Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 736020
Vorher
Pyroll Germany GmbH
Eingetragen
13.12.2017
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Papier, Karton, Schreibwaren, Bürobedarf, Büchern, Zeitungen und sonstigen DruckerzeugnissenHerstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Papierverarbeitung, der Verkauf von und die Übernahme von Handelsvertretungen für Papierprodukte und die Handelsvertretertätigkeit für Maschinen für die Papierverarbeitung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Andreas Spraul
seit 22.2.2018
Prokura
Ilkka Ilari Haitti
seit 13.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Pyroll Converting OyFIN
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Pyroll Converting Oy
Finland
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Konvertia Germany GmbH

Baienfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlage des Unternehmens

Die Gesellschaft ist als Servicedienstleister für die Kartonindustrie ausschließlich im B2B-Geschäft tätig. Als wesentlicher Teil der Geschäftstätigkeit wird Karton nach den Anforderungen der Kunden von Rolle auf Format ausgerüstet und an die weiteren Verarbeiter, z. B. Druckereien, in ganz Europa verschickt.

Um die notwendige Flexibilität und Qualität sicherzustellen, wird gut ausgebildetes und erfahrenes Personal benötigt.

Aufgrund der Einbindung der Dienstleistung in die Supply-Chain der Kunden verfügt die Gesellschaft über keinen eigenständigen Vertrieb. Diese Tätigkeiten werden vielmehr über die Verkaufsorganisationen der Kunden abgedeckt.

Das Rohmaterial wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr zum großen Teil aus Finnland und Schweden angeliefert, kleinere Mengen erhalten wir von einem Kunden aus England. Die fertige Ware wird dann europaweit verschickt, wobei der größte Absatzmarkt in Deutschland liegt.

Unser Servicekonzept bietet den Herstellern die Möglichkeit, auf kurzfristige Nachfrage zu reagieren und den etwaigen Standortnachteil der Produktionswerke zu minimieren. Somit können die Produktionszyklen in den Kartonwerken und die Transportkette für das Rohmaterial optimiert werden. Durch das vorhandene Rollenlager können Aufträge kurzfristig aus diesem Lager bedient und innerhalb weniger Tage ausgerüstet werden. Die Gesellschaft verfügt aktuell über eine Lagerkapazität von insgesamt 15.000 to Rollen und Paletten und nutzt darüber hinaus Lagerflächen bei externen Logistikpartnern.

Die Anteile an der Konvertia Germany GmbH werden am Bilanzstichtag zu 100 % von der Konvertia Group Oy, Siltakylä, Finnland gehalten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbedingte Rahmenbedingungen

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld war auch im Jahr 2023 von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Neben der abklingenden Corona-Pandemie sowie dem Krieg in der Ukraine war die Inflationsentwicklung und der daraus resultierende Nachfragerückgang ein weiteres Themenfeld. Der Klimawandel und die Diskussion darüber trugen ebenfalls zu einer weiteren Verunsicherung bei.

Die Inflation erreichte im Jahr 2023 nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes1 einen Wert von 5,9 % und damit etwas geringer als noch im Vorjahr (+6,9 %). Besonders Nahrungsmittel verteuerten sich nach Aussage der Statistiker mit +12,4 % besonders stark. Die Preise für Energie profitierten von den Entlastungsmaßnahmen und stiegen im Jahresdurchschnitt nur noch um 5,3 % (Quelle: Destatis).

Das Bruttoinlandsprodukt verringerte sich preisbereinigt um 0,3 % zum Vorjahr. Die weiterhin hohen Preise dämpfen nach Aussage der Statistiker die Konjunktur, hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch die gestiegenen Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland (Destatis). Die weitere Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 setzt sich somit nicht weiter fort.

Als sehr robust hat sich im Jahr 2023 dagegen der Arbeitsmarkt gezeigt. Der dämpfende Effekt aus dem demografischen Wandel wird unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte kompensiert. Dennoch bleibt es weiterhin schwierig, geeignete Arbeitskräfte zu finden (Quelle: Destatis).

Diese Entwicklungen machen es nicht einfacher, im globalen Wettbewerb zu bestehen. Ergänzend seien auch die Herausforderungen in den Bereichen Bildung, Digitalisierung, Infrastruktur und Bürokratieabbau zu nennen.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr eine deutlich geringere Schneidmenge als noch in den Vorjahren absetzen. Der budgetierte Umsatz wurde somit nicht erreicht und lag aufgrund dieses massiven Auftragseinbruchs bei TEUR 9.149. Auch die geplante EBIT-Marge in Höhe von 10,2% konnte mit 6,2% folgerichtig nicht erreicht werden.

Der Auftragseingang war im ersten Quartal des Berichtsjahres noch auf dem geplanten Budget, fiel dann aber deutlich ab und erholte sich bis zum Jahresende nicht mehr. Insgesamt wurde die geplante Menge um 33% unterschritten. Konnten die rückläufigen Mengen zunächst durch Abbau von Überstunden kompensiert werden, musste im Juni erstmalig Kurzarbeit angemeldet werden. Aufgrund einer leichten Verbesserung und der anstehenden Urlaubszeit verbesserte sich die Lage im Sommer wieder etwas, bevor dann für Dezember nochmals Kurzarbeit notwendig war.

Die Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 sind, bedingt durch die allgemeine politische als auch wirtschaftliche Lage, verhalten, wir gehen aber von einem insgesamt etwas besseren Jahresverlauf aus. Die Planmenge für das kommende Geschäftsjahr wird nur leicht über dem Ergebnis von 2023 erwartet, aufgrund der Kosten- und Preissituation erwarten wir aber ein deutlich besseres Ergebnis.

Die Weiterführung der Gesellschaft ist durch die Eigenkapitalquote von ca. 9,9 % (Vj. 7,9 %) gewährleistet.

Am 31. Dezember 2023 beschäftigte die Konvertia Germany GmbH 61 Mitarbeiter, verglichen mit 66 im Vorjahr. Zum Stichtag waren keine Leiharbeitnehmer beschäftigt, im Vorjahr waren es noch zehn Personen.

b) Ertragslage

Die Abrechnung der Schneidleistungen (TEUR 8.398) stellte den überwiegenden Teil der Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt TEUR 9.149 dar (Vj. TEUR 11.064).

Der Materialaufwand betrug TEUR 2.597 und lag damit deutlich unter dem Vorjahreswert von TEUR 4.042. Der Rückgang des Materialaufwandes durch die deutlich geringere Produktionsmenge wurde dabei teilweise von den weiterhin steigenden Preisen belastet.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen durch die tarifliche Anpassung sowie die Zahlung des Inflationsausgleichs an die Mitarbeiter in Höhe von 80 TEUR. Auch ist hierin die Anpassung der Pensionsrückstellungen aufgrund der versicherungsmathematischen Bewertung enthalten. In Summe stiegen die Personalkosten um 1,5 % auf TEUR 4.219.

Die Abschreibungen sind um 5 % auf TEUR 753 (Vj. TEUR 790) gesunken was auf die reduzierte Investitionstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr zurückzuführen ist.

Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. sonstigen Steuern) haben sich um fast 25 % auf TEUR 1.319 reduziert. Hierunter fallen im Wesentlichen Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung (TEUR 223, Vj. TEUR 337), Raumkosten (TEUR 135, Vj. TEUR 173), Kosten der Warenabgabe (TEUR 41, Vj. TEUR 176) sowie Konzernverrechnungen (TEUR 149, Vj. TEUR 190).

Die höheren Material- und Personalkosten konnten teilweise durch Preiserhöhungen sowie Kosteneinsparungen kompensiert werden. Aufgrund des Zinsniveaus verringerte sich der Jahresüberschuss aber von TEUR 191 im Jahr 2022 auf TEUR 83 im Jahr 2023.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 8.132. Dieses setzt sich zusammen aus immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 168, den Grundstücken mit TEUR 1.307, den Gebäuden mit TEUR 5.509, technischen Anlagen und Maschinen mit TEUR 875 und der sonstigen Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 271.

Die geleisteten Anzahlungen auf Anlagen im Bau belaufen sich auf TEUR 2 (Vj. TEUR 26), da Projekte im Geschäftsjahr nicht abgeschlossen werden konnten.

Die Vorräte belaufen sich auf TEUR 489 und haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 565) verringert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände befinden sich zum Bilanzstichtag auf niedrigerem Niveau als im Vorjahr (TEUR 851; Vj. TEUR 1.871).

Die Passivseite der Bilanz weist, inklusive den Gewinn- und Verlustvorträgen, ein Eigenkapital von TEUR 1.022 (Vj. TEUR 938) aus.

Es werden Rückstellungen für Pensionszusagen in Höhe von TEUR 1.047 (Vj. TEUR 1.114) ausgewiesen. Diese verringerten sich aufgrund versicherungsmathematischer Kriterien.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit (TEUR 50; Vj. TEUR 0) werden seit 2019 innerhalb der sonstigen Rückstellungen, saldiert mit dem Deckungsvermögen (TEUR 23; Vj. TEUR 0), ausgewiesen.

Die bestehenden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt von TEUR 494 auf TEUR 383 verringert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben sich von TEUR 7.674 auf TEUR 6.324 verringert.

d) Finanzlage

Die Forderungen gegen Kunden liegen zum Stichtag deutlich über den Verpflichtungen gegenüber Lieferanten. Hauptgrund hierfür ist das deutlich längere Zahlungsziel von über 45 Tagen, welches unsere Kunden haben. Bei den Lieferantenverbindlichkeiten liegt das Zahlungsziel zum Großteil bei 30 Tagen oder kürzer.

Daneben bestehen langfristige Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.324 (Vj. TEUR 7.674) gegenüber verbundenen Unternehmen (Gesellschaftern).

Die Investitionstätigkeit beschränkt sich auf einige wenige Projekte; die strategischen Investitionen werden von der Muttergesellschaft Konvertia Group Oy finanziert.

Im Berichtszeitraum wurden keine größeren Investitionen getätigt. Die Investitionstätigkeit für das kommende Geschäftsjahr wird ebenfalls auf einem niedrigen Niveau erwartet.

Durch die einfache Mittelbeschaffung durch die Konzernstruktur sieht sich das Management keinen Zahlungsschwierigkeiten ausgesetzt.

Der EBIT im Geschäftsjahr 2023 lag bei TEUR 566 (Vj. TEUR 536) und entspricht einer Rendite von 6,2 % (Vj. 4,8 %). Aufgrund der unsicheren Marktentwicklung liegt der Fokus auch weiterhin auf Kostensenkungsmaßnahmen, um die Ertragslage langfristig zu verbessern.

e) Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann insgesamt als unbefriedigend bezeichnet werden, die Umsatz- und Ergebnisentwicklung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die Erwartungen nicht erfüllt.

Die Wachstumsmöglichkeiten sind insofern beschränkt, als dass wir unser Geschäft auf die großen europäischen Hersteller von Verpackungskarton ausgerichtet haben und somit nur eine beschränkte Anzahl an Kunden auf dem Markt agiert.

Die Möglichkeiten, weitere Hersteller von unserem Service zu überzeugen und in längerfristige Geschäftsbeziehungen einzusteigen, sind aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Situation deutlich reduziert.

Bei den verschiedenen Maßnahmen zur Senkung der Kosten konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr nur geringe Erfolge erzielen. Die schlechte Warenverfügbarkeit sowie die teilweise erheblichen Preissteigerungen haben die internen Einsparbemühungen zunichte gemacht. Insofern wird es immer wichtiger, die gesamte Prozesskette noch effizienter zu gestalten.

Die zunehmende Digitalisierung aller Geschäftsprozesse soll weiterhin aktiv gestaltet werden. Mit unserem eigenen Rechenzentrum können wir auf ein solides Fundament aufbauen. Unabhängigkeit und Datensicherheit sind für uns wichtige Faktoren und werden regelmäßig von unserem Datenschutzbeauftragten auditiert.

Die im Geschäftsjahr 2023 durchgeführten externen Audits bestätigten wie erwartet die Wirksamkeit unseres Managementsystems. Die Konvertia Germany GmbH ist zertifiziert nach DIN ISO 9001:2015, DIN ISO 50001:2011, DIN ISO 45001 sowie FSSC 22000 Version 4.1. Ergänzend wurden von unseren Kunden die Standards FSC und PEFC für nachhaltige Forstwirtschaft auditiert. Die Zertifizierung auf Basis DIN ISO 14001 Umweltmanagement ist in Vorbereitung, ebenso rückt das Thema IT-Sicherheit immer mehr in den Vordergrund.

Unser integriertes Qualitätsmanagementsystem wird laufend weiterentwickelt und an die neuen Herausforderungen angepasst.

III. Prognosebericht

Die Konjunkturprognosen sind geprägt von einer großen Unsicherheit. Obwohl die Weltwirtschaft und auch unsere europäischen Nachbarn deutlich wachsen fällt Deutschland weiter ab. Das ifo Institut prognostiziert in seiner Konjunkturprognose2 für Deutschland nur ein Wachstum in Höhe von 0,2 % zum Vorjahr, erst im Jahr 2025 soll mit 1,5 % ein deutliches Plus erreicht werden.

Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung kommt es laut ifo Institut erst in der zweiten Jahreshälfte, die konjunkturelle Entwicklung wirkt sich dabei stützend aus.3

Die Inflation in Deutschland wird für 2024 mit 2,3 % prognostiziert, deutlich besser als noch im Vorjahr mit 5,9 %.

Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stabil und die Arbeitslosenquote wird mit 5,8 %auf dem Niveau der Vorjahre erwartet4.

Wie sich diese Aussichten aber vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen entwickeln werden, ist noch nicht absehbar.

Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatz in Höhe von TEUR 12.556. Zudem rechnet das Management aufgrund von weiteren Optimierungsmaßnahmen mit einer verbesserten EBIT-Marge im Geschäftsjahr 2024.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Gesellschaft ist grundsätzlich in das System zur Früherkennung von bestandsgefährdenden Risiken der Konvertia Group Oy eingebunden. Im Hinblick auf zukünftige Risiken verfügt die Gesellschaft über ein detailliertes Finanz- und Berichtssystem. Dazu gehören unter anderem ein monatliches Berichtswesen entsprechend den Konzernrichtlinien mit verschiedenen Analysen und Auswertungen. Des Weiteren wird im Rahmen regelmäßiger Meetings der Geschäftsleitung die Situation der Gesellschaft analysiert und gegebenenfalls Maßnahmen festgelegt.

Der Krieg in Europa und seine Auswirkungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Sicher ist nur, dass die gesamte Wirtschaft vor erheblichen Herausforderungen steht. Diese Aggression stellt die gesamte Europäische Union und insbesondere Deutschland vor erhebliche Herausforderungen in der Sicherheits- und Energiepolitik. Die Herausforderungen des Klimawandels haben ebenfalls einen sicherheitspolitischen Aspekt in Bezug auf eine autonome Energieproduktion. Die Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft und die Verpackungsbranche im Besonderen lässt sich aktuell auch nicht seriös prognostizieren.

Aufgrund der Kundenstruktur ergeben sich nicht unerhebliche Risiken für den weiteren Geschäftsverlauf. Der größte Teil der Aufträge wird von nur einem Kunden platziert, eine breitere Kundenbasis sowie die Steigerung der Mengen bei den bestehenden Kunden ist dringend geboten.

Als Wettbewerbsvorteil sehen wir die zentrale Lage der Gesellschaft in Europa. Dadurch erreichen wir einen Großteil der Kunden innerhalb von 24 Stunden und können so sehr schnell auf deren Anforderungen reagieren.

Ebenso erwarten wir einen positiven Effekt durch den Trend zu nachhaltigen Verpackungen und den Verzicht auf Plastik.

Das Risiko von Forderungsausfällen sehen wir als sehr gering an; in den vergangenen Jahren konnten wir alle Zahlungseingänge vereinnahmen.

Die Konvertia Germany GmbH ist gegen alle wesentlichen betrieblichen Risiken umfassend und ausreichend versichert.

V. Dank an die Mitarbeiter

Die Geschäftsführung dankt an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihr Können und ihre Einsatzbereitschaft zur Bewältigung der umfangreichen Aufgaben im vergangenen Geschäftsjahr beigetragen haben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Baienfurt, den 10. März 2024

Haitti, Ilkka Ilari

1 DESTATIS Pressemitteilung Nr. 20 vom 16.01.2024

2 Ifo Konjunkturprognose vom 6. März 2024 (abgerufen unter: https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt)

3 Ifo Schnelldienst 2/2024, 6. März 2024

4 Ifw Kiel - Kieler Konjunkturberichte Nr. 112 Deutsche Wirtschaft Frühjahr 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.131.602,21 8.818.708,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 168.218,00 227.012,00
II. Sachanlagen 7.963.384,21 8.591.696,87
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.816.030,28 7.070.364,28
2. technische Anlagen und Maschinen 874.660,00 1.132.137,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 270.861,00 363.462,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.832,93 25.733,59
B. Umlaufvermögen 2.151.130,59 2.861.192,90
I. Vorräte 489.498,83 565.017,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 851.002,30 1.871.148,24
1. Forderungen gegen Gesellschafter 486.800,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 851.002,30 1.384.348,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 810.629,46 425.026,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.479,79 51.843,77
Summe Aktiva 10.326.212,59 11.731.745,54

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.021.892,30 938.423,32
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 913.423,32 722.140,93
III. Jahresüberschuss 83.468,98 191.282,39
B. Rückstellungen 2.518.537,18 2.582.834,23
C. Verbindlichkeiten 6.785.783,11 8.210.487,99
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.324.340,36 7.673.749,80
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.324.340,36 7.673.749,80
2. sonstige Verbindlichkeiten 461.442,75 536.738,19
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 461.442,75 536.698,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 40,05
Summe Passiva 10.326.212,59 11.731.745,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.585.756,85 7.175.030,82
2. Personalaufwand 4.219.227,04 4.155.115,24
a) Löhne und Gehälter 3.413.534,67 3.351.452,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 805.692,37 803.662,44
davon für Altersversorgung 3.500,30 54.522,35
3. Abschreibungen 752.981,21 790.359,99
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 752.981,21 790.359,99
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.047.070,95 1.693.954,80
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 392.265,03 188.652,20
davon an verbundene Unternehmen 165.749,80
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 15.743,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 29.354,07 93.832,63
7. Ergebnis nach Steuern 144.858,55 253.115,96
8. sonstige Steuern 61.389,57 61.833,57
9. Jahresüberschuss 83.468,98 191.282,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 Abs. 2 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des § 242ff. HGB sowie des § 42 GmbHG. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB).

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Konvertia Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Baienfurt
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 736020

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend; diese sind im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassen- und Bankbestände wurden zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde grundsätzlich gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt, auf eine Abzinsung wurde verzichtet. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt, die sich voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren wieder umkehren. Eine insgesamt sich ergebende Steuerbelastung ist in der Bilanz als passive latente Steuer anzusetzen. Im Falle einer Steuerentlastung kann eine Bilanzierung der latenten Steuern erfolgen. Von dem Aktivierungswahlrecht in Höhe der sich ergebenden Steuerentlastung wird dahingehend Gebrauch gemacht, dass keine aktiven latenten Steuern angesetzt werden.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt.

Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ausgehende Entwicklung gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres werden dort ausgewiesen.

Die voraussichtliche Nutzungsdauer einzelner Bestandteile des Anlagevermögens lautet wie folgt:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände: 3 - 5 Jahre
2. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten: 5 - 33 Jahre
3. Technische Anlagen und Maschinen: 3 - 11 Jahre
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 - 10 Jahre

Geleistete Anzahlungen sowie Anlagen im Bau werden erst nach Fertigstellung abgeschrieben.

Angabe zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Es bestehen keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr.

Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die im Vorjahr ausgewiesenen Forderungen in Höhe von TEUR 486 wurden im Geschäftsjahr mit entsprechenden Verbindlichkeiten verrechnet.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) und ist vollständig eingezahlt.

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden im Rahmen eines Asset-Deals angeschafft. Zum Erwerbszeitpunkt (2. Januar 2018) lag diesem eine Bewertung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) zu Grunde. Der unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC) ermittelte Erfüllungsbetrag betrug zum Erwerbszeitpunkt TEUR 829. Dieser überstieg den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Wert nach HGB (TEUR 453). Die sich zum Erwerbszeitpunkt ergebende Differenz in Höhe von TEUR 376 wurde in einen gesonderten Posten eingestellt und wird über 15 Jahre aufgelöst (TEUR 226, Vj. TEUR 251).

Zum Bilanzstichtag wurde die Pensionsrückstellung nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der PUC-Methode ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Rentenanpassungen sind mit 2,0 % p. a. eingerechnet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Als Rechnungszins wurde, der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte, durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % angesetzt. Der hieraus resultierende Erfüllungsbetrag betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 821 (Vj. TEUR 863). Zum Bilanzstichtag wurde der fortgeführte Anschaffungswert nach IFRS in Höhe von TEUR 1.047 (Vj. TEUR 1.114) angesetzt, der sich aus dem HGB-Wert und dem fortgeführten Unterschiedsbetrag zusammensetzt.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 14. Der zugrunde gelegte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre beträgt 1,76 %.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.459) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Zahlungsverpflichtung aufgrund von Kundenboni (TEUR 1.117), Rückstellung für Restrukturierung (TEUR 141), Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen (TEUR 70), Personalrückstellungen (TEUR 40), Rückstellungen für Abschlusskosten (TEUR 31), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 27) sowie für Gewährleistungen (TEUR 7). Außerdem werden Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 50 (unsaldiert) bilanziert. Diese werden mit dem Sicherungsvermögen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 24 verrechnet ausgewiesen (Bilanzausweis zum 31. Dezember 2023 TEUR 26). Das Deckungsvermögen wurde anhand von Börsenwerten ermittelt.

Die Verpflichtung für Jubiläumszuwendungen wird nach der Anwartschaftsbarwertmethode ermittelt und zum laufzeitäquivalent abgezinsten notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Als Abzinsungsfaktor wurde für die Jubiläumszuwendungen pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren bei einer restlichen Laufzeit von fünfzehn Jahren verwendet.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Tabelle. Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit < 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
gesamt
TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 383 0 0 383
(Vorjahr) (494) (0) (0) (494)
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0 6.324 0 6.324
(Vorjahr) (0) (7.674) (0) (7.674)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 79 0 0 79
(Vorjahr) (42) (0) (0) (42)
462 6.324 0 6.786
(536) (7.674) (0) (8.210)

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 6.324 (Vj. TEUR 7.674). Es handelt sich bei diesen langfristigen Verbindlichkeiten insbesondere um ein Darlehen aus dem Unternehmenskauf.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingvereinbarungen sowie im geringeren Umfang aus Wartungsverträgen TEUR 7, davon TEUR 3 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Miet- und Leasingverträge sind als Operating Leasing ausgestaltet und daher außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 HGB. Die Vorteile liegen in der Finanzierung sowie der Kalkulierbarkeit der Kosten, Nachteile ergeben sich aus der längeren Bindung an einen Vertragspartner.

Mitarbeiter

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter 65. Davon waren 54 in der Produktion, 3 in der Verwaltung, 4 im Vertrieb sowie 4 in der Technik beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Haitti, Ilkka Ilari, Jyväskylä / Finnland, CEO Konvertia Group Oy

Der alleinige Geschäftsführer ist nicht bei der Gesellschaft angestellt und erhält keine Bezüge aus Lohn und Gehalt.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Run Group Oy, Pyhtää, Finnland, einbezogen. Dies ist zugleich der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss wird im finnischen Handelsregister offengelegt.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Baienfurt, den 22. März 2024

Haitti, Ilkka Ilari

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Konvertia Germany GmbH, Baienfurt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Konvertia Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Konvertia Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2032 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2032 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2032 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 13. Mai 2024

INTARIA AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Rechtsanwälte

Kristin Güra, Wirtschaftsprüferin

Christian Roller, Wirtschaftsprüfer

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