bwb Betonwerk Kropp GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Frischbeton, Transportbeton
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Victor Brinkhege seit 27.3.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KGGeorgsmarienhütteKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzernanhang für 20221. Allgemeine Angaben Sitz der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG ist Georgsmarienhütte. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRA 110314 im Register des Amtsgerichts Osnabrück eingetragen. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der nach diesen Grundsätzen aufgestellte Konzernabschluss wurde aus dem Jahresabschluss der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Georgsmarienhütte (Muttergesellschaft), und den jeweiligen Jahresabschlüssen der einbezogenen Tochtergesellschaften entwickelt. Die Vorjahresbeträge sind aufgrund der folgenden Sachverhalte nur begrenzt mit den Zahlen des Berichtsjahres vergleichbar: Erstmalige Einbeziehung bzw. erstmalige ganzjährige Einbeziehung der folgenden Gesellschaften in den Konzernabschluss:
2. Angaben zur Konsolidierung a) Konsolidierungskreis Die in entsprechender Anwendung der §§ 300 ff. HGB mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften und die als assoziierte Unternehmen klassifizierten Gesellschaften sind aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich. Aufgrund untergeordneter Bedeutung sind die jeweiligen Komplementärgesellschaften der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Personenhandelsgesellschaften und die weiteren Unternehmen lt. Aufstellung des Anteilsbesitzes nicht konsolidiert worden (§ 296 Abs. 2 HGB), da sie keine Umsatzerlöse erzielen und ihre kumulierten Jahresergebnisse weniger als 0,5 % des Konzernjahresergebnisses ausmachen. Eine detaillierte Übersicht aller nicht einbezogenen Unternehmen ist der Aufstellung des Anteilsbesitzes zu entnehmen. b) Konzernabschlussstichtag Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Der Bilanzstichtag der Jahresabschlüsse aller Tochterunternehmen - ob in den Konzernabschluss einbezogen oder nicht -, der assoziierten Unternehmen sowie der Beteiligungsunternehmen ist ebenfalls der 31. Dezember 2022. c) Änderungen des Konsolidierungskreises In 2022 wurden die folgenden Gesellschaften ab dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist (§ 301 Abs. 2 Satz 1 HGB), im Rahmen der Vollkonsolidierung gemäß § 300 ff. HGB einbezogen.
Durch die erstmals vollkonsolidierten Tochtergesellschaften haben sich keine wesentlichen Änderungen im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 ergeben. d) Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze der Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile bzw. der Gründung der Gesellschaft. Ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung ausschließlich nach der Neubewertungsmethode nach § 301 Abs. 1 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist (§ 301 Abs. 2 Satz 1 HGB). Bei der Ermittlung des neu zu bewertenden Eigenkapitals wurden ausschließlich deutsche, handelsrechtliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrunde gelegt. Schuldenkonsolidierung Die Bilanzposten der einzelnen in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen wurden, soweit sie Forderungsrechte bzw. Verpflichtungen gegenüber anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beinhalten, gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Die durchgeführte Schuldenkonsolidierung umfasst insbesondere die in den Einzelabschlüssen unter den Posten Forderungen gegen/Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. Gesellschaftern ausgewiesenen Beträge. Ferner wurden die in den Einzelabschlüssen ausgewiesenen konzerninternen Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen eliminiert, da es sich hierbei um die Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten handelt, die bei anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen sind. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Gemäß § 305 Abs. 1 HGB wurden die Innenumsatzerlöse und Innenaufwendungen sowie andere Aufwendungen und Erträge, die aus Beziehungen zwischen den in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen stammen, gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierung Wegen untergeordneter Bedeutung wurde auf eine Eliminierung der Zwischenergebnisse gemäß § 304 Absatz 2 HGB verzichtet. Assoziierte Unternehmen Die assoziierten Unternehmen sind in der Konzernbilanz mit dem anteiligen Eigenkapitalwert angesetzt worden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der assoziierten Unternehmen in den Konzernabschluss. Ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Konsolidierung der Anteile nur noch nach der Neubewertungsmethode zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen assoziiertes Unternehmen geworden ist (§§ 311, 312 Abs. 2 HGB). 3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie Erläuterungen zur Konzernbilanz Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurden zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Hierbei wurden bei allen einbezogenen Gesellschaften die für große Kapitalgesellschaften geltenden Ansatz-, Gliederungs-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften angewandt (§§ 264 - 289a HGB). Die Entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen entgeltlich erworbene Rechte und Geschäftswerte, die entsprechend der voraussichtlichen Laufzeit nach der linearen Methode abgeschrieben werden. Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung, die als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen werden, betragen zum 31. Dezember 2022 T-EUR 8.658 (Vj.: T-EUR 11.645). Die Bruttoanschaffungskosten betrugen zum 31. Dezember 2022 T-EUR 38.124, die kumulierten Abschreibungen T-EUR 29.466. Die Unterschiedsbeträge werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung in 2022 belief sich auf T-EUR 3.976 (Vj.: T-EUR 3.499). Im Rahmen der Erstkonsolidierung der gemäß §§ 300 ff. HGB im Geschäftsjahr 2022 vollkonsolidierten Unternehmen haben sich folgende Unterschiedsbeträge im Konsolidierungszeitpunkt aus der Kapitalkonsolidierung nach § 301 Abs. 1 HGB ergeben:
Aktive Unterschiedsbeträge aus der Anwendung der Equity-Methode in Höhe von ursprünglich T-EUR 985 sind vollständig abgeschrieben; sie wurden linear über 5 Jahre aufgelöst. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Gebäudeabschreibungen erfolgten analog zu den Grundsätzen des § 7 EStG. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen und bei Zugängen mit einer Nutzungsdauer von mehr als vier Jahren nach der degressiven Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen betreffen langfristige Wertpapiere sowie Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen. Die Finanzanlagen, insbesondere die nicht in den Konsolidierungskreis einbezogenen Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen, werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert notwendig waren. Die Bewertung der Ausleihungen erfolgt grundsätzlich zum Nominalbetrag, d.h. zu Anschaffungskosten abzüglich hierauf geleisteter Tilgungen, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert notwendig waren. Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden at-equity (spiegelbildliches, anteiliges Eigenkapital) bewertet (§ 312 Abs. 1 HGB). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten des Bilanzstichtages bewertet; auf überalterte und schwer verwertbare Bestände wurden Abschläge auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch einzubeziehende Gemeinkosten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden um Wertabschläge für spezielle Risiken gekürzt; darüber hinaus wurden zur Abdeckung des latenten Ausfallrisikos Pauschalwertberichtigungen aktivisch abgesetzt. Im Übrigen erfolgt der Ansatz zu Nennwerten. Die weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Ein nach der Saldierung mit passiven latenten Steuern verbleibender Überhang von aktiven latenten Steuern wird unter Inanspruchnahme des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht aktiviert. Der Eigenkapitalausweis erfolgt lt. DRS 22 zum Konzerneigenkapital. Danach ist das Konzerneigenkapital bei einer Personenhandelsgesellschaft als Mutternunternehmen wie im Einzelabschluss des Mutterunternehmens darzustellen. Die Kapitalanteile der Gesellschafter und die Verbindlichkeiten gegenüber den Kommanditisten sind zwingend in gleicher Höher wie im Einzelabschluss des Mutterunternehmens (HBB GmbH & Co. KG) auszuweisen. Übersteigt das Konzerneigenkapital die Summe der Kapitalanteile im Einzelabschluss, ist der Differenzbetrag im Konzern als Gewinnrücklage auszuweisen. Der Posten speist sich im Wesentlichen aus den thesaurierten Ergebnissen im Konzern. In 2022 wurden zudem Minderheitenanteile im Druckbereich veräußert. Die Nicht beherrschenden Anteile enthalten diejenigen Eigenkapitalpositionen, die nicht dem Mutterunternehmen zustehen. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird über eine Laufzeit von fünf Jahren planmäßig erfolgswirksam über die sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst, um den geschäftlichen Erwartungen bei der konsolidierten Gesellschaft zu entsprechen. Die Auflösung in 2022 betrug T-EUR 45. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wird spiegelbildlich zu den jeweiligen Abschreibungen der geförderten Anlagegüter aufgelöst. Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) sowie des Anwartschaftbarwertverfahrens mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 Halbsatz 1 HGB werden die Pensionsverpflichtungen mit dem vorhandenen Deckungsvermögen saldiert. Für die Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird pauschal ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz (bei 15 jähriger Restlaufzeit) von 1,78 % (Stand November 2022) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Weiterhin wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag zum aktuellen Bilanzstichtag in Höhe von T-EUR 602. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre bei den entsprechenden Gesellschaften. Für die Saldierung von Pensionsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die versicherungsmathematische Bewertung der verrechneten Vermögenswerte erfolgt ab 2022 gemäß dem IDW Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 und dem DAV/IVS-Ergebnisbericht vom 26. April 2022. Es wurde das Deckungskapitalverfahren angewendet und das Passivprimat gewählt. Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
5. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:
In den sozialen Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T-EUR 1.005 (Vj.: T-EUR 1.432) enthalten. Die Sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge entfallen in Höhe von T-EUR 31 (Vj.: T-EUR 33) auf verbundene Unternehmen. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen entfallen in voller Höhe auf außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen in Höhe von T-EUR 10 (Vj.: T-EUR 7) auf verbundene Unternehmen (Gesellschafterzinsen an nicht einbezogene Komplementär-GmbHs) und in Höhe von T-EUR 236 (Vj.: T-EUR 142) auf die Aufzinsung von Rückstellungen. Die aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen und des Deckungsvermögens resultierenden Erträge und Aufwendungen innerhalb des Finanzergebnisses wurden wie folgt verrechnet:
6. Sonstige Angaben Abschlussprüferhonorar Das Honorar für Abschlussprüferleistungen betrug 2022 T-EUR 227 (Vj.: T-EUR 227). Weitere Beratungsleistungen wurden nicht erbracht. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Konzernverbund 1.917 (Vj.: 1.949) Mitarbeiter, davon 648 Angestelle (Vj.: 671) und 1.269 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj.: 1.278) beschäftigt. Organe
7. Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmitelfonds umfasst den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T-EUR 17.405 (Vj: T-EUR 20.830) abzüglich jederzeit fälliger Bankverbindlichkeiten in Höhe von T-EUR 1 (Vj.: T-EUR 3.042). 8. Angaben zum Eigenkapitalspiegel Die Rücklagen des Mutterunternehmens zum Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt T-EUR 87.792 stehen abzüglich der ausschüttungsgesperrten Beträge in Höhe von T-EUR 602 für Ausschüttungen an die Gesellschafter zur Verfügung.
Georgsmarienhütte, den 30. Juni 2023 Geschäftsführung Heiner Brinkhege Victor Brinkhege Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, die Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und die Verpfändung von KG- und GmbH-Anteilen gesichert. Die Sonstigen Verbindlichkeiten sind durch die Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens gesichert. Konzern-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
Die Umgliederung bei den Wertpapieren des Anlagevermögens betrifft die Umwidmung von Wertpapieren aus dem Umlauf- in das Anlagevermögen. Aufstellung des Anteilsbesitzes
*1) Soweit nicht anders angegeben entspricht der
Kapitalanteil dem Stimmrechtsanteil Z = Zweckgesellschaft S
= Mehrheit der Stimmrechte / Sonderstimmrechte
II. Sonstige Unternehmen von untergeordneter Bedeutung 9. Hasberg Bergwerksgesellschaft mbH
Die Angaben für das Jahr 2022 liegen noch nicht vor. KonzernkapitalflussrechnungDie finanzielle Entwicklung des Konzerns stellt sich anhand einer in Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungs-Standard Nr. 21 (DRS 21) aufgestellten Kapitalflussrechnung bei indirekter Ermittlung des Cashflow wie folgt dar:
Der Finanzmittelbestand stellt sich wie folgt dar:
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022A Darstellung des Geschäftsverlaufes A.1 Geschäftstätigkeit Die Konzernunternehmen üben die folgenden Geschäftstätigkeiten aus:
Das Absatzgebiet der Betonfertigteile liegt in Westeuropa, die Druckerzeugnisse werden weltweit geliefert. Die Krandienstleistungen werden in Europa erbracht. Neben den vorgenannten Sparten werden Aktivitäten betrieben, die die Geschäftstätigkeit abrunden, darunter die Vermietung von Immobilien und Verwaltungsdienstleistungen für die Betonsparte. Diese Randaktivitäten sind für die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns nur von untergeordneter Bedeutung. A.2 Branchenentwicklung A.2.1 Baubranche Der Umsatz im Bauhauptgewerbe stieg im Geschäftsjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr von rund 145 Mrd. EUR auf über 160 Mrd. EUR an. Die Steigerung des Umsatzes betrug damit nominal 10,7 %. Diese Entwicklung war Folge stark gestiegener Baumaterialpreise. Die reale Umsatzentwicklung betrug lediglich - 5,1 %. Die Umsätze teilen sich auf in:
Alle Sparten erzielten somit nominal höhere aber real niedrigere Umsätze als im Vorjahr. Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Öffentliche Bau mit einem Minus von 6,2 % (nominal: + 9,3 %). Aber auch für den Wohnungs- und den Wirtschaftsbau wurde ein reales Minus von 4,7 % bzw. 4,4 % ausgewiesen. Die Anzahl fertiggestellter Wohnungen ist gegenüber dem Vorjahr mit 295.300 Einheiten nahezu gleichgeblieben. Das Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen fertigzustellen, dürfte in der nächsten Zeit kaum zu erreichen sein. Neben der ausgelaufenen Förderung hemmen vor allem die Zinsentwicklung und gestiegene Baukosten die Investitionsneigung vieler Investoren und privater Bauherren. Dies könnte dazu führen, dass die Zahl fertiggestellter Wohnungen in den nächsten Jahren trotz eines hohen Bedarfes deutlich sinkt. A.2.2 Verpackungsdruck Die Summe der Druckerzeugnisse und Druckdienstleistungen der deutschen Druckindustrie ist gegenüber dem Jahr 2021 um 10,9 % auf 13,6 Mrd. EUR gestiegen. Mit einem Produktionswert von 1,5 Mrd. EUR erreichten bedruckte Etiketten einen Anteil von 12,2 %, womit sie nach Werbe- drucken/Katalogen die zweitgrößte Produktgruppe darstellen. Große Herausforderungen der Branche bleiben die seit der Corona-Krise gestörten Lieferketten, die gestiegenen Preise für Bedruckstoffe sowie die seit dem Ukraine-Konflikt gestiegenen Energiekosten. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes lag der saison- und kalenderbereinigte Produktionsindex im Mittel rund 6,4 % unter den Werten des Vorjahres. Auf den gestiegenen Kostendruck reagierten die Unternehmen der Branche mit zum Teil deutlichen Verkaufspreissteigerungen. Die gesamten Kostensteigerungen weiterzugeben, gelingt einer Umfrage des Branchenverbands jedoch den wenigsten Unternehmen. A.2.3 Krandienstleistungen Im Berichtsjahr hat sich der Ausbau der Windenergie an Land und auf See gegenüber dem Vorjahr leicht erholt. In Deutschland wurden 551 Windkraftanlagen (Vorjahr 484) mit einer Gesamtleistung von 2.403 MW (1.915 MW) zugebaut. Andere europäische Regionen entwickeln sich dynamischer. Unsere Raupenkrane waren im Berichtsjahr überwiegend im europäischen Ausland tätig. Der Markt für andere Krandienstleistungen hat sich nicht wesentlich verändert. A.3 Geschäftsentwicklung A.3.1 Konzern Die Umsatzerlöse der konsolidierten Konzernunternehmen haben sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um rund 21 % auf 575,2 Mio. EUR (Vorjahr 475,6 Mio. EUR) erhöht. Die Umsätze sind im Betonbereich um rund 24 %, im Bereich Verpackungsdruck um rund 16 % und im Kran- und Transportbereich um rund 14 % gestiegen. Die sonstigen Umsätze stiegen im Berichtsjahr um rund 26 %. Das EBITDA für 2022 beträgt 85,8 Mio. EUR (Vorjahr 63,7 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Ertragssteuern ist auf 57,1 Mio. EUR (Vorjahr 37,6 Mio. EUR) gestiegen. Das Konzernjahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 14,2 Mio. EUR von 25,4 Mio. EUR auf 39,5 Mio. EUR erhöht. Die liquiden Mittel des Konzerns haben sich zum Jahresende um 3,4 Mio. EUR auf 17,4 Mio. EUR verringert (Vorjahr 20,8 Mio. EUR). Demgegenüber bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 64,1 Mio. EUR (Vorjahr 52,4 Mio. EUR). A.3.2 Betonfertigteile Die Auslastung der Betriebe war insgesamt zufriedenstellend, jedoch in einzelnen Produktgruppen geringer als im Vorjahr. Eine bessere Auslastung wurde durch Unsicherheiten in der Kalkulation von Materialpreisen vor allem im ersten Halbjahr sowie durch die insgesamt eher rückläufige Nachfrage nach Bauleistungen beeinträchtigt. Die Einkaufspreise für Betonstahl waren im Berichtsjahr sehr volatil. Im Frühjahr 2022 gab es zeitweise keine zuverlässige Versorgung mit Betonstahl für unsere Produktionswerke. A.3.3 Verpackungsdruck Das Geschäftsjahr 2022 verlief erfolgreich. Die Materialversorgung war aufgrund einer hohen Bevorratung und vorausschauenden Lieferverträgen an allen Standorten zu jeder Zeit gewährleistet, so dass es zu keinen materialbedingten Produktionsausfällen kam. Umsatz und Gewinn der Sparte konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden und übertrafen die Planwerte. Aufgrund langfristiger Energielieferverträge in der Gruppe konnten die energiebedingten Kostensteigerungen begrenzt werden. Die Größenordnung der Gruppe ermöglicht eine gleichmäßige Auslastung der einzelnen Betriebe. Wir verfolgen weiterhin eine konsequente Digitalisierung und Automatisierung der Produktionsbetriebe. A.3.4 Krandienstleistungen Der Gesamtumsatz der Krandienstleistungen konnte gegenüber dem Vorjahr um 14 % gesteigert werden. Die Auslastung des Fuhrparks war zufriedenstellend. Das Geschäft mit Arbeitsbühnen und Staplern ist gewachsen. Das Spartenergebnis konnte deutlich gesteigert werden und entspricht damit den Erwartungen. A.4 Investitionen / Produktionsanlagen Im Berichtsjahr wurden Gesamtinvestitionen von 50,1 Mio. EUR (Vorjahr 27,8 Mio. EUR) getätigt. Die höhere Investitionssumme erklärt sich unter anderem durch den Kauf einer Produktionsstätte für Betontürme für Windkraftanlagen in Longueil-Sainte-Marie (Frankreich). A.5 Beschaffung A.5.1 Betonfertigteile Bei den Ausgangsstoffen für die Betonherstellung erhöhten sich die Beschaffungskosten erwartungsgemäß erneut gegenüber dem Vorjahr. Sowohl die Zementpreise als auch die Bezugspreise für Betonstahl sind im Berichtsjahr enorm gestiegen. A.5.2 Verpackungsdruck Das Jahr 2022 war durch Materialknappheit und daraus resultierende höhere Preise gekennzeichnet. A.5.3 Krandienstleistungen Die Preise für die Neubeschaffung von Autokranen haben sich aufgrund der allgemeinen Preissteigerung stark erhöht. Die Kraftstoffpreise stiegen um bis zu 45 % gegenüber dem Vorjahr an. A.6 Finanzierungsmaßnahmen / Finanzierungsvorhaben Die Investitionen wurden mit Darlehensfinanzierungen auf Festzinsbasis und teilweise mit variablen Zinssätzen zum Teil fremdfinanziert. Im Berichtsjahr haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 11,6 Mio. EUR auf 64,1 Mio. EUR (Vorjahr 52,4 Mio. EUR) erhöht. Die Mietkaufverbindlichkeiten haben sich um 146 TEUR auf 264 TEUR verringert (Vorjahr 410 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten teilen sich auf in mittel- und langfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von 29,0 Mio. EUR (Vorjahr 10,5 Mio. EUR) und kurzfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 35,1 Mio. EUR (Vorjahr 42,0 Mio. EUR). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Gesamthöhe von 13,0 Mio. EUR (Vorjahr 8,8 Mio. EUR) sind in Höhe von 12,8 Mio. EUR (Vorjahr 8,6 Mio. EUR) kurzfristiger Art. Die mittel- und langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr machen 165 TEUR (Vorjahr 264 TEUR) aus. Sämtliche Verbindlichkeiten sind in ausreichender Weise besichert. Zum Ende des Geschäftsjahres ist kein derivatives Finanzinstrument im Konzernbereich vorhanden. A.7 Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt wurden 1.917 Mitarbeiter (Vorjahr 1.949 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Vergütung der Arbeitnehmer erfolgt auf der Grundlage der jeweils zuzuordnenden Lohn- und Gehaltstarifverträge oder in Anlehnung daran, soweit keine Tarifzugehörigkeit besteht. Die Vergütung an die Mitarbeiter enthält zusätzliche, freiwillig gewährte Bestandteile. Es waren 20 gewerbliche und 30 kaufmännische Auszubildende zum 31.12.2022 in der Unternehmensgruppe beschäftigt. Die notwendige Anzahl von Sicherheitsbeauftragten und Sicherheitsfachkräften wurde entsprechend der gesetzlichen Vorgaben bestimmt. B Darstellung der Lage B.1 Vermögenslage Das Vermögen des Konzerns besteht, bezogen auf die Bilanzsumme von 326,9 Mio. EUR, zu 56,1 % aus Gegenständen des Anlagevermögens, darunter Sachanlagen in Höhe von 148,1 Mio. EUR (45,3 %). Zu 44 % sind die Vermögenswerte dem Umlaufvermögen zuzurechnen, darunter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 31,1 Mio. EUR (9,5 %). Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten belaufen sich auf 17,4 Mio. EUR bzw. 5,3 % der Bilanzsumme. Auf der Passivseite beträgt das Eigenkapital 188,3 Mio. EUR bzw. 57,6 % der Bilanzsumme. Die Kapitalanteile der Kommanditisten betragen 54,0 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten betragen 98,9 Mio. EUR bzw. 30,2 % der Bilanzsumme, darunter sind 64,1 Mio. EUR bzw. 19,6 % Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11,8 Mio. EUR bzw. 3,6 %, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 6,2 Mio. EUR bzw. 1,9 % und 1,2 Mio. EUR bzw. 0,4 % Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten machen 13,0 Mio. EUR bzw. 4 % der Bilanzsumme aus. Die Rückstellungen in Höhe von 39,4 Mio. EUR betragen 12,1 % der Bilanzsumme. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Schwerpunkt auf folgenden Kennzahlen:
Wir berücksichtigen zudem folgende nichtfinanzielle Leistungsindikatoren:
B.2 Finanzlage Die Summe der Eigenmittel (Konzerneigenkapital zuzüglich Gesellschafterdarlehen) beträgt 59,5 % (Vorjahr 57,5 %) der Bilanzsumme. Die Fremdkapitalquote liegt damit bei 40,5 % (Vorjahr 42,5 %). Die Sachanlageninvestitionen im Berichtsjahr von insgesamt 50,1 Mio. EUR wurden aus Eigen- und Fremdmitteln finanziert. Dabei wurde die generelle Zielsetzung der Objektfinanzierung mit Objektbesicherung verfolgt. Zinssätze wurden angesichts der Zinsentwicklung insbesondere auf dem Kapitalmarkt zur Sicherung niedriger Zinssätze bei mehrjährigen Laufzeiten auf längere Zeit fest und z.T. auch variabel vereinbart. Der Konzern bzw. seine einbezogenen Unternehmen waren jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Zur technischen Umsetzung bzw. Sicherstellung wird gruppenweit ein bankseitiges Cash-Pooling eingesetzt, um die Liquidität immer dort verfügbar zu haben, wo sie benötigt wird. B.3 Ertragslage Unsere Erwartungen hinsichtlich des Geschäftsjahres 2022 (festgehalten im Konzernlagebericht zum 31.12.2021) gingen zunächst von einem leicht verbesserten Konzernjahresergebnis aus. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 39,5 Mio. EUR (Vorjahr 25,4 Mio. EUR) und einem EBITDA in Höhe von 85,8 Mio. EUR (Vorjahr 63,7 Mio. EUR) ab. Die Erwartungen wurden somit deutlich übertroffen. Für detaillierte Angaben wird auf die vorangehenden Ausführungen unter "A.2 Branchenentwicklung" sowie "A.3 Geschäftsentwicklung" verwiesen. Der Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) beläuft sich auf 68,7 Mio. EUR (Vorjahr 51,7 Mio. EUR). B.4 Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Lage des Konzerns wird von der Geschäftsleitung als gut bezeichnet. Die Konzernunternehmen sind sowohl in der Betonsparte, dem Verpackungsdruck als auch bei den logistischen Dienstleistungen gut im Markt positioniert. Das operative Geschäft erwirtschaftet deutlich positive Erträge. Liquidität und Kapitalausstattung bieten trotz der bereits vorgenommenen Investitionen weiterhin Handlungsspielraum für weitere Investitionen. C Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung/ Prognoseberichterstattung C.1 Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale C.1.1 Allgemeines Dem aktuell hohen Inflationsniveau begegnete die Europäische Zentralbank mit einer deutlichen Anhebung des Leitzinses im Euroraum. Das gestiegene Zinsniveau kann notwendige Investitionsentscheidungen in die Zukunft verlagern, die steigenden Zinsaufwendungen können Cash-Flow und Gewinn mindern. Gewerkschaften reagieren auf die Inflation mit der Forderung nach deutlichen und dauerhaften Lohnerhöhungen. Nicht immer wird es gelingen, Kostensteigerungen durch entsprechende Preissteigerungen an die Kunden weiterzugeben. C.1.2 Betonfertigteile Aufgrund der durch die Regulierung des CO 2 -Zertifikatehandels entstandenen Marktbedingungen erwarten wir starke Kostensteigerungen in allen Bereichen, insbesondere bei Rohstoff- und Transportkosten. Trotz eines hohen Bedarfs an neuen Wohnungen entwickelt sich der Wohnungsbau in den nächsten Jahren vermutlich rückläufig. Ungünstige Rahmenbedingungen, wie höhere Zinsen, höhere Baupreise, ausgelaufene Förderung und weiterhin hohe Abgaben und Bürokratiekosten, werden wohl dazu führen, dass trotz des hohen Bedarfes in den nächsten Jahren weniger gebaut wird. Möglicherweise schafft die Bundesregierung neue Anreize für Investitionen in den Wohnungsbau, um den mit steigenden Bevölkerungszahlen einhergehenden Wohnungsmangel abzuschwächen. Die bisherigen Fördermaßnahmen zum Januar 2023 konnten den rückläufigen Trend der Baugenehmigungen nicht beeinflussen. Mit einer Verzögerung können wir die erheblich gestiegenen Materialpreise größtenteils im Markt platzieren. In Zukunft erwarten wir in unserer Branche höhere Forderungsausfälle. Die zu einem großen Teil langjährigen Kundenbeziehungen lassen eine gute Beurteilung des Risikos zu. Die Geschäftsführung intensiviert die Überwachung der Außenstände. C.1.3 Verpackungsdruck Wir rechnen weiterhin mit steigenden Papierpreisen. Internationale Konflikte können zu weiteren Engpässen bei der Verfügbarkeit von Rohmaterialien führen. Die Geschäftsführung reagiert auf dieses Problem mit einer höheren Lagerhaltung von Rohstoffen. Insgesamt sehen wir keine Bestandsgefährdung dieses Geschäftsbereiches. C.1.4 Krandienstleistungen Wesentliche wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale erkennen wir nicht. Ein beschleunigter Ausbau der Stromproduktion durch Windkraft in Deutschland ist aufgrund der restriktiven Handhabung von Transportgenehmigungen und nicht vorhandener Produktionskapazitäten verschiedener notwendiger Komponenten nicht möglich. Trotz der gegensätzlichen öffentlichen Wahrnehmung erwarten wir kurzfristig keinen ausreichend beschleunigten Windkraftausbau in Deutschland. C.2 Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale Nennenswerte rechtliche Risiken, insbesondere Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit oder Gewährleistungsrisiken, bestehen in keinem der Konzernunternehmen oder in der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG. C.3 Sonstige Risiken und wesentliche Chancen C.3.1 Allgemeines Ein Großteil des Finanzbedarfs ist durch langfristige Darlehen gesichert und fest verzinst. Kurzfristige Darlehen könnten bei Zinssteigerungen durch Barmittel abgelöst werden. Das Risiko höherer Finanzierungskosten durch Zinssteigerungen ist deshalb sehr gering. Die Besetzung anspruchsvoller Stellen mit gut ausgebildetem Personal bleibt ein wichtiger Faktor für unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Das Risiko eines Cyberangriffs ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wir legen Wert auf die Sensibilisierung unserer Mitarbeiter und die Sicherung unserer Infrastruktur, um dieses Risiko weitestgehend zu reduzieren. Internationale Konflikte und politische Entwicklungen können weltweite Lieferketten und die Verfügbarkeit von Materialien beeinflussen. Wir reagieren auf derartige Risiken mit einer höheren Lagerhaltung und der Verbesserung betrieblicher und administrativer Prozesse. C.3.2 Betonfertigteile Die Rahmenbedingungen, die durch das EU-Emissionshandelssystem vorgegeben werden, ermöglichen der Zementindustrie, in zunehmendem Maße Preiserhöhungen durchzusetzen. Aufgrund der aktuellen Kurse für CO 2 -Zertifikate werden Anreize gesetzt, Produktionsmengen einzufrieren bzw. zu verknappen. Bei einer konstanten Nachfrage werden deshalb die Bezugspreise für Zement weiter steigen. Der Erwerb der Werke in Oldenburg und in Verl sorgt für eine Stärkung der regionalen Marktpositionen. Die Zuverlässigkeit und der gute Service der fdu zahlen sich aus. Es konnten sowohl langjährige Kunden gebunden als auch neue Kunden gewonnen werden. Auch die Fokussierung auf technische Expertise trägt zu einer hohen Kundenbindung und Absicherung der technischen und kaufmännischen Abläufe bei. C.3.3 Verpackungsdruck Chancen sehen wir durch unser vorhandenes Technologie-Knowhow. Wir können unseren Kunden ein breites Produktportfolio anbieten, mit Lösungen im Bereich Flexo-, Offset-, Tief- und Digitaldruck. So erhöhen wir die Zufriedenheit und Bindung unserer Kunden. Bereichsspezifische Risiken erkennen wir nicht. C.3.4 Krandienstleistungen Besondere Risiken erkennen wir nicht. Sollte der Windkraftausbau in Europa sich tatsächlich beschleunigen, werden unsere Dienstleistungen für Windkraftanlagen profitieren. C.4 Prognoseberichterstattung Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir ein leicht verbessertes Ergebnis. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Heiner Brinkhege Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentliehen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 30. Juni 2023 DR.
FRIEDERICH & COLLEGEN GMBH
Breuer, Wirtschaftsprüfer Tillar, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 31. Juli 2023 festgestellt. |
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