NORMA Unternehmens Stiftung
FürthStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Winfried Vogt seit 23.11.2021 | Vorstandsmitglied |
Gerd Köber seit 9.12.2011 | Vorstandsmitglied |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NORMA Unternehmens StiftungFürthKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNLAGEBERICHT 2023I. Grundlagen des Konzerns II. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen b. Geschäftsverlauf c. Lage d. Finanzielle Leistungsindikatoren e. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. GRUNDLAGEN DES KONZERNS Der von der NORMA Unternehmens Stiftung als Mutterunternehmen geführte Konzern (im Folgenden: NORMA Konzern) betreibt in Deutschland, Frankreich, Tschechien und Österreich Lebensmittel-Discountmärkte, in denen ein begrenztes Sortiment an Lebensmittelartikeln, Gütern des täglichen Bedarfs und wöchentlich wechselnden Non-Food Artikeln mit hoher Qualität zum Niedrigpreis angeboten werden. Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist Deutschland. Außerdem werden für den deutschen Markt Non-Food Artikel über einen Onlinehandel vertrieben. Zweck der NORMA Unternehmens Stiftung ist der Erhalt, die Sicherstellung der Fortführung und die Förderung der NORMA/ROTH Unternehmen, um die Unternehmensgruppe NORMA/ROTH langfristig und nachhaltig auf dem Markt konkurrenzfähig zu erhalten. Neben der Übernahme der Geschäftsführung und Vertretung von operativen Gesellschaften übt die NORMA Unternehmens Stiftung keinen weiteren operativen Geschäftsbetrieb aus. II. WIRTSCHAFTSBERICHT a. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Aufgrund der Tatsache, dass der Lebensmitteleinzelhandel von konjunkturellen Schwankungen nahezu unabhängig ist, hatte die Entwicklung der Branche in den vergangenen Jahren und so auch in 2023 keinen übermäßigen Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Stiftung. In unserem Kernmarkt Deutschland wuchs der Umsatzanteil des Discounts am Gesamtmarkt des Lebensmitteleinzelhandels laut dem GfK Consumer Index 12/2023 von 36,8 % auf 37,8 % an. Für den Discount entspricht dies einer Steigerung von 2,5 % beim Nettoumsatz (Quelle: GfK Consumer Index 12/2023). Die ausländischen Märkte waren in 2023 durch eine vergleichbare Dynamik geprägt. b. Geschäftsverlauf Der NORMA Konzern hat im Jahr 2023 einen Umsatz von 4.637,3 Millionen Euro (Vj. 4.450,9 Millionen Euro) erzielt (davon im Ausland 341,0 Millionen Euro, Vj. 329,5 Millionen Euro - entspricht ca. 7,4 %, Vj. 7,4 %). Die Steigerung zum Vorjahr beträgt rund 4,2 %. Der darin enthaltene Umsatz der deutschen NORMA Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG ist im Vergleich zum Vorjahr um über 4,6 % gestiegen Die Steigerungen sowohl auf Konzernebene als auch bei der Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co. KG liegen damit deutlich über dem Markt. c. Lage Die Konzernbilanzsumme 2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 68,0 Millionen Euro auf 1.319,4 Millionen Euro (Vj. 1.251,4 Millionen Euro) erhöht. Die einzelnen Bilanzposten veränderten sich wie folgt:
Die Gesamtinvestitionen in das Sachanlagevermögen sowie in immaterielle Vermögensgegenstände betrugen im Geschäftsjahr 71,2 Millionen Euro (Vj. 55,4 Millionen Euro). Die in 2023 getätigten Investitionen konnten vollständig aus dem erwirtschafteten Cash-Flow finanziert werden. Für 2024 und die Folgejahre planen wir Investitionen in etwa der durchschnittlichen Investitionshöhe der Vorjahre, die einerseits reine Ersatzinvestitionen darstellen, andererseits das Wachstum unseres Konzerns fördern (Expansion unseres Filialnetzes durch Neueröffnungen und Flächenerweiterungen, Investitionen in erneuerbare Energien (PV Anlagen)). Diese Investitionen werden wieder aus dem erwirtschafteten Cash-Flow bestritten. Auf die Inanspruchnahme von Finanzierungen durch Kreditinstitute konnte unverändert verzichtet werden. Der Bestand der liquiden Mittel konnte auf hohem Niveau ausgebaut werden. Das Eigenkapital des Konzerns konnte im Geschäftsjahr durch den positiven Geschäftsverlauf weiter ausgebaut werden und beträgt jetzt erstmals über 50 % bezogen auf die Bilanzsumme. Die erfreuliche Entwicklung ist auf die Umsatzsteigerung von über 4,1 %, die Verbesserung des Filialnetzes, die nachhaltige Sortimentsstrategie, der strukturellen Optimierung der Logistik, die nachhaltige Personalpolitik und die Steigerung der Kundenanzahl zurückzuführen. Die positive Geschäftsentwicklung der letzten Jahre bilden ein solides Fundament für den zukünftigen Geschäftserfolg. d. Finanzielle Leistungsindikatoren Verbunden mit der positiven Geschäftsentwicklung haben sich die finanziellen Leistungsindikatoren verbessert. Vor dem Hintergrund unserer langfristigen strategischen Überlegungen und Planungen haben die interne Steuerung des Konzerns, die Entwicklung des Rohertrages, die Entwicklung der Liquidität, zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit, und die weitere Stärkung des Eigenkapitals zentrale Bedeutung. Trotz des gestiegenen Umsatzes (+ 186,4 Millionen Euro oder + 4,2 %) sind unsere Lieferanten-verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag nur unterproportional um 5,9 Millionen Euro (+ 1,4 %) gestiegen. Diesen Umstand berücksichtigend und der vollständig aus eigener Kraft bestrittenen Investitionen in Höhe von 71,2 Millionen Euro konnten unsere liquiden Mittel (zusammen mit den Wertpapieren des Umlaufvermögen) mit 385,3 Millionen Euro (Vj. 358,5 Millionen Euro) auf hohem Niveau weiter ausgebaut werden. e. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als Lebensmitteldiscounter sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Kunden, unseren Mitarbeitern, unseren Lieferanten, der Gesellschaft und der Nachhaltigkeit unseres Handelns bewusst. Gerade durch Ergänzung des klassischen Discountsortimentes mit regionalen Bausteinen (z.B. "Qualität aus Franken") ist es uns durch die daraus resultierenden kurzen Lieferwege und des Einsatzes effizienter Transportmittel gelungen, die Belastungen für die Umwelt deutlich zu reduzieren. U.a. die Optimierung der Logistikketten in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Dienstleistern ermöglicht es uns, unseren Kunden frische, regionale Artikel zu günstigen Preisen anbieten zu können. Durch die Eröffnung des neuen Logistikstandorts der Norma Deutschland in Gerolzhofen im Mai 2023 wurde eine deutliche Optimierung der Anlieferwege zu den zugehörenden Filialen erreicht. Ebenso trägt der Ausbau der Tiefkühlung an unserem Standort in Dettingen zu einer fortlaufenden Optimierung der Logistikketten bei. Aus diesem Grunde werden wir unsere Investitionen auf hohem Niveau fortführen. Ein weiterer Baustein des nachhaltigen Wirtschaftens ist die regelmäßige Überprüfung und Optimierung der Verpackungen unserer Produkte. Einen sehr guten Einblick in unsere Erfolge in Bezug auf unser nachhaltiges Wirtschaften gibt unser ausführlicher Nachhaltigkeitsbericht. (www.norma-online.de/de/unternehmen/verantwortung/nachhaltigkeitsbericht) Der NORMA Konzern ist für die Realisierung seiner Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Es ist eine dauerhafte Herausforderung, dieses Personal in einem intensiven Wettbewerb für den Konzern zu gewinnen und zu binden. Die auf allen Ebenen des Konzerns vorangetriebene Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die unverzichtbare fachliche Kompetenz des Personals. Als elementaren Baustein der Personalentwicklung sehen wir die Förderung unserer Auszubildenden an. Wir möchten uns an dieser Stelle bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die auch im vergangenen Geschäftsjahr - trotz des Bündels an Herausforderungen - sich für die Belange und den Erfolg des Unternehmens mit außergewöhnlichem Engagement eingesetzt haben und damit ganz wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg beigetragen haben. III. PROGNOSEBERICHT Schwerpunkt unserer Entwicklung bleibt der deutsche Markt. Die mit dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine verbundenen deutlichen Preisanstiege im Bereich der Energie und den sonstigen Beschaffungsmärkten, auf deren Basis es in vielen Bereichen zu entsprechenden Preisanhebungen gekommen ist, konnten wir uns als Marktteilnehmer nicht entziehen. Insbesondere die Strompreiserhöhungen in unserem Kernmarkt Deutschland haben sich negativ auf das Ergebnis 2023 ausgewirkt. Die Abschlüsse neuer Energielieferverträge ab 2024 zusammen mit unseren Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz, insbesondere den fortgeführten Investitionen in PV-Anlagen, lassen uns diesbezüglich optimistisch in die Zukunft blicken. Die Entwicklung des Konzerns zeigt, dass sich unsere bisherige Strategie im Harddiscount (begrenzte Sortimentsanzahl und optimierte Kostenstruktur) auch in diesen Zeiten als stabiles Geschäftsmodell erweist. Im bisherigen Geschäftsverlauf 2024 können wir weiterhin eine positive Umsatz- und Ertragsentwicklung verzeichnen und sind zuversichtlich das Ergebnis 2024 im Vorjahresvergleich erreichen bzw. steigern zu können. Die rasche Anpassung an marktwirtschaftliche und politische Gegebenheiten sind Kernstück unserer Geschäftspolitik. Somit sehen wir uns auch für die Zukunft gut gerüstet. Basis hierfür sind neben dem Ausbau unserer Logistik insbesondere auch Investitionen in unser Bestandsgeschäft durch den weiteren Ausbau unserer Angebote im Bereich der Regional- und Convenienceprodukte sowie die Steigerung von Effizienzen durch Verbesserung von Verfahrensabläufen. Wir werden unser Filial- und Logistiknetz weiterhin optimieren, modernisieren und ausweiten. Dabei setzen wir unverändert auf organisches Wachstum. Die Entwicklung in den ausländischen Volkswirtschaften, in denen wir engagiert sind, ist mit höherer Unsicherheit behaftet. Bezüglich der Auslandsmärkte beobachten wir genau die regionalen Besonderheiten und werden unsere Strategie (Expansion aus eigener Kraft) entsprechend fortsetzen. Wir verzichten auf wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik und fühlen uns weiterhin bestärkt, unseren eingeschlagenen Kurs fortzuführen. Wir sind zuversichtlich, auch zukünftig die positive Unternehmensentwicklung fortsetzen zu können. IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Risikobericht Das Risikomanagement umfasst die gezielte Sicherung bestehender und künftiger Erfolgspotenziale. Das Risikomanagement des NORMA Konzerns basiert auf einem systematischen Prozess der Risikoerkennung, -bewertung und -steuerung, durch welchen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gesichert und die Konzernleitung in die Lage versetzt wird, ungünstige Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Soweit möglich, wurden erwartete Risiken in Form von Rückstellungen im Konzernabschluss berücksichtigt. Branchentypische Risiken Veränderungen im Konsumverhalten der Kunden erfordern die ständige Anpassung des Warenangebots sowie der Anbietungsformen. Durch regelmäßige Auswertung interner und externer Informationen sollen Veränderungen der Wünsche und des Verhaltens der Konsumenten frühzeitig erkannt werden. Die Analyse von Verkaufsdaten sowie konsequentes Benchmarking gegenüber Wettbewerbern bietet permanente Anregungen zur qualitativen Verbesserung. Praktikabilität und Akzeptanz von Konzepten werden zunächst in Testmärkten verifiziert und mithilfe klarer Projektorganisation schnellstmöglich flächendeckend umgesetzt. Ertragsorientierte Risiken Der NORMA Konzern ist als Handelskonzern bei der Versorgung mit Waren und Dienstleistungen auf Fremdanbieter angewiesen. Die genaue Beobachtung der Marktgegebenheiten, die breite Basis von Lieferanten, eigene Kontrollen und einkaufspolitische Maßnahmen begegnen den Unwägbarkeiten beim Bezug der Waren und Dienstleistungen. Die derzeitige allgemeine Preisentwicklung erfordert unsererseits schnelle Reaktionen auf veränderte Rahmenbedingungen. Finanzwirtschaftliche Risiken Der erwirtschaftete Cash-Flow und die vorhandenen liquiden Mittel führen zu einer sehr zufriedenstellenden Liquiditätslage. Zusätzlich sind für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft Kreditlinien vereinbart, so dass finanzwirtschaftliche Risiken nicht erkennbar sind. Auch nach der eingetretenen Zinswende verwenden wir im Rahmen der Risikovorsoge bei der Berechnung der Abzinsung von Rückstellungen weiterhin Zinssätze, die unterhalb der von der Bundesbank veröffentlichten Referenzzinssätze liegen. 2. Chancenbericht Ein ständiges Streben nach Verbesserungen prägt den Bereich des Lebensmitteldiscounts. Die bereits eingeleiteten Schritte zur weiteren Optimierung der Logistikstrukturen, der Verbesserung der Energieeffizienz und des Filialnetzes lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken. Neben dem stationären Verkauf nutzen wir in Deutschland zusätzlich die Möglichkeiten des Internets (www.NORMA24.de) und können damit zusätzliche Käufergruppen für unsere Angebote begeistern. Wir bauen diesen Vertriebsweg aus, um dem sich wandelnden Käuferverhalten Rechnung zu tragen. Gesamtaussage: Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. V. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Zu den im Konzern verwendeten Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Anlage der liquiden Mittel erfolgt im Wesentlichen als Tages- bzw. Festgelder auf Eurobasis. Daneben tätigt die Norma k.s. Geldanlagen in Tages- und Festgelder in Landeswährung. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele bezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hierbei verfolgen wir eine äußerst konservative Risikopolitik. KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Konzernabschluss (Konzernbilanz, Anlage zur Konzernbilanz und Konzernanhang) und Konzernlagebericht wurden die rechtsformabhängigen Erleichterungen nach § 13 Abs. 3 PublG i. V. m. § 5 Abs. 5 PublG in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NORMA Unternehmens Stiftung, Fürth Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der NORMA Unternehmens Stiftung, Fürth, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der NORMA Unternehmens Stiftung, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) fest-gestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Stiftungsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Stiftungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein-schließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 29. November 2024 Rödl
& Partner GmbH
Prof. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer Steinle, Wirtschaftsprüfer
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine AngabenDer Konzernabschluss der NORMA Unternehmens Stiftung, Fürth (Amtsgericht Fürth, HRA 9777), für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des PublG (i.V.m. den Vorschriften des HGB) aufgestellt. KonsolidierungskreisEinbezogen wurden alle Unternehmen, auf die die NORMA Unternehmens Stiftung, bzw. ihre 100% Tochterunternehmen, einen beherrschenden Einfluss ausübt. Hierbei handelt es sich um Folgende:
Die mit (*) gekennzeichneten Tochterunternehmen nehmen die Erleichterungen des § 264 b HGB in Anspruch. KonsolidierungsmethodenDie Kapitalkonsolidierung erfolgt auf Basis der Neubewertungsmethode. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge wurden innerhalb des Konsolidierungskreises eliminiert. § 304 HGB wurde bezüglich der Zwischengewinneliminierung beachtet. Die Währungsumrechnung erfolgte gemäß den Regelungen der §§ 256a, 308a HGB. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. Für die Software zur Unternehmenssteuerung wurde die kürzeste zulässige Nutzungsdauer unterstellt. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungs- kosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen, die sowohl linear als auch degressiv vorgenommen wurden, wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer bemessen, bei voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung erfolgt der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Die Finanzanlagen wurden zu den jeweiligen Anschaffungskosten angesetzt, eingetretene Wertminderungen wurden entsprechend berücksichtigt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Posten in Höhe von TEuro 1.642 (Vj. TEuro 1.125) enthalten, die gleichzeitig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen darstellen. Die Bewertung der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs-kosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die Steuernachzahlungen des laufenden Jahres bzw. aus Vorjahren. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in ausreichender Höhe und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und der Lohnfortzahlung im Todesfall basiert auf versicherungsmathematischen Grundsätzen. Der Berechnung liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Soweit eine Abzinsung aufgrund einer Laufzeit von mehr als einem Jahr notwendig ist, wird ein intern ermittelter Zinsfuß (auf Basis der Zinserwartung für die nächsten Jahre) zugrunde gelegt, der unterhalb des von der Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes liegt. Für bestimmte Ansprüche wurden Wertpapiere zur Absicherung verpfändet. Die Saldierung nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB ist erfolgt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es bestehen für die Verbindlichkeiten branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen/Einzahlungen, die Aufwand/Ertrag nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die latente Steuer wurde in Höhe des auf den Differenzbetrag zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen anzuwendenden Ertragssteuersatzes ermittelt. Von der Möglichkeit der Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern wurde Gebrauch gemacht. Auf den aktivischen Ausweis wurde verzichtet. Angaben zur KonzernbilanzDie Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist nachfolgender Darstellung zu entnehmen: Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Verpflichtungen aus dem arbeitsrechtlichen Bereich einschließlich Dienstjubiläen (TEuro 75.748; Vj. TEuro 72.331), Drohverluste aus schwebenden Einkaufskontrakten und Mietverträgen (TEuro 36.607; Vj. TEuro 33.712) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen und Reklamationen (TEuro 21.770; Vj. TEuro 20.865). Sonstige AngabenIn den Finanzanlagen enthalten sind eine Beteiligung an der MGR Immobilienverwaltung Eins Stiftung & Co. KG, Fürth, und an der MGR Zweite Immobilienverwaltung Stiftung & Co. KG, Fürth, an deren Kapital in den Konzernabschluss einbezogene Unternehmen in Höhe von 100 % beteiligt sind. Eine Einbeziehung in den Konzernabschluss ist aufgrund des fehlenden Einflusses auf die Geschäfts- oder Firmenpolitik unterblieben. Weitere Angaben unterbleiben gemäß § 313 III HGB. Die jährlichen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betrugen im Geschäftsjahr TEuro 173.973 bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 3 Jahren. Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von TEuro 1.152 (Vj. TEuro 1.192). Eine Inanspruchnahme aus Bürgschaften/Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten ist aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten nicht erkennbar. Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEuro 263. Der Jahresdurchschnitt der Beschäftigten ohne Geschäftsführung betrug 2023 18.439. In vorgenannter Zahl sind 1.838 Auszubildende und 3.962 geringfügig Beschäftigte enthalten. Vorstände der NORMA Unternehmens Stiftung sind Herr Gerd Köber (Vorstand und Sprecher der Geschäftsleitung der NORMA Unternehmensgruppe) und Herr Winfried Vogt (verantwortlicher Vorstand für Einkauf und Sortimentsstrategie). Stiftungsräte sind Herr Helmut Seidel (Vorsitzender), Wirtschaftsprüfer, Herr Klaus Teichmann, Stiftungsratsmitglied, Herr Dr. Thomas Fries, Rechtsanwalt und Herr Robert Tjón, Stiftungsratsmitglied. NachtragsberichtTrotz des Anstiegs der Energiekosten in 2023 konnten wir die Auswirkungen der diversen Krisen bisher sehr gut meistern. Unverändert investieren wir in den Ausbau der Stromeigenproduktion, setzen Energiesparmaßnahmen konsequent um und profitieren von langfristig abgeschlossenen verbesserten Energielieferverträgen. Die positiven Ergebniseffekte aus diesen Maßnahmen verbunden mit einem unverändert strengen Kostenmanagement kompensieren die Lohnsteigerungen 2024. Bis zum heutigen Tage ergeben sich somit keine negativen Auswirkungen auf unser Geschäftsmodell. Wir verweisen auf unsere Ausführungen im Lagebericht.
Fürth, den 11. November 2024 NORMA Unternehmens Stiftung Vorstand gez. Gerd Köber gez. Winfried Vogt |
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