Dynamo Inhouse GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Niten Kalra seit 7.3.2023 | Prokura |
Tim Exner seit 7.1.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Stegemann seit 11.2.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 13.30% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hoyer Mineralöl Logistik GmbHHamburgJahresabschluss und Lagebericht 31. Dezember 2006BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hoyer Mineralöl Logistik GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 2. März 2007 Ernst
& Young AG
Grummer, Wirtschaftsprüfer Ochs, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2006
Anhang für 2006Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Firmenwert wird entsprechend den steuerlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Ausfallrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf den Nettoforderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden auf Basis eines Zinsfußes von 6% errechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungen wurden entsprechend zum amtlichen Devisenkurs am Bilanzstichtag umgerechnet, soweit dieser über dem Kurs am Entstehungstag lag. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge von TEUR 262 (Vj.: TEUR 262) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehenden Urlaub und ähnliche Ansprüche der Mitarbeiter (TEUR 651) sowie für ausstehende Rechnungen (TEUR 239) gebildet. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 1.030 das Finanzverrechnungskonto mit der Gesellschafterin. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen (Jahresbeträge), bewertet zu Rückzahlungsbeträgen:
Umsatzerlöse Die Umsätze wurden nahezu ausschließlich im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten als periodenfremde Erträge mit TEUR 608 im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Sonstige Angaben Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich auf 42 kaufmännische und 309 gewerbliche Mitarbeiter. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der HOYER GmbH Internationale Fachspedition, Hamburg, einbezogen.
Hamburg, den 2. März 2007 Hoyer Mineralöl Logistik GmbH Marcus Lange, Geschäftsführer Richard Thompson, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht für 20061. Geschäft und Rahmenbedingungen, Ertragslage Die HOYER Mineralöl Logistik GmbH (HML) ist im Geschäftsbereich Mineralöltransporte tätig. Sie führt von mehreren inländischen Standorten aus die Tankstellenversorgung für Mineralölgesellschaften durch. Der Markt für Mineralölprodukte war im Jahr 2006 durch erhebliche Schwankungen der Rohölpreise gekennzeichnet. Durch einen Anstieg der Kraftstoffpreise wurden die Endverbraucher preissensibler. Der Verlust von Marktanteilen an kleinere Tankstellenbetreiber sowie Supermarkt- und Großhandelsketten verschärfte die Situation in Europa. Das auch im Jahr 2006 hohe Niveau der Kraftstoffpreise hat die Preissensibilität der Endverbraucher verstärkt. Die Mineralölgesellschaften haben teilweise mit außergewöhnlichen Schwankungen der Preise die planmäßige Versorgung der Tankstellen zusätzlich erschwert. Die HML GmbH gewann in 2006 die Ausschreibung von BP zur Versorgung ihrer Aral-Tankstellen in zwei wichtigen Regionen West- und Ostdeutschlands. Es wurde ein Vertrag mit einer Laufzeit von 5 Jahren unterzeichnet. Der Vertrag mit der AGIP für die Tankstellenversorgung in Nord- und Ostdeutschland ging im Rahmen einer Ausschreibung mit Wirkung zum 31. Juli 2006 verloren. Der Vertrag mit der ESSO konnte mit Wirkung zum 1. Juli 2006 für weitere 5 Jahre verlängert und um das Gebiet Norddeutschland erweitert werden. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl erhöhte sich in 2006 von 254 auf 309 im gewerblichen Bereich. Die Anzahl der kaufmännischen Mitarbeiter erhöhte sich von 32 auf 42. Umsatz und Ergebnis Die HML erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Umsatz von 35,3 Mio. EUR. Der Umsatzanstieg von 7,8 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem Gewinn eines Neuvertrages mit der Deutschen BP AG. Das Jahresergebnis von -1,2 Mio. EUR lag um 1,7 Mio. EUR unterhalb des Ergebnisses des Vorjahres. Trotz einer guten Auslastung der Fahrzeuge und erzielter Synergieeffekte aus dem Neugeschäft mit der Deutschen BP AG konnten die einmalig hohen Anlaufkosten nicht aufgefangen werden. 2. Finanz- und Vermögenslage Im Jahr 2006 wurden Investitionen in das Anlagevermögen von 3,0 Mio. EUR getätigt. Im Wesentlichen handelt es sich hier um Investitionen in Mineralölauflieger für die neu gewonnenen Kontrakte. Der Finanzierungsbedarf der HML wird über das Cash-Pooling der Muttergesellschaft HOYER GmbH abgedeckt. Weiterhin besteht mit der HOYER GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Außerbilanzielle Finanzierung Die HML nutzte im Geschäftsjahr 2006 Operating Lease (Miete) als außerbilanzielles Finanzierungsinstrument. Im Bereich des Operating Lease wird im Wesentlichen Equipment finanziert. Dies erfolgt insbesondere um Equipment bedarfsbezogen zu finanzieren. Die Miete von Equipment enthält neben den Kosten der Nutzung auch Aufwendungen für Instandhaltung (Full Service Agreement). Die Einzelheiten dieser Finanzierungsgeschäfte sind im Anhang des Jahresabschlusses aufgeführt. Weitere außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente, wie z. B. Sale-and-Lease-Back-Transaktionen, wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. 3. SHEQ (Sicherheit, Gesundheits-, Umweltschutz und Qualität) Neben rein finanziellen Indikatoren zur Beurteilung der Geschäftsentwicklung gibt es bei dem Transportgeschäft der HML auch wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren. Diese Indikatoren werden bei der HOYER-Gruppe seit 2003 im Rahmen des sogenannten SHEQ-Programms (SHEQ = "Safety, Health, Environment and Quality") kontinuierlich untersucht und deren Entwicklung durch entsprechende Maßnahmen gesteuert. Das vor drei Jahren initialisierte Programm ist von der Geschäftsführung der HML als Steuerungselement mit höchster Priorität eingestuft und ist vollständig in die Managementaufgaben und die operativen Strukturen der Gruppe integriert. Im Mittelpunkt des Programms steht die Vermeidung von Unfällen durch verbesserte und zusätzliche Trainingsprogramme sowie die noch engere Einbindung von Lieferanten und Subunternehmern. Die Basis dafür bildet ein engmaschiges Kontroll- und Reporting-System, das sowohl die eigene Flotte als auch die Subunternehmer umfasst. Der Erfolg des SHEQ-Programms lässt sich beispielsweise an der Reduzierung von Unfällen ablesen. Die Anzahl der Personenunfälle sowohl in den technischen Betrieben als auch im Transportbereich reduzierte sich insgesamt in der HOYER-Gruppe gegenüber dem Vorjahr um 19%. 4. Nachtragsbericht Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht zu berichten. 5. Risikobericht Die HML ist als 100%ige Tochtergesellschaft der HOYER GmbH, Hamburg, in das Risikomanagementsystem der HOYER-Gruppe integriert. Die HOYER-Gruppe betreibt die kontinuierliche Früherkennung sowie standardisierte Erfassung, Bewertung, Steuerung und Überwachung von Risiken durch ein konzernweites Risikomanagementsystem. Ziel ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die damit verbundenen finanziellen Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können. Die operativen Einheiten identifizieren und melden Risiken entsprechend ihrer dezentralen Verantwortung an das Risikomanagement der HOYER-Gruppe, von der das Risikoprofil unter Zugrundelegung von Konzernrichtlinien überprüft wird. Alle Risiken werden nach ihrer Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und auf Konzernebene zusammengefasst. Die Risikoberichterstattung ist vollständig in den standardisierten Planungs- und Controlling-Prozess integriert. Die Führungs- und Aufsichtsgremien der HOYER-Gruppe werden regelmäßig über die aktuelle Risikosituation informiert. Danach bestehen derzeit keine den Bestand des Unternehmens gefährdenden Risiken. 6. Prognosebericht Die Neugeschäfte in Deutschland führen volumenbedingt zu einem absolut höheren Ergebnisniveau in 2007. Zusätzliche Investitionen belasten das Ergebnis jedoch. In den Folgejahren werden sich die Investitionen jedoch positiv auf die Ertragslage auswirken.
Hamburg, den 2. März 2007 Marcus Lange, Geschäftsführer Richard Thompson, Geschäftsführer |
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