Biogasanlage Bahnitz GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Guido Neuer seit 2.10.2025 | Prokura |
Dorothea, geb. Keßler Meltl seit 14.5.2019 | Geschäftsführer |
Jan Tanneberger seit 28.7.2017 | Prokura |
Christine Meltl seit 18.3.2017 | Geschäftsführer |
Manuela Meltl-Weston seit 18.3.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Milchgut Bahnitz GmbHMilower LandJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Milchgut Bahnitz GmbH, Milower LandI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Milchgut Bahnitz GmbH, Milower Land / Bahnitz, ist ein gewerblicher Milchproduktionsbetrieb mit Bodenbewirtschaftung zur Futtermittelerzeugung. Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäftsjahr vom 1. Juli bis 30. Juni des Folgejahres. II. Wirtschaftsbericht II.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Januar 2024. "Damit hat die deutsche Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. In den ersten drei Quartalen stagnierte das BIP noch weitestgehend, begleitet von anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Für das gesamte Jahr 2023 haben die neuesten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorjahr (kalenderbereinigt -0,1 %) bestätigt. II.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die ZMB Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH, Berlin, berichtete über 2023: Die deutsche Milchwirtschaft hat sich 2023 erneut in einem sehr herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld bewegt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland entwickelte sich im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich und schrumpfte nach Schätzungen führender Wirtschaftsforschungsinstitute um 0,5 %. Die Inflation blieb 2023 weiter ein Thema, auch wenn sich die Teuerungsrate, die 2022 auf den höchsten Stand seit siebzig Jahren gestiegen war, im Jahresverlauf abschwächte. Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln fielen auch 2023 höher als die Gesamtinflation. Mehrere Zinserhöhungen der EZB dämpften die Inflationsraten, führten aber zu höheren Finanzierungskosten. Die Energiekosten, die 2022 regelrecht explodiert waren, gaben 2023 wieder nach, blieben aber höher als in der Zeit vor dem Preisschock. Obwohl die Arbeitslosigkeit im Laufe von 2023 leicht zugenommen hat, sind Personalengpässe in der deutschen Wirtschaft ein größer werdendes Problem. Die Milchanlieferungen an den deutschen Molkereien sind 2023 wieder gestiegen. Deutsche Erzeuger lieferten voraussichtlich 31,3 Mio. t an deutsche Molkereien an. Das waren 0,9 % mehr als im Vorjahr und entsprach dem Stand von 2017. Das Milchaufkommen einschließlich der Erfassung von ausländischen Erzeugern erhöhte sich schätzungsweise etwas stärker um 1,2 % auf 32,3 Mio. t. Das Wachstum war regional unterschiedlich und in Bayern und Mecklenburg-Vorpommern am stärksten ausgeprägt. Bei dem Anstieg handelt es sich voraussichtlich um eine kurzfristige Änderung, und nicht um eine Trendwende. Stimuliert wurde die Milchproduktion 2023 vor allem durch die höheren Milchpreise, eine leichte Entspannung auf der Kostenseite und das im Vergleich zu den Vorjahren "normalere" Sommerwetter mit mehr Regen und weniger Hitze. Längerfristig werden sich verschiedene Umweltauflagen, der fortschreitende Klimawandel und der Strukturwandel in der Milchviehhaltung voraussichtlich dämpfend auf das Milchaufkommen auswirken. Gleichzeitig fielen auch die Gehalte an Fett und Eiweiß höher aus als im schwachen Vorjahr. Dadurch hat sich das Rohstoffaufkommen zusätzlich zum höheren Volumen erhöht. II.3 Geschäftsverlauf
II.4 Lage II.4.a Ertragslage
Darstellung der Einflussfaktoren auf die Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr durch Erhöhung des durchschnittlichen Erzeugerpreises von 42,94 Cent auf 53,85 Cent bei gleichzeitiger Reduzierung der Anzahl an Milchkühen gestiegen. II.4.b Finanzlage
Investitionen Für das zukünftige Geschäftsjahr sind folgende größere Investitionen geplant. Kauf eines Wohnhauses in Nitzahn als Unterkunft für Mitarbeiter. Sieben Fendt Schlepper, da die Flotte in die Jahre gekommen ist und ausgetauscht werden muss. Zukauf von Ackerland. Liquidität
II.4.c Vermögenslage Aktiva
Aktiva
II.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Zentrale Leistungsindikatoren der Milchgut Bahnitz GmbH sind:
II.6 Nachtragsbericht Verweis auf Anhang II.7 Gesamtaussage Die Milchpreise sind weiter gestiegen. Allerdings steigen ebenfalls die Preise für den Zukauf von Futter, Saatgut sowie die Lohnkosten. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht III.1 Prognosebericht
III.2 Risikobericht Risiken bestehen für die Milchgut Bahnitz GmbH, Milower Land / Bahnitz, in den folgenden Bereichen: - Branchenrisiken: Die Milcherzeuger- und Molkereibranche ist geprägt durch ein Nachfrageoligopol, insbesondere im Inland. Dies führt dazu, dass der Milchpreis extern, von der Absatzseite vorgegeben wird. - Leistungswirtschaftliche Risiken: Diese ergeben sich aus der Abhängigkeit vom Milchpreis. Schwankungen des Milchpreises können bei Sinken des Milchpreises nicht in ausreichendem Umfang kompensiert werden. - Gesamtwirtschaftliche Risiken: Die Inflation und die weiterhin hohen Energiepreise wirkt sich negativ auf die Kostenstruktur aus. III.3 Chancenbericht Chancen für die Milchgut Bahnitz GmbH ergeben sich insbesondere durch die weiterhin umfangreichen Maßnahmen zur Optimierung der Produktion und Kostensenkung. IV. Datum und Unterzeichnung
Milower Land, den 23.01.2025 gez. Christine Meltl, Geschäftsführer gez. Manuela Meltl-Weston, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des GmbHG und den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Gemäß § 265 Abs. 5 HGB und § 265 Abs. 6 HGB wurden die branchenspezifischen Besonderheiten der Branche Landwirtschaft durch die Hinzufügung von neuen Posten und durch die Änderung von Postenbezeichnungen berücksichtigt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert in Höhe von Euro 800,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen. Die analoge Anwendung der steuerlichen Vorschriften in der Handelsbilanz ist zulässig, da diese Handhabung der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegensteht und die geringwertigen Wirtschaftsgüter im Verhältnis zum Gesamtvermögen von untergeordneter Bedeutung sind. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Das Tiervermögen wurde auch handelsrechtlich nach den Richtwerten des BMF bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Sofern bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erkennbare Einzelrisiken vorlagen, wurden diese durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. IV. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Aktiva Der Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhaltet Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 3.756 aufgrund der Ergebnisabführung sowie umsatzsteuerlicher Organschaft. Passiva Angaben zu Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten:
Der Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhaltet Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEuro 19. Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt Euro 348.253,78 durch Grundpfandrechte gesichert, davon Euro 348.253,78 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutionen. Darüber hinaus existiert eine selbstschuldnerische Bürgschaft der Ativo Beteiligungs GmbH & Co. KG für das neue Darlehen bei der Voksbank Rosenheim in Höhe von 134.645,44 zum 30.06.2023. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus Urlaubsrückstellungen (TEuro 70), Rückstellungen für Abschluss und Prüfung (TEuro 85), Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht (TEuro 10) sowie Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (TEuro 102) zusammen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Verträgen existieren folgende Verpflichtungen, wobei die Laufzeiten der Verträge zwischen einem bis zwölf Jahren schwanken:
V. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten in Höhe von TEuro 222 Zinserträge an verbundene Unternehmen. VI. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer:
Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Es ergaben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. VII. Unterschrift des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB
Milower Land, den 23.01.2025 gez. Christine Meltl, Geschäftsführerin gez. Manuela Meltl-Weston, Geschäftsführerin gez. Frau Dorothea Meltl, Geschäftsführerin Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Milchgut Bahnitz GmbH, Milower Land / Bahnitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Milchgut Bahnitz Gmbh, Milower Land / Bahnitz, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Milchgut Bahnitz Gmbh, Milower Land / Bahnitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rosenheim, den 23.01.2025 Hubert
Jahn Kollegen GmbH
Hannes Hubert, Wirtschaftsprüfer |
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