Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 5455
Eingetragen
9.3.1995
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und -zubehör, Reparatur und Pflege von Kraftfahrzeugen, Abschleppdienst, Betrieb von Tankstellen und Kraftfahrzeug-Schnelldienststationen, Vermietung von Kraftfahrzeugen, Vermittlung von Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugversicherungen und finanzierungen sowie Durchführung aller einschlägigen Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Czolkos
seit 13.11.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Roland Albrecht
seit 11.5.2004
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Heimenkirch
25000
50.00%
Germany
25000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weber + Seitz GmbH

Lindenberg i. Allgäu

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

WEBER + SEITZ GMBH, LINDENBERG I. ALLGÄU

1. Unternehmensgrundlage

Mit ihren überwiegend im Raum Allgäu/Oberschwaben angesiedelten Betrieben ist die Seitz Autohausgruppe ein kompetenter und verlässlicher Ansprechpartner für alle fahrzeugbezogene Themenfelder der Marken Volkswagen PKW, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Seat, Cupra und Porsche. Durch ein stetiges und maßvolles Wachstum über die letzten Jahrzehnte hinweg verfügt die Unternehmensgruppe in ihrem Marktgebiet mittlerweile über 29 Betriebseinheiten von Autohäusern, Lackierbetrieben und Logistikzentren.

Kern der Unternehmensgruppe ist der Vertrieb von neuen und gebrauchten Fahrzeugen der diversen Volumenmarken des Volkswagen Konzerns sowie der Wartung und Reparatur aller Modelle der entsprechenden Marken. Dazu halten die jeweiligen Betriebe untereinander abgestimmte Markenhandels- bzw. Markenserviceverträge mit den verschiedenen Herstellern. Darüber hinaus werden den Kunden weitere Dienstleistungen und Services angeboten, wie beispielsweise die Vermietung von Fahrzeugen, der Vertrieb von Originalteilen und Zubehör sowie Finanzierungs- und Leasinglösungen wie auch Wartungs- und Versicherungsprodukten.

Die Weber + Seitz GmbH ist ein integraler Bestandteil der Seitz Gruppe und betreibt an ihrem Sitz in Lindenberg einen Seat/Cupra Handelsstandort. Begleitet wird die Berichtsgesellschaft von den anderen operativen Vertriebseinheiten der Unternehmensgruppe, d.h. der Autohaus Seitz GmbH, der Seitz GmbH, der Seitz Autohandels-GmbH + Co. KG, der Seitz + Mayr GmbH + Co. KG, der Sportwagenzentrum Seitz + Kummer GmbH sowie der Seitz Sportwagenzentrum GmbH. Alle Unternehmen mit ihren jeweiligen Profit Centern folgen durchgängig den Grundsätzen der Seitz Geschäftspolitik bei eigener Ergebnisverantwortung mit kontinuierlichem Abgleich zur jeweiligen verabschiedeten Geschäftsplanung. Unterstützt werden die operativen Betriebsstätten durch eine zentrale Verwaltungseinheit mit Kompetenzzentren für die jeweiligen Geschäftsbereiche.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft war in 2023 noch von diversen Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt, erlebte aber eine Phase moderaten Wachstums. Trotz vieler globaler Unsicherheiten und Herausforderungen wie Handelskonflikten und geopolitischen Spannungen blieb die Binnenkonjunktur robust. Niedrige Arbeitslosenraten, solide Lohnzuwächse und eine günstige Verbraucherstimmung trugen dazu bei, dass der Automobilsektor weiterhin ein wichtiges Standbein der deutschen Wirtschaft blieb. Entsprechend war die Nachfrage nach Kraftfahrzeugen stabil.

Dies ist umso erfreulicher, als die Anforderungen an die Branche groß waren. Sowohl die fortschreitende Umsetzung von strengeren Emissionsstandards und Umweltvorschriften wie auch die rasante Entwicklung in den Technologien, im digitalen Umfeld und im Mobilitätsverhalten stellen große Themenfelder dar. Zudem spielen in der Branche neue, insbesondere chinesische Automobilhersteller eine zunehmende Rolle und setzen die etablierten Marken unter einen erheblichen Wettbewerbsdruck.

Insgesamt sind im Jahr 2023 in Deutschland mit 2,84 Mio. Einheiten wieder mehr Neufahrzeuge als in der Vorperiode zugelassen worden (2022: 2,65 Mio.).

Auch der Gebrauchtwagenmarkt zeigte über das ganze Geschäftsjahr hinweg eine lebhafte Aktivität. Es bestand ein steigendes Interesse der Verbraucher insbesondere an jungen und hochwertigen Gebrauchtfahrzeugen. Entsprechend sind die Besitzumschreibungen auf 6,03 Mio. Einheiten angestiegen (2022: 5,64 Mio.).

Im Berichtszeitraum konnten alle Volumenmarken des Volkswagen Konzerns deren Präsenz auf dem deutschen Markt leicht ausbauen. Mit einem Anteil von 18,2 % aller neu zugelassenen Fahrzeuge (Vorjahr: 18,1%) liegt die Stammmarke weiterhin weit vor den anderen Herstellern. Trotz einer anhaltenden Transformationsphase hin zum Anbieter hochwertiger vollelektrisch betriebener Fahrzeuge verzeichnet Audi mit einem Marktanteil von 8,7% eine deutliche Steigerung zum Vorjahr (8,0%). Auch die tschechische Schwestermarke Skoda hat ihren Absatzanteil auf 5,9% vergrößern können (Vorjahr: 5,4%). Ebenfalls steigende Absätze kann der spanische Konzernableger mit seinen Marken Cupra und Seat für sich reklamieren. Mit einem Marktanteil von 4,7% hat sich deren Neuwagen-Performance ebenfalls weiter ausgebaut (Vorjahr: 4,2%). Auch die Marke Porsche festigt ihre Position als einer der führenden Hersteller von Premiumfahrzeugen. Der Marktanteil stieg auf 1,2% (Vorjahr: 0,9%).

2.2 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Vor dem Hintergrund der herausfordernden und sich überlagernden Themen wie beispielsweise dem Ukrainekrieg, einer angespannten geopolitischen Situation oder unterbrochenen globalen Lieferketten war das Geschäftsjahr 2023 für die Weber + Seitz GmbH sehr zufriedenstellend.

Während in den ersten Monaten die Versorgung mit Neuwagen noch eher knapp war, so hat sich die Situation im Jahresverlauf gut eingespielt. Das Vertriebsteam konnte die Kunden auf einem sehr guten Niveau mit neuen Fahrzeugen beliefern und hat es geschafft, damit sowohl die Vorjahresqualität als auch die ambitionierten internen Leistungszahlen merklich zu übertreffen.

Durchgängig auskömmlich zeigte sich der Handel mit gebrauchten Fahrzeugen. Auch wenn dieser Geschäftsbereich nicht an die sehr guten Vorjahreszahlen anknüpfen konnte, so sind mit einer guten Geschäftsqualität auch weiterhin entsprechende Deckungsbeiträge erzielt worden.

Im Bereich After Sales kann von einer stabilen und kontinuierlichen Entwicklung berichtet werden. Durchwegs ausgelastete Werkstattkapazitäten und ein erfolgreiches Geschäft mit Zubehör- und Ersatzteilen haben erneut für eine gute Geschäftsgrundlage gesorgt.

Mit einem Jahresüberschuss von TEUR 873 schließt die Berichtsgesellschaft erneut über dem Vorjahr ab (2022: TEUR 798) und weist damit das beste Ergebnis seit Bestehen des Unternehmens aus.

Mit diesem Geschäftsverlauf sind wir sehr zufrieden. Gleichwohl sehen wir perspektivisch noch weitere Entwicklungsmöglichkeiten in den einzelnen Geschäftsbereichen des Betriebes.

2.3. Lage des Unternehmens

2.3.1. Ertragslage

Alle Geschäftsfelder der Berichtsgesellschaft wurden erneut mit großem Einsatz vorangetrieben. Insbesondere das hohe Geschäftsvolumen im Neuwagenbereich sowie das ertragreiche Gebrauchtwagengeschäft, begleitet von einem stabilen After Sales Bereich, waren die Grundpfeiler der guten Geschäftsqualität des Berichtsjahres.

Auf dieser Grundlage ist es dem Team der Weber + Seitz GmbH gelungen, auf Gesamtbetriebsebene das Umsatzvolumen auf EUR 24,2 Mio. zu steigern (2022: EUR 23,2 Mio.). Erfreulicherweise hat sich auch das Rohergebnis auf EUR 5,8 Mio. erhöht (Vorjahr: EUR 5,3 Mio.).

Wesentlicher Kostentreiber im Geschäftsjahr 2023 waren die Ausgaben für Garantien und Gewährleistungen, gestiegene Marketingaufwendungen sowie höhere Abgaben für die zentralen Verwaltungseinheiten. Grundsätzlich haben sich die diversen Kostenkomponenten diszipliniert im Rahmen der ambitionierten Vorgaben durch die Geschäftsplanung gezeigt und diese Zielvorgaben zum Teil sogar unterboten.

Durch eine weitere Nutzung von Synergiemöglichkeiten innerhalb der Firmengruppe und durch kontinuierliche Prozessentwicklungen sehen wir Chancen, auch zukünftig Kostenoptimierungen zu realisieren. Ein starker Fokus liegt auch weiterhin auf stabilen und fehlerminimalen internen Geschäftsprozessen.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage

An der Zusammensetzung der Vermögensgegenstände hat sich im Berichtszeitraum analog zu den Vorjahren nichts Wesentliches geändert. Das Anlagevermögen der Gesellschaft setzt sich im Wesentlichen aus der Betriebs- und Geschäftsausstattung zusammen und beläuft sich auf EUR 0,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,0 Mio.).

Das Umlaufvermögen ist vor allem geprägt vom Bestand an neuen Lagerwagen, Vorführwagen und gebrauchten Fahrzeugen. Konsequent wurde die Zielsetzung verfolgt, die Fahrzeugbestände auf ein Minimum zu reduzieren. Jedoch haben insbesondere zum Jahresende ungeplante Anlieferungen neuer Fahrzeuge zu einer Steigerung des Vorratsvermögens auf EUR 2,6 Mio. geführt. (Vorjahr: EUR 2,5 Mio.). Der Forderungsbestand bewegte sich mit einem Volumen von EUR 1,9 Mio. stichtagsbezogen über Vorjahresniveau (2022: EUR 1,1 Mio.).

Insgesamt weist die Weber + Seitz GmbH Bilanzaktiva von EUR 7,0 Mio. aus (Vorjahr: EUR 6,6 Mio.).

Die erfolgreiche Wahrung einer stabilen und soliden Finanzlage ist eines der Kernziele der Unternehmung. Grundsätzlich werden alle Forderungen innerhalb vereinbarter Zahlungsziele realisiert und die Begleichung der Verbindlichkeiten erfolgt innerhalb der gesetzten Zahlungsziele. Mit einem zeitnahen und periodischen Mahnwesen ist gleichzeitig ein Monitoring der internen Prozesse des Porsche Zentrum Allgäu möglich.

Da die Betriebsimmobilie auf Mietbasis betrieben wird, muss entsprechend keine fristenkongruente Refinanzierung dargestellt werden. Hinsichtlich der Finanzlage der Unternehmung haben sich im Berichtsjahr keine wesentlichen Änderungen ergeben. Analog zum Vorjahr bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Sowohl die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen als auch die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich leicht auf EUR 0,1 Mio. bzw. EUR 0,5 Mio. reduziert (Vorjahr EUR 0,2 Mio. bzw. EUR 0,6 Mio.).

Analog zu den bisherigen Geschäftsjahren standen der Berichtsgesellschaft stets auskömmliche Kreditlinien der Hausbanken zur Verfügung, welche auch Spitzenpositionen unbedenklich abdecken können. Dies hat eine durchgängig ausreichende Liquidität ohne Einschränkungen für den operativen Geschäftsbetrieb sichergestellt. Zum Jahresultimo beträgt die Eigenkapitalquote 79,1%.

2.4. Leistungsindikatoren

Die für die Seitz Gruppe definierten Leistungsindikatoren gelten analog auch für die Weber + Seitz GmbH. Ein detailliertes und periodisches Controlling versorgt die Verantwortlichen mit Datenmaterial, damit bei Planabweichungen zeitnah Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden können. Neben vielen individuellen Detailparametern gelten die grundlegenden Faktoren "Bruttogewinn" und "Deckungsbeitrag III" als Hauptsteuergrößen. Auf Gesamtbetriebsebene haben sich beide Messgrößen im Berichtszeitraum erfreulich entwickelt. So stieg sowohl der Bruttogewinn auf EUR 5,4 Mio. (Vorjahr: EUR 5,2 Mio.) als auch der Deckungsbeitrag III, welcher sich auf EUR 1,8 Mio. entwickelt hat (Vorjahr: EUR 1,7 Mio.).

3. Prognose

3.1. Aktuelle Entwicklung und Prognosebericht

Mit der Geschäftsentwicklung der Weber + Seitz GmbH im Geschäftsjahr 2023 können wir sehr zufrieden sein. Das kompetente und erfahrene Vertriebsteam hat es wiederholt geschafft, durch geeignete Verfolgung von Interessenten- und Kundenkontakten respektable Verkaufszahlen von Neuwagen und einen guten Absatz im Gebrauchtwagenbereich zu generieren. Dies wird flankiert vom guten Werkstattgeschäft eines hochqualifizierten und engagiertem Serviceteams.

Trotz der herausfordernden politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeldbedingungen sind wir der Ansicht, dass auch das aktuelle Berichtsjahr in den verschiedenen Geschäftsbereichen eine gute Performance möglich macht und entsprechende Deckungsbeiträge zu erwirtschaften sind. Dies bestätigt sich in der bisherigen unterjährigen Entwicklung.

Auf dieser Grundlage sind wir der Ansicht, unser Zielergebnis (EBT) aus der jährlichen Geschäftsplanung für das Jahr 2024 in Höhe von EUR 0,4 Mio. gut realisieren zu können.

Großes Potential sehen wir in einer weiteren Zentralisierung von Fachthemen, um sowohl einen Wissenspool innerhalb eines Teams von Spezialisten aufzubauen als auch in der Möglichkeit einer problemlosen Vertretungsregelung zu gewährleisten. Zudem werden die Automatisierung und die Optimierung der einzelnen betrieblichen Prozesse weiter vorangetrieben, um im Sinne eines bestmöglichen Nutzens möglichst einfache, schnelle und sowohl für den Kunden als auch für die interne Abwicklung bequeme Abläufe darstellen zu können.

Mit geeigneten Controlling Tools soll parallel dazu die Möglichkeit geschaffen werden, die Wirksamkeit der verschiedenen Marktbearbeitungs- und Kundenbindungsmaßnahmen periodisch zu überprüfen und ggf. die Ausrichtung zu justieren. Begleitet wird dies von einer zeitnahen und strikten Kostenüberwachung auf Abteilungsebene.

3.2. Chancenbericht und Risikomanagement

Mit dem am lokalen Markt gut etablierten Betrieb in Lindenberg sehen wir uns gut aufgestellt. Insbesondere sind wir der Ansicht, dass die Marken des Volkswagen Konzerns mit diversen anstehenden Markteinführungen vollelektrischer Modelle eine gute Antwort auf die zukünftige Marktnachfrage nach einer elektrobetriebenen Individualmobilität findet. Die starke Einbindung in Herstellerentscheidungen und deren konsequente Neuausrichtung mit entsprechenden hohen Budgets zu diesem Thema stimmen dabei sehr zuversichtlich.

Auch wenn sich ein individueller Betrieb bzw. eine einzelne Handelsgruppe schon aufgrund des Geschäftsmodells nicht dem grundsätzlichen Branchenrisiko entziehen kann, so sehen wir uns mit unserer konsequenten Ausrichtung hinsichtlich Zentralisierung und Automatisierung bei parallelem Fokus auf Qualifizierung auf dem richtigen Weg. Weiterhin verfolgen wir das Ziel, Risiken konsequent zu minimieren bzw. einzelne Risikopositionen wie beispielsweise das Wertrisiko aus Leasing-Fahrzeugrückläufern zu versichern.

Aus diesem Grund betrachten wir das Geschäftsrisiko der Weber + Seitz GmbH sowohl als zukunftsorientiert als auch als ertragsbasiert und damit als weiterhin gut vertretbar.

 

Lindenberg i. Allgäu, den 10. Juni 2024

gez.

Martin Osterberger-Seitz

Bernd Czolkos

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

WEBER + SEITZ GMBH, LINDENBERG I. ALLGÄU

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 867.943,00 986.980,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 85.000,00 95.000,00
II. Sachanlagen 781.741,98 650.547,64
III. Finanzanlagen 1.201,02 241.432,86
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.090.219,05 5.658.818,51
I. Vorräte 2.603.140,72 2.487.455,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.437.774,16 2.670.545,21
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 497.490,75 538.548,38
2. Forderungen gegen Gesellschafter 434.184,08 672.480,78
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 49.304,17 500.817,51
6.958.162,05 6.645.799,01

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 5.502.427,03 5.029.528,38
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Gewinnrücklagen 44.354,06 44.354,06
III. Gewinnvortrag 4.329.528,38 3.931.975,21
IV. Jahresüberschuss 872.898,65 797.553,17
B. RÜCKSTELLUNGEN 622.930,97 497.866,00
C. VERBINDLICHKEITEN 822.804,05 1.098.404,63
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 770.903,38 (Vorjahr: EUR 1.032.747,30)
- davon mit einer Restalufzeit zwischen einem und fünf Jahren: EUR 51.900,67 (Vorjahr: EUR 65.657,33)
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 54.958,28 203.387,15
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 54.958,28 (Vorjahr: EUR 203.387,15)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.000,00 20.000,00
6.958.162,05 6.645.799,01

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 5.763.881,18 5.336.242,04
2. Personalaufwand 2.676.946,37 2.616.694,22
a) Löhne und Gehälter 2.271.876,28 2.243.990,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 405.070,09 372.703,78
3. Abschreibungen 123.984,37 113.491,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 123.984,37 113.491,55
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.779.797,38 1.533.245,93
5. Erträge aus Beteiligungen und Genossenschaftsanteilen 168,46 166,94
6. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 113,22 14,80
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.570,43 37.294,46
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 25.485,97 (Vorjahr: EUR 37.000,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.614,87 3.950,04
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 322.290,65 304.028,33
10. Ergebnis nach Steuern 877.099,65 802.308,17
11. Sonstige Steuern 4.201,00 4.755,00
12. Jahresüberschuss 872.898,65 797.553,17

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

WEBER + SEITZ GMBH, LINDENBERG I. ALLGÄU

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Weber + Seitz GmbH hat ihren Sitz in Lindenberg i. Allgäu und wird im Handelsregister des Amtsgerichts Kempten (Allgäu) unter dem Registerzeichen HRB 5455 geführt.

II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Im Geschäftsjahr wurde ein Konto der Gesellschaft von den Erträgen aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens den sonstigen betrieblichen Erträgen zugeordnet. Aus dieser Zuordnung ergeben sich für das Vorjahr eine Änderung der angesprochenen Gewinn- und Velustposten von jeweils EUR 6.960,59.

III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungsmethoden

Die Bilanz wird, wie im Vorjahr, vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt; die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes erfolgt über einen Zeitraum von 15 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben.

Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 bzw. 250,01 (ab dem 1. Januar 2018) und EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Dauernde Wertminderungen waren nicht erkennbar.

Die Waren und die unfertigen Leistungen sind zu Einstandspreisen bewertet. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert oder Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben, erforderlich waren, wurden diese in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Da die Vorführwagen nicht länger als ein Jahr dem Unternehmen dienen und der Fahrzeugverkauf Geschäftszweck ist, werden diese Fahrzeuge ebenfalls im Vorratsvermögen ausgewiesen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. ANGABEN ZUR BILANZ

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen sind, ebenso wie im Vorjahr, kurzfristig.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 347 antizipative Abgrenzungsposten aus Einkaufsrückvergütungen enthalten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag DM 500.000,00.

Eine Umstellung auf Euro ist noch nicht erfolgt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte sowie im Umfang von insgesamt TEUR 130 durch Bankbürgschaften besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen resultieren ganz überwiegend aus Rückkaufverpflichtungen im Rahmen von Fahrzeugleasinggeschäften und werden nach den Verhältnissen am Abschlussstichtag wie folgt anfallen:

TEUR
bis zu einem Jahr 4.180
zwischen einem und fünf Jahren 10.152
über fünf Jahren 0

V. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind übrige Aufwendungen aus nicht laufendem Geschäftsverkehr von TEUR 34 enthalten.

VI. SONSTIGE ANGABEN

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Herr Bernd Czolkos, Dietmannsried,

Käufmännischer Geschäftsführer

Herr Martin Osterberger-Seitz, Durach,

Vertriebsgeschäftsführer

Die Gesellschaft beschäftigt neben der Geschäftsleitung im Durchschnitt 60 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) in folgenden Bereichen:

Verkauf 7
Ersatzteile 2
Kundendienst 24
Tankstelle 13
Fahrer, Hausmeister, Reinigung 12
Verwaltung 2
60

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB auf Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer mitgeteilt.

Die Gesellschaft gehört zum Konzern der MASTEWA GmbH + Co. KG, Kempten (Allgäu), die als Muttergesellschaft zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis beim Unternehmensregister offenzulegen hat.

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, vor.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Geschäfts- oder Firmenwert 150.000,00 0,00 0,00 150.000,00
150.000,00 0,00 0,00 150.000,00
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 219.555,78 41.388,88 81.097,47 179.847,19
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.381.195,02 68.490,30 254.138,93 1.195.546,39
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 162.841,13 0,00 162.841,13
1.600.750,80 272.720,31 335.236,40 1.538.234,71
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen und Genossenschaftsanteile 1.201,02 0,00 0,00 1.201,02
Wertpapiere 240.231,84 0,00 240.231,84 0,00
241.432,86 0,00 240.231,84 1.201,02
1.992.183,66 272.720,31 575.468,24 1.689.435,73
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Geschäfts- oder Firmenwert 55.000,00 10.000,00 0,00 65.000,00
55.000,00 10.000,00 0,00 65.000,00
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 132.899,08 19.381,10 63.130,94 89.149,24
Betriebs- und Geschäftsausstattung 817.304,08 94.603,27 244.563,86 667.343,49
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
950.203,16 113.984,37 307.694,80 756.492,73
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen und Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.005.203,16 123.984,37 307.694,80 821.492,73
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Geschäfts- oder Firmenwert 85.000,00 95.000,00
85.000,00 95.000,00
II. SACHANLAGEN
Bauten auf fremden Grundstücken 90.697,95 86.656,70
Betriebs- und Geschäftsausstattung 528.202,90 563.890,94
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 162.841,13 0,00
781.741,98 650.547,64
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen und Genossenschaftsanteile 1.201,02 1.201,02
Wertpapiere 0,00 240.231,84
1.201,02 241.432,86
867.943,00 986.980,50

 

Lindenberg i. Allgäu, den 10. Juni 2024

gez.

Martin Osterberger-Seitz

Bernd Czolkos

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Weber + Seitz GmbH, Lindenberg i. Allgäu

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Weber + Seitz GmbH, Lindenberg i. Allgäu, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Weber + Seitz GmbH, Lindenberg i. Allgäu, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Maipulationen der Rechnungslegung und Vemögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund doloser Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 12. Juni 2024

Prüfungs- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

G. Biller, Wirtschaftsprüferin

M. Eichholz, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 15.10.2024 festgestellt.

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