Wärme- und Kältehandel
GEHL EUROPE GMBHLiquidiert
48485 Neuenkirchen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Francois Frédéric Marie Piffard seit 29.6.2010 | Geschäftsführer |
Thomas Melles seit 9.12.2009 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gehl Europe GmbHNeuenkirchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungena) Vorbemerkung: Entwicklung der Branche und GesamtwirtschaftDie europäische Baumaschinenindustrie hat im zurückliegenden Jahr 2008 den sich im Jahr 2007 abzeichnenden positiven Trend nicht bestätigen können. Neben spezifischen Wirtschaftskrisen vor allem in Spanien, Irland und den Baltischen Staaten hat sich die allgemeine Finanz- und Wirtschaftskrise in allen europäischen Staaten ab dem dritten Quartal stark bemerkbar gemacht. Hier ist jedoch ein Unterschied in der Heftigkeit der Auswirkungen von West nach Ost zu sehen. Während in Westeuropa der Markt mit etwa - 40 % nahezu eingebrochen ist, verzeichnet Osteuropa weiterhin ein kleines Wachstum von ca. 6 %. Innerhalb der westeuropäischen Märkte ist der spanische Markt mit geradezu dramatischen Ausmaßen von - 80 % am stärksten betroffen. Hier treffen der zusammengebrochene Immobilienmarkt und die Finanzkrise aufeinander. Spanien wird gefolgt von Irland, Island und Norwegen. Der positive Trend in Osteuropa wird geleitet von Russland. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten durch die Änderung der Importbestimmungen für Baumaschinen, hat sich der Markt mit einem Plus von 39 % sehr gut entwickelt. Hatten sich die Objektfinanzierer durch die positive Entwicklung in den Jahren 2005, 2006 und 2007 wieder offen der Baumaschinenbranche zugewandt, ist durch die allgemeine Finanzkrise das Engagement ab dem dritten Quartal in 2008 stark zurückgegangen. Hier bleibt abzuwarten, wie sich die Bereitstellung finanzieller Mittel durch die Öffentliche Hand und der niedrige Zinssatz auf die Investitions- und Finanzierungstätigkeit in Europa auswirken werden. Für den deutschen Baumaschinenmarkt ist zu vermerken, dass durch die positive Liquiditätssituation aus den Jahren 2006 und 2007 sowie durch eine gemeinhin solidere Beziehung zu den Hausbanken die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht derart stark durchgeschlagen hat wie im restlichen Westeuropa. Zwar hat auch der deutsche Baumaschinenmarkt Rückgänge zu verzeichnen, diese liegen aber weit unterhalb des europäischen Durchschnitts. b) WechselkursentwicklungIm Jahr 2008 beschränkten sich die Einflüsse von Wechselkursschwankungen auf das Ergebnis der Gehl Europe GmbH ausschließlich auf den Kurs des US-Dollars (USD) zum Euro. Die Gehl Europe GmbH hat im Jahr 2008 im Wesentlichen Kompaktlader, Knicklader und Zubehör von der Gehl Co., USA, in USD bezogen. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2007 war der Euro gegenüber dem USD im Berichtsjahr deutlichen Schwankungen unterworfen und tendierte in einer Bandbreite zwischen 1,25 USD und 1,60 USD; konnte sich aber zum Jahresende mit 1,39 USD per Euro festigen. Dies hat zu deutlichen Abschlägen in der Jahresbilanz bei der Bewertung der Warenbestände und Kundenforderungen in USD geführt. c) ProduktprogrammAls Großhandelsunternehmen produziert die Gehl Europe GmbH nicht selbst. Nach wie vor ist der alleinige Gesellschafter, die Gehl Company, USA, wichtigster Lieferant für Kompaktlader und kompakte Knicklader. Daneben vertreibt die Gehl Europe GmbH insbesondere Minibagger der Firma IHI, Ishikawajima Construction Machinery, Yokohama, Japan. Für diese Produktlinie besitzt die Gehl Europe GmbH die Exklusivvertriebsrechte für Deutschland und das Mitverkaufsrecht für die osteuropäischen Länder. Weitere, unter dem Namen "Gehlmax", europaweit vertriebene Produkte sind Hydraulikhämmer und Raupendumper. d) InvestitionenIn 2008 wurden lediglich Investitionen in den Bereichen der Betriebs- und Geschäftsausstattung im Zuge der Büroflächenerweiterung vorgenommen. e) Wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresIm März des Berichtsjahres hat der Geschäftsführer Herr Martin Nieland die Gesellschafter über sein Ausscheiden zum 1. April 2009 informiert. Im beiderseitigen Einvernehmen wurde vereinbart, dass Herr Nieland sich zum 1. August 2008 aus dem operativen Geschäft zurückziehen wird. Seine Aufgaben werden seit dem 1. August 2008 vom neuen Director Sales & Operations, Herrn Thomas Melles, wahrgenommen. Zum 20. Oktober 2008 hat die Manitou BF 100 % der Anteile an der Muttergesellschaft Gehl Company, USA, und damit mittelbar auch an der Gehl Europe übernommen. Direkte Auswirkungen dieser Übernahme auf das Tagesgeschäft sind bis dato noch nicht zu verzeichnen. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslagea) VermögenslageDer Anstieg der Vorräte gegenüber dem Vorjahr ist auf unterschiedlichen Ursachen zurückzuführen: Neben der sich plötzlich veränderten Absatzsituation im dritten und vierten Quartal 2008 hat die Erweiterung des Produktsortiments in 2008 zu dieser Entwicklung beigetragen. Zusätzlich war der Bestand an Maschinen im Vorjahr aufgrund von Lieferengpässen seitens der Hersteller reduziert. Zum Bilanzstichtag betrug die Eigenkapitalquote 42,8 % und der Verschuldungsgrad (Fremdkapital / Eigenkapital) 1,3. Von dem Fremdkapital zum Bilanzstichtag entfallen T€ 15.277 bzw. 77 % auf Gesellschafterverbindlichkeiten. b) FinanzlageDie positive Entwicklung der Liquiditätssituation der vergangenen Jahre wurde im Berichtsjahr durch den hohen Warenzugang bei gleichzeitigem Absatzrückgang beeinträchtigt. Mit der Gesellschafterin Gehl Company besteht eine Vereinbarung, dass die formal kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 15,3 Mio. € nur in Abhängigkeit ausreichender Liquidität der Gesellschaft zu tilgen sind. Durch die Aufnahme eines Bankkredits in Höhe von 3,0 Mio. € sowie Gewährung einer angemessen Kreditlinie ist die Liquiditätssituation der Gehl Europe GmbH weiterhin geordnet. c) Umsatz- und ErtragsentwicklungDer Umsatz des Jahres 2008 betrug 42,4 Mio. € gegenüber einem Vorjahresumsatz in Höhe von 53,4 Mio. €. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 11,0 Mio. € (- 20,7 %) sowie einen Rückgang gegenüber dem budgetierten Umsatz um - 25,9 %. Die Entwicklung ist auf die allgemeine Finanz- und Wirtschaftskrise im europäischen Markt für kompakte Baumaschinen zurückzuführen. Dabei konnte die Gehl Europe GmbH ihren Marktanteil in dem Segment Kompaktlader bei einem insgesamt um 35 % geschrumpften Markt, noch einmal um 1 % steigern. Der Anteil des Kompaktladerumsatzes am Gesamtumsatz lag im Berichtsjahr bei knapp 72 % gegenüber 78 % in 2007. In der Produktreihe Minibagger musste ein deutlicher Rückgang hingenommen werden. Ursache hierfür sind neben den o.g. Gründen die stärkere Fokussierung der Gehl Europe GmbH auf die Einführung des kompakten Knickladers ab dem dritten Quartal 2008. Insgesamt wurden im Berichtsjahr ca. 22 % weniger Maschinen abgesetzt als im Vorjahr. Der Verkauf der Ersatzteile konnte dagegen gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt gesteigert werden. Der Anteil der Ersatzteile an den Umsatzerlösen beträgt nunmehr knapp 7 %. Für die Gehl Europe GmbH bleiben die Exportmärkte weiterhin mit einem Anteil von 88 % am Gesamtumsatz von entscheidender Bedeutung. Der Anteil des in Osteuropa generierten Umsatzes am Exportumsatz ist in 2008 nochmals um ca. 4 % gestiegen. Als Marketinginstrument wurde der bereits in 2005 festgelegte Rahmen in Höhe von 1 Mio. € für Händler-Mietparkfinanzierungen beibehalten. Aufgrund des bereits 2005 fast komplett ausgeschöpften Rahmens, hat sich der Zufluss in das Programm auch im Berichtsjahr auf Tilgungen beschränkt. Die Umschlagshäufigkeit des Warenlagers hat sich in 2008 aus den zuvor genannten Gründen negativ entwickelt. Zur zukünftigen Absenkung des Vorratsbestands konnte die Bestellplanung für Jahr 2009 entsprechend angepasst werden. Auf Basis der Absatzplanung für 2009 werden sich die Maschinenbestände im laufenden Geschäftsjahr nahezu vollständig umschlagen. Das ausgewiesene Ergebnis zeigt einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 2,6 Mio. € gegenüber 5,6 Mio. € im Jahr 2007. Das entspricht einer Umsatzrentabilität in Höhe von 6,0 % (2007: 10,5 %) bzw. einer Eigenkapitalrentabilität bezogen auf das Eigenkapital zu Beginn des Geschäftsjahres in Höhe von 19,6 % in 2008 (2007: 58,4%). Der Rückgang der Umsatzrentabilität auf 5,8 % im Berichtsjahr ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Den größten Anteil hieran haben Wechselkurseffekte: Der Saldo aus Wechselkursgewinnen und -verlusten hat sich im Berichtsjahr um 1,1 Mio. € auf einen Verlust von 1,4 Mio. € verschlechtert. Weiterer wesentlicher Faktor waren erhöhte Frachtkosten insbesondere als Folge des in 2008 gestiegenen Ölpreises. Der Auftragsbestand zum Jahresende 2008 beträgt rd. 4,7 Mio. € (Vorjahr: rd. 3,1 Mio. €) und bezieht sich überwiegend auf die kompakten Knicklader und Mustang Kompaktlader. 3. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag gab es keinerlei Vorgänge, die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. 4. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungDie Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass das größte Risiko nach wie vor in der Kursentwicklung des USD gegenüber dem EURO liegt. Weitere Risiken liegen in der Gefahr einer weiteren Konjunkturabkühlung durch die Unsicherheit der Märkte aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise in Westeuropa begründet. Die europaweit starke Marktposition im Bereich der kompakten Baumaschinen und der deutlich gewachsene Bekanntheitsgrad der Gehl Kompaktlader eröffnen gleichzeitig neue Chancen bei den europaweit agierenden Mietfirmen wie CRAMO, HKL etc. Gleiches gilt für den Ausbau des Händlernetzes für die Mustang-Kompaktlader in Europa. Hier gibt es noch Wachstumspotenzial in einigen ost- aber auch westeuropäischen Ländern. Durch die in der zweiten Jahreshälfte 2008 eingeführten kompakten Knicklader aus eigener Produktion wird die Gehl Europe GmbH in 2009 ebenfalls in wesentlichem Umfang zusätzliche Umsätze generieren können. 5. Risikomanagementziele und -methodenDie Gesellschaft bezieht die Maschinen und Ersatzteile zu wesentlichen Teilen in USD. Hieraus resultierende Währungsrisiken werden durch die Fakturierung von Verkäufen in USD teilweise kompensiert. Darüber hinaus sichert die Gesellschaft einen Teil der Fremdwährungsverbindlichkeiten durch den Abschluss von Devisentermingeschäften ab. Ausfallsrisiken, die aus dem Verkauf der Maschinen und Ersatzteile auf Ziel entstehen, werden durch den Abschluss von Kreditversicherung, der Gewährung von Bankgarantien und Akkreditiven gemindert. Darüber werden die Lieferforderungen regelmäßig überwacht. Zahlungsschwankungsrisiken im Bereich der Verbindlichkeiten werden von der Geschäftsleitung akzeptiert und nicht weiter abgesichert. Die Geschäftsleitung hat Liquiditätsrisiken durch die Vereinbarung einer Kreditlinienvereinbarung kompensiert. 6. AusblickDas Budget für das Jahr 2009 beruht auf einem Kurs von 1 EURO = 1,25 USD. Obschon insgesamt mit einem Marktrückgang in Europa gerechnet wird, ist die Geschäftsführung davon überzeugt, die im Kompaktladersegment gewonnenen Marktanteile weiter ausbauen zu können. Durch die frühzeitig geplante Erweiterung der Produktpalette durch die kompakten Knicklader und der damit einhergehenden Öffnung für neue Kundenkreise (Landwirtschaft und Kommunalbetriebe) hofft die Gehl Europe GmbH, im Jahr 2009 die erwarteten Absatzrückgänge bei den Kompaktladern zu kompensieren und annähernd das Umsatzniveau des Jahres 2008 halten zu können. Für die Rohertragssituation wird aufgrund gestiegener Kosten in der Herstellung insbesondere für die kompakten Knicklader eine Verschlechterung in 2009 erwartet. Verstärkt wird die Margenerosion durch einem möglichen Eintritt der bereit jetzt prognostizierten Abwertung des Euro gegenüber dem USD. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gehl Europe GmbH, Neuenkirchen, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Die Bilanz entspricht hinsichtlich der Gliederung den Vorschriften das § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Zur besseren Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Ertragslage wurden im Berichtsjahr die an Kunden gewährten Boni unter den Umsatzerlösen und nicht - wie im Vorjahr - unter dem Materialaufwand erfasst. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. Aus dem gleichen Grund wurden Erträge aus Garantieablösung entgegen dem Vorjahr nicht unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Auch hier wurde der Vorjahresausweis angepasst. Dem Prinzip der Bewertungsstetigkeit wurde Rechnung getragen. 2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und BewertungBei den Gegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Anwendung der steuerlichen AfA-Tabellen um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden linear, pro rata temporis vorgenommen. Ab dem 1. Januar 2008 angeschaffte bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 werden entsprechend der Neuregelung des § 6 Abs. 2a EStG n.F. in einem Sammelposten erfasst, der im Jahr der Bildung sowie den vier folgenden Jahren mit je einem Fünftel abgeschrieben wird. Ohne diese Bewertungsänderung wäre der Abschreibungsbetrag in 2008 um € 2.626,28 höher ausgefallen. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgte mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Das Umlaufvermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zum niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten und Marktpreisen angesetzt, wobei für Ersatzteile das Durchschnittsverfahren angesetzt wird. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch Abwertungen berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zum Ausgleich des allgemeinen Ausfallrisikos wurde der übrige Forderungsbestand mit 1,5 % pauschal wertberichtigt. Fremdwährungsforderungen wurden mit dem historischen Umrechnungskurs oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet worden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des Betrages, der nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken. Die Verbindlichkeiten wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem zu erwartenden Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit dem historischen Umrechnungskurs oder dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. ForderungenIn den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 9.566.436,58 sind mit € 724.140,74 (Vorjahr: € 1.133.983,02) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von € 11.973,83 (Vorjahr: € 13.246,02) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten mit € 15.276.777,99 (Vorjahr: € 6.689.087,08) ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten liegen ausnahmslos unter einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse verteilen sich nach geographischen Merkmalen wie folgt:
Die Umsatzerlöse stehen ausschließlich im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Baumaschinen und Zubehörteilen. Die im Berichtsjahr gewährten Boni (€ 299.000,00) wurden entgegen dem Vorjahr als Erlösschmälerung mit den Umsatzerlösen saldiert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Vorjahresbetrag in Höhe von € 485.000,00 angepasst. Sonstige betriebliche ErträgeDas Vorjahr wurde um die hier in 2008 erstmals ausgewiesenen Erträge aus Garantieablösung in Höhe von € 416.404,50 angepasst. Der Posten enthält in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 21) periodenfremde Erträge. MaterialaufwandDer Vorjahresbetrag wurde um die an Kunden gewährten Boni in Höhe von € 485.000,00 korrigiert, die nunmehr zur besseren Vergleichbarkeit unter den Umsatzerlösen ausgewiesen werden. PersonalaufwandIm Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 8.824,00 (Vorjahr: € 7.356,00) enthalten. Sonstige betriebliche AufwendungenDer Vorjahresbetrag wurde um die Erträge aus Garantieablösung in Höhe von € 416.404,50 korrigiert, die nunmehr zur besseren Vergleichbarkeit unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden. ZinsaufwendungenIn den Zinsaufwendungen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von € 21.131,25 (Vorjahr: € 132.609,87) enthalten. 5. Sonstige Angabena) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenAus Direktversicherungen für Arbeitnehmer ergeben sich zum Bilanzstichtag jährliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 12.455,20 (Vorjahr: € 21.211,20). Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgendem Umfang:
b) Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer
Teilzeitkräfte wurden anteilig berücksichtigt. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. c) Anteile an verbundenen Unternehmen
d) GeschäftsführungIm Berichtsjahr bestand die Geschäftsführung aus folgenden Mitgliedern:
e) Einbezug in KonzernabschlussDer Jahresabschluss der Gehl Europe GmbH wird in den Konzernabschluss der Gehl Company, West Bend, USA, einbezogen. f) Derivative FinanzinstrumenteAls derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte eingesetzt. Die Instrumente dienen zur Steuerung des Währungsrisikos im Zusammenhang mit dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit Kunden und Lieferanten. Zum Bilanzstichtag bestand ein offenes Devisentermingeschäft um Wechselkursschwankungen des US-Dollars gegenüber dem Euro abzusichern. Der Kontrakt hat eine Laufzeit bis zum 27. Februar 2009. Der Nominalwert beträgt USD 2.898.000,00. Zum Bilanzstichtag ergibt sich auf Basis der Restlaufzeit des Devisentermingeschäftes und Zinseffekten, die anhand von Marktpreisen ermittelt wurden, ein positiver beizulegender Wert in Höhe von € 59.701,49, der bilanziell nicht dargestellt wird.
Neuenkirchen, den 5. Februar 2009 Gehl Europe GmbH, Neuenkirchen William D. Gehl Martin Nieland Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gehl Europe GmbH, Neuenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 6. Februar 2009 PricewaterhouseCoopers
Jürgen Kramer, Wirtschaftsprüfer ppa. Angelika Kessels, Wirtschaftsprüferin |
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