Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 29844
Eingetragen
18.3.2017
Branche
Herstellung von Futtermitteln für NutztiereErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für die TierhaltungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Ausübung von Land- und Forstwirtschaft und die Betreibung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien einschließlich aller Rechtsgeschäfte und Tätigkeiten, soweit sie mit dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar in Verbindung stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Guido Neuer
seit 2.10.2025
Prokura
Geschäftsführer
Jan Tanneberger
seit 28.7.2017
Prokura
Christine Meltl
seit 18.3.2017
Geschäftsführer
Manuela Meltl-Weston
seit 18.3.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
550.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Milchgut Bahnitz GmbH

Milower Land

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Milchgut Bahnitz GmbH, Milower Land

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Milchgut Bahnitz GmbH, Milower Land / Bahnitz, ist ein gewerblicher Milchproduktionsbetrieb mit Bodenbewirtschaftung zur Futtermittelerzeugung.

Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäftsjahr vom 1. Juli bis 30. Juni des Folgejahres.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Januar 2024. "Damit hat die deutsche Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt.

II.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die ZMB Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH, Berlin, berichtete über 2023:

Die deutsche Milchwirtschaft hat sich 2023 erneut in einem sehr herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld bewegt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland entwickelte sich im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich und schrumpfte nach Schätzungen führender Wirtschaftsforschungsinstitute um 0,5 %. Die Inflation blieb 2023 weiter ein Thema, auch wenn sich die Teuerungsrate, die 2022 auf den höchsten Stand seit siebzig Jahren gestiegen war, im Jahresverlauf abschwächte. Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln fielen auch 2023 höher als die Gesamtinflation.

Mehrere Zinserhöhungen der EZB dämpften die Inflationsraten, führten aber zu höheren Finanzierungskosten. Die Energiekosten, die 2022 regelrecht explodiert waren, gaben 2023 wieder nach, blieben aber höher als in der Zeit vor dem Preisschock. Obwohl die Arbeitslosigkeit im Laufe von 2023 leicht zugenommen hat, sind Personalengpässe in der deutschen Wirtschaft ein größer werdendes Problem.

Die Milchanlieferungen an den deutschen Molkereien sind 2023 wieder gestiegen. Deutsche Erzeuger lieferten voraussichtlich 31,3 Mio. t an deutsche Molkereien an. Das waren 0,9 % mehr als im Vorjahr und entsprach dem Stand von 2017. Das Milchaufkommen einschließlich der Erfassung von ausländischen Erzeugern erhöhte sich schätzungsweise etwas stärker um 1,2 % auf 32,3 Mio. t. Das Wachstum war regional unterschiedlich und in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern am stärksten ausgeprägt.

Bei dem Anstieg handelt es sich voraussichtlich um eine kurzfristige Änderung, und nicht um eine Trendwende. Stimuliert wurde die Milchproduktion 2023 vor allem durch die höheren Milchpreise, eine leichte Entspannung auf der Kostenseite und das im Vergleich zu den Vorjahren "normalere" Sommerwetter mit mehr Regen und weniger Hitze. Längerfristig werden sich verschiedene Umweltauflagen, der fortschreitende Klimawandel und der Strukturwandel in der Milchviehhaltung voraussichtlich dämpfend auf das Milchaufkommen auswirken.

Gleichzeitig fielen auch die Gehalte an Fett und Eiweiß höher aus als im schwachen Vorjahr. Dadurch hat sich das Rohstoffaufkommen zusätzlich zum höheren Volumen erhöht.

II.3 Geschäftsverlauf

finanzielle Leistungsindikatoren
Ist GJ Ist VJ Delta (GJ zu VJ) Plan GJ
in TEuro in TEuro in TEuro in % in TEuro
Umsatz 8.600 7.656 944 12 8.000
Materialaufwand 3.815 3.867 -52 -1 4.000
finanzielle Leistungsindikatoren
Delta (Ist zu Plan)
in TEuro in %
Umsatz 600 8
Materialaufwand -185 -5
nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Ist GJ Ist VJ Delta (GJ zu VJ)
in Tonnen in Tonnen in Tonnen in %
Milchabsatz 10.826 12.448 -1.622 -13
nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Plan GJ Delta (Ist zu Plan)
in Tonnen in Tonnen in %
Milchabsatz 12.000 -1.174 -9,8

II.4 Lage

II.4.a Ertragslage

01.07.2022 bis 30.06.2023
TEuro
Umsatzerlöse 8.600 100%
+/- Bestandsveränderungen -437 -5%
Gesamtleistung 8.163 95%
+ sonstige betr. Erträge 1.071 12,5%
- Materialaufwand 3.815 44,4%
Rohergebnis 5.419 63,0%
- Personalaufwand 1.832 21,3%
- Abschreibungen 978 11,4%
- sonstiger betrieblicher Aufwand 1.884 21,9%
Betriebsergebnis 725 8,4%
+ Finanzerträge 222 2,6%
- Finanzaufwand 18 0,2%
- Steuern v. Einkommen/Ertrag 0 0,0%
Ergebnis nach Steuern 929 10,8%
- sonstige Steuern 29 0,3%
+ Erträge aus Verlustübernahme 0 0,0%
Jahresergebnis 0 0,0%
01.07.2021 bis 30.06.2022 Änderungen ggü. Vorjahr
TEuro TEuro
Umsatzerlöse 7.656 100,0% 944 12%
+/- Bestandsveränderungen 285 3,7% -722 -253%
Gesamtleistung 7.625 103,7% 538 7%
+ sonstige betr. Erträge 902 11,8% 169 19%
- Materialaufwand 3.867 50,5% -52 -1%
Rohergebnis 4.660 65,0% 759 16%
- Personalaufwand 1.666 21,8% 166 10%
- Abschreibungen 957 12,5% 21 2%
- sonstiger betrieblicher Aufwand 1.586 20,7% 298 19%
Betriebsergebnis 451 10,0% 274 61%
+ Finanzerträge 243 3,2% -21 -9%
- Finanzaufwand 21 0,3% -3 -16%
- Steuern v. Einkommen/Ertrag 0 0,0% 0 0%
Ergebnis nach Steuern 673 12,9% 256 38%
- sonstige Steuern 37 0,5% -8 -23%
+ Erträge aus Verlustübernahme 0 0,0% 0 100%
Jahresergebnis 0 0,0% 0 0%

Darstellung der Einflussfaktoren auf die Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr durch Erhöhung des durchschnittlichen Erzeugerpreises von 42,94 Cent auf 53,85 Cent bei gleichzeitiger Reduzierung der Anzahl an Milchkühen gestiegen.

II.4.b Finanzlage

Passiva Bilanz zum 30.06.2022
TEuro
Bilanz zum 30.06.2021
TEuro
Eigenkapital 20.309 92% 20.309
Rückstellungen 267 1,2% 155
Kreditverbindlichkeiten 483 2,2% 654
Lieferverbindlichkeiten 454 2,1% 500
Verb. gg. verb. UN 19 0,1% 23
Sonstige Verbindlichkeiten 488 2,2% 804
Passiver RAP 50 0,2% 71
Summe Passiva 22.071 100% 22.517

Passiva

Änderungen ggü. Vorjahr
TEuro
Eigenkapital 90% 0 0%
Rückstellungen 0,7% 112 71,9%
Kreditverbindlichkeiten 2,9% -171 -26,1%
Lieferverbindlichkeiten 2,2% -46 -9,3%
Verb. gg. verb. UN 0,1% -4 -16,4%
Sonstige Verbindlichkeiten 3,6% -316 -39,3%
Passiver RAP 0,3% -21 -29,2%
Summe Passiva 100% -446 -2%

Investitionen

Für das zukünftige Geschäftsjahr sind folgende größere Investitionen geplant. Kauf eines Wohnhauses in Nitzahn als Unterkunft für Mitarbeiter. Sieben Fendt Schlepper, da die Flotte in die Jahre gekommen ist und ausgetauscht werden muss. Zukauf von Ackerland.

Liquidität

2022/2023
TEuro
2021/2022
TEuro
1. +/- Periodenergebnis (Jahresüberschuss/-fehlbetrag) 0 0
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 978 957
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 112 31
4. +/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 119 -84
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.246 -270
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -387 143
7. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 24 117
8. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge -204 -222
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 0 0
10. -/+ Ertragsteuerzahlungen 0 0
11. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.889 672
12. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 0
13. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 37 118
14. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -244 -770
15. + Einzahlungen aus Abgängen des Tiervermögens 114 158
16. - Auszahlungen für die Investition in das Tiervermögen 0 0
17. + erhaltene Zinsen 222 243
18. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit 129 -252
19. - gezahlte Zinsen -18 -21
20. - Auszahlungen Ergebnisabführungsvertrag -899 0
21. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 203
22. - Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -55 -157
23. + Einzahlungen aus erhalten Zuschüssen/Zuwendungen 616 588
24. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -356 613
25. zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Summe aus den Zeilen 11, 18 und 24) 1.661 1033
26. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.170 137
27. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.832 1.170
Veränderung Finanzmittelfonds 1.661 1033

II.4.c Vermögenslage

Aktiva

Bilanz zum 30.06.2022
TEuro
Bilanz zum 30.06.2021
TEuro
Immaterielles AV 0 0% 12
Sachanlagen 12.458 56% 13.193
Finanzanlagen 1 0% 1
Tiervermögen 1.224 6% 1.338
Vorräte 1.341 6% 1.614
Forderungen 4.070 18% 4.878
Sonstige VMG 108 0% 279
Flüssige Mittel 2.832 13% 1.170
Aktiver RAP 37 0% 32
Summe Aktiva 22.071 100% 22.517

Aktiva

Änderungen ggü. Vorjahr
TEuro
Immaterielles AV 0% -12 -100%
Sachanlagen 59% -735 -6%
Finanzanlagen 0% 0 0%
Tiervermögen 6% -114 -9%
Vorräte 7% -272 -17%
Forderungen 22% -808 -17%
Sonstige VMG 1% -170 -61%
Flüssige Mittel 5% 1.661 142%
Aktiver RAP 0% 5 16%
Summe Aktiva 100% -446 -2%

II.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Zentrale Leistungsindikatoren der Milchgut Bahnitz GmbH sind:

finanzielle Leistungsindikatoren
Delta (GJ zu VJ)
Ist GJ
in TEuro
Ist VJ
in TEuro
in TEuro in %
Umsatz 8.600 7.656 944 12
Materialaufwand 3.815 3.867 -52 -1
finanzielle Leistungsindikatoren
Plan GJ Delta (Ist zu Plan)
in TEuro in TEuro in %
Umsatz 8.000 600 7,5
Materialaufwand 4.000 -185 -4,6
nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Ist GJ in Tonnen Ist VJ in Tonnen
Milchabsatz 10.826 12.448
nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Delta (GJ zu VJ) Plan GJ Delta (Ist zu Plan)
in Tonnen in % in Tonnen in Tonnen in %
Milchabsatz -1.622 -13 12.000 -1.174 -9,8

II.6 Nachtragsbericht

Verweis auf Anhang

II.7 Gesamtaussage

Die Milchpreise sind weiter gestiegen. Allerdings steigen ebenfalls die Preise für den Zukauf von Futter, Saatgut sowie die Lohnkosten.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

III.1 Prognosebericht

finanzielle Leistungsindikatoren
Plan Folgejahr Ist GJ Delta (Folgejahr zu GJ)
in TEuro in TEuro in TEuro in %
Umsatz 7.000 8.600 -1.600 -18,6
Materialaufwand 3.750 3.815 -65 -1,7
nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Plan Folgejahr Ist GJ Delta (Folgejahr zu GJ)
in Tonnen in Tonnen in Tonnen in %
Milchabsatz 10.200 10.826 -626 -5,8

III.2 Risikobericht

Risiken bestehen für die Milchgut Bahnitz GmbH, Milower Land / Bahnitz, in den folgenden Bereichen:

- Branchenrisiken:

Die Milcherzeuger- und Molkereibranche ist geprägt durch ein Nachfrageoligopol, insbesondere im Inland. Dies führt dazu, dass der Milchpreis extern, von der Absatzseite vorgegeben wird.

- Leistungswirtschaftliche Risiken:

Diese ergeben sich aus der Abhängigkeit vom Milchpreis. Schwankungen des Milchpreises können bei Sinken des Milchpreises nicht in ausreichendem Umfang kompensiert werden.

- Gesamtwirtschaftliche Risiken:

Die Inflation und die weiterhin hohen Energiepreise wirkt sich negativ auf die Kostenstruktur aus.

III.3 Chancenbericht

Chancen für die Milchgut Bahnitz GmbH ergeben sich insbesondere durch die weiterhin umfangreichen Maßnahmen zur Optimierung der Produktion und Kostensenkung.

IV. Datum und Unterzeichnung

 

Milower Land, den 23.01.2025

gez. Christine Meltl, Geschäftsführer

gez. Manuela Meltl-Weston, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Anlagevermögen 12.458.589,70 13.205.897,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 12.434,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 12.434,00
II. Sachanlagen 12.457.980,70 13.192.863,70
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.804.536,46 9.010.310,46
2. technische Anlagen und Maschinen 3.171.331,31 3.634.269,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.785,10 35.723,10
4. Stehendes Holz 454.327,83 454.327,83
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 58.232,76
III. Finanzanlagen 600,00 600,00
1. sonstige Finanzanlagen 600,00 600,00
B. Tiervermögen 1.224.090,00 1.338.160,00
C. Umlaufvermögen 8.351.472,88 7.941.294,26
I. Vorräte 1.341.195,71 1.613.890,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.178.361,87 5.156.976,06
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.756.015,86 4.565.602,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.756.015,86 4.433.776,46
2. sonstige Vermögensgegenstände 422.346,01 591.373,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.831.915,30 1.170.427,22
D. Rechnungsabgrenzungsposten 36.703,82 31.748,29
Bilanzsumme, Summe Aktiva 22.070.856,40 22.517.100,25

Passiva

30.6.2023
EUR
30.6.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.309.496,68 20.309.496,68
I. gezeichnetes Kapital 550.000,00 550.000,00
II. Kapitalrücklage 17.947.804,30 17.947.804,30
III. Gewinnrücklagen 1.649.829,46 1.649.829,46
IV. Gewinnvortrag 161.862,92 161.862,92
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 267.040,08 155.350,00
C. Verbindlichkeiten 1.443.886,40 1.981.046,50
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 482.899,22 653.785,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 638.907,00 824.672,70
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 326.891,44 482.899,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.342,89 23.149,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 19.342,89 23.149,07
3. sonstige Verbindlichkeiten 941.644,29 1.304.111,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.147.388,63 1.530.362,28
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 166.853,16 372.597,50
D. Rechnungsabgrenzungsposten 50.433,24 71.207,07
Bilanzsumme, Summe Passiva 22.070.856,40 22.517.100,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.7.2022 - 30.6.2023
EUR
1.7.2021 - 30.6.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.419.394,04 4.659.799,93
2. Personalaufwand 1.832.140,82 1.665.544,79
a) Löhne und Gehälter 1.481.711,49 1.349.040,19
davon für Altersversorgung 1.240,80 1.191,20
3. Abschreibungen 978.486,45 957.012,44
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 978.486,45 957.012,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.884.113,29 1.586.012,36
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 221.764,99 242.629,50
davon aus verbundenen Unternehmen 221.688,82 242.569,33
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.667,66 20.953,91
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 15,83 15,83
8. Ergebnis nach Steuern 928.734,98 672.890,10
9. sonstige Steuern 29.285,56 36.599,46
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 899.449,42 636.290,64
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firma: Milchgut Bahnitz GmbH
Sitz: Chausseestraße 1
14715 Milower Land
Registergericht: Amtsgericht Potsdam
Registernummer: HRB 29844 P

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbHG und den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Gemäß § 265 Abs. 5 HGB und § 265 Abs. 6 HGB wurden die branchenspezifischen Besonderheiten der Branche Landwirtschaft durch die Hinzufügung von neuen Posten und durch die Änderung von Postenbezeichnungen berücksichtigt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden linear entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Die im Geschäftsjahr angeschafften abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert in Höhe von Euro 800,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen.

Die analoge Anwendung der steuerlichen Vorschriften in der Handelsbilanz ist zulässig, da diese Handhabung der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegensteht und die geringwertigen Wirtschaftsgüter im Verhältnis zum Gesamtvermögen von untergeordneter Bedeutung sind.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Das Tiervermögen wurde auch handelsrechtlich nach den Richtwerten des BMF bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Sofern bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erkennbare Einzelrisiken vorlagen, wurden diese durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

IV. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Aktiva

Der Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhaltet Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 3.756 aufgrund der Ergebnisabführung sowie umsatzsteuerlicher Organschaft.

Passiva

Angaben zu Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten:

Summe
Euro
< 1 Jahr
Euro
1 - 5 Jahre
Euro
> 5 Jahre
Euro
Verb. gg. Kreditinstitute 482.899,22 156.007,78 326.891,44 0,00
Vorjahr 653.785,96 165.119,81 485.265,15 3.401,00
Verb. aus L. u. L. 453.637,04 453.637,04
Vorjahr 500.046,26 500.046,26
Verb. gg. verb. UN 19.342,89 19.342,89
Vorjahr 23.149,07 23.149,07
Sonstige Verbindl. 488.007,25 321.154,09 166.853,16
Vorjahr 804.065,21 431.467,71 372.597,50
davon im Rahmen soziale Sicherheit 2.448,79 2.448,79
Vorjahr 7.980,41 7.879,99
davon aus Steuern 12.220,35 12.220,35
Vorjahr 12.375,96 12.375,96
Summe 1.443.886,40 950.141,80 493.744,60 0,00
Vorjahr 1.981.046,50 1.119.782,85 857.862,65 3.401,00

Der Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 19.

Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt Euro 348.253,78 durch Grundpfandrechte gesichert, davon Euro 348.253,78 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutionen. Darüber hinaus existiert eine selbstschuldnerische Bürgschaft der Ativo Beteiligungs GmbH & Co. KG für das neue Darlehen bei der Voksbank Rosenheim in Höhe von 134.645,44 zum 30.06.2023.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus Urlaubsrückstellungen (TEuro 70), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (TEuro 85), Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht (TEuro 10) sowie Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (TEuro 102) zusammen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus bestehenden Verträgen existieren folgende Verpflichtungen, wobei die Laufzeiten der Verträge zwischen einem bis zwölf Jahren schwanken:

Aufwand für 2022 - 2034
in Euro
Leasingverträge: 24.727,00
Miet- und Pachtverträge: 414.729,47

V. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten in Höhe von TEuro 222 Zinserträge an verbundene Unternehmen.

VI. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte: 50
Auszubildende: 3
geringfügig Beschäftigte: 3
Summe: 56

Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer:

Manuela Meltl-Weston Master of Business Administration
Christine Meltl Master of Financial Economics
Dorothea Meltl Kauffrau

Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

in Euro
Jahresfehlbetrag 0,00
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 161.862,92
Bilanzgewinn 161.862,92

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Nachtragsbericht

Es ergaben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

VII. Unterschrift des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB

 

Milower Land, den 23.01.2025

gez. Christine Meltl, Geschäftsführerin

gez. Manuela Meltl-Weston, Geschäftsführerin

gez. Frau Dorothea Meltl, Geschäftsführerin

Anlagespiegel

Anschaffungskosten / Herstellungskosten
Stand 01.07.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchung
Euro
Stand am 30.06.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Zahlungsansprüche, Betriebsprämie 17.543,75 0,00 17.543,75 0,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.975,85 0,00 0,00 0,00 26.975,85
Summe immat. Vermögensgegenstände 44.519,60 0,00 17.543,75 0,00 26.975,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.126.585,87 0,00 0,00 60.981,88 15.187.567,75
2. technische Anlagen und Maschinen 10.479.464,02 148.578,71 268.154,44 83.108,75 10.442.997,04
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 178.791,06 9.621,87 35.161,99 0,00 153.250,94
4. Stehendes Holz 454.831,22 0,00 0,00 0,00 454.831,22
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.232,76 85.857,87 0,00 -144.090,63 0,00
Summe Sachanlagen 26.297.904,93 244.058,45 303.316,43 0,00 26.238.646,95
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 600,00 0,00 0,00 0,00 600,00
Summe Finanzanlagen 600,00 0,00 0,00 0,00 600,00
Summe Anlagevermögen 26.343.024,53 244.058,45 320.860,18 0,00 26.266.222,80
Abschreibungen
Stand 01.07.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand am 30.06.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Zahlungsansprüche, Betriebsprämie 5.118,75 877,00 5.995,75 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.966,85 0,00 0,00 26.966,85
Summe immat. Vermögensgegenstände 32.085,60 877,00 5.995,75 26.966,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.116.275,41 266.755,88 0,00 6.383.031,29
2. technische Anlagen und Maschinen 6.845.194,47 693.781,70 267.310,44 7.271.665,73
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 143.067,96 17.071,87 34.673,99 125.465,84
4. Stehendes Holz 503,39 0,00 0,00 503,39
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.105.041,23 977.609,46 301.984,43 13.780.666,25
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 13.137.126,83 978.486,46 307.980,18 13.807.633,10
Buchwerte Buchwerte
Stand am 30.06.2023
Euro
Stand am 30.06.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Zahlungsansprüche, Betriebsprämie 0,00 12.425,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9,00 9,00
Summe immat. Vermögensgegenstände 9,00 12.434,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.804.536,46 9.010.310,46
2. technische Anlagen und Maschinen 3.171.331,31 3.634.269,55
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.785,10 35.723,10
4. Stehendes Holz 454.327,83 454.327,83
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 58.232,76
Summe Sachanlagen 12.457.980,70 13.192.863,70
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 600,00 600,00
Summe Finanzanlagen 600,00 600,00
Summe Anlagevermögen 12.458.589,70 13.205.897,70

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.01.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Milchgut Bahnitz GmbH, Milower Land / Bahnitz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Milchgut Bahnitz Gmbh, Milower Land / Bahnitz, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Milchgut Bahnitz Gmbh, Milower Land / Bahnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rosenheim, den 23.01.2025

Hubert Jahn Kollegen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Siegel

Hannes Hubert, Wirtschaftsprüfer

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