Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 1171
Vorher
Moeller Schaltanlagen Uebigau GmbHOrmazabal Schaltanlagen Uebigau GmbH
Eingetragen
27.6.2005
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Gegenstand
Entwicklung , die Herstellung und der Vertrieb von Gehäusekomponenten aus Metall.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Udo Stolz
seit 14.4.2020
Prokura
Helmut Hoffmann
seit 16.3.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
384.500 €
94.94%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

uemet GmbH

Uebigau-Wahrenbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftstätigkeit, allgemeine Wirtschaftslage, Branchen- und Marktentwicklung

Geschäftstätigkeit

Die uemet GmbH bietet individuell zugeschnittene Lösungen im Bereich Metallverarbeitung an. Mit umfassender Erfahrung in der Herstellung von Blechteilen, Baugruppen und Gehäusesystemen, sind wir spezialisiert auf die Beratung, Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Montage von Prototypen bis hin zur Serienfertigung. Unser breites Spektrum an Fertigungstechnologien umfasst das Schneiden, Stanzen, Biegen, Lasern, Schweißen und Pulverbeschichten sowie einen eigenen Vorrichtungs- und Musterbau. Die Montage kompletter Systeme und Baugruppen erweitert unser Leistungsportfolio am Standort Uebigau-Wahrenbrück.

Unsere bedeutendsten Abnehmer sind die uesa GmbH als Muttergesellschaft, für deren Trafostationen wir sämtliche Metallteile liefern. Darüber hinaus pflegen wir enge Beziehungen zu zahlreichen Kunden, die uns als vertrauenswürdigen Lieferanten für Metallkomponenten anerkennen.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 verzeichnete Deutschland ein moderates Wirtschaftswachstum, wobei das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um etwa 1,5 Prozent stieg. Trotz anhaltender Herausforderungen durch steigende Energiepreise und Materialengpässe stabilisierte sich die wirtschaftliche Lage nach den Krisenjahren. Die Arbeitslosenquote blieb relative niedrig bei etwa 5,0 Prozent, was auf eine robuste Arbeitsmarktsituation hinweist. Die Inflation betrug im Jahresdurchschnitt 5,9 Prozent, angetrieben durch die fortschreitende Preis-Lohn-Spirale und steigende Lebenshaltungskosten. Investitionen in Digitalisierung und Nachhaltigkeit nahmen zu, was die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft langfristig stärken soll.

Branchen- und Marktentwicklung

Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Metallindustrie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Rückgang der realen Auftragseingänge um 3,8%, während der reale Umsatz um 4,9% stieg. Diese Erholung wurde durch stabilisierte Lieferketten und den weiterhin hohen Auftragsbestand unterstützt.

a) Auftrags- und Umsatzentwicklung

Die uemet GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 17,5 Mio. Euro, verglichen mit 15,7 Mio. Euro im Vorjahr. Der Auftragsbestand am Jahresende betrug 2,94 Mio. Euro, im Vergleich zu 2,63 Mio. Euro im Vorjahr.

b) Beschaffung und Absatz

Die im Vergleich zum Vorjahr verbesserte Materiallage führte zu einer Stabilisierung der Rohstoffpreise. Die Beschaffung erfolgt in der Regel über langjährige Lieferantenbeziehungen. Der Bezug von Waren und Rohstoffen erfolgt auf Lager, um Prozesssicherheit und terminkonforme Abwicklung zu gewährleisten. Materialpreiserhöhungen wurden teilweise durch Material-Reservierungen abgefedert, und Preisanstiege konnten im Vorfeld kalkulatorisch berücksichtigt werden. Es fanden und finden weiterhin intensive Gespräche mit Kunden und Lieferanten statt, um die insgesamt für alle Marktbeteiligten schwierige Situation gemeinsam zu bewältigen und partnerschaftliche Lösungen zu entwickeln.

c) Investitionen

In der Betriebs- und Geschäftsausstattung am Produktionsstandort Uebigau-Wahrenbrück wurden insgesamt 434 TEuro investiert. Der Schwerpunkt dieser Investition lag in der Modernisierung der Schweißarbeitsplätze inclusive in Absaug- und Filteranlagen.

Insgesamt ist die Erneuerung der Schweißarbeitsplätze eine strategische Entscheidung, die sowohl die Mitarbeiterzufriedenheit als auch die operativen Leistungsfähigkeiten der uemet GmbH langfristig stärkt.

d) Personal- und Sozialbereich

Am Ende des Geschäftsjahres 2023 waren insgesamt 129 Mitarbeiter bei der uemet GmbH beschäftigt, im Vergleich zu 130 Mitarbeitern im Vorjahr. Von diesen Mitarbeitern waren 7 Auszubildende, im Vorjahr 9.

Für das laufende Geschäftsjahr plant das Unternehmen vereinzelt neue Einstellungen. Diese Entscheidung wird maßgeblich von Faktoren wie Strukturwandel in der Branche und einem allgemeinen Arbeitskräfteengpass beeinflusst. Alternativ setzt die uemet GmbH auf den Einsatz von Fremdpersonal, insbesondere Leiharbeiter, um flexibel auf Schwankungen in der Auftragslage reagieren zu können.

e) Umweltschutz

Die uemet GmbH begegnet Produkt- und Umweltschutzrisiken durch umfassende Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Neben der Einhaltung gesetzlicher und vertraglicher Bestimmungen liegt ein besonderes Augenmerk auf einem kosteneffizienten Energieverbrauch, der sortengerechten Abfalltrennung und der Verwendung umweltfreundlicher Materialien. Diese Maßnahmen stellen sicher, dass das Unternehmen seinen ökologischen Fußabdruck minimiert und gleichzeitig nachhaltige Produktionspraktiken fördert.

Darstellung der Lage

Ertragslage

Die Geschäftsleitung vertritt die Aussage, dass die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als gut zu bezeichnen ist.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 11,24% gestiegen. 99,07% der Umsatzerlöse entfallen auf den Bereich Metallverarbeitung.

Der Jahresüberschuss beträgt 1.363 TEuro nach 830 TEuro im Vorjahr.

Finanzlage und Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,900 TEuro gestiegen. Das bilanzielle Eigenkapital ist aufgrund des Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr wesentlich angewachsen. Die Eigenkapitalquote erhöht sich um 3,1 Prozentpunkte auf 59,9%.

Das Sachanlagevermögen beträgt 2.917 TEuro und ist durch das Eigenkapital in Höhe von 3.909 TEuro gedeckt.

Das Umlaufvermögen liegt mit 3.545 TEuro um 978 TEuro über dem Vorjahresniveau. Es wurden Rückstellungen in Höhe von 1.030 TEuro gebildet, um für alle erkennbaren Risiken Vorsorge zu treffen.

Forschung und Entwicklung

2023 lag der Fokus vor allem auf der Weiterentwicklung der Lüftungsgitter. Ziel war es, die Produktionsprozesse zu optimieren. Weiterentwickelt wurden die Lamellenaufnahme und Befestigung der Lamellen im Rahmen sowie der Wasserkasten. Es wurde eine Prozessoptimierung erreicht, welche die Arbeitsgänge "Schweißen" und "Verputzen" überflüssig machte und damit die Fertigungsleistung deutlich gesteigert werden konnte.

Zertifizierung

Die uesa GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Die seit 1995 kontinuierlich bestehende Zertifizierung des Qualitätsmanagements wurde im Berichtsjahr erneut erfolgreich rezertifiziert. Es wurde insbesondere das integrierte Management- und Arbeitsschutzsystem überprüft, welches in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft im Geschäftsjahr 2013 erfolgreich eingeführt wurde. Um einen lückenlosen Anschluss der Auditierungen zu gewährleisten, ist die nächste Zertifizierung des Qualitätsmanagements zum Ende des Jahres 2024 und des Arbeitsschutzmanagements zum Ende des Jahres 2025 geplant.

Risikobericht und Risikomanagement

Die derzeitigen turbulenten Beschaffungsmärkte und die inflationären Tendenzen deuten darauf hin, dass die Rohstoffpreise auf einem weiterhin hohen Niveau bleiben werden. Dies wird in der Kalkulation und Vertragsgestaltung der uemet GmbH berücksichtigt.

Das Unternehmen verfügt über ein etabliertes System zur Früherkennung, Kommunikation und Behandlung von Risiken. Die organisatorische Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe basiert auf der Managementstruktur, dem Planungssystem sowie den eingesetzten Berichts- und Informationssystemen. Durch dieses Risikomanagementsystem führt die uemet GmbH kontinuierlich Risikoanalysen durch und entwickelt Strategien zur Risikominimierung.

Die analysierten Risikobereiche umfassen Umwelt- und Abfallrecht, Rohstoffbeschaffung, Währungsrisiken, IT-Prozesse, Forderungsausfall, konzerninterne Verrechnungen und Personalrisiken. Risiken, die angemessen, überschaubar und beherrschbar sind und die im Zusammenhang mit den Kernkompetenzen des Unternehmens stehen, werden bewusst eingegangen, insbesondere wenn sie mit Chancen verbunden sind, die einen angemessenen Mehrwert bieten. Andernfalls wird geprüft, ob diese Risiken auf Dritte übertragen werden können.

Darüber hinaus sind im Unternehmen Verhaltensregeln festgelegt, die in Richtlinien und anderen Vorgaben niedergeschrieben sind. Die Einhaltung dieser Regeln wird durch Schulungs- und Kontrollmaßnahmen unterstützt.

Für Haftungsrisiken und Schadenfälle hat die Gesellschaft, soweit möglich und sinnvoll, Versicherungen abgeschlossen.

Ausblick

Für das Jahr 2024 wird eine moderat positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft erwartet. Nach den Herausforderungen durch die Corona-Pandemie und geopolitische Spannungen zeigen sich Anzeichen einer allmählichen Erholung.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die uemet GmbH ein positives Ergebnis mit leichtem Anstieg gegenüber 2023, das zur weiteren Stabilisierung des Unternehmens beitragen wird. Als Hauptzulieferer des Mutterkonzerns uesa GmbH und aufgrund der steigenden Auftragsbestände dort wird ein Umsatzanstieg für das Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr erwartet.

Ebenso gehen wir davon aus, dass die Mitarbeiteranzahl leicht ansteigen wird. Dies reflektiert unser kontinuierliches Wachstum und die anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Produkten.

Darüber hinaus rechnen wir mit einer moderaten Steigerung des Rohertrages. Diese Erwartung basiert auf einer leichten Verbesserung der Marktkonditionen der Metallindustrie, die durch eine steigende Nachfrage und optimierte Produktionsprozesse begünstigt wird.

Unser Unternehmen ist gut positioniert, um von diesen positiven Markttrends zu profitieren und unsere Ertragskraft weiter zu stärken.

Aufgrund der umfangreichen Investitionen in den Jahren 2021 bis 2023 von mehr als 2 Mio Euro sind für das Geschäftsjahr 2024 Investitionen in Höhe von bis zu 500 TEuro geplant.

Schwerpunkte für die Metallindustrie bleiben der Strukturwandel und die Herausforderungen durch neue Arbeitsmethoden, die kontinuierliche Anpassung und Innovation erfordern.

Trotzdem bleiben Risiken wie die Entwicklung der Energiepreise und geopolitische Unsicherheiten bestehen, die die wirtschaftliche Dynamik beeinflussen könnten.

Die Zusammenarbeit mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Unternehmensberatern und wissenschaftlichen Einrichtungen wird fortgesetzt, um Risiken frühzeitig zu erkennen und die Ressourcen des Unternehmens effektiv zu nutzen.

 

Uebigau, den 15. Juli 2024

gez. H. Hoffmann, Geschäftsführer

gez. M. Brockmeier, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.978.512,84 3.050.465,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 61.494,02 73.381,02
II. Sachanlagen 2.917.018,82 2.977.084,82
B. Umlaufvermögen 3.544.997,75 2.567.583,42
I. Vorräte 1.171.232,70 1.605.159,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.984.625,95 625.496,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 389.139,10 336.927,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.703,99 7.612,32
Summe Aktiva 6.525.214,58 5.625.661,58

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.909.670,89 3.196.074,68
I. Gezeichnetes Kapital 405.000,00 405.000,00
II. Gewinnvortrag 2.141.074,68 1.960.378,25
III. Jahresüberschuss 1.363.596,21 830.696,43
B. andere Sonderposten 143.882,39 154.489,43
C. Rückstellungen 1.029.952,36 490.579,82
D. Verbindlichkeiten 1.441.708,94 1.784.517,65
Summe Passiva 6.525.214,58 5.625.661,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.795.170,96 7.980.530,83
2. Personalaufwand 5.716.382,94 4.897.606,02
a) Löhne und Gehälter 4.732.400,46 4.031.282,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 983.982,48 866.323,40
davon für Altersversorgung 10.367,00 9.636,25
3. Abschreibungen 501.999,74 427.856,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 501.999,74 427.856,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.685.985,52 1.492.566,49
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.269,73 1.064,66
davon aus verbundenen Unternehmen 26.269,73 1.064,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.768,78 16.782,48
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 516.712,18 309.895,37
8. Ergebnis nach Steuern 1.369.591,53 836.888,74
9. sonstige Steuern 5.995,32 6.192,31
10. Jahresüberschuss 1.363.596,21 830.696,43

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: uemet GmbH
Ort des Firmensitzes: Uebigau-Wahrenbrück
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Cottbus
Register-Nr. 1171

Angaben und Erläuterungen angepasster Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst.

Die Anpassung bestand aus folgenden Maßnahmen:

In den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 659,1 TEUR (Vorjahr: 837,8 TEUR) enthalten, die im Vorjahr unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen worden sind.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Das Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nennwert angesetzt.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 6.076,7 TEUR

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 6.535,8 TEUR

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software 329.805,21 11.590,32 0,00 0,00 341.395,53
329.805,21 11.590,32 0,00 0,00 341.395,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.632.981,90 0 0,00 0,00 3.632.981,90
2. technische Anlagen und Maschinen 4.507.352,38 372.076,54 44.828,01 0,00 4.834.600,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 657.013,04 50.566,42 2.285,11 0,00 705.294,35
8.797.347,32 422.642,96 47.113,12 0,00 9.172.877,16
Summe Anlagevermögen 9.127.152,53 434.233,28 47.113,12 0,00 9.514.272,69
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Software 256.424,19 23.477,32 0,00 279.901,51 61.494,02 73.381,02
256.424,19 23.477,32 0,00 279.901,51 61.494,02 73.381,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.818.237,39 50.165,00 0,00 2.868.402,39 764.579,51 814.744,51
2. technische Anlagen und Maschinen 2.453.287,65 376.836,00 40.647,47 2.789.476,18 2.045.127,73 2.054.064,73
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 548.737,46 51.521,42 2.279,11 597.979,77 107.314,58 108.275,58
5.820.262,50 478.522,42 42.926,58 6.255.858,34 2.917.021,82 2.977.084,82
Summe Anlagevermögen 6.076.686,69 501.999,74 42.926,58 6.535.759,85 2.978.515,84 3.050.465,84

Angaben zu Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
EUR
2022
EUR
Forderungen 1.307.762,82 9.435,64
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.307.762,82 9.435,64
Verbindlichkeiten 0,00 345.826,30
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 345.826,30

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

• Verpflichtungen aus dem Personal - und Sozialbereich 580,0 TEUR (Vorjahr: 341,9 TEUR)

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag Vorjahr
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr Vorjahr
EUR
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Vorjahr
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre Vorjahr
EUR
gegenüber Kreditinstituten 109.473,08 109.473,08 0,00 0,00
72.470,85 72.470,85 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
345.826,30 345.826,30 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 1.332.235,86 854.066,05 478.169,81 0,00
1.366.220,50 1.366.220,50 0,00 0,00
1.441.708,94 963.539,13 478.169,81 0,00
1.784.517,65 1.784.517,65 0,00 0,00

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Es bestehen folgende Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen:

Es besteht ein Grundpfandrecht durch die Sicherung von Darlehen über 1. Mio EUR der Muttergesellschaft und der Gesellschaft gegenüber selbst.

Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert:

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen sind von untergeordneter Bedeutung für die Finanzlage und werden deshalb an dieser Stelle nicht weiter erläutert.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonderposten

Im Berichtsjahr werden Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von 10,6 TEUR ausgewiesen (Vorjahr 10,6 TEUR).

5. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Mitarbeiter 92
Kaufmännische Mitarbeiter 30
Auszubildende 7
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 129

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Dipl.-Ing. Helmut Hoffmann, Schmerkendorf ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Mathias Brockmeier, Herzberg (Elster) ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Konzernzugehörigkeit

Die uemet GmbH wurde in den Konzernabschluss der uesa GmbH, Uebigau-Wahrenbrück einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Uebigau-Wahrenbrück, 15. Juli 2024

gez. Dipl.-Ing. Helmut Hoffmann

gez. Mathias Brockmeier

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die uemet GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der uemet GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der uemet GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurtei- lezum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

 

Bremen, 31. Juli 2024

SIEMER + PARTNER
Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Siemer, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Oec. Buhlrich, Wirtschaftsprüfer

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