DP-Medsystems AGLiquidiert

Tulpenstraße 26, 82110 Germering, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 171812
Vorher
Blitz 08-805 AG
Eingetragen
17.1.2008
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Gegenstand
Erbringung von Dienstleistungen sowie Erstellung und Vertrieb von Produkten zur Information, Kommunikation und Transaktion aller Beteiligten im Gesundheitswesen mit Hilfe klassischer, konventioneller (beispielsweise Briefdienste, Telefon, etc.) sowie elektronischer (beispielsweise Online, Internet, CD-ROM, Netzwerke etc.) Medien. Hierzu gehören insbesondere, aber nicht ausschließlich, medizinischwissenschaftliche und marketingbezogene Beratungen sowie Erstellung und Vertrieb von Hard- und Softwareprodukten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Michael Wehnelt
seit 20.11.2012
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DP-Medsystems AG

Germering

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022

Lagebericht zum Jahresabschluss 30.09.2022

der Firma DP-Medsystems AG, Germering

A. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland wurde im Jahr 2021 und 2022 noch durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und den Folgen des Ukraine-Krieges beeinflusst. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) aller Wirtschaftsbereiche war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2021 um 2,7 % höher als im Vorjahr. Somit befand sich die Wirtschaft 2021 in einem guten Aufwärtstrend nach den leicht rezessiven Jahren davor. Durch den Ukrainekrieg sind 2022 negative Auswirkungen zu erkennen. Der Anstieg der Inflationsrate, hohe Energiekosten, Materialengpässe, Lieferschwierigkeiten und Personalmangel wird aller Voraussicht die Wirtschaft 2022 deutlich bremsen.

Die Rahmenbedingungen für unsere Kunden, der pharmazeutischen Industrie, sind dagegen seit Jahren stabil und sind kaum negativ beeinflusst durch die Pandemie und den Ukraine-Krieg. Im Gegenteil: Es wurden durch die Entwicklung von Impfstoffen noch mehr Investitionen in die Forschung getätigt.

Auf Basis ihres eigenen European Drug Forecasts hat die britische Agentur Evaluate die Studie "Pharmaceutical Innovation in Europe" vorgelegt. In dieser hat die europäische Pharmaindustrie eine jährliche Wachstumsrate von 3,2 % erreicht und liegt somit über den BIP-Raten der letzten Jahre. Für diese Entwicklung führt Evaluate zwei Gründe an. Zum einen eine Reihe von potentiellen Durchbrüchen auf verschiedenen Gebieten, etwa der Onkologie, in der zum Beispiel der Erfolg der sogenannten Checkpoint-Inhibitoren dazu führen kann, dass sich klinische Leitlinien grundlegend ändern. Weitere Innovationen bei der medikamentösen Behandlung werden für MS, Herzinsuffizienz oder Rheumatismus erwartet. Zum anderen verbessert sich zunehmend die Zusammenarbeit der Pharmaindustrie mit den europäischen Aufsichtsbehörden. Der Start verschiedener Initiativen wie etwa PRIME (um Arzneimittel in der EU schneller auf den Markt zu bringen) können dazu führen, dass sich Hersteller und Regulatoren auf Standards einigen, die den Prozess beschleunigen.

Durch das seit Jahren in Deutschland eingeführte AMNOG-Zulassungsverfahren (AMNOG bedeutet Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) haben sich speziell die Rahmenbedingungen für Agenturen, die neue Produkte in den oben genannten Indikationen begleiten, stark verändert. Die Produkte werden deutlich selektiver zugelassen, da ein spezieller Nutzen gegenüber den etablierten Produkten erkennbar sein muss, um einen Preisvorteil gegenüber etablierten Produkten zu erreichen, die meist bereits aus der Patentlaufzeit heraus und dadurch generisch sind mit den entsprechenden niedrigen Preisvereinbarungen mit den Kostenträgern. Dadurch werden die Anforderungen an die Arztkommunikation deutlich medizinisch-wissenschaftlicher als vor Einführung des AMNOG. Dies erfordert spezielle Kompetenzen der Agenturen, um diese Kommunikation leisten zu können.

Die Werbewirtschaft in Deutschland erzielte 2021 ein Marktvolumen von rund 47,3 Mrd. Euro. Dies bedeutete einen Anteil am BIP von 1,3 Prozent und das ersehnte positive Ergebnis nach dem Rezessionsjahr 2020, auch wenn die Rückkehr zum Vorkrisenniveau (2019) nicht durchgängig gelang. Hohe Inflationsraten, weiter erhebliche Corona-Infektionszahlen und die Folgen des Ukraine-Krieges prägen die ersten Monate 2022. Die Werbewirtschaft erholte sich 2021 - nach dem überdurchschnittlich schwierigen Corona-Jahr 2020 mit -7 Prozent Rückgang des Marktvolumens (Gesamtwirtschaft: -5%) - deutlich. Sie konnte von einer spürbar anziehenden Konjunktur und der sich im Vergleich zum Vorjahr bessernden Konsumstimmung in großen Teilen profitieren. Die Zahl der Erwerbstätigen blieb mit 44,9 Mio. nahezu konstant, die Inflationsrate lag dagegen um 3,1 Prozent höher als im Vorjahr, aber noch weit entfernt von den aktuellen Werten des Jahres 2022. Die Inflation zog jedoch bereits ab der 2. Jahreshälfte 2021, getrieben von deutlich gestiegenen Energiepreisen, an. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 2,7 Prozent, ein höheres Wachstum wurde aufgrund von Lieferengpässen, die die Produktion belasteten - fehlende Mikrochips, Bauteile und Rohstoffe - nicht erreicht. Hinzu kamen zwei Lockdowns im Frühjahr und gegen Ende des Jahres 2021, verbunden mit den bekannten Einschränkungen vor allem für Teile des Einzelhandels, die Hotels und die Gastronomie. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte gingen 2021 preisbereinigt um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück. Damit wurde trotz Erholung der gerade für die Werbewirtschaft so wichtige kraftvolle Neustart des Wirtschaftslebens noch einmal hinausgezögert. Für 2022 erwartet der Sachverständigenrat der Bundesregierung angesichts der geopolitischen Situation, die neben mannigfaltigen Belastungen eine große Unsicherheit über die weitere konjunkturelle Entwicklung mit sich bringt, ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um lediglich 1,8 Prozent. Laut Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) drücken hohe Preise und der Ukraine-Krieg die Konsumlaune bei Verbrauchern in Deutschland: Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartungen als auch die Anschaffungsneigung müssen spürbare Einbußen hinnehmen. Eine verbesserte Gesamtkonjunktur ist erst ab der zweiten Jahreshälfte 2022 denkbar und kann dann auch zeitversetzt die Werbewirtschaft erreichen.

Die Pandemie bedeutet einen Booster bei den Budgetverschiebungen hin zu digitalen Werbeformen. Die starken, teilweise dominanten Marktpositionen weniger Plattformen, die auf der Angebots- wie der Nachfrageseite - teilweise gleichzeitig - oder gar marktübergreifend ihren Datenreichtum, Netzwerkeffekte und Skalierungsmöglichkeiten zur Geltung bringen können, erklären die außerordentlich einseitigen Effekte innerhalb des Digitalmarkts auch im Jahr 2021. Weiterhin profitierten hauptsächlich die Megaplattformen vom Online-Werbeboom: Google setzte im vergangenen Jahr weltweit 209,5 Mrd. US-Dollar mit Werbung um, Facebook 115 Mrd. US-Dollar und auf Rang 3 lag Amazon mit 31,16 Mrd. US-Dollar. 2022 wird Google voraussichtlich einen weltweiten Marktanteil von 30 Prozent an der digitalen Werbung erzielen. Publisher und Vermarkter auf der einen und Werbungtreibende und ihre Marktpartner auf der anderen Seite benötigen in Bezug auf die Vermarktung von Online-Werbung einen gleichberechtigten Zugang zu relevanten Daten und faire, angemessene und diskriminierungsfreie Zugangs- und Verhaltensbedingungen auf den Plattformmärkten. Die neuartige Regulierung durch den DMA geht in die richtige Richtung. Der ZAW hatte sich hierfür stark gemacht und maßgebliche Änderungen im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens erzielen können. Ob damit eine wirksame Regulierung digitaler Werbemärkte erreicht werden kann, ist offen. Die Chancen hierfür haben sich jedoch verbessert.

Die Gesellschaft belegt ohne die Beteiligungen 2021 Platz 27 des Rankings von inhabergeführten Agenturen in Deutschland (Quelle AG Rankingliste Horizont, W&V und GWA). Betrachtet man den Sektor der Healthcare-Agenturen belegt die Gesellschaft 2021 Platz 3 im Pfeffers Agentur-Ranking.

2. Geschäftsverlauf der Agentur

Die Gesellschaft ist seit Jahren in einem sehr starken Wachstum. Der Honorarumsatz (Umsatz abzüglich direkter Fremdkosten) konnte gegenüber dem Vorjahr von 8,6 Mio € auf 10,3 Mio € um 19 % gesteigert werden. Die Jahre zuvor wuchs das Honorarvolumen um 38% im Geschäftsjahr 2020/2021, bzw. 48% im Geschäftsjahr 2019/2020. Das Wachstum hat sich also gegenüber den Vorjahren stetig reduziert, liegt aber immer noch in einer herausfordernden Größenordnung.

Insbesondere Bestandskunden haben ihr Engagement bei der Gesellschaft erheblich ausgeweitet. Dies resultiert in erster Linie aus der Qualität der Arbeit und der einzigartigen Kompetenz unseres medizinischen Personals und unserer Kompetenz des in der Agenturszene einzigartigen Medical Departments. Auf der anderen Seite sind die Mitarbeiter in der Gesellschaft der Schlüssel zum Erfolg. Eine hohe Identität zur Gesellschaft und ihren Werten resultiert in einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit und äußerst geringen Fluktuation. Dies wiederum dient in erster Linie der Kundenbeziehung durch lange Zusammenarbeit von eingearbeiteten und erfolgreichen kompetenten Teams. In einem derartigen Wachstumsprozess sind die Anforderungen an Human Resources enorm. Durch entsprechende Maßnahmen konnten wir das Mitarbeiterwachstum mit sehr gutem Personal meistern.

Gleichzeitig haben wir neue Kunden gewonnen. Da die Agentur in der Regel nicht kampagnenbezogen arbeitet, sondern ganze Indikationen abdeckt, sind Kundenverluste eher die Ausnahme. Daraus resultieren langfristige und stabile Kundenbeziehungen. Der Nachfrage nach digitalen Formaten werden wir durch Aufbau von Digitalspezialisten gerecht. Dieser Aufbau wird sich in der Zukunft auch weiter fortsetzen. Neben den klassischen Werbeformen hat die Gesellschaft nun im 2. Jahr auch Media-Dienstleistungen angeboten. Nimmt man den Umsatz unserer Tochtergesellschaft Kernmedia mit in die Betrachtung, so konnte bereits im 2. Jahr fast 9 Mio € Mediaumsatz dargestellt werden. Die Wachstumsrate beträgt in diesem Segment über 50%. Die Gesellschaft hat eine Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 2021/2022 von 47,5% (Vorjahr 49%) und das Forderungsmanagement an ein Factoring Unternehmen übergeben. Dadurch entstehen zusätzlich zu den Eigenkapitalbeständen weitere erhebliche Liquiditätsreserven, die für das Wachstum auch in der Zukunft ausreichen.

Die Gesellschaft hat in dem Geschäftsjahr die Ammersee Communication GmbH übernommen. Ziel war es, zusätzliche Kompetenzen und ein Kundenportfolio im Bereich Consumer/OTC-Health zu erwerben. Die Integration in die Prozessstrukturen der Gesellschaft ist gelungen und die Kunden konnten gehalten und ausgebaut werden.

3. Lage der Gesellschaft

Basierend auf der nachfolgend erläuterten Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage halten wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft insbesondere auch vor dem Hintergrund der Wirtschaftssituation insgesamt für deutlich positiv.

3.1 Vermögenslage

Das Anlagevermögen erhöhte sich von TEUR 725 auf TEUR 988 (+36%). Diese Erhöhung resultiert in erster Linie aus dem Zukauf von Dienstfahrzeugen für neue Mitarbeiter, sowie dem Kauf der Ammersee Communication GmbH.

Die Forderungen stiegen um 36% auf 3,59 Mio €. Der Kassenbestand reduzierte sich um 19% auf 1,05 Mio €. Die Veränderungen sind in erster Linie dem Wachstum geschuldet. Die vorstehend beschriebenen Veränderungen führten insgesamt zu einer im Vorjahresvergleich auf 5,68 Mio € (21,1 %) erhöhten Bilanzsumme.

Das Eigenkapital stieg um TEUR +401 auf 2,7 Mio €. Der Anstieg resultiert aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 1,75 Mio €, dem die Gewinnausschüttung in Höhe von 1,35 Mio € gegenübersteht. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich unter Berücksichtigung der erhöhten Bilanzsumme von 49 % auf 47,5 %.

Die Rückstellungen erhöhten sich stark auf 1,56 Mio € (+30 %) und betreffen überwiegend den Personalbereich. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich von 1,19 Mio € im Vorjahr auf 1,41 Mio €. Diese Steigerung resultiert nahezu ausschließlich aus der Neuaufnahme von KfZ-Darlehen im Rahmen der Käufe der neuen Dienstfahrzeuge.

3.2 Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich aus eigenerwirtschaftetem Cash Flow. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Die Gesellschaft verfügt in ausreichendem Maß an liquiden Mitteln, um das operative Geschäft abzudecken.

3.3 Ertragslage

Die eigenen Honorarumsätze der Gesellschaft lagen im Geschäftsjahr mit 10,3 Mio € 19% über Vorjahresniveau (8,6 Mio €).

Der Personalaufwand lag mit 6,59 Mio € (+27,2 %) deutlich über dem Vorjahresniveau (5,18 Mio €). Der Anstieg resultiert vorrangig aus der gestiegenen Mitarbeiterzahl. Aber auch durch den starken Anstieg des Honorarvolumens in den Vorjahren konnten die erforderlichen Stellen erst zeitversetzt besetzt werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 1,61 Mio € (+30,9%) auf niedrigem Niveau ebenfalls deutlich über dem Vorjahr. Die Beteiligungserträge lagen mit TEUR 77 über dem Vorjahreswert (TEUR 34). Nach Abzug von Zinsen, Ertragsteuern und sonstigen Steuern weist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021/2022 einen Jahresüberschuss von 1,75 Mio € aus, der nahezu exakt auf Vorjahresniveau liegt.

4. Umweltschutz

Nachhaltigkeit ist zunehmend ein wesentlicher Faktor für zukunftsfähige Unternehmen. Die Anforderungen an die Gesellschaft und die Wirtschaft wachsen stetig und haben immer größer werdenden Einfluss auf Unternehmen und deren Produkte, Projekte, Prozesse und Menschen. In einem tiefgreifenden Prozess haben wir uns EcoVadis zertifizieren lassen. Aufgrund unserer Maßnahmen bei der Umstellung auf nachhaltiges Arbeiten bekamen wir die EcoVadis-Zertifizierung in Silber. Die durchgeführte Nachhaltigkeitsbewertung konzentrierte sich auf die Bereiche Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Dabei wurden in einem aufwändigen Prozess das Engagement sowie die Nachhaltigkeitsleistung ermittelt und die gelebte Praxis durch EcoVadis bewertet.

Das Thema Umwelt berücksichtigt sowohl betriebliche Faktoren wie Energieverbrauch und Abfallmanagement als auch die Produktverwaltung innerhalb des Unternehmens. Einsparung von Energie, wie z.B. die Reduktion des Energieverbrauchs der Beleuchtungssysteme, der Einsatz von effizienten HLK-Geräten (Heizung, Lüftung und Klimaanlage), die Erzeugung erneuerbarer Energien sowie die Reduktion des Energieverbrauchs der IT-Infrastruktur. Im zweiten Teil des Zertifizierungsverfahrens wurden der sensible Themenkomplex Ethik und das Selbstverständnis des Unternehmens besonders im Hinblick auf den Umgang mit Interessenskonflikten oder Korruption zeigt die Gesellschaft ihr vorbildliches Handeln. Außerdem zählt ein ausgeprägtes Bewusstsein im Umgang mit personenbezogenen Daten zum Schutz von Kunden und Klienten zu den ethischen Stärken.

Neben Maßnahmen, die zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen, ist Inklusion, Gleichstellung und Diversität ein wichtiges, täglich präsentes und gelebtes Thema. Hierzu gehören auch die Arbeitsbedingungen an sich, die Mitarbeitergesundheit sowie die Arbeitssicherheit.

5. Investitionen

Die Gesellschaft investierte auch in diesem Geschäftsjahr in die Zukunftsfähigkeit. Einen Großteil der Investitionen stellen neue, insbesondere elektrisch angetriebene Dienstwägen dar. Neben den Investitionen in Fahrzeuge wurde in die Ausweitung des Leistungsportfolios investiert. Um die Kompetenz in den Consumer/OTC-Markt zu stärken, wurde die Beteiligung an der Ammersee Communications GmbH erworben. Weitere Investitionen in Personal, Standorte und Kompetenz werden in den nächsten Jahren für dieses Geschäftsfeld folgen.

Für den Bereich Bewegtbilder, Schulungsvideos und Präsentationsunterstützung wurde im Vorjahr ein Studio eingerichtet, in dem man hochprofessionell Videos, Interviews und Präsentationen erstellen kann. Das Investment umfasste eine Vielzahl an Kameras, Monitoren, Regie-Equipment sowie spezielle Leuchtmittel und einen Greenscreen, der in diesem Jahr noch vollständig ausgerüstet wurde. Im Produktionsbereich investierte die Gesellschaft in eine neue Digitaldruckmaschine und in eine elektronischen Schneide- und Falzmaschine. Dadurch konnten wir wieder die höchste Qualität auch in diesem Bereich anbieten. Die Geschäftsräume in Germering wurden modernisiert durch neue ergonomische Möbel, neue kleine Glaskonferenzräume und eine Klimatisierung.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der Gesellschaft

1. Prognosebericht

Wesentliche Prognoseannahmen

Die globale Pandemie und der Ukraine-Krieg haben immer noch erhebliche Auswirkungen. Bisher ist die pharmazeutische Industrie dabei nahezu nicht betroffen gewesen. Dennoch muss damit gerechnet werden, dass dies zukünftig Einfluss nehmen kann. Aufgrund des bereits erkennbaren Rückgang des Wachstums gehen wir davon aus, dass auch im Geschäftsjahr 2022/2023 diese Reduktion weiter anhält. Diese werden in der Prognose für das Geschäftsjahr 2022/2023 berücksichtigt.

Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen

Für das deutsche BIP geht die Bundesregierung in der Frühjahrsprojektion für das Jahr 2023 von einem preisbereinigten Anstieg um +3 % aus. Die starke Inflation und die unsichere Preisentwicklung im Energiesektor bergen erhebliche Risiken für die zukünftigen Entwicklungen. Inwieweit dies auch die pharmazeutische Industrie treffen wird, ist unklar, aber im Grunde nach wenig wahrscheinlich.

Auswirkungen auf die Kommunikations- und Werbebranche

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der pharmazeutischen Industrie auf das Kerngeschäft der Gesellschaft sind als positiv einzustufen. Viele innovative Ansätze werden zukünftig an den Arzt kommuniziert werden müssen. Somit ist davon auszugehen, dass die Auftragslage bei den Agenturen, die für diese Kunden arbeiten, zumindest stabil bleiben sollte.

Ausblick auf die Entwicklung der Gesellschaft

Aufgrund der nachhaltigen Anfragen unserer Kunden und der Entwicklung der Neukunden aus dem Geschäftsjahr gehen wir von demselben Wachstum aus, das wir bereits in diesem Geschäftsjahr gesehen haben. Aufgrund von Optimierungen bei den direkten Kosten gehen wir sogar von einem etwas höheren Wachstum des Honorarumsatzes aus. Zudem entwickelt sich das Mediageschäft deutlich weiter und wir planen unsere Consumer/OTC-Expertise weiter auszubauen und auch hier neue Kunden hinzuzugewinnen und bestehenden Kunden diese Dienstleistungen anzubieten. Der Mix aus Weiterentwicklung der bestehenden Kunden, Ausbau von neuen Kunden und Ausbau unserer neuen Dienstleistungen sollten der Gesellschaft das weitere Wachstum sichern.

2. Risikobericht

Die Gesellschaft hat im Vergleich zum Wettbewerb eher langfristige Kundenbeziehungen, wenig Kundenfluktuation und verfügt über ein breites Leistungsportfolio. Dennoch kann sich die Auftragslage negativ verändern. Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mit einer variablen Matrixstruktur, die es ermöglicht, Ressourcen optimal einzusetzen und bei Bedarf auch der Auftragslage anzupassen. Um die Qualität langfristig zu sichern, entwickeln wir unsere Mitarbeiter bedarfsorientiert weiter und durch die Matrixstruktur kann auch zukünftig fachliche Qualität bei den unterschiedlichen Leistungen sichergestellt werden.

Eine zeitnahe und umfassende Berichterstattung wesentlicher aktueller Informationen an den Vorstand ist jederzeit durch Einsatz einer sich weiterentwickelnden Agentursoftware und einem kontinuierlichen Controlling gewährleistet.

Risiken, die allein oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Gesellschaft oder ihrer Beteiligungen gefährden könnten, sind nicht erkennbar.

3. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den bilanzierten Finanzinstrumenten zählen neben den Finanzanlagen die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Kreditinstituten. Bei der Finanzierungstätigkeit kommt uns zugute, dass unsere Hausbanken uns eine gute Bonität bescheinigt haben.

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Ausfallrisiken bestehen nahezu keine, da unsere Kunden zu den größten pharmazeutischen Konzernen gehören. Durch das Factoring wird zudem das Ausfallrisiko zu nahezu 100% auf das Factoring-Unternehmen übertragen.

Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten, erhaltenen Anzahlungen, sonstigen Rückstellungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten. Zum Ausgleich von Liquiditätsschwankungen stehen zudem ausreichende Kreditlinien zur Verfügung, die bei Bedarf auch ausgeweitet werden können. Ein Liquiditätsrisiko dahingehend, dass das Unternehmen seinen kurzfristigen oder künftigen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nur unter geänderten Bedingungen nachkommen kann, sehen wir nicht. Wir schätzen die Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten insgesamt als gering ein.

4. Chancenbericht

Mit unserer starken medizinischen Kompetenz und der integrierten Kommunikation über alle Kanäle, das vor allem auf die Effizienz und Ergebnisorientierung von Kommunikations- und Werbemaßnahmen abstellt, versprechen wir uns bei unseren Kunden weiterhin zu punkten. Wir sehen zudem die Chance, unsere Umsätze innerhalb eines Kunden deutlich und kontinuierlich auszuweiten, sobald der Nutzen unserer medizinischen Kompetenz erkannt und intern kommuniziert wurde.

Des Weiteren bergen die gerade erst begonnenen Leistungsbereiche Consumer/OTC und Media noch erhebliches Potential für die nächsten Jahre. Die Stärkung unserer Digitalkompetenz wird zudem den Entwicklungen auch bei unseren Kunden entgegenkommen. Bei unserem Wachstum werden wir auch neue Standorte entwickeln, die aufgrund der Kundennähe oder regionaler Besonderheiten hier einen Vorteil gegenüber Wettbewerbern bieten können.

Die strategische Weiterentwicklung der Gesellschaft, unsere medizinische Kompetenz auf neue Leistungsbereiche auszuweiten, werden wir konsequent vorantreiben.

 

Germering, den 8. Dezember 2022

Der Vorstand

gez. Dr. Claus Wilimzig

gez. Michael Wehnelt

gez. Franziska Thiele

Bilanz

Aktiva

30.9.2022
EUR
30.9.2021
EUR
A. Anlagevermögen 988.441,53 724.722,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 60.549,00 52.142,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 10.380,00 15.797,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 50.169,00 36.345,00
II. Sachanlagen 755.300,00 572.080,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 755.300,00 572.080,00
III. Finanzanlagen 172.592,53 100.500,00
1. Beteiligungen 172.592,53 100.500,00
B. Umlaufvermögen 4.643.362,16 3.928.413,81
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.596.452,35 2.640.786,12
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10.714,00 10.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.585.738,35 2.630.786,12
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.046.909,81 1.287.627,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.447,89 36.536,75
Summe Aktiva 5.678.251,58 4.689.672,56

Passiva

30.9.2022
EUR
30.9.2021
EUR
A. Eigenkapital 2.705.468,44 2.304.575,66
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen 30.000,00 30.000,00
III. Bilanzgewinn 2.375.468,44 1.974.575,66
davon Gewinnvortrag 624.575,66 224.284,70
B. Rückstellungen 1.558.496,14 1.196.384,75
C. Verbindlichkeiten 1.414.287,00 1.188.712,15
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.160.398,08 1.027.841,32
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 253.888,92 160.870,83
Summe Passiva 5.678.251,58 4.689.672,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1.10.2020 - 30.9.2021
EUR
1. Rohergebnis 10.834.482,09 9.102.069,81
2. Personalaufwand 6.588.922,66 5.180.354,39
a) Löhne und Gehälter 5.520.901,70 4.289.489,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.068.020,96 890.864,48
davon für Altersversorgung 186.704,85 162.833,29
3. Abschreibungen 256.162,22 273.269,29
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 256.162,22 273.269,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.612.351,36 1.225.525,86
5. Erträge aus Beteiligungen 77.389,69 34.385,47
davon aus verbundenen Unternehmen 77.389,69 34.385,47
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10,56
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.733,65 9.815,31
davon aus verbundenen Unternehmen 250,00 402,22
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 84.053,45 57.083,68
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 647.233,52 659.746,41
10. Ergebnis nach Steuern 1.750.892,78 1.750.290,96
11. Jahresüberschuss 1.750.892,78 1.750.290,96
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 624.575,66 224.284,70
13. Bilanzgewinn 2.375.468,44 1.974.575,66

Jahresabschluss zum 30. September 2022

Anhang

der DP-Medsystems AG, Tulpenstraße 26, 82110 Germering

Sitz: Germering

AG München, HRB Nr. 171812

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die DP-Medsystems AG ist eine medizinische Fachagentur für Kommunikation im Gesundheitswesen. Sie arbeitet in gemieteten Büroräumen in den Standorten Germering bei München und Leipzig.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Germering und wird unter der HRB Nr. 171812 im Handelsregister des Amtsgerichts München geführt.

Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes sowie der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung unter Beachtung des Gesetzes zur Umsetzung der Bilanzrichtlinie 2013/34/EU (BilRUG) erstellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gem. § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren.

Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung des Anhangs gem. § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

B. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Bewertung des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes sowie der entgeltlich erworbenen EDV-Software erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen.

Selbständig nutzbare bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Berichtsjahr gem. § 6 Abs. 2 S. 1 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen.

2. Finanzanlagen

Die Beteiligungen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen angesetzt.

4. Liquide Mittel

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

5. Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind jeweils mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs ist.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben, da sich bereits bei Erwerb eine Verschiebung der Geschäftsbereiche und Umsatzfelder abzeichnete, so dass von einer kürzeren Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwerts auszugehen ist.

2. Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist an der dp-medconnect GmbH, Gröbenzell mit 51 % beteiligt. Das Eigenkapital zum 31.12.2021 beträgt TEUR 319,7, das Ergebnis des Wirtschaftsjahres 2021 EUR 202,3.

Die Gesellschaft ist außerdem an der Ammersee-Communication GmbH, München mit 100 % beteiligt. Das Eigenkapital zum 31.12.2021 beträgt TEUR 53,3, das Ergebnis des Wirtschaftsjahres 2021 EUR 21,1.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft an der kernmedia - Agentur für Kommunikation im Gesundheitswesen GmbH, Gröbenzell mit 50 % beteiligt. Das Eigenkapital zum 30.09.2021 beträgt TEUR 19,3.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen in Höhe von TEUR 676 haben eine Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren. Die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 300.000,00 und ist eingeteilt in 300.000 Stückaktien.

Vom Bilanzgewinn wurden im laufenden Geschäftsjahr Dividenden an die Aktionäre in Höhe von TEUR 1.350 ausgeschüttet.

5. Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind mögliche Einzelrisiken angemessen und ausreichend berücksichtigt worden. Es wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 26 für Jahresabschlusskosten, TEUR 586 für Urlaub, Überstunden, Prämien und Jubiläumszahlungen, TEUR 150 für nachlaufende Kosten, TEUR 15 für Aufsichtsratsvergütungen, sowie TEUR 41 für sonstige nachlaufende Kosten gebildet.

6. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.160 (im Vorjahr: TEUR 1.027) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 254 (im Vorjahr TEUR 161) mit einer Restlaufzeit von 1 und 5 Jahren enthalten.

Von den Verbindlichkeiten ist ein Betrag in Höhe von TEUR 292 (im Vorjahr: TEUR 236) durch die finanzierten Vermögensgegenstände besichert.

C. WEITERE ANGABEN

1. Vorstand

Die Geschäftsführung obliegt dem Vorstand, welcher im Geschäftsjahr 2021/2022 vertreten wurde durch:

- Herrn Dr. Claus Wilimzig, Arzt, Bad Wörishofen,

- Herrn Michael Wehnelt, Mathematiker, Gräfelfing, und

- Frau Franziska Thiele, Ernährungswissenschaftlerin, München.

Bezüglich der Vergütungen der Geschäftsführungsorgane wird von dem Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

2. Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht gem. § 9 der Satzung aus drei Mitgliedern. Der Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2021/2022 vertreten durch:

- Herrn Dr. Ralf-R. Latz, Arzt, München,

- Frau Livia Wilimzig, Übersetzerin, Bad Wörishofen und

- Herrn Andres Wittermann, Kommunikationsberater, Windach.

Aufsichtsratsvorsitzender war Herr Dr. Ralf-R. Latz, sein Stellvertreter Herr Wittermann.

3. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 108 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt. Diese lassen sich in die folgenden Gruppen unterteilen:

Germering Leipzig
Mitarbeiter insgesamt Ohne Vorstand 91 17
Teilzeit 42 6
Elternzeit 3 1
Aushilfen 4 1

4. Honorar Abschlussprüfer

Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt TEUR 14. Weitere Leistungen hat er nicht erbracht.

5. Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.751. Über dessen Verwendung entscheidet die Hauptversammlung.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von jährlich TEUR 184. Der Mietvertrag Germering kann erstmals zum 30.7.2025 gekündigt werden.

 

Germering, 8. Dezember 2022

Der Vorstand:

Dr. Claus Wilimzig

Michael Wehnelt

Franziska Thiele

ANLAGENSPIEGEL ZUM 30. September 2022

Anschaffungskosten
Stand 01.10.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und erte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 362.305,53 32.500,56 5.503,95 389.302,14
2. Geschäfts- und Firmenwert 26.930,08 0,00 0,00 26.930,08
389.235,61 32.500,56 5.503,95 416.232,22
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.237.926,09 440.490,66 162.906,34 1.515.510,41
1.237.926,09 440.490,66 162.906,34 1.515.510,41
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 100.500,00 72.092,53 0,00 172.592,53
100.500,00 72.092,53 0,00 172.592,53
1.727.661,70 545.083,75 168.410,29 2.104.335,16
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.10.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.09.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und erte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 325.960,53 18.578,56 5.405,95 339.133,14
2. Geschäfts- und Firmenwert 11.133,08 5.417,00 0,00 16.550,08
337.093,61 23.995,56 5.405,95 355.683,22
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 665.846,09 232.166,66 137.802,34 760.210,41
665.846,09 232.166,66 137.802,34 760.210,41
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.002.939,70 256.162,22 143.208,29 1.115.893,63
Buchwerte
Stand 30.09.2022
EUR
Stand 01.10.2021
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und erte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.169,00 36.345,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 10.380,00 15.797,00
60.549,00 52.142,00
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 755.300,00 572.080,00
755.300,00 572.080,00
III. FINANZANLAGEN
Beteiligungen 172.592,53 100.500,00
172.592,53 100.500,00
988.441,53 724.722,00

Bericht des Aufsichtsrats

Feststellungsbeschluss & Bericht des Aufsichtsrates der

DP-Medsystems AG, Germering zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 (01.10.2021 - 30.09.2022)

Am 09.06.2008 erwarben Dr. Claus Wilimzig und Dr. Ralf-R. Latz 100% des Aktienkapitals der in das Handelsregister beim AG München unter der Nr. HRB 171 812 eingetragenen Vorratsgesellschaft und erhöhten deren Grundkapital um Euro 50.000 auf Euro 100.000. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 04.03.2010 wurde das Grundkapital um Euro 100.000 auf Euro 200.000 erhöht. Gleichzeitig wurde ein genehmigtes Kapital in Höhe von Euro 100.000 geschaffen, welches im Jahre 2011 durch zwei Kapitalerhöhungen um jeweils Euro 50.000 ausgenutzt wurde. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt seitdem unverändert Euro 300.000.

Die ordentliche Hauptversammlung vom 19.12.2017 hatte Herrn Dr. Ralf-R. Latz, Frau Livia Wilimzig sowie Herrn Andres Wittermann nach Ablauf der fünfjährigen Amtszeit als Mitglieder des 3-köpfigen Aufsichtsrates wiedergewählt. In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrates vom gleichen Tag wurde Herr Dr. Latz zum Vorsitzenden, Herr Wittermann zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Der Vorstand ist unverändert mit Herrn Dr. Claus Wilimzig (Eintritt Juni 2008), Herrn Michael Wehnelt (Eintritt Februar 2012) und Frau Franziska Thiele (Eintritt Januar 2016) hochkarätig und sehr branchenerfahren besetzt.

Der Aufsichtsrat der DP-Medsystems AG hat im Geschäftsjahr 2022 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und sich kontinuierlich über die Entwicklung des Unternehmens und den Verlauf der Geschäftsaktivitäten informiert.

Hierzu dienten schriftliche Berichte des Vorstands über die Entwicklung, regelmäßige informelle Treffen zwischen Mitgliedern des Vorstands und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates, sowie vier Präsenzsitzungen (07.12.21, 07.03.22, 27.06.22, 19.09.22) unter regelmäßiger Teilnahme aller Gremienmitglieder.

Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft haben sich im Geschäftsjahr 2022 weiter positiv entwickelt, die Umsatzerlöse konnten auf€ 18.607.015 gesteigert werden, der Gewinn (nach Unternehmenssteuern) belief sich auf € 1. 750.893. Die geplante Dividende beträgt € 4,50 pro Aktie (vor persönlichen Steuern). Die Anzahl der Arbeitnehmer lag mit 108 erneut deutlich über dem Vorjahr (84).

Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten Vorstand und Aufsichtsrat trotz eines wettbewerbslntensiven Umfelds eine weiterhin positive Entwicklung.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 ist unter Einbeziehung der Buchführung und der Auskünfte des Vorstands von Herrn Garsten Pöhler (Dipl.-Betriebswirt & Steuerberater), Germering, aufgestellt worden. Die Kanzlei .Kantenwein • Zimmermann • Spatschek & Partner• hat im Rahmen der nachfolgenden Wirtschaftsprüfung ihr bestätigendes Testat erteilt.

Der Aufsichtsrat hat in seiner heutigen Sitzung den Jahresabschluss unter Einschluss des durch die Wirtschaftsprüfer erteilten Testates geprüft und einstimmig gebilligt. Er hat keinerlei Einwendungen erhoben. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für die engagierte und beeindruckend erfolgreiche Arbeit in diesem Geschäftsjahr.

 

München, den 21.12.2022

Der Aufsichtsrat

Dr. Ralf-R. Latz, Vorsitzender

sonstige Berichtsbestandteile

 

Germering, 8. Dezember 2022

Der Vorstand:

Dr. Claus Wilimzig

Michael Wehnelt

Franziska Thiele

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.12.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die DP-Medsystems AG, Germering

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der DP-Medsystems AG, Germering, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DP-Medsystems AG, Germering, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2021 bis zum 30.09.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 12. Dezember 2022

Dr. Thomas Kantenwein, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.