SBN-Schweinebesamung Niedersachsen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lukas Clemens Portmann seit 12.4.2024 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GFS-Top-Animal-Service GmbHAschebergJahresabschluss zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des UnternehmensDer Unternehmensgegenstand der GFS-Top-Animal-Service GmbH (GFS) umfasst den Verkauf und die Entwicklung von Produkten, die unmittelbar oder mittelbar im Rahmen der Tierhaltung einzusetzen sind und alle Dienstleistungen, die unmittelbar oder mittelbar mit der Tierhaltung im Zusammenhang stehen, bzw. sich aus dem Handelsgeschäft ergeben. Die GFS unterhält neben der Hauptstelle in Ascheberg weitere Standorte in Ladbergen und Schillsdorf. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnissesa) Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Zum Stichtag 3. November 2022 wurden in Deutschland rund 21,3 Millionen Schweine gehalten. Das waren 10,2 % oder 2,43 Mio. Tiere weniger als zum 3. November 2021. Es wurden 9,7 Millionen Mastschweine gehalten. Im Vergleich zum November 2021 ist der Bestand an Mastschweinen um 550.400 Tiere (5,4 %) gesunken. Zudem wurden am 3. November 2022 knapp 6,4 Millionen Ferkel und rund 1,4 Millionen Zuchtsauen gehalten. Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe belief sich zum 3.November 2022 auf 16.900 und ist damit seit November 2021 um 10,1 % oder 1.900 Betriebe gesunken. Im Zehnjahresvergleich sank die Anzahl Schweine seit 2012 um 24,7 % bzw. 7 Mio. Tiere. Die Anzahl Betriebe sank sogar um 43,3 % bzw. 12.900 Betriebe. Der durchschnittliche Schweinebestand stieg daher von 949 auf 1.259 Schweine je Betrieb. Die Schweinebestände und Betriebszahlen sanken insbesondere wegen der anhaltend schwierigen Lage vieler landwirtschaftlicher Betriebe vor dem Hintergrund stark gestiegener Energie-, Düngemittel- und Futtermittelkosten und damit höherer Produktionskosten. Zum 03. November 2022 wurden in Deutschland rund 11,0 Mio. Rinder gehalten. Das waren 0,1 % beziehungsweise 10.700 Tiere mehr als im Mai 2022. Zum aktuellen Erhebungsstichtag wurden rund 3,8 Mio. Milchkühe gezählt. Das waren 0,6 % oder 23.000 Milchkühe weniger als im November 2021. Bei den Betrieben mit Milchkühen setze sich der langjährige rückläufige Trend weiter fort Gegenüber November 2021 gingen die Betriebe um 3,5 % bzw. 1.900 zurück. Insgesamt ist festzuhalten, dass auch im zurückliegenden Jahr - wie schon in den Vorjahren - der Konzentrationsprozess in der Landwirtschaft weiter vorangeschritten ist. In Deutschland sinken die Tierbestände. Aufgrund aktiver Neukundenakquise, neuer Produkte und Lieferungen in das benachbarte Ausland wird insgesamt den rückläufigen Entwicklungen entgegengewirkt und eine weiter steigende Entwicklung für den Absatz der GFS erwartet. (Quelle: : www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/12/PD22_557_413.html) b) Umsatzentwicklung In den zurückliegenden Geschäftsjahren erzielte die GFS-Top-Animal-Service GmbH folgende Umsätze: Umsätze (nach gewährten Rabatten und sonstigen Erlösschmälerungen) Gesamtumsatz nach G+V:
c) Investitionen Die Investitionen in das Sachanlagevermögen einschließlich immaterieller Vermögensgegenstände betrugen im Berichtsjahr TEUR 302. Hiervon entfallen auf Sachanlageinvestitionen TEUR 267 und auf den Kauf neuer EDV-Softwareprodukte TEUR 35. d) Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben, finanzielles Gleichgewicht Das stichtagsbezogene sog. Working Capital von TEUR 2.053 (= kurzfristig liquidierbares Umlaufvermögen i. H. v. TEUR 4.240 abzüglich kurzfristige fällige Verbindlichkeiten und Rückstellungen < 1 Jahr i. H. v. TEUR 2.187) verdeutlicht die nachhaltige Wahrung des finanziellen Gleichgewichts der Gesellschaft als zwingend einzuhaltende Nebenbedingung im Zielsystem eines Unternehmens. Das bilanzielle Eigenkapital zum 31.12.2022 beträgt 23,5 % (Vj.: 23,3 %) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen wird durch Eigenmittel sowie lang- und mittelfristige Fremdmittel finanziert. e) Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Wichtige Vorgänge haben sich im Geschäftsjahr 2022 nicht ereignet. f) Beurteilung der Entwicklung durch den Geschäftsführer Die Umsatzerlöse waren mit TEUR 13.226 um TEUR 5.231 niedriger als im Vorjahr. Als Ursache sind im Wesentlichen die Kaufzurückhaltung der Landwirte aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen zu nennen. Die Rohertragsspanne verbesserte sich leicht, jedoch aufgrund rückläufiger Umsätze war der Rohertrag um TEUR 1.559 niedriger als im Vorjahr. Dies führte im Ergebnis zu einem Betriebsergebnis von TEUR -482 (Vorjahr TEUR 614) bei um 8,4 % reduzierten ordentlichen Aufwendungen. Die Entwicklung des operativen Geschäfts war damit insgesamt nicht zufriedenstellend. III. Darstellung der Lagea) Vermögens- und Finanzlage Die wichtigsten Kennzahlen zur Vermögens- und Finanzlage haben sich wie folgt entwickelt:
1) Finanzmittelfond + kurzfristige Forderungen + Vorräte - kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen 2) Eigenkapital / Bilanzsumme x 100 Die Vermögens- und Finanzlage der GmbH ist geordnet. Die Liquidität 3. Grades hat sich rückläufig entwickelt. Die Eigenkapitalquote war nahezu unverändert mit 23,5 %. b) Ertragslage Die GmbH hat im Geschäftsjahr 2022 einen Jahresverlust in Höhe von TEUR 259 erzielt. Ursächlich für diese Entwicklung war der erhebliche Umsatzrückgang, der zu einem deutlich verringerten Rohergebnis geführt hat. Die ordentlichen betrieblichen Aufwendungen konnten nicht im gleichem Maße gesenkt werden, so das ein erheblicher Jahresfehlbetrag entstanden ist. Für 2023 hat die Geschäftsführung weitere Maßnahmen zur Kostenreduktion geplant und zum Teil schon umgesetzt. Insgesamt wird für das Jahr 2023 mit steigenden Schweinefleischpreisen für die Erzeuger gerechnet und damit eine einhergehende steigende Nachfrage nach Produkten der GmbH. Weitere wesentliche Vorgänge mit Auswirkung auf die Darstellung der Lage der GmbH haben sich im neuen Geschäftsjahr bisher nicht ergeben und werden auch nicht erwartet. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bestehen nicht. V. Prognose-, Chancen- und Risikoberichta) Rechtliche und wirtschaftliche BestandsgefährdungspotentialeAus der Risikoanalyse ergaben sich keine Anhaltspunkte darüber, dass die Fortführung der Unternehmenstätigkeit gefährdet sein könnte. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Anhängige Gerichts- oder Aufsichtsverfahren gegen die GmbH, die zu Ansprüchen führen könnten oder die wahrscheinlich nicht erfüllbar sind, bestehen nicht. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. b) Preisänderungsrisiken Preisänderungsrisiken werden von uns insbesondere im Bereich der Energie- und Logistikaufwendungen wegen der knappen Verfügbarkeit von Gas und Strom gesehen. Hier spielt auch die nach wie vor hohe Inflationsrate eine Rolle. Die Inflationsrate wird sich nach Prognose des IFO-Instituts auf 6,4 % im Jahresdurchschnitt belaufen. c) Ausfallrisiken Die Gefahr, dass ein Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommt und dadurch finanzielle Verluste für die GmbH verursacht werden, ist durch eine zeitnahe und konsequente Überwachung der Geschäfte begrenzt. d) Liquiditätsrisiken Das Risiko, benötigte Finanzmittel nicht oder nicht rechtzeitig zur Begleichung fälliger Verpflichtungen vorhalten bzw. beschaffen zu können, besteht nicht. Auf Grund einer soliden Finanzierungsstruktur, der Vorhaltung einer ausreichenden Liquidität und den eingeräumten Kreditlinien bei Banken ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sichergestellt. e) Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Aufgrund der Struktur der bilanzierten Finanzinstrumente und des implementierten Überwachungssystems werden derartige Risiken nicht gesehen. f) Chancen der zukünftigen Entwicklung Der Wachstumskurs zur Stabilisierung und Ausweitung von Marktanteilen wird weiter nachhaltig verfolgt. Hier sind u.a. Investitionen von Landwirten im Zusammenhang mit "Tierwohl" zu nennen. Durch eine intensive Kundenbindung und Gewinnung neuer Kunden gehen wir auch zukünftig davon aus, unsere Aktivitäten erweitern zu können. Durch Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen im Personalbereich soll neben der weiteren Optimierung der Kosten unser Geschäftserfolg nachhaltig gestärkt werden. g) Chancen aufgrund nichtfinanzieller Leistungsfaktoren Durch ständige Überarbeitung des Produktportfolios und Aufnahme neuer Produkte wird sich an den Bedürfnissen der Kunden orientiert. h) Prognose wesentlicher finanzieller Leistungsfaktoren und Soll-Ist-Vergleich Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden die Umsatzentwicklung sowie das Jahresergebnis angesehen. Die Erwartungen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 haben sich nur teilweise erfüllt. Die geplanten Umsatzerlöse von 15 Mio. EUR konnten wegen der Kaufzurückhaltung der Landwirte nicht erreicht werden. Der erhebliche Umsatzrückgang hat zu einem Rückgang des Rohertrages geführt, der nicht in gleichem Umfang durch Kosteneinsparungen kompensiert werden konnte. Dies hat in Summe zu der Ergebnisabweichung von TEUR -358 geführt. Es wird für das Jahr 2023 mit steigenden Schweinefleischpreisen für die Erzeuger gerechnet und damit eine einhergehende steigende Nachfrage nach Produkten der GmbH. Die GmbH erwartet für 2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 14 Mio. Als Jahresergebnis wird ein Betrag von TEUR 178 erwartet. Dabei wird auch in Zukunft das Ziel sein, den Kunden ein umfassendes Liefer- und Leistungsportfolio zu offerieren. VI. Forschungs- und EntwicklungsberichtEs liegen keine Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten vor.
Ascheberg, 02.03.2023 GFS-Top-Animal Service GmbH Gregor Wenning Bilanz zum 31.12.2022Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Anhang
A. Allgemeine Angaben • Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. § 267 Abs. 4 HGB auf. • Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. • In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen. Die angegebenen Vorjahresbeträge sind vergleichbar. • Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. • Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden • Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde. Die Abschreibungen eines erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes (Kundenstamm) wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf 15 Jahre verteilt. Folgende Nutzungsdauern wurden zugrunde gelegt:
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden in der Regel mit den Anschaffungskosten bewertet; in einzelnen Fällen waren Abwertungen auf den niedrigeren Zeitwert erforderlich. Zur Risikovorsorge besteht ein pauschaler Wertabschlag. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegegenstände wurden mit dem Nennwert bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung aktivisch in Abzug gebracht. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen abgesetzt. Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden. • Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz • Von den Forderungen oder sonstigen Vermögensgegenständen haben Forderungen in Höhe von TEUR 120 (Vj. TEUR 160) eine Restlaufzeit über ein Jahr. • In den Sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:
• Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit
• Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 2.200 durch Grundschulden gesichert und durch eine gesamtschuldnerische Mithaft der Alleingesellschafterin von TEUR 800. Darüber hinaus hat die Alleingesellschafterin zusätzlich eine Patronatserklärung bis zu einem Betrag von TEUR 950 gegenüber einem Kreditinstitut abgegeben. Weiterhin besteht die Sicherungsübereignung des Warenlagers sowie die Globalzession der Forderungen. • Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. • Bei den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. • Bei den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verb. Unternehmen im Vorjahr handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten. • In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 301 (Vorjahr TEUR 301) Verbindlichkeiten enthalten, die gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen. II. Gewinn und Verlustrechnung • In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende Beträge von a.o. Bedeutung und oder periodenfremde Erträge enthalten:
• In den sonstigen Aufwendungen sind folgende Beträge von a.o. Bedeutung und oder periodenfremde Aufwendungen enthalten:
D. Sonstige Angaben • Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. • Gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde von der Befreiung der Angaben gem. § 285 Nr. 9 HGB Gebrauch gemacht. • Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 54 Arbeitnehmer (davon 18 Teilzeit) sowie ein Auszubildender beschäftigt. • Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. • Der Jahresfehlbetrag von 258.495,17 EUR soll zusammen mit dem Gewinnvortrag von 1.046.241,47 EUR auf neue Rechnung vorgetragen werden. • Geschäftsführer: Josef Brüninghoff bis 28.11.2022 Gregor Wenning ab 28.11.2022
Ascheberg, 02.03.2023 GFS-Top-Animal-Service GmbH Die Geschäftsführung Gregor Wenning Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 31.08.2023 festgestellt. C. Entwicklung des Anlagevermögens 2022
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GFS-Top-Animal-Service GmbH, Ascheberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GFS-Top-Animal-Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GFS-Top-Animal-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 11. Juli 2023 AWADO
GmbH
Guido Platten, Wirtschaftsprüfer Johannes Wagner, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat den Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses, wie im Anhang aufgeführt, beschlossen. |
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