Konvekta - C.H. Schmitt Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Gürtler seit 15.4.2026 | Vorstandsmitglied |
Michael Sonnekalb seit 23.8.2024 | Vorstandsmitglied |
Marco März seit 23.9.2015 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Konvekta AktiengesellschaftSchwalmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäft der Konvekta AG Konvekta entwickelt und produziert als Systemanbieter für erdgebundene Nutzfahrzeuge Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie Kühlmaschinen für den Transport verderblicher Güter. Die aktuellen Nischenmärkte sind in folgende vier strategische Geschäftsfelder gegliedert: 1. Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen für Omnibusse (Busklima) 2. Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen für Schienenfahrzeuge (Schienenklima) 3. Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen für Arbeitsmaschinen (Kabinenklima) 4. Kühlmaschinen für Transportkühlfahrzeuge Im Geschäftsbereich Busklima bilden Heizungs-, Lüftungs- und Kühlungslösungen für Busse den Gegenstand des Geschäfts. Dabei werden Busse unterschiedlicher Größe und verschiedenster Einsatzgebiete (Stadt-, Schul-, Reise-, Trolley- oder Überlandbusse) klimatisiert. Im Bereich der Schienenklimatisierung hat sich Konvekta auf die Klimatisierung von Straßenbahnen und Nahverkehrszügen spezialisiert. Die Klimatisierung von Arbeitsmaschinen ist im Wesentlichen auf Land- und Baumaschinen sowie Flurförderfahrzeuge gerichtet. Im Bereich Transportkühlung beschäftigt sich Konvekta mit der Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Kühlmaschinen für den Transport verderblicher Güter. Klima- und Kältemaschinen sind wartungs- und reparaturintensive Fahrzeugkomponenten, die einen funktionierenden technischen Kundendienst sowie eine qualifizierte technische Unterstützung bei der Fahrzeugentwicklung und den Einbau dieser Thermosysteme erfordern. Dabei stellt die Qualität der technischen Zusammenarbeit mit Kunden einen Schlüssel zur Kundenbindung dar. Die Mitarbeiter in den Entwicklungs- und technischen Kundendienstabteilungen der Kunden sind wichtige Entscheidungsträger bei der Wahl des Lieferpartners einer Klimaanlage oder Kühlmaschine. Eine Lieferpartnerschaft ist in allen Geschäftsbereichen auf Langfristigkeit aufgebaut, was zunächst eine Eintrittsbarriere darstellt, aber nach erfolgreicher Akquisition Umsatzstabilität nach sich zieht. Wichtige Marketinginstrumente sind persönlicher Verkauf sowie aktive und passive Messepräsenzen. In Deutschland und den angrenzenden Ländern werden Kunden hauptsächlich von Konvekta-eigenen Mitarbeitern betreut. In Ländern zu denen einerseits eine größere räumliche, sprachliche und/oder kulturelle Distanz und andererseits schwankendes Geschäftsvolumen besteht, gibt es Vertretungen in Form von Agenturen, Händlern oder Generalimporteuren. Diese Partner handeln auf eigene Rechnung und sorgen für eine kommerzielle sowie eine technische Kundenbetreuung. In den Ländern mit hohem potenziellen Marktvolumen oder strategischer Relevanz (z. B. Großkunde vor Ort), unterhält Konvekta rechtlich selbständige Vertriebs- und Servicegesellschaften und/oder eine lokale Produktion. Hauptgeschäftsfelder sind die Geschäftsbereiche Bus-, Schienen- und Kabinenklimatisierung. Hauptabsatzmärkte sind Deutschland und Europa. Es bestehen mit vielen Lieferanten langfristige Lieferantenbeziehungen, dadurch sind kurze und schnelle Beschaffungszeiten gewährleistet. Weiterhin bestehen mit einzelnen Lieferanten Entwicklungspartnerschaften, die für technischen Vorsprung und zu einer stetigen Preisreduzierung führen sollen. 1.2 Forschung und Entwicklung Konvektas technische Kernkompetenzen sind Thermodynamik, Steuerung thermodynamischer Systeme, Antriebstechnik und Luftführung. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fokussieren auf die Innovation im Zusammenhang mit umweltfreundlichen, langlebigen, energieeffizienten und anwendungsfreundlichen Produkt- und Fertigungstechnologien zu marktfähigen Preisen. Gestützt durch ein professionelles Projektmanagement werden die Entwicklungsressourcen zielorientiert und wirtschaftlich für Produktneukonzeption, Optimierung und kundenspezifische Anpassung eingesetzt. Derzeit setzt die Konvekta AG 5 Personen für Forschung und 26 Personen für anwendungsorientierte Entwicklung ein. Zudem sind entwicklungsunterstützend 10 Personen in den Abteilungen Musterbau, Versuch, Controlling, strategischem Einkauf, Felderprobung und strategischer Fertigungsplanung beschäftigt. Durch die Fertigstellung des Test- und Innovationszentrums wurden Ende 2017 die Validierungseinrichtungen für Komplettfahrzeuge, Komplettmaschinen, Kältemaschinen und Komponenten zusätzlich ausgebaut, sodass Funktions- und Leistungstests im Rahmen von Konstruktions- und Applikationsprojekten nun jederzeit direkt vor Ort in Schwalmstadt durchgeführt werden können. Zusätzlich können hierdurch gesetzliche Anforderungen und Normvorgaben abgesichert werden. Besonders für die Entwicklung ressourcenschonender Produkte hat Konvekta in der Vergangenheit verschiedene öffentliche Anerkennungen erfahren, verschiedene innovative Produkte befinden sich in Felderprobung. Innovative Produkte sollen die Ertrags- und Umsatzsituation sicherstellen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Der Start in das Jahr 2023 war besser, als er hätte sein können. Es kam zu keiner Energieverknappung, besonders nicht zu der befürchteten Gasmangellage durch den Krieg in der Ukraine. Somit wurden die gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten nicht durch Versorgungsnotstände und Rationierungen beeinträchtigt. Diese Gefahr bestand gleichwohl, aber der milde Winter, funktionierende Versorgungswege, Einsparungen beim Gasverbrauch auf Haushalts- und Gewerbeebene, Produktionsrückgänge in energieintensiven Wirtschaftsbereichen und eine insgesamt schwache Industriekonjunktur haben dazu beigetragen, potenzielle Energieengpässe und einen dadurch ausgelösten Wirtschaftseinbruch zu vermeiden. Über das Jahr 2023 hinweg wurden allerdings die Auswirkungen der nachlassenden Weltkonjunktur spürbar. Die preisbereinigten Warenausfuhren Deutschlands lagen in den ersten neun Monaten um 2,2 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Aufgrund ihres hohen Fokus auf die Weltmärkte und ihrer deshalb hohen Exportquote leidet sie überdurchschnittlich unter geoökonomischen Schocks und einer sich abschwächenden Weltwirtschaft. Seit geraumer Zeit sinken die Auslandsbestellungen für die deutsche Industrie. Im dritten Quartal 2023 lagen sie um 17 Prozent unter dem Niveau von Anfang 2022. Von der Jahresmitte 2022 bis Herbst 2023 stiegen die Zentralbankzinsen im Euroraum in zehn Schritten von 0 auf 4,5 Prozent an. Dies wiederum verteuerte die konsumbezogene Kreditaufnahme, erhöhte die Sparanreize und bremste die Konsumdynamik zusätzlich. Der sich über die Jahre 2021 und 2022 aufgrund von Materialengpässen und der Energiekrise aufgebaute Import-, Erzeuger- und Verbraucherpreisschock hat die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland stark belastet. Zum Jahresanfang 2023 lagen die entsprechenden Preisindices um 34 Prozent, 47 Prozent und 15 Prozent über dem Niveau von Anfang 2020. Die Inflationsrate (Veränderung des nationalen Verbraucherpreisindexes gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum) belief sich in Deutschland im ersten Quartal 2023 auf 8,2 Prozent. Damit gingen zunächst ungewohnt hohe Realeinkommensrückgänge und Kaufkraftverluste einher, die den privaten Konsum beeinträchtigten. Wieder ansteigende Nominaleinkommen - aufgrund von Lohnerhöhungen sowie staatlicher Transfers und Steuermaßnahmen - in Kombination mit Konjunktur rückläufigen Inflationsraten verminderten merklich die (realen) Konsumausfälle im Jahresverlauf. Für die Inflation im dritten Quartal 2023 in Höhe von 5,6 Prozent spielte der Energiepreisschock kaum noch eine Rolle. Die Teuerung erklärt sich nunmehr aus einem insgesamt abgehobenen Preisniveau, das zunehmend binnenwirtschaftlich bestimmt ist. Aufgrund dieser Belastungsfaktoren war im Jahresverlauf 2023 kaum Bewegung in der deutschen Volkswirtschaft zu verzeichnen. Die rezessive Bau- und Industrieproduktion wurde mehr oder weniger durch die schwach expandierende Dienstleistungsökonomie aufgefangen. Insgesamt befindet sich das Land seit nunmehr fünf Jahren in einer von verschiedenen Krisen bedingten Schockstarre. Denn bereits im Jahr 2019, vor Ausbruch der Corona-Pandemie, war die Industrieproduktion hierzulande rückläufig und die gesamte Volkswirtschaft kam nicht mehr von der Stelle. Der Geschäftsbereich Busklima tisierung wurde im Jahr 2023 wie auch schon in den Jahren zuvor durch die internationale politische und wirtschaftliche Lage beeinflusst. Aufgrund des Ukraine Krieges waren nach wie vor Lieferketten gestört und es kam zu weiteren Kostensteigerungen aufgrund von Inflation, Lohnerhöhungen und Kostensteigerungen bei Fertigprodukten. Der Wunsch nach energieeffizienten und umweltfreundlichen Produkten, führte auch in 2023 zu einer sehr guten Nachfrage nach elektrischen Stadt- und Überlandbussen. Gesetzliche Vorgaben und die finanzielle Unterstützung durch Bundesregierung und EU, werden auch im Jahr 2024 dazu führen, dass sich der Stadtbusmarkt auf einem sehr guten Niveau befinden wird. Konvekta wird im Jahr 2024 davon profitieren, dass man neben Stammkunden weitere namhafte Hersteller von elektrischen Stadt- und Überlandbussen als Kunden gewinnen konnte. Bei den Reisebussen konnte man in 2023 eine leichte Erholung verspüren, wobei für das Jahr 2024 ein Boom für das Reisebusgeschäft vorausgesagt wird. Die Situation in Nordafrika und dem mittleren Osten hat sich im Jahr 2023 weiter erholt, ist jedoch nach wie vor schwierig. Touristen blieben durch den Ukraine Krieg auch im Jahr 2023 eher die Ausnahme und die Region scheint eine große Affinität für asiatische Produkte entwickelt zu haben, was die Geschäfte von Konvekta in dieser Region nicht einfacher macht. Da jedoch Konvekta einen starken Fokus auf den europäischen Busmarkt legt, sollte sich diese Entwicklung nicht negativ auf die aktuellen Geschäfte auswirken. Das laufende Jahr sieht in der gesamten Branche für Baumaschinen einen höheren Maschinenabsatz im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragseingang für Baumaschinen reduziert sich jedoch deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Die Branche befindet sind in einem anhaltenden moderaten Abschwung, der sich negativ auf das allgemeine Geschäftsklima auswirkt. Zudem besteht ein vergleichsweise hohes Niveau an fertigen Maschinen in den Beständen der Hersteller und ihrer Händler, deren Verkäufe durch das aktuelle Zinsniveau erschwert werden. Im Betrachtungszeitraum wird eine Umsatzsteigerung für Maschinen im Bereich der Landtechnik im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Gleichzeitig sinkt der Auftragseingang der Maschinenindustrie, im Jahresverlauf mit zunehmender Geschwindigkeit, und entsprechend sinkt der Auftragsbestand für das laufende Jahr, auch weil der Lagerbestand der Händler vergleichsweise hoch ist. Dementsprechend entwickelt sich das Geschäftsklima im Jahresverlauf deutlich negativ, hauptsächlich getrieben durch die Schwäche im Bereich der Traktoren. 2.2 Umsatz-, Ergebnis- und Auftragsentwicklung Die Gesellschaft erzielte Umsatzerlöse in Höhe von ca. EUR 75,7 Mio., womit sich der Umsatz um 10 % bzw. EUR 7,1 Mio. gegenüber dem Vorjahr erhöhte. Konvekta konnte in den Geschäftsbereichen Bus (+ 18 %) und Schiene (+ 12 %) Umsatzzuwächse gegenüber dem Vorjahr erzielen. Die Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Kabine war mit - 3 % und im Geschäftsbereich FK/TK mit - 10 % leicht rückläufig. Aufgrund der grundsätzlich positiven Umsatzentwicklung konnten alle Geschäftsbereiche mit einem positiven Ergebnis abschließen. 90 % der Umsätze sind mit Kunden innerhalb der EU realisiert worden. Wichtigste Absatzländer neben Deutschland waren vor allem Polen und Frankreich. Etwa 59 % (Vorjahr: 54 %) der Umsätze werden mit Klimasystemen für Omnibusse, ca. 24 % (Vorjahr: 28 %) mit Kabinenklimatisierung, ca. 13 % mit Klimasystemen für Schienenfahrzeuge (Vorjahr: 13 %), und ca. 4 % (Vorjahr: 5 %) mit Transportkühlanlagen erzielt. Die in 2023 anhaltend hohe Inflationsrate führte dazu, dass wir Preisreduzierungsforderungen unserer Kunden ablehnen mussten. Auf der Beschaffungsseite konnten wir entgegen der ursprünglich sehr hohen prognostizierten Einkaufspreissteigerungen deutlich geringere Auswirkungen feststellen. Der Auftragseingang lag mit EUR 116,5 Mio. um ca. 59 % über den Auftragseingängen des Vorjahres (EUR 73,3 Mio.). Der Auftragsbestand lag mit ca. EUR 114,5 Mio. um 43 % über dem Auftragsbestand des Vorjahres (EUR 79,8 Mio.). Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 5.116,6 und liegt damit um TEUR 1.961,2 bzw. 62 % über dem Vorjahreswert (TEUR 3.155,4). 2.3 Produktion Die Produktion der Konvekta AG ist im Wesentlichen durch Montagetätigkeiten geprägt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergab sich eine sehr gute Auslastung der Produktion. 2.4 Personal- und Sozialbereich Die Konvekta AG beschäftigte im Jahresdurchschnitt 248 Mitarbeiter, von denen 41 Personen in den Bereichen tätig sind, die sich mit Produktneuentwicklungen beschäftigen und von denen 24 Mitarbeiter Auszubildende sind. Es werden eigene Mitarbeiter ausgebildet, um auch für die Zukunft die Verfügbarkeit des qualifizierten Personals sicherzustellen. Ein umfassendes Angebot an internen und externen Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützt die Anpassung an sich verändernde Umfeldbedingungen. Die betriebliche Arbeitszeit ist flexibel gestaltet, um Geschäftsschwankungen Rechnung zu tragen. Es sind für viele Mitarbeiter Arbeitszeitkonten eingerichtet, die je nach Arbeitsanfall entsprechend be- und entlastet werden. Weitere Möglichkeiten um Auslastungsspitzen auszugleichen ergeben sich durch den Einsatz von Leiharbeitnehmern und den Abschluss zeitlich befristeter Arbeitsverträge. Diese flexible Struktur ermöglicht der Gesellschaft, auf Beschäftigungsschwankungen wirtschaftlich zu reagieren. 2.5 Vermögenslage Die Bilanzsumme blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr mit EUR 42,4 Mio. nahezu unverändert. Das Sachanlagevermögen einschließlich der immateriellen Vermögensgegenstände hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 250 reduziert. Den Investitionen von rund EUR 0,5 Mio. (davon Immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 50 und Sachanlagen TEUR 493) stehen Abschreibungen von TEUR 793 gegenüber. Im Finanzanlagevermögen wurden weiterhin knapp EUR 2,1 Mio. in Wertpapieren angelegt. Die Vorräte haben sich um etwa EUR 1,0 Mio. erhöht (+ 6,5 %) (EUR 17,1 Mio.; Vorjahr: EUR 16,1 Mio.), was auch auf das deutlich erhöhte Auftrags- und Umsatzniveau in 2023 zurückzuführen ist. Bezogen auf die Umsatzerlöse hat sich die Reichweite des Vorratsbestands im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert (82,50 Tage; Vorjahr: 85,54 Tage). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um ca. 16 % reduziert (EUR 11,0 Mio.; Vorjahr: EUR 13,1 Mio.). Diese Reduzierung ist hauptsächlich durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (- EUR 1,7 Mio.) und die sonstigen Vermögensgegenstände (- EUR 0,8 Mio.) bedingt. Das rechnerische Zahlungsziel der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der übrigen Forderungspositionen konnte somit von knapp 62 auf rund 50 Tage deutlich reduziert werden. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände ist insbesondere auf geringe Umsatzsteuerforderungen zurückzuführen. Der Bestand der liquiden Mittel hat sich zum Bilanzstichtag nur knapp um EUR 1,0 Mio. auf EUR 3,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.) erhöht. Dem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit stehen Mittelabflüsse aus dem Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit gegenüber. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich von TEUR 28 im Vorjahr auf TEUR 30 (+ TEUR 2). 2.6 Finanzlage Das Eigenkapital erhöhte sich um EUR 3,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 28,8 Mio.; VJ EUR 25,4 Mio.). Die Eigenkapitalquote liegt mit 68 % (Vorjahr: 60 %) deutlich über dem Vorjahr. Die Rückstellungen reduzierten sich um EUR 0,3 Mio. auf EUR 4,3 Mio. (VJ EUR 4,6 Mio.). Die Garantierückstellung als bedeutendste Einzelrückstellung wurde um TEUR 602 reduziert und liegt zum Bilanzstichtag bei ca. EUR 1,2 Mio., da der tatsächliche Rückstellungsbedarf deutlich unter der Schätzung im Vorjahr lag und auch für 2024 von einem ähnlich geringen Bedarf ausgegangen wird. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen erhöhten sich aufgrund einer Pensionsanpassung um EUR 0,3 Mio. von EUR 0,8 Mio. im Vorjahr auf EUR 1,1 Mio. Die Rückstellung aus Altersteilzeitverpflichtungen reduzierte sich von TEUR 431 um TEUR 350 auf TEUR 81. Aufgrund der Verrechnungsvorschrift des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde hier das Deckungsvermögen mit der Rückstellung saldiert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um rund EUR 0,5 Mio. reduziert (EUR 1,4 Mio.; Vorjahr: EUR 1,9 Mio.). Die Tilgung der langfristigen Darlehen verlief planmäßig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (einschließlich verbundene Unternehmen, Beteiligungsunternehmen und erhaltene Anzahlungen) reduzierten sich von EUR 8,3 Mio. um EUR 3,2 Mio. auf EUR 5,1 Mio. und damit deutlich stärker als die entsprechenden Forderungspositionen auf der Aktivseite. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von EUR 2,3 Mio. auf EUR 2,8 Mio. Liquidität:
Die Tabelle verdeutlicht, dass in 2023 Liquiditätszuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit generiert werden konnten. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit veranschaulicht die bereits dargestellte Investitionstätigkeit. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit wird deutlich, dass die planmäßige Tilgung von Krediten erfolgt ist, Zinsen gezahlt und keine neuen Darlehen aufgenommen wurden. Per Saldo ergab sich eine Erhöhung der liquiden Mittel um rund EUR 0,9 Mio. auf EUR 3,2 Mio. Für das Jahr 2024 sind Investitionen von knapp EUR 4,4 Mio. geplant. Die Planung sieht vor, dass die hierfür erforderlichen Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit bzw. den Liquiditätsbeständen zur Verfügung gestellt werden. 2.7 Ertragslage Die Gesellschaft erzielte einen Jahresüberschuss von TEUR 3.510 (VJ: TEUR 2.492). Die Umsatzsteigerung von EUR 68,6 Mio. auf EUR 75,7 Mio. (+ TEUR 7,1 Mio. bzw. + 10 %) betrifft insbesondere das Geschäft im Inland (+ EUR 8,0 Mio. bzw. + 31 %) und im nicht EU-Ausland (+ EUR 2,8 Mio. bzw. + 60 %). Im EU-Ausland (- EUR 3,7 Mio. bzw. - 10 %) musste ein Umsatzrückgang hingenommen werden. Die Umsatzsteigerung betrifft den Geschäftsbereich Bus (+ EUR 6,9 Mio.) und den Geschäftsbereich Schiene (+ EUR 1,0 Mio.). Die Geschäftsbereiche Kabine (- EUR 0,5 Mio.) und FK/TK (- EUR 0,3 Mio.) mussten einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen, welche allerdings durch die Entwicklungen in den anderen Geschäftsbereichen überkompensiert werden konnte. Der Materialeinsatz erhöhte sich von EUR 45,4 Mio. auf EUR 49,8 Mio. (+ EUR 4,3 Mio. bzw. ca. + 10 %). Hierbei lag die Erhöhung der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (+ 8 %) unter dem Niveau der Umsatzsteigerung und die Aufwendungen für bezogene Leistungen hingegen mit ca. 22 % deutlich über diesem Niveau. Die Stoffeinsatzquote liegt in 2023 unter dem Vorjahresniveau (bezogen auf die Gesamtleistung rd. 63,8 %; VJ: 64,7 %), was auf einen deutlich verbesserten Produktmix zurückzuführen ist. Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Auszubildende) hat sich mit 224 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr (224) nicht reduziert. Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,7 Mio. (EUR 14,2 Mio.; Vorjahr: EUR 13,5 Mio.) aufgrund der Zuführung zur Pensionsrückstellung und inflationsbedingter Lohn- und Gehaltsanpassungen erhöht. Die Personalaufwandsquote reduzierte sich (bezogen auf die deutlich erhöhte Gesamtleistung) von 19,2 % im Vorjahr auf 18,2 % in 2023. Im Geschäftsjahr 2023 sind die sonstigen betrieblichen Erträge nahezu konstant geblieben (-TEUR 26). Die höheren Erträge aus Rückstellungsauflösungen und weiterbelasteten Schadensersatz bzw. Garantiekosten kompensierten den Wegfall der im Vorjahr enthaltenen periodenfremden Rechnungsgutschriften. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um + TEUR 765 erhöht, was im Wesentlichen auf gestiegene Rechts- und Beratungs-, Instandhaltungs- und Messekosten, sowie die vorgenommenen Einzelwertberichtigungen zurückzuführen ist. Der Abschreibungsaufwand lag mit TEUR 794 unter dem Vorjahresniveau. Das Finanzergebnis (- TEUR 150,8; Vorjahr: - TEUR 153,3) ist auf die angefallenen Zinsaufwendungen zurückzuführen. Somit konnten per Saldo ein positives Ergebnis vor Steuern von EUR 5,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3,2 Mio.) und unter Berücksichtigung des Steueraufwands von TEUR 1.607 (Vorjahr TEUR 663) ein Jahresüberschuss von TEUR 3.510 (Vorjahr TEUR 2.492) erwirtschaftet werden. Die Umsatzrendite (nach Steuern) betrug 4,6 % (Vorjahr 3,6 %). Das EBITDA liegt bei EUR 6,0 Mio. (Vorjahr EUR 4,1 Mio.). 2.8 Zusammenfassende Aussage über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 war von einer sehr guten Geschäftsentwicklung geprägt. Alle vier Geschäftsbereiche konnten mit positiven Ergebnissen abschließen. Das für 2023 prognostizierte Umsatzvolumen von EUR 74 Mio. bis EUR 78 Mio. konnte im Berichtsjahr mit einem Volumen von EUR 75,7 Mio. erreicht werden. Die Ergebnisprognose von EUR 2,4 Mio. bis EUR 2,8 Mio. wurde mit dem tatsächlichen Jahresüberschuss von EUR 3,5 Mio. deutlich übertroffen, was im Wesentlichen auf deutlich geringer ausfallende Energie- sowie Personalkosten gegenüber der Planung zurückzuführen ist. Mit einem Jahresüberschuss von TEUR 3.510 und einem EBITDA von EUR 6,0 Mio. wurde im Geschäftsjahr 2023 aus Sicht des Vorstands ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Der Vorstand ist mit der Liquiditätsposition und Finanzstruktur der Gesellschaft zufrieden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Mit Blick auf das Jahr 2024 stellen die Entwicklung der Weltwirtschaft und die der Inflation die konjunkturellen Rahmenbedingungen und damit gleichzeitig die Risiken dar. Die Weltkonjunktur wird bestimmt von den geopolitischen Verunsicherungen durch den Krieg in der Ukraine, die weltpolitische Haltung großer Schwellenländer und den akuten Nahostkonflikt. Die damit einhergehenden Rohstoffpreisrisiken bestimmen die Preis- und Zinsentwicklung und die damit einhergehenden monetären Effekte. Die unsichere Haushaltslage des Staates in Deutschland schafft hausgemachte Verunsicherungen über die fiskalischen Effekte im kommenden Jahr und gefährdet die Zeitkonsistenz der Wirtschaftspolitik. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG, 2023) vom15. November 2023, das den Zweiten Nachtragshaushalt des Bunds für 2021 für unvereinbar und nichtig erklärt und die Zuführung von 60 Milliarden Euro an den Klima- und Transformationsfonds (KTF) annulliert hat, erweist sich bei näherem Hinsehen als Risiko für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Für viele Branchen sind die Rahmenbedingungen für ihre Transformationsbemühungen nun unsicher. Es ist schwer abzuschätzen, wie stark die getrübten Konjunkturaussichten der Investoren die Erwartungen für das Jahr 2024 belasten. Die Erholung in China bleibt außerordentlich unsicher, vor allem im Hinblick auf den Immobiliensektor und die Entwicklung des Arbeitsmarktes. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass Chinas Wirtschaftswachstum in 2024 bei 4,6 Prozent liegen werde. Mittelfristig soll es sich nach Ansicht der IWF-Ökonomen auf rund 3,5 Prozent im Jahr 2028 abschwächen. In der EU erwarten wir ebenfalls keine wesentlichen Wachstumsimpulse. Für die USA prognostizieren wir eine graduelle Verlangsamung infolge hoher Zinsen. Die geopolitische Situation bleibt mit den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten und weiteren geopolitischen Spannungen, vor allem zwischen den USA und China, kritisch. Wir unterstellen in unserer Prognose, dass diese Konflikte im Jahr 2024 nicht noch weiter eskalieren werden, gehen aber auch nicht von einer grundlegend positiven Wende aus. Vor dem Hintergrund dieser allgemeinen Wirtschaftsentwicklungen und unter Einbeziehung der Erkenntnisse über Auftragseingang, -bestand und noch zu erwartender Aufträge rechnet die Gesellschaft für 2024, insbesondere aufgrund der guten Nachfrage nach energieeffizienten und umweltfreundlichen Produkten, mit einem Umsatz in Höhe von ca. EUR 94 Mio. bis EUR 98 Mio. (Berichtsperiode EUR 75,7 Mio.) bei einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5,0 Mio. bis EUR 5,5 Mio. (Berichtsperiode EUR 3,5 Mio.). Die Konvekta AG ist als global tätige und diversifizierte Unternehmung einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Mit dem Ziel der Sensibilisierung für das sich verändernde Unternehmungsumfeld ist ein hausinternes System zur Risiko- und Chancenfrüherkennung etabliert. Risikomanagement ist ein Bestandteil des strategischen Führungssystems und hat das sorgfältige Abwägen von Chancen und Risiken sowie die Initiierung und Steuerung risiko- und chancenorientierter Maßnahmen zum Inhalt. Vor dem Hintergrund des Strebens nach nachhaltigem Erfolg sollen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Als produzierende Unternehmung ist die Konvekta AG einem Beschaffungsmarktrisiko der Verfügbarkeit von Vor- und Zwischenprodukten für die Herstellung der Produkte ausgesetzt. Um Preis- und Bezugsrisiken für diese Produkte abzusichern, werden die Beschaffungsmärkte von der strategischen Einkaufsabteilung laufend beobachtet und eine langfristige Planung des Lieferantenportfolios vorgenommen sowie langfristige Lieferverträge vereinbart. Des Weiteren sind bereits Ausweichstrategien umgesetzt worden, bei denen insbesondere die in den letzten Jahren stark verteuerten Rohstoffe durch kostengünstigere Materialien und Fertigungstechnologien substituiert wurden. Aus dem steigenden Anteil innovativer Produkte - insbesondere der Konvekta-CO 2 -Technologie - ergeben sich spezielle Beschaffungsrisiken, da diese Produkte sehr hochwertige Komponenten enthalten, die von einer nur kleinen Anzahl an Produzenten bezogen werden können. Konvektas Absatzmärkte sind durch intensiven Wettbewerb geprägt. Neben dem anhaltenden Preisdruck in der Automobil-, Bahn- und Off-Road-Maschinenbranche werden immer umfangreichere Entwicklungs- und Serviceleistungen sowie Haftungsrisiken auf Zulieferer übertragen, die einem kontinuierlich steigenden Organisations-, Investitions- und Finanzierungsbedarf ausgesetzt sind. Das Kundenportfolio der Konvekta AG ist relativ breit gefächert, jedoch werden mit den zehn umsatzstärksten Kunden rund 60 % des Gesamtumsatzes getätigt. Der Großteil des Umsatzvolumens der Konvekta AG resultiert aus Serienlieferungen, insbesondere im Geschäftsbereich Kabine und im Geschäftsbereich Bus. Dennoch können auch aus Projektgeschäften erhebliche Umsätze generiert werden. Vornehmlich sind Projektgeschäfte im Geschäftsbereich Schiene üblich, aber auch im Geschäftsbereich Bus können volumenträchtige Projekte gewonnen werden. Die Projekte können in einzelnen Geschäftsjahren zu erheblichen Umsatzzuwächsen, bzw. der Wegfall im Folgejahr zu Umsatzreduzierungen führen. Die besondere Herausforderung für Konvekta besteht darin, sich sowohl unter Kapazitätsgeschichtspunkten, als auch unter Kostengesichtspunkten auf derartige Schwankungen schnell und flexibel einzustellen. Konvekta hat CO 2 -Klima- und Wärmepumpensysteme für Busse und Schienenfahrzeuge entwickelt. Diese Konvekta-CO 2 -Technologie hat sich neben dem traditionellen Geschäft im Markt bewährt und erfreut sich somit einer Marktakzeptanz. Aufgrund der hieraus resultierenden Auslastung in allen Bereichen können derzeit bei Konvekta keine neuen Serienentwicklungen für Schienenfahrzeuge begonnen werden. Im Wesentlichen verfügen die Kunden im Portfolio über eine gute Bonität. Warenkreditrisiken in Exportmärkten werden durch geeignete Maßnahmen auf einem niedrigen Niveau gehalten. Die Konvekta AG ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungs-, Zins- und Preisrisiken ausgesetzt. Bestehende Ausfallrisiken werden aufgrund des hohen Umsatzanteils von finanzstarken Kunden insgesamt als gering eingeschätzt, sodass überdurchschnittliche Forderungsausfälle nicht zu erwarten sind. Im Einzelfall bestehen Warenkreditversicherungen. Aufgrund von zunehmenden Entwicklungsaufgaben, Haftungsrisiken, steigende Qualitätsanforderungen gepaart mit dem bereits erwähnten Preisdruck der Kunden, ist die Konvekta AG Risiken aus Gewährleistungsverpflichtungen ausgesetzt. Gewährleistungsrisiken könnten sich aus dem steigenden Anteil innovativer Produkte - insbesondere der Konvekta-CO 2 -Technologie - ergeben. Die Gesellschaft ist weiterhin bestrebt, in Zusammenarbeit mit ihren Lieferanten qualitätssichernde Maßnahmen umzusetzen. Die Risikoposition der Gesellschaft ist in diesem Zusammenhang bemessen und in Form von angemessenen organisatorischen und vertragsbezogenen Maßnahmen sowie Rückstellungen berücksichtigt. Qualitätsrisiken in Verbindung mit zunehmender Geschäftstätigkeit in China sind durch die Weiterentwicklung der Lieferantenentwicklungs- und Komponentenvalidierungskompetenzen sowie nachhaltige Qualifizierungsmaßnahmen reduziert worden. Die Steuerung der weltweit operierenden Unternehmungsgruppe ist nur mit Hilfe komplexer IT-Systeme möglich. Zudem hängt eine permanente Lieferbereitschaft von der ständigen Verfügbarkeit der EDV-Systeme ab. Gravierende Störungen, wie Systemausfälle, könnten die Lieferbereitschaft von Konvekta gefährden, die Produktion der Kunden vorübergehend unterbrechen und weitreichende Schadenersatzforderungen nach sich ziehen. Die Konvekta AG arbeitet deshalb kontinuierlich, zum Teil mit Unterstützung externer Fachleute, an der Erweiterung und Optimierung des IT-Umfelds. Das IT-Managementsystem richtet sich an anerkannten Standards aus. Die Konvekta AG verfügt über einen sehr hohen Variabilisierungsgrad der Kosten; diese Struktur ermöglicht es, Kapazitäten gut an Geschäftsschwankungen anzupassen. Durch geeignete Versicherungsprodukte erfolgt ein Risikotransfer für Elementar-, Unfall- und Produkthaftungsrisiken. Die Eigenkapitalquote beträgt rund 68 %, die Ertragsteuerung und die Finanzierungsstruktur ist langfristig ausgerichtet, gleichzeitig ist das Ausschüttungsverhalten zurückhaltend. Dies ermöglicht eine vergleichsweise hohe Innovations- und technische Betreuungsleistung, welche zu stabilen Wettbewerbspositionen und damit zu Umsatzstabilität führen. Die internationale Präsenz der Firmengruppe ermöglicht erstens eine Stabilisierung der Geschäftsbeziehungen zu international agierenden Fahrzeugherstellern, ermöglicht zweitens die Erschließung zusätzlicher Ertrags- und Umsatzpotentiale, stellt drittens eine Optimierung des Risikoportfolios sicher, ermöglicht viertens die Entwicklung zukünftiger Beschaffungsmärkte und gewährleistet mögliche Ausweichstrategien in personalkostengünstige Regionen. Vor allem die Qualität der Standorte in Deutschland und der Türkei (Beteiligungsunternehmen Konvekta A.S.) bergen im Wettbewerb weitreichende Chancen. In den von Konvekta fokussierten Segmenten existieren insbesondere in Europa sowie Nah-/Mittelost große Anteile des Weltmarktpotentials; Konvekta ist bereits sehr gut in diesen Regionen positioniert und es bestehen Chancen für eine stärkere Durchdringung mit Produkten aller Geschäftsbereiche. Aufgrund der für die Branche günstigen Entwicklung der Ausrüstungsquoten mit Klimaanlagen, anhaltenden Trends zur Urbanisierung und Elektrifizierung sowie der damit verbundenen Weiterentwicklung der Sammelverkehrsmittel, der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Staaten in Nah- und Mittelost, wachsendem Bedarf an Landmaschinen in Verbindung mit Energieerzeugung, wachsender Erdbevölkerung und steigenden Lebensmittelpreisen, ist mit anhaltendem Wachstum zu rechnen; die von den Standorten unmittelbar zu bedienenden Marktpotentiale befinden sich, im Gegensatz zu anderen Potentialen auf der Welt, in rechtsstaatlichen Umfeldern. All diese Aspekte werden es Konvekta ermöglichen, auch verglichen mit den internationalen Wettbewerbern, Stärken auszuspielen. In der Vergangenheit haben Kundenwünsche zu zahlreichen individuellen Produktvarianten geführt, die zum einen die Produktion komplexer und zum anderen die Bevorratung mit diversen geringfügig unterschiedlichen Bauteilen deutlich umfangreicher gemacht haben. Aktuelle Projekte mit dem Ziel größerer Standardisierung und Modularisierung innerhalb des Produktportfolios sollen in Zukunft dazu führen, dass Kundenbedarfe schneller befriedigt, die Teilevielfalt reduziert und kostengünstiger gefertigt werden kann. Zudem wird der Beschaffungsaufwand sowie das Beschaffungsrisiko gesenkt und die Absatzflexibilität bei reduzierter Lagerhaltung gesteigert. Aus heutiger Sicht sind die vorstehend beschriebenen Risiken gut beherrschbar und haben keine bestandsgefährdenden Auswirkungen. 4. Erklärung zur Unternehmensführung - Festlegungen zur Förderung der Teilhabe von Frauen in Führungspositionen (die inhaltliche Überprüfung dieses Abschnitts ist nicht Teil der Jahresabschlussprüfung) Die Konvekta AG sieht sich gegenwärtig noch nicht in der Pflicht, nach § 111 Abs. 5 AktG Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und im Vorstand sowie nach § 76 Abs. 4 AktG für die ersten beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands festzulegen. Vorsorglich haben Aufsichtsrat und Vorstand gleichwohl Folgendes definiert: Zusammensetzung von Vorstand und Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Konvekta AG hat die Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und im Vorstand auf 0 % festgelegt. Diese Zielgrößen wahren den Status quo. Derzeit ist weder im Aufsichtsrat noch im Vorstand der Konvekta AG eine Frau als Mitglied vertreten. Die festgelegten Zielgrößen sollen bis zum Ablauf des 31.12.2027 umgesetzt werden. Der Aufsichtsrat hat sich für eine Beibehaltung der aktuellen Strukturen im Vorstand sowie im Aufsichtsrat entschieden, da aus seiner Sicht das Ziel der Erhöhung des Frauenanteils im Vorstand und im Aufsichtsrat hinter das unternehmerische an der Fortführung der sehr erfolgreichen Arbeit durch die bereits eingearbeiteten Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder zurücktritt. Das Gremium ist der festen Überzeugung, dass es im Unternehmensinteresse liegt, die Vorstände und Aufsichtsräte langfristig an das Unternehmen zu binden und im Unternehmen zu halten. Vorstand sowie Aufsichtsrat der Konvekta AG bestehen aktuell aus hochqualifizierten Führungskräften, die eine lange Verbundenheit zur Konvekta AG und eine tiefe Kenntnis der von ihnen verantwortete Materie auszeichnet. Auch in Zukunft möchte die Konvekta AG die Freiheit haben, Vorstand und Aufsichtsrat nach den vorgenannten Prinzipien der Bestenauslese besetzen zu können. Der Aufsichtsrat ist bestrebt, in jedem Einzelfall die am besten geeignete Kandidatin beziehungsweise den am besten geeigneten Kandidaten für vakante Vorstands- und Aufsichtsratspositionen zu finden. Sowohl der Besetzung des Vorstands als auch des Aufsichtsrats gehen ein systematischer Auswahlprozess voraus, bei dem neben einer Vielzahl weiterer Aspekte wie auch der Diversität insbesondere fachliche Kompetenz und Persönlichkeit im Vordergrund stehen. Überdies sind in der Branche, in der die Konvekta AG tätig ist, als auch in angrenzenden Industrien, vergleichsweise wenige Frauen tätig, insbesondere nur wenige Frauen mit einschlägiger Management-Erfahrung. Diesen Umstand erfährt und bedauert die Konvekta AG auch bei der Rekrutierung für (Führungs-)Positionen unterhalb der Vorstandsebene, da Frauen im Bewerberkreis in aller Regel stark unterrepräsentiert sind. Nach Auffassung des Aufsichtsrats ist deshalb nicht gewährleistet, dass eine Selbstverpflichtung bezüglich einer Mindestbeteiligung von Frauen mit der Beibehaltung der Bestenauslese vereinbar ist. Zusammensetzung der Führungsebenen Der Vorstand der Konvekta AG hat entsprechend den gesetzlichen Vorgaben die beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands definiert. Auch für die beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands gilt neben dem Vorrang der Qualifikation bei der Besetzung die Maxime, Mitarbeiter langfristig an Konvekta zu binden. Die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands umfasst die Prokuristen. Die Frauenquote in dieser Ebene beträgt aktuell 0 %. Aus den oben genannten Gründen ist es auch innerhalb der ersten Führungsebene unter dem Vorstand der Konvekta AG unwahrscheinlich, dass sich diese Quote in den nächsten Jahren ändern wird. Der Vorstand hat daher eine Zielgröße für den Frauenanteil in der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands bis zum 31.12.2027 festgelegt, die bei 0 % liegt. Die zweite Führungsebene unterhalb des Vorstands der Konvekta AG umfasst die Abteilungsleiter:innen. Der Frauenanteil in dieser Ebene lag bis zum 31.12.2023 bei 8 %. Der Vorstand hat die Zielgröße für die zweite Führungsebene auf 11 % festgelegt. Frist zur Erreichung dieser Zielgröße ist der 31.12.2027. Die Gesellschaft arbeitet intensiv an der Einhaltung dieser Ziele und ist zuversichtlich, die gesetzten Schwellenwerte auch in naher Zukunft erreichen zu können. Vorstand und Aufsichtsrat werden die genannten Zielgrößen bis zum 31.12.2027 überprüfen und erneut Zielgrößen unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen festlegen. Die Gesellschaft legt unternehmensweit sehr großen Wert auf eine vielfältige Mitarbeiterstruktur und ist sich der besonderen Bedeutung der Beteiligung von Frauen auf allen Führungsebenen der Gesellschaft bewusst. Die Gesellschaft betont, dass die festgelegten Zielgrößen eine darüberhinausgehende Steigerung des Anteils von Frauen in Vorstand und Aufsichtsrat selbstverständlich nicht ausschließen und dass sie ihre die Bestrebungen, qualifizierte und geeignete Kandidatinnen für sämtliche Führungsebenen, insbesondere auch den Vorstand und den Aufsichtsrat zu finden, intensiv weiterverfolgen wird. Wenn eine Vorstands-, Aufsichtsrats-, oder Führungsposition neu zu besetzen ist, plant Konvekta AG, den Frauenanteil zu erhöhen, wird den Frauenanteil aber nicht zum einzigen, leitenden Kriterium bei der Auswahl heranzuziehen. 5. Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 - Schlusserklärung Gemäß § 312 Abs. 3 AktG erklären wir als Vorstand der Konvekta AG, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen im Berichtszeitraum nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt wurde.
Schwalmstadt, 06.09.2024 Der Vorstand gez. Marco März gez. Dr. Michael Sonnekalb BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Konvekta Aktiengesellschaft, Am Nordbahnhof 5, 34613 Schwalmstadt-Ziegenhain Amtsgericht Marburg; HRB 43441. Allgemeine Angaben Die Konvekta Aktiengesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten ggf. abzüglich planmäßiger Abschreibungen (Nutzungsdauer 3 bis 5 Jahre) bewertet. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten ggf. abzüglich Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten (i. d. R. Fremdherstellung) sind nur Einzelkosten einbezogen; im Falle der Selbstherstellung umfassen diese auch die Fertigungslöhne. Sowohl unbewegliche als auch bewegliche Anlagegüter wurden, sofern abnutzbar, linear abgeschrieben. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und betragen für Gebäude einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 25 bis 50 Jahre, für Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahre und für Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 19 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Diese steuerliche Abschreibungsmethode wird unter dem Gesichtspunkt der Wesentlichkeit im handelsrechtlichen Jahresabschluss übernommen. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren im Berichtsjahr nicht erforderlich. Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden mit dem Aktivwert des Deckungskapitals gemäß Aktivwert-Berechnung der jeweiligen Versicherungsgesellschaft angesetzt. Im Berichtsjahr wurde ein Aktiendepot aus dem Finanzanlagevermögen in das Umlaufvermögen umgegliedert, da dieses aktiver verwaltet wird, als bei der ursprünglichen Bilanzierungsentscheidung angenommen wurde. Der Vorjahresausweis dieses Depots (TEUR 419) wurde aus Gründen der besseren Vergleichbarkeit ebenfalls umgegliedert. Folglich sind Vorjahresangaben zu den "Wertpapiere des Anlagevermögens" um diesen Betrag niedriger und zu den "Wertpapiere" um diesen Betrag höher als im Vorjahresabschluss. Finanzinstrumente des Anlagevermögens Für börsennotierte Fondsanteile mit Buchwerten zum Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt TEUR 1.200 und beizulegende Zeitwerte von insgesamt TEUR 1.090 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen, da die Wertminderungen als nicht dauerhaft eingestuft wurden. Diese Einstufungen erfolgten unter Berücksichtigung der Wertentwicklung nach dem Bilanzstichtag bzw. der Höhe und der Dauer der Wertminderung vor dem Bilanzstichtag, sowie der Erwartungen über künftige Kursentwicklungen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Bei den Roh- und Hilfsstoffen sowie den Handelswaren werden die Anschaffungskosten auf Basis gleitender Durchschnittspreise ermittelt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Letzterer ermittelt sich nach dem Prinzip der verlustfreien Bewertung retrograd vom erzielbaren Verkaufserlös. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich anteiliger auf die Fertigung entfallende Abschreibungen auf das Anlagevermögen. Für nicht gängige Vorräte werden in Abhängigkeit des Lagerumschlags Bewertungsabschläge vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände Forderungen sind mit ihrem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Pauschal- und Einzelwertberichtigungen wurden im notwendigen Umfang gebildet. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden im notwendigen Umfang gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 211 (Vorjahr: TEUR 53), betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 53). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 1.165 (Vorjahr: TEUR 875), betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 1.151 (Vorjahr: TEUR 875). Im Geschäftsjahr 2023 wurden darauf Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 300 gebildet. Wertpapiere Die Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten, oder zum niedrigeren beizulegenden Wert (Börsenkurs) angesetzt. Bei den einzelnen Aktien werden die Anschaffungskosten mit dem gleitenden Durchschnittspreis ermittelt. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden aktiviert und über die Laufzeit der zu Grunde liegenden Verträge linear aufgelöst. Aktive latente Steuern Aus der handelsrechtlichen Bewertung der Bilanzpositionen Sachanlagevermögen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ergeben sich in Hinblick auf das Steuerrecht temporäre Abweichungen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Zum Bilanzstichtag ergeben sich hieraus bei einem Steuersatz von 29,1% aktive latente Steuern von TEUR 318. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz der aktiven latenten Steuern in der Bilanz unterbleibt. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben (Pensionsrückstellungen: zehn) Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Pensionsrückstellungen und die in den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Altersteilzeitrückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Zugangsbewertung erfolgt zum Barwert (Nettomethode). Fortbestehende abgezinste Rückstellungen werden zum Bilanzstichtag aufgezinst. Die Gesellschaft hat zur Berechnung der Pensionsrückstellungen die "Projected Unit Credit Method" (PUC, Methode der laufenden Einmalprämie) gewählt. Als Rechnungszins für den 10-Jahres-Durchschnitt wurden 1,82 % angesetzt (Zinssatz 7-Jahres-Durchschnitt: 1,74 %), als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zum Ansatz. Als Gehaltstrend / Anwartschaftsdynamik wurden 0,00 %, als Fluktuationstrend 0,00 % und als Rententrend 2,25 % angesetzt. Der Unterschiedsbetrag bei der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7- Jahresdurchschnittszinssatz gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 6,8. Die für die Pensionszahlungen zurückgestellten Beträge entsprechen dem versicherungsmathematischen Gutachten der GBG-Consulting für betriebliche Altersversorgung GmbH vom 8. Februar 2024. Aufstockungsbeträge aus Altersteilzeitverträgen werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam in den sonstigen Rückstellungen passiviert. Die für die Altersteilzeitvereinbarung zurückgestellten Beträge entsprechen dem versicherungsmathematischen Gutachten der Allianz Lebensversicherung-AG vom Oktober 2023. Das zu verrechnende Deckungsvermögen wurde mit dem beizulegenden Zeitwert (Aktivwert der Lebensversicherungsansprüche) bewertet. Die Altersteilzeitrückstellung (TEUR 1.126,4) wurde mit dem Deckungsvermögen(TEUR 1.045,3) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Aufwendungen aus der Abzinsung (TEUR 17,9) und Erträge aus dem verrechneten Vermögen (TEUR 10,2) wurden saldiert (Aufwand TEUR 7,7). Wesentliche Einzelpositionen innerhalb der sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Garantie und Gewährleistung (TEUR 1.159), sowie sonstige Personalrückstellungen (TEUR 1.014). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 428 (Vorjahr: TEUR 370), betreffen mit TEUR 428 (Vorjahr: TEUR 370) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 35), betreffen mit TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 35) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Im Berichtsjahr wurden die stillen Gesellschaften (TEUR 1.312) inkl. des Vorjahresausweises (TEUR 1.109) zwecks Erreichung einer klareren Bilanzstruktur und verbesserten Einsichtnahme in die Vermögens- und Finanzlage aus dem Sonderposten zwischen dem Eigen- und Fremdkapital in die sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Grundlagen der Währungsumrechnung Die auf Fremdwährung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden ohne Beachtung der Restriktionen des § 252 Abs. 1 Nr. 4 und § 253 Abs. 1 S. 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind zum Anschaffungskurs oder zum ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. 3. Angaben zur Bilanz I. Anlagevermögen Angaben zum Anteilsbesitz gem. § 285 Abs. 11 HGB Anteile an verbundenen Unternehmen
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
* umgerechnet mit EZB Referenzkurs zum 31.12.2023 ** umgerechnet mit EZB-Referenzkurs Jahresdurchschnitt 2023 *** entspricht den Werten zum 20.02.2023, da sich die Gesellschaft in Liquidation befindet II. Verbindlichkeiten, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Verbindlichkeitenspiegel
Besicherung der Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 428 sind durch Grundschulden besichert. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Ca. 59 % der Umsätze entfallen auf den Geschäftsbereich Busklimatisierung, ca. 24 % auf den Geschäftsbereich Kabinenklimatisierung, ca. 13 % auf den Geschäftsbereich Schienenklimatisierung und ca. 4 % auf die Transportkühlung. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge sowie Beträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit TEUR 713 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr: TEUR 511) und mit TEUR 162 weiterbelasteten Schadensersatz bzw. Garantiekosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen im Zusammenhang mit einer EDV-Umstellung in Höhe von TEUR 1.164 (Vorjahr: TEUR 822) und Wertberichtigungen zu Forderungen (TEUR 394; Vorjahr: TEUR 91). Im Personalaufwand ist eine Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 359 enthalten. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse im Sinne der §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB: Die Konvekta AG haftet gegenüber der VR-Leasing Aktiengesellschaft als Eintrittsverpflichteter in Höhe von TEUR 500 für den Mietkauf einer Maschine sowie in Höhe von TEUR 45 für den Mietkauf zweier Fahrzeuge durch die Konvekta KKI Kälte- und Klima GmbH & Co. KG mit. Auch tritt sie als Eintrittsverpflichteter in einen Mietkaufvertrag gegenüber der UniCredit Leasing GmbH in Höhe von TEUR 545 ein und bürgt für ein Darlehen in Höhe von TEUR 488 für weitere Maschinen der Konvekta KKI Kälte- und Klima GmbH & Co. KG. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme aus der Mithaft schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mieten und Pachten, Maschinenleasing sowie Fahrzeug-Leasing belaufen sich auf TEUR 660 (Vorjahr: TEUR 591). Zwischen der Konvekta Aktiengesellschaft und der Konvekta KKI Kälte- und Klima GmbH & Co. KG, Barchfeld, nachfolgend Lieferant genannt, besteht darüber hinaus eine langjährige Lieferbeziehung. Der Lieferant arbeitet ausschließlich für die Konvekta Aktiengesellschaft. Aufgrund dessen sichert die Konvekta Aktiengesellschaft dem Lieferanten einen Mindestumsatz in Höhe von EUR 2,0 Mio. pro Jahr zu. Sollte dieser Wert unterschritten werden, so kann der Lieferant 50 % des nicht erzielten Umsatzes der Konvekta Aktiengesellschaft berechnen. Der Liefervertrag vom 21. Dezember 2003 verlängert sich automatisch um 1 Jahr, wenn er nicht mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende gekündigt wird. Aus der Gründung einer ausländischen Kapitalgesellschaft bestehen noch nicht eingeforderte Einzahlungsverpflichtungen von rd. TEUR 109. Geschäfte mit Nahestehenden Alle Geschäfte mit Nahestehenden sind in der folgenden Tabelle je Personengruppe dargestellt:
Beschäftigte Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 224 Arbeitnehmer beschäftigt (Vorjahr: 224 Arbeitnehmer). Die Arbeitnehmer gliedern sich wie folgt auf:
Durchschnittlich standen 24 Auszubildende im Jahr 2023 in einem Ausbildungsverhältnis (Vorjahr: 22). Aufsichtsrat: Herr Dipl.-Kfm. Carl-Heinrich Schmitt (i.R.) Aufsichtsratsvorsitzender Herr Stefan Nodewald (Bankkaufmann) stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender Herr Dipl.-Betriebswirt Wilfried Scharny (Unternehmensberater) stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender (bis 23.02.2023) Herr Mathias Heimann (Kaufmann) Aufsichtsratsmitglied (seit 20.03.2024) Herr Michael Marbler (Wirtschaftsprüfer und Steuerberater) Aufsichtsratsmitglied (seit 04.06.2024) Herr Dr. Hans-Georg Florig (seit 23.02.2023 / bis 30.09.2023) (Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater) Aufsichtsratsmitglied Die Bezüge des Aufsichtsrats betragen EUR 30.146,67. Vorstand: Herr Marco März Finanzen, Controlling, Personal, Organisation und IT, Einkauf, Compliance, Risk Management, Produktion, Logistik und Disposition, Verbundene Unternehmen, Arbeit und Umwelt, Gewährleistung und Qualitätsmanagement Herr Dr. Wolfgang Reuter (bis 19.03.2024) Vertrieb, Konstruktion, Forschung und Entwicklung, technische Anwendung, Versuch, Recht und Patentrecht Herr Dr. Michael Sonnekalb (ab 23.08.2024) Vertrieb, Konstruktion, Forschung und Entwicklung, technische Anwendung, Versuch, Recht und Patentrecht Prokuristen: Herr Uwe Bechtel Herr Sven Gürtler Herr Dr. Michael Sonnekalb (bis 24.07.2024) Vertretung: Die Mitglieder des Vorstandes vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem anderen Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen. Ist nur ein Vorstand bestellt, so vertritt er die Gesellschaft alleine. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Den Prokuristen wurde Gesamtprokura erteilt, sie vertreten gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen. Bezüge: Aufgrund § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe zu den Organbezügen nach § 285 Nr. 9a und Nr. 9b HGB verzichtet. Pensionszahlungen an aktive Vorstandsmitglieder liegen nicht vor. Es besteht auch keine Zusage. An den Aufsichtsratsvorsitzenden wird aufgrund einer Zusage eine Pension gezahlt. Die hierfür gebildete Rückstellung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 625 und wird unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestehen aus einem Verrechnungskonto eine Forderung der Gesellschaft gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden in Höhe von TEUR 100. Der Saldo wird nicht verzinst und ist jederzeit fällig. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Der Abschlussprüfer erhält für die Prüfungsleistungen ein Honorar von TEUR 54. 6. Ergebnisverwendung und Ergebnisverwendungsvorschlag6.1 Ergebnisverwendung
6.2 Ergebnisverwendungsvorschlag
Entsprechend § 19 Abs. 3 der Satzung gilt der Jahresabschluss als festgestellt, sobald der Aufsichtsrat diesen nach Prüfung billigt. 7. Aktienrechtliche Vorschriften Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) betrug zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 EUR 10.500.000,00 (Vorjahr: EUR 10.500.000,00) Zu den ausgegebenen Aktien werden folgende zusätzliche Erläuterungen gegeben (gemäß § 152 Abs. 1 AktG):
Die Aktien sind auf den Namen der Aktionäre ausgestellt und werden in einem Aktienregister geführt. Die stimmrechtslosen Vorzugsaktien sind in der Weise mit einem Vorzug ausgestattet, dass an deren Inhaber - vor Ausschüttung von Gewinnen an andere Aktionäre - eine Vorzugsdividende in Höhe von 3 % ausgezahlt werden soll. Für die Jahre, in denen die Vorzugsdividende nicht, oder nur zum Teil gewährt wurde, muss der Ausfall in den nachfolgenden Jahren nachbezahlt werden. Die Nachzahlung hat vor der Ausschüttung von Gewinnen an andere Aktionäre zu erfolgen. Angaben zur Kapitalrücklage gemäß § 152 Abs. 2 AktG
Angaben zur Gewinnrücklage gemäß § 152 Abs. 3 AktG
Die Pflichtrücklagen gemäß § 150 Abs. 2 AktG sind satzungsgemäß auf 50 % des Grundkapitals festgesetzt. Hauptversammlung Der ordentlichen Hauptversammlung vom 21. Dezember 2023 wurde der von der HNW Herber Niewelt Witzel GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüfte und unter dem Datum vom 23. August 2023 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 vorgelegt. Dieser Jahresabschluss wurde durch Beschluss der Hauptversammlung sodann festgestellt. Dem Vorstand und Aufsichtsrat wurde für das abgelaufene Geschäftsjahr Entlastung erteilt. Die vom Vorstand vorgeschlagene Ergebnisverwendung 2022 wurde von der Hauptversammlung am 21. Dezember 2023 beschlossen.
Schwalmstadt, 06.09.2024 Der Vorstand gez. Marco März gez. Dr. Michael Sonnekalb Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsDas Geschäftsjahr 2023 war von einer sehr guten Geschäftsentwicklung geprägt. Alle vier Geschäftsbereiche konnten mit positiven Ergebnissen abschließen. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahr 2022 um 7,1 Mio. EUR auf 75,7 Mio. EUR erhöht. Der Jahresüberschuss lag bei 3.510 TEUR, was einer Umsatzrendite von 4,6 % entspricht. Im Konzern haben sich die Umsätze gegenüber dem Vorjahr 2022 um 7,6 Mio. EUR auf 77,9 Mio. EUR erhöht. Der Konzernjahresüberschuss lag bei 2.887 TEUR, was einer Umsatzrendite von 3,5 % entspricht. Gemäß den ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben hat der Aufsichtsrat im abgeschlossenen Geschäftsjahr den Vorstand überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat schriftlich und mündlich über die Geschäftslage und - entwicklung, die aktuelle Ertragssituation, die Risikolage, das Risikomanagement, die kurz-und langfristige Planung sowie über die Investitionen und die organisatorischen Maßnahmen unterrichtet. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand in engem Austausch mit dem Vorstand und wurde regelmäßig über die Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Der Aufsichtsrat war in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden und fasste die nach Gesetz und Satzung erforderlichen Beschlüsse. Die Entscheidungen des Aufsichtsrats basierten auf den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands, die der Aufsichtsrat eingehend geprüft hat. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiteten dabei sehr konstruktiv zusammen, um die Konvekta AG weiterzuentwickeln. Veränderungen im Vorstand Dr. Wolfgang Reuter ist zum 28. Februar 2024 aus dem Vorstand ausgeschieden. Die Austragung aus dem Handelsregister erfolgte am 19. März 2024. Dr. Michael Sonnekalb wurde am 30. April 2024 zum 01. Juni 2024 als Vorstand bestellt und am 23. August 2024 in das Handelsregister eingetragen. Veränderungen im Aufsichtsrat Dr. Hans-Georg Florig war vom 23. Februar 2023 bis zum 30. September 2023 (durch Amtsniederlegung) Mitglied des Aufsichtsrates. Mathias Heimann wurde am 20. März 2024 als neues Mitglied des Aufsichtsrats bestellt. Michael Marbler wurde am 04. Juni 2024 mit der Erweiterung des Aufsichtsrates auf vier Personen weiteres Mitglied des Aufsichtsrates. Jahres- und Konzernabschlussprüfung Die HNW Herber Niewelt Witzel GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Fulda hat den Jahresabschluss der Konvekta AG für das Geschäftsjahr 2023 und den Konzernabschluss einschließlich des jeweiligen Lageberichts geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Den Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) prüfte ebenfalls HNW Herber Niewelt Witzel GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Fulda. Die Abschlussunterlagen und die Prüfungsberichte standen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Verfügung. Der Aufsichtsrat hat die Dokumente geprüft und über den Jahres- und Konzernabschluss in der Aufsichtsratssitzung am 15. Oktober 2024 beraten. Der Abschlussprüfer nahm an der Sitzung des Prüfungsausschusses am 04. September 2024 und 08. Oktober 2024 teil, stellte die wesentlichen Prüfungsergebnisse vor, erteilte ergänzende Auskünfte und beantwortete Fragen. Der Aufsichtsrat hat sich nach eigener Prüfung der Unterlagen der Einschätzung des Abschlussprüfers angeschlossen und hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der Konvekta AG zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Der Vorstand hat gemäß § 312 AktG den oben genannten Abhängigkeitsbericht für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 erstellt. Der Abschlussprüfer hat über das Ergebnis seiner Prüfung des Abhängigkeitsberichts folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war und bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen". Der Aufsichtsrat stimmte dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zu. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat wurden gegen die im Abhängigkeitsbericht enthaltene Schlusserklärung des Vorstands keine Einwendungen erhoben. Auch dieses Jahr wird der Aufsichtsrat die Auszahlung einer Dividende an unsere Aktionäre vorschlagen. Im Namen des Aufsichtsrats danke ich den Mitgliedern des Vorstands und allen Mitarbeitenden der Konvekta AG für ihr außerordentlich großes Engagement und die hervorragende Leistung. Mein persönlicher Dank gilt auch allen Mitgliedern des Aufsichtsrats sowie des Vorstands für die konstruktive und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Schwalmstadt, 15. Oktober 2024 Für den Aufsichtsrat gez. Carl H. Schmitt, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Konvekta Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Konvekta Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Konvekta Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die zum Datum dieses Bestätigungsvermerks erlangten sonstigen Informationen verantwortlich. Diese sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), aber nicht den Jahresabschluss, nicht die inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns zu den vor dem Datum dieses Bestätigungsvermerks erlangten sonstigen Informationen durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, 6. September 2024 HNW
Herber Niewelt Witzel GmbH
Kevin Hündersen, Wirtschaftsprüfer Michael Herber, Wirtschaftsprüfer |
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