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ZF Electronics GmbHLiquidiert
Dr.-Heinrich-Stromer-Straße 31, 91275 Auerbach in der Oberpfalz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Coßmann seit 8.2.2011 | Geschäftsführer |
Bernhard Michael Weigert seit 5.10.2010 | Prokura |
Harald Albin Deiss seit 8.1.2009 | Geschäftsführer |
Willi Günther Dr. Seitz seit 8.1.2009 | Geschäftsführer |
Michael Semmelmann seit 17.4.2007 | Prokura |
Bernd Wozniok seit 7.6.2004 | Prokura |
Georg Wolfgang Schrüfer seit 27.2.2004 | Prokura |
Norbert Sporer seit 16.7.2003 | Prokura |
Manfred Schöttner seit 16.7.2003 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ZF Electronics GmbH(vormals: Cherry GmbH)Auerbach/OberpfalzJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007der Cherry GmbH, Auerbach/OberpfalzUmsatz- und Ergebnisentwicklung Die Umsätze im Geschäftsjahr 2007 erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,6%. Sie fielen, bezogen auf die einzelnen Geschäftsfelder jedoch sehr unterschiedlich aus: Automobil + 6,7%, Tastaturen -6,7% und Haushaltsgeräte -0,5%. Unsere Produkte für die Automobilindustrie laufen wie geplant und waren im Kalenderjahr 2007 erfreulicherweise EUR 5,2 Millionen über unseren Budgetzahlen. Das weitere Voranschreiten der Elektronik und die Erschließung neuer Anwendungsfälle in den Fahrzeugen, aber auch steigende Bauzahlen unserer Kunden waren die Hauptursache für das erfreuliche Wachstum in diesem Segment. Im Geschäftsfeld "Switches and Controls" hatten wir für 2007 eine Steigerung von EUR 2,3 Millionen geplant. Aufgrund eines schwächeren 2. Halbjahres wurde aber lediglich das Niveau des Vorjahres erreicht. Auch in diesem Segment können wir das weitere Voranschreiten der Elektronik bei Herden, Waschmaschinen und Geschirrspülern beobachten und sind mit Neuentwicklungen und Verbesserungen darauf vorbereitet. Leider müssen wir von weiteren Umsatzrückgängen bei den Computer-Input-Devises (CID) berichten. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Umsatz in diesem Segment um EUR 3,6 Millionen vermindert. Im Vergleich zu unserer Planung bedeutet dies aber einen Umsatzverlust von EUR 12,4 Millionen, der sich aus einem Minderumsatz bei den Standardprodukten von EUR 7,9 Millionen und bei den AP-Produkten von EUR 4,5 Millionen zusammensetzt. Der nicht erreichte Umsatz bei den Standardprodukten hat in der Hauptsache mit der Insolvenz unseres Zulieferers in China zu tun, der uns ab Beginn dieses Jahres nicht mehr versorgen konnte. Die ersten Lieferungen des Ersatzlieferanten erhielten wir Ende September. Bei den AP-Produkten hatten wir z. B. den geplanten Umsatz für Produkte zum Lesen der Gesundheitskarte - die sich weiterhin verzögert - zu verkraften. Zusätzlich müssen wir gerade in diesem Segment den schwachen US-Dollar berücksichtigen, der unsere Lieferungen in US-Dollar-dominierte Länder um 10-15% verteuerte und deshalb zu schwächeren Umsätzen führte. Aus den vorgenannten Gründen wurde unser geplanter
Umsatz von EUR 214,7 Millionen um EUR 11,1 Millionen
unterschritten. Wir haben diese Veränderung
frühzeitig erkannt und konnten auf der Kostenseite
gegensteuern, sodass sich der Gewinn nach Steuern nur um
Zum operativen Ergebnis der Segmente ist zu berichten, dass es uns wieder gelungen ist, in allen Segmenten ein positives Ergebnis zu erreichen. Bei den Automobilprodukten erreichten wir 4,0%, bei den Haushaltsgeräten 8,2% und bei den Tastaturen trotz der sehr großen Umsatzreduzierung ein ausgeglichenes Ergebnis. Die Eigenkapitalquote ist von 43,4% auf 45,2% gestiegen. Dividendenzahlungen an die Cherry Corporation fanden im Zeitraum von Januar bis Dezember 2007 nicht statt. Das in 2003 von unserer Schwesterfirma Cherry Electrical Products Ltd. gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 9.529 blieb unverändert bestehen. Die Cash Earnings nach DVFA/SG haben sich von EUR 16,6 Millionen im Geschäftsjahr 2006 auf EUR 15,9 Millionen im Geschäftsjahr 2007 reduziert. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Investitionen, Forschung und Entwicklung Von den Investitionen in Höhe von EUR 11,7
Millionen benötigten wir alleine für unsere neuen
Produkte für die Automobilindustrie rund EUR 3,8
Millionen. Für neue Projekte der
Haushaltsgeräteindustrie investierten wir EUR 1,2
Millionen und für neue Tastaturen und Mäuse EUR
0,6 Millionen. Den Restbetrag von EUR 6,1 Millionen
verwendeten wir für Ersatzwerkzeuge, neue Maschinen,
Erweiterung der
Die umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von EUR 13,8 Millionen wurden in der Hauptsache für die Fortentwicklung der bestehenden Produktpalette und die Neuentwicklung von Produkten aufgewendet. Neben dem Erhalt der Umsätze in bestehenden Applikationen wollen wir mit diesen Anstrengungen auch neue Anwendungen erschließen. Dies ist hauptsächlich nur über neue Produkte auf Basis neuer Technologien möglich. Deshalb haben wir unsere Entwicklungsmannschaft in Auerbach verstärkt und in Pilsen bei Cherry s.r.o. auf dem gleichen Stand wie im letzten Jahr gehalten. Bestehende Zweigniederlassungen Die Cherry GmbH unterhält eine Zweigniederlassung in Bayreuth. Entwicklung der Segmente und Ausblick für das neue Geschäftsjahr Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten wir in den Segmenten Tastaturen, Automobilindustrie und Haushaltsgeräte folgende Umsatzerlöse:
Über 61% der Umsätze wurden im Ausland erzielt mit Absatzschwerpunkten in Frankreich, Italien, Tschechien, USA und England. Dies entspricht in etwa der Aufteilung vom Vorjahr. Die Beschaffung von Fertigungsmaterialien für unsere Produkte bereitete im abgelaufenen Geschäftsjahr keine Schwierigkeiten, sodass keine Probleme in der Fertigung zu verzeichnen waren. Allerdings hatten in diesem Jahr die nochmals erhöhten Beschaffungspreise bei Kupfer, Gold, Silber und Kunststoffen einen negativen Einfluss auf das Ergebnis. Die bereits erwähnte Insolvenz unseres Zulieferers in China für fertige Tastaturen und Mäuse hatte einen großen Einfluss auf den Minderumsatz und somit auch auf den Gewinn bei CID. Für das nun laufende Kalenderjahr 2008 zeichnen sich bisher keine Schwierigkeiten in der Beschaffung ab, wobei wir von ungefähr den gleichen Beschaffungskosten für Metalle und Kunststoffe und ungefähr dem gleichen US-Dollar-Wechselkurs ausgehen, der unsere Bezüge aus Fernost maßgeblich beeinflusst. Die Umsätze im Segment Automobilindustrie hängen neben der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung vor allem von der Absatzentwicklung der Hersteller ab, in deren Modellen unsere Bauteile und Komponenten eingesetzt werden. Maßgebend für die Absatzentwicklung in diesem Segment sind auch die Entscheidungen der Automobilhersteller zur Auswahl jener Lieferanten, die als Erstausrüster die Komponenten für die Serienfertigung liefern. Die Wahl, aber auch der Austausch von Lieferanten, die Cherry-Produkte in ihre Komponenten einbauen, bestimmt die weitere Entwicklung in diesem Geschäftsfeld. Bedingt durch den Anlauf neuer und den Auslauf bestehender Produkte bei weiter gleichbleibendem Bedarf für unsere Schalter "DK und SK" rechnen wir für 2008 mit einem Umsatzrückgang auf EUR 106,7 Millionen. Die Computerindustrie, von deren Entwicklung unsere Tastaturenumsätze hauptsächlich bestimmt werden, ist von starkem Wettbewerb geprägt. Deshalb stehen diese Produkte unter einem ständigen Preisdruck. Im Jahre 2006/07 starteten wir eine neue Produktoffensive für die Standardtastaturen incl. der Mäuse, die in der Hauptsache im B2C-Segment verkauft werden sollen. Für das Gesamtsegment Tastaturen erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr eine Steigerung um EUR 9,1 Millionen auf EUR 60,0 Millionen. Dies wollen wir durch den weiteren Ausbau im Consumerbereich mit einer neuen Tastaturenreihe und durch verstärkte Umsätze im AP-Bereich mit Tastaturen mit integrierter Chipcard Leseeinheit, Fingerprint-Erkennung und jeweils speziell zum Lesen der neuen Gesundheitskarte entwickelten Tastaturen und Terminals erreichen. In unserem Geschäftsfeld "Weiße Ware" planen wir eine Erhöhung des Umsatzes um EUR 1,9 Millionen auf EUR 39,9 Millionen. Wir gehen dabei davon aus, dass vor allem die Inlandskonjunktur weiterhin gut laufen wird. Dieses Segment deckt im Regelfall nur den Ersatzbedarf ab, da im Bereich Haushaltsgeräte eine Sättigung des Marktes gegeben ist. Auch hier wollen wir durch den gezielten Ausbau bestehender Produkte und durch neue Elektronik- und Sensorprodukte ein vernünftiges Wachstum erzielen. Diese gehen in der Hauptsache in Herde und Kochfelder (z. B. Topferkennung) usw. Den fortwährenden Preisdruck auf unsere Produkte versuchen wir durch Kostenreduzierungsprogramme in der Produktion und bei der Beschaffung aufzufangen. Dieser kontinuierliche Prozess trägt wesentlich dazu bei, diesen Preisdruck auch in der Zukunft kompensieren zu können. Hierzu gehört auch, dass wir weiterhin lohnintensive Fertigungsprozesse zu unserem Tochterunternehmen Cherry s.r.o. nach Tschechien oder zur Lohnfertigung in die Ukraine verlagern werden. Diese neue Fertigungsstätte wurde im Herbst 2004 in Volovec eröffnet. Insgesamt erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr in den für uns wichtigsten Absatzmärkten und Absatzregionen ein leicht reduziertes Wachstum im Vergleich zu 2007. Auf dieser Basis und unter den o.g. Voraussetzungen und Maßnahmen erwarten wir beim Gesamtumsatz eine leichte Steigerung von rund 1,5% auf EUR 206,6 Millionen (vor Skontoabzügen) bei leicht rückgängiger Umsatzrendite. Gemäß unserer Planung wollen wir einen Gewinn vor Steuern von rund 2,2% erzielen. Risikomanagement Zur Abschätzung der Geschäftsrisiken führen wir regelmäßig Risikoanalysen für die drei Geschäftsfelder durch. Diese werden zusätzlich durch externe Marktstudien, die in der Hauptsache das Geschäftsfeld Tastaturen betreffen, unterstützt. Aber auch bei der Abschätzung der restlichen Produktbereiche beziehen wir uns verstärkt auf externe Informationen, wie z. B. Autoproduktion in Europa und weltweit. Durch zusätzliche interne Audits und auch Audits bei unseren wichtigsten Lieferanten versuchen wir eventuelle Risiken rechtzeitig zu erkennen. Damit wollen wir Vorkehrungen treffen, um Schäden von unserem Unternehmen abzuwenden. Zur Absicherung der Metallpreisrisiken haben wir zum Teil den geplanten Bedarf für 2008 für Kupfer, Gold und Silber mit Swaps abgesichert. Den noch nicht gedeckten Gesamtbedarf für die genannten Metalle und den eventuellen Mehrbedarf, der durch Produktverschiebungen oder Kapazitätserhöhungen entsteht, müssen wir dann zu Marktpreisen einkaufen. Liquiditätssituation/Liquiditätsplanung Zur Zeit stehen uns langfristige Darlehen in Höhe
von EUR 21,7 Millionen (Vorjahr EUR 25,2 Millionen) zur
Verfügung. Davon sind
Zur Absicherung unserer mittelfristigen Investitionen und Erweiterungen haben wir zwei neue Kreditverträge unterzeichnet. Der eine ist der schon erwähnte F&E Kreditvertrag der KFW über insgesamt EUR 12 Millionen. Die Auszahlung ist halbjährig vereinbart, die 1. Rate erfolgte im Dezember 2007. Der zweite ist ein neuer syndizierter Kreditvertrag über EUR 15 Millionen, der am 30. Juni 2009 zur Auszahlung ansteht. Dieser Vertrag übernimmt die letzte Tilgungsrate eines bestehenden Kredites in Höhe von EUR 7,5 Millionen und gewährt zusätzlich einen Auszahlungsbetrag von EUR 7,5 Millionen. Für beide Verträge bestehen Covenants. Beide Verträge werden quartalsmäßig bewertet. Wir sind zuversichtlich, dass uns auch in 2008 unsere Partner weiterhin unterstützen werden, unser geplantes Wachstum zu realisieren.
Auerbach/Oberpfalz, den 11. Februar 2008 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2007der Cherry GmbH, Auerbach/OberpfalzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007der Cherry GmbH, Auerbach/Oberpfalz
Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2007der Cherry GmbH, Auerbach/OberpfalzAllgemeine AngabenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2007 waren die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung maßgebend. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz ist unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden vier bis zehn Jahre zugrunde gelegt, für den Firmenwert fünfzehn Jahre. Der Ansatz der voraussichtlichen Nutzungsdauer des Firmenwerts wurde insbesondere wegen der Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Vorschriften gewählt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Vermögensgegenstände mit betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer von über 5 Jahren werden degressiv abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauer bis zu 5 Jahren werden linear abgeschrieben. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich an den amtlichen steuerlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang behandelt. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. dem am Stichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Unfertige Erzeugnisse, fertige Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten orientieren sich an der steuerlichen Wertuntergrenze, d.h. unter Berücksichtigung angemessener Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens. Abschläge werden für niedrigere beizulegende Stichtagswerte, insbesondere für Ungängigkeit und drohende Verluste vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt, wobei erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt werden. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Teilwertverfahren mit einem Rechnungszinssatz von 6 % p.a. ermittelt. Der Berechnung wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die übrigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag bewertet. FremdwährungsumrechnungAuf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände werden zu historischen bzw. zu den am Stichtag niedrigeren Devisenmittelkursen umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Schulden werden zu historischen bzw. zu den am Stichtag höheren Devisenmittelkursen bewertet. Aufwendungen und Erträge werden mit den Devisenmittelkursen umgerechnet, die den Geschäftsvorfällen zugrunde liegen. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält weiterhin 100 % der Anteile an der Cherry s.r.o., Klasterec/Tschechien. Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein Gewinn von Mio. CZK 2.465 (ca. TEUR 86) erzielt. Zum 31. Dezember 2007 beträgt das Eigenkapital der Cherry s.r.o. Mio. CZK 33.222 (ca. TEUR 1.250). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum 31. Dezember 2007 bestehen - wie auch zum 31. Dezember 2006 - keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegen die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 2.204 (Vj. TEUR 2.038). Ferner bestanden Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 120 (Vj. TEUR 204). Andere Gewinnrücklagen Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurden im Geschäftsjahr 2007 EUR 2.871,36 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. ErgebnisvortragDer Gewinnvortrag beträgt zum 31. Dezember 2007 EUR 10.629.125,35 (Vj. TEUR 5.713). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Beträge für Resturlaub, Überstunden, Urlaubs- und Weihnachtsgeld in Höhe von TEUR 2.263 (Vj. TEUR 2.408), drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von TEUR 418 (Vj. TEUR 632), Gewährleistungen in Höhe von TEUR 1.026 (Vj. TEUR 1.008), Beträge für Stock Appreciation Rights und Common Stock Equivalents in Höhe von TEUR 545 (Vj. TEUR 627), Berufsgenossenschaft in Höhe von TEUR 510 (Vj. TEUR 530), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 786 (Vj. TEUR 303) sowie Beträge für andere rückstellungspflichtige Tatbestände. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2007 sind aus folgender Tabelle zu entnehmen (Vorjahresbeträge sind in Klammern vermerkt):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 5.691 zum 31. Dezember 2007 durch Grundpfandrechte gesichert. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche wie folgt:
Nach geographischen Märkten teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:
Materialaufwand Die Aufwendungen für Verpackungen werden unter der Position "Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren" ausgewiesen. Personalaufwand Die Berufsgenossenschaftsbeiträge werden unter der Position "soziale Abgaben" ausgewiesen. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2007 wurden Erträge in Höhe von TEUR 224 (Vj. TEUR 113) erwirtschaftet sowie Aufwendungen in Höhe von TEUR 190 (Vj. TEUR 24) geleistet, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen sind. Ergänzende Angaben Haftungsverhältnisse Die Geschäftsgrundstücke in Auerbach sind mit Grundpfandrechten in Höhe von TEUR 5.270 für Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaft belastet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Leasingverträge für Betriebs- und Geschäftsausstattung, Maschinen und maschinelle Anlagen sowie für Kraftfahrzeuge abgeschlossen. Die Mietverpflichtungen für Verträge mit festen Grundmietzeiten betragen TEUR 6.769 (Vj. TEUR 6.684). Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat fünf Zinsswaps mit Festzinsverpflichtung und Anspruch auf variable Verzinsung mit einem Volumen von TEUR 15.002 abgeschlossen. Die beizulegenden positiven Zeitwerte betragen zum Stichtag TEUR 102. Die beizulegenden negativen Zeitwerte betragen zum Stichtag TEUR 95. Zweck der Finanzinstrumente ist die Risikobegrenzung variabel verzinslicher Darlehen in gleicher nomineller Höhe. Die angewandte Bewertungsmethode ist der zum Stichtag diskontierte Anspruch bzw. die Verpflichtung im Vergleich zum Marktwert. Aufgrund der gebildeten Bewertungseinheit mit den zugrunde liegenden Darlehen besteht keine Notwendigkeit zur Bildung einer Rückstellung. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum die Herren Peter B. Cherry, Pleasant Prairie, Wisconsin/USA Günther F. Murmann, Pegnitz bestellt und im Handelsregister eingetragen. Alle Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt. Von der Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 1.508 Mitarbeiter (Vj. 1.490), davon 568 Angestellte (Vj. 536) und 940 gewerbliche Arbeitnehmer (Vj. 954). Konzernabschluss Die Cherry GmbH stellt keinen Konzernabschluss auf. Die einzige Tochtergesellschaft braucht wegen untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in einen Konzernabschluss einbezogen zu werden. Somit ist ein Konzernabschluss der Cherry GmbH entbehrlich. Mutterunternehmen Alleiniger Gesellschafter ist die Cherry Corporation, Pleasant Prairie, Wisconsin/USA. Die Cherry Corporation ist kein "SEC Registrant", so dass keine der handelsrechtlichen Offenlegung vergleichbare Publizität des Konzernabschlusses erfolgt. Die Cherry Corporation hat folgende Adresse: Cherry Corporation
Auerbach/Oberpfalz, den 11. Februar 2008 Die Geschäftsführung: gez. Peter B. Cherry gez. Günther F. Murmann Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Cherry GmbH, Auerbach/Oberpfalz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Cherry GmbH, Auerbach/Oberpfalz, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 15. Februar 2008 Deloitte
& Touche GmbH
Thiermann, Wirtschaftsprüfer ppa. Kiefer, Wirtschaftsprüfer |
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