Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 207190
Eingetragen
27.3.2013
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit sonstigen Baustoffen und Bauelementen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Beteiligung an anderen Unternehmen, der Handel mit Baustoffen aller Art sowie der Handel mit und die Vermietung von beweglichen und unbeweglichen Wirtschaftsgütern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Victor Brinkhege
seit 27.3.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gutenbergstraße 50, 49076 Osnabrück
36.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG

Georgsmarienhütte

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 566.375,62 542.689,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.657.772,00 11.645.283,00
9.224.147,62 12.187.972,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.751.371,77 55.402.818,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.977.370,34 40.562.915,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.614.241,80 21.023.940,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.792.820,19 7.341.643,22
148.135.804,10 124.331.317,40
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 538.301,55 538.301,55
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 750.000,00 750.000,00
3. Beteiligungen 9.283,00 9.283,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 24.413.137,86 5.322,55
5. Sonstige Ausleihungen 177.000,00 332.000,00
25.887.722,41 1.634.907,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 48.491.924,44 38.402.105,94
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.430.843,12 2.628.775,56
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 25.643.939,29 21.378.816,50
76.566.706,85 62.409.698,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 31.093.492,25 26.617.323,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 34.457,11 28.567,17
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.543.951,65 3.396.944,54
4. Sonstige Vermögensgegenstände 14.453.828,98 12.115.051,06
49.125.729,99 42.157.885,89
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 56.328,91 5.049.073,17
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 17.405.386,83 20.830.227,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 521.071,91 403.932,92
326.922.898,62 269.005.014,52

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile Kommanditisten 54.000.000,00 54.000.000,00
II. Rücklagen 87.792.347,48 57.761.092,45
III. Verlustvortrag Kommanditisten 0,00 -296.468,12
IV. Konzernbilanzgewinn 0,00 0,00
V. Nicht beherrschende Anteile 46.515.810,84 37.174.773,00
188.308.158,32 148.639.397,33
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 67.575,00 112.626,00
C. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 262.380,20 278.421,00
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.941.812,99 7.698.948,28
2. Steuerrückstellungen 9.565.202,10 9.258.856,60
3. Sonstige Rückstellungen 21.907.646,60 21.135.819,37
39.414.661,69 38.093.624,25
E. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64.059.108,36 52.440.518,69
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.555.685,14 109.969,43
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.823.283,41 13.348.903,33
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.195.378,68 5.987.290,10
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.218.064,40 1.169.025,14
6. Sonstige Verbindlichkeiten 13.007.494,42 8.822.974,22
98.859.014,41 81.878.680,91
F. Rechnungsabgrenzungsposten 11.109,00 2.265,03
326.922.898,62 269.005.014,52

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 575.238.050,12 475.602.232,43
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 4.879.837,41 3.621.705,97
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 498.735,10 167.818,90
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.705.975,08 7.157.947,43
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 288.066.553,24 221.560.929,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 33.287.501,73 31.126.217,10
321.354.054,97 252.687.146,56
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 89.978.943,11 87.295.113,49
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 19.966.793,67 20.235.445,90
109.945.736,78 107.530.559,39
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 29.132.548,83 26.365.105,84
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 67.710.102,41 62.136.036,41
9. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.213.458,04 941.904,09
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 131.400,53 104.441,67
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 120.140,10 43.295,83
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 139.247,02 32.790,28
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 882.987,18 741.382,79
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 17.526.222,47 12.240.177,12
15. Ergebnis nach Steuern 40.096.696,72 25.906.147,93
16. Sonstige Steuern 560.943,86 537.941,40
17. Konzernjahresüberschuss 39.535.752,86 25.368.206,53
18. Ergebnisanteil nicht beherrschende Anteile -9.133.843,19 -6.653.487,38
19. Einstellungen in Rücklagen 29.785.346,60 19.011.187,27
20. Belastung auf Kapitalkonten 0,00 296.468,12
21. Gutschrift auf Kapitalkonten 296.468,12 0,00
22. Gutschrift auf Verbindlichkeitskonten 320.094,95 0,00
23. Konzernbilanzgewinn 0,00 0,00

Konzernanhang für 2022

1. Allgemeine Angaben

Sitz der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG ist Georgsmarienhütte. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRA 110314 im Register des Amtsgerichts Osnabrück eingetragen.

Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Der nach diesen Grundsätzen aufgestellte Konzernabschluss wurde aus dem Jahresabschluss der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Georgsmarienhütte (Muttergesellschaft), und den jeweiligen Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochtergesellschaften entwickelt.

Die Vorjahresbeträge sind aufgrund der folgenden Sachverhalte nur begrenzt mit den Zahlen des Berichtsjahres vergleichbar:

Erstmalige Einbeziehung bzw. erstmalige ganzjährige Einbeziehung der folgenden Gesellschaften in den Konzernabschluss:

MVG Meyer Fertigteilvertriebs-Gesellschaft mbH & Co. KG

PaDaVi Immobilien GmbH

bwb Betonwerk Oldenburg GmbH & Co. KG

xebex SAS

Gebr. Stehle & Co. GmbH (erstmalige ganzjährige Einbeziehung)

2. Angaben zur Konsolidierung

a) Konsolidierungskreis

Die in entsprechender Anwendung der §§ 300 ff. HGB mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften und die als assoziierte Unternehmen klassifizierten Gesellschaften sind aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich.

Aufgrund untergeordneter Bedeutung sind die jeweiligen Komplementärgesellschaften der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Personenhandelsgesellschaften und die weiteren Unternehmen lt. Aufstellung des Anteilsbesitzes nicht konsolidiert worden (§ 296 Abs. 2 HGB), da sie keine Umsatzerlöse erzielen und ihre kumulierten Jahresergebnisse weniger als 0,5 % des Konzernjahresergebnisses ausmachen.

Eine detaillierte Übersicht aller nicht einbezogenen Unternehmen ist der Aufstellung des Anteilsbesitzes zu entnehmen.

b) Konzernabschlussstichtag

Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Der Bilanzstichtag der Jahresabschlüsse aller Tochterunternehmen - ob in den Konzernabschluss einbezogen oder nicht -, der assoziierten Unternehmen sowie der Beteiligungsunternehmen ist ebenfalls der 31. Dezember 2022.

c) Änderungen des Konsolidierungskreises

In 2022 wurden die folgenden Gesellschaften ab dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist (§ 301 Abs. 2 Satz 1 HGB), im Rahmen der Vollkonsolidierung gemäß § 300 ff. HGB einbezogen.

MVG Meyer Fertigteilvertriebs-Gesellschaft mbH & Co. KG (ab dem 1. Mai 2022)

PaDaVi Immobilien GmbH (ab dem 14. November 2022)

bwb Betonwerk Oldenburg GmbH & Co. KG (ab dem 28. Dezember 2022)

xebex SAS (ab dem 18. März 2022)

Durch die erstmals vollkonsolidierten Tochtergesellschaften haben sich keine wesentlichen Änderungen im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 ergeben.

d) Konsolidierungsgrundsätze

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze der Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile bzw. der Gründung der Gesellschaft. Ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung ausschließlich nach der Neubewertungsmethode nach § 301 Abs. 1 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist (§ 301 Abs. 2 Satz 1 HGB). Bei der Ermittlung des neu zu bewertenden Eigenkapitals wurden ausschließlich deutsche, handelsrechtliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrunde gelegt.

Schuldenkonsolidierung

Die Bilanzposten der einzelnen in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen wurden, soweit sie Forderungsrechte bzw. Verpflichtungen gegenüber anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beinhalten, gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet.

Die durchgeführte Schuldenkonsolidierung umfasst insbesondere die in den Einzelabschlüssen unter den Posten Forderungen gegen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschaftern ausgewiesenen Beträge.

Ferner wurden die in den Einzelabschlüssen ausgewiesenen konzerninternen Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen eliminiert, da es sich hierbei um die Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten handelt, die bei anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen sind.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Gemäß § 305 Abs. 1 HGB wurden die Innenumsatzerlöse und Innenaufwendungen sowie andere Aufwendungen und Erträge, die aus Beziehungen zwischen den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen stammen, gegeneinander aufgerechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Wegen untergeordneter Bedeutung wurde auf eine Eliminierung der Zwischenergebnisse gemäß § 304 Absatz 2 HGB verzichtet.

Assoziierte Unternehmen

Die assoziierten Unternehmen sind in der Konzernbilanz mit dem anteiligen Eigenkapitalwert angesetzt worden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der assoziierten Unternehmen in den Konzernabschluss. Ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Konsolidierung der Anteile nur noch nach der Neubewertungsmethode zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist (§§ 311, 312 Abs. 2 HGB).

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen zur Konzernbilanz

Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurden zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Hierbei wurden bei allen einbezogenen Gesellschaften die für große Kapitalgesellschaften geltenden Ansatz-, Gliederungs-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften angewandt (§§ 264 - 289a HGB).

Die Entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen entgeltlich erworbene Rechte und Geschäftswerte, die entsprechend der voraussichtlichen Laufzeit nach der linearen Methode abgeschrieben werden.

Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung, die als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen werden, betragen zum 31. Dezember 2022 T-EUR 8.658 (Vj.: T-EUR 11.645). Die Bruttoanschaffungskosten betrugen zum 31. Dezember 2022 T-EUR 38.124, die kumulierten Abschreibungen T-EUR 29.466. Die Unterschiedsbeträge werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung in 2022 belief sich auf T-EUR 3.976 (Vj.: T-EUR 3.499).

Im Rahmen der Erstkonsolidierung der gemäß §§ 300 ff. HGB im Geschäftsjahr 2022 vollkonsolidierten Unternehmen haben sich folgende Unterschiedsbeträge im Konsolidierungszeitpunkt aus der Kapitalkonsolidierung nach § 301 Abs. 1 HGB ergeben:

T-EUR
MVG Meyer Fertigteilvertriebs-Gesellschaft mbH & Co. KG 989

Aktive Unterschiedsbeträge aus der Anwendung der Equity-Methode in Höhe von ursprünglich T-EUR 985 sind vollständig abgeschrieben; sie wurden linear über 5 Jahre aufgelöst.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Gebäudeabschreibungen erfolgten analog zu den Grundsätzen des § 7 EStG. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und bei Zugängen mit einer Nutzungsdauer von mehr als vier Jahren nach der degressiven Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen betreffen langfristige Wertpapiere sowie Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen. Die Finanzanlagen, insbesondere die nicht in den Konsolidierungskreis einbezogenen Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen, werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert notwendig waren. Die Bewertung der Ausleihungen erfolgt grundsätzlich zum Nominalbetrag, d.h. zu Anschaffungskosten abzüglich hierauf geleisteter Tilgungen, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert notwendig waren.

Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden at-equity (spiegelbildliches, anteiliges Eigenkapital) bewertet (§ 312 Abs. 1 HGB).

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten des Bilanzstichtages bewertet; auf überalterte und schwer verwertbare Bestände wurden Abschläge auf den beizulegenden Wert vorgenommen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch einzubeziehende Gemeinkosten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden um Wertabschläge für spezielle Risiken gekürzt; darüber hinaus wurden zur Abdeckung des latenten Ausfallrisikos Pauschalwertberichtigungen aktivisch abgesetzt. Im Übrigen erfolgt der Ansatz zu Nennwerten.

Die weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Ein nach der Saldierung mit passiven latenten Steuern verbleibender Überhang von aktiven latenten Steuern wird unter Inanspruchnahme des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht aktiviert.

Der Eigenkapitalausweis erfolgt lt. DRS 22 zum Konzerneigenkapital. Danach ist das Konzerneigenkapital bei einer Personenhandelsgesellschaft als Mutternunternehmen wie im Einzelabschluss des Mutterunternehmens darzustellen. Die Kapitalanteile der Gesellschafter und die Verbindlichkeiten gegenüber den Kommanditisten sind zwingend in gleicher Höher wie im Einzelabschluss des Mutterunternehmens (HBB GmbH & Co. KG) auszuweisen. Übersteigt das Konzerneigenkapital die Summe der Kapitalanteile im Einzelabschluss, ist der Differenzbetrag im Konzern als Gewinnrücklage auszuweisen. Der Posten speist sich im Wesentlichen aus den thesaurierten Ergebnissen im Konzern. In 2022 wurden zudem Minderheitenanteile im Druckbereich veräußert.

Die Nicht beherrschenden Anteile enthalten diejenigen Eigenkapitalpositionen, die nicht dem Mutterunternehmen zustehen.

Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird über eine Laufzeit von fünf Jahren planmäßig erfolgswirksam über die sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst, um den geschäftlichen Erwartungen bei der konsolidierten Gesellschaft zu entsprechen. Die Auflösung in 2022 betrug T-EUR 45.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wird spiegelbildlich zu den jeweiligen Abschreibungen der geförderten Anlagegüter aufgelöst.

Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) sowie des Anwartschaftbarwertverfahrens mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 Halbsatz 1 HGB werden die Pensionsverpflichtungen mit dem vorhandenen Deckungsvermögen saldiert.

Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird pauschal ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz (bei 15 jähriger Restlaufzeit) von 1,78 % (Stand November 2022) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Weiterhin wurden folgende Annahmen getroffen:

Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,0 - 2,25 % p.a. (wie Vorjahr)
Rentensteigerungen 1,0 - 2,0 % p.a. (wie Vorjahr)
Fluktuationsrate 5 % p.a. bzw. keine bei Altersrenten (wie Vorjahr)

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag zum aktuellen Bilanzstichtag in Höhe von T-EUR 602. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre bei den entsprechenden Gesellschaften.

Für die Saldierung von Pensionsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

31.12.2022
T-EUR
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen 11.616
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 3.674
Überschuss der Verpflichtung über das Vermögen (passiver Unterschiedsbetrag) 7.942
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 3.674
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 3.674

Die versicherungsmathematische Bewertung der verrechneten Vermögenswerte erfolgt ab 2022 gemäß dem IDW Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 und dem DAV/IVS-Ergebnisbericht vom 26. April 2022. Es wurde das Deckungskapitalverfahren angewendet und das Passivprimat gewählt.

Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2022
T-EUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, sowie Bestellobligo aus Investitionen
- fällig 2023 (Folgejahr) 6.589
- fällig 2024 bis 2027 (2. - 5. Jahr) 4.923
- fällig nach 2027 (> 5 Jahre) 16
11.528

5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsätze gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:

2022 2021
T-EUR T-EUR
Betonbereich 371.105 299.644
Kran- und Transportbereich 13.088 11.439
Druckbereich 186.138 160.624
Sonstige Umsätze 4.907 3.895
575.238 475.602

In den sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T-EUR 1.005 (Vj.: T-EUR 1.432) enthalten.

Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entfallen in Höhe von T-EUR 31 (Vj.: T-EUR 33) auf verbundene Unternehmen.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen entfallen in voller Höhe auf außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen in Höhe von T-EUR 10 (Vj.: T-EUR 7) auf verbundene Unternehmen (Gesellschafterzinsen an nicht einbezogene Komplementär-GmbHs) und in Höhe von T-EUR 236 (Vj.: T-EUR 142) auf die Aufzinsung von Rückstellungen.

Die aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen und des Deckungsvermögens resultierenden Erträge und Aufwendungen innerhalb des Finanzergebnisses wurden wie folgt verrechnet:

2022
T-EUR
Erträge aus dem Deckungsvermögen 181
Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen 221
Nettoaufwand nach Verrechnung -40

6. Sonstige Angaben

Abschlussprüferhonorar

Das Honorar für Abschlussprüferleistungen betrug 2022 T-EUR 227 (Vj.: T-EUR 227). Weitere Beratungsleistungen wurden nicht erbracht.

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Konzernverbund 1.917 (Vj.: 1.949) Mitarbeiter, davon 648 Angestelle (Vj.: 671) und 1.269 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj.: 1.278) beschäftigt.

Organe

Geschäftsführung: Persönlich haftende Gesellschafterin des Mutterunternehmens Heiner Brinkhege Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH, vertreten durch
Heiner Brinkhege, Geschäftsführer, Osnabrück
Victor Brinkhege, Geschäftsführer, Osnabrück
- jeweils alleinvertretungsberechtigt -

7. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmitelfonds umfasst den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T-EUR 17.405 (Vj: T-EUR 20.830) abzüglich jederzeit fälliger Bankverbindlichkeiten in Höhe von T-EUR 1 (Vj.: T-EUR 3.042).

8. Angaben zum Eigenkapitalspiegel

Die Rücklagen des Mutterunternehmens zum Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt T-EUR 87.792 stehen abzüglich der ausschüttungsgesperrten Beträge in Höhe von T-EUR 602 für Ausschüttungen an die Gesellschafter zur Verfügung.

 

Georgsmarienhütte, den 30. Juni 2023

Geschäftsführung

Heiner Brinkhege

Victor Brinkhege

Verbindlichkeitenspiegel

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr über 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre davon gesichert
EUR EUR EUR EUR EUR
(Vj.: T-EUR) (Vj.: T-EUR) (Vj.: T-EUR) (Vj.: T-EUR) (Vj.: T-EUR)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64.059.108,36 35.106.402,06 28.952.706,30 0,00 14.117.023,48
(52.441) (41.985) (10.456) (0) (11.598)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.555.685,14 2.555.685,14 0,00 0,00 0,00
(110) (110) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.823.283,41 11.823.283,41 0,00 0,00 0,00
(13.349) (13.349) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.195.378,68 6.195.378,68 0,00 0,00 0,00
(5.987) (5.987) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.218.064,40 1.218.064,40 0,00 0,00 0,00
(1.169) (1.169) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 13.007.494,42 12.842.722,85 164.771,57 0,00 264.108,90
(8.823) (8.559) (264) (0) (411)
- davon aus Steuern 7.049.127,79
(3.867)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 188.565,99
(137)
98.859.014,41 69.741.536,54 29.117.477,87 0,00 14.381.132,38
(81.879) (71.159) (10.720) (0) (12.009)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, die Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und die Verpfändung von KG- und GmbH-Anteilen gesichert.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten sind durch die Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens gesichert.

Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

Entwicklung der Anschaffungskosten
A. Anlagevermögen 01.01.2022 Änderung Konsolidierungskreis Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten 7.865.324,34 1.200,00 115.416,79
2. Geschäfts- oder Firmenwert 38.101.657,86 989.459,25 0,00
45.966.982,20 990.659,25 115.416,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 101.823.580,97 0,00 12.762.230,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 217.036.916,67 0,00 2.941.451,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.036.267,63 75.254,66 14.862.461,86
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.341.643,22 0,00 19.523.706,45
397.238.408,49 75.254,66 50.089.850,26
III.Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 538.301,55 0,00 0,00
2. Anteile an asoziierten Unternehmen 1.734.542,71 0,00 0,00
3. Beteiligungen 41.924,69 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.322,55 0,00 19.553.999,66
5. Sonstige Ausleihungen 632.000,00 0,00 0,00
2.952.091,50 0,00 19.553.999,66
446.157.482,19 1.065.913,91 69.759.266,71
Entwicklung der Anschaffungskosten
A. Anlagevermögen Abgänge Umbuchungen 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten 56.547,09 183.617,24 8.109.011,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 39.091.117,11
56.547,09 183.617,24 47.200.128,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 548.438,52 923.647,39 114.961.020,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.123.082,75 11.143.227,44 223.998.512,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.000.165,68 822.037,41 83.795.855,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 -13.072.529,48 13.792.820,19
10.671.686,95 -183.617,24 436.548.209,22
III.Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 538.301,55
2. Anteile an asoziierten Unternehmen 0,00 0,00 1.734.542,71
3. Beteiligungen 0,00 0,00 41.924,69
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 4.991.915,58 24.551.237,79
5. Sonstige Ausleihungen 155.000,00 0,00 477.000,00
155.000,00 4.991.915,58 27.343.006,74
10.883.234,04 4.991.915,58 511.091.344,35
Entwicklung der Abschreibungen
A. Anlagevermögen 01.01.2022 Änderung Konsolidierungskreis Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten 7.322.635,22 1.199,50 275.343,03 56.542,09
2. Geschäfts- oder Firmenwert 26.456.374,86 0,00 3.976.970,25 0,00
33.779.010,08 1.199,50 4.252.313,28 56.542,09
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 46.420.762,96 0,00 1.928.341,28 139.455,33
2. Technische Anlagen und Maschinen 176.474.001,20 0,00 14.251.872,14 6.704.731,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.012.326,93 58.548,66 8.700.022,13 2.589.283,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
272.907.091,09 58.548,66 24.880.235,55 9.433.470,18
III.Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an asoziierten Unternehmen 984.542,71 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 32.641,69 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 138.099,93 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 300.000,00 0,00 0,00 0,00
1.317.184,40 0,00 138.099,93 0,00
308.003.285,57 59.748,16 29.270.648,76 9.490.012,27
Entwicklung der Abschreibungen
A. Anlagevermögen Umbuchungen Zuschreibung 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 7.542.635,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 30.433.345,11
0,00 0,00 37.975.980,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 48.209.648,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 184.021.142,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 56.181.614,08
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 288.412.405,12
III.Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an asoziierten Unternehmen 0,00 0,00 984.542,71
3. Beteiligungen 0,00 0,00 32.641,69
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 138.099,93
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 300.000,00
0,00 0,00 1.455.284,33
0.00 0,00 327.843.670,22
Buchwert
A. Anlagevermögen 31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an an solchen Rechten und Werten 566.375,62 542.689,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.657.772,00 11.645.283,00
9.224.147,62 12.187.972,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.751.371,77 55.402.818,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.977.370,34 40.562.915,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.614.241,80 21.023.940,70
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.792.820,19 7.341.643,22
148.135.804,10 124.331.317,40
III.Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 538.301,55 538.301,55
2. Anteile an asoziierten Unternehmen 750.000,00 750.000,00
3. Beteiligungen 9.283,00 9.283,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 24.413.137,86 5.322,55
5. Sonstige Ausleihungen 177.000,00 332.000,00
25.887.722,41 1.634.907,10
183.247.674,13 138.154.196,62

Die Umgliederung bei den Wertpapieren des Anlagevermögens betrifft die Umwidmung von Wertpapieren aus dem Umlauf- in das Anlagevermögen.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Sitz Anteil am Kapital *1) Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 oder § 264 b HGB *2)
%
A. Vollkonsolidierte Unternehmen nach § 300 ff. HGB (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB)
1. Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Georgsmarienhütte 100,00 2
2. bwb 1 Beteiligungsgesellschaft mbH Georgsmarienhütte 100,00 1
3. bwb 2 Beteiligungsgesellschaft mbH Georgsmarienhütte 100,00 1
4. bwb Betonwerk Achim GmbH & Co. KG Achim 100,00 2
5. bwb Betonwerk Kamenz GmbH & Co. KG Kamenz 100,00 2
6. bwb Betonwerk Gommern GmbH & Co. KG Magdeburg 100,00 2
7. bwb Betonwerk Velten GmbH & Co. KG Velten 100,00 2
8. bwb Betonwerk Ludwigslust GmbH & Co. KG Ludwigslust 100,00 2
9. bwb Betonwerk Achmer GmbH & Co. KG Achmer 100,00 2
10. bwb Betonwerk Gelsenkirchen GmbH & Co. KG Gelsenkirchen 100,00 2
11. bwb Betonwerk Hamm GmbH & Co. KG Hamm 100,00 2
12. bwb Betonwerk Stendal GmbH & Co. KG Stendal 100,00 2
13. bwb Betonwerk Heiligengrabe GmbH & Co. KG Heiligengrabe 100,00 2
14. bwb Betonwerk Ladebow GmbH & Co. KG Greifswald 100,00 2
15. bwb Betonwerk Varrel GmbH & Co. KG Georgsmarienhütte 100,00 2
16. bwb Betonwerk Kropp GmbH & Co. KG Georgsmarienhütte 100,00 2
17. bwb Betonwerk Schrecksbach GmbH & Co. KG Schrecksbach 100,00 2
18. fdu GmbH & Co. KG Georgsmarienhütte 100,00 2
19. CONCRET Service GmbH Georgsmarienhütte 100,00 1
20. Müller-Altvatter Betonfertigteile GmbH Holzminden 100,00 1
21. bwb Betonwerk Lindern GmbH Lindern 100,00 1
22. bwb Betonwerk Schwarzenbek GmbH & Co. KG Schwarzenbek 100,00 2
23. bwb Betonwerk Lauenburg GmbH & Co. KG Lauenburg 100,00 2
24. BBT Plan & Statik GmbH Georgsmarienhütte 100,00 1
25. VETRA Betonfertigteilwerk GmbH & Co. KG Neubrandenburg 100,00 2
26. Betonwerk Vorderbrüggen GmbH Hamm 100,00 1
27. BVV Brinkhege Vermögensverwaltung GmbH Georgsmarienhütte 100,00 1
28. KVN Autokrane GmbH Osnabrück 100,00 1
29. Hoff Kranbetrieb und LKW-Service GmbH & Co. KG Neuenkirchen-Vörden 100,00 2
30. Hoff LKW-Reparaturwerkstatt GmbH & Co. KG Damme 100,00 2
31. BIV Brinkhege Immobilien Verwaltung GmbH & Co. KG Georgsmarienhütte 100,00 2
32. Gewerkschaft Auguste Victoria Kalksandsteinwerk GmbH & Co. oHG Georgsmarienhütte 100,00 2
33. Quarzsandwerk Neubrandenburg GmbH & Co. KG Neubrandenburg 90,00 2
34. Porensteinwerk Neubrandenburg GmbH & Co. KG Neubrandenburg 90,00 2
35. PrintPack 1 GmbH Georgsmarienhütte 100,00 1
36. PrintPack 2 GmbH Georgsmarienhütte 100,00 1
37. Engelhardt-Druck GmbH Nördlingen 100,00 1
38. Goelz-Druck GmbH Mengen 100,00 1
39. Ferdinand Walcher & C.F. Rees GmbH GmbH Heidenheim 100,00 1
40. Töpfer Kulmbach GmbH Kulmbach 100,00 1
41. Sauter Druck GmbH Leutkirch im Allgäu 100,00 1
42. Gebr. Stehle & Co. GmbH Ravensburg 100,00 1
43. PaDaVi GmbH Georgsmarienhütte 0,00 Z 1
44. PaDaVi Immobilien GmbH Georgsmarienhütte 0,00 Z 1
45. xebex GmbH Bad Dürkheim 0,00 Z 1
46. bwb Betonwerk Friedeburg GmbH & Co. KG Georgsmarienhütte 0,00 Z 2
47. bwb Betonwerk Bad Dürkheim GmbH & Co. KG Bad Dürkheim 0,00 Z 2
48. bwb Betonwerk Bischofsheim GmbH & Co. KG Bischofsheim 0,00 Z 2
49. bwb Betonwerk Eslohe GmbH & Co. KG Eslohe 0,00 Z 2
50. bwb Betonwerk Lahntal GmbH & Co. KG Lahntal 0,00 Z 2
51. bwb Betonwerk Neuendorf GmbH & Co. KG Neuendorf 0,00 Z 2
52. bwb Betonwerk Öhringen GmbH Öhringen 0,00 Z 1
53. MVG Meyer Fertigteilvertriebs-Gesellschaft mbH & Co. KG Lüchow 0,00 Z 2
54. bwb Betonwerk Oldenburg GmbH & Co. KG Georgsmarienhütte 0,00 Z 2
55. xebex Holding SAS Longueil-Sainte-Marie 0,00 Z -
56. CONDU SCI Longueil-Sainte-Marie 0,00 Z -
57. xebex SAS Longueil-Sainte-Marie 0,00 Z -
B. At-equity bewertete assoziierte Unternehmen nach §§ 311, 312 HGB (§ 313 Abs. 2 Nr. 2 HGB)
1. Betonwerk Moorkaten GmbH & Co. KG Kaltenkirchen-Moorkaten 33,33 -

*1) Soweit nicht anders angegeben entspricht der Kapitalanteil dem Stimmrechtsanteil Z = Zweckgesellschaft S = Mehrheit der Stimmrechte / Sonderstimmrechte
*2) 1 = § 264 Abs. 3 HGB 2 = § 264 b HGB

Sitz Anteil am Kapital *1)
%
C. Nach § 296 Abs. 2 HGB nicht einbezogene Unternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 1 S. 2 HGB)
I. Komplementärgesellschaften
1. BVG Brinkhege Verwaltungs- und Geschäftsführungsgesellschaft mbH Georgsmarienhütte 100,00
2. BBW Brinkhege Betonwerke Beteiligungsgesellschaft mbH Georgsmarienhütte 100,00
3. Hoff Beteiligungsgesellschaft mbH Neuenkirchen-Vörder 100,00
4. fdu Verwaltungsgesellschaft mbH Georgsmarienhütte 100,00
5. Quarzsandwerk Neubrandenburg Verwaltungsgesellschaft mbH Neubrandenburg 90,00
6. Porensteinwerk Neubrandenburg Verwaltungs GmbH Neubrandenburg 90,00
7. VETRA Betonfertigteilwerk Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH Neubrandenburg 100,00
8. xebex Betonwerke Beteiligungsgesellschaft mbH Georgsmarienhütte 100,00

II. Sonstige Unternehmen von untergeordneter Bedeutung

9. Hasberg Bergwerksgesellschaft mbH

Hilter-Borgloh 100,00
Sitz Anteil am Kapital *1) Ergebnis 2021 Eigenkapital 2021
% EUR EUR
III. Beteiligungsunternehmen (§ 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB)
10. Betonwerk Moorkaten Beteiligungsgesellschaft mbH Kaltenkirchen-Moorkaten 33,33 1.469,73 52.127,52

Die Angaben für das Jahr 2022 liegen noch nicht vor.

Konzernkapitalflussrechnung

Die finanzielle Entwicklung des Konzerns stellt sich anhand einer in Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungs-Standard Nr. 21 (DRS 21) aufgestellten Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung des Cashflow wie folgt dar:

2022 2021
T-EUR T-EUR
1. Periodenergebnis 39.536 25.368
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 29.271 26.239
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 1.015 304
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge -61 -63
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -18.181 -25.292
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4.589 2.091
7. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1.229 -3.294
8. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 631 594
9. - Sonstige Beteiligungserträge -1.213 -942
10. +/- Aufwendungen / Erträge aus außerordentlichen Posten 0 0
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 17.526 12.240
12. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
13. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
14. -/+ Ertragsteuerzahlungen -19.836 -19.683
15. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 14) 52.048 17.562
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
17. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -115 -159
18. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 2.467 7.373
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -50.090 -27.801
20. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 155 1.224
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -19.554 0
22. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
23. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -1.071 -4.724
24. + Einzahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
25. - Auszahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
26. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
27. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
28. + Erhaltene Zinsen 251 148
29. + Erhaltene Dividenden 1.213 942
30. Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 29) -66.744 -22.997
31. + Einzahlungen/Umbuchung aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
32. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
33. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens/Veränderung Gesellschafterdarlehenskonto 341 -11.889
34. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
35. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 54.195 18.000
36. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -39.535 -18.208
37. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen / Zuwendungen 0 0
38. + Einzahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
39. - Auszahlungen aus außerordentlichen Posten 0 0
40. - Gezahlte Zinsen -883 -742
41. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
42. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
43. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 31 bis 42) 14.118 -12.839
44. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 15, 30, 43) -578 -18.274
45. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
46. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 194 357
47. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 17.788 35.704
48. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 44 bis 47) 17.404 17.787

Der Finanzmittelbestand stellt sich wie folgt dar:

31.12.2022 31.12.2021
T-EUR T-EUR
Liquide Mittel 17.405 20.830
Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -1 -3.042
17.404 17.788

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile
Kapitalanteile Nicht eingeforderte ausstehende Einlagen Summe
T-EUR T-EUR T-EUR
Stand am:
Stand am 01.01.2021 54.000 0 54.000
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0
Stand am 31.12.2021 54.000 0 54.000
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0
Stand am 31.12.2022 54.000 0 54.000
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftsvertrag Gewinnrücklagen Summe
Rücklage gemäß Gesellschaftsvertrag Sonstige Gewinnrücklagen Summe
T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR
Stand am:
Stand am 01.01.2021 0 0 38.750 38.750 38.750
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 19.011 19.011 19.011
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0 0
Stand am 31.12.2021 0 0 57.761 57.761 57.761
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 29.785 29.785 29.785
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 246 246 246
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 0 0 0
Stand am 31.12.2022 0 0 87.792 87.792 87,792
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR
Stand am:
Stand am 01.01.2021 0 0 0 92.750
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 -19.011 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 -296 19.011 18.715
Stand am 31.12.2021 0 -296 0 111.465
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0 0 -320 -320
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 -29.785 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 246
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 296 30.105 30.401
Stand am 31.12.2022 0 0 0 141.792
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe
T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR
Stand am:
Stand am 01.01.2021 2.069 0 28.498 30.567
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0 0 -46 -46
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 6.653 6.653
Stand am 31.12.2021 2.069 0 35.105 37.174
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0 0 0 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0 0 0 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0 0 -46 -46
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 280 0 -26 254
Änderungen des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0 0 9.134 9.134
Stand am 31.12.2022 2.349 0 44.167 46.516
Konzerneigenkapital
Summe
T-EUR
Stand am:
Stand am 01.01.2021 123.317
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -46
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0
Währungsumrechnung 0
Sonstige Veränderungen 0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 25.368
Stand am 31.12.2021 148.639
Erhöhung/Herabsetzung der Kapitalanteile 0
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -366
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0
Währungsumrechnung 0
Sonstige Veränderungen 500
Änderungen des Konsolidierungskreises 0
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 39.535
Stand am 31.12.2022 188.308

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

A Darstellung des Geschäftsverlaufes

A.1 Geschäftstätigkeit

Die Konzernunternehmen üben die folgenden Geschäftstätigkeiten aus:

die Herstellung und Lieferung sowie den Handel mit Betonfertigteilen für den Hochbau,

das Veredeln unterschiedlicher Bedruckstoffe speziell für die Verpackung und den Transport von Lebensmitteln und auf

die Durchführung von logistischen Dienstleistungen (Transport und Aufstellung von Windkraftanlagen, Durchführung von Krandienstleistungen und Schwertransporten).

Das Absatzgebiet der Betonfertigteile liegt in Westeuropa, die Druckerzeugnisse werden weltweit geliefert. Die Krandienstleistungen werden in Europa erbracht. Neben den vorgenannten Sparten werden Aktivitäten betrieben, die die Geschäftstätigkeit abrunden, darunter die Vermietung von Immobilien und Verwaltungsdienstleistungen für die Betonsparte. Diese Randaktivitäten sind für die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung.

A.2 Branchenentwicklung

A.2.1 Baubranche

Der Umsatz im Bauhauptgewerbe stieg im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr von rund 145 Mrd. EUR auf über 160 Mrd. EUR an. Die Steigerung des Umsatzes betrug damit nominal 10,7 %. Diese Entwicklung war Folge stark gestiegener Baumaterialpreise. Die reale Umsatzentwicklung betrug lediglich - 5,1 %. Die Umsätze teilen sich auf in:

42,0 Mrd. EUR öffentlicher Bau (Vorjahr 38,5 Mrd. EUR),

56,9 Mrd. EUR Wirtschaftsbau (Vorjahr 51,0 Mrd. EUR) und

61,3 Mrd. EUR Wohnungsbau (Vorjahr 55,4 Mrd. EUR).

Alle Sparten erzielten somit nominal höhere aber real niedrigere Umsätze als im Vorjahr. Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Öffentliche Bau mit einem Minus von 6,2 %

(nominal: + 9,3 %). Aber auch für den Wohnungs- und den Wirtschaftsbau wurde ein reales Minus von 4,7 % bzw. 4,4 % ausgewiesen.

Die Anzahl fertiggestellter Wohnungen ist gegenüber dem Vorjahr mit 295.300 Einheiten nahezu gleichgeblieben. Das Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen fertigzustellen, dürfte in der nächsten Zeit kaum zu erreichen sein. Neben der ausgelaufenen Förderung hemmen vor allem die Zinsentwicklung und gestiegene Baukosten die Investitionsneigung vieler Investoren und privater Bauherren. Dies könnte dazu führen, dass die Zahl fertiggestellter Wohnungen in den nächsten Jahren trotz eines hohen Bedarfes deutlich sinkt.

A.2.2 Verpackungsdruck

Die Summe der Druckerzeugnisse und Druckdienstleistungen der deutschen Druckindustrie ist gegenüber dem Jahr 2021 um 10,9 % auf 13,6 Mrd. EUR gestiegen. Mit einem Produktionswert von 1,5 Mrd. EUR erreichten bedruckte Etiketten einen Anteil von 12,2 %, womit sie nach Werbe- drucken/Katalogen die zweitgrößte Produktgruppe darstellen.

Große Herausforderungen der Branche bleiben die seit der Corona-Krise gestörten Lieferketten, die gestiegenen Preise für Bedruckstoffe sowie die seit dem Ukraine-Konflikt gestiegenen Energiekosten. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes lag der saison- und kalenderbereinigte Produktionsindex im Mittel rund 6,4 % unter den Werten des Vorjahres. Auf den gestiegenen Kostendruck reagierten die Unternehmen der Branche mit zum Teil deutlichen Verkaufspreissteigerungen. Die gesamten Kostensteigerungen weiterzugeben, gelingt einer Umfrage des Branchenverbands jedoch den wenigsten Unternehmen.

A.2.3 Krandienstleistungen

Im Berichtsjahr hat sich der Ausbau der Windenergie an Land und auf See gegenüber dem Vorjahr leicht erholt. In Deutschland wurden 551 Windkraftanlagen (Vorjahr 484) mit einer Gesamtleistung von 2.403 MW (1.915 MW) zugebaut. Andere europäische Regionen entwickeln sich dynamischer. Unsere Raupenkrane waren im Berichtsjahr überwiegend im europäischen Ausland tätig.

Der Markt für andere Krandienstleistungen hat sich nicht wesentlich verändert.

A.3 Geschäftsentwicklung

A.3.1 Konzern

Die Umsatzerlöse der konsolidierten Konzernunternehmen haben sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um rund 21 % auf 575,2 Mio. EUR (Vorjahr 475,6 Mio. EUR) erhöht. Die Umsätze sind im Betonbereich um rund 24 %, im Bereich Verpackungsdruck um rund 16 % und im Kran- und Transportbereich um rund 14 % gestiegen. Die sonstigen Umsätze stiegen im Berichtsjahr um rund 26 %.

Das EBITDA für 2022 beträgt 85,8 Mio. EUR (Vorjahr 63,7 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Ertragssteuern ist auf 57,1 Mio. EUR (Vorjahr 37,6 Mio. EUR) gestiegen.

Das Konzernjahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14,2 Mio. EUR von 25,4 Mio. EUR auf 39,5 Mio. EUR erhöht.

Die liquiden Mittel des Konzerns haben sich zum Jahresende um 3,4 Mio. EUR auf 17,4 Mio. EUR verringert (Vorjahr 20,8 Mio. EUR). Demgegenüber bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 64,1 Mio. EUR (Vorjahr 52,4 Mio. EUR).

A.3.2 Betonfertigteile

Die Auslastung der Betriebe war insgesamt zufriedenstellend, jedoch in einzelnen Produktgruppen geringer als im Vorjahr. Eine bessere Auslastung wurde durch Unsicherheiten in der Kalkulation von Materialpreisen vor allem im ersten Halbjahr sowie durch die insgesamt eher rückläufige Nachfrage nach Bauleistungen beeinträchtigt.

Die Einkaufspreise für Betonstahl waren im Berichtsjahr sehr volatil. Im Frühjahr 2022 gab es zeitweise keine zuverlässige Versorgung mit Betonstahl für unsere Produktionswerke.

A.3.3 Verpackungsdruck

Das Geschäftsjahr 2022 verlief erfolgreich. Die Materialversorgung war aufgrund einer hohen Bevorratung und vorausschauenden Lieferverträgen an allen Standorten zu jeder Zeit gewährleistet, so dass es zu keinen materialbedingten Produktionsausfällen kam. Umsatz und Gewinn der Sparte konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und übertrafen die Planwerte. Aufgrund langfristiger Energielieferverträge in der Gruppe konnten die energiebedingten Kostensteigerungen begrenzt werden.

Die Größenordnung der Gruppe ermöglicht eine gleichmäßige Auslastung der einzelnen Betriebe. Wir verfolgen weiterhin eine konsequente Digitalisierung und Automatisierung der Produktionsbetriebe.

A.3.4 Krandienstleistungen

Der Gesamtumsatz der Krandienstleistungen konnte gegenüber dem Vorjahr um 14 % gesteigert werden. Die Auslastung des Fuhrparks war zufriedenstellend. Das Geschäft mit Arbeitsbühnen und Staplern ist gewachsen.

Das Spartenergebnis konnte deutlich gesteigert werden und entspricht damit den Erwartungen.

A.4 Investitionen / Produktionsanlagen

Im Berichtsjahr wurden Gesamtinvestitionen von 50,1 Mio. EUR (Vorjahr 27,8 Mio. EUR) getätigt. Die höhere Investitionssumme erklärt sich unter anderem durch den Kauf einer Produktionsstätte für Betontürme für Windkraftanlagen in Longueil-Sainte-Marie (Frankreich).

A.5 Beschaffung

A.5.1 Betonfertigteile

Bei den Ausgangsstoffen für die Betonherstellung erhöhten sich die Beschaffungskosten erwartungsgemäß erneut gegenüber dem Vorjahr. Sowohl die Zementpreise als auch die Bezugspreise für Betonstahl sind im Berichtsjahr enorm gestiegen.

A.5.2 Verpackungsdruck

Das Jahr 2022 war durch Materialknappheit und daraus resultierende höhere Preise gekennzeichnet.

A.5.3 Krandienstleistungen

Die Preise für die Neubeschaffung von Autokranen haben sich aufgrund der allgemeinen Preissteigerung stark erhöht.

Die Kraftstoffpreise stiegen um bis zu 45 % gegenüber dem Vorjahr an.

A.6 Finanzierungsmaßnahmen / Finanzierungsvorhaben

Die Investitionen wurden mit Darlehensfinanzierungen auf Festzinsbasis und teilweise mit variablen Zinssätzen zum Teil fremdfinanziert.

Im Berichtsjahr haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 11,6 Mio. EUR auf 64,1 Mio. EUR (Vorjahr 52,4 Mio. EUR) erhöht. Die Mietkaufverbindlichkeiten haben sich um 146 TEUR auf 264 TEUR verringert (Vorjahr 410 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten teilen sich auf in mittel- und langfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von 29,0 Mio. EUR (Vorjahr 10,5 Mio. EUR) und kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 35,1 Mio. EUR (Vorjahr 42,0 Mio. EUR).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Gesamthöhe von 13,0 Mio. EUR (Vorjahr 8,8 Mio. EUR) sind in Höhe von 12,8 Mio. EUR (Vorjahr 8,6 Mio. EUR) kurzfristiger Art. Die mittel- und langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr machen 165 TEUR (Vorjahr 264 TEUR) aus.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind in ausreichender Weise besichert.

Zum Ende des Geschäftsjahres ist kein derivatives Finanzinstrument im Konzernbereich vorhanden.

A.7 Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt wurden 1.917 Mitarbeiter (Vorjahr 1.949 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die Vergütung der Arbeitnehmer erfolgt auf der Grundlage der jeweils zuzuordnenden Lohn- und Gehaltstarifverträge oder in Anlehnung daran, soweit keine Tarifzugehörigkeit besteht. Die Vergütung an die Mitarbeiter enthält zusätzliche, freiwillig gewährte Bestandteile.

Es waren 20 gewerbliche und 30 kaufmännische Auszubildende zum 31.12.2022 in der Unternehmensgruppe beschäftigt.

Die notwendige Anzahl von Sicherheitsbeauftragten und Sicherheitsfachkräften wurde entsprechend der gesetzlichen Vorgaben bestimmt.

B Darstellung der Lage

B.1 Vermögenslage

Das Vermögen des Konzerns besteht, bezogen auf die Bilanzsumme von 326,9 Mio. EUR, zu 56,1 % aus Gegenständen des Anlagevermögens, darunter Sachanlagen in Höhe von 148,1 Mio. EUR (45,3 %). Zu 44 % sind die Vermögenswerte dem Umlaufvermögen zuzurechnen, darunter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 31,1 Mio. EUR (9,5 %). Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf 17,4 Mio. EUR bzw. 5,3 % der Bilanzsumme.

Auf der Passivseite beträgt das Eigenkapital 188,3 Mio. EUR bzw. 57,6 % der Bilanzsumme. Die Kapitalanteile der Kommanditisten betragen 54,0 Mio. EUR.

Die Verbindlichkeiten betragen 98,9 Mio. EUR bzw. 30,2 % der Bilanzsumme, darunter sind 64,1 Mio. EUR bzw. 19,6 % Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11,8 Mio. EUR bzw. 3,6 %, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 6,2 Mio. EUR bzw. 1,9 % und 1,2 Mio. EUR bzw. 0,4 % Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten machen 13,0 Mio. EUR bzw. 4 % der Bilanzsumme aus.

Die Rückstellungen in Höhe von 39,4 Mio. EUR betragen 12,1 % der Bilanzsumme.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Schwerpunkt auf folgenden Kennzahlen:

2022 2021 Veränderung
EBITDA 85,8 Mio. EUR 63,7 Mio. EUR +22,1 Mio. EUR +35 %
Nettofinanzverschuldung 46,9 Mio. EUR 32,0 Mio. EUR +14,9 Mio. EUR +47 %
Eigenkapitalquote 57,6 % 55,3 % +4 %
Eigenmittelquote 59,5 % 57,5 % +3 %
Cash-Flow 68,7 Mio. EUR 51,7 Mio. EUR +16,9 Mio. EUR +33 %

Wir berücksichtigen zudem folgende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren:

Reklamationsquote

Kundenzufriedenheit

Kundenstruktur

Automatisierungsgrad der Fertigung

Mitarbeiterzufriedenheit

Energieverbrauch, Emissionen und Beeinträchtigung der Umwelt

B.2 Finanzlage

Die Summe der Eigenmittel (Konzerneigenkapital zuzüglich Gesellschafterdarlehen) beträgt 59,5 % (Vorjahr 57,5 %) der Bilanzsumme. Die Fremdkapitalquote liegt damit bei 40,5 % (Vorjahr 42,5 %).

Die Sachanlageninvestitionen im Berichtsjahr von insgesamt 50,1 Mio. EUR wurden aus Eigen- und Fremdmitteln finanziert. Dabei wurde die generelle Zielsetzung der Objektfinanzierung mit Objektbesicherung verfolgt. Zinssätze wurden angesichts der Zinsentwicklung insbesondere auf dem Kapitalmarkt zur Sicherung niedriger Zinssätze bei mehrjährigen Laufzeiten auf längere Zeit fest und z.T. auch variabel vereinbart.

Der Konzern bzw. seine einbezogenen Unternehmen waren jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zur technischen Umsetzung bzw. Sicherstellung wird gruppenweit ein bankseitiges Cash-Pooling eingesetzt, um die Liquidität immer dort verfügbar zu haben, wo sie benötigt wird.

B.3 Ertragslage

Unsere Erwartungen hinsichtlich des Geschäftsjahres 2022 (festgehalten im Konzernlagebericht zum 31.12.2021) gingen zunächst von einem leicht verbesserten Konzernjahresergebnis aus.

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 39,5 Mio. EUR (Vorjahr 25,4 Mio. EUR) und einem EBITDA in Höhe von 85,8 Mio. EUR (Vorjahr 63,7 Mio. EUR) ab. Die Erwartungen wurden somit deutlich übertroffen.

Für detaillierte Angaben wird auf die vorangehenden Ausführungen unter "A.2 Branchenentwicklung" sowie "A.3 Geschäftsentwicklung" verwiesen.

Der Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) beläuft sich auf 68,7 Mio. EUR (Vorjahr 51,7 Mio. EUR).

B.4 Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Lage des Konzerns wird von der Geschäftsleitung als gut bezeichnet. Die Konzernunternehmen sind sowohl in der Betonsparte, dem Verpackungsdruck als auch bei den logistischen Dienstleistungen gut im Markt positioniert. Das operative Geschäft erwirtschaftet deutlich positive Erträge. Liquidität und Kapitalausstattung bieten trotz der bereits vorgenommenen Investitionen weiterhin Handlungsspielraum für weitere Investitionen.

C Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung/ Prognoseberichterstattung

C.1 Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale

C.1.1 Allgemeines

Dem aktuell hohen Inflationsniveau begegnete die Europäische Zentralbank mit einer deutlichen Anhebung des Leitzinses im Euroraum. Das gestiegene Zinsniveau kann notwendige Investitionsentscheidungen in die Zukunft verlagern, die steigenden Zinsaufwendungen können Cash-Flow und Gewinn mindern.

Gewerkschaften reagieren auf die Inflation mit der Forderung nach deutlichen und dauerhaften Lohnerhöhungen. Nicht immer wird es gelingen, Kostensteigerungen durch entsprechende Preissteigerungen an die Kunden weiterzugeben.

C.1.2 Betonfertigteile

Aufgrund der durch die Regulierung des CO 2 -Zertifikatehandels entstandenen Marktbedingungen erwarten wir starke Kostensteigerungen in allen Bereichen, insbesondere bei Rohstoff- und Transportkosten.

Trotz eines hohen Bedarfs an neuen Wohnungen entwickelt sich der Wohnungsbau in den nächsten Jahren vermutlich rückläufig. Ungünstige Rahmenbedingungen, wie höhere Zinsen, höhere Baupreise, ausgelaufene Förderung und weiterhin hohe Abgaben und Bürokratiekosten, werden wohl dazu führen, dass trotz des hohen Bedarfes in den nächsten Jahren weniger gebaut wird.

Möglicherweise schafft die Bundesregierung neue Anreize für Investitionen in den Wohnungsbau, um den mit steigenden Bevölkerungszahlen einhergehenden Wohnungsmangel abzuschwächen. Die bisherigen Fördermaßnahmen zum Januar 2023 konnten den rückläufigen Trend der Baugenehmigungen nicht beeinflussen.

Mit einer Verzögerung können wir die erheblich gestiegenen Materialpreise größtenteils im Markt platzieren.

In Zukunft erwarten wir in unserer Branche höhere Forderungsausfälle. Die zu einem großen Teil langjährigen Kundenbeziehungen lassen eine gute Beurteilung des Risikos zu. Die Geschäftsführung intensiviert die Überwachung der Außenstände.

C.1.3 Verpackungsdruck

Wir rechnen weiterhin mit steigenden Papierpreisen. Internationale Konflikte können zu weiteren Engpässen bei der Verfügbarkeit von Rohmaterialien führen. Die Geschäftsführung reagiert auf dieses Problem mit einer höheren Lagerhaltung von Rohstoffen. Insgesamt sehen wir keine Bestandsgefährdung dieses Geschäftsbereiches.

C.1.4 Krandienstleistungen

Wesentliche wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale erkennen wir nicht.

Ein beschleunigter Ausbau der Stromproduktion durch Windkraft in Deutschland ist aufgrund der restriktiven Handhabung von Transportgenehmigungen und nicht vorhandener Produktionskapazitäten verschiedener notwendiger Komponenten nicht möglich. Trotz der gegensätzlichen öffentlichen Wahrnehmung erwarten wir kurzfristig keinen ausreichend beschleunigten Windkraftausbau in Deutschland.

C.2 Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale

Nennenswerte rechtliche Risiken, insbesondere Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit oder Gewährleistungsrisiken, bestehen in keinem der Konzernunternehmen oder in der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG.

C.3 Sonstige Risiken und wesentliche Chancen

C.3.1 Allgemeines

Ein Großteil des Finanzbedarfs ist durch langfristige Darlehen gesichert und fest verzinst. Kurzfristige Darlehen könnten bei Zinssteigerungen durch Barmittel abgelöst werden. Das Risiko höherer Finanzierungskosten durch Zinssteigerungen ist deshalb sehr gering.

Die Besetzung anspruchsvoller Stellen mit gut ausgebildetem Personal bleibt ein wichtiger Faktor für unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit.

Das Risiko eines Cyberangriffs ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wir legen Wert auf die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter und die Sicherung unserer Infrastruktur, um dieses Risiko weitestgehend zu reduzieren.

Internationale Konflikte und politische Entwicklungen können weltweite Lieferketten und die Verfügbarkeit von Materialien beeinflussen. Wir reagieren auf derartige Risiken mit einer höheren Lagerhaltung und der Verbesserung betrieblicher und administrativer Prozesse.

C.3.2 Betonfertigteile

Die Rahmenbedingungen, die durch das EU-Emissionshandelssystem vorgegeben werden, ermöglichen der Zementindustrie, in zunehmendem Maße Preiserhöhungen durchzusetzen. Aufgrund der aktuellen Kurse für CO 2 -Zertifikate werden Anreize gesetzt, Produktionsmengen einzufrieren bzw. zu verknappen. Bei einer konstanten Nachfrage werden deshalb die Bezugspreise für Zement weiter steigen.

Der Erwerb der Werke in Oldenburg und in Verl sorgt für eine Stärkung der regionalen Marktpositionen.

Die Zuverlässigkeit und der gute Service der fdu zahlen sich aus. Es konnten sowohl langjährige Kunden gebunden als auch neue Kunden gewonnen werden. Auch die Fokussierung auf technische Expertise trägt zu einer hohen Kundenbindung und Absicherung der technischen und kaufmännischen Abläufe bei.

C.3.3 Verpackungsdruck

Chancen sehen wir durch unser vorhandenes Technologie-Knowhow. Wir können unseren Kunden ein breites Produktportfolio anbieten, mit Lösungen im Bereich Flexo-, Offset-, Tief- und Digitaldruck. So erhöhen wir die Zufriedenheit und Bindung unserer Kunden. Bereichsspezifische Risiken erkennen wir nicht.

C.3.4 Krandienstleistungen

Besondere Risiken erkennen wir nicht. Sollte der Windkraftausbau in Europa sich tatsächlich beschleunigen, werden unsere Dienstleistungen für Windkraftanlagen profitieren.

C.4 Prognoseberichterstattung

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir ein leicht verbessertes Ergebnis.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentliehen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 30. Juni 2023

DR. FRIEDERICH & COLLEGEN GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Breuer, Wirtschaftsprüfer

Tillar, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 31. Juli 2023 festgestellt.

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