,16 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 05.06.24 gez. Marcel Prix Justus Linker Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Akrida Capital GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Akrida Capital GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Akrida Capital GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sich in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sich einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22.05.2024 Strohmaier
& Heubl Partnerschaft
Ludwig Heubl, Wirtschaftsprüfer |
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